<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gartenpflege &#8211; Gartenbau.org</title>
	<atom:link href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/gartenpflege/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.gartenbau.org/magazin</link>
	<description>Hier auf Gartenbau.org finden Sie wichtige Informationen zum Garten- und Landschaftsbau für Endverbraucher und Bauherren!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Sep 2026 06:16:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-icon_gartenbau2020-32x32.png</url>
	
	<link>https://www.gartenbau.org/magazin</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-oktober-202625976</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 06:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Oktober ist der goldene Übergangsmonat im Garten, denn er markiert das Ende einer ertragreichen Saison und legt gleichzeitig den Grundstein für das kommende Frühjahr. Während die Natur allmählich zur Ruhe kommt und die Tage kürzer werden, gibt es für Hobbygärtner noch einmal einiges zu tun. Zwischen bunter Laubfärbung und den ersten kühlen Nächten gilt [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-oktober-202625976">Gartenarbeiten im Oktober: Das ist im Frühherbst im Garten zu tun</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Oktober ist der goldene Übergangsmonat im Garten, denn er markiert das Ende einer ertragreichen Saison und legt gleichzeitig den Grundstein für das kommende Frühjahr. Während die Natur allmählich zur Ruhe kommt und die Tage kürzer werden, gibt es für Hobbygärtner noch einmal einiges zu tun. Zwischen bunter Laubfärbung und den ersten kühlen Nächten gilt es jetzt, empfindliche Pflanzen winterfest zu machen, den Boden zu pflegen und Nützlingen wie Igeln und Vögeln ein sicheres Winterquartier zu bieten. Wer im Oktober vorausschauend anpackt, schützt seinen Garten vor Frostschäden und darf sich im nächsten Jahr über ein gesundes, kraftvolles Pflanzenwachstum freuen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Herbstlaub können Sie im Oktober sinnvoll weiterverwenden, etwa auf Beeten, unter Hecken oder auf dem Kompost. Vom Rasen, aus dem Teich sowie von Wegen, Abläufen und Regenrinnen sollte es dagegen entfernt werden.</li>



<li>Der Oktober ist ein wichtiger Erntemonat im Gemüsegarten und bei den Obstgehölzen. Viele Obst- und Gemüsesorten sind jetzt reif und lassen sich frisch verarbeiten, einlagern, trocknen oder fermentieren.</li>



<li>Solange der Boden frostfrei ist, ist nach wie vor Pflanzzeit für Hecken, Gehölze und winterharte Stauden. Auch die Blumenzwiebeln für das Frühjahr können Sie jetzt setzen.</li>



<li>Auch der Rasen braucht jetzt noch Pflege. Entfernen Sie Laub regelmäßig und mähen Sie bei Bedarf ein letztes Mal, damit die Fläche möglichst gesund durch den Winter kommt.</li>



<li>Ein Fachbetrieb ist dann sinnvoll, wenn größere Gehölze stark zurückgeschnitten, kranke Bäume beurteilt oder Arbeiten in größerer Höhe sicher ausgeführt werden müssen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartentipps im Oktober: Das ist jetzt zu tun</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bereich</strong></td><td><strong>notwendige Arbeiten im Oktober</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Ernte</td><td><ul><li>späte Kartoffeln, Kürbisse, Mais und Auberginen sowie die letzten Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken im Gemüsegarten ernten</li><li>Äpfel, Birnen, Pflaumen sind reif und auch andere Obstgehölze wie die Quitte können jetzt geernet werden</li><li>Nüsse ab- bzw. aufsammeln</li></ul></td></tr><tr><td>Pflanzarbeiten</td><td><ul><li>Winterknoblauch pflanzen</li><li>Blumenzwiebeln für das Frühjahr setzen</li><li>winterharte Stauden, Hecken sowie Gehölze pflanzen, solange der Boden frostfrei ist</li><li>Rosen jetzt nicht mehr stark zurückschneiden</li></ul></td></tr><tr><td>Rasen</td><td><ul><li>Laub regelmäßig entfernen</li><li>bei Bedarf weiter mähen</li><li>Anfang bis Mitte Oktober noch vertikutieren oder kahle Stellen nachsäen</li><li>kaliumbetonte Herbstdüngung durchführen</li></ul></td></tr><tr><td>Kübelpflanzen</td><td><ul><li>Winterruhe vorbereiten und an einen geschützten Platz setzen</li><li>Staunässe von unten vermeiden</li><li>an trockenen Tagen die Kübelpflanzen gießen</li></ul></td></tr><tr><td>Laub</td><td><ul><li>Laub auf Beeten und unter Gehölzen als Mulch nutzen, kompostieren oder zu einem Laub-Reisig-Haufen aufschichten</li><li>von Rasen, Teich, Wegen, Terrassen, Abläufen und Regenrinnen sollte Herbstlaub entfernt werden</li></ul></td></tr><tr><td>Stauden</td><td><ul><li>Samenstände von Sommerblumen und hohle Stängel von verblühten Stauden und Gräsern sollten über den Winter stehen bleiben</li><li>Sommerblumen wie Ringelblume oder Sonnenblume sind einjährig, sollten aber auch erst bei der Gartenarbeit im Mai weggeräumt werden</li></ul></td></tr><tr><td>Tiere</td><td><ul><li>Laub- und Reisighaufen sowie Totholz als Rückzugsorte erhalten</li><li>Wasserstellen anbieten</li><li>Lichtschächte abdecken</li><li>beim Mähen und Aufräumen vorsichtig vorgehen</li></ul></td></tr><tr><td>Bewässerung/ Frostschutz</td><td><ul><li>Gartenschläuche, Pumpen und Bewässerungsanlagen entleeren und winterfest machen</li><li>immergrüne und frisch gepflanzte Gewächse bei trockener Witterung weiterhin gießen</li></ul></td></tr><tr><td>Boden/Kompost</td><td><ul><li>staunasse oder verdichtete Stellen kontrollieren</li><li>Gemüsebeete abhängig von der Bodenart für die Gartenarbeit im März vorbereiten</li><li>den Komposthaufen möglichst nicht mehr vollständig umsetzen</li></ul></td></tr><tr><td>Bäume/Hecken</td><td><ul><li>junge Bäume auf zu enge Bindungen kontrollieren</li><li>Hecken wieder stärker zurückschneiden</li><li>größere Baumarbeiten und Arbeiten in großer Höhe sollte ein Fachbetrieb übernehmen</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit: Oktober ist der Erntemonat im Gartenjahr </h2><p class="wp-block-paragraph">Der Oktober als Erntemonat bietet noch einmal eine große Auswahl an Obst und Gemüse. Auch Nüsse wie Walnüsse und Haselnüsse sind zu diesem Zeitpunkt im Gartenkalender reif und können gesammelt und anschließend trocken gelagert werden. </p><h3 class="wp-block-heading">Kartoffeln</h3><p class="wp-block-paragraph">An einem trockenen Tag im Oktober und unbedingt vor dem ersten Frost werden die letzten Kartoffeln geerntet. Und zwar die Sorten, die sich zum Einlagern eignen. Erntereife Kartoffeln erkennen Sie daran, dass das Kartoffelkraut verwelkt ist. Lockern Sie jetzt den Boden vorsichtig mit einer Grabegabel, schieben Sie die Zinken möglichst unter die Pflanze und hebeln Sie sie hoch. Vorsicht: Die meisten Kartoffeln hängen an den Seitentrieben. </p><h3 class="wp-block-heading">Mais</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn die Fäden an den Kolben braun und trocken sind, dann machen Sie am besten den Fingernageltest und ritzen Sie ein Korn vorsichtig an. Tritt ein milchiger Saft aus, dann ist der Mais perfekt für den Erntekorb. </p><h3 class="wp-block-heading">Baumobst</h3><p class="wp-block-paragraph">Äpfel, Pflaumen, Birnen, aber auch Quitten sind dann reif, wenn sie sich mit einem ganz leichten Drehen mitsamt ihrem Stiel vom Ast lösen lassen. Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie das Obst lagern möchten, denn jede Druckstelle verringert die Haltbarkeit. Auch bei Baumobst gilt übrigens, dass es vor dem ersten Frost geerntet werden sollte. </p><h3 class="wp-block-heading">Gemüse</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Tomaten, Paprika, Chili, Zucchini und Gurken setzen jetzt die letzten Ernten an. Wer bei den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-september-202625967">Gartenarbeiten im September</a> regelmäßig reife Früchte geerntet hat, kann häufig noch weitere Erträge erwarten. Denn das regelmäßige Abernten verhindert, dass die Pflanzen unnötig Energie in überreife Früchte und Samenbildung investieren. </p><h3 class="wp-block-heading">Aubergine</h3><p class="wp-block-paragraph">Solange die Schale der Frucht so richtig schön glänzt und bei leichtem Druck ein bisschen nachgibt, ist die Aubergine perfekt. Wird die Schale bereits matt und sind die Kerne dunkel und hart, dann ist es eigentlich schon zu spät. </p><h3 class="wp-block-heading">Kräuter</h3><p class="wp-block-paragraph">Mehrjährige Kräuter wie Salbei oder Thymian können im Oktober noch geerntet und anschließend auf den Winter vorbereitet werden. Abgestorbene Pflanzenteile sollten Sie entfernen, einen starken Rückschnitt aber vermeiden. Frostempfindliche Kräuter wie Basilikum oder Zitronenverbene sollten Sie rechtzeitig abernten beziehungsweise geschützt und frostfrei überwintern.</p><h3 class="wp-block-heading">Kürbisse</h3><p class="wp-block-paragraph">Die ersten Kürbisse sind bereits Wochen vor Halloween erntereif. Klingt der Kürbis hohl, wenn Sie daran klopfen, ist die beste Erntezeit. Am besten mit Stiel abschneiden, dann hält er sich länger. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis.webp" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis-1024x683.webp" alt="Halbierter Hokkaido-Kürbis und Kürbiswürfel auf einem Schneidebrett mit Messer." class="wp-image-25980" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/kuerbis.webp 1254w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Sorten wie der Hokkaido-Kürbis entfalten im Oktober ihr volles Aroma. © beats3 / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Jetzt den Winterknoblauch pflanzen</h2><p class="wp-block-paragraph">Knoblauch lässt sich besonders gut im Oktober pflanzen, da die Zehen vor dem Winter noch Wurzeln bilden können und im Frühjahr früh mit dem Wachstum beginnen. Dafür werden gesunde Knoblauchzehen mit der Spitze nach oben mehrere Zentimeter tief in lockere, nährstoffreiche und gut durchlässige Erde gesetzt. Alternativ können Sie auch eine sogenannte Bulbille zur Vermehrung verwenden. Wichtig ist auf jeden Fall ein sonniger Standort ohne Staunässe, da Knoblauch dauerhaft nasse Böden gar nicht leiden kann. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WAS SIND BULBILLEN?</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bulbillen sind kleine Brutzwiebeln, die sich im Blütenstand einer Knoblauchpflanze bilden. Sie können wie Knoblauchzehen zur Vermehrung verwendet werden, benötigen aber zwei Jahre, bis daraus erntereife Knoblauchknollen entstehen. Im ersten Jahr entwickeln sich aus den Bulbillen zunächst kleine, ungeteilte Rundlinge, aus denen im zweiten Jahr die typischen Knollen mit mehreren Zehen wachsen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungen für den Frühling: Diese 7 Blumenzwiebeln können Sie im Oktober setzen</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Schneeglöckchen</li>



<li>Kaiserkrone</li>



<li>Narzissen</li>



<li>Blaustern</li>



<li>Märzenbecher</li>



<li>Traubenhyazinthe</li>



<li>Schneeglanz</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz-1024x683.webp" alt="Blaue, sternförmige Blüten des Schneeglanzes als Frühblüher im Gartenbeet." class="wp-image-25981" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz-768x513.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/blueten-schneeglanz.webp 1254w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Zwiebeln des Schneeglanzes, auch Sternhyazinthe genannt, können von September bis Dezember etwa 10 Zentimeter tief in die Erde gesetzt werden. © Kamila Kozioł / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was brauchen meine Kübelpflanzen im Oktober?</h2><p class="wp-block-paragraph">Kübelpflanzen sollten im Oktober schrittweise auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Auch empfindliche Arten können lange draußen bleiben, müssen aber unbedingt vor den ersten Nachtfrösten rechtzeitig ins Winterquartier gebracht werden. Winterharte Kübelpflanzen bleiben im Freien, benötigen jedoch zusätzlichen Schutz, da der Wurzelballen im Topf deutlich schneller durchfriert als im Gartenboden. Stellen Sie die Gefäße <strong>möglichst nah an eine Hauswand</strong>, unter eine helle Überdachung oder an einen windgeschützten Platz. Mehrere Kübel können dicht zusammengestellt werden, damit sie sich gegenseitig etwas vor Kälte schützen. Wichtig ist außerdem, Staunässe zu vermeiden. Erhöhen Sie die Töpfe zum Beispiel mit Füßen oder Holzleisten und entfernen Sie Untersetzer, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Auch beim Gießen ist jetzt Zurückhaltung gefragt. Kontrollieren Sie die Erde regelmäßig und wässern Sie erst, wenn der Wurzelballen deutlich abgetrocknet ist. Vergessen Sie es aber nicht, denn auch die Kübelpflanzen benötigen im Herbst noch Wasser, auf das Düngen allerdings können Sie verzichten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">So pflegen Sie Ihren Rasen im Oktober</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Oktober leitet das Finale der Rasensaison ein. Ziel aller Pflegemaßnahmen ist es jetzt, den Rasen auf kühle Temperaturen, Frost und die lichtarme Zeit vorzubereiten, damit er ohne Pilzbefall gut durch den Winter kommt.</p><h3 class="wp-block-heading">Sollte man den Rasen im Oktober noch mähen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Solange der Rasen wächst, sollte er auch gemäht werden. Die Halme stellen das Wachstum erst ab Dauer-Bodentemperaturen unter etwa 6 bis 8 °C ein. Je nach Witterung erfolgt der letzte Schnitt meist Ende Oktober oder sogar Anfang November. Vermeiden Sie aber das Mähen bei nassem Boden, um die Halme und die Grasnarbe nicht zu schädigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Schnitthöhe ist beim letzten Rasenschnitt im Oktober richtig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die optimale Schnitthöhe für den letzten Schnitt liegt jetzt bei 4 bis 5 Zentimetern. Wird der Rasen zu kurz geschnitten, gelingt es der Kälte sehr schnell, die Graswurzeln zu schädigen, sind die Halme dagegen zu lang, dann können Sie später unter einer Schneelast umknicken. Dadurch entsteht das falsche Mikroklima und Krankheiten wie der Schneeschimmel werden begünstigt.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann sollte man im Oktober vertikutieren?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">Vertikutieren des Rasens</a> sollte bevorzugt Anfang bis Mitte Oktober abgeschlossen werden. Der Rasen benötigt nach dem Eingriff nämlich noch ausreichend milde Tage und Regeneration, um die entstandenen Lücken vor dem ersten Frost zu schließen. Achten Sie darauf, dass es am besten vom Wetter her trocken und bedeckt ist. Der Boden darf keinesfalls durchnässt sein, da das Messerwerk sonst gesunde Graswurzeln herausreißt und die Struktur schädigt.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann man den Rasen im Oktober noch düngen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Düngung im Oktober ist nicht nur möglich, sondern äußerst sinnvoll, vorausgesetzt, es wird der richtige Dünger verwendet. Denn eine gut kalkulierte späte Nährstoffgabe stärkt die Zellwände und macht den Rasen widerstandsfähig gegen Frost und Krankheiten. Verwenden Sie bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasenpflege-im-herbst-20111420">Rasenpflege im Herbst</a> daher unbedingt einen kaliumbetonten Herbstrasendünger.</p><h3 class="wp-block-heading">Rasennachsaat im Oktober: Das sollten Sie beachten</h3><table class="article-table"><thead><tr><td></td><td><strong>Details &amp; Tipps</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Ist Rasensaat im Oktober noch möglich?</td><td>Sowohl eine Rasenneusaat als auch eine Nachsaat bei Lücken kann im Oktober noch gelingen. Nachsaaten sind meist erfolgversprechender, weil vorhandener Rasen den Boden etwas schützt und die Fläche bereits vorbereitet ist.</td></tr><tr><td>Welche Temperatur ist erforderlich?</td><td>Entscheidend ist weniger die Luft- als die Bodentemperatur. Sie sollte dauerhaft, also auch nachts, bei mindestens 10 °C liegen. Unterhalb dieser Grenze keimen Rasengräser deutlich langsamer oder stellen die Keimung weitgehend ein.</td></tr><tr><td>Wann ist der beste Zeitpunkt?</td><td>Ideal ist die Aussaat von Anfang bis Mitte Oktober. Dann bleibt in vielen Regionen noch genügend Zeit, damit die Keimlinge auflaufen, Wurzeln bilden und sich vor den ersten stärkeren Frösten festsetzen können. In kühlen Höhenlagen oder frostgefährdeten Regionen kann das Zeitfenster deutlich früher enden.</td></tr><tr><td>Welche Vorteile hat die Oktoberaussaat?</td><td>Der Boden speichert noch Sommerwärme, was die Keimung unterstützt. Gleichzeitig sorgen häufigere Niederschläge, Morgentau und geringere Verdunstung für gleichmäßigere Feuchtigkeit. Viele typische Rasenunkräuter keimen im Herbst zudem schwächer, sodass junge Gräser weniger Konkurrenz haben.</td></tr><tr><td>Welche Risiken gibt es?</td><td>Frühe Nachtfröste können frisch gekeimte, noch nicht ausreichend verwurzelte Gräser schädigen. Fallen Boden- und Lufttemperaturen plötzlich deutlich, verlangsamen sich Keimung und Wachstum stark. Auch anhaltende Nässe kann problematisch sein, denn sie begünstigt Verschlämmung, Staunässe und Pilzkrankheiten.</td></tr><tr><td>Welches Saatgut ist geeignet?</td><td>Für Nachsaaten eignen sich hochwertige Nachsaatmischungen mit rasch keimenden und belastbaren Gräsern, insbesondere das sogenannte Deutsche Weidelgras. Wichtig ist, auf eine für die Rasensorte standortgerechte Rasenmischung zu achten, statt auf reine Billigmischungen mit hohem Anteil kurzlebiger Futtergräser zu setzen.</td></tr><tr><td>Was ist nach der Aussaat wichtig?</td><td>Die Saat braucht einen guten Bodenschluss. Lockern Sie die Fläche, bringen Sie die Saat gleichmäßig aus, arbeiten Sie sie leicht ein oder walzen Sie sie an und halten Sie die Rasenfläche gleichmäßig feucht. Betreten Sie die Nachsaat möglichst nicht. Wird Frost angekündigt, lässt sich der Keimerfolg kaum noch zuverlässig absichern, dann macht es mehr Sinn, bis zur Gartenarbeit im April zu warten.</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wohin mit dem Herbstlaub?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Garten lässt sich Herbstlaub auf ganz unterschiedliche Weise sinnvoll weiterverwenden: als schützende Mulchschicht, als Material für den Kompost oder als Winterquartier für Tiere. Entscheidend ist jedoch, dass es auch Flächen gibt, auf denen Sie die welken Blätter entfernen sollten. </p><h3 class="wp-block-heading">Laub auf Beeten und unter Gehölzen verteilen</h3><p class="wp-block-paragraph">Trockenes Laub können Sie locker auf abgeernteten Gemüsebeeten, zwischen Stauden sowie unter Hecken und Sträuchern verteilen. Eine dünne Laubschicht schützt den Boden vor Frost, starken Temperaturschwankungen und Austrocknung. Gleichzeitig zersetzen Bodenorganismen die Blätter nach und nach und führen dem Boden so wichtiges organisches Material zu. Gut geeignet ist vor allem leicht verrottendes Laub, beispielsweise von Obstbäumen, Ahorn, Birke, Linde oder Hasel. Wintergrüne Pflanzen, niedrige Polsterstauden und empfindliche Blattrosetten sollten Sie dagegen nicht vollständig bedecken. Unter einer dichten und dauerhaft feuchten Laubschicht kann sich sonst Fäulnis entwickeln.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Sind Laubsauger und Laubbläser sinnvoll?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Laubbläser und -sauger töten durch den extremen Luftstrom unzählige Nützlinge wie Insekten oder Spinntiere und zerstören damit einen wichtigen Lebensraum in der Laubschicht. Zudem erzeugen sie durch Motorenlärm und aufgewirbelte Mikroorganismen, Pilzsporen und Feinstaub eine erhebliche Belastung für Mensch und Umwelt. Durch das vollständige Entfernen des Laubes wird dem Boden schlussendlich die natürliche Schutzschicht genommen, wodurch er schneller austrocknet und an Nährstoffen verarmt.<a href="#quelle-1">[1]</a></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Überschüssiges Laub kompostieren</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn mehr Laub anfällt, als Sie zum Mulchen benötigen, können Sie den Überschuss kompostieren. Besonders schnell verrottet das Material, wenn Sie die Blätter zuvor zerkleinern, beispielsweise mit dem Rasenmäher, und anschließend mit anderen Gartenabfällen vermischen. Geeignet dafür sind zum Beispiel Rasenschnitt, frische Pflanzenreste oder gehäckselter Grünschnitt. Eine solche Mischung sorgt dafür, dass der Kompost locker und gut belüftet bleibt. Große Mengen reinen Laubs können dagegen zusammenkleben und sich nur langsam zersetzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Laubhaufen als Winterquartier anlegen</h3><p class="wp-block-paragraph">Einen Teil des Herbstlaubs können Sie in einer ruhigen Gartenecke zu einem Laubhaufen aufschichten. Mischen Sie einige dünne Zweige oder etwas Reisig unter die Blätter. Dadurch entstehen Hohlräume, und der Haufen fällt nicht so schnell in sich zusammen. Solche Laub-Reisig-Haufen bieten Igeln, Insekten und anderen Kleintieren geschützte Rückzugsorte für die kalte Jahreszeit. Hat sich dort bereits ein Tier einquartiert, sollte der Haufen bis zum Frühjahr möglichst ungestört bleiben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren-1024x683.webp" alt="Eine Person harkt trockenes Herbstlaub mit einer roten Laubharke auf dem Rasen zusammen." class="wp-image-25982" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/laub-kehren.webp 1253w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Auch, wenn man vor dem Winter den Garten aufräumen möchte, ein paar Laubhaufen helfen zahlreichen nützlichen Tieren, gut über den Winter zu kommen. © Maksym Belchenko / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Hier sollten Sie das alte Laub entfernen</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bereich</strong></td><td><strong>Problem durch Laub</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Rasen</td><td><ul><li>eine dichte Laubschicht entzieht Licht und Luft</li><li>die Fläche bleibt dauerhaft feucht</li><li>Risiko für Fäulnis und Pilzerkrankungen erhöht sich</li></ul></td></tr><tr><td>Gartenteich</td><td><ul><li>Blätter zersetzen sich im Wasser</li><li>Nährstoffbelastung wird erhöht</li><li>Bildung von Faulschlamm am Teichboden</li></ul></td></tr><tr><td>Wege, Treppen &amp; Terrassen</td><td><ul><li>feuchtes Laub erzeugt Rutschgefahr</li><li>Blätter können die Oberfläche verfärben</li></ul></td></tr><tr><td>Abläufe &amp; Regenrinnen</td><td><ul><li>Ansammlungen von Blättern verstopfen die Abflüsse</li><li>Risiko von Rückstau und Überschwemmung bei Starkregen</li></ul></td></tr><tr><td>immergrüne Pflanzen</td><td><ul><li>nasses Laub bedeckt Blätter und Triebe luftdicht</li><li>erhöhtes Risiko für Fäulnis</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ist der Herbst eine gute Zeit für die Pflanzung von Stauden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Während das oberirdische Wachstum weitgehend abgeschlossen ist, bleiben die Wurzeln noch aktiv, denn der Boden ist im Spätherbst häufig warm genug, damit frisch gesetzte Gehölze nach der Pflanzung noch neue Feinwurzeln bilden können. Dadurch sind die Pflanzen im Frühjahr bereits gut eingewurzelt, treiben kräftiger aus und kommen im folgenden Jahr oft besser mit Trockenperioden zurecht. Wichtig ist aber vor allem, Staunässe zu vermeiden, da insbesondere nässeempfindliche Arten im Winter Schaden nehmen können. Übrigens ist auch für die Pflanzung von Bodendeckern jetzt ein guter Zeitpunkt. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Arbeiten fallen bei den Rosen an?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Oktober sollten Rosen vor allem auf den Winter vorbereitet und nicht mehr stark zurückgeschnitten werden. Entfernen Sie krankes oder befallenes Laub sowie abgestorbene Pflanzenteile und häufeln Sie die Basis bei empfindlichen Sorten später im Herbst mit Erde oder Kompost an. Verblühte Blüten müssen Sie jetzt nicht mehr konsequent abschneiden. Bleiben sie an der Pflanze, können sich Hagebutten bilden und die Rose wird nicht zusätzlich zu neuem, frostempfindlichem Austrieb angeregt. Noch schöne Blüten können Sie selbstverständlich für die Vase schneiden, einen stärkeren Rückschnitt verschieben Sie aber besser auf das Frühjahr.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich im Herbst noch Blumen aussäen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Oktober ist der Boden häufig noch warm genug, damit die Samen keimen können, während die kühleren Temperaturen dafür sorgen, dass sich die jungen Pflanzen langsam auf den Winter einstellen. Besonders geeignet sind winterharte und mehrjährige Blumen, die von einer Aussaat im Herbst profitieren können. Wichtig ist, dass der Boden möglichst locker und frei von Unkraut ist und die Samen nicht zu tief in die Erde eingebracht werden. Nach der Aussaat sollte die Erde leicht feucht gehalten werden, wobei Staunässe vermieden werden sollte. Je nach Wetter entwickeln sich die Pflanzen noch im Herbst oder beginnen erst im Frühjahr mit dem Wachstum. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="801" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg" alt="Illustration eines Aussaatkalenders für Blumen mit einjährigen Blumen, zweijährigen Blumen und mehrjährigen Blumen. Die Zeiträume zur Aussaat und Ernet von Januar bis Dezember sind in grün und braun markiert." class="wp-image-22015" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg 800w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-768x769.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-24x24.jpg 24w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-48x48.jpg 48w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-96x96.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">So schützen Sie im Oktober die Tiere in Ihrem Garten</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Laub- und Reisighaufen anlegen:</strong> Rechen Sie Blätter und dünne Äste in eine ruhige Gartenecke. Igel, Erdkröten, Molche und Eidechsen nutzen diese Haufen als frostsicheres Versteck.</li>



<li><strong>Totholz liegen lassen:</strong> Morsches Holz bietet Käfern, Wildbienen und anderen Nützlingen einen Überwinterungsplatz.</li>



<li><strong>Stauden und Gräser nicht zurückschneiden:</strong> Verblühte Stauden und Gräser in den Beeten stehen lassen. Ihre Samenköpfe sind wichtiges Winterfutter für Finken und andere Vögel, in den hohlen Stängeln überwintern Insekten. Auch ein paar Nüsse sollten Sie im Garten liegenlassen. Sie sind ein guter und nährreicher Wintervorrat für Eichhörnchen.</li>



<li><strong>Wasser anbieten:</strong> Auch im Herbst brauchen Tiere Wasser. Eine flache Schale mit frischem Wasser schützt Vögel und kleine Säugetiere vorm Austrocknen. Denken Sie daran, eine Ausstiegshilfe zu schaffen.</li>



<li><strong>Vorsicht beim Mähen und Aufräumen:</strong> Trimmer, Mähroboter oder Gartengeräte vorsichtig einsetzen, da sich Igel oft unter Hecken oder Laub verstecken.</li>



<li><strong>Lichtschächte und Pools abdecken:</strong> Offene Schächte werden im Herbst schnell zur tödlichen Falle für Amphibien und kleine Nagetiere.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Gartenarbeiten sollten Sie im Oktober einem Fachbetrieb überlassen</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Fällung von Großbäumen</li>



<li>Baumpflege und Totholzbeseitigung in großer Höhe</li>



<li>komplexe Bewässerungsanlagen winterfest machen</li>



<li>Hecke schneiden</li>



<li>fachgerechter Einbau von Wurzelsperren</li>



<li>Terrassenarbeiten</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Fällung von Großbäumen</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Oktober endet die Schonzeit laut <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__39.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 BNatSchG)</a> für Fällungen. Die Statik, Fallrichtung und Sicherung von Großbäumen erfordert aber fundierte Erfahrung, professionelle Seilwinden-Technik und eine entsprechende Haftpflichtversicherung.</p><h3 class="wp-block-heading">Baumpflege und Totholzbeseitigung in großer Höhe</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Arbeiten mit Motorsägen auf Leitern oder Kletterausrüstung ist extrem gefährlich. Ein Profi erkennt zudem morsches Holz präzise und sichert schwere Äste kontrolliert ab, damit diese nicht auf Hausdächer, Zäune oder Personen stürzen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WIE SCHÜTZT DER FACHGERECHTE RÜCKSCHNITT VON BÄUMEN VOR STURMSCHÄDEN?</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein gezielter Kronenschnitt schützt Bäume bei Herbststürmen wirksam vor dem Entwurzeln, indem er die auftretenden Kräfte physikalisch minimiert. Das Auslichten dicht gewachsener Äste verringert die Angriffsfläche für Böen. Der Wind strömt dann durch die neu geschaffenen Freiräume, anstatt mit voller Wucht wie gegen ein geschlossenes Segel zu drücken. Durch das verhaltene Einkürzen überlanger Seitenäste wird zudem der Hebelarm verkürzt, was die Belastung auf den Stamm drastisch senkt. Dadurch gerät der gesamte Baum im Sturm deutlich weniger ins Schwanken, wodurch das Wurzelwerk selbst in durchweichten Herbstböden sicher und stabil verankert bleibt.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Hecke schneiden </h3><p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls erlaubt ist ab 1. Oktober wieder der gründliche <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/heckenschnitt-20146805">Heckenschnitt</a>. Jetzt können Hecken stärker zurückgeschnitten, ausgelichtet und für die kommende Saison in Form gebracht werden. Achten Sie aber trotzdem unbedingt darauf, ob die Hecke bewohnt ist. </p><h3 class="wp-block-heading">komplexe Bewässerungsanlagen</h3><p class="wp-block-paragraph">Werden automatische Unterflur-Bewässerungssysteme im Oktober nicht fachgerecht mit einem ausreichend dimensionierten Druckluft-Kompressor ausgeblasen, gefriert das Restwasser im Winter. Die Folge sind teure Rohrbruch- und Ventilschäden unter der Erde. </p><h3 class="wp-block-heading">fachgerechter Einbau von Wurzelsperren</h3><p class="wp-block-paragraph">Mangelnde Rhizomsperren oder Fehler beim Verlegen von Wurzelsperren führen dazu, dass sich aggressive Rhizome wie die mancher Bambusarten im Frühjahr unbemerkt unter Terrassen oder Pflastersteine graben und dann nur noch mit viel Aufwand zu beseitigen sind. </p><h3 class="wp-block-heading">Terrassenarbeiten</h3><p class="wp-block-paragraph">Arbeiten an der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/terrasse">Terrasse</a> sollten Sie unbedingt einem Fachbetrieb überlassen, weil Untergrund, Gefälle, Entwässerung und Belagsaufbau präzise aufeinander abgestimmt werden müssen, damit keine Staunässe, Frostschäden oder Setzungen entstehen. Fachleute verfügen über das passende Werkzeug und das Know-how, um langlebige, sicher begehbare und optisch saubere Ergebnisse zu erzielen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Vergessen Sie das Gießen auch dann nicht, wenn es kühler wird. Immergrüne Gehölze, frisch gepflanzte Stauden und Kübelpflanzen verdunsten auch im Herbst Wasser (verdunsten pflanzen aktiv wasser? die nehmen des doch eher auf oder?) und können bei trockener Witterung bereits geschwächt in den Winter gehen.</li>



<li>Kontrollieren Sie junge Bäume auf zu enge Bindungen und scheuernde Pfähle. Was im Frühjahr noch locker saß, kann nach einer Wachstumsperiode Druckstellen verursachen oder die Rinde verletzen.</li>



<li>Lassen Sie nicht jedes Staudenbeet komplett gesäubert in den Winter gehen. Hohle Stängel, Samenstände und abgestorbene Pflanzenteile bieten Insekten Überwinterungsplätze und Vögeln teilweise noch Nahrung.</li>



<li>Achten Sie jetzt besonders auf Stellen, an denen sich im Garten Wasser sammelt. Verdichtete oder dauerhaft nasse Bereiche fallen im Herbst oft stärker auf und zeigen, wo Staunässe im Winter Wurzeln schädigen könnte.</li>



<li>Räumen Sie Gartenschläuche und Bewässerungssysteme nicht erst beim ersten Frost weg. Restwasser in Schläuchen, Brausen, Pumpen oder Außenanschlüssen kann bei Frost gefrieren und Bauteile beschädigen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeiten im Oktober: Häufig gestellte Fragen </h2><h3 class="wp-block-heading">Kann ich im Oktober den Kompost umsetzen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Im Oktober sollten Sie den Komposthaufen möglichst in Ruhe lassen und ihn nicht mehr vollständig umsetzen. Er dient in der kalten Jahreszeit zahlreichen Vögeln als Nahrungsquelle und bietet unter anderem Igeln und Reptilien durch die Wärme der Zersetzungsprozesse einen geschützten Rückzugsort. Achten Sie darauf, dass der Kompost schattig steht, nicht austrocknet und ausreichend belüftet bleibt, da die beteiligten Bodenorganismen Sauerstoff benötigen. <a href="#quelle-2">[2]</a></p><h3 class="wp-block-heading">Sollte ich Gemüsebeete im Oktober umgraben?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Umgraben des Gemüsebeetes kann bei schweren Böden zu diesem Zeitpunkt durchaus sinnvoll sein. Leichte und humusreiche Böden profitieren aber mehr von einer schützenden Mulchschicht aus Laub und einer schonenden Lockerung im Frühjahr. </p><h3 class="wp-block-heading">Worauf sollte ich bei Wintergemüse achten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Beim Wintergemüse kommt es im Oktober vor allem darauf an, die Kulturen möglichst lange im Beet zu lassen und sie nur bei stärkerem Frost zu schützen oder zu ernten. Robuste Arten wie winterharter Spinat, Grünkohl, Rosenkohl, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Feldsalat oder Winterlauch vertragen niedrige Temperaturen gut, während empfindlichere Gemüse wie Rote Bete oder Chinakohl rechtzeitig geerntet beziehungsweise bei ersten Frostnächten mit Vlies geschützt werden sollten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quelle</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Laub liegenlassen und Gutes tun – NABU“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflege/saisonal/herbst/25120.html" target="_blank" rel="noopener">www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflege/saisonal/herbst/25120.html</a>. Zugegriffen 14. September 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Komposthaufen sind nützlich für Vögel und Insekten – LBV“. <em>lbv.de</em>, <a href="https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/komposthaufen/" target="_blank" rel="noopener">www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/komposthaufen/</a>. Zugegriffen 14. September 2026.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-oktober-202625976">Gartenarbeiten im Oktober: Das ist im Frühherbst im Garten zu tun</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-september-202625967</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 11:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25967</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der September ist der heimliche Wendepunkt im Gartenjahr, denn während der Sommer langsam zu Ende geht, stehen bereits die Vorbereitungen für das nächste Frühjahr an. Zwischen spätsommerlichen Sonnenstrahlen und den ersten kühleren Nächten entscheidet sich jetzt, wie farbenfroh es im nächsten Frühjahr blüht und wie gut der Garten durch die frostige Jahreszeit kommt. Der noch [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-september-202625967">Gartenarbeiten im September: Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der September ist der heimliche Wendepunkt im Gartenjahr, denn während der Sommer langsam zu Ende geht, stehen bereits die Vorbereitungen für das nächste Frühjahr an. Zwischen spätsommerlichen Sonnenstrahlen und den ersten kühleren Nächten entscheidet sich jetzt, wie farbenfroh es im nächsten Frühjahr blüht und wie gut der Garten durch die frostige Jahreszeit kommt. Der noch warme Boden bietet ideale Bedingungen, um Blumenzwiebeln für die ersten Frühjahrsboten wie Krokusse, Narzissen und Tulpen in die Erde zu bringen. Auch Immergrüne, Gehölze und Stauden wurzeln jetzt besonders gut an und nutzen die verbleibende Restwärme des Spätsommers, um gestärkt in den Winter zu gehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick: </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der September ist ein entscheidender Monat im Gartenjahr, um mit dem Pflanzen von Blumenzwiebeln, Gehölzen und der Rasenpflege die Basis für das nächste Frühjahr zu schaffen.</li>



<li>Neben der Ernte von Spätsommergemüse stehen Arbeiten wie das Einsäen von Wintergemüse, das Mulchen von Beeten sowie die Vorbereitung frostempfindlicher Kübelpflanzen an.</li>



<li>Für aufwendige oder gefahrgeneigte Aufgaben wie Baumfällungen, Neuanlagen, Pflasterarbeiten oder den Bau von Schwimmteichen wird die Beauftragung von Fachbetrieben empfohlen.</li>



<li>Durch das Belassen von Laub- und Totholzhaufen, das Stehenlassen von Samenständen und das Reinigen von Nistkästen lassen sich Heimtiere und Nützlinge im Frühherbst gezielt unterstützen.</li>



<li>Erste Schutzmaßnahmen für den Winter, wie das Überprüfen von Wasserleitungen oder das Aufstellen eines Schutznetzes am Teich, verhindern spätere Frostschäden und hohe Nährstoffbelastungen durch in den Teich gefallenes Laub.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das ist im Spätsommer zu tun: Ein Überblick über die Gartenarbeiten im September</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bereich</strong></td><td><strong>Was ist jetzt zu tun?</strong></td><td><strong>Hinweise</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Wintergemüse säen</td><td>Feldsalat, Winterspinat und Asia-Salate direkt ins Beet säen. Auch Rucola, Radieschen und Winterkresse sind je nach Standort noch möglich.</td><td><ul><li>Den Boden feinkrümelig vorbereiten und bei Trockenheit vor sowie nach der Aussaat gründlich angießen.</li><li>Bei noch hohen Temperaturen kann ein leichtes Vlies die Keimung von Feldsalat verbessern.</li></ul></td></tr><tr><td>Sommergemüse ernten</td><td>Tomaten, Zucchini, Bohnen, Gurken, Paprika, Zuckermais, Mangold und Kräuter regelmäßig abernten.</td><td><ul><li>Häufiges Pflücken verlängert bei Zucchini und Bohnen die Erntezeit.</li><li>Unreife Tomaten vor kalten Nächten ernten und bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.</li></ul></td></tr><tr><td>Vorräte anlegen</td><td>Überschüsse einkochen, einfrieren, fermentieren oder trocknen. Besonders geeignet sind Tomaten, Bohnen, Zucchini, Kräuter, Paprika und Wurzelgemüse.</td><td><ul><li>Fermentieren ist eine gute Möglichkeit, um Gemüse aus dem Garten haltbar zu machen und Ernteüberschüsse aromatisch zu verwerten. Dabei sorgen Milchsäurebakterien unter Sauerstoffausschluss für die Konservierung. Wichtig ist, dass das Gemüse stets vollständig von einer Salzlake bedeckt bleibt.</li></ul></td></tr><tr><td>Mulchen</td><td>Unbepflanzte Beete, Pflanzenzwischenräume und Flächen unter Beerensträuchern mit organischem Material abdecken.</td><td><ul><li>Geeignet sind angetrockneter Rasenschnitt, Laub, Stroh oder gehäckselte Staudenreste.</li><li>Rasenschnitt nur dünn verteilen, damit er nicht fault.</li><li>Mulch bremst die Verdunstung, schützt die Bodenoberfläche und fördert Bodenlebewesen.</li></ul></td></tr><tr><td>Tomaten und Kartoffeln kontrollieren</td><td>Tomaten auslichten, neue Blüten und sehr kleine Fruchtansätze entfernen sowie Kartoffeln ernten, sobald das Laub weitgehend abgestorben ist.</td><td><ul><li>Entfernen Sie bei Tomaten kranke Blätter mit Verdacht auf Kraut- und Braunfäule und entsorgen Sie diese über den Restmüll.</li><li>Kartoffeln nur trocken einlagern und beschädigte Knollen zuerst verbrauchen.</li></ul></td></tr><tr><td>Beerenobst und Stauden pflegen</td><td>Erdbeerausläufer entfernen oder für neue Pflanzen nutzen. Reife Samen von Blumen, Kräutern und Bohnen sichern.</td><td><ul><li>Verblühte Stauden nicht komplett zurückschneiden, denn ihre Samenstände sind Winterfutter und bieten Struktur im Garten.</li></ul></td></tr><tr><td>Kompost und Rasen pflegen</td><td>Reife Komposterde nutzen und kahle Stellen im Rasen nachsäen.</td><td><ul><li>Die kühler und feuchter werdende Witterung begünstigt Rasennachsaaten.</li><li>Reifer Kompost eignet sich als Bodenverbesserer, sollte aber nur maßvoll verwendet werden.</li></ul></td></tr><tr><td>Tiere im Garten unterstützen</td><td>Laub, Reisig und Totholz nicht vollständig wegräumen, sondern Laub- oder Reisighaufen als Rückzugs- und Überwinterungsplatz belassen. Einige Beeren oder Samenstände stehen lassen und die Nistkästen reinigen.</td><td><ul><li>Kontrollieren Sie Holz- und Laubhaufen vor dem Umsetzen vorsichtig auf Tiere.</li><li>Vermeiden Sie unbedingt Mähroboter in Dämmerung und Nacht.</li></ul></td></tr><tr><td>Wasser und Frostschutz planen</td><td>Regentonnen, Bewässerung und empfindliche Kübelpflanzen kontrollieren und jetzt schon mal ein Vlies für kühle Nächte bereitlegen.</td><td><ul><li>Im September können warme, trockene Tage und deutlich kühlere Nächte rasch wechseln. Jungpflanzen und spätes Gemüse daher bei Bedarf mit Vlies oder einem Folientunnel schützen.</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bei welchen Gartenarbeiten im September ist ein Fachbetrieb sinnvoll?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Fällung und Rückschnitt von großen Bäumen</li>



<li>Neuanlage oder umfassende Umgestaltung des Gartens</li>



<li>komplette Rasenerneuerung</li>



<li>Bau und Pflege von Schwimmteichen</li>



<li>Pflaster- und Bruchsteinarbeiten</li>



<li>Errichtung von Zäunen und Sichtschutz</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Fällung und Rückschnitt von großen Bäumen</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei großen Bäumen sind Fällungen und umfangreiche Rückschnitte anspruchsvolle Arbeiten, die Fachwissen und die richtige Ausrüstung erfordern. Je nach Standort und Größe des Baumes kommen beispielsweise Hubarbeitsbühnen oder Seilklettertechnik zum Einsatz. Auch das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/baumstumpf-entfernen-201716042">Entfernen eines Baumstumpfs</a> gibt man besser in die Hände eines Profis. </p><h3 class="wp-block-heading">Neuanlage oder umfassende Umgestaltung des Gartens</h3><p class="wp-block-paragraph">Natürlich sind die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-anlegen-kosten-20111539">Kosten für das Anlegen eines Gartens</a> nicht zu verachten, aber wird die Fläche so geplant, dass alles aufeinander abgestimmt ist, haben Sie fast das ganze Jahr hindurch Freude an Ihrem Garten. Ein Fachbetrieb kann dabei verschiedene Bereiche wie Beete, Rasenflächen, Wege und Sitzplätze sinnvoll miteinander verbinden und fachgerecht umsetzen.</p><h3 class="wp-block-heading">komplette Rasenerneuerung</h3><p class="wp-block-paragraph">Ist der Rasen stark beschädigt, ist <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/moos-im-rasen-201816618">Moos im Rasen</a> verteilt oder gibt es <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/unkraut-im-rasen-20111414">Unkraut im Rasen</a>, dann reicht eine einfache Nachsaat oft nicht mehr aus. Bei einer vollständigen Erneuerung wird die alte Grasnarbe entfernt, der Boden vorbereitet und anschließend neuer Rasen ausgesät oder <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-verlegen-20111470">Rollrasen verlegt</a>. </p><h3 class="wp-block-heading">Bau und Pflege von Schwimmteichen</h3><p class="wp-block-paragraph">Für das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/schwimmteich-anlegen-2011622">Anlegen eines Schwimmteichs</a> und dessen Pflege ist ein spezialisierter Fachbetrieb sinnvoll, weil Standort, Abdichtung, Wasserführung sowie Regenerationszone und Filtertechnik exakt aufeinander abgestimmt werden müssen, damit das Wasser langfristig klar und hygienisch stabil bleibt. Fachleute vermeiden typische Folgeschäden wie Undichtigkeiten, schlecht funktionierende biologische Reinigung oder übermäßigen Algenwuchs.</p><h3 class="wp-block-heading">Pflaster- und Bruchsteinarbeiten</h3><p class="wp-block-paragraph">Für Pflaster- und Bruchsteinarbeiten ist ein Fachbetrieb sinnvoll, weil dauerhaft belastbare Flächen und Mauern einen korrekt dimensionierten, frostsicheren Unterbau, eine sorgfältige Verdichtung sowie ein passendes Gefälle zur sicheren Entwässerung benötigen. Fachleute beherrschen zudem das materialgerechte Zuschneiden und Verlegen von Naturstein, die stabile Randeinfassung und bei Mauern Gründung, Hinterfüllung und gegebenenfalls Drainage. So lassen sich Setzungen, lockere Steine, Staunässe und Frostschäden vermeiden.</p><h3 class="wp-block-heading">Errichtung von Zäunen und Sichtschutz</h3><p class="wp-block-paragraph">Für das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenzaun-erneuern-202524789">Erneuern des Gartenzauns</a>, die Errichtung von Zäunen und Sichtschutzanlagen ist der September ein guter Monat. Ein Fachbetrieb ist hier vor allem deswegen empfehlenswert, weil Pfosten, Fundamente, Zaunverlauf und Höhen exakt ausgerichtet und an Bodenverhältnisse, Geländegefälle sowie die jeweilige Zaunart angepasst werden müssen. Bei blickdichten Elementen kommt eine hohe Windlast hinzu. Fachleute dimensionieren Fundamente, Pfosten und Befestigungen entsprechend, damit sich der Zaun nicht neigt, lockert oder bei Sturm beschädigt wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kann ich bei der Gartenarbeit im September bereits Blumenzwiebeln setzen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Der September mit seinen warmen Tagen und kalten Nächten ist der optimale Zeitpunkt, um mit Blumenzwiebeln die Basis fürs nächste Frühjahr zu schaffen. Die Pflanzen benötigen nämlich den Kältereiz des Winters, um im Frühjahr Blüten auszubilden. Hinzu kommt: Solange der Boden nicht gefroren ist, haben die Zwiebeln im warmen Septemberboden ausreichend Zeit, vor dem ersten Frost starke Wurzeln zu schlagen. Wichtig ist ein sonniger bis halbschattiger Standort mit lockerem, wasserdurchlässigem Boden, denn Staunässe ist für Zwiebeln besonders problematisch, weil sie Fäulnis begünstigt. Verwenden Sie nur feste, trockene und unbeschädigte Zwiebeln, setzen Sie diese mit der Spitze nach oben und drücken Sie die Erde anschließend leicht an. Nach dem Pflanzen reicht es, bei anhaltender Trockenheit zu wässern. Besonders natürlich ist die spätere Wirkung, wenn Sie die Blumenzwiebeln nicht in strengen Reihen, sondern locker in kleinen Gruppen oder als zufällig ausgestreute Mischung pflanzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Blumenzwiebeln sollte ich im September pflanzen?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Krokusse</li>



<li>Schneeglöckchen</li>



<li>Narzissen</li>



<li>Tulpen</li>



<li>Hyazinthen</li>



<li>Zierlauch</li>



<li>Schachbrettblume</li>



<li>Winterlinge</li>



<li>Märzenbecher</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie tief setzt man Blumenzwiebeln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Setzen Sie Blumenzwiebeln so tief, dass über ihrer Spitze etwa die doppelte bis dreifache Zwiebelhöhe Erde liegt. Die ausreichende Tiefe schützt die Zwiebeln vor Frost und sorgt zugleich dafür, dass sie fest im Boden sitzen. In schweren, nassen Böden dürfen sie tendenziell etwas flacher, in leichten, sandigen Böden eher etwas tiefer gesetzt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-1024x683.webp" alt="Frau pflanzt im Herbst Blumenzwiebeln mit einer Handschaufel ins Beet. Eine Schale mit Tulpenzwiebeln steht daneben." class="wp-image-25971" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/tulpenzwiebeln-september-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Wählen Sie für Tulpenzwiebeln einen sonnigen Standort und pflanzen Sie die Zwiebeln etwa 15 Zentimeter tief</span> © AndreaObzerova / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was braucht der Rasen im September? </h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>kaliumreichen Herbstdünger ausbringen:</strong> Stellen Sie die Düngung auf einen kaliumbetonten Herbst-Rasendünger um. Kalium festigt das Zellgewebe der Gräser und schützt den Rasen vor Frost, Krankheiten und Pilzbefall im Winter.</li>



<li><strong>Nachsaat und Lücken schließen:</strong> Da der Boden im September noch warm ist und mehr Taufeuchtigkeit vorhanden ist, keimen Rasensamen ideal. Säen Sie kahl gewordene Stellen nach und halten Sie diese gleichmäßig feucht.</li>



<li><strong>Neurasen anlegen:</strong> Falls Sie eine Rasenfläche komplett neu anlegen möchten, ist der September der beste Monat im gesamten Jahr, da das Unkrautwachstum nachlässt und der Boden optimal temperiert ist.</li>



<li><strong>Boden belüften (Aerifizieren):</strong> Bei verdichteten Stellen und <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/unkraut-im-rasen-20111414">Unkraut im Rasen</a> sollten Sie den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-lueften-20111384">Rasen lüften. </a> So kann auch Regenwasser im Herbst und Winter gut abfließen und Staunässe wird vermieden.</li>



<li><strong>regelmäßig mähen und Laub entfernen:</strong> Mähen Sie den Rasen weiterhin auf normaler Höhe, also etwa dreieinhalb bis fünf Zentimeter, so wie Sie es zum Beispiel bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeit im Mai</a> auch getan haben. Entfernen Sie herabfallendes Laub regelmäßig, damit die Halme ausreichend Sonnenlicht erhalten und sich keine Pilzkrankheiten bilden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">So unterstützen Sie die Tiere in Ihrem Garten im Frühherbst</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Winterquartiere schaffen:</strong> Laub-, Reisig- und Totholzhaufen an ruhigen Stellen liegen lassen, um Igeln, Molchen und anderen Nützlingen Unterschlupf zu bieten.</li>



<li><strong>Futterquellen für Spätbestäuber schaffen:</strong> Spätblühende Pflanzen wie Herbst-Astern und blühenden Efeu im Garten ansiedeln, um Bienen und Schmetterlingen auch im Herbst noch Nahrung zu sichern.</li>



<li><strong>Gefahrenquellen absichern:</strong> Regentonnen abdecken und Ausstiegshilfen an steilen Wasserbecken anbringen, damit die Tiere nicht ertrinken.</li>



<li><strong>Mähzeiten anpassen:</strong> Mähroboter nicht in der Dämmerung oder nachts betreiben, da Igel in dieser Zeit aktiv auf Futter- und Quartiersuche sind.</li>



<li><strong>Nistkästen vorbereiten:</strong> Vögel-Nistkästen Ende des Monats reinigen, damit sie Meisen und anderen Kleinvögeln als geschütztes Schlaflager für kalte Nächte dienen.</li>



<li><strong>Pflanzen vorsichtig schneiden:</strong> Dichte Sträucher und Hecken vor dem Rückschnitt gründlich auf Spätbrüter und andere Kleintiere überprüfen.</li>



<li><strong>alte Beeren und einige Samenstände stehen lassen:</strong> Viele heimische Vögel profitieren im Herbst von Samenständen, Beeren und Insekten. Verblühte Stauden wie Sonnenhut, Disteln oder Fetthenne deshalb möglichst bis zum Frühjahr stehen lassen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie reinige ich einen Nistkasten richtig? </h3><p class="wp-block-paragraph">Nehmen Sie das alte Nest zum Reinigen heraus und entsorgen Sie es im Restmüll und nicht auf dem Kompost. Zum einen kann es von Parasiten befallen sein und zum anderen auch Teile enthalten, die nicht natürlichen Ursprungs sind, wie zum Beispiel Kunststofffasern. Für die Reinigung reicht es in der Regel aus, den Kasten trocken auszubürsten. <a href="#quelle-1">[1]</a>Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie etwas klares Wasser und eine feste Bürste verwenden. Verwenden Sie <strong>keine chemischen Reinigungsmittel </strong> und verzichten Sie unbedingt auf Desinfektionssprays, da Rückstände davon für die Vögel sehr schädlich sein können. Wurde der Nistkasten mit Wasser gereinigt, muss er anschließend vollständig trocknen. Lassen Sie ihn deshalb offen an einem trockenen, gut belüfteten Ort stehen. So verhindern Sie, dass sich durch eingeschlossene Feuchtigkeit später Schimmel bildet. Wenn Sie den sauberen und trockenen Nistkasten wieder aufhängen, dann achten Sie darauf, dass das Einflugloch nach Osten oder Südosten zeigt. Das dient dem Schutz vor Wettereignissen wie Starkregen, da in Mitteleuropa Wind, Sturm und Regen meist aus dem Westen bis Nordwesten kommen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-1024x681.webp" alt="Person reinigt einen nistenden Nistkasten am Baum mit Handfeger und Stöckchen im Spätsommer oder Herbst." class="wp-image-25970" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-1024x681.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-300x199.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-768x511.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-1536x1021.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-2048x1361.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/09/nistkaesten-garten-september-100x66.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Der September ist ein guter Zeitpunkt im Gartenjahr, um Nistkästen als Schutzstätte für den Winter vorzubereiten</span> © LianeM / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Sind Wasserstellen für die Tiere auch im September noch wichtig? </h3><p class="wp-block-paragraph">Da natürliche Wasserquellen auch an warmen und trockenen Spätsommertagen knapp werden, sind Wasserstellen im Garten noch wichtig. Flache Tränken dienen Vögeln außerdem zum Baden und zur Gefiederpflege, während Insekten Wasser unter anderem für den Nestbau und zur Kühlung nutzen. Damit die Wasserstelle hygienisch und sicher bleibt, sollten Sie das Wasser regelmäßig erneuern. Flache Ränder sowie Steine oder kleine Äste als Ausstiegshilfe verhindern zudem, dass Kleintiere ertrinken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche ersten Vorbereitungen sind für den Winter zu treffen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im September müssen Sie den Garten noch nicht vollständig winterfest machen, sollten aber die Grundlagen dafür legen. Die konsequente Umstellung erfolgt meist erst mit den ersten Frösten, spätestens bei der Gartenarbeit im November. Eine gute Vorbereitung im September verhindert jedoch Hektik und typische Frostschäden. </p><h3 class="wp-block-heading">Was muss ich bei Kübelpflanzen im September beachten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Frostempfindliche Kübelpflanzen wie Oleander, Zitrusgewächse oder Engelstrompete dürfen im September meist noch draußen bleiben und profitieren dort von Licht und frischer Luft. Beenden Sie jedoch die stickstoffbetonte Düngung, reduzieren Sie bei sinkenden Temperaturen die Wassergaben und kontrollieren Sie die Pflanzen auf Schädlinge und kranke Triebe. Bereiten Sie zugleich ein helles, frostfreies Winterquartier, Vlies sowie isolierende Unterlagen für die Kübel vor. Staunässe im Topf ist im Herbst besonders kritisch, daher sollten die Abzugslöcher unbedingt freibleiben. </p><h3 class="wp-block-heading">Hecken noch ruhen lassen</h3><p class="wp-block-paragraph">Größere Schnittmaßnahmen an Hecken gehören aus Gründen des Vogelschutzes laut dem <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/index.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesnaturschutzgesetz</a> grundsätzlich in die Zeit nach dem 30. September. <a href="#quelle-2">[2]</a> Einen starken <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/heckenschnitt-20146805">Heckenschnitt</a> sollten Sie also unbedingt vermeiden. Entfernen Sie im Frühherbst vor allem Totholz sowie kranke oder beschädigte Zweige.</p><h3 class="wp-block-heading">Technik und Regentonnen sichern</h3><p class="wp-block-paragraph">Kontrollieren Sie bereits jetzt Außenwasserhähne, Schläuche, Pumpen, Regentonnen und Bewässerungsanlagen. Vor dem ersten Frost müssen Außenleitungen abgesperrt und entleert, Schläuche sowie Pumpen frostfrei eingelagert und Regentonnen entleert beziehungsweise gegen Frostschäden gesichert werden. Im September genügt es meist, das Material zu prüfen, zu reinigen und die Arbeit rechtzeitig einzuplanen. Das endgültige Ablassen richtet sich nach der Wetterprognose.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist beim Gartenteich im September zu tun?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-20146580">Gartenteiche</a> profitieren von einer strukturierten Wintervorbereitung im September, spätestens aber bei der Gartenarbeit im Oktober. Entfernen Sie abgestorbenes Pflanzenmaterial und stark wuchernde Wasserpflanzen schrittweise, damit möglichst wenig organische Masse im Wasser verrottet. Ein Laubschutznetz über kleineren Teichen verhindert später, dass große Mengen Herbstlaub ins Wasser fallen und die Nährstoffbelastung erhöhen. Achten Sie darauf, dass Tiere jederzeit über flache Uferbereiche, Steine oder Ausstiegshilfen aus dem Teich gelangen können. Ein Fachbetrieb für Gartenteichpflege kann im September besonders sinnvoll sein, wenn sich viel Faulschlamm, Algen oder abgestorbene Pflanzenreste angesammelt haben, der Teich viele Fische beherbergt oder die Wasserqualität auffällig ist. Fachleute beurteilen Wasserwerte, Nährstoffbelastung sowie die Funktion von Filter, Pumpe und Belüftung und entfernen Schlamm oder Pflanzenmaterial so, dass die Teichbiologie möglichst wenig gestört wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Ein Teil des Fallobsts kann Insekten, Vögeln und Kleintieren als Nahrungsquelle dienen. Faulige oder kranke Früchte sollten Sie jedoch entfernen, damit sich Pilzkrankheiten und Schädlinge nicht unnötig ausbreiten.</li>



<li>Nach der Ernte bleiben im September häufig größere Bodenflächen unbedeckt zurück. Eine Gründüngung oder geeignete Zwischenbegrünung schützt den Boden vor Erosion, bindet Nährstoffe und kann die Bodenstruktur verbessern.</li>



<li>Verblühte Stauden müssen im September nicht vollständig zurückgeschnitten werden. Die Samenstände bieten Vögeln Nahrung und geben zahlreichen Insekten später Überwinterungsmöglichkeiten.</li>



<li>Nach trockenen Sommerwochen kann harter, unbedeckter Boden heftigen Septemberregen schlechter aufnehmen. Eine dünne Mulchschicht aus Laub, Rasenschnitt oder anderem geeigneten Pflanzenmaterial schützt die Oberfläche und reduziert Verschlämmung sowie Austrocknung.</li>



<li>Reisighaufen, dichtes Laub und ruhige Gartenecken können im September bereits von Igeln, Amphibien oder Insekten als Rückzugsort genutzt werden. Wer jetzt gründlich aufräumt, entfernt daher genau die Strukturen, die die für den Garten so wichtigen kleinen Tiere für die bevorstehende kalte Jahreszeit benötigen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Im September geht die Gartensaison langsam in die nächste, die ruhigere Phase über. Jetzt kommt es darauf an, Beete und Rasen zu pflegen, reifes Obst und Gemüse zu ernten, neue Pflanzen und Blumenzwiebeln zu setzen und empfindliche Gewächse rechtzeitig auf kühlere Nächte vorzubereiten. Gleichzeitig lohnt es sich, nicht zu viel aufzuräumen. Samenstände, Laub und geschützte Ecken bieten vielen Tieren Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Wer im September gezielt statt radikal arbeitet, schafft gute Voraussetzungen für einen gesunden Garten im Herbst und einen kräftigen Start im kommenden Frühjahr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im September: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Brauchen Bäume und Sträuche im September noch Gießwasser? </h3><p class="wp-block-paragraph">Junge Bäume, frisch gepflanzte Sträucher und Obstgehölze sollten auch im September weiter Wasser bekommen, wenn der Boden im Wurzelbereich trocken ist. Gießen Sie lieber selten, langsam und durchdringend statt täglich oberflächlich. Bei älteren, gut eingewachsenen Laubgehölzen ist meist nur anhaltende Trockenheit ein Anlass zum Wässern.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo darf Herbstlaub im Garten liegen bleiben? </h3><p class="wp-block-paragraph">Herbstlaub darf unter Bäumen, Hecken, Stauden und auf Gemüsebeeten liegen bleiben, denn es schützt den Boden und bietet wichtigen Gartentieren Unterschlupf. Vom Rasen, aus dem Teich sowie von Wegen und Terrassen sollte es entfernt werden, unter anderem, damit Wasserqualität und Trittsicherheit erhalten bleiben. </p><h3 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich einen erntereifen Kürbis?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Kürbis ist erntereif, wenn sein Stiel trocken, braun und deutlich verholzt ist. Auch die Schale sollte hart und matt sein und sich mit dem Fingernagel nicht mehr so leicht einritzen lassen.<br>Als zusätzlicher Test hilft vorsichtiges Klopfen, denn ein reifer Kürbis klingt meist dumpf und hohl.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Wohnungsputz für Meise und Kleiber“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/02716.html" target="_blank" rel="noopener">www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/02716.html</a>. Zugegriffen 9. September 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Gesetzliche Regelungen zum Heckenschnitt – NABU BW“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/gartenpflege/34461.html" target="_blank" rel="noopener">baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/gartenpflege/34461.html</a>. Zugegriffen 11. September 2026.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-september-202625967">Gartenarbeiten im September: Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-august-202625937</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 07:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25937</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obst und Gemüsepflanzen liefern im August reichlich Ertrag, während Rasenflächen, Stauden, Gehölze und Kübelpflanzen unter hohen Temperaturen und längeren Trockenperioden leiden können. Besonders an sonnigen Standorten trocknet der Boden schnell aus, sodass eine gezielte Wasserversorgung auch hinsichtlich des Klimawandels immer wichtiger wird. Gleichzeitig beginnt bereits die Vorbereitung auf die kommenden Wochen. Abgeerntete Beete können neu [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-august-202625937">Gartenarbeiten im August: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Obst und Gemüsepflanzen liefern im August reichlich Ertrag, während Rasenflächen, Stauden, Gehölze und Kübelpflanzen unter hohen Temperaturen und längeren Trockenperioden leiden können. Besonders an sonnigen Standorten trocknet der Boden schnell aus, sodass eine gezielte Wasserversorgung auch hinsichtlich des Klimawandels immer wichtiger wird. Gleichzeitig beginnt bereits die Vorbereitung auf die kommenden Wochen. Abgeerntete Beete können neu bestellt werden, einige Gemüsearten eignen sich noch für eine späte Aussaat und bei Stauden sowie Gehölzen stehen verschiedene Pflegearbeiten an. Wer regelmäßig kontrolliert, wie feucht der Boden ist, reifes Obst und Gemüse rechtzeitig erntet und freie Flächen sinnvoll nutzt, schafft gute Voraussetzungen für einen gepflegten Garten bis in den Herbst hinein. Mit den passenden Gartenarbeiten lassen sich im August nicht nur Trockenschäden vermeiden, sondern auch die Erntezeit lässt sich mit ein bisschen Pflege um einiges verlängern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick: </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Verblühte Stauden und Kräuter sollten im August zurückgeschnitten werden, damit sie neue Triebe bilden und ihre Kraft nicht unnötig in die Samenbildung stecken.</li>



<li>Bei Obstbäumen werden im Hochsommer Wasserschosse und ungünstig wachsende Triebe entfernt. So gelangen mehr Licht und Luft in die Krone.</li>



<li>Im August sollte lieber seltener und dafür gründlich gegossen werden, damit das Wasser auch tiefere Bodenschichten erreicht und die Pflanzen kräftigere Wurzeln entwickeln. Regelmäßiges Hacken lockert den Boden zusätzlich auf. Eine Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt hilft dabei, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.</li>



<li>Ein brauner Rasen ist bei anhaltender Sommerhitze kein Grund zur Sorge, denn die Gräser gehen bei Trockenheit in eine Ruhephase und können sich nach ausreichendem Regen wieder erholen.</li>



<li>Für die Gemüsesorten, die sich Wintergemüse nennen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Säen bzw. die optimale Pflanzzeit. So können sich die Pflanzen bis zum Herbst ausreichend entwickeln und je nach Sorte noch im Winter oder im zeitigen Frühjahr geerntet werden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die 3 wichtigsten Gartenarbeiten im August</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Wasser sparen und gezielt gießen</li>



<li>Beete neu nutzen und Pflanzung entsprechend vornehmen</li>



<li>Pflanzen zurückschneiden und pflegen</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">1. Wasser sparen und gezielt gießen</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Hitze und <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/trockenheit-im-garten-202222425">Trockenheit im Garten</a> brauchen vor allem Gemüse, Kübelpflanzen, junge Gehölze und frisch gesetzte Pflanzen ausreichend Wasser und einen aufgehackten Boden, der mehr speichern kann. Am besten morgens und sehr durchdringend gießen, dann genügt auch jeder zweite Tag. Auf diese Weise kann das Wasser tiefer eindringen, was die Wurzeln dazu bringt, ebenfalls tiefer zu gehen. Ein eingewachsener Rasen darf dagegen zeitweise braun werden und muss nicht dauerhaft bewässert werden.</p><h3 class="wp-block-heading">2. Beete neu nutzen und Pflanzung entsprechend vornehmen</h3><p class="wp-block-paragraph">Tomaten, Zucchini, Bohnen, Beeren und viele weitere Kulturen sind jetzt erntereif. Frei werdende Beete können direkt für Herbstgemüse oder schnelle Kulturen wie Radieschen, Feldsalat, Spinat und verschiedene Salate genutzt werden. Auch die Pflanzung von Erdbeeren macht jetzt Sinn. </p><h3 class="wp-block-heading">3. Pflanzen zurückschneiden und pflegen</h3><p class="wp-block-paragraph">Verblühte Stauden und Sommerblumen können zu diesem Zeitpunkt im Gartenjahr zurückgeschnitten werden, damit sie teilweise noch einmal austreiben oder nachblühen. Auch bei Beerensträuchern, Hecken und einigen Gehölzen stehen je nach Art vorsichtige Pflegeschnitte an. Kranke und vertrocknete Pflanzenteile sollten Sie immer entfernen. Denken Sie aber daran, dass ein richtiger <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/heckenschnitt-20146805">Heckenschnitt </a>zum Schutz der Tiere nicht vor dem 1. Oktober erlaubt ist.<a href="#quelle-1">[1]</a></p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Feigenbäume bekommen in unseren Gefilden zwar oft Früchte, diese reifen aber nicht aus. Dem können Sie entgegenwirken. Da ein Feigenbaum solange es warm bleibt, immer weiter austreibt, sollten Sie die oberen frischen Triebe und auch ein paar einzelne Früchte am oberen Ast entfernen. So geht die Kraft in die bereits vorhandenen Früchte und die Chancen stehen besser, dass Sie dann auch mal reife <em>Feigen ernten können. </em></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 3 Fehler sollten Sie bei der Gartenarbeit im August vermeiden</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Vertikutieren:</strong> Das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">Vertikutieren des Rasens</a> ist einer der größten Fehler, die Sie im August machen können und bewirkt genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte. Denn beim Vertikutieren wird die Grasnarbe senkrecht eingeritzt. Dadurch wird der schützende Filz entfernt und der Boden liegt plötzlich nackt und ungeschützt da, Feuchtigkeit verdunstet dann ganz schnell und die hitzegestressten Rasenwurzeln verbrennen. Der freigelegte Boden heizt sich dann extrem auf, und die restliche Feuchtigkeit verdunstet im Eiltempo. Die ohnehin hitzegestressten Rasenwurzeln verbrennen schlichtweg. Der optimale Vertikutierungszeitpunkt ist bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-april-202625325">Gartenarbeit im April</a> oder im September.</li>



<li><strong>falsche Bewässerung: </strong>Wenn Sie an den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaessern-kosten-202625425">Kosten für eine Gartenbewässerung</a> sparen und nicht regelmäßig Zeit haben, den Garten ausführlich zu gießen, sollten Sie trotzdem nicht den Fehler machen, Pflanzen täglich nur oberflächlich zu bewässern. Kleine Wassermengen erreichen häufig lediglich die oberen Zentimeter des Bodens und fördern eine flache Wurzelbildung. Bei Hitze trocknet diese Bodenschicht besonders schnell aus. Besser ist es, seltener, dafür aber durchdringend und möglichst am frühen Morgen zu gießen. Das gilt vor allem für Gemüsebeete, Kübelpflanzen und frisch gepflanzte Gehölze.</li>



<li><strong>Düngeverhalten nicht anpassen: </strong>Eine starke Gründüngung im August kann mehr schaden als nutzen. Vor allem stickstoffreiche Dünger regen Pflanzen zu kräftigem, aber weichem Neuaustrieb an. Bei mehrjährigen Stauden, Gehölzen und anderen überwinternden Pflanzen besteht dann die Gefahr, dass die jungen Triebe bis zum Herbst nicht ausreichend ausreifen und empfindlicher gegenüber Frost werden. Gegen Ende des Sommers sollte deshalb nicht mehr pauschal mit stickstoffbetonten Volldüngern gedüngt werden. Ob überhaupt noch Nährstoffe notwendig sind, hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab. Für Pflanzen, die auf eine Herbstdüngung angewiesen sind, eignen sich gezielt darauf abgestimmte, kaliumbetonte Dünger besser als eine weitere starke Stickstoffgabe.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Darf der Rasen im August braun werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein gut angewachsener Rasen muss im August nicht dauerhaft grün gehalten werden. Bei längerer Hitze und Trockenheit können viele Rasengräser in eine natürliche Trockenruhe gehen. Dabei stellen sie ihr Wachstum weitgehend ein und die Halme verfärben sich braun, während die Pflanzen im Boden weiterleben und nach ausreichendem Regen auch sofort wieder austreiben. Auf eine regelmäßige Bewässerung großer Rasenflächen kann bei der Rasenpflege im Sommer<span> </span>deshalb in vielen Fällen verzichtet werden, was gerade in trockenen Hochsommerphasen wertvolle Wasserressourcen einspart. Vorrang bei der Bewässerung sollten empfindlichere Pflanzen, junge Gehölze, frisch gesetzte Pflanzen und Nutzpflanzen haben. Wer seinen Rasen dennoch grün halten möchte, sollte ihn möglichst selten, dafür aber durchdringend und in den kühleren Morgenstunden wässern. Frisch ausgesäter Rasen und neu verlegter Rollrasen benötigen aber auch weiterhin eine zuverlässige Wasserversorgung, um richtig anzuwachsen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="673" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-1024x673.webp" alt="Vertrockneter Rasen bei Sommerhitze mit zwei weißen Gartenstühlen aus Metall." class="wp-image-25940" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-1024x673.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-300x197.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-768x505.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-1536x1010.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-2048x1346.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/trockener-rasen-august-100x66.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Ein brauner Rasen ist nicht tot, sondern lediglich in Trockenruhe – sobald es wieder regnet, erholt er sich</span> © Imagesines / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Mit dem Düngen sollten Sie auch vorsichtig sein, vor allem bei Hitze. Wenn die Witterung gegen Ende August kühler wird, können Sie auf einen sogenannten Herbstdünger umstellen. Er enthält Kalium und stärkt die Gräser vor dem ersten Frost. Ein Fachbetrieb kann Sie hierzu ausführlich beraten und Ihren Garten so düngen, dass nichts verbrennt und stattdessen alles in voller Blüte und in schönstem Grün strahlt. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was gibt es bei den Obstbäumen zu tun?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>tiefgründig statt häufig gießen:</strong> alle 5 bis 7 Tage durchdringend gießen als täglich ein bisschen. Das bedeutet, 100 bis 200 Liter pro ausgewachsenem Baum. <a href="#quelle-2">[2]</a> Am besten drosseln Sie das Wasser am Schlauch etwas, damit es leichter an der gewollten Stelle in den Boden dringen kann und lassen es dann eine halbe Stunde laufen. Das Wasser muss mindestens 30 bis 40 Zentimeter tief in den Boden dringen, um die Feinwurzeln zu erreichen.</li>



<li><strong>Gießbereich richtig wählen:</strong> Das Wasser gehört nicht direkt an den Stamm, sondern unter die gesamte Krone, denn die aktiven Saugwurzeln sitzen alle in diesem Bereich.</li>



<li><strong>Baumscheibe mulchen:</strong> Eine Schicht aus Rindenmulch, Rasenschnitt oder Stroh hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt das Bodenleben vor extremer Hitze. Mehr als drei Zentimeter sollte die Mulchschicht allerdings nicht sein, da sich sonst Schimmel bilden kann.</li>



<li><strong>Sommerschnitt durchführen:</strong> Entfernen Sie steil nach oben wachsende Wassertriebe sowie dicht stehende Äste und sich gegenseitig Raum nehmende Seitentriebe. Das nimmt dem Baum unnötige Verdunstungsfläche, leitet Energie in die Fruchtbildung und bringt Licht an die verbleibenden Früchte.</li>



<li><strong>überlastete Äste abstützen:</strong> Bei starkem Fruchtbehang drohen Äste unter dem Gewicht zu brechen, besonders wenn das Holz durch Trockenheit spröde ist. Sichern Sie schwer beladene Äste rechtzeitig mit Astgabeln oder Seilen.</li>



<li><strong>Fruchtbehang auslichten:</strong> Entfernen Sie beschädigte, von Schädlingen befallene oder klein gebliebene Früchte. Das entlastet den Baum und verbessert die Qualität der restlichen Ernte.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Diese Obstbäume sollten Sie im August schneiden</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steinobst wie Süßkirschen, Sauerkirschen, Pflaumen oder Zwetschgen: </strong>Steinobst neigt bei Winterschnitt stark zu Harzfluss und Pilzinfektionen. Im Spätsommer schließen sich die kleinen Wunden, die durch das Schneiden entstehen, schneller. Kirschen schneidet man am besten direkt während oder kurz nach der Ernte, nicht aber, wenn Blüten am Baum sind.</li>



<li><strong>starkwüchsige Apfel- und Birnenbäume: </strong>Ein Winterschnitt regt das Wachstum nur noch mehr an. Der Sommerschnitt bremst den Baum ab, weil ihm Blätter genommen werden. Er investiert seine Kraft dann nicht in neue Triebe, sondern in die Blütenknospen für das nächste Jahr.</li>



<li><strong>Spindelobst, Säulenobst und Erziehungsschnitt: </strong>Bei kompakten Wuchsformen ist das Lichtangebot im Kroneninneren entscheidend für die Ausfärbung der Früchte.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ernte-Finale im Gemüsegarten</h2><p class="wp-block-paragraph">Jetzt lohnt sich die Mühe, die man im <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436">Juni in die Gartenarbeit</a> gesteckt hat und vor allem Tomaten, Gurken und Zucchini bereichern den Speiseplan: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Bei den <strong>Tomaten</strong> signalisiert eine intensive, sortentypische Färbung die ideale Pflückreife. Anstatt die roten Früchte einfach vom Strauch zu reißen, knickt man sie am besten an der kleinen, vorgegebenen Verdickung des Stiels, dem sogenannten Knickgelenk, nach oben ab. Geerntet wird idealerweise am späten Vormittag nach dem Abtrocknen des Morgentaus, um das Aroma zu sichern und Fäulnis bei Feuchtigkeit zu vermeiden. Drohen im Spätsommer plötzliche Kälteeinbrüche, können auch noch grün-gelbe Früchte abgenommen werden, die man dann im Haus nachreifen lassen kann.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-scaled.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-1024x684.webp" alt="Grün-gelb gestreifte Zebra-Tomaten reifen an der Tomatenpflanze." class="wp-image-25941" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-1024x684.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-768x513.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-1536x1025.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-2048x1367.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/green-zebra-tomate-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Es kommt immer auf die Sorte an: Nicht alle Tomaten sind rot, wenn sie erntereif sind</span> © v_zaitsev / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li>Auch bei <strong>Gurken</strong> ist im August Fingerspitzengefühl gefragt, da Hitze und Trockenheit den Pflanzen zu schaffen machen. Sobald die Schale gleichmäßig gefärbt ist und sich die Frucht fest anfühlt, ist der perfekte Zeitpunkt für die Ernte erreicht. Ein gelblicher Schimmer an der Schale zeigt hingegen an, dass die Gurke bereits überreif, wässrig und oft bitter ist. Um die empfindlichen Ranken der Pflanzen nicht zu beschädigen, werden auch Gurken niemals abgerissen, sondern immer mit einer scharfen Schere oder einem Messer sauber abgeschnitten.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-1024x680.webp" alt="Große grüne Heuschrecke auf einer Gurke mit gelber Blüte im Garten." class="wp-image-25942" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-1024x680.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-300x199.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-768x510.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-1536x1020.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-2048x1361.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/gurken-im-august-100x66.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Haupterntezeit für Gurken ist im August, denn spätestens mit den ersten kalten Septembernächten stellt die Pflanze das Wachstum ein</span> © Andrey Abryutin / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li>Ein völlig anderes Erntemanagement als Tomaten oder Gurken verlangen <strong>Zucchini</strong>, bei denen im Hitzesommer das Prinzip Klasse vor Masse gilt. Wer wartet, bis die Früchte riesig werden, riskiert schwammiges Fruchtfleisch und große, harte Samenkerne. Die geschmacklich besten Ergebnisse erzielen Gärtner bei einer Fruchtlänge von etwa 15 bis 20 Zentimetern, wobei der Schnitt stets mit einem sauberen Messer direkt am Stielansatz erfolgen sollte, um die Pflanze nicht auszureißen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SO ERKENNEN SIE EINE GIFTIGE ZUCCHINI</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Legen Sie sich vor der Zubereitung ein kleines Stück Zucchini auf die Zungenspitze. Schmeckt das Gemüse sehr bitter, dann spucken Sie es sofort wieder aus. Sie dürfen die Frucht dann nicht mehr essen, weil sie Giftstoffe entwickelt hat. Diese sogenannten Cucurbitacine sind hitzebeständig und weder Kochen noch Braten, Backen oder Einfrieren zerstören das Gift, das nicht zu unterschätzen ist. Sollten Sie nach dem Verzehr einer Zucchini Übelkeit verspüren, es zu Erbrechen oder Durchfall kommen, sollten Sie sich sofort ärztliche Hilfe suchen. Denn Cucurbitacine können tödlich sein. <a href="#quelle-3">[3]</a></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Diese Wintergemüse können Sie im August noch aussäen</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Feldsalat</li>



<li>Spinat</li>



<li>Radieschen</li>



<li>Rettich</li>



<li>Rucola</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Der frei werdende Platz im Gemüsebeet gehört jetzt der Aussaat von schnell wachsenden Sorten und Wintergemüse, auch winterharte Kräuter wie den Salbei können Sie jetzt aussäen. Die Augustsonne hat allerdings noch enorm viel Kraft. Keimlinge, die einmal austrocknen, sind unwiderruflich verloren. Halten Sie die Saatreihen daher durch feines Brausen – am besten morgens und abends – durchgehend feucht. Ein leichtes Vlies oder eine hauchdünne Schicht Rasenschnitt über den Saatreihen hilft, die Feuchtigkeit nach dem Säen im Boden zu halten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum soll man Erdbeeren im August pflanzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Erdbeeren legen ihre Blütenknospen für das nächste Jahr bereits im Herbstan und zwar sobald die Tage kürzer werden und damit die Pflanze dafür überhaupt genügend Kraft hat, muss sie bis dahin ein starkes Wurzelwerk und reichlich Blattmasse entwickelt haben. Sonst fehlt die Zeit zur Knospenanlage und die erste Ernte fällt ziemlich mager aus. Da die Jungpflanzen noch keine tiefen Wurzeln haben, müssen Sie das Beet in den ersten <strong>2 bis 3 Wochen durchgehend gleichmäßig feucht halten</strong>. Trocknen die Keimlinge in der Augustsonne auch nur für wenige Stunden komplett aus, sterben die feinen Haarwurzeln ab. Arbeiten Sie am besten reichlich reifen Kompostflach ein. Vermeiden Sie frischen Mist oder rein mineralischen Dünger, denn der verbrennt die feinen Wurzeln.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Das Herzder Erdbeere, also der grüne Knospenansatz in der Mitte, muss nach dem Festdrücken der Erde exakt auf Höhe der Erdoberfläche sitzen. Setzen Sie das Gewächs zu tief, dann verfault das Herz in der feuchten Erde, setzen Sie es zu hoch, dann liegen die Wurzeln frei und die Pflanze trocknet aus.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ziergarten: Jetzt zahlt sich Extra-Zuwendung aus</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Kombination aus sengender Hochsommerhitze und der bereits spürbaren Vorbereitung der Pflanzen auf den Herbst macht den Monat August zu einem wichtigen Monat im Gartenjahr, bei dem bereits die Weichen gestellt werden können für die kommenden Jahreszeiten. Wer jetzt geschickt eingreift, schützt seine Prachtstauden vor dem vorzeitigen Verdorren, sichert sich eine verlängerte Farbachse bis in den Spätherbst hinein und damit auch zahlreichen Insekten noch Futter, wenn vieles bereits beginnt zu verblühen. Neben der täglichen Wassergabe in den kühlen Morgenstunden stehen nun gezielte Pflegemaßnahmen im Fokus, die den Pflanzen die nötige Kraft zurückgeben. Und sie so auch fit machen für das nächste Jahr. </p><h3 class="wp-block-heading">Verblühtes kappen für die zweite Blüte</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein gezielter Rückschnitt im August kann bei vielen Sommerstauden eine zweite Blüte fördern. Werden verwelkte Blütenstände rechtzeitig entfernt, steckt die Pflanze weniger Energie in die Samenbildung und kann stattdessen neue Triebe und Blütenknospen entwickeln. Dieser sogenannte <strong>Remontierschnitt</strong> sorgt bei geeigneten Arten häufig dafür, dass sie im Spätsommer erneut blühen. Wie stark zurückgeschnitten werden sollte, hängt von der jeweiligen Staude ab. Teilweise reicht es aus, lediglich verblühte Blütenstände zu entfernen. Lassen Sie aber immer ein paar Blütenstände stehen, zum einen für die Vögel, zum anderen, um Saatgut fürs nächste Jahr zu gewinnen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-scaled.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-1024x683.webp" alt="Zartviolette Blüten der Mexikanischen Zitronenmelisse (Lippia alba) in Nahaufnahme." class="wp-image-25943" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/zitronenmelisse-lippia-alba-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Um die Bildung frischer Triebe anzuregen, lohnt sich auch im August bei vielen Kräutern noch ein leichter Rückschnitt</span> © SandroSalomon / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Stauden teilen: So vermehren Sie Ihre Pflanzen kostenlos</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Spätsommer eignet sich gut, um bestimmte Stauden zu teilen und auf diese Weise zu verjüngen und zu vermehren. Das bietet sich vor allem bei Pflanzen an, die mit den Jahren sehr groß geworden sind oder deutlich weniger blühen. Frühjahrs- und frühsommerblühende Stauden wie Schwertlilien, Pfingstrosen oder Frauenmantel können je nach Art nach der Blüte geteilt werden. Dazu wird der Wurzelstock zunächst vorsichtig mit einer Grabgabel gelockert und aus dem Boden genommen. Anschließend lässt er sich <strong>mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke</strong> teilen. Jedes davon sollte über ausreichend gesunde Wurzeln und mehrere kräftige Austriebe verfügen. Die neuen Pflanzen werden möglichst direkt wieder eingesetzt und anschließend gründlich gewässert. Bei Bedarf kann das Laub etwas eingekürzt werden, damit die Pflanzen weniger Wasser über die Blätter verlieren. In den folgenden Wochen sollte der Boden gleichmäßig feucht bleiben, damit die Stauden bis zum Winter gut einwurzeln können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 15 Pflanzen überstehen auch Trockenheit und Hitze sehr gut</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Storchschnabel: </strong>Viele Storchschnabelarten kommen mit sonnigen Standorten und Hitze gut zurecht. Besonders trockenheitsverträglich sind etwa Balkan-Storchschnabel und Blut-Storchschnabel.</li>



<li><strong>Taglilie: </strong>Taglilien sind robuste Stauden, die sommerliche Hitze gut vertragen. Eingewachsene Pflanzen überstehen auch trockenere Phasen, wobei eine ausreichende Wasserversorgung die Blütenbildung fördert.</li>



<li><strong>Ruthenische Kugeldistel: </strong>Die Ruthenische Kugeldistel eignet sich hervorragend für heiße und trockene Standorte. Sie bevorzugt viel Sonne und durchlässige Böden und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig zusätzliche Bewässerung.</li>



<li><strong>Steppen-Salbei: </strong>Steppen-Salbei ist an sonnige, warme Standorte angepasst und kommt auch mit trockeneren Böden zurecht. Staunässe verträgt die Staude deutlich schlechter als zeitweilige Trockenheit.</li>



<li><strong>Kupferfelsenbirne: </strong>Die Kupferfelsenbirne ist ein robustes Gehölz, das Wärme und vorübergehende Trockenperioden gut verkraftet. Während langer Trockenphasen sollte sie insbesondere auf leichten Böden dennoch gelegentlich bewässert werden.</li>



<li><strong>Kolkwitzie: </strong>Die Kolkwitzie gilt als pflegeleicht und hitzerobust. Gut eingewachsene Sträucher können Trockenphasen überstehen, gehören aber nicht zu den ausgeprägtesten Trockenheitsspezialisten.</li>



<li><strong>Kornelkirsche: </strong>Die Kornelkirsche ist ein besonders widerstandsfähiges heimisches Gehölz. Ältere Pflanzen kommen durch ihr kräftiges Wurzelsystem sowohl mit Hitze als auch mit längeren trockenen Phasen vergleichsweise gut zurecht.</li>



<li><strong>Lavendel: </strong>Lavendel liebt sonnige und warme Standorte. Auf durchlässigen, eher trockenen Böden gedeiht er besonders gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig zusätzliches Wasser.</li>



<li><strong>Hohe Fetthenne: </strong>Die Hohe Fetthenne speichert Wasser in ihren fleischigen Blättern und kann dadurch Trockenperioden gut überstehen. Sie eignet sich besonders für sonnige Beete mit durchlässigem Boden.</li>



<li><strong>Blauraute: </strong>Die Blauraute ist hervorragend an heiße und trockene Sommer angepasst. Sie bevorzugt vollsonnige Standorte und magere, gut durchlässige Böden.</li>



<li><strong>Katzenminze: </strong>Katzenminze ist eine robuste Staude für sonnige Gartenbereiche. Eingewachsene Pflanzen kommen mit Hitze und vorübergehender Trockenheit gut zurecht und benötigen vergleichsweise wenig Pflege.</li>



<li><strong>Schafgarbe: </strong>Schafgarben sind widerstandsfähige Stauden, die sonnige und trockene Standorte bevorzugen. Sie kommen auch mit nährstoffärmeren Böden zurecht und benötigen nach dem Anwachsen wenig zusätzliches Wasser.</li>



<li><strong>Purpur-Sonnenhut: </strong>Der Purpur-Sonnenhut verträgt sommerliche Wärme und vorübergehende Trockenheit gut. Bei sehr langen Trockenperioden profitiert er allerdings von zusätzlicher Bewässerung.</li>



<li><strong>Mauerpfeffer: </strong>Mauerpfeffer gehört zu den besonders trockenheitsverträglichen Pflanzen. Seine wasserspeichernden Blätter ermöglichen ihm, selbst auf heißen und mageren Standorten mit sehr wenig Wasser auszukommen.</li>



<li><strong>Wollziest: </strong>Wollziest eignet sich hervorragend für sonnige und trockene Gartenbereiche. Seine dicht behaarten, silbrigen Blätter reduzieren die Verdunstung und helfen der Pflanze, Hitze und Wassermangel gut zu überstehen.</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist aber, dass die Pflanzen, die Hitze gut überstehen sollen, richtig angewachsen sind und sich bereits im Boden verwurzelt haben. Ohne diese Voraussetzung brauchen auch die eigentlich hitzebeständigen Pflanzen alle zwei, drei Tage Wasser. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-1024x683.webp" alt="Blaue Kugeldisteln blühen zusammen mit Sonnenhut in einem sonnigen Staudenbeet." class="wp-image-25944" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/08/kugeldistelblueten-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Hitzebeständige Pflanzen wie die Distel machen die Gartenpflege im August deutlich leichter</span> © Maryviolet / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie bewässere ich den Garten im August richtig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Am besten wird der Garten in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 7 Uhr bewässert. Dann ist der Boden noch kühl und weniger Wasser verdunstet. In der Mittagshitze geht dagegen viel Feuchtigkeit verloren, während abendliches Gießen Pilzkrankheiten und Schnecken begünstigen kann. Automatische Bewässerungssysteme sind deshalb besonders im Hochsommer praktisch. Programmierbare Steuerungen und Sensoren übernehmen die Wassergabe zu geeigneten Zeiten und können Rasen und Beete gezielt versorgen – auch dann, wenn Sie mal nicht da sind oder keine Zeit haben. Wichtig ist außerdem, nicht täglich nur oberflächlich zu gießen. Besser ist es, seltener und dafür gründlich zu wässern. Beete benötigen je nach Boden, Pflanzen und Wetter etwa zwei bis drei Wassergaben pro Woche mit rund 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter. Für Rasen reichen häufig circa 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter und Woche. Versenkregner eignen sich für größere Rasenflächen, Tropfschläuche für Beete. Sie bringen das Wasser direkt an die Wurzeln und halten das Laub trocken. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Rindenmulch oder Stroh reduziert zusätzlich die Verdunstung und hält die Feuchtigkeit länger im Boden. </p><p class="wp-block-paragraph">Die anhaltende Sommerhitze im August verdeutlicht oft den hohen Zeit- und Arbeitsaufwand, den die manuelle Gartenbewässerung erfordert. Spätestens bei der Entscheidung für eine permanente Entlastung durch ein automatisches <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Bewässerungssystem im Garten</a> ist die Beauftragung eines Fachbetriebs ratsam. Während oberirdische Basislösungen noch in Eigenregie installiert werden können, erfordert der unterirdische Einbau von Versenkregnern und komplexen Tropfrohrsystemen fundiertes Fachwissen. Spezialisierte Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus übernehmen hierbei die <strong>exakte hydraulische Planung</strong>. Sie ermitteln vorab den vorhandenen Wasserdruck sowie die Durchflussrate, um das System in aufeinander abgestimmte Beregnungszonen aufzuteilen. Dies garantiert eine gleichmäßige Wasserverteilung und verhindert eine ineffiziente Ressourcennutzung. Planungsfehler bei der Do-it-yourself-Installation führen hingegen häufig zu unzureichend versorgten Teilflächen, Staunässe oder einem Druckabfall im Gesamtsystem. Der Profi sichert durch fachgerechte Erdarbeiten und präzise Einstellwerte eine langlebige und ökonomische Funktionsweise.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenteich im Hochsommer: Wie kann man Sauerstoffmangel vermeiden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend sind daher Beschattung, Nährstoffreduktion und dauerhafte Belüftung. Denn im Hochsommer kippt ein Gartenteich besonders leicht und das bedeutet: Warmes Wasser speichert weniger Sauerstoff, während Algen, Fische oder Molche und organische Abbauprozesse ihn zusätzlich verbrauchen. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Maßnahmen helfen dem Teich bei Hitze?</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wasserfläche beschatten:</strong> Seerosen und eine passende Uferbepflanzung begrenzen die direkte Sonneneinstrahlung. Als grober Orientierungswert sollte etwa ein Drittel der Fläche bepflanzt beziehungsweise beschattet sein. Bei einer Hitzewelle kann zusätzlich ein Sonnenschirm oder Sonnensegel zeitweise helfen.</li>



<li><strong>Nährstoffe konsequent austragen:</strong> Fadenalgen mit Kescher oder einem dicken Ast vorsichtig herausdrehen. Die entfernten Algen unbedingt aus dem Garten­teich nehmen, denn beim Verrotten gelangen ihre Nährstoffe wieder ins Wasser. Ein Rechen ist bei Folienteichen ungeeignet, weil er die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/teichfolie-201816597">Teichfolie</a> beschädigen kann.</li>



<li><strong>Pflanzenreste entfernen:</strong> Welke Seerosenblätter, Falllaub, Pollenansammlungen und abgestorbene Pflanzenteile möglichst zeitnah abfischen. Das reduziert den Sauerstoffverbrauch durch Zersetzungsprozesse.</li>



<li><strong>Unterwasserpflanzen einsetzen:</strong> Arten wie Hornkraut oder Wasserpest nehmen Nährstoffe auf und produzieren bei Tageslicht Sauerstoff. Sie ersetzen aber keine Notfallbelüftung, da sie nachts selbst Sauerstoff verbrauchen.</li>



<li><strong>kein oder nur sehr geringer Fischbesatz:</strong> Ein dauerhaft technikloser, flacher Teich ist für Fische im Hochsommer meist ungeeignet. Molche, Fische, Futterreste und Ausscheidungen erhöhen die Nährstofflast. Ohne Filter und Belüftung steigt damit das Risiko einer Algenblüte und kritischer Sauerstoffwerte deutlich.</li>



<li><strong>Teilwasserwechsel nur überlegt:</strong> Den Teich nicht komplett entleeren und auch nicht gründlich sauber machen, denn das stört die Teichbiologie. Wenn nötig, eher portionsweise Wasser ersetzen, 0 bis 20 Prozent genügen. Dabei möglichst weiches, unbelastetes Wasser verwenden und große Temperaturunterschiede vermeiden. So <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-pflegen-20146625">pflegen Sie den Gartenteich</a> und seine Bewohner wie Libellenlarven, Molche oder Fische am besten.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss ich im August bei einem Naturpool beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Schwerpunkt bei einem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/naturpool-202221383">Naturpool</a> oder auch einem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/biopool-202222251">Biopool</a> liegt jetzt im Hochsommer auf dem Erhalt der biologischen Reinigungsleistung: Nährstoffeinträge früh entfernen, die Wasserumwälzung kontrollieren und Beläge nicht anwachsen lassen. Anders als beim klassischen Pool werden weder Schockchlorung noch Algizide eingesetzt.</p><h3 class="wp-block-heading">Die Aufgaben in der Übersicht</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Aufgabe</strong></td><td><strong>Was im August zu tun ist</strong></td><td><strong>Hinweise</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Oberfläche säubern</td><td><ul><li>Laub, Blüten, Insekten und anderes Treibgut täglich abkeschern</li><li>Skimmerkorb regelmäßig, bei hoher Belastung täglich leeren</li></ul></td><td><ul><li>organisches Material liefert Nährstoffe und fördert Trübungen sowie Algen</li></ul></td></tr><tr><td>Wasserstand prüfen</td><td><ul><li>Verdunstungsverluste kontrollieren und nur die fehlende Menge nachfüllen</li></ul></td><td><ul><li>der Skimmer muss zuverlässig arbeiten können</li><li>zugleich sollen Wasserwechsel so selten wie möglich durchgeführt werden</li></ul></td></tr><tr><td>Wände und Boden reinigen</td><td><ul><li>Biofilm und Beläge an Stufen, Flachzonen und Wänden abbürsten</li><li>bei Naturpools Boden und Wände mindestens wöchentlich absaugen bzw. mit geeignetem Roboter reinigen</li></ul></td><td><ul><li>das verringert Rutschgefahr und entfernt absetzbare Nährstoffe</li></ul></td></tr><tr><td>Algen herausnehmen</td><td><ul><li>Fadenalgen und absterbende Pflanzenteile mechanisch entnehmen und außerhalb des Pools entsorgen</li></ul></td><td><ul><li>Algen und Pflanzenreste dürfen nicht im Becken verrotten, weil sie Nährstoffe wieder freisetzen</li></ul></td></tr><tr><td>Pflanzenzone kontrollieren</td><td><ul><li>welke Blätter und Verblühtes entfernen</li><li>Pflanzen, die Skimmerzulauf oder Wasserwege einengen, zurücknehmen</li></ul></td><td><ul><li>die Regenerationszone bleibt funktionsfähig und der Skimmer kann die Oberfläche erfassen</li></ul></td></tr><tr><td>Technik überprüfen</td><td><ul><li>bei intensiver Nutzung, hoher Wassertemperatur oder vielen eingetragenen Pollen und Blättern kann eine frühere Rückspülung erforderlich sein</li></ul></td><td><ul><li>alle drei Monate</li><li>bei starker Belastung auch häufiger</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Kontrollieren Sie im Sommer regelmäßig die Wasserqualität und die Funktion der Anlage. Das gilt vor allem auch dann, wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/schwimmteich-anlegen-2011622">Schwimmteich angelegt</a> haben. Achten Sie auf Sichttiefe und Wasserfarbe. Eine plötzlich auftretende Trübung oder kräftig grünes Wasser kann auf ein <strong>gestörtes biologisches Gleichgewicht</strong> hinweisen. Auch Oberflächenfilme, Fadenalgen sowie Beläge auf Stufen oder Wänden sollten Sie im Blick behalten. Prüfen Sie außerdem den Wasserstand und die Durchflussleistung der Anlage sowie die für Ihr System vorgesehenen Wasserwerte. Dazu zählen insbesondere der pH-Wert und die Nährstoffkonzentrationen. Gerade im Sommer kann auch eine regelmäßige Kontrolle des Nitratgehalts sinnvoll sein. Treten Fadenalgen auf, sollten Sie diese zunächst mechanisch entfernen und anschließend nach der Ursache suchen. </p><h2 class="wp-block-heading">Was brauchen die Tiere im Garten im Hochsommer?</h2><p class="wp-block-paragraph">In erster Linie brauchen die Tiere in Ihrem Garten Wasser. Denn durch die immer häufiger anhaltende Hitze versiegen natürliche Pfützen und Bäche, Böden trocknen aus, und die Nahrungssuche wird für die Tiere sehr anstrengend. Da kann Ihr kleines Grün zu einer richtigen Überlebensinsel werden. </p><h3 class="wp-block-heading">Diese 7 Tipps helfen den Tieren in Ihrem Garten</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>flache Schalen aufstellen:</strong> Verteilen Sie Vogel- und Insektentränken (z. B. Ton-Untersetzer) in Ihrem Garten.</li>



<li><strong>Rettungsinseln für Insekten herstellen:</strong> Legen Sie Steine, Murmeln oder Moos in die Schalen, damit Bienen, Wespen und Schmetterlinge einen sicheren Landeplatz haben und nicht ertrinken. Und wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bienengarten-anlegen-202222405">Bienengarten angelegt</a> haben, dann vergessen Sie nicht, hier immer dafür zu sorgen, dass etwas blüht.</li>



<li><strong>Bodentränken für Igel verteilen:</strong> Stellen Sie flache Wasserschalen direkt auf den Boden und idealerweise in die Nähe von Gebüschen.</li>



<li><strong>strikte Hygiene-Regel einhalten:</strong> Tauschen Sie das Wasser bei Hitze täglich aus, da sich im warmen Wasser gefährliche Salmonellen oder Trichomonaden (Erreger von Vogelkrankheiten) rasend schnell vermehren.</li>



<li><strong>Zusatzfutter für Igel und Vögel:</strong> Da sich Regenwürmer und Schnecken bei steinhartem Boden tief verziehen, können Sie Igeln eine Schale mit hochwertigem, getreidefreiem Katzen-Trockenfutter (hoher Fleischanteil) anbieten. Auch Amseln freuen sich über Zusatzfutter. Lassen Sie am besten ein paar Samenstände stehen, um Vögeln Nahrung zu bieten.</li>



<li><strong>Dickicht als Klimaanlage nutzen:</strong> Lassen Sie dichte Hecken, Laub- und Totholzhaufen sowie hohes Gras stehen, da es darunter oft viele Grad kühler ist als auf freien Flächen.</li>



<li><strong>kühles Kleinklima schaffen:</strong> Mulchen Sie Ihre Beete oder wässern Sie abends auch schattige Bereiche unter Sträuchern um Insekten und Amphibien das Überleben zu sichern.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Vermeiden Sie im August diese 3 Gefahren für die Tiere in Ihrem Garten</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Mähroboter sollten niemals in der Dämmerung oder nachts laufen, da sie gerade für Igel eine große Gefahr darstellen.</li>



<li>Decken Sie offene Wassertanks gut ab, damit kein Tier auf der Suche nach Wasser hineinfallen kann. Da es keinen Ausstieg gibt, wäre das eine tödliche Falle.</li>



<li>Igeln sollten Sie niemals Kuhmilch geben, da dies zu tödlichem Durchfall führen kann. Diese Tiere brauchen auch als Jungtiere nichts anderes als frisches Wasser. <a href="#quelle-4">[4]</a></li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Soldatenfliegenlarven und Mehlwürmer liefern Igeln zwar viel Energie und wichtige Nährstoffe. Da das Kalzium-Phosphor-Verhältnis bei beiden Futtermitteln allein jedoch nicht optimal ist, kann eine Mischung aus vier Teilen Mehlwürmern und einem Teil Soldatenfliegenlarven zu einem ausgewogeneren Verhältnis beitragen und damit ernährungsbedingten Knochenproblemen vorbeugen. Eine gute und einfache Alternative ist auch Trockenfutter für Kitten mit einem hohen Fleischanteil. <a href="#quelle-5">[5]</a></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wieso ist das Fallobst so wichtig? </h3><p class="wp-block-paragraph">Fallobst bietet zahlreichen Tieren Nahrung, denn in und an den Früchten finden sich Maden, Würmer, Käfer und andere Insekten, die unter anderem von Igeln und Vögeln gefressen werden. Auch Schmetterlinge nutzen gärende Früchte. Lassen Sie deshalb einige Fallfrüchte zunächst unter dem Baum liegen. Erst bei sichtbarem Schimmel oder starker Fäulnis sollten Sie sie aufsammeln. <a href="#quelle-6">[6]</a></p><h3 class="wp-block-heading">Welche Schädlinge sind im August besonders aktiv?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im August treten je nach Witterung besonders häufig Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben, verschiedene Raupen sowie Schnecken auf, wobei Spinnmilben vor allem von trocken-heißem und Schnecken von feuchtem Wetter profitieren.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Regelmäßige Kontrollen</strong></p><p class="wp-block-paragraph">der Blattunterseiten und jungen Triebe helfen dabei, einen Befall früh zu erkennen. Denken Sie aber immer daran, dass sich zum Beispiel Vögel, Fledermäuse und Igel von Insekten ernähren. Ein paar Schädlinge sind also wichtiges Futter für Tiere, die Sie in Ihrem Garten haben möchten. Wird der Befall allerdings zu groß, dann sollten Sie ihm immer mechanisch, also zum Beispiel durch Absammeln, oder mit schonenden natürlichen Mitteln entgegenwirken. Ein Fachbetrieb erkennt beginnenden Schädlingsbefall oder Pilzerkrankungen frühzeitig und leitet sofort wirksame Gegenmaßnahmen ein, bevor bleibende Schäden entstehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der August ist kein Monat zum Zurücklehnen, sondern nimmt im Gartenkalender eine Schlüsselrolle ein. Die oberste Priorität liegt jetzt auf der bedarfsgerechten Bewässerung und dem Schutz der Pflanzen vor Hitzestress. Gleichzeitig sollten Verblühtes zurückgeschnitten, Lücken in den Gemüsebeeten für die Nachsaat genutzt und Schädlinge regelmäßig kontrolliert werden. Auch die Tiere im Garten benötigen bei Hitze und Trockenheit Unterstützung. Flache Wasserstellen bieten Vögeln und Insekten eine wichtige Trinkmöglichkeit, während einzelne verblühte Stauden und Samenstände bewusst stehen bleiben können, da sie Nahrung und Rückzugsorte bieten. Auf chemische Pflanzenschutzmittel sollte möglichst verzichtet und vor Schnittarbeiten geprüft werden, ob sich Tiere in den Pflanzen aufhalten. So bleibt der Garten auch im Spätsommer lebendig und ist gleichzeitig gut auf den Herbst vorbereitet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeiten im August: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was tun, wenn Pflanzen trotz regelmäßigem Gießen welken?</h3><p class="wp-block-paragraph">Welken Pflanzen trotz ausreichender Wassergaben, sollte zunächst die Bodenfeuchte kontrolliert werden, denn sowohl Staunässe und geschädigte Wurzeln als auch ein ausgetrockneter, wasserabweisender Wurzelballen können die Wasseraufnahme verhindern. Ist der Boden ausreichend feucht, kommen außerdem Hitzestress, Wurzelschäden, Krankheiten oder bei Kübelpflanzen ein zu kleiner Topf als Ursache infrage.</p><h3 class="wp-block-heading">Was tun bei Sonnenbrand an Pflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Sonnenbrand sollten besonders gefährdete Kübelpflanzen zunächst aus der prallen Mittagssonne genommen und empfindliche Beetpflanzen vorübergehend mit einem Schattiernetz oder Vlies geschützt werden. Verbrannte Blätter regenerieren sich nicht mehr, sollten aber nicht vorschnell vollständig entfernt werden, solange sie noch grüne Bereiche besitzen und die Pflanze zusätzlich beschatten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzenkrankheiten treten bei warmem und feuchtem Augustwetter verstärkt auf?</h3><p class="wp-block-paragraph">Warm-feuchtes Wetter begünstigt vor allem Pilzkrankheiten wie Falschen Mehltau, Grauschimmel sowie verschiedene Blattfleckenkrankheiten und kann beispielsweise bei Tomaten und Kartoffeln die Kraut- und Braunfäule fördern. Gute Luftzirkulation, ausreichend Pflanzabstand und das Gießen direkt an der Wurzel statt über die Blätter reduzieren das Infektionsrisiko.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Blumenzwiebeln können bereits im August gesetzt werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im August können bereits Herbstblüher wie Herbstzeitlose, Herbstkrokusse und Goldkrokusse gesetzt werden, damit sie teilweise noch im selben Jahr zur Blüte kommen. Die klassischen Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen und viele Zierlauche werden dagegen in der Regel erst im Herbst gepflanzt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Heckenschnitt: Was ist erlaubt, was ist verboten? – GaLaBau“. <em>Galabau-bayern.de</em>, <a href="https://www.galabau-bayern.de/heckenschnitt-was-ist-erlaubt,-was-ist-verboten" target="_blank" rel="noopener">www.galabau-bayern.de/heckenschnitt-was-ist-erlaubt,-was-ist-verboten</a>. Zugegriffen 12. August 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] Andreas, H. „Bäume richtig bewässern“. <em>Baumretter.de</em>, <a href="https://baumretter.de/ratgeber/wie-werden-baeume-bewaessert/" target="_blank" rel="noopener">baumretter.de/ratgeber/wie-werden-baeume-bewaessert/</a>. Zugegriffen 13. August 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] „Aktueller Vergiftungsfall durch Zucchini in Baden-Württemberg“. <em>Baden-Württemberg.de</em>, <a href="https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/aktueller-vergiftungsfall-durch-zucchini-in-baden-wuerttemberg" target="_blank" rel="noopener">mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/aktueller-vergiftungsfall-durch-zucchini-in-baden-wuerttemberg</a>. Zugegriffen 10. August 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] „Was fressen Igel?“ <em>Bund-naturschutz.de</em>, <a href="https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igel/was-fressen-igel" target="_blank" rel="noopener">www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igel/was-fressen-igel</a>. Zugegriffen 13. August 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-5">[5] Rebholz-Zigelli, Claudia. „Was der Igel frisst und trinkt – Igelhilfeverein e.V“. <em>Igelhilfeverein.de</em>, <a href="https://igelhilfeverein.de/was-der-igel-frisst-und-trinkt/" target="_blank" rel="noopener">igelhilfeverein.de/was-der-igel-frisst-und-trinkt/</a>. Zugegriffen 12. August 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-6">[6] „Fallobst“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://berlin.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/haus-und-garten/gartentipps/30535.html" target="_blank" rel="noopener">berlin.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/haus-und-garten/gartentipps/30535.html</a>. Zugegriffen 12. August 2026.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-august-202625937">Gartenarbeiten im August: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-juli-202625515</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25515</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Juli würden wir die Zeit im Garten am liebsten in der Hängematte oder auf dem Liegestuhl verbringen. Mit einem kalten Getränk in der Hand und den Blick entspannt auf die blühenden Stauden gerichtet. Verdient hätten wir es, denn die Beete stehen nach der Vorarbeit der letzten Monate jetzt in ihrer vollen Pracht. Damit die [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-juli-202625515">Gartenarbeit im Juli: Alle Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Juli würden wir die Zeit im Garten am liebsten in der Hängematte oder auf dem Liegestuhl verbringen. Mit einem kalten Getränk in der Hand und den Blick entspannt auf die blühenden Stauden gerichtet. Verdient hätten wir es, denn die Beete stehen nach der Vorarbeit der letzten Monate jetzt in ihrer vollen Pracht. Damit die Sommeroase bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke allerdings nicht eingeht, braucht sie im Hochsommer unsere Unterstützung. Dabei geht es im Juli vor allem um die richtige Balance und klug strukturierte Pflege. Mit ein paar gezielten Handgriffen holen Sie beim Gießen das Beste für Ihre Pflanzen heraus, sichern sich eine reiche Beerenlese und verwandeln den Garten ganz nebenbei in ein lebendiges Paradies für Vögel, Schmetterlinge und Insekten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Durchdringendes Gießen am besten in den frühen Morgenstunden und das Mulchen der Beete sind im Juli wichtig, um den Boden vor dem Austrocknen zu schützen und kostbares Wasser direkt an den Pflanzenwurzeln zu halten.</li>



<li>Der Rasen sollte im Juli bei großer Hitze deutlich seltener und vor allem weniger tief gemäht werden, da die längeren Halme den Boden beschatten und so das Verbrennen der Graswurzeln verhindern.</li>



<li>Ein gezielter Rückschnitt verblühter Stauden hält die Pflanzen vital, verhindert Schädlinge und regt oft eine zweite Blütewelle im Spätsommer an.</li>



<li>Bei anhaltender Sommerhitze benötigen nützliche Insekten und andere Tiere flache Wassertränken im Garten. Einen Gartenteich sollten Sie außerdem durch die gezielte Zufuhr von kühlem Frischwasser vor akutem Sauerstoffmangel schützen.</li>



<li>Wer im Juli verreist, macht seinen Garten durch das Zusammenstellen von Kübelpflanzen im Schatten, gründliches Hacken der Beete und den Einsatz einfacher Bewässerungshelfer für einige Tage autark.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juli: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bereich</strong></td><td><strong>Thema</strong></td><td><strong>Was ist bei der Gartenarbeit im Juli zu tun?</strong></td><td><strong>Nutzen</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Bewässerung</td><td>richtig gießen bei Sommerhitze</td><td><ul><li>morgens/abends seltener, aber tiefgründig gießen</li><li>bodennah gießen</li><li>nicht von oben bewässern</li></ul></td><td><ul><li>spart Wasser</li><li>verhindert Trockenstress und Pilzkrankheiten</li></ul></td></tr><tr><td>Boden</td><td>Bodentextur erkennen</td><td><ul><li>Bodentests durchführen</li><li>Bodenstruktur und Wasseraufnahme beobachten</li></ul></td><td><ul><li>Gießmenge und -häufigkeit optimal an Bodenqualität anpassen</li></ul></td></tr><tr><td>Mikroklima</td><td>Pflanzen vor Hitzestress schützen</td><td><ul><li>mulchen</li><li>schattieren</li><li>Beete durch Bodendecker schließen</li><li>Verdunstungskälte nutzen</li></ul></td><td><ul><li>kühlere Wurzelzone</li><li>weniger Verbrennungen</li><li>stabileres Wachstum</li></ul></td></tr><tr><td>Gemüsegarten</td><td>Gurken und andere wasserspeichernde Pflanzen mit genügend Flüssigkeit versorgen</td><td><ul><li>gleichmäßig tief gießen</li><li>angemessen mulchen</li><li>nie von oben gießen</li><li>Braunfäule-Befall konsequent entfernen</li></ul></td><td><ul><li>weniger Blütenfäule</li><li>gesunde Pflanzen trotz Hitze</li><li>gute Ernte</li></ul></td></tr><tr><td>Rasen</td><td>hitzerobuste Rasenpflege</td><td><ul><li>Sommerdünger im Juni</li><li>höhere Schnitthöhe</li><li>nicht den Rasen vertikutieren</li><li>mehrmals pro Woche tief gießen</li></ul></td><td><ul><li>widerstandsfähiger Rasen ohne verbrannte Stellen und Trockenlücken</li></ul></td></tr><tr><td>Rosen</td><td>Pflegeschnitt/Sommerschnitt</td><td><ul><li>nach erster Blüte zurückschneiden</li><li>Johannistriebe ab Juli stehen lassen und erst im Frühjahr einkürzen</li></ul></td><td><ul><li>frischer Blütenflor im Sommer</li><li>langfristige Verjüngung des Strauchs durch den Pflegesschnitt</li></ul></td></tr><tr><td>Aussaat/Pflanzung</td><td>säen und setzen</td><td><ul><li>späte Gemüse- und Salatsorten</li><li>Kräuter und Zierpflanzen (Herbst-/Folgejahrblüher) aussäen/pflanzen</li></ul></td><td><ul><li>nutzt frei werdende Flächen</li><li>verlängert Ernte und Blütezeit</li><li>bietet Insekten auch im Herbst noch Nahrung</li></ul></td></tr><tr><td>Selbstaussaat</td><td>selbstaussäende Sommerblüher nutzen</td><td><ul><li>Samenstände stehen lassen</li><li>nicht zu dick mulchen</li><li>robuste Selbstaussäer fördern</li></ul></td><td><ul><li>spart Saatgut</li><li>füllt Beete von selbst</li><li>stärkt Trockenresistenz</li></ul></td></tr><tr><td>Stauden</td><td>Sommerschnitt für Blüte und Gesundheit</td><td><ul><li>remontierende Arten nach Hauptblüte einkürzen</li><li>Verblühtes ausputzen</li></ul></td><td><ul><li>zweite Blüte</li><li>längere Blütephase</li><li>vitale Staudenbestände</li></ul></td></tr><tr><td>Tierwelt</td><td>Wasserstellen und die richtige Blütenwahl</td><td><ul><li>mehrere flache Wasserstellen mit sicheren Landeplätzen einrichten</li><li>ungefüllte Blüten im Garten bevorzugen</li></ul></td><td><ul><li>versorgt Vögel und Insekten in der Hitze</li><li>erhält ein lebendiges Gartenökosystem</li></ul></td></tr><tr><td>Wasser/Teich</td><td>Teich und Naturpool mit Frischwasser stabil halten</td><td><ul><li>regelmäßig kühleres Wasser zuführen</li><li>über Sprühdüse/Bachlauf einleiten</li><li>Sauerstoffeintrag beachten</li></ul></td><td><ul><li>verhindert Sauerstoffmangel und Kippen des Teichs im Hochsommer</li></ul></td></tr><tr><td>Regenwasser</td><td>Systeme ausbauen</td><td><ul><li>Nutzung von Regenwasser planen</li></ul></td><td><ul><li>senkt Wasserverbrauch</li><li>macht den Garten unabhängiger von Trockenphasen</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Vorteile eines Fachbetriebs in den Sommermonaten</h2><ul class="wp-block-list">
<li>verfügt über Fachwissen für kritische Sommerarbeiten (z. B. fachgerechter Rosen- und Staudenschnitt, Obst-Sommerschnitt, Bewässerungskonzepte bei Hitze)</li>



<li>bietet professionelle Einschätzung von Boden, Mikroklima und Pflanzengesundheit, um Gieß- und Düngefehler im Juli zu vermeiden</li>



<li>übernimmt arbeitsintensive Aufgaben</li>



<li>sorgt für langfristige Stabilität und Werterhalt des Gartens durch professionelle Pflegeplanung über den Sommer hinaus</li>



<li>bietet Sicherheit bei schweren oder riskanten Arbeiten (Baumschnitt, Entfernen kranker Gehölze, Aufbau von Bewässerungssystemen)</li>



<li>vermeidet Zusatzkosten durch Fehlpflege (vertrocknete Neupflanzungen, falscher Schnitt, Überdüngung)</li>



<li>entlastet Sie bei körperlich anstrengenden Arbeiten in der Hitze</li>



<li>gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Garten in den Sommermonaten einfach nur zu genießen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Sommerhitze: So gießen Sie bei der Gartenarbeit im Juli richtig</h2><p class="wp-block-paragraph">Gießen Sie Ihre Pflanzen am besten immer <strong>frühmorgens und direkt an der Wurzel</strong>, nicht über die Blätter, denn feuchte Blätter in der Abendkühle sind eine Einladung für Pilze und Schnecken. Zudem stärkt ein gesunder Boden mit ausreichend Nährstoffen die Abwehrkräfte der Pflanzen, sodass sie Schädlinge besser verkraften. Statt auf tägliche, aber wirkungslose Wassergaben in kleinen Mengen zu setzen, kommt es nämlich im Hochsommer vor allem auf eine clevere Strategie an. <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/richtig-giessen-201917393">Richtiges Gießen</a> spart Wasser, stärkt die Pflanzen direkt an den Wurzeln und verhindert <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/trockenheit-im-garten-202222425">Trockenheit im Garten</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SO LERNEN KINDER BEI DER GARTENARBEIT IM JULI DAZU</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Im heißen Juli lässt sich die Bewässerung wunderbar mit gemeinsamen Wasserspielen verbinden. So wird das Gießen nicht zur Pflicht, sondern zu einer spielerischen Gartenaufgabe. Eine schöne Sommerbeschäftigung für Kinder ist außerdem das Basteln einer Insekten-Bar. Dafür wird eine flache Schale mit Wasser gefüllt und mit schönen Steinen, Murmeln und etwas Moos ausgelegt. So entstehen sichere Landeplätze, auf denen durstige Bienen und Hummeln an heißen Sommertagen gefahrlos trinken können. Dabei lernen Kinder auch, Verantwortung zu übernehmen, denn die Tiere brauchen täglich frisches Wasser. [<a href="#quelle-1">1</a>] Übrigens ist auch das Sammeln der Beeren wie Erdbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren im Garten oder auch auf dem Balkon lehrreich, denn es schärft den Blick für reife Früchte. </div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-1024x681.jpg" alt="Kleines Kind mit Gießkanne im Garten." class="wp-image-19503" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-300x199.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-768x511.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Gerade das Bewässern der Pflanzen bietet sich im Sommer perfekt an, um Kinder auf unkomplizierte Weise in die Gartenarbeit zu integrieren</span> © SbytovaMN / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Bewässerungssysteme sind im Juli besonders effizient?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Sprühbewässerung</li>



<li>Tropfbewässerung</li>



<li>Perlschlauch</li>



<li>Automatiksteuerung</li>



<li>Tonkegel/Ollas</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1006" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-1024x1006.webp" alt="Infografik von Gartenbau.org zum Thema Bewässerungsschläuche im Garten. Im dreigeteilten Aufbau wird die Funktionsweise von Perlschlauch, Tropfschlauch und Sprühschlauch anhand von Querschnitten auf einer Rasenfläche veranschaulicht." class="wp-image-25513" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-1024x1006.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-300x295.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-768x755.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-100x98.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten.webp 1050w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Gartenbewässerungssysteme machen Ihnen die Gartenarbeit im Juli deutlich leichter</span> © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Zielgerichtete, bodennahe <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Gartenbewässerungssysteme</a> sind im Juli besonders effizient, weil sie Wasserverluste durch Verdunstung minimieren und direkt im Wurzelbereich bewässern.</p><h4 class="wp-block-heading">Sprühbewässerung</h4><p class="wp-block-paragraph">Sprühbewässerungssysteme verteilen Wasser fein über Rasenflächen, Beete oder größere Pflanzbereiche. Sie eignen sich besonders für gleichmäßiges Wässern größerer Flächen, können bei Hitze oder Wind jedoch mehr Wasser durch Verdunstung verlieren. Daher sollte Sprühbewässerung am besten früh morgens oder abends eingesetzt werden.</p><h4 class="wp-block-heading">Tropfbewässerung</h4><p class="wp-block-paragraph">Tropfbewässerungssysteme geben Wasser tropfenweise an den Wurzelraum ab und reduzieren die Oberflächenverdunstung deutlich.</p><h4 class="wp-block-heading">Perlschlauch</h4><p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Schlauch ist über seine gesamte Länge mikroporös. Wasser sickert dann gleichmäßig als feiner Film oder in vielen kleinen Tropfen durch die Schlauchwand. Er eignet sich besonders für Beete, Hecken oder Flächen, die gleichmäßig befeuchtet werden sollen. Im Vergleich zu einem professionellen Tropfbewässerungssystem ist der Perlschlauch konstruktiv einfacher, aber weniger punktgenau steuerbar. </p><h4 class="wp-block-heading">Automatiksteuerung</h4><p class="wp-block-paragraph">Smarte beziehungsweise automatische Steuerungen wie Zeitschaltuhren, Sensoren oder App-Steuerungen optimieren Laufzeiten, berücksichtigen Wetter und Bodenfeuchte und vermeiden Über- oder Fehlbewässerung.</p><h4 class="wp-block-heading">Tonkegel </h4><p class="wp-block-paragraph">Tonkegel und sogenannte Ollas geben Wasser langsam und bedarfsgerecht über poröses Material an das Substrat ab und sind besonders für Kübel, Hochbeete und punktuelle Versorgung geeignet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST EINE OLLA?</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Eine Olla ist ein unglasierter, poröser Tontopf, der in die Erde eingegraben und mit Wasser gefüllt wird, um Pflanzen dauerhaft zu bewässern. Durch die Poren im Ton sickert das Wasser langsam in den umgebenden Boden, allerdings nur dann, wenn dieser trockener ist als der Inhalt der Olla. So entsteht eine nahezu selbstregulierende, sehr wassersparende Bewässerung direkt im Wurzelbereich, die sich besonders für Beete, Hochbeete und größere Pflanzgefäße eignet.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-1024x768.webp" alt="Eine Reihe traditioneller Olla-Tontöpfe mit spitz zulaufenden Deckeln, aufgereiht in einem Garten inmitten von grünem Gebüsch." class="wp-image-25524" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-1024x768.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-300x225.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-768x576.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-1536x1152.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-100x75.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe.webp 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Unglasierte Tontöpfe können Ihre Pflanzen gleichmäßig mit Wasser versorgen © Poravute / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Sand, Lehm oder Ton? Wie die Bodentextur das Gießen beeinflusst</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bodentyp</strong></td><td><strong>Gießverhalten</strong></td><td><strong>Begründung</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Sand</td><td>Auf sandigen Böden sollten Sie häufiger gießen, dafür umso gründlicher, damit das Wasser tief in den Wurzelraum eindringen kann.</td><td>Sandige Böden haben große Poren, lassen Wasser sehr schnell abfließen und können nur wenig Feuchtigkeit speichern.</td></tr><tr><td>Lehm</td><td>Auf Lehmböden sollten Sie moderat und in etwas größeren Abständen gießen, aber auch immer so, dass der Boden in der Tiefe gut durchfeuchtet wird.</td><td>Lehmböden speichern Wasser gut, bleiben aber noch ausreichend durchlüftet, sodass sie Feuchtigkeit über längere Zeit verfügbar halten.</td></tr><tr><td>Ton</td><td>Tonböden müssen Sie im Sommer deutlich seltener gießen. Achten Sie hier vor allem darauf, dass keine Staunässe entsteht.</td><td>Tonböden halten viel Wasser lange fest und lassen es nur langsam versickern, wodurch schnell Sauerstoffmangel an den Wurzeln entstehen kann.</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Richtig gießen im Juli: So erkennen Sie die Bodenart in Ihrem Garten</h4><p class="wp-block-paragraph">Füllen Sie ein durchsichtiges Schraubglas zu etwa einem Drittel mit gesiebter Gartenerde, füllen Sie Wasser auf und schütteln Sie das Ganze kräftig auf. Lassen Sie das Glas dann mindestens 12 Stunden stehen. Die Bestandteile setzen sich in Schichten ab: Unten lagert sich der schwere Sand ab, darüber der feinere Schluff, ganz oben der Ton. Je dicker die jeweilige Schicht ist, desto mehr enthält Ihr Boden davon.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich meine Pflanzen im Juli vor Hitzestress schützen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Schützen Sie Ihre Pflanzen im Juli vor Hitzestress, indem Sie frühmorgens oder abends seltener, aber dafür durchdringend gießen, den Boden mulchen und bei extremer Sonne mit Schattiernetzen und Segeln, aber auch mit hellen Töpfen arbeiten. Setzen Sie bei Neupflanzungen verstärkt auf <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/hitzeresistente-pflanzen-202323413">hitzeresistente Pflanzen</a> wie Wildrosen oder Thymian, die Trockenheit und hohe Temperaturen deutlich besser verkraften.</p><h3 class="wp-block-heading">Nährstoffmangel oder Hitzestress? So deuten Sie die Symptome Ihrer Pflanzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Nährstoffmangel dominieren eher gleichmäßige Blattverfärbungen und lang anhaltender Kümmerwuchs, während Hitzestress sich stark tageszeitabhängig zeigt und oft mit schlaffen, verbrannten oder eingerollten Blättern einhergeht.</p><h4 class="wp-block-heading">Symptome für Nährstoffmangel</h4><ul class="wp-block-list">
<li>langsames, kümmerliches Wachstum und insgesamt blassere Pflanzen, oft mit kleineren Blättern und schwächerem Triebzuwachs</li>



<li>je nach Nährstoff vergilbte ältere oder jüngere Blätter</li>



<li>Verfärbungen und Flecken bleiben auch an kühleren, bedeckten Tagen bestehen und verschlimmern sich langsam über Wochen</li>



<li>spezifische Muster wie vertrocknende Blattränder, rötlich-violette Töne oder zwischen den Adern aufgehellte Flächen sprechen für gezielte Nährstoffdefizite</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Symptome für Hitzestress</h4><ul class="wp-block-list">
<li>auf einmal welk wirkende Pflanzen in der Tageshitze, die sich abends oder nach dem Gießen oft wieder etwas erholen</li>



<li>hellere, weißliche bis braune, verbrannt wirkende Partien auf Blättern, die genau dort auftreten, wo die Sonne am stärksten trifft</li>



<li>eingedrehte oder eingerollte Blätter, mitunter trocken-knusprige Ränder, kombiniert mit sehr schnell austrocknendem Boden</li>



<li>plötzlicher Blüten- oder Fruchtfall während Hitzeperioden und deutlich nachlassendes Wachstum, obwohl ausreichend gedüngt wurde</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Mikroklima verbessern: Pflanzen im Juli aktiv vor Hitze schützen</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bodenmulchen:</strong> Eine dünne Schicht aus Rasenschnitt oder Stroh isoliert die Erde gegen die Juli-Hitze. Das hält den Boden kühl, schützt die Wurzeln und reduziert die Wasserverdunstung drastisch.</li>



<li><strong>Schattieren:</strong> Helles Gartenvlies oder ein Sonnensegel über empfindlichem Gemüse blockieren die pralle Mittagssonne. Das senkt die Temperatur direkt an der Pflanze und verhindert Sonnenbrand auf Blättern und Früchten.</li>



<li><strong>Verdunstungskälte:</strong> Werden Lücken im Beet durch Bodendecker geschlossen, beschatten sich die Pflanzen gegenseitig. Über die Blätter wird Feuchtigkeit abgegeben, was die Umgebungsluft spürbar abkühlt.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum werden meine Tomaten im Juli braun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihre Garten- oder Balkontomaten im Juli braun werden, dann handelt es sich im Normalfall um einen akuten <strong>Kalziummangel</strong> in der Frucht. Meistens ist zwar genug Kalzium im Boden, aber die Pflanze kann es nicht in die Früchte transportieren. Der Grund dafür ist fast immer unregelmäßiges Gießen bei großer Sommerhitze. Wenn der Boden austrocknet, stockt der Saftstrom und die Zellwände am Ende der Tomate sterben ab. Das erkennen Sie daran, dass sie schwarzbraun, flach und lederartig werden. Schneiden Sie die betroffenen Früchte am besten ab und werfen Sie sie weg. Ab jetzt sollten Sie gleichmäßig und vor allem tiefgründig gießen. Wenn Sie den Boden zusätzlich mulden, kann die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten. </p><p class="wp-block-paragraph">Sind allerdings nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter und Stängel braun, dann könnte es sich auch um die Kraut- und Braunfäule handeln, die vor allem nach anhaltendem Sommerregen oder bei falschem Gießverhalten auftritt. Gießen Sie Tomaten daher niemals von oben, denn nasse Blätter begünstigen die Keimung der Pilzsporen. Ist die Pflanze bereits befallen, sollten sie die braunen Teile radikal entfernen und die ungenießbaren Früchte wegschmeißen. Achten Sie dabei darauf, die Pflanzenreste in der Hausmülltonne zu entsorgen und nicht im Kompost.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">5 Gartentipps für Ihren Rasen im Juli</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Bereiten Sie den Rasen auf Hitzeperioden vor, indem Sie ihn möglichst bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436">Gartenarbeit im Juni</a> mit einem kalium- und magnesiumbetonten Sommerdünger versorgen.</li>



<li>Mähen Sie den Rasen alle 4 bis 7 Tage, entfernen Sie dabei jedoch nie mehr als ein Drittel der Halmlänge.</li>



<li>Passen Sie die Schnitthöhe an die Lage des Rasenstücks sowie an das Wetter an. In sonniger Lage und bei sehr heißen Tagen wählen Sie 1 bis 2 Zentimeter mehr als normalerweise und der Rasen beschattet sich sozusagen selbst.</li>



<li>Auf das Vertikutieren sollten Sie im Sommer verzichten, da die geöffnete Grasnarbe bei hohen Temperaturen schnell austrocknen kann.</li>



<li>Gießen Sie den Rasen zwei- bis dreimal pro Woche gründlich statt täglich nur oberflächlich. Ideal sind 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter, am besten am Morgen oder Abend.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juli: Das brauchen Ihre Rosen</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Prinzip können Sie die gängigen Arten alle nach der ersten Blüte gründlich zurückschneiden, auch wenn die 4 unterschiedliche Rosenarten – Beetrosen, Strauchrosen, Kletterrosen und Ramblerrosen – an sich unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wenn Sie Ihre <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rosen-schneiden-20157896">Rosen schneiden</a> erreichen Sie nicht nur einen schnellen neuen Blütenflor, sondern verjüngen die Pflanze auch. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ab Juli bilden Strauchrosen lange neue Triebe aus der Basis. Diese sogenannten Johannitriebe wachsen im August und September oft über die eigentliche Höhe des Strauchs hinaus. Schneiden Sie diese Triebe nicht sofort zurück, sondern lassen Sie sie stehen und ausreifen. Sie sind wichtig, damit sich der Rosenstrauch verjüngen kann. Bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305">Gartenarbeit im März</a>, beim sogenannten Frühjahrsschnitt, können die Johannitriebe dann auf die gewünschte Strauchhöhe eingekürzt werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Juli noch aussäen oder pflanzen?</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Kategorie</strong></td><td><strong>geeignete Kulturen im Juli</strong></td><td><strong>Hinweise</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Direktsaat Gemüse</td><td><ul><li>Busch- und Stangenbohnen</li><li>Karotten</li><li>Rote Bete</li><li>Radieschen</li><li>Rettich</li><li>Mangold</li><li>Spinat</li><li>Feldsalat</li><li>Erbsen</li><li>Fenchel</li><li>Steckrüben</li><li>Pastinaken</li></ul></td><td>möglichst früh im Monat säen und gleichmäßig feucht halten</td></tr><tr><td>Salate</td><td><ul><li>Schnitt- und Pflücksalat</li><li>Kopfsalat</li><li>Eissalat</li><li>Batavia</li><li>Endivien</li><li>Radicchio</li><li>Rucola</li></ul></td><td>hitzeempfindliche Sorten eher halbschattig und mit Vorkultur pflanzen</td></tr><tr><td>Kräuter</td><td><ul><li>alle Kräuterarten können jetzt noch gut gepflanzt werden</li></ul></td><td>Beete nicht austrocknen lassen und vor allem bei Basilikum auf Schnecken und Staunässe achten</td></tr><tr><td>Zierpflanzen/Blumen</td><td><ul><li>Stiefmütterchen</li><li>Hornveilchen</li><li>Lupinen</li><li>Bartnelken</li><li>Goldlack</li><li>Vergissmeinnicht</li></ul></td><td>jetzt gesät blühen viele Arten ab Herbst oder im Folgejahr</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><br>Die Juliarbeiten bauen direkt auf die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeit im Mai</a> und im Juli auf. Was im Frühsommer gesät, gepflanzt und vorbereitet wurde, braucht jetzt vor allem Pflege, Wasser und Schutz vor Hitze. Wenn Sie Jungpflanzen noch im Juli in Ihrem Garten ausbringen möchten, dann ist es am besten, wenn sie diese abends pflanzen, sie gut einschlämmen und anfangs für Schatten sorgen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie dabei nicht sicher sind, welche Arten Sie nebeneinander pflanzen können, dann hilft Ihnen eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098">Mischkulturentabelle</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-scaled.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp" alt="Mischkulturtabelle für Gemüse: Übersicht, welche Pflanzen gute Nachbarn sind, z. B. Bohnen mit Kohl oder Karotten mit Lauch, und welche Kombinationen nicht empfohlen werden." class="wp-image-25104" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-300x300.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-150x150.webp 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-768x768.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1536x1536.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-2048x2048.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Eine Mischkulturtabelle zeigt, welche Pflanzen sich gut vertragen</span> © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind selbstaussäende Pflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Selbstaussäende Pflanzen sind Gewächse, die nach der Blüte ihre Samen im Beet verteilen und sich ohne Ihr Zutun immer wieder erneuern. Statt jedes Jahr neu auszusäen oder zu kaufen, lassen Sie die Samenstände ausreifen, die Körner fallen und im nächsten Jahr stehen an ähnlicher Stelle wieder junge Pflanzen. Dass sich nicht alle Pflanzen selbst aussäen, hat mehrere Gründe. Viele Zierpflanzen werden zu ordentlich gepflegt, verblühte Stiele werden abgeschnitten, bevor Samen entstehen. Stark gefüllte Sorten besitzen oft kaum noch keimfähige Samen, manche modernen Züchtungen sind sogar bewusst steril. Doch auch, wenn es sich um eine selbstaussäende Art handelt, braucht es dafür <strong>die richtigen Bedingungen</strong>. Wer zum Beispiel zu dick mulcht oder jede Lücke mit Rindenmulch auffüllt, verhindert die Aussaat, weil die Samen nicht an den Boden gelangen. Für Ihren Garten sind selbstaussäende Pflanzen eine lohnende Investition, nicht zuletzt deswegen, weil Sie Saatgut und Pflanzenkosten sparen. Hinzu kommt, dass Sämlinge, die direkt im Beet entstehen, meist robust und tief verwurzelt sind. Sie kommen besser mit Trockenperioden zurecht und verlangen weniger Aufwand als vorgezogene Topfpflanzen. </p><h4 class="wp-block-heading">Diese im Juli blühenden Pflanzen kommen jedes Jahr wieder</h4><ul class="wp-block-list">
<li>Kornblume</li>



<li>Natternkopf</li>



<li>Vergissmeinnicht</li>



<li>Schleierkraut</li>



<li>Akelei</li>



<li>Calendula</li>



<li>Mohn</li>



<li>Stockrose</li>



<li>Cosmea</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was lässt sich im Juli im Garten schon ernten? </h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Kategorie</strong></td><td><strong>Ernte</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Obst</td><td><ul><li>Erdbeeren (späte Sorten)</li><li>Himbeeren</li><li>Johannisbeeren</li><li>Stachelbeeren</li><li>Süßkirschen</li><li>je nach Sorte erste Äpfel</li><li>Aprikosen</li><li>Pfirsiche</li></ul></td></tr><tr><td>Gemüse</td><td><ul><li>Frühkartoffeln</li><li>junge Karotten</li><li>Zucchini</li><li>Gurken</li><li>Kohlrabi</li><li>Blumenkohl</li><li>Brokkoli</li><li>Mangold</li><li>verschiedene Schnitt- und Kopfsalate</li><li>Tomaten</li></ul></td></tr><tr><td>Kräuter</td><td><ul><li>Basilikum</li><li>Petersilie</li><li>Schnittlauch</li><li>Thymian</li><li>Rosmarin</li><li>Oregano</li><li>Zitronenmelisse</li><li>Minze</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Der Juli ist gerade im Gemüsegarten eine Zeit der Fülle, in der die Ernte von Tomaten, Zucchini und Gurken auf Hochtouren läuft. Aber die Pflanzen verlangen an heißen Sommertagen auch nach besonderer Aufmerksamkeit. Neben dem täglichen Gießen steht jetzt bei vielen Gewächsen ein gezielter Pflegeschnitt an. Tomaten sollten regelmäßig <strong>ausgegeizt</strong> und Kürbisranken eingekürzt werden, um die Energie der Pflanze direkt in die Reife der Früchte zu lenken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbei im Juli: Warum brauchen manche Stauden einen Sommerschnitt? </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Förderung einer zweiten Blüte (Remontieren)</li>



<li>Verlängerung der Blütezeit der Sommerblumen</li>



<li>Erhöhung der Lebensdauer einer Pflanze und Pflanzengesundheit</li>



<li>Verhinderung der Selbstaussaat</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die abgeschnittenen Blütenstängel muss man nicht immer wegwerfen. Manche, wie den Lavendel zum Beispiel, können Sie an einem schattigen, luftigen Ort trocknen lassen, um sich den beruhigenden Sommerduft in Form von Duftsäckchen für den Winter ins Haus zu holen.</p><h3 class="wp-block-heading">Förderung einer zweiten Blüte (Remontieren)</h3><p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Stauden können durch einen Rückschnitt direkt nach der Hauptblüte zu einer zweiten Blüte im Spätsommer angeregt werden. Hierzu schneidet man die Pflanze etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Zu diesen remontierenden Arten gehören unter anderem: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Rittersporn</li>



<li>Steppen-Salbei</li>



<li>Katzenminze</li>



<li>Bunte Margerite</li>



<li>Aster</li>



<li>Kugeldistel</li>



<li>Sterndolde</li>



<li>Storchschnabel</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Verlängerung der Blütezeit</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Stauden, die ihre Blüten in mehreren Schüben öffnen, verhindert das konsequente Ausputzen verwelkter Blütenstände die Samenbildung und fördert stattdessen das Nachschieben neuer Blütenstiele. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme einer blühenden Nachtkerze im Garten im Juli. Die Pflanze zeigt leuchtend gelbe, geöffnete Blüten mit filigranen Staubblättern sowie rötliche Knospen an grünen Stängeln vor einem unscharfen, grünen Blätterhintergrund." class="wp-image-25518" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Die meisten Nachtkerzen-Arten öffnen laufend neue Blüten, sodass ein regelmäßiges Entfernen verblühter Triebe die Blütezeit verlängern kann</span> © nickkurzenko / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Erhöhung der Lebensdauer einer Pflanze und der Pflanzengesundheit</h3><p class="wp-block-paragraph">Einige Stauden profitieren von einem Rückschnitt unmittelbar nach der Blüte vor allem deswegen, weil er die Pflanzen entlastet und ihre Vitalität fördert. Bei folgenden Arten kann dies zum Beispiel die Lebensdauer verlängern:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Purpursonnenhut</li>



<li>Stockrose</li>



<li>Nachtviole</li>



<li>Hornveilchen</li>



<li>Prachtkerze</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Verhinderung der Selbstaussaat</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Rückschnitt vor der Samenreife ist bei Stauden wichtig, die sich stark und unkontrolliert aussäen und dadurch andere Arten verdrängen können. Dazu zählen</p><ul class="wp-block-list">
<li>Akelei</li>



<li>Frauenmantel</li>



<li>Goldrute</li>



<li>Brauner Storchschnabel</li>



<li>Dreimasterblume</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme von blühendem Phlox im Juli im Garten. Die dichten Blütenstände zeigen zahlreiche hellrosa Blüten mit einem auffälligen, dunkelrosa Auge im Zentrum, flankiert von weißen Phloxblüten im linken Vordergrund." class="wp-image-25520" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Rückschnitt im Juli kann die Flammenblume, auch als Phlox bekannt, daran hindern, sich zu weit auszubreiten © kira_an / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Muss ich bei der Gartenarbeit im Juli Unkraut jäten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Sie sollten im Juli das sogenannte Unkraut, das heute eher als Beikraut gesehen wird, zwar entfernen, aber nicht flächendeckend, sondern mit Augenmaß. Im Juli wachsen Beikräuter so stark, dass sie Ihren Kulturpflanzen Wasser, Licht und Nährstoffe nehmen können. Gerade in Gemüsebeeten, bei Stauden und Jungpflanzen ist gezieltes Jäten daher wichtig, damit diese sich gut entwickeln können. Entfernen Sie Beikräuter deshalb vor allem dort, wo sie Ihre Pflanzen deutlich beschatten, überwurzeln oder den Boden zusätzlich austrocknen. Genauso wichtig ist aber, bewusst etwas Wildheit im Garten zuzulassen. Viele der sogenannten Unkräuter sind <strong>wertvolle Nektar- und Pollenquellen</strong> für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Lassen Sie sie am besten in weniger kritischen Bereichen stehen, wie zum Beispiel am Beetrand, unter Sträuchern oder in einer kleinen Ecke, wo Sie es gut mit Totholz kombinieren können und so eine Nahrungsecke für viele Kleinlebewesen schaffen. <a href="#quelle-2">[2]</a></p><h3 class="wp-block-heading">Warum ist Unkraut sinnvoll? </h3><p class="wp-block-paragraph">Das, was wir als Unkraut kennen, ist oft ein richtiges Mulitalent, dessen Einsatz heute wieder mehr und mehr berücksichtigt wird. Es zu <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/giersch-bekaempfen-202524638">bekämpfen wie den Giersch</a> ist in der Regel nicht sinnvoll, denn Beikräuter eignen sich zum einen als Heilkräuter wie beispielsweise die entzündungshemmende Vogelmiere, zum anderen aber auch als Nahrung für Mensch und Tier. Allein der Klee ernährt zum Teil nicht nur Schmetterlinge, sondern bis zu 60 verschiedene Arten von Wildbienen.</p><h4 class="wp-block-heading">Beispiele für die Nutzung von Beikräutern </h4><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Kategorie</strong></td><td><strong>Pflanze</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Wildgemüse</td><td><ul><li>Brennnessel</li><li>Giersch</li></ul></td></tr><tr><td>essbare Blüten</td><td><ul><li>Gänseblümchen</li><li>Löwenzahn</li></ul></td></tr><tr><td>Salat</td><td><ul><li>Vogelmiere</li><li>Löwenzahn</li><li>Brennnessel</li></ul></td></tr><tr><td>Tee</td><td><ul><li>Brennnessel</li><li>Spitzwegerich</li><li>Löwenzahn</li></ul></td></tr><tr><td>Heilkräuter</td><td><ul><li>jedes Beikraut hat eine andere Wirkung</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme von blühender Vogelmiere im Juli. Das Wildkraut zeigt kleine, sternförmige weiße Blüten mit tief geschlitzten Kronblättern und hellgrüne, eiförmige Blätter." class="wp-image-25519" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Die Vogelmiere ist vielseitig und gehört nicht nur zu den sehr gesunden essbaren Bodendeckern, sondern zeigt auch nährstoffreiche Erde an</span> © Orest Lyzhechka / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Fehler sollten Sie im Juli vermeiden</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>typischer Fehler</strong></td><td><strong>Folge im Garten</strong></td><td><strong>schnelle Lösung</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>mittags gießen</td><td><ul><li>Wasser verdunstet</li><li>Pflanzen sind gestresst</li></ul></td><td>morgens oder abends gießen</td></tr><tr><td>jeden Tag nur oben anfeuchten</td><td><ul><li>Wurzeln bleiben flach</li><li>Trockenstress</li></ul></td><td>seltener, dafür tiefgründig gießen</td></tr><tr><td>nicht bodennah gießen</td><td><ul><li>mehr Pilzkrankheiten</li><li>weniger Effizienz</li></ul></td><td>direkt an der Wurzel gießen</td></tr><tr><td>viel Dünger bei Hitze</td><td><ul><li>Wurzelstress</li><li>verbrannte Pflanzen</li></ul></td><td>im Sommer sparsam und nur organisch düngen</td></tr><tr><td>kein Sommerschnitt</td><td><ul><li>Stauden vergreisen</li><li>weniger Nachblüte</li></ul></td><td>leicht einkürzen nach erster Blüte</td></tr><tr><td>Radikalschnitt im Hochsommer</td><td><ul><li>Pflanze verliert zu viel schützende Blattmasse</li></ul></td><td>maximal ein Drittel zurückschneiden</td></tr><tr><td>zu kurz mähen</td><td><ul><li>verbrannte, braune Flächen</li></ul></td><td>Schnitthöhe im Sommer höher einstellen</td></tr><tr><td>Rasen täglich nass halten</td><td><ul><li>krankheitsanfälliger</li><li>weicher Rasen</li></ul></td><td>in größeren Abständen kräftig wässern</td></tr><tr><td>Bodenkontrolle vernachlässigen</td><td><ul><li>Wurzeln stehen im Staub</li></ul></td><td>Spatenprobe machen (10 bis 15 cm Tiefe)</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Im Juli ist der Garten im Ausnahmezustand: Hitze, Trockenperioden, Starkregen und gleichzeitig Hochsaison bei Stauden, Rasen, Rosen und Gemüse und entsprechend groß ist die Bandbreite an Fehlern, die Sie jetzt machen können. Zu häufiges oder falsches Gießen, ungeeignete Düngergaben bei hohen Temperaturen, ein zu radikaler Sommerschnitt oder eine vernachlässigte Boden- und Rasenpflege können innerhalb weniger Tage dazu führen, dass Beete eingehen, Tomaten krank werden oder der Rasen dauerhaft geschädigt wird. Ein Fachbetrieb kennt <strong>die typischen Sommerfallen</strong> und weiß, wie Wasser, Schnitt, Boden und Pflanzengesundheit im Zusammenspiel funktionieren. Er kann Bewässerung und Pflege so planen, dass Ihre Pflanzen stabil durch die Hitze kommen, Stauden und Rosen richtig geschnitten werden und teure Fehlversuche vermieden werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das können Sie im Juli für die Tiere in Ihrem Garten tun</h2><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie bei Ihren Sommerstauden und anderen blühenden Pflanzen gezielt darauf, dass sie <strong>ungefüllte Blüten</strong> haben. Von gefüllten Blüten spricht man, wenn sich in der Blütenmitte zusätzliche, ineinander verschachtelte Blütenblätter befinden. Die Staubgefäße sind dabei meist verkümmert oder werden von den Blütenblättern verdeckt. Zwar ziehen viele dieser Blüten Insekten mit ihren leuchtenden Farben an, doch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge finden dort kaum Nahrung oder können Nektar und Pollen nicht erreichen. So schön gefüllte Blüten auch aussehen mögen, für Insekten sind sie in wertlos und sie brauchen dringend Nahrung, denn der Juli ist im Garten eine kritische Phase. Die große Blütellewelle des Frühsommers flacht langsam ab, während gleichzeitig junge Hummelvölker, Wildbienen und Schmetterlinge Hochsaison haben und Nektar sowie Pollen benötigen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WORAN ERKENNE ICH UNGEFÜLLTE BLÜTEN?</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie die Staubgefäße deutlich sehen können, handelt es sich um eine ungefüllte Blüte. Achten Sie beim Kauf am besten darauf, dass die Pflanzen als insektenfreundlich gekennzeichnet sind.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ein Anreiz, den Garten so zu gestalten, dass sich die heimischen Tiere darin auch wohlfühlen, ist, ihn auszeichnen zu lassen mit einer Auszeichnung wie „Vogelfreundlicher Garten“. <a href="#quelle-3">[3]</a> Hier gibt es verschiedene Aktionen in den Bundesländern, meist in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz oder den Vogelverbänden. Dabei gibt es Muss-Kriterien, die Ihr Garten erfüllen muss, wie zum Beispiel eine wilde Ecken mit Totholz. Wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/staudengarten-202018613">Staudengarten</a> anlegen, sollten Sie zudem darauf achten, dass über die Jahrezeiten hinweg genügend Futter vorhanden ist. Dabei hilft Ihnen ein Pflanzplan. Allerdings gibt es auch absolute Ausschlusskriterien für diese Auszeichnungen und dazu gehören Pestizideinsatz, flächige Verwendung von Rindenmulch oder Mähroboter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="690" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-1024x690.jpg" alt="Pflanzplan für einen Staudengarten." class="wp-image-21853" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-1024x690.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-300x202.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-768x517.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1.jpg 1189w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Pflanzbeispiel für Stauden, die bis in den Herbst hinein blühen</span> © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Top 10 Insektenpflanzen für den Juli</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Pflanze</strong></td><td><strong>Haupt-Insekten</strong></td><td><strong>Lichtbedarf</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Sonnenhut</td><td><ul><li>Schmetterlinge</li><li>Hummeln</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li><li>heller Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Kugeldistel</td><td><ul><li>Bienen</li><li>Hummeln</li></ul></td><td><ul><li>vollsonnig</li><li>warm</li></ul></td></tr><tr><td>Schafgarbe</td><td><ul><li>Wildbienen</li><li>Schwebfliegen</li><li>Käfer</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis heller Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Steppen-Salbei</td><td><ul><li>Hummeln</li><li>Honigbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li><li>toleriert Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Sommerflieder</td><td><ul><li>Schmetterlinge</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis vollsonnig</li><li>heller Halbschatten möglich</li></ul></td></tr><tr><td>Mönchspfeffer</td><td><ul><li>Hummeln</li><li>Holzbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis warmer Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Bienenfreund</td><td><ul><li>alle Bienenarten</li><li>Hummeln</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li><li>warm</li></ul></td></tr><tr><td>Kornblume</td><td><ul><li>Wildbienen</li><li>Schmetterlinge</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li></ul></td></tr><tr><td>Ringelblume</td><td><ul><li>Schwebfliegen</li><li>Wildbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Sonnenblume</td><td><ul><li>Hummeln</li><li>Wildbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn man es genau nimmt, ist der Schmetterlingsflieder eine invasive Art und deswegen ist der Neuverkauf zum Beispiel in der Schweiz bereits untersagt. Allerdings ist es eine der invasiven Arten, die trotzdem Nahrung für unsere Tiere bieten. Denn der Schmetterlingsflieder ist unter anderem eine wertvolle Nahrungsquelle für langrüsslige Bestäuber wie Tagfalter. Und die wiederum sind ein bevorzugtes Futter von Vögeln und Fledermäusen. Umweltschutzverbände raten daher dazu, die Ausbreitung des Strauches zum Beispiel durch ein Entfernen der Samenstände in Schach zu halten oder sich ein extra gezüchtetes Exemplar zu kaufen, das sich nicht mehr über Aussamung verbreiten kann. <a href="#quelle-4">[4]</a></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juli: Wasserstellen für Tiere einrichten</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Tiere in ihrem Garten brauchen täglich frisches Wasser. Es ist daher unbedingt notwendig, dass sie möglichst mehrere kleine Wasserstellen einrichten, an denen Vögel, Insekten, aber auch zum Beispiel Igel oder Eichhörnchen sich bedienen können. Um in den Schalen sichere Trink- und Landeplätze zu bieten, sollten Sie Steine und zum Beispiel etwas Moos hineinlegen. Sie können auch fertige Vogeltränken kaufen, sollten hier aber unbedingt darauf achten, dass die Materialien wasserfest sind. Manche Vogeltränken aus Metall zum Beispiel geben Rost ans Wasser ab und färben dieses dunkelbraun.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum braucht mein Teich im Juli täglich frisches Wasser? </h2><p class="wp-block-paragraph">Dass ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-20146580">Gartenteich</a> im Juli ständig frisches Wasser benötigt, liegt vor allem an der rasanten Verdunstung durch Hitze und Wind sowie dem enormen Durst der üppigen Ufer- und Wasserpflanzen, die im Hochsommer auf Hochtouren laufen. Der wichtigste Grund ist jedoch biologischer Natur, denn warmes Wasser kann physikalisch deutlich weniger Sauerstoff speichern als kaltes. Da Fische, Molche und nützliche Mikroorganismen im Juli besonders aktiv sind, droht das biologische Gleichgewicht ohne die Zufuhr von kühlerem, sauerstoffreichem Frischwasser sprunghaft umzukippen. Beim Nachfüllen das Wasser – am besten ist hier Brunnenwasser geeignet oder auch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/warmwasser-im-garten-202524925">Warmwasser aus dem Garten</a> – über eine Sprühdüse einleiten oder einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bachlauf-anlegen-2011667">Bachlauf anlegen</a>. Auf diese Weise wird das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff angereichert und ein Kälteschock für die Teichbewohner verhindert. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie pflege ich meinen Pool im Juli? </h2><p class="wp-block-paragraph">In einem klassischen Pool steigt mit der Wassertemperatur das Risiko für Algen- und Keimbildung, sodass eine engmaschige <strong>Kontrolle von pH-Wert</strong> und Desinfektionsmittel notwendig ist. Filteranlage und Skimmer sollten im Juli möglichst täglich laufen, damit Schwebstoffe, Pollen und organische Einträge aus dem Garten zuverlässig aus dem Wasser entfernt werden. Besonders in Gärten mit üppiger Bepflanzung in Poolnähe lohnt sich zudem das regelmäßige Abspülen von Staub und Blütenpollen, um zu verhindern, dass diese beim nächsten Windstoß im Wasser landen und dort als Nährstoffquelle für Algen dienen. </p><h3 class="wp-block-heading">Was gibt es bei Naturpool und Schwimmteich im Juli zu tun?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/naturpool-202221383">Naturpool</a> kommt im Juli die Rolle als kleines Ökosystem deutlich zum Tragen. Höhere Wassertemperaturen verstärken biologische Prozesse, die Reinigung erfolgt hier nicht über Chlor, sondern über Pflanzen, Mikroorganismen und Filtertechnik. Gerade jetzt zahlt sich eine gut geplante Regenerationszone mit ausreichend vitalen Wasserpflanzen, guter Sauerstoffversorgung und angepasster Nährstofflast aus, denn sie stabilisiert das System, wenn viel organisches Material aus Garten und Umgebung ins Wasser gelangt. Für die Praxis bedeutet das, dass Sie abgestorbene Pflanzenteile im Uferbereich zeitnah entfernen, Sedimentablagerungen in flachen Zonen begrenzen und gegebenenfalls die Durchströmung der Filterbereiche anpassen sollten, damit weder Algenblüten noch Sauerstoffmangel entstehen. Ähnlich ist es, wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/schwimmteich-anlegen-2011622">Schwimmteich anlegen</a>. Auch dieser kommt ganz ohne chemische Zusätze aus, braucht aber in den heißen Sommermonaten regelmäßige Pflege. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Urlaubszeit: Diese Tricks helfen dem Garten über kleine Durststrecken</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kapillarbrechung durch Hacken:</strong> Das Auflockern der Beete bricht feine Bodenkanäle auf und stoppt so das Aufsteigen und Verdampfen des Grundwassers.</li>



<li><strong>Verdunstungsschutz per Mulch:</strong> Eine direkt nach dem Gießen aufgebrachte Schicht aus Rasenschnitt, Stroh oder Laub isoliert die Erde und hält sie tagelang kühl.</li>



<li><strong>Flaschentrick für Kübel:</strong> Kopfüber in die Erde gesteckte Plastikflaschen mit perforiertem Deckel oder Tonkegel versorgen Pflanzen tagelang tröpfchenweise mit Wasser.</li>



<li><strong>Automatisierung:</strong> Ein einfacher Bewässerungscomputer am Wasserhahn versorgt die Beete im Morgengrauen vollautomatisch und bodennah über ausgelegte Schläuche.</li>



<li><strong>schattiges Pflanzencamp:</strong> Zusammengestellte Töpfe an einer schattigen Stelle erzeugen ein feuchtes Mikroklima und schützen sich gegenseitig vor dem Austrocknen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Denken Sie bereits jetzt wieder an kältere Tage und frieren Sie zum Beispiel frisch geerntete Kräuter oder Beeren ein.</li>



<li>Nutzen Sie den Juli bewusst, um Ihre Regenwassernutzung zu optimieren, beispielsweise zusätzliche Tonnen anzuschließen, Fallrohre besser zu führen oder eine einfache <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwasserzisterne-bauen-20147576">Regenwasserzisterne zu bauen</a>. Je mehr Regenwasser Sie in einem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwassertank-20124641">Regenwassertank</a> speichern, desto entspannter sind Trockenphasen und desto weniger Leitungswasser fließt in den Garten.</li>



<li>Kontrollieren Sie im Juli gezielt alle Kübel und achten Sie darauf, ob Sie in Hitzestaubereichen stehen, zu schnell austrocknen oder dringend Schatten brauchen. Ein kleiner Standortwechsel, ein hellerer Topf oder ein provisorisches Sonnensegel können hier viel retten.</li>



<li>Nutzen Sie den Monat, um Nachkulturen und Wintergemüse einzuplanen. So wird Ihr Garten zum Rotationssystem, statt im Spätsommer in ein Pflege- und Ernteloch zu fallen.</li>



<li>Planen Sie im Juli gezielt einen Boden-Tag ein. Machen Sie die Spatenprobe, prüfen Sie die Krümelstruktur, beobachten Sie das Wasserhaltevermögen und identifizieren Sie Staunässe- oder Trockenstellen. Wer den Boden in seinem Garten wirklich versteht, trifft bessere Entscheidungen zu Mulch, Bewässerung und Pflanzenwahl und spart sich viele ins Leere laufende Experimente.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Erfolgsfaktor im Juli ist ein gutes Mikroklima im Garten. Gerade an heißen Tagen entscheidet es darüber, wie gut Pflanzen, Boden und Tiere mit Trockenheit und Hitze zurechtkommen. Nackte Erde sollte möglichst nicht ungeschützt bleiben, denn sie trocknet in der Sonne schnell aus. Eine Schicht Mulch oder dicht wachsende Bodendecker helfen dabei, Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Erde vor starker Erwärmung zu schützen. Auch beim Gießen kommt es auf die richtige Methode an. Lieber seltener, dafür gründlich wässern, damit das Wasser tief in den Boden eindringen kann. Empfindliche Gemüsepflanzen wie Salat, Spinat oder junge Setzlinge freuen sich an sehr heißen Tagen über etwas Schatten. Zusätzlich helfen flache Wasserstellen durstigen Insekten, Vögeln und anderen kleinen Gartentieren wie Eichhörnchen oder Igeln. Mit solchen einfachen Maßnahmen bleibt der Garten selbst bei Temperaturen über 30 Grad lebendig, gesund und widerstandsfähig.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenbarbeiten im Juli: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Woran muss ich bei der Verwendung der Outdoorküche denken?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Hochsommer sollten Sie bei der Outdoorküche vor allem den Brandschutz im Blick behalten. Wenn Sie planen in der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/outdoorkueche-planen-202524893">Outdoorküche</a> zu kochen oder zu grillen, dann achten Sie auf einen sicheren Abstand von Grill und Kochfeld zu brennbaren Materialien, stellen Sie Löschmittel bereit und grillen Sie nicht bei starkem Wind. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kann ich tun um meinen Balkon im Juli sinnvoll zu bewässern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Spezialisierte Balkonlösungen wie kapillare Bewässerung, kleine Tropfsysteme mit Tank oder Solarpumpen sichern die Versorgung von Topf- und Kübelpflanzen auf engem Raum und während Urlaubszeiten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Aufgaben eignen sich im Juli besonders für Hobbygärtner mit wenig Zeit?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer im Juli wenig Zeit für die Gartenpflege hat, sollte auf einfache, aber wirkungsvolle Routinen setzen. Statt ständig im Garten nachzubessern, helfen gezielte Maßnahmen wie gründlich und zur richtigen Zeit gießen, Verblühtes regelmäßig zurückschneiden und freie Bodenflächen sinnvoll mulchen. So bleibt der Garten auch mit wenig Aufwand gepflegt und die Pflanzen kommen besser durch heiße Sommertage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Juli – LBV“. lbv.de, <a href="https://www.lbv.de/Naturkalender-Juli/" target="_blank" rel="noopener">www.lbv.de/Naturkalender-Juli/</a>. Zugegriffen 19. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] <a href="https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/unkraut-im-garten-anpflanzen" target="_blank" rel="noopener">https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/unkraut-im-garten-anpflanzen</a>. Zugegriffen 26. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] „Vogelfreundlicher Garten – Eine Aktion mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) – LfU Bayern“. <em>Bayern.de</em>, <a href="https://www.lfu.bayern.de/natur/bayaz/gartenvielfalt/vogelfreundlicher_garten/index.htm" target="_blank" rel="noopener">www.lfu.bayern.de/natur/bayaz/gartenvielfalt/vogelfreundlicher_garten/index.htm</a>. Zugegriffen 29. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] „Der Schmetterlingsflieder“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/neophyten/30419.html" target="_blank" rel="noopener">berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/neophyten/30419.html</a>. Zugegriffen 26. Juni 2026.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-juli-202625515">Gartenarbeit im Juli: Alle Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 11:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Juni erreicht die Gartenarbeit ihren geschäftigsten Punkt, da das starke Pflanzenwachstum und die steigenden Temperaturen den Zeitplan bestimmen. Während die Ernte von Erdbeeren und ersten Gemüsesorten beginnt, rücken die regelmäßige Bewässerung und der Schutz der Beete vor Trockenheit in den Fokus. Viele Stauden benötigen nun eine stützende Hand oder einen gezielten Rückschnitt, um die [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436">Gartenarbeiten im Juni: Was muss im Juni im Garten gemacht werden?</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Juni erreicht die Gartenarbeit ihren geschäftigsten Punkt, da das starke Pflanzenwachstum und die steigenden Temperaturen den Zeitplan bestimmen. Während die Ernte von Erdbeeren und ersten Gemüsesorten beginnt, rücken die regelmäßige Bewässerung und der Schutz der Beete vor Trockenheit in den Fokus. Viele Stauden benötigen nun eine stützende Hand oder einen gezielten Rückschnitt, um die Vitalität für den restlichen Sommer zu erhalten. Der Juni ist also die ideale Zeit, um die Balance zwischen notwendiger Pflege und der praktischen Nutzung der Grünflächen zu finden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
.responsive-video {
  position: relative;
  width: 100%;
  max-width: 800px; /* optional */
  aspect-ratio: 16 / 9;
}
.responsive-video iframe {
  width: 100%;
  height: 100%;
}
</style><div class="responsive-video">
  <iframe src="https://www.youtube.com/embed/NkldiyC5MWw?si=qqQI1UX-FULdIhwP?rel=0%E2%80%9C%0A%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20title=" youtube video player frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen>
  </iframe>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Im Juni sollten verblühte Stauden für eine mögliche Zweitblüte zurückgeschnitten werden. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um mit Düngen beim Wachstum zu helfen. </li>



<li>Ab Juni entscheidet sich, ob der Rasen die kommenden Hitzeperioden gut übersteht oder ob er in Lücken, Unkraut und Moos zerfällt.</li>



<li>Das Mulchen bewahrt die wertvolle Bodenfeuchtigkeit der Erde vor der intensiven Frühsommersonne und unterdrückt gleichzeitig das in diestabler Zeit besonders starke Unkrautwachstum.</li>



<li>Der Wasserbedarf im Garten steigt jetzt deutlich, weshalb es sich empfiehlt, am besten morgens gut zu wässern, damit auch tiefere Erdschichten erreicht werden und die Pflanzen hitzeresistenter werden.</li>



<li>Es können erste Frühgemüse wie Radieschen, Salat oder Spinat bereits geerntet werden. Säen Sie die frei gewordenen Flächen mit schnell wachsenden Sommerkulturen nach, um sie optimal zu nutzen. Beachten Sie aber die Fruchtfolgen. </li>



<li>Ein bisschen Unordnung im Garten ist ein großer ökologischer Vorteil, weil sie vielen Tieren Versteck und Schutz vor der Sonne bietet. Auch eine Wasserstelle ist ab dem Juni sinnvoll. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Gartenarbeiten im Juni im Überblick</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Bereich</th>
<th>Schwerpunkt im Juni</th>
<th>wichtige Arbeiten</th>
<th>Ein Profi ist gefragt, wenn …</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Stauden &amp; Ziergarten</td>
<td>
<ul>
<li>Blüte sichern</li>
<li>Struktur erhalten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>remontierende Stauden nach der Hauptblüte schneiden</li>
<li>Sommerstauden und -blumen ausputzen</li>
<li>Rosen pflegen und nachdüngen</li>
<li>Kletterpflanzen/Reben führen und auslichten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Staudenbeete vergreisen oder umgestaltet werden sollen</li>
<li>schattige Problemzonen unter Bäumen dauerhaft nicht funktionieren</li>
<li>starke Kletterer Fassaden/Pergolen belasten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gemüsegarten</td>
<td>
<ul>
<li>Ertrag stabilisieren</li>
<li>Aussaat machen (Folgeaussaat)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>morgens durchdringend gießen</li>
<li>hacken und mulchen</li>
<li>Starkzehrer nachdüngen</li>
<li>Kartoffeln anhäufeln</li>
<li>Tomaten ausgeizen</li>
<li>abgeerntete Flächen mit passenden Sommerkulturen nachsäen (Fruchtfolge beachten)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>der Boden ausgelaugt ist</li>
<li>Bewässerungssysteme geplant werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Obst &amp; Beeren</td>
<td>
<ul>
<li>Fruchtbehang regulieren</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Sommerschnitt an Obstbäumen (Wasserschosse, Auslichten)</li>
<li>Junifall beobachten</li>
<li>ggf. Früchte ausdünnen und Äste stützen</li>
<li>Erdbeeren sauber halten</li>
<li>mulchen und Bestände verjüngen</li>
<li>Beerensträucher wässern und mäßig düngen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Obstbäume schwer zugänglich oder wiederholt krank sind</li>
<li>Beerenanlagen schwach tragen oder standort-/sortenbedingt neu geplant werden müssen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rasen</td>
<td>
<ul>
<li>Belastbarkeit für Hitze schaffen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>wöchentlich mähen (ca. 4 bis 5 cm, bei Hitze bis 6 cm)</li>
<li>zweite Düngergabe</li>
<li>selten, aber tief wässern</li>
<li>kleine Lücken nachsäen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>großflächige Kahlstellen, Filz/Moos und Verdichtung zusammen auftreten</li>
<li>eine grundlegende Sanierung (Vertikutieren, Aerifizieren, Neuansaat, Bewässerung) nötig ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Wasser &amp; Boden</td>
<td>
<ul>
<li>wurzeltief wässern</li>
<li>Feuchte halten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>frühmorgens gießen</li>
<li>Mengen an Boden anpassen</li>
<li>Mulch je nach Bereich einsetzen (Gemüse, Stauden, Gehölze)</li>
<li>Boden schonend lockern</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere, unterteilte oder hanglagige Flächen gleichmäßig versorgt werden sollen</li>
<li>eine automatische Bewässerung geplant ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzenschutz &amp; Tiere</td>
<td>
<ul>
<li>Lebensräume stärken</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Blattläuse, Mehltau, Schnecken und Gemüsefliegen früh erkennen und mit mechanischen/biologischen Maßnahmen regulieren</li>
<li>Wasserstellen aufstellen</li>
<li>Verstecke (Hecken, Laub-, Totholzhaufen) und blütenreiche, heimische Bepflanzung bieten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>wiederkehrender, unklarer Krankheits- oder Schädlingsdruck besteht</li>
<li>komplexere Schutzkonzepte (z. B. großflächige Netzsysteme) gebraucht werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Balkon &amp; Kübel</td>
<td>
<ul>
<li>Pflegephase einleiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>täglich bis zweimal täglich gießen</li>
<li>über Gießwasser leicht nachdüngen</li>
<li>Verblühtes entfernen</li>
<li>schwache Pflanzen ersetzen</li>
<li>Kübelgemüse stützen und kontrollieren</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Terrassen- oder <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/dachbegruenung-202323027">Dachbegrünungen</a> mit Statik geplant werden sollen</li>
<li>Entwässerung und Bewässerung professionell geplant werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich, dass ich mir bei der Gartenarbeit im Juni mit einem Profi langfristig Arbeit und Kosten spare?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Probleme wie Schädlingsbefall oder schlechtes Pflanzenwachstum trotz eigener Bemühungen immer wiederkehren, steckt oft ein grundlegendes Problem dahinter, das ein Fachmann schnell und dauerhaft beheben kann. Bei größeren Maßnahmen wie Baumschnitt, neuen Beeten oder einem Bewässerungssystem zahlt sich professionelle Hilfe ebenfalls aus, da Fehler hier schnell teuer werden. Und hinzu kommt: Wenn der eigene Zeitaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zum Ergebnis steht, ist ein Profi auf lange Sicht oft die kostengünstigere Lösung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="ziergarten-im-juni-wie-bleibt-alles-in-blte">Ziergarten im Juni: Wie bleibt alles in Blüte?</h2><p class="wp-block-paragraph">Viele Stauden verausgaben sich nach der ersten Blüte damit, Samen zu bilden. Wenn Sie das verhindern, dann lenken Sie die Energie der Pflanze zurück in neue Triebe. Bei remontierenden Stauden wie Rittersporn, Katzenminze oder Phlox schneiden Sie dazu die verblühten Triebe um ein Drittel bis auf Bodennähe zurück und erhalten dafür oft eine zweite vollständige Blütenflor. Bei Blumen wie Zinnien, Cosmos oder Löwenmäulchen genügt es, verblühte Stiele bis zur nächsten Knospe zu entfernen. Arten mit dekorativem Samenstand, also zum Beispiel Ziergräser, Allium oder Sonnenhut lassen Sie hingegen bis zum Herbst oder Frühjahr stehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS SIND REMONTIERENDE PFLANZEN?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Remontierende Stauden sind mehrjährig blühende Pflanzen, die nach einer ersten Hauptblüte bei rechtzeitigem Rückschnitt ein zweites Mal im selben Jahr Blüten ansetzen. Voraussetzung ist in der Regel, dass Sie die verblühten Stiele früh genug entfernen und die Pflanzen anschließend gut versorgen mit Wasser, Nährstoffen und Licht.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Garten im Juni: Arbeiten im Staudenbeet im Überblick</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Bereich</th>
<th>Arbeiten im Juni</th>
<th>so gehen Sie vor</th>
<th>darauf sollten Sie achten</th>
<th>Sie brauchen Sie einen Profi, wenn …</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>remontierende Stauden, z. B. Katzenminze, Rittersporn</td>
<td>
<ul>
<li>nach der ersten Hauptblüte zurückschneiden, um einen zweiten Flor anzuregen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>schneiden Sie verblühte Triebe kräftig zurück, je nach Art etwa bis zur Hälfte oder auf eine Handbreit über dem Boden</li>
<li>anschließend gut wässern und bei Bedarf moderat nachdüngen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>nicht zu früh an frisch gepflanzten Exemplaren schneiden</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Flächen ungleichmäßig vergreist sind</li>
<li>das Beet insgesamt neu strukturiert werden muss</li>
<li>ein stimmiges Staudenbild für repräsentative Bereiche gefragt ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>klassische Sommerstauden</td>
<td>
<ul>
<li>Verblühtes laufend ausputzen, um die Blühwirkung zu verlängern</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>entfernen Sie abgeblühte Dolden regelmäßig, statt die ganze Pflanze stark zurückzuschneiden</li>
<li>schneiden Sie immer bis zu einem Blatt- oder Knospenansatz</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>vermeiden Sie radikale Juni-Schnitte wenn es schon sehr heiß ist</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Bestände innen verkahlen, sehr blühfaul werden oder im Zuge einer Beetüberarbeitung in größere Einheiten neu sortiert werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Sommerblumen, z. B. Zinnien, Schmuckkörbchen, Löwenmäulchen</td>
<td>
<ul>
<li>verblühte Stiele entfernen, damit laufend neue Knospen nachkommen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>schneiden Sie verblühte Stiele bis zur nächsten Knospe oder gut entwickelten Verzweigung zurück</li>
<li>eine wöchentliche Kontrollrunde reicht meist aus</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>nicht nur die Blüte abknipsen, sondern sauber bis zu einem Ansatzpunkt schneiden, denn so bleiben die Pflanzen kompakt und standfest</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Rabatten lückig geworden sind und im Zuge einer Sommer- oder Herbstpflanzung komplett neu gefasst werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Stauden mit dekorativem Samenstand, z. B. Allium, manche Sonnenhüte, Ziergräser</td>
<td>
<ul>
<li>Strukturen gezielt stehen lassen, statt alles radikal auszuräumen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>wählen Sie einzelne Pflanzen oder Gruppen, deren Samenstände optisch tragen</li>
<li>lassen Sie diese bis in Herbst oder Winter stehen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>hier steht die gestalterische und ökologische Wirkung im Vordergrund, nicht eine zweite Blüte</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ein ganzjährig wirkendes Staudenbild mit gezielter Winterstruktur für repräsentative Beete entwickelt werden soll</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>ältere Staudenbestände insgesamt</td>
<td>
<ul>
<li>Vergreisung und Blühfaulheit erkennen und Sanierung vorbereiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>beobachten Sie im Juni, ob Stauden innen verkahlen, nur am Rand austreiben oder deutlich weniger blühen</li>
<li>markieren Sie solche Horste für Teilung oder Neupflanzung im geeigneten Pflanzfenster</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>der Juni ist der Diagnose- und Planungszeitpunkt; die eigentliche Teilung erfolgt je nach Art meist im Frühjahr oder Frühherbst, nicht im Hochsommer</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Bestände systematisch verjüngt, Bodenverbesserungen durchgeführt oder komplettes Stauden-Design überarbeitet werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>schattige Problemzonen unter Bäumen und großen Sträuchern</td>
<td>
<ul>
<li>Prüfen, ob punktuelle Pflege noch ausreicht oder ein neues Pflanzkonzept nötig ist</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>beobachten Sie, welche Arten sich halten, welche verkümmern und wie sich Licht- und Wasserverhältnisse im Tagesverlauf entwickeln</li>
<li>notieren Sie Problemzonen für eine spätere Neuplanung</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>unter stärker beschattenden Gehölzen nehmen Licht- und Wasser-Konkurrenz mit den Jahren zu</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ein Beet unter Bäumen dauerhaft nicht funktioniert und ein komplett neues, standortgerechtes Pflanzkonzept erforderlich ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Beetpflege im Juni: Was tun bei schwierigen Bedingungen im Garten? </h3><p class="wp-block-paragraph">An schwierigen Standorten kann die Unterstützung durch einen Experten sinnvoll sein. Manchmal zum Beispiel kann es sein, dass ein Baum so gewachsen ist, dass er dem Staudenbeet darunter das Licht nimmt. Schattige Problemzonen unter älteren Gehölzen brauchen dann kein punktuelles Umpflanzen, sondern ein ganz neues Pflanzkonzept mit standortverträglichen Arten. An Hanglagen oder in repräsentativen Vorgärten kommen technische und gestalterische Fragen wie Erosionsschutz, lückenlose Wirkung und ganzjährige Struktur hinzu und gerade da zahlt sich die Zusammenarbeit mit einer Fachgärtnerei häufig aus.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn mehr als die Hälfte des Bestands in Ihrem Garten nicht mehr überzeugt, der Boden erschöpft ist, strukturelle Probleme wie die Bewässerung nicht zufriedenstellend gelöst sind oder die gestalterischen Anforderungen Ihrerseits hoch sind, lohnt eine Neuanlage einzelner Beete oder des Vorgartens mit professioneller Begleitung fast immer mehr als das schrittweise Kurieren von Symptomen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie gehe ich beim Mulchen vor? </h2><p class="wp-block-paragraph">Mulch und gezieltes Gießen wirken nur als System. Das bedeutet, dass Mulch die Feuchtigkeit hält, die das Gießen einbringt und gleichzeitig verhindert wird, dass Unkrautsamen keimen. Sobald der Boden auf mindestens 10 Grad Celsius erwärmt ist – meist ist das bei den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeiten im Mai</a> der Fall – tragen Sie eine Schicht von 5 bis 8 Zentimeter auf. Ist die Schicht zu dünn, trocknet sie zu schnell, ist sie zu dick, werden Fäulnisprozesse begünstigt. Die Stängelbasen sollten möglichst frei sein von der Mulchschicht, um Fäulnis, Pilzkrankheiten und Schneckenbefall zu vermeiden, die sich in feuchter, schlecht belüfteter Umgebung direkt am Stängel besonders schnell entwickeln. Gemulchter Boden braucht nur seltener, dafür aber gründlicher gegossen werden. Das Wasser sollte auf jeden Fall 20 bis 30 Zentimeter tief eindringen, damit es den Wurzelbereich gut erreicht. Die effizienteste Lösung ist Tröpfchenbewässerung. So gelangt das Wasser direkt in den Wurzelraum. </p><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend beim Mulchen ist, das Material auf den gewünschten Bereich im Garten abzustimmen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gemüsebeete:</strong> Hier eignen sich feinkrümelige, schnell umsetzbare Materialien wie gut angetrockneter Rasenschnitt, gehäckseltes, nicht krankes Pflanzenmaterial oder eine Mischung aus Stroh und Gras. Die Schicht sollte mit 1 bis 2 Zentimetern eher dünn beginnen und häufiger erneuert werden, damit nichts fault und Jungpflanzen nicht ersticken. Rindenmulch ist für Gemüsebeete ungünstig, weil er bei der Verrottung Stickstoff bindet und den Boden tendenziell versauert.<br></li>



<li><strong>Staudenbeete:</strong> Hier funktionieren Mischungen aus feinerem Holzhäcksel, Laub, Rasenschnitt oder speziellem Staudenmulch gut, solange der Boden bereits ausreichend erwärmt ist. Schichten von rund 5 Zentimeter sind in der Praxis ein guter Ausgangspunkt. Wichtig dabei ist, den Mulch nicht direkt an Stängelbasen und Herzknospen zu schieben, um Fäulnis zu vermeiden.<br></li>



<li><strong>Gehölzbereiche wie Hecken oder Sträucher:</strong> Unter Gehölzen ist Laub, grober Rindenkompost oder Holzhäcksel besonders geeignet, weil sie den Charakter eines Waldbodens nachahmen und langfristig Humus aufbauen. Hier darf die Schicht auch etwas stärker sein, solange der Stammfuß frei bleibt. Rindenmulch kann bei Gehölzen und auf Wegen sinnvoll sein, sollte im Wurzelbereich empfindlicher Stauden und Gemüsepflanzen aber nur mit Augenmaß eingesetzt werden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-1024x683.webp" alt="Draufsicht auf strahlend blaue Strahlen-Anemonen (Blanda-Anemonen) in einem Gartenbeet, das zum Schutz vor Austrocknung im Juni flächendeckend mit hellem Mulch aus Stroh oder Holzhäckseln bedeckt ist." class="wp-image-25443" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Mulchen im Juni schützt den Boden vor der Verdunstung und erhält eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit für die Pflanzen © Victor Golmer / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie pflege ich meine Rosen im Juni?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verblühtes entfernen:</strong> Schneiden Sie verblühte Blüten nicht einfach nur am Kopf ab. Setzen Sie die Schere tiefer an, etwa über dem ersten oder zweiten voll ausgebildeten Blatt.<br></li>



<li><strong>einmalblühende Rosen:</strong> Bei Sorten, die nur einmal im Jahr blühen entfällt dieser Schnitt, wenn Sie im Herbst die dekorativen Hagebutten behalten möchten.<br></li>



<li><strong>Wildtriebe entfernen:</strong> Achten Sie auf Triebe, die unterhalb der Veredelungsstelle, also der knubbeligen Stelle am Stammgrund austreten. Diese haben oft hellgrüne, kleinere Blätter. Diese sollten Sie nicht abschneiden, sondern am besten mit einem kräftigen Ruck direkt am Stamm abreißen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Um Ihre Rosen nach der ersten Blühwelle für den zweiten Flor zu stärken, sollten Sie bis spätestens Mitte Juli eine <strong>zweite Düngung</strong> mit speziellem Rosendünger oder Hornmehl vornehmen. Wässern Sie die Pflanzen danach gründlich, damit die Nährstoffe die Wurzeln erreichen. Ein späterer Zeitpunkt für die Düngung sollte vermieden werden, da die Triebe sonst vor dem Winter nicht mehr ausreichend verholzen. Behalten Sie außerdem die Blattläuse und Krankheiten im Blick. Gegen Echten Mehltau hilft ein Milch-Wasser-Gemisch (1:8), während Sie bei Sternrußtau befallene Blätter konsequent entfernen und im Hausmüll entsorgen sollten. Eine sorgfältige Bodenpflege durch vorsichtiges Hacken und das Auftragen einer Mulchschicht hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt Ihre Rosen vor dem Austrocknen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gemüsegarten im Juni: Diese Arbeiten sichern Ernte und Qualität</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Juni ist Hochsaison im Gemüsegarten und eine der wichtigsten Aufgaben ist die <strong>konsequente Bewässerung</strong>, da die Verdunstung bei steigenden Temperaturen zunimmt. Gießen Sie am besten in den frühen Morgenstunden direkt an die Basis, um Pilzkrankheiten zu vermeiden. Parallel dazu ist das regelmäßige Hacken und Mulchen entscheidend, um den Boden locker zu halten und die Feuchtigkeit im Erdreich zu speichern. In Sachen <strong>Nährstoffversorgung</strong> benötigen Starkzehrer wie Tomaten, Gurken oder Zucchini jetzt oft eine Nachdüngung, beispielsweise mit Brennnesseljauche, um das schnelle Wachstum zu unterstützen. Frühkartoffeln sollten Sie jetzt noch einmal anhäufeln und die Tomaten sollten ausgegeizt werden. Das ist wichtig, damit die Kraft nur in die Fruchtbildung fließt. Überprüfen Sie Ihr Gemüse jetzt regelmäßig auf Schädlinge. Zwar sind die Pflanzen jetzt schon deutlich robuster und können sich besser wehren, wenn es aber zu viele Blattläuse oder Kartoffelkäfer werden, dann wird es schwierig. Greifen Sie aber nur ein, indem Sie die Tiere absammeln oder mit natürlichen Methoden vorgehen, da Sie mit Anti-Schädlings-Mitteln nicht nur das Ungeziefer vergiften, sondern gleich auch Ihr Gemüse.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST DAS AUSGEIZEN?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Beim Ausgeizen von Tomaten entfernen Sie die jungen Seitentriebe (Geiztriebe), die in den Blattachseln zwischen Haupttrieb und Seitentrieb wachsen, vor allem bei eintriebig geführten Stabtomaten. Dadurch konzentriert die Pflanze ihre Kraft auf weniger Triebe und Früchte, was in unserem Klima in der Regel zu größeren, besser ausgereiften und aromatischeren Tomaten führt und zugleich die Pflanzen luftiger und damit weniger anfällig für Pilzkrankheiten macht.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Jetzt im Juni ist auch die <strong>richtige Zeit für Folgesaaten</strong>. Säen Sie auf abgeernteten Flächen von Radieschen oder frühen Salaten direkt wieder aus, um Buschbohnen, Möhren oder neuen Salat nachzusäen. So nutzen Sie das Zeitfenster optimal und stellen eine kontinuierliche Ernte bis in den Herbst sicher. Eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098">Mischkulturtabelle</a> zeigt Ihnen genau, was Sie neben wen ausbringen können. </p><figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp" alt="Mischkulturtabelle für Gemüse: Übersicht, welche Pflanzen gute Nachbarn sind, z. B. Bohnen mit Kohl oder Karotten mit Lauch, und welche Kombinationen nicht empfohlen werden." class="wp-image-25104" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-300x300.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-150x150.webp 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-768x768.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1536x1536.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-2048x2048.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie aber unbedingt darauf, die Fruchtfolgen einzuhalten, denn Starkzehrer brauchen viele Nährstoffe und der Boden kann das nur einmal alle paar Jahre verkraften. Mithilfe einer <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fruchtfolge-tabelle-202525057">Fruchtfolge-Tabelle</a> können Sie entscheiden, was zu welchem Zeitpunkt gepflanzt wird. </p><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-scaled.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp" alt="Eine Fruchtfolgetabelle für den Gemüsegarten, dargestellt als Matrix mit Gemüsesorten in den Zeilen und Spalten. In den Schnittpunkten sind „+“ für gute Nachbarschaft und „-” für ungünstige Kombinationen eingetragen. Beispiele: Bohnen vertragen sich gut mit Gurken, Salat und Tomaten, aber nicht mit Erbsen und Zwiebeln. Kartoffeln harmonieren mit Bohnen und Kohl, aber nicht mit Tomaten oder Knoblauch." class="wp-image-25056" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wer seinen Gartenkalender konsequent im Blick behält, weiß, dass der Juni einer der letzten Monate ist, in dem Lücken im Beet noch sinnvoll geschlossen werden können. Eine Pflanzung von Stangenbohnen, Zucchini oder Kohlrabi gelingt noch problemlos, sowohl im Freilandbeet als auch im Hochbeet, wo die Wärme im Substrat das Wachstum zusätzlich beschleunigt. Wer dabei den Aussaatkalender zu Rate zieht, vermeidet Fehler bei der Fruchtfolge und wählt die richtigen Kulturen für die verbleibende Saison. Gleichzeitig sollten frisch bepflanzte Flächen regelmäßig kontrolliert werden, denn gerade jetzt sprießen Beikräuter besonders schnell und konkurrieren mit den Jungpflanzen um Wasser und Nährstoffe.</p><h3 class="wp-block-heading">Zehrerklassen und deren Eigenschaften im Überblick</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Kategorie</th>
<th>Beispiele</th>
<th>Eigenschaften</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Starkzehrer</td>
<td>Tomate, Kohl, Sellerie, Kürbis, Lauch</td>
<td>
<ul>
<li>entwenden dem Boden viele Nährstoffe; besonders Stickstoff</li>
<li>Boden sollte vor Anbau gut gedüngt und vorbereitet werden</li>
<li>nicht mehrmals hintereinander an derselben Stelle anbauen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Mittelzehrer</td>
<td>Möhre, Spinat, Zwiebel, Fenchel, Salat</td>
<td>
<ul>
<li>haben einen mittleren Nährstoffbedarf</li>
<li>beanspruchen den Boden mäßig</li>
<li>gedeihen gut nach Starkzehrern</li>
<li>brauchen lockeren, nährstoffreichen Boden</li>
<li>gelegentlich Düngung notwendig</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schwachzehrer</td>
<td>Radieschen, Erbse, Bohne, Feldsalat</td>
<td>
<ul>
<li>benötigen nur wenige Nährstoffe</li>
<li>schonen den Boden</li>
<li>oft stickstoffbindende Pflanzen</li>
<li>ideal zur Regeneration des Bodens</li>
<li>können nach Stark- und Mittelzehrern angebaut werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wann ist Erntestop für Spargel und Erdbeeren?</h2><p class="wp-block-paragraph">Für Spargel gilt in Deutschland traditionell der 24. Juni, also der Johannistag, als Erntestopp. Danach braucht die Pflanze die restliche Vegetationszeit, um über ihren Laubtrieb Reservestoffe für das nächste Jahr einzulagern. Wird länger gestochen, leidet der Ertrag im Folgejahr deutlich. Bei Erdbeeren gibt es eher eine Saison. Einmaltragende Freilanderdbeeren werden je nach Region etwa von Anfang Juni bis Ende Juli geerntet, immertragende Erdbeeren und Monatserdbeeren können nach einer Pause sogar bis in den Spätsommer hinein Früchte tragen, solange die Pflanzen vital bleiben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme der traditionellen Spargelernte im Jun. Ein Erntehelfer sticht weißen Spargel mit einem speziellen Spargelmesser direkt im Erdwall, während im Hintergrund ein gefüllter Drahtkorb mit frisch gestochenen Stangen bereitsteht." class="wp-image-25444" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Juni ist der Spargelmonat, doch ab dem Johannistag, dem sogenannten Spargelsilvester, ist Schluss, um die Pflanze zu schonen © juefraphoto / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das brauchen Ihre Kräuter im Juni</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Blüte verhindern:</strong> Bei den Kräutern wie Basilikum, Minze oder Salbei, die Sie ernten möchten sollten Sie die Triebspitzen regelmäßig kappen. Sobald die Pflanzen blühen, verlieren die Blätter oft an Aroma und werden teilweise bitter. Lassen Sie aber auch welche stehen, die blühen dürfen, denn Kräuter sind eine sehr beliebte Bienenanflugsstelle.<br></li>



<li><strong>richtig gießen:</strong> Während mediterrane Kräuter wie Thymian oder Rosmarin Trockenheit gut vertragen, brauchen Schnittlauch, Petersilie und vor allem Minze im Juni reichlich Wasser. Gießen Sie am besten bodennah, um Pilzkrankheiten auf den Blättern zu vermeiden.<br></li>



<li><strong>Düngen:</strong> Wenn Sie Starkzehrer wie Basilikum im Topf haben, ist es jetzt Zeit für eine leichte organische Düngung. Mediterrane Kräuter im Beet benötigen hingegen kaum zusätzlichen Dünger.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der Juni ist ideal, um Kräuter zum Trocknen oder Einfrieren zu ernten. Der beste Zeitpunkt ist ein sonniger Vormittag, sobald der Tau getrocknet ist, denn dann ist die Konzentration an ätherischen Ölen am höchsten.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Im Juni braucht der Rosmarin einen Pflegeschnitt</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Juni ist für den Rosmarin ein idealer Zeitpunkt für einen Pflegeschnitt, da die Hauptblüte zu dieser Zeit meist abgeschlossen ist. Durch das Einkürzen der weichen, grünen Triebe um etwa ein Drittel bis zur Hälfte wird die Pflanze angeregt, kompakt und buschig weiterzuwachsen, anstatt von unten her zu vergreisen und zu verholzen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da Sie keinesfalls zu tief in das alte, dunkle Holz schneiden sollten, weil der Rosmarin aus diesen kahlen Stellen nur sehr schwer wieder austreibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme einer Person mit blauen Gartenhandschuhen, die mit einer Gartenschere frischen Rosmarin erntet." class="wp-image-25445" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Formschnitt im Frühsommer liefert Ihnen gleich eine gute Ernte, da jetzt die Konzentration an ätherischen Ölen besonders hoch ist © Luis Echeverri Urrea / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juni: Kann ich den Sommerschnitt an Obstbäumen selbst durchführen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei allen Bäumen, die einen Sommerschnitt brauchen, ist der Juni der ideale Zeitpunkt und mit ein bisschen Hintergrundwissen steht einem selbst durchgeführten Schnitt nichts im Wege. Viele der jetzt notwendigen Handgriffe sind unkompliziert und fördern trotzdem die Vitalität des Baumes:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wasserschosse entfernen:</strong> Diese steil nach oben wachsenden, dünnen Triebe rauben dem Baum unnötig Kraft. Im Juni können Sie diese oft noch ohne Schere einfach mit der Hand beherzt nach unten abreißen. Das verhindert im Gegensatz zum Schnitt einen Neuaustrieb an derselben Stelle.<br></li>



<li><strong>leichtes Auslichten:</strong> Entfernen Sie Triebe, die ins Kroneninnere wachsen oder sich gegenseitig scheuern. Das Ziel ist eine lockere Krone, damit Licht und Luft an die Früchte gelangen, was die Reife fördert und Pilzbefall vorbeugt.<br></li>



<li><strong>Fruchtholz-Korrektur:</strong> Bei sehr lang gewachsenen Jungtrieben können Sie die Spitzen leicht einkürzen, um die Verzweigung zu fördern.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Junifall? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der Junifall, auch Junifruchtfall genannt, bezeichnet das natürliche Abwerfen junger, noch unreifer Früchte. Besonders häufig ist er bei Apfel- und Birnbäumen zu beobachten, meist zwischen Ende Mai und Anfang Juli. Der Baum reguliert damit seinen Fruchtbehang selbst und trennt sich von überschüssigen Früchten, spart Energie und kann die verbleibenden Früchte besser versorgen. Stellen Sie fest, dass sich an Ihren Obstbäumen besonders viele Früchte entwickeln, man spricht hier von einem Mastjahr, dann sollten Sie Folgendes tun: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>händisches Ausdünnen:</strong> Um die Qualität der Früchte zu steigern, entfernt man bei Äpfeln oder Birnen pro Büschel so viele Früchte, dass nur 1 bis 2 der kräftigsten übrig bleiben (etwa eine Faustbreite Abstand). Das schont die Reserven des Baumes für das Folgejahr.<br></li>



<li><strong>Äste stützen:</strong> Bei schwer tragenden Ästen helfen Gabelstützen oder einfache Holzlatten, die vorsichtig unter den Ast geschoben werden. Polstern Sie die Kontaktstelle mit Vlies oder Gummi ab, um die Rinde nicht zu verletzen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="beerenobst-und-erdbeeren-pflege-im-erntemonat">Wie erreiche ich ab Juni eine gute Beerenernte? </h2><p class="wp-block-paragraph">Ab Juni legen Sie den Grundstein für eine reiche Beerenernte, indem Sie zum Beispiel die alten Erdbeeren während der Erntezeit sauberhalten, sie regelmäßig wässern und den Bestand bei Bedarf verjüngen, indem Sie nach der Ernte ältere, schwach tragende Pflanzen entfernen und junge, gesunde Ableger an einem neuen oder gut vorbereiteten Standort nachpflanzen. Eine Mulchschicht aus Stroh oder geeignetem Alternativmaterial schützt die Früchte außerdem vor Spritzwasser und Grauschimmel, hält die Bodenfeuchte stabiler und verringert den Gießaufwand.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-scaled.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="428" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-1024x428.webp" alt="Draufsicht auf eine Erdbeerpflanze im Gartenbeet mit mehreren reifen, roten Erdbeeren und einigen noch grünen Früchten, die auf dunkler, feuchter Erde wachsen." class="wp-image-25446" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-1024x428.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-300x125.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-768x321.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-1536x641.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-2048x855.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-100x42.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach 3 bis 4 Jahren sollten Sie Ihre Erdbeerpflanzen schrittweise durch junge ersetzen © EdwardSamuelCornwall / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren profitieren jetzt von gleichmäßiger Bodenfeuchte, einer moderaten organischen Düngung im Frühsommer und einer dünnen Mulchschicht. Diese versorgt die flach wurzelnden Sträucher mit Wasser und Humus, ohne Staunässe oder Überdüngung zu fördern. Treten jedoch immer wieder Pilzkrankheiten auf, tragen ältere Pflanzen nur noch schwach oder stehen die Sträucher offensichtlich ungünstig, etwa zu trocken, zu schattig oder im falschen Boden, ist eine professionelle Bestandsaufnahme sinnvoll. Eine Fachgärtnerei oder ein Obstbaubetrieb kann</p><ul class="wp-block-list">
<li>Sortenwahl,</li>



<li>Schnitt,</li>



<li>Bodenaufbau und</li>



<li>Standort</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">grundsätzlich prüfen und gegebenenfalls neu planen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was gibt es bei Rankpflanzen und Reben zu beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Juni sollten Weinreben und stark wachsende Kletterpflanzen regelmäßig ausgelichtet und geführt werden. Lange Triebe werden eingekürzt, überflüssige Seitentriebe entfernt und die Pflanze so angebunden, dass Luft und Licht gut an Blätter und Früchte gelangen. Das hilft, Pilzkrankheiten vorzubeugen und die Früchte gesund ausreifen zu lassen. Gießen Sie immer gleichmäßig direkt im Wurzelbereich und vermeiden Sie nasse Blätter und düngen Sie nur maßvoll und wenn überhaupt, dann organisch. Sonst werden die Pflanzen möglicherweise krankheitsanfällig. </p><h3 class="wp-block-heading">Wann brauche ich bei Rankpflanzen einen Experten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Professionelle Unterstützung ist dann sinnvoll, wenn sehr kräftige oder alte Pflanzen wie Wein, Kiwi, Blauregen, Efeu oder Knöterich</p><ul class="wp-block-list">
<li>große Spalier-, Pergola- oder Fassadenflächen überwachsen,</li>



<li>Bauteile stark belasten oder</li>



<li>Schäden an Putz, Mauerwerk, Dachrinnen, Leitungen oder Rankhilfen drohen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das gilt besonders bei hohen Fassaden, unsicherer Tragfähigkeit und schwer erreichbaren Bereichen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie gehe ich im Juni bei Fassadenbegrünung vor? </h2><p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197">Fassadenbegrünungen</a>, egal ob es sich um eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/wandgebundene-fassadenbegruenung-202525027">wandgebundene Fassadenbegrünung</a> oder eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bodengebundene-fassadenbegruenung-202525015">bodengebundene Fassadenbegrünung</a> handelt, sollten Sie jetzt kontrollieren und zurückschneiden, damit die Pflanzen nicht in Dachrinnen, Fenster, Lüftungen, Leitungen oder unter Dachziegel wachsen. Kürzen Sie auch hier lange Triebe und achten Sie darauf, dass das Laub etwas ausgelichtet wird, damit Luft an die Pflanze und die Fassade kommt.</p><h3 class="wp-block-heading">Unser Gartenbau.org-Expertin</h3><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Fachexpertise und eine gute Planung sind bei Fassadenbegrünung unerlässlich und eine sorgfältige Ausführung ist entscheidend. Wenn eine Wandbegrünung aber professionell geplant und umgesetzt wird, besteht für die Gebäudesubstanz keine Gefahr. Die wandgebundenen Systeme enthalten wasserundurchlässige Schichten und sind hinterlüftet, vergleichbar mit vorgehängten Fassaden. Langfristig ist natürlich auch eine regelmäßige Pflege erforderlich, um Schäden zu vermeiden.<br></em><br><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP)</a></p>
</blockquote><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss ich im Juni bei der Rasenpflege beachten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Im Juni halten Sie den Rasen mit einer Schnitthöhe von etwa 4 bis 5 Zentimeter, wenn es sehr heiß ist auch bis zu 6 Zentimeter und einem Mährhythmus von ungefähr einmal pro Woche belastbar. Denken Sie immer daran, pro Durchgang höchstens ein Drittel der Halmhöhe abzuschneiden. Eine zweite, maßvoll dosierte Düngergabe im Frühsommer und seltenere, dafür wirklich durchdringende Bewässerung schützen vor Trockenstress. Kleine Lücken in der Rasenfläche lassen sich in diesem Sommermonat noch gut durch eine Nachsaat beheben.</p><h3 class="wp-block-heading">5 Anzeichen dafür, dass Ihr Rasen professionelle Hilfe benötigt</h3><ol class="wp-block-list">
<li>großflächige Kahlstellen</li>



<li>dichter Filz oder Moos</li>



<li>starke Verunkrautung</li>



<li>Verdichtungszeichen wie Pfützen</li>



<li>ein sehr harter Boden</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Gerade dann, wenn sich mehrere dieser Anzeichen zeigen, sind professionelle Maßnahmen wie intensives <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">Vertikutieren des Rasens</a>, ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-lueften-20111384">Lüften des Rasens</a> sowie gegebenenfalls eine Neuansaat sinnvoll. Eine automatische <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Gartenbewässerung</a> lohnt sich vor allem bei größeren, unterteilten oder hanglagigen Flächen, wenn der manuelle Gießaufwand dauerhaft zu hoch ist oder eine gleichmäßige Versorgung mit mehreren Zonen und Steuerung nach Zeit oder Witterung gewünscht wird. Hilft gar nichts, können Sie, wenn der Juni nicht zu heiß ist, auch noch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-verlegen-20111470">Rollrasen verlegen</a>. Allerdings wäre es hier besser, bis zum Frühherbst zu warten und diese Aufgabe in die Gartenarbeiten im September zu integrieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="wasser--und-bodenmanagement-im-juni">Gartenarbeit im Juni: Jetzt werden Wasser- und Bodenmanagement besonders wichtig</h2><p class="wp-block-paragraph">Der größte Fehler, den Gartenbesitzer im Frühsommer machen, ist, immer mal wieder ein bisschen zu gießen. Das Wasser bleibt dann nur in den obersten Zentimetern, die Pflanzen wurzeln zu flach und reagieren umso empfindlicher auf Hitze und Trockenheit. Fachlich empfohlen wird, <strong>seltener, dafür durchdringend zu gießen</strong>, sodass das Wasser in den eigentlichen Wurzelraum vordringt und dort gespeichert wird. Als grobe Richtwerte gelten bei einem Beet etwa 10 bis 15 Liter Wasser pro Quadratmeter, bei stärkerer Hitze oder auf sehr durchlässigen Böden im übrigen Garten auch 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann sollte ich meinen Garten gießen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der optimale Gieß-Zeitpunkt ist <strong>im Juni der frühe Morgen</strong>. Denn da sind die Böden noch kühl, die Verdunstung ist gering, das Wasser kann in Ruhe versickern und die Blätter trocknen im Tagesverlauf wieder ab. Abendliches Gießen erhöht die Zeit, in der Blätter und Boden länger feucht sind und davon profitieren Pilze und Schnecken. Mit dem Spatentest können Sie prüfen, ob Sie wirklich gießen müssen. Dabei setzen Sie den Spaten an und graben etwa 15 bis 20 Zentimeter in die Tiefe. Ist die Erde hier feucht, dann ist alles in Ordnung. Wenn Sie Ihren Rasen mit einem Sprenger gießen, dann stellen Sie ein leeres Glas in den Sprengbereich. Ist das Glas etwa 1,5 Zentimeter voll, dann hat der Boden genug Möglichkeit gehabt, Wasser aufzunehmen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="pflanzenschutz-im-frhsommer">Pflanzenschutz im Frühsommer</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Problem</th>
<th>typische Situation im Juni</th>
<th>Das können Sie tun</th>
<th>Hinweise</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Blattläuse</td>
<td>
<ul>
<li>besiedeln bevorzugt frische Triebspitzen an Rosen, Obstgehölzen und Gemüse</li>
<li>Kolonien sitzen dicht an Stielen und Blattunterseiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>leichten bis mittleren Befall kann man mit einem kräftigen Wasserstrahl von unten nach oben abspritzen</li>
<li>anschließend Nützlinge fördern oder gezielt ausbringen (z. B. Marienkäfer- oder Florfliegenlarven)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>naturnahe Gärten mit Nistplätzen und Blühangeboten regulieren Blattlauspopulationen oft von selbst</li>
<li>chemische Mittel schaden Nützlingen auch und sollten vermieden werden</li>
<li>umweltverträgliche Wirkstoffe gegen Blattläuse sind z. B. Rapsöl oder Kali-Seife [<a href="#quelle-1">1</a>]</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Echter Mehltau</td>
<td>
<ul>
<li>tritt bei warmen Tagen und kühlen Nächten verstärkt auf, v. a. an Rosen, Zierpflanzen, Beeren und Gemüse</li>
<li>Blätter zeigen weißen, mehligen Belag</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>stark befallene Blätter entfernen und im Restmüll entsorgen</li>
<li>bei frühem Befall vorbeugend mit einer Mischung aus Wasser und Frischmilch (8:1) spritzen</li>
<li>die Pflanzen insgesamt luftiger und weniger stickstoffbetont halten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Echter Mehltau mag trockene Blattoberflächen und warmes Wetter</li>
<li>dichte Bestände, späte Abendbewässerung und übertriebene Stickstoffdüngung begünstigen ihn zusätzlich</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schnecken</td>
<td>
<ul>
<li>nach Gewittergüssen und in feucht-warmen Nächten massiv unterwegs</li>
<li>besonders gefährdet sind junge Gemüse- und Staudenpflanzen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>empfindliche Kulturen durch trockene, grobe Mulchmaterialien (z. B. gehäckseltes Stroh, grobe Holzfasern) unattraktiver machen</li>
<li>Barrieren einsetzen und gezielt absammeln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>chemische Schneckenkorn-Anwendungen treffen im Garten nützliche Tiere</li>
<li>eine Kombination aus Standortwahl, Barrieren, Nützlingsförderung und Absammeln gilt als ökologisch sinnvollster Ansatz</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gemüsefliegen (Möhren-, Zwiebelfliegen u. ä.)</td>
<td>
<ul>
<li>legen im Frühsommer ihre Eier in die Nähe der Wirtspflanzen</li>
<li>Larven fressen später an Wurzeln bzw. Zwiebeln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Reihen mit engmaschigen Kulturschutznetzen abdecken [<a href="#quelle-2">2</a>]</li>
<li>Ränder sorgfältig schließen</li>
<li>Netze während der Hauptflugzeit konsequent auf den Beeten belassen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Kulturschutznetze wirken rein mechanisch, kommen ohne Wirkstoffe aus und schützen gleichzeitig vor mehreren Schaderregern</li>
<li>wichtig ist die frühe und lückenlose Abdeckung, bevor die ersten Fliegen Eier ablegen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Juni für die Tiere in meinem Garten tun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Spätestens ab dem Juni brauchen die wildlebenden Tiere in Ihrem Garten vor allem Wasser, Schatten und Versteckmöglichkeiten. Eine oder mehrere flache Wasserstellen mit rauem Rand oder mehreren Steinen zum sicheren Landen in der Mitte versorgen Vögel, Insekten und Kleinsäuger zuverlässig mit <strong>Trinkwasser</strong>. Dichte Hecken, hohe Stauden, Laub- und Totholzhaufen oder ein kleiner Holzstapel schaffen kühle Rückzugsorte und Lebensraum, in dem Insekten, Igel, Amphibien und Vögel Schutz und Nahrung finden. Eine vielfältige, möglichst heimische Bepflanzung mit Blüten von Frühjahr bis Herbst, kombiniert mit etwas gewollter Unordnung und dem Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, sorgt dafür, dass Bienen, Schmetterlinge, Käfer und Vögel Ihren Garten als stabilen Lebensraum nutzen und im Gegenzug ganz nebenbei Blattläuse, Schnecken und andere Schädlinge im Zaum halten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">VORSICHT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Moderne Gartentechnik wie ein Mähroboter kann für Tiere zur tödlichen Falle werden. Igel zum Beispiel sind dämmerungs- und nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr zusammen. Ein Verhalten, das sie zwar vor natürlichen Feinden schützt, sie aber chancenlos macht, wenn nachts ein Roboter über den Rasen fährt. Wenn überhaupt, dann sollten Sie einen Mähroboter nur tagsüber laufen lassen, bei guter Sicht und möglichst nicht im Hochgras, denn das dient vielen Tieren als Tagesversteck. Sie werden dann verstümmelt oder tödlich verletzt. [<a href="#quelle-3">3</a>]</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie allerdings feststellen, dass ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/waschbaeren-im-garten-202424493">Waschbär in Ihrem Garten</a> wohnt, dann sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um diesen davon abzuhalten, ins Haus einzudringen. Hierzu kann man zum Beispiel <strong>spezielle Blechmanschetten an den Bäumen</strong> anbringen und darauf achten, dass kein Zugang zum Dach besteht. Sie dürfen einen Waschbären aber weder fangen noch jagen und schon gar nicht töten. Maßnahmen dieser Art sind ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Zudem können Sie der Wilderei angeklagt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Juni gehört zu den arbeitsreichsten, aber auch schönsten Monaten im Gartenjahr. Lange Tage, warme Temperaturen und viel Licht lassen Ihren Garten jetzt in voller Pracht erscheinen. Trotzdem braucht er gerade jetzt im Frühsommer regelmäßig Pflege und Aufmerksamkeit. Doch der Einsatz lohnt sich, denn wenn Sie Ihren Garten im Juni gut versorgen, schaffen Sie die beste Grundlage für eine reiche Ernte im Sommer und Herbst. Besonders im Gemüsegarten ist Konsequenz gefragt, weil nicht nur Gemüse, Kräuter und Beeren vom günstigen Wachstumsklima profitieren, sondern auch Unkraut und Schädlinge. Greifen Sie am besten zu natürlichen Mitteln wie Absammeln, Mulchen, Mischkultur, Pflanzenjauchen oder der Förderung von Nützlingen. So schützen Sie Bodenleben, Bestäuber und andere Tiere im Garten und können Obst, Gemüse und Kräuter später unbedenklich ernten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeiten im Juni: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was muss ich im Juni bei Balkonpflanzen beachten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Auf dem Balkon ist im Juni der Übergang von der Pflanz- zur Pflegephase. Balkonpflanzen in Kästen und Kübeln brauchen nun regelmäßige Wassergaben. An warmen Tagen meist täglich, bei Hitze auch zweimal am Tag, idealerweise morgens und bei Bedarf auch abends, jeweils direkt in den Wurzelbereich und nicht auf die Blätter. Da der Startdünger, der häufig in Blumenerde bereits eingebracht wurde, nach ein paar Wochen verbraucht ist, sollten Sie jetzt gerade auf dem Balkon über das Gießwasser ein wenig nachdüngen und verblühte Blütenstände konsequent entfernen. Parallel dazu lohnt es sich, schwache oder ungünstig kombinierte Pflanzen gezielt zu ersetzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich, ob meine Pflanzen zu viel oder zu wenig Wasser bekommen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Viele Symptome von Über- und Unterwässerung sehen ähnlich aus wie zum Beispiel hängende Blätter. Der entscheidende Unterschied ist der Zustand der Erde, den Sie immer zuerst prüfen sollten, bevor Sie gießen. Fühlt sich die Erde feucht oder gar nass an und die Pflanze hängt trotzdem schlaff, ist zu viel Wasser das Problem, ist die Erde hingegen trocken und hart, braucht die Pflanze dringend Wasser. </p><h3 class="wp-block-heading">Was braucht mein Teich im Juni?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wichtig für den Gartenteich ist im Frühsommer vor allem eine stabile Wasserqualität mit ausreichend Sauerstoff. Kontrollieren Sie daher regelmäßig den Wasserstand und die Klarheit. Entfernen Sie überschüssigen Pflanzenwuchs und abgestorbene Pflanzenteile und füllen Sie verdunstetes Wasser in kleineren Portionen mit möglichst temperiertem, nicht zu hartem Wasser nach, um Algenblüten und Stress für die im Teich lebenden Tiere zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Blattläuse: Unbeliebte Gartenbesucher“. <em>Umweltbundesamt</em>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/blattlaeuse-unbeliebte-gartenbesucher" title="" target="_blank" rel="noopener">www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/blattlaeuse-unbeliebte-gartenbesucher</a>. Zugegriffen 7. Mai 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Kulturschutznetze: Regierungspräsidium Gießen – Dezernat Pflanzenschutzdienst“. <em>Rp-giessen.de</em>, <a href="https://pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/allg-pflanzenschutz/kulturschutznetze/" title="" target="_blank" rel="noopener">pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/allg-pflanzenschutz/kulturschutznetze/</a>. Zugegriffen 7. Mai 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] Bajramovic, Melinda. „Tipps für einen igelfreundlichen Garten“. <em>Igel in Bayern</em>, 18. März 2015, <a href="https://www.igel-in-bayern.de/tipps-fuer-einen-igelfreundlichen-garten/" title="" target="_blank" rel="noopener">www.igel-in-bayern.de/tipps-fuer-einen-igelfreundlichen-garten/</a>. Zugegriffen 7. Mai 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436">Gartenarbeiten im Juni: Was muss im Juni im Garten gemacht werden?</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25384</guid>

					<description><![CDATA[<p>Endlich ist er da, der Wonnemonat Mai und mit ihm beginnt eine besonders schöne, aber auch arbeitsreiche Zeit für alle, die gern im Garten sind. Die Tage werden länger, die Sonne wärmt den Boden und überall fängt es an zu wachsen und zu blühen. Jetzt gibt es bei der Gartenarbeit viel zu tun. Man muss [&#8230;]</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeiten im Mai: Das muss im Wonnemonat im Garten erledigt werden</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Endlich ist er da, der Wonnemonat Mai und mit ihm beginnt eine besonders schöne, aber auch arbeitsreiche Zeit für alle, die gern im Garten sind. Die Tage werden länger, die Sonne wärmt den Boden und überall fängt es an zu wachsen und zu blühen. Jetzt gibt es bei der Gartenarbeit viel zu tun. Man muss die Beete vorbereiten, Gemüse aussäen und auch die jungen vorgezogenen Pflanzen dürfen nach und nach ins Freie ziehen. Rund um die Eisheiligen lohnt sich allerdings noch ein wachsamer Blick auf das Wetter, denn empfindliche Pflanzen können durch späten Frost Schaden nehmen. Danach können Tomaten, Paprika, Gurken, Sommerblumen und Kräuter meist bedenkenlos ins Beet oder in Kübel gepflanzt werden. Auch Gehölze freuen sich jetzt über etwas Pflege, ausreichend Wasser und bei Bedarf einen kleinen vorsichtigen Rückschnitt. Wer im Mai mit Sorgfalt pflanzt, regelmäßig gießt und aufmerksam bleibt, schafft die besten Voraussetzungen für einen Garten, der im Sommer kräftig wächst, üppig blüht und sogar die eine oder andere reiche Ernte an Früchten schenkt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist es Zeit, wärmeliebende Gemüsepflanzen wie Tomaten, Zucchini und Paprika sowie Kräuter in den Gemüsegarten oder ins Hochbeet auszupflanzen, da ab dann kein nennenswerter Frost mehr zu erwarten ist.</li>



<li>Kartoffeln können Sie Anfang Mai stecken, denn die Knollen brauchen ausreichend Zeit im Boden, um bis zur Ernte im Sommer kräftige Stauden und eine reiche Ernte zu entwickeln.</li>



<li>Hecken und Gehölze wie Forsythie oder Flieder können nach der Blüte behutsam zurückgeschnitten werden, um einen kompakten Wuchs zu fördern.</li>



<li>Beete und Rabatten müssen regelmäßig gejätet werden, da Unkraut im Mai bei Wärme und Feuchtigkeit besonders schnell und kräftig wächst.</li>



<li>Außerdem ist der Mai der ideale Monat, um Balkonkästen und Kübel mit Sommerblumen wie Geranien, Petunien und Lobelien zu bepflanzen oder diese auszusäen und so Terrasse und Balkon farbenfroh in Szene zu setzen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-1">Gartenarbeit im Mai: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Wichtige Arbeiten im Mai</th>
   <th>Zeitpunkt laut Gartenkalender</th>
   <th>Praxishinweise</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Beete lockern, Mulchschicht ausbringen, Unkraut jäten</td>
   <td>im ganzen Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Boden nach Regen leicht hacken</li>
     <li>flach arbeiten</li>
     <li>mit Rasenschnitt oder Kompost eine Mulchschicht gestalten</li>
     <li>Beikräuter früh entfernen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Spätfrost im Blick behalten (Eisheilige)</td>
   <td>Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>empfindliche Jungpflanzen, Kübelpflanzen und wärmeliebendes Gemüse bis nach den Eisheiligen geschützt halten oder nur tagsüber rausstellen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Sommerblumen pflanzen (Beet &amp; Balkon)</td>
   <td>ab Mitte Mai</td>
   <td>vorgezogene Sommerblumen wie Petunien, Tagetes, Zinnien nach den Eisheiligen ins Freiland setzen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Stauden pflanzen &amp; Lücken füllen</td>
   <td>bei Frostfreiheit</td>
   <td>
    <ul>
     <li>neue Stauden in vorbereitete, lockere Erde setzen</li>
     <li>gut einschlämmen</li>
     <li>Lücken in Beeten nutzen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>verblühte Frühlingsblüher pflegen</td>
   <td>direkt nach der Blüte</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Blütenstängel entfernen</li>
     <li>Laub stehen lassen</li>
     <li>Zwiebeln können später zum Teil ausgegraben und geteilt werden</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Sträucher und Gehölze leicht zurückschneiden</td>
   <td>nach der Blüte</td>
   <td>frühjahrsblühende Sträucher (z. B. Flieder) direkt nach der Blüte auslichten, aber keine großen Schnitte vornehmen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Direktsaat (Salat, Radieschen, Möhren etc.)</td>
   <td>im ganzen Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Reihenbeete feinkrümelig anlegen</li>
     <li>dünn aussäen</li>
     <li>gleichmäßig feucht halten</li>
     <li>für gestaffelte Ernten in Etappen säen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>wärmeliebendes Gemüse pflanzen</td>
   <td>ab Mitte Mai</td>
   <td>Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Kürbis, Bohnen und Mais erst dann ins Gemüsebeet auspflanzen, wenn es dauerhaft mild ist</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Jungpflanzen abhärten</td>
   <td>Anfang Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>vorgezogene Pflanzen umtopfen und tagsüber rausstellen</li>
     <li>nachts noch schützen</li>
     <li>direkte Mittagssonne zunächst vermeiden</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Reihen ausdünnen (Verziehen)</td>
   <td>je nach Saat, meist Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>zu dicht gesäte Gemüsesorten vereinzeln, damit kräftige Pflanzen heranwachsen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Beerensträucher düngen &amp; mulchen</td>
   <td>Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Kompost oder Beerendünger rund um die Sträucher ausbringen</li>
     <li>Mulchschicht gegen Austrocknung</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Erdbeeren pflegen</td>
   <td>Blüte bis Fruchtansatz</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Unkraut entfernen</li>
     <li>Stroh oder Mulch unterlegen</li>
     <li>gleichmäßig wässern</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Obstbäume formieren/leicht ausdünnen</td>
   <td>ab Mitte/Ende Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>zu dichte Fruchtansätze ausdünnen</li>
     <li>Jungbäume durch Anbinden und Formschnitt erziehen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>regelmäßig <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-maehen-201614504">Rasen und Rollrasen mähen</a></td>
   <td>im ganzen Monat Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>mindestens wöchentlich schneiden</li>
     <li>Schnitthöhe ca. 4 bis 5 cm</li>
     <li>bei Hitze etwas höher einstellen</li>
     <li><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-pflegen-201613531">Rollrasen pflegen</a></li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>düngen und ggf. nachsäen</td>
   <td>Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Langzeitdünger ausbringen</li>
     <li>kahle Stellen nachsäen</li>
     <li>bei Bedarf bewässern</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>neue Rasenflächen anlegen</td>
   <td>Mai (Boden &gt; 10 °C)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Boden gut vorbereiten</li>
     <li>einsäen</li>
     <li>anwalzen</li>
     <li>dauerhaft feucht halten, bis der Rasen geschlossen ist</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kästen &amp; Kübel neu bepflanzen</td>
   <td>ab Mitte Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Sommerblumen und Kräuter in frische Erde setzen</li>
     <li>auf ausreichend großes Topfvolumen achten</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kübelpflanzen auswintern</td>
   <td>nach den Eisheiligen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Oleander, Zitrus &amp; Co. schrittweise an Sonne gewöhnen</li>
     <li>bei Spätfrost kurzzeitig schützen oder wieder einräumen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kartoffeln setzen</td>
   <td>ab Anfang Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>geht im Beet oder in speziellen Kartoffelsäcken</li>
     <li>müssen immer wieder angehäufelt werden</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Regenwasser nutzen &amp; Bewässerung planen</td>
   <td>im ganzen Monat Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Regenfass prüfen</li>
     <li>ggf. <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Bewässerungssystem im Garten</a> einrichten</li>
     <li>morgens gießen</li>
     <li>Beete mit einer Mulchschicht versehen, um Wasser zu sparen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-3">Welche Rolle spielen die Eisheiligen bei der Gartenarbeit im Mai?</h2><p class="wp-block-paragraph">„Pflanze nie vor der kalten Sophie“ und „Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, denn was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder“ – diese alten Bauernregeln zeigen, wie tief die Eisheiligen bis heute im Gartenwissen verankert sind. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Über Jahrhunderte hinweg fiel nämlich auf, dass die Zeit zwischen 11. und 15. Mai häufig mit Kaltlufteinbrüchen zusammenfiel. Ursache dafür ist das Einströmen kalter Polarluft nach Mitteleuropa, die selbst im Mai noch Bodenfrost verursachen kann. Dieses Wetterphänomen nennt man Eisheilige, zurückgehend auf kirchliche Gedenktage frühchristlicher Heiliger: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie. Für Pflanzen ist das besonders heikel, denn die Vegetation ist zu dieser Zeit meist schon weit entwickelt. Frische Triebe, junge Gemüsepflanzen und empfindliche Blüten reagieren auf die späte Kälte besonders sensibel und können dabei schnell Schaden nehmen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Im Mai haben Sie in Deutschland ideale Bedingungen, um Stauden zu setzen, umzutopfen und Aussaaten zu ergänzen. Es lohnt sich aber, bewusst nicht jede Lücke sofort zu bepflanzen, sondern einige Bereiche nur zu lockern, zu mulchen und gezielt zu beobachten. Spontan auflaufende Wildkräuter und andere Pflanzen wie heimische Wildstauden oder vergessene Aussaaten können sich als extrem robuste, trockenheitstolerante Lückenfüller entpuppen. In sehr trockenen Zonen können Sie bewusst auf ein mediterranes System setzen. Dazu verwenden Sie Lavendel, Salbei und Rosmarin und kombinieren Sie zum Beispiel mit Wegwarte und Schafgarbe als Wildpartner. Das ergibt einen fast pflegefreien, klimaresilienten Streifen.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-1">Frühblüher: Im Mai ist der richtige Zeitpunkt zum Teilen der Zwiebeln</h2><p class="wp-block-paragraph">Frühblüher teilt man, nachdem die Blätter gelb geworden und abgestorben sind, denn erst dann hat die Pflanze ihre Kraft in die Zwiebel zurückgezogen. Dazu werden die Zwiebeln vorsichtig ausgegraben und von Erde befreit. Sind beschädigte oder weiche Zwiebeln dabei, dann werden diese gleich aussortiert. Kleine Tochterzwiebeln, die an der großen Mutterzwiebel sitzen, können Sie jetzt einfach mit der Hand abnehmen. Danach lassen Sie die Zwiebeln ein paar Tage trocken liegen und lagern diese bis zum Herbst kühl und trocken. Erst dann werden sie wieder eingepflanzt, um im nächsten Frühjahr wieder mit voller Kraft blühen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-1024x683.webp" alt="Gärtner hält eine Blumenzwiebel für Frühlingsblüher in behandschuhten Händen." class="wp-image-25402" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Frühblüherzwiebeln sollten Sie herausnehmen und teilen, dann haben Sie im nächsten Frühjahr noch mehr schöne Blüten in Ihrem Garten.  © Jurgute / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gemüsegarten: Welches Gemüse kann im Mai ins Beet?</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Gemüseart</th>
   <th>Ausbringart</th>
   <th>Wichtige Bedingungen</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Blattgemüse &amp; Salate</td>
   <td>Direktsaat und Jungpflanzen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Beete sollten feinkrümelig sein</li>
     <li>gleichmäßig feucht halten</li>
     <li>Spinat eher im kühleren ersten Monatsdrittel</li>
     <li>Salate laufend nachsäen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Wurzel- &amp; Knollengemüse</td>
   <td>Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>in Reihen und nicht zu tief säen</li>
     <li>für kontinuierliche Ernte in Etappen aussäen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kohlgewächse</td>
   <td>Jungpflanzen, teils Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>besser als Jungpflanzen setzen</li>
     <li>nährstoffreicher Boden notwendig</li>
     <li>gleichmäßige Wasserversorgung</li>
     <li>Kohlfliegenschutz (Vlies, Netz) bedenken</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Lauch &amp; Zwiebelgewächse</td>
   <td>Jungpflanzen und Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Reihenabstände großzügig planen</li>
     <li>Porree tief pflanzen oder anhäufeln für lange Schäfte</li>
     <li>durchlässiger Boden notwendig</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Erbsen</td>
   <td>Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>baldige Saat nutzt die Frühlingsfeuchte</li>
     <li>Rankhilfe vor dem Säen stellen</li>
     <li>eher humosen Boden wählen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Bohnen</td>
   <td>Direktsaat (ab Mitte Mai)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Bodentemperatur bei mindestens 12 °C</li>
     <li>Stangenbohnen mit stabilem Gerüst</li>
     <li>Buschbohnen in Gruppen säen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kürbisgewächse</td>
   <td>Jungpflanzen und Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>nach den Eisheiligen</li>
     <li>Boden sollte 10 bis 12 °C oder wärmer sein</li>
     <li>nährstoffreicher, gut gewässerter Standort</li>
     <li>viel Platz einplanen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Mais</td>
   <td>Direktsaat oder Jungpflanzen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Direktsaat ab Bodentemperatur &gt; 10 °C</li>
     <li>im Block statt in langen Reihen säen, damit die Windbestäubung funktioniert</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kartoffeln</td>
   <td>Pflanzung von Saatkartoffeln</td>
   <td>
    <ul>
     <li>reihenweise legen, ausreichend tief (ca. 8 bis 10 cm)</li>
     <li>später anhäufeln</li>
     <li>Kartoffelsack möglich</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>wärmeliebende Kräuter</td>
   <td>Direktsaat und Jungpflanzen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>vor allem Basilikum und Koriander mögen Wärme</li>
     <li>Jungpflanzen in geschützte Ecke geben</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Mischkultur: Welches Gemüse passt zusammen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098" title="">Mischkulturtabelle</a> zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Gemüsesorten sich im Beet gegenseitig fördern, welche neutral sind oder sich sogar deutlich behindern und zwar in Bezug auf</p><ul class="wp-block-list">
<li>Nährstoffbedarf,</li>



<li>Wurzeltiefe,</li>



<li>Krankheiten und</li>



<li>Schädlingen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das macht es im Gartenalltag leichter, zu planen und lässt Sie typische Fehler vermeiden, die dann unter anderem zu ausgelaugten Beeten führen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-2">Diese 7 Fehler sollte man bei der Gartenarbeit im Mai vermeiden</h2><ol class="wp-block-list">
<li>empfindliche Pflanzen wie Tomaten oder Paprika zu früh ins Beet setzen</li>



<li>Jungpflanzen direkt von der warmen Fensterbank in die volle Sonne und den Wind stellen und zu eng pflanzen</li>



<li>Beete im Mai zu nass oder staunass halten, stattdessen Beete lockern und mulchen</li>



<li>zu viel auf einmal düngen oder falschen Dünger verwenden</li>



<li>Rasen zu kurz schneiden oder ohne Vorbereitung vertikutieren, denn das fördert Stress, Verfilzung und Austrocknung</li>



<li>Obstgehölze im Mai stark schneiden, obwohl sie gerade viel Energie in Blatt- und Fruchtansatz stecken</li>



<li>Schädlinge und Pilzbefall ignorieren oder zu spät reagieren, statt früh möglichst biologisch einzugreifen</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Viele Probleme entstehen überhaupt erst, weil die Gartenplanung insgesamt nicht stimmig ist. Genau hier setzt ein Fachbetrieb an, denn er sorgt dafür, dass Bodenaufbau, Pflanzenauswahl, Bewässerung und Pflegekonzept von Anfang an zusammenpassen und Sie nicht jedes Jahr wieder von vorne anfangen müssen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Mai für die Insekten tun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer im Frühling zu gründlich aufräumt, schadet oft ungewollt den Nützlingen. Das Entfernen von Brennnesseln, Wildkräutern oder ungemähten Randstreifen zerstört wichtige Nahrungsquellen und Rückzugsorte für Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Gerade scheinbar unordentliche Bereiche sind ökologisch besonders wertvoll. Hier finden viele Tiere Schutz, Nahrung und Möglichkeiten zur Fortpflanzung. Lassen Sie also einige Ecken, am besten welche, in denen es auch Totholz gibt, bewusst etwas verwildert.</p><h3 class="wp-block-heading">Sandarium für Wildbienen aufstellen</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Sandarium ist ein künstlich angelegtes Biotop aus Sand, das speziell als Nisthilfe für bodennistende Wildbienen dient. Diese Tiere, von denen die meisten Einzelgänger sind und die bei der Bestäubung der Pflanzen in Ihrem Garten ein wichtige Rolle spielen, sind teilweise stark vom Aussterben bedroht. [2] Dem können Sie mit einem Sandarium entgegenwirken. Dabei handelt es sich um ein künstlich angelegtes Biotop aus Sand, das den Tieren ein natürliches Zuhause bietet. Denn viele Wildbienen wie die Sandbiene oder die Seidenbiene graben Gänge in den Boden, um dort ihre Eier abzulegen. In modernen Gärten finden sie jedoch kaum noch offene, sandige Bodenstellen, da diese oft versiegelt, bepflanzt oder mit Rindenmulch abgedeckt sind. Mit dem kleinen Sandhügel bieten Sie einen Lebensraum, der oft wertvoller ist als ein gekauftes Insektenhotel aus dem Baumarkt. Allerdings müssen Sie ein Sandarium selbst bauen. </p><h4 class="wp-block-heading">So bauen Sie ein Sandarium in 5 Schritten</h4><ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Wählen Sie einen sonnigen, möglichst regengeschützten Platz, denn Wildbienen brauchen Wärme für ihre Brut. </li>



<li>Heben Sie eine Mulde aus, die circa 50 Zentimeter tief ist. Die Größe ist flexibel, aber 1 x 1 Meter ist ein guter Richtwert.</li>



<li>Füllen Sie die Grube mit ungewaschenem, grubengesiebtem Sand. Spielsand aus dem Baumarkt ist für diesen Zweck nicht geeignet. Achten Sie darauf, dass der Sand „backfähig“ ist, dass er also seine Form hält, wenn Sie ihn zusammendrücken. Wenn Sie gerade keine Kosten gescheut und einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/brunnen-bohren-kosten-202423583" title="">Brunnen bohren</a> haben lassen, dann können Sie den in diesem Zug aus der Tiefe der Erde herausgeholten Sand ganz wunderbar verwenden. Er hat genau die richtige Konsistenz. </li>



<li>Häufen Sie den Sand zu einem kleinen Hügel auf, damit Regenwasser abfließen kann.</li>



<li>Legen Sie Totholz, markhaltige Stängel (z. B. Brombeere) oder einige Steine auf oder neben den Sandhügel. Diese dienen den Bienen als Orientierungspunkte und Aufwärmplätze und schrecken außerdem Katzen ab. Mit dem Totholz verschließen die Tiere ihre Gänge. </li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-1024x683.webp" alt="Wildbiene am Eingang ihres Erdnests im sandigen Boden." class="wp-image-25403" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wildbienen und Erdhummeln mögen sandig-lehmige, warme Böden, weil ihre Nester da stabil bleiben. © Witold Siekierzynski / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum habe ich im Mai Blattläuse und Schnecken im Garten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Blattläuse und Schnecken gehören zu den wichtigsten <strong>Frühindikatoren für ein Ungleichgewicht</strong> im Garten. Die Tiere profitieren von üppigem jungen Pflanzenwuchs und feuchtem Wetter, zeigen aber auch, wo Pflanzen geschwächt sind, weil sie zu dicht stehen, zu stickstoffreich gedüngt wurden oder am falschen Standort gepflanzt wurden und wo Fressfeinde fehlen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie im Mai jede Laus und jede Schnecke radikal beseitigen, nehmen Sie Marienkäfern, Vögeln und anderen nützlichen Tieren die Nahrungsgrundlage. Entscheidend ist also, nur gezielt und giftfrei die stark betroffenen Pflanzen zu behandeln und nicht den gesamten Garten.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">In den Griff bekommen Sie die unerwünschten Gartenbesucher vor allem über vorbeugende, naturnahe Maßnahmen wie gemischte Bepflanzung, Nützlingsförderung und gezielte Kulturführung. Das bedeutet, dass Sie Anbau, Pflege und Standort bewusst steuern, also </p><ul class="wp-block-list">
<li>Sortenwahl,</li>



<li>Fruchtfolge,</li>



<li>Pflanzabstände,</li>



<li>Düngung,</li>



<li>Bewässerung und</li>



<li>Schnitt</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">so planen, dass die Pflanzen stabil, gesund und ertragreich wachsen. Wenn Sie jetzt noch Nützlinge wie Marienkäferlarven, die Sie zum Beispiel in Gartencentern kaufen können, in Ihrem Garten ausbringen, dann reguliert sich das Problem meist schnell.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-1024x683.webp" alt="Marienkäferlarve frisst eine Blattlaus auf einem Pflanzenstängel zur natürlichen Schädlingsbekämpfung." class="wp-image-25404" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Marienkäferlarven verspeisen bis zu 600 Blattläuse am Tag. © Henrik_L / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-9">Gartenarbeit im Mai: Zeit für die Kübel auf Terrasse und Balkon </h2><p class="wp-block-paragraph">Verblühte Primeln, Stiefmütterchen oder Zwiebelblumen in Kästen dürfen jetzt Platz machen für Sommerblüher wie Petunien, Geranien, Fuchsien oder Begonien. Viele dieser Pflanzen fühlen sich im Kübel wohler als im Beet, weil sich das Substrat schneller erwärmt und Sie Wasser- und Nährstoffgabe exakt steuern können. Alte, verdichtete Erde aus dem Vorjahr sollte konsequent durch hochwertige Kübelpflanzenerde ersetzt oder zumindest großzügig aufgefrischt werden, damit die Wurzeln genügend Luft und Nährstoffe erhalten. In großen Gefäßen sorgt eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann, denn Staunässe ist einer der häufigsten Gründe, warum Kübelpflanzen im Sommer schwächeln.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-1024x681.webp" alt="Mediterraner Zitronenbaum mit vielen reifen gelben Früchten in einem großen Terrakotta-Kübel." class="wp-image-25405" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-1024x681.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-768x511.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum.webp 1255w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mediterrane Pflanzen wie ein Zitronenbäumchen können im Mai das Winterquartier verlassen. © Grazziela Bursuc / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Vom Winterquartier auf die Terrasse: Jetzt liefern Gärtereien die überwinterten mediterranen Pflanzen aus</h3><p class="wp-block-paragraph">Besonders komfortabel ist der professionelle Überwinterungsservice vieler Gärtnereien und Gartencenter, bei dem empfindliche Kübelpflanzen wie Oleander, Oliven, Zitrus oder Palmen im Herbst abgeholt werden. Sie werden in klimatisierten Gewächshäusern frostfrei und hell untergebracht, regelmäßig kontrolliert, gegossen, bei Bedarf zurückgeschnitten und fachgerecht gegen Schädlinge behandelt. Im Frühjahr erhalten Sie die Pflanzen vital und blühbereit zurück, in der Regel inklusive frischem Substrat und Pflegerückschnitt. Dieser Service lohnt sich besonders für große, hochwertige Kübel, die zu schwer, zu empfindlich oder schlicht zu wertvoll für improvisierte Keller‑ oder Garagenlösungen sind. Fachbetriebe sind hier eindeutig die bessere Adresse, weil sie</p><ul class="wp-block-list">
<li>mit professioneller Technik,</li>



<li>geschultem Personal und</li>



<li>sicherer Schadbild‑Diagnostik</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ausfälle minimieren. Und genau jetzt im Mai ist der richtige Zeitpunkt, die überwinterten Kübel wieder liefern zu lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-11">Warum sollte man Kartoffeln im Mai setzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Anpflanzen von Kartoffeln im Mai bietet durch die höheren Bodentemperaturen einen entscheidenden Wachstumsvorteil, da die Knollen unter warmen Bedingungen deutlich zügiger austreiben. Während im Freilandbeet klassische Reihen gezogen werden, stellt die Kultur in <strong>Kartoffelsäcken oder Pflanztaschen</strong> eine platzsparende und rückenfreundliche Möglichkeit, um auf dem Balkon, der Terrasse oder auch in kleinen Gärten selbst Kartoffeln anzubauen. In den Säcken erwärmt sich auch die Erde noch schneller, was das Wachstum zusätzlich beschleunigt. Wichtig hier ist aber eine besonders sorgfältige Wasserversorgung, da das Substrat schneller austrocknet als gewachsener Boden. Unabhängig von der Methode ist darauf zu achten, dass die Pflanzen vor den letzten Nachtfrösten Mitte Mai geschützt werden, da das frische Grün sehr kälteempfindlich ist. Durch regelmäßiges Anhäufeln – sowohl im Beet als auch durch schrittweises Auffüllen der Erde im Sack – wird der Ertrag maximiert und die Bildung grüner, ungenießbarer Stellen an den Knollen verhindert. Im Bauernkalender heißt es: „Setzt du mich im April, komm ich, wann ich will. Setzt du mich im Mai, komm ich gleich herbei.“ Diese Regeln basieren auf jahrhundertealtem mündlich überliefertem Wissen und viel Erfahrung und machen auch heute oft noch Sinn. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>] </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-1024x683.webp" alt="Drei grüne Kartoffelpflanzsäcke mit wachsenden Kartoffelpflanzen auf einer dekorativen Steinbank." class="wp-image-25406" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Kartoffelpflanzsäcke sind eine gute Alternative für die Terrasse oder den Balkon. © Geofox / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Kartoffeln setzen im Mai: So gehen Sie vor</h3><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Tätigkeit</th>
   <th>im Gartenbeet</th>
   <th>im Kartoffelsack</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Pflanzung (bis ca. Mitte Mai, je nach Region)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>vorgekeimte Saatkartoffeln in 10 bis 12 cm tiefe Furchen legen</li>
     <li>Keime nach oben ausrichten</li>
     <li>mit Erde bedecken und gut angießen</li>
     <li>späte Pflanzungen im Mai eignen sich vor allem für frühe Sorten</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>Sack 15 bis 20 cm hoch mit lockerer Erde füllen</li>
     <li>2 bis 4 vorgekeimte Knollen mit den Keimen nach oben auflegen</li>
     <li>mit etwa 10 cm Erde bedecken und gut angießen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Anhäufeln / Nachfüllen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>sobald das Kraut 15 bis 20 cm hoch ist, Erde seitlich anziehen</li>
     <li>nur noch die oberen Blattspitzen sichtbar lassen</li>
     <li>Vorgang im Mai bei weiterem Wachstum ein- bis mehrmals wiederholen</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>schrittweise Erde nachfüllen, sobald das Kraut wächst</li>
     <li>Grün immer wieder teilweise einbetten, bis der Sack voll ist</li>
     <li>entlang der Stängel bilden sich zusätzliche Knollen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Pflege (Wasser, Nährstoffe, Kontrolle)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>bei Trockenheit gleichmäßig wässern (Staunässe vermeiden)</li>
     <li>Beikräuter regelmäßig entfernen</li>
     <li>Laub auf erste Krankheits- oder Schädlingssymptome prüfen</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>Feuchtigkeit häufiger kontrollieren (Säcke trocknen schneller aus)</li>
     <li>überschüssiges Wasser muss abfließen können</li>
     <li>bei guter Entwicklung erste leichte Nachdüngung (organisch) vornehmen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Standort</td>
   <td>
    <ul>
     <li>fester Standort im Beet</li>
     <li>Boden erwärmt sich langsamer</li>
     <li>bleibt vergleichsweise feucht und temperaturstabil</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>flexibler Standort</li>
     <li>Sack erwärmt sich im Mai schneller</li>
     <li>bei Spätfrost leicht an geschützte Stellen verschiebbar</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-13">Rasenpflege: Welche Behandlung braucht der Rasen im Mai?</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Bereich</th>
   <th>Maßnahme im Mai</th>
   <th>Was ist zu tun?</th>
   <th>Wichtige Hinweise</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Mähen</td>
   <td>regelmäßig schneiden</td>
   <td>einmal pro Woche mähen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>nie mehr als ein Drittel der Halmlänge entfernen</li>
     <li>3,5 bis 5 cm Höhe anstreben</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Düngen</td>
   <td>Frühjahrs- bzw. Mai-Düngung</td>
   <td>organisch(-mineralischen) Rasendünger ausbringen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>ideal kurz vor Regen oder gründlich einwässern</li>
     <li>nicht in praller Hitze düngen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Vertikutieren</td>
   <td>spätestens jetzt, falls noch nicht erfolgt</td>
   <td>leicht verfilzte Flächen im Rasen noch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">vertikutieren</a></td>
   <td>
    <ul>
     <li>nur bei frostfreiem, abgetrocknetem Boden</li>
     <li>danach gut wässern</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Nachsaat</td>
   <td>Lücken schließen</td>
   <td>ausgedünnte Stellen mit Rasensamen nachsäen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Boden leicht aufrauen</li>
     <li>Samen andrücken</li>
     <li>2 bis 3 Wochen gleichmäßig feucht halten</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Unkraut</td>
   <td>Beikräuter stehen lassen oder natürlich bekämpfen</td>
   <td><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/unkraut-im-rasen-20111414">Unkraut im Rasen</a> am besten mit natürlichen Mitteln wie Brennnesselsud bekämpfen</td>
   <td>möglichst frühzeitig reagieren</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Gartenbewässerung</td>
   <td>bei Trockenheit gießen bzw. Bewässerungssystem einschalten</td>
   <td>bei Bedarf ein- bis zweimal pro Woche kräftig wässern</td>
   <td>
    <ul>
     <li>besser durchdringend gießen statt täglich anzusprengen</li>
     <li>ggf. <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Bewässerungssystem im Garten</a> einrichten</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Optik/Kanten</td>
   <td>Ränder und Ebenheit verbessern</td>
   <td>Rasenkanten nachstechen, kleine Löcher/Unebenheiten ausgleichen und <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-reparieren-20111443">Rasen reparieren</a></td>
   <td>verbessert Schnittbild und Gesamtwirkung deutlich</td>
 </tr>
</tbody>
</table><p class="wp-block-paragraph">Es kann durchaus sinnvoll sein, einen Profi mit der Rasenpflege zu beauftragen, weil er über das notwendige Fachwissen verfügt und dadurch einen dauerhaft dichten, gesunden Rasen ohne Kahlstellen, Moos und Unkraut sichern kann. Außerdem bringt ein Profi professionelle Geräte wie Vertikutierer, Belüfter und Streuer mit sowie einen festen Pflegeplan, der Zeit spart, Fehler vermeidet und die Rasenfläche langfristig optisch wie technisch aufwertet. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST DER NO-MOW-MAY?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Das ist eine Bewegung, die ausgerechnet aus dem Land des „englischen Rasens“ kommt. Hintergrund ist, den Rasen im Monat Mai einfach mal nicht zu mähen, um Insekten und vor allem Wildbienen und Schmetterlingen mehr Nahrung zu bieten. Ein großer Vorteil dabei ist, dass die längeren Grashalme den Boden vor Austrocknung schützen. Nach der Pause lässt sich der Rasen problemlos wieder kürzen, indem man den Rasenmäher auf die höchste Stufe stellt, das Gerät leicht vorne anhebt und die langen Halme von oben abmäht.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-12">Was gibt es im Mai rund um den Teich zu tun?</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>Pflanzenpflege: </strong>Im Mai ist die beste Zeit, um Wasserpflanzen wie Seerosen, Sumpf-Iris oder Dotterblumen einzusetzen. Überwinterte Triebe sollten großzügig zurückgeschnitten werden, damit frisches Grün nachwachsen kann. Besonders wichtig sind Oxygenatoren wie Wasserpest oder Hornkraut, denn sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und machen Algen damit echte Konkurrenz.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wasserpflege</strong>: Fadenalgen können sich jetzt schnell ausbreiten und sollen gleich entfernt werden. Ein Teilwasserwechsel von 10 bis 20 Prozent verdünnt überschüssige Nährstoffe, sollte aber vorsichtig durchgeführt werden, da zum Beispiel Molche in den Teichen zu diesem Zeitpunkt bereits äußerst aktiv sind. Parallel dazu lohnt sich eine Kontrolle der Wasserwerte: Der pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Tiere: </strong>Frösche, Kröten und Molche, aber auch die Libellen und Wasserläufer sind jetzt aktiv und sollten so wenig wie möglich gestört werden, das Flachwasser am Ufer bleibt deshalb besser frei. Fische bekommen jetzt wieder ihre normale Kost und die magere Frühjahrsfütterung kann auf reguläres Futter umgestellt werden, sobald die Wassertemperatur stabil über 10 Grad Celsius liegt. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik und Wartung:</strong> Sie sollten unbedingtFilter und Pumpe nach dem Winter durchspülen und dabei unbedingt Teichwasser verwenden, damit die nützlichen Bakterien im biologischen Filter erhalten bleiben. Nur locker spülen, nicht schrubben, und niemals das gesamte Filtermaterial auf einmal ersetzen. Die Pumpe selbst wird ausgebaut, das Laufrad gereinigt und auf Verschleiß geprüft. Achten Sie bei Ihrer Kontrolle auch auf die Teichfolie und den Uferrand.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/teichbau" title="">Teichbau</a> erst noch planen, ist der Mai ein besonders guter Zeitpunkt dafür. Die Bodentemperaturen sind bereits stabil, starke Fröste sind in der Regel nicht mehr zu erwarten, und Wasserpflanzen können nun optimal anwachsen. Auch für Erdarbeiten und das Anlegen von Teichzonen sind die Witterungsbedingungen meist deutlich günstiger als im frühen Frühjahr. So kann sich das biologische Gleichgewicht des Teiches bis zum Sommer optimal entwickeln und Pflanzen sowie Tiere finden schneller geeignete Lebensbedingungen vor. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ist es sinnvoll, nach dem Mondkalender zu gärtnern?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Frage der Einstellung, aber es gibt viele Hobbygärtner, die nach dem Mondkalender agieren, weil sie sicher sind, dass das einen messbaren Einfluss auf Keimung, Wachstum und Ertrag von Gartenpflanzen hat. Ob es wirklich am Mond liegt oder eher daran, dass man, wenn man nach einem solchen Kalender arbeitet, auch die Gartenarbeit strukturierter angeht, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Auf jeden Fall werden Gartenarbeiten auf diese Weise gebündelt, wiederkehrende Aufgaben werden im Jahreslauf verankert und Routinen gefördert. Ein Tipp wäre daher, sich zunächst anhand der fachlichen Kriterien wie Bodentemperatur, Feuchtigkeit, Witterung und den Ansprüchen der jeweiligen Pflanze zu orientieren und sich dann einen Tag für die Arbeit herauszusuchen, der als günstig im Mondkalender gilt.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Wer seinen Rasen im Mai absichtlich nicht mäht, betreibt aktive Artenschutzpflege, weil Blüten von Gänseblümchen oder Löwenzahn in dieser Zeit eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Wildbienen und andere Insekten sind. </li>



<li>Statt im Mai pauschal zu düngen, ist es ökologisch und ökonomisch klüger, nur nach einer Bodenanalyse zu düngen, weil so Überdüngung, Nitrat-Auswaschung und unnötige Kosten vermieden werden und der Garten langfristig klimaresilienter wird.</li>



<li>Eine wilde Ecke mit Brennnesseln und Totholz ist ein hochwertiger Biotop-Baustein, weil sie Raupen von Tagfaltern, Insektenlarven und Kleintieren Unterschlupf und Nahrung bietet und damit die natürliche Schädlingsbekämpfung fördert.</li>



<li>Schneiden Sie nicht alle abgeblühten Frühlingsblüher rigoros zurück. Stattdessen kann es sinnvoll sein, einige Samenstände ganz bewusst stehen zu lassen. Sie liefern nicht nur Futter für Vögel und Insekten, sondern dienen auch als natürliche Selbstaussat, die im nächsten Jahr oft für überraschend dichte, meist sogar besser platzierte Blüteninseln sorgt.</li>



<li>Wenn Sie im Mai noch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gruener-sichtschutz-2011841" title="">Pflanzen als Sichtschutz</a> anpflanzen möchten, dann sollten Sie bereits auf ältere Exemplare zurückgreifen. Denn eigentlich sollte das Anbringen eines solchen grünen Sichtschutzes bereits bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305" title="">Gartenarbeit im März</a> oder spätestens bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-april-202625325" title="">Gartenarbeit im April</a> geschehen, weil dann sehr heiße Tage, die die Pflanze zu viel Kraft kosten, noch ausgeschlossen sind. </li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-16">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer im Mai seinem Garten viel Zeit widmet, macht sich die Arbeit später leichter und wird zudem den ganzen Sommer über dafür belohnt. Der fünfte Monat im Jahr ist aber nicht nur arbeitsreich, sondern auch ein besonders schöner Gartenmonat, in dem alles wächst, blüht und spürbar lebendig wird. Nach den Eisheiligen Mitte des Monats dürfen auch empfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika und viele Sommerblumen endlich dauerhaft nach draußen und können richtig durchstarten. Gleichzeitig lohnt es sich, junge Pflanzen gut im Blick zu behalten und frühzeitig auf Schädlinge wie Blattläuse oder Schnecken zu reagieren, damit sie keinen größeren Schaden anrichten. Auch der Rasen braucht jetzt wieder mehr Aufmerksamkeit. Regelmäßiges Mähen, gründliches Wässern bei Trockenheit und eine passende Düngung helfen dabei, dass er dicht, kräftig und widerstandsfähig bleibt. Kahle Stellen lassen sich im Mai ebenfalls gut nachsäen. Wenn Sie jetzt konsequent pflegen, schützen und nachbessern, schaffen Sie die besten Voraussetzungen für einen gesunden, blühenden und ertragreichen Garten im Sommer. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-17">Gartenarbeit im Mai: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Klimafester Gemüsegarten im Mai: Wie plane ich meine Beete für sichere Ernten trotz Starkregen, Spätfrost und Hitze?</h3><p class="wp-block-paragraph">Planen Sie klimaresilient, indem Sie Ihre Beete humusreich halten und möglichst viele Bodendecker pflanzen. Speichern Sie zudem Regenwasser über Tonnen und vermindern Sie so weit wie möglich versiegelte Flächen. Ergänzend sichern Sie Ihre Ernte, indem Sie robuste, trockenheits- und nässetolerante Gemüse- und Staudenarten in Mischkultur und gestaffelten Sätzen anbauen, so dass nie die gesamte Pflanzung auf einmal betroffen ist. Wenn Sie jetzt noch auf widerstandsfähige und regionale Sorten achten, sind Sie gut gewappnet. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Gartenarbeiten im Mai dienen der Selbstregulation des Gartens? </h3><p class="wp-block-paragraph">Optimal für dieSelbstregulation sind alle Arbeiten, die das Bodenleben und die ökologischen Kreisläufe stärken. Am besten lockern Sie Ihre Beete nur flach und mulchen sie konsequent mit Kompost oder Grasschnitt. Vermeiden Sie chemische Mittel, um das Gleichgewicht der Bodenorganismen nicht zu stören. Ergänzend fördern Sie Nützlinge und natürliche Lebensräume, indem Sie Teile des Rasens stehen lassen oder nur etappenweise mähen, frühe Blühstauden nach der Blüte nur maßvoll zurückschneiden und gezielt wilde Ecken mit Totholz, Blumenwiesen oder strukturreiche Hecken als dauerhafte Lebensräume bestehen lassen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie kann ich meinen Garten im Mai so aufbauen, dass ich immer weniger im Garten machen muß?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie im Mai ein dicht bepflanztes, standortgerechtes <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/staudengarten-202018613" title="">Staudengarten</a>-Beet anlegen mit robusten, mehrjährigen Stauden und heimischen Wildpflanzen, dann müssen Sie es nicht jedes Jahr neu bepflanzen und deutlich weniger jäten. Wählen Sie pflegeleichte, trockenheitsverträgliche Arten, mulchen Sie den Boden und lassen Sie Selbstaussaat gezielt zu, dann stabilisiert sich die Pflanzung weitgehend selbst und Ihr Arbeitsaufwand sinkt von Jahr zu Jahr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-18">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Mai, Besonderheiten im. „Das Wetter in Eichstätt – Mai 2020“. <em>www.ku.de</em>, <a href="http://www.ku.de/fileadmin/150303/Forschung/Wetter/Wetterposter/2020/2020_05_Wetterschau.pdf" title="" target="_blank" rel="noopener">www.ku.de/fileadmin/150303/Forschung/Wetter/Wetterposter/2020/2020_05_Wetterschau.pdf</a>. Zugegriffen 17. April 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] <em>Bund.net</em>, <a href="http://www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenkunde/wildbienen-arten-in-deutschland" title="" target="_blank" rel="noopener">www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenkunde/wildbienen-arten-in-deutschland</a>. Zugegriffen 30. April 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] Wetter oder Klima? Die universellen Aphorismen der Bauernregeln“. <em>FONDA</em>, 14. Mai 2024, <a href="http://www.onb.ac.at/mehr/blogs/detail/wetter-oder-klima-die-universellen-aphorismen-der-bauernregeln" title="" target="_blank" rel="noopener">www.onb.ac.at/mehr/blogs/detail/wetter-oder-klima-die-universellen-aphorismen-der-bauernregeln</a>. Zugegriffen 24. April 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeiten im Mai: Das muss im Wonnemonat im Garten erledigt werden</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
