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	<title>Gartenpflege &#8211; Gartenbau.org</title>
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	<description>Hier auf Gartenbau.org finden Sie wichtige Informationen zum Garten- und Landschaftsbau für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juli würden wir die Zeit im Garten am liebsten in der Hängematte oder auf dem Liegestuhl verbringen. Mit einem kalten Getränk in der Hand und den Blick entspannt auf die blühenden Stauden gerichtet. Verdient hätten wir es, denn die Beete stehen nach der Vorarbeit der letzten Monate jetzt in ihrer vollen Pracht. Damit die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Juli würden wir die Zeit im Garten am liebsten in der Hängematte oder auf dem Liegestuhl verbringen. Mit einem kalten Getränk in der Hand und den Blick entspannt auf die blühenden Stauden gerichtet. Verdient hätten wir es, denn die Beete stehen nach der Vorarbeit der letzten Monate jetzt in ihrer vollen Pracht. Damit die Sommeroase bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke allerdings nicht eingeht, braucht sie im Hochsommer unsere Unterstützung. Dabei geht es im Juli vor allem um die richtige Balance und klug strukturierte Pflege. Mit ein paar gezielten Handgriffen holen Sie beim Gießen das Beste für Ihre Pflanzen heraus, sichern sich eine reiche Beerenlese und verwandeln den Garten ganz nebenbei in ein lebendiges Paradies für Vögel, Schmetterlinge und Insekten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Durchdringendes Gießen am besten in den frühen Morgenstunden und das Mulchen der Beete sind im Juli wichtig, um den Boden vor dem Austrocknen zu schützen und kostbares Wasser direkt an den Pflanzenwurzeln zu halten.</li>



<li>Der Rasen sollte im Juli bei großer Hitze deutlich seltener und vor allem weniger tief gemäht werden, da die längeren Halme den Boden beschatten und so das Verbrennen der Graswurzeln verhindern.</li>



<li>Ein gezielter Rückschnitt verblühter Stauden hält die Pflanzen vital, verhindert Schädlinge und regt oft eine zweite Blütewelle im Spätsommer an.</li>



<li>Bei anhaltender Sommerhitze benötigen nützliche Insekten und andere Tiere flache Wassertränken im Garten. Einen Gartenteich sollten Sie außerdem durch die gezielte Zufuhr von kühlem Frischwasser vor akutem Sauerstoffmangel schützen.</li>



<li>Wer im Juli verreist, macht seinen Garten durch das Zusammenstellen von Kübelpflanzen im Schatten, gründliches Hacken der Beete und den Einsatz einfacher Bewässerungshelfer für einige Tage autark.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juli: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bereich</strong></td><td><strong>Thema</strong></td><td><strong>Was ist bei der Gartenarbeit im Juli zu tun?</strong></td><td><strong>Nutzen</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Bewässerung</td><td>richtig gießen bei Sommerhitze</td><td><ul><li>morgens/abends seltener, aber tiefgründig gießen</li><li>bodennah gießen</li><li>nicht von oben bewässern</li></ul></td><td><ul><li>spart Wasser</li><li>verhindert Trockenstress und Pilzkrankheiten</li></ul></td></tr><tr><td>Boden</td><td>Bodentextur erkennen</td><td><ul><li>Bodentests durchführen</li><li>Bodenstruktur und Wasseraufnahme beobachten</li></ul></td><td><ul><li>Gießmenge und -häufigkeit optimal an Bodenqualität anpassen</li></ul></td></tr><tr><td>Mikroklima</td><td>Pflanzen vor Hitzestress schützen</td><td><ul><li>mulchen</li><li>schattieren</li><li>Beete durch Bodendecker schließen</li><li>Verdunstungskälte nutzen</li></ul></td><td><ul><li>kühlere Wurzelzone</li><li>weniger Verbrennungen</li><li>stabileres Wachstum</li></ul></td></tr><tr><td>Gemüsegarten</td><td>Gurken und andere wasserspeichernde Pflanzen mit genügend Flüssigkeit versorgen</td><td><ul><li>gleichmäßig tief gießen</li><li>angemessen mulchen</li><li>nie von oben gießen</li><li>Braunfäule-Befall konsequent entfernen</li></ul></td><td><ul><li>weniger Blütenfäule</li><li>gesunde Pflanzen trotz Hitze</li><li>gute Ernte</li></ul></td></tr><tr><td>Rasen</td><td>hitzerobuste Rasenpflege</td><td><ul><li>Sommerdünger im Juni</li><li>höhere Schnitthöhe</li><li>nicht den Rasen vertikutieren</li><li>mehrmals pro Woche tief gießen</li></ul></td><td><ul><li>widerstandsfähiger Rasen ohne verbrannte Stellen und Trockenlücken</li></ul></td></tr><tr><td>Rosen</td><td>Pflegeschnitt/Sommerschnitt</td><td><ul><li>nach erster Blüte zurückschneiden</li><li>Johannistriebe ab Juli stehen lassen und erst im Frühjahr einkürzen</li></ul></td><td><ul><li>frischer Blütenflor im Sommer</li><li>langfristige Verjüngung des Strauchs durch den Pflegesschnitt</li></ul></td></tr><tr><td>Aussaat/Pflanzung</td><td>säen und setzen</td><td><ul><li>späte Gemüse- und Salatsorten</li><li>Kräuter und Zierpflanzen (Herbst-/Folgejahrblüher) aussäen/pflanzen</li></ul></td><td><ul><li>nutzt frei werdende Flächen</li><li>verlängert Ernte und Blütezeit</li><li>bietet Insekten auch im Herbst noch Nahrung</li></ul></td></tr><tr><td>Selbstaussaat</td><td>selbstaussäende Sommerblüher nutzen</td><td><ul><li>Samenstände stehen lassen</li><li>nicht zu dick mulchen</li><li>robuste Selbstaussäer fördern</li></ul></td><td><ul><li>spart Saatgut</li><li>füllt Beete von selbst</li><li>stärkt Trockenresistenz</li></ul></td></tr><tr><td>Stauden</td><td>Sommerschnitt für Blüte und Gesundheit</td><td><ul><li>remontierende Arten nach Hauptblüte einkürzen</li><li>Verblühtes ausputzen</li></ul></td><td><ul><li>zweite Blüte</li><li>längere Blütephase</li><li>vitale Staudenbestände</li></ul></td></tr><tr><td>Tierwelt</td><td>Wasserstellen und die richtige Blütenwahl</td><td><ul><li>mehrere flache Wasserstellen mit sicheren Landeplätzen einrichten</li><li>ungefüllte Blüten im Garten bevorzugen</li></ul></td><td><ul><li>versorgt Vögel und Insekten in der Hitze</li><li>erhält ein lebendiges Gartenökosystem</li></ul></td></tr><tr><td>Wasser/Teich</td><td>Teich und Naturpool mit Frischwasser stabil halten</td><td><ul><li>regelmäßig kühleres Wasser zuführen</li><li>über Sprühdüse/Bachlauf einleiten</li><li>Sauerstoffeintrag beachten</li></ul></td><td><ul><li>verhindert Sauerstoffmangel und Kippen des Teichs im Hochsommer</li></ul></td></tr><tr><td>Regenwasser</td><td>Systeme ausbauen</td><td><ul><li>Nutzung von Regenwasser planen</li></ul></td><td><ul><li>senkt Wasserverbrauch</li><li>macht den Garten unabhängiger von Trockenphasen</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Vorteile eines Fachbetriebs in den Sommermonaten</h2><ul class="wp-block-list">
<li>verfügt über Fachwissen für kritische Sommerarbeiten (z. B. fachgerechter Rosen- und Staudenschnitt, Obst-Sommerschnitt, Bewässerungskonzepte bei Hitze)</li>



<li>bietet professionelle Einschätzung von Boden, Mikroklima und Pflanzengesundheit, um Gieß- und Düngefehler im Juli zu vermeiden</li>



<li>übernimmt arbeitsintensive Aufgaben</li>



<li>sorgt für langfristige Stabilität und Werterhalt des Gartens durch professionelle Pflegeplanung über den Sommer hinaus</li>



<li>bietet Sicherheit bei schweren oder riskanten Arbeiten (Baumschnitt, Entfernen kranker Gehölze, Aufbau von Bewässerungssystemen)</li>



<li>vermeidet Zusatzkosten durch Fehlpflege (vertrocknete Neupflanzungen, falscher Schnitt, Überdüngung)</li>



<li>entlastet Sie bei körperlich anstrengenden Arbeiten in der Hitze</li>



<li>gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Garten in den Sommermonaten einfach nur zu genießen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Sommerhitze: So gießen Sie bei der Gartenarbeit im Juli richtig</h2><p class="wp-block-paragraph">Gießen Sie Ihre Pflanzen am besten immer <strong>frühmorgens und direkt an der Wurzel</strong>, nicht über die Blätter, denn feuchte Blätter in der Abendkühle sind eine Einladung für Pilze und Schnecken. Zudem stärkt ein gesunder Boden mit ausreichend Nährstoffen die Abwehrkräfte der Pflanzen, sodass sie Schädlinge besser verkraften. Statt auf tägliche, aber wirkungslose Wassergaben in kleinen Mengen zu setzen, kommt es nämlich im Hochsommer vor allem auf eine clevere Strategie an. <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/richtig-giessen-201917393">Richtiges Gießen</a> spart Wasser, stärkt die Pflanzen direkt an den Wurzeln und verhindert <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/trockenheit-im-garten-202222425">Trockenheit im Garten</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SO LERNEN KINDER BEI DER GARTENARBEIT IM JULI DAZU</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Im heißen Juli lässt sich die Bewässerung wunderbar mit gemeinsamen Wasserspielen verbinden. So wird das Gießen nicht zur Pflicht, sondern zu einer spielerischen Gartenaufgabe. Eine schöne Sommerbeschäftigung für Kinder ist außerdem das Basteln einer Insekten-Bar. Dafür wird eine flache Schale mit Wasser gefüllt und mit schönen Steinen, Murmeln und etwas Moos ausgelegt. So entstehen sichere Landeplätze, auf denen durstige Bienen und Hummeln an heißen Sommertagen gefahrlos trinken können. Dabei lernen Kinder auch, Verantwortung zu übernehmen, denn die Tiere brauchen täglich frisches Wasser. [<a href="#quelle-1">1</a>] Übrigens ist auch das Sammeln der Beeren wie Erdbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren im Garten oder auch auf dem Balkon lehrreich, denn es schärft den Blick für reife Früchte. </div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-1024x681.jpg" alt="Kleines Kind mit Gießkanne im Garten." class="wp-image-19503" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-300x199.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-768x511.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/02/garten-im-fruehling-1-scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Gerade das Bewässern der Pflanzen bietet sich im Sommer perfekt an, um Kinder auf unkomplizierte Weise in die Gartenarbeit zu integrieren</span> © SbytovaMN / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Bewässerungssysteme sind im Juli besonders effizient?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Sprühbewässerung</li>



<li>Tropfbewässerung</li>



<li>Perlschlauch</li>



<li>Automatiksteuerung</li>



<li>Tonkegel/Ollas</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten.webp"><img decoding="async" width="1024" height="1006" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-1024x1006.webp" alt="Infografik von Gartenbau.org zum Thema Bewässerungsschläuche im Garten. Im dreigeteilten Aufbau wird die Funktionsweise von Perlschlauch, Tropfschlauch und Sprühschlauch anhand von Querschnitten auf einer Rasenfläche veranschaulicht." class="wp-image-25513" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-1024x1006.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-300x295.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-768x755.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten-100x98.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/bewasserungsschlaeuche-arten.webp 1050w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Gartenbewässerungssysteme machen Ihnen die Gartenarbeit im Juli deutlich leichter</span> © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Zielgerichtete, bodennahe <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Gartenbewässerungssysteme</a> sind im Juli besonders effizient, weil sie Wasserverluste durch Verdunstung minimieren und direkt im Wurzelbereich bewässern.</p><h4 class="wp-block-heading">Sprühbewässerung</h4><p class="wp-block-paragraph">Sprühbewässerungssysteme verteilen Wasser fein über Rasenflächen, Beete oder größere Pflanzbereiche. Sie eignen sich besonders für gleichmäßiges Wässern größerer Flächen, können bei Hitze oder Wind jedoch mehr Wasser durch Verdunstung verlieren. Daher sollte Sprühbewässerung am besten früh morgens oder abends eingesetzt werden.</p><h4 class="wp-block-heading">Tropfbewässerung</h4><p class="wp-block-paragraph">Tropfbewässerungssysteme geben Wasser tropfenweise an den Wurzelraum ab und reduzieren die Oberflächenverdunstung deutlich.</p><h4 class="wp-block-heading">Perlschlauch</h4><p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Schlauch ist über seine gesamte Länge mikroporös. Wasser sickert dann gleichmäßig als feiner Film oder in vielen kleinen Tropfen durch die Schlauchwand. Er eignet sich besonders für Beete, Hecken oder Flächen, die gleichmäßig befeuchtet werden sollen. Im Vergleich zu einem professionellen Tropfbewässerungssystem ist der Perlschlauch konstruktiv einfacher, aber weniger punktgenau steuerbar. </p><h4 class="wp-block-heading">Automatiksteuerung</h4><p class="wp-block-paragraph">Smarte beziehungsweise automatische Steuerungen wie Zeitschaltuhren, Sensoren oder App-Steuerungen optimieren Laufzeiten, berücksichtigen Wetter und Bodenfeuchte und vermeiden Über- oder Fehlbewässerung.</p><h4 class="wp-block-heading">Tonkegel </h4><p class="wp-block-paragraph">Tonkegel und sogenannte Ollas geben Wasser langsam und bedarfsgerecht über poröses Material an das Substrat ab und sind besonders für Kübel, Hochbeete und punktuelle Versorgung geeignet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST EINE OLLA?</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Eine Olla ist ein unglasierter, poröser Tontopf, der in die Erde eingegraben und mit Wasser gefüllt wird, um Pflanzen dauerhaft zu bewässern. Durch die Poren im Ton sickert das Wasser langsam in den umgebenden Boden, allerdings nur dann, wenn dieser trockener ist als der Inhalt der Olla. So entsteht eine nahezu selbstregulierende, sehr wassersparende Bewässerung direkt im Wurzelbereich, die sich besonders für Beete, Hochbeete und größere Pflanzgefäße eignet.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe.webp"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-1024x768.webp" alt="Eine Reihe traditioneller Olla-Tontöpfe mit spitz zulaufenden Deckeln, aufgereiht in einem Garten inmitten von grünem Gebüsch." class="wp-image-25524" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-1024x768.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-300x225.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-768x576.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-1536x1152.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe-100x75.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/olla-tontoepfe.webp 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Unglasierte Tontöpfe können Ihre Pflanzen gleichmäßig mit Wasser versorgen © Poravute / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Sand, Lehm oder Ton? Wie die Bodentextur das Gießen beeinflusst</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Bodentyp</strong></td><td><strong>Gießverhalten</strong></td><td><strong>Begründung</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Sand</td><td>Auf sandigen Böden sollten Sie häufiger gießen, dafür umso gründlicher, damit das Wasser tief in den Wurzelraum eindringen kann.</td><td>Sandige Böden haben große Poren, lassen Wasser sehr schnell abfließen und können nur wenig Feuchtigkeit speichern.</td></tr><tr><td>Lehm</td><td>Auf Lehmböden sollten Sie moderat und in etwas größeren Abständen gießen, aber auch immer so, dass der Boden in der Tiefe gut durchfeuchtet wird.</td><td>Lehmböden speichern Wasser gut, bleiben aber noch ausreichend durchlüftet, sodass sie Feuchtigkeit über längere Zeit verfügbar halten.</td></tr><tr><td>Ton</td><td>Tonböden müssen Sie im Sommer deutlich seltener gießen. Achten Sie hier vor allem darauf, dass keine Staunässe entsteht.</td><td>Tonböden halten viel Wasser lange fest und lassen es nur langsam versickern, wodurch schnell Sauerstoffmangel an den Wurzeln entstehen kann.</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Richtig gießen im Juli: So erkennen Sie die Bodenart in Ihrem Garten</h4><p class="wp-block-paragraph">Füllen Sie ein durchsichtiges Schraubglas zu etwa einem Drittel mit gesiebter Gartenerde, füllen Sie Wasser auf und schütteln Sie das Ganze kräftig auf. Lassen Sie das Glas dann mindestens 12 Stunden stehen. Die Bestandteile setzen sich in Schichten ab: Unten lagert sich der schwere Sand ab, darüber der feinere Schluff, ganz oben der Ton. Je dicker die jeweilige Schicht ist, desto mehr enthält Ihr Boden davon.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich meine Pflanzen im Juli vor Hitzestress schützen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Schützen Sie Ihre Pflanzen im Juli vor Hitzestress, indem Sie frühmorgens oder abends seltener, aber dafür durchdringend gießen, den Boden mulchen und bei extremer Sonne mit Schattiernetzen und Segeln, aber auch mit hellen Töpfen arbeiten. Setzen Sie bei Neupflanzungen verstärkt auf <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/hitzeresistente-pflanzen-202323413">hitzeresistente Pflanzen</a> wie Wildrosen oder Thymian, die Trockenheit und hohe Temperaturen deutlich besser verkraften.</p><h3 class="wp-block-heading">Nährstoffmangel oder Hitzestress? So deuten Sie die Symptome Ihrer Pflanzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Nährstoffmangel dominieren eher gleichmäßige Blattverfärbungen und lang anhaltender Kümmerwuchs, während Hitzestress sich stark tageszeitabhängig zeigt und oft mit schlaffen, verbrannten oder eingerollten Blättern einhergeht.</p><h4 class="wp-block-heading">Symptome für Nährstoffmangel</h4><ul class="wp-block-list">
<li>langsames, kümmerliches Wachstum und insgesamt blassere Pflanzen, oft mit kleineren Blättern und schwächerem Triebzuwachs</li>



<li>je nach Nährstoff vergilbte ältere oder jüngere Blätter</li>



<li>Verfärbungen und Flecken bleiben auch an kühleren, bedeckten Tagen bestehen und verschlimmern sich langsam über Wochen</li>



<li>spezifische Muster wie vertrocknende Blattränder, rötlich-violette Töne oder zwischen den Adern aufgehellte Flächen sprechen für gezielte Nährstoffdefizite</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Symptome für Hitzestress</h4><ul class="wp-block-list">
<li>auf einmal welk wirkende Pflanzen in der Tageshitze, die sich abends oder nach dem Gießen oft wieder etwas erholen</li>



<li>hellere, weißliche bis braune, verbrannt wirkende Partien auf Blättern, die genau dort auftreten, wo die Sonne am stärksten trifft</li>



<li>eingedrehte oder eingerollte Blätter, mitunter trocken-knusprige Ränder, kombiniert mit sehr schnell austrocknendem Boden</li>



<li>plötzlicher Blüten- oder Fruchtfall während Hitzeperioden und deutlich nachlassendes Wachstum, obwohl ausreichend gedüngt wurde</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Mikroklima verbessern: Pflanzen im Juli aktiv vor Hitze schützen</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bodenmulchen:</strong> Eine dünne Schicht aus Rasenschnitt oder Stroh isoliert die Erde gegen die Juli-Hitze. Das hält den Boden kühl, schützt die Wurzeln und reduziert die Wasserverdunstung drastisch.</li>



<li><strong>Schattieren:</strong> Helles Gartenvlies oder ein Sonnensegel über empfindlichem Gemüse blockieren die pralle Mittagssonne. Das senkt die Temperatur direkt an der Pflanze und verhindert Sonnenbrand auf Blättern und Früchten.</li>



<li><strong>Verdunstungskälte:</strong> Werden Lücken im Beet durch Bodendecker geschlossen, beschatten sich die Pflanzen gegenseitig. Über die Blätter wird Feuchtigkeit abgegeben, was die Umgebungsluft spürbar abkühlt.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum werden meine Tomaten im Juli braun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihre Garten- oder Balkontomaten im Juli braun werden, dann handelt es sich im Normalfall um einen akuten <strong>Kalziummangel</strong> in der Frucht. Meistens ist zwar genug Kalzium im Boden, aber die Pflanze kann es nicht in die Früchte transportieren. Der Grund dafür ist fast immer unregelmäßiges Gießen bei großer Sommerhitze. Wenn der Boden austrocknet, stockt der Saftstrom und die Zellwände am Ende der Tomate sterben ab. Das erkennen Sie daran, dass sie schwarzbraun, flach und lederartig werden. Schneiden Sie die betroffenen Früchte am besten ab und werfen Sie sie weg. Ab jetzt sollten Sie gleichmäßig und vor allem tiefgründig gießen. Wenn Sie den Boden zusätzlich mulden, kann die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten. </p><p class="wp-block-paragraph">Sind allerdings nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter und Stängel braun, dann könnte es sich auch um die Kraut- und Braunfäule handeln, die vor allem nach anhaltendem Sommerregen oder bei falschem Gießverhalten auftritt. Gießen Sie Tomaten daher niemals von oben, denn nasse Blätter begünstigen die Keimung der Pilzsporen. Ist die Pflanze bereits befallen, sollten sie die braunen Teile radikal entfernen und die ungenießbaren Früchte wegschmeißen. Achten Sie dabei darauf, die Pflanzenreste in der Hausmülltonne zu entsorgen und nicht im Kompost.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">5 Gartentipps für Ihren Rasen im Juli</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Bereiten Sie den Rasen auf Hitzeperioden vor, indem Sie ihn möglichst bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436">Gartenarbeit im Juni</a> mit einem kalium- und magnesiumbetonten Sommerdünger versorgen.</li>



<li>Mähen Sie den Rasen alle 4 bis 7 Tage, entfernen Sie dabei jedoch nie mehr als ein Drittel der Halmlänge.</li>



<li>Passen Sie die Schnitthöhe an die Lage des Rasenstücks sowie an das Wetter an. In sonniger Lage und bei sehr heißen Tagen wählen Sie 1 bis 2 Zentimeter mehr als normalerweise und der Rasen beschattet sich sozusagen selbst.</li>



<li>Auf das Vertikutieren sollten Sie im Sommer verzichten, da die geöffnete Grasnarbe bei hohen Temperaturen schnell austrocknen kann.</li>



<li>Gießen Sie den Rasen zwei- bis dreimal pro Woche gründlich statt täglich nur oberflächlich. Ideal sind 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter, am besten am Morgen oder Abend.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juli: Das brauchen Ihre Rosen</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Prinzip können Sie die gängigen Arten alle nach der ersten Blüte gründlich zurückschneiden, auch wenn die 4 unterschiedliche Rosenarten – Beetrosen, Strauchrosen, Kletterrosen und Ramblerrosen – an sich unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wenn Sie Ihre <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rosen-schneiden-20157896">Rosen schneiden</a> erreichen Sie nicht nur einen schnellen neuen Blütenflor, sondern verjüngen die Pflanze auch. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ab Juli bilden Strauchrosen lange neue Triebe aus der Basis. Diese sogenannten Johannitriebe wachsen im August und September oft über die eigentliche Höhe des Strauchs hinaus. Schneiden Sie diese Triebe nicht sofort zurück, sondern lassen Sie sie stehen und ausreifen. Sie sind wichtig, damit sich der Rosenstrauch verjüngen kann. Bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305">Gartenarbeit im März</a>, beim sogenannten Frühjahrsschnitt, können die Johannitriebe dann auf die gewünschte Strauchhöhe eingekürzt werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Juli noch aussäen oder pflanzen?</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Kategorie</strong></td><td><strong>geeignete Kulturen im Juli</strong></td><td><strong>Hinweise</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Direktsaat Gemüse</td><td><ul><li>Busch- und Stangenbohnen</li><li>Karotten</li><li>Rote Bete</li><li>Radieschen</li><li>Rettich</li><li>Mangold</li><li>Spinat</li><li>Feldsalat</li><li>Erbsen</li><li>Fenchel</li><li>Steckrüben</li><li>Pastinaken</li></ul></td><td>möglichst früh im Monat säen und gleichmäßig feucht halten</td></tr><tr><td>Salate</td><td><ul><li>Schnitt- und Pflücksalat</li><li>Kopfsalat</li><li>Eissalat</li><li>Batavia</li><li>Endivien</li><li>Radicchio</li><li>Rucola</li></ul></td><td>hitzeempfindliche Sorten eher halbschattig und mit Vorkultur pflanzen</td></tr><tr><td>Kräuter</td><td><ul><li>alle Kräuterarten können jetzt noch gut gepflanzt werden</li></ul></td><td>Beete nicht austrocknen lassen und vor allem bei Basilikum auf Schnecken und Staunässe achten</td></tr><tr><td>Zierpflanzen/Blumen</td><td><ul><li>Stiefmütterchen</li><li>Hornveilchen</li><li>Lupinen</li><li>Bartnelken</li><li>Goldlack</li><li>Vergissmeinnicht</li></ul></td><td>jetzt gesät blühen viele Arten ab Herbst oder im Folgejahr</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><br>Die Juliarbeiten bauen direkt auf die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeit im Mai</a> und im Juli auf. Was im Frühsommer gesät, gepflanzt und vorbereitet wurde, braucht jetzt vor allem Pflege, Wasser und Schutz vor Hitze. Wenn Sie Jungpflanzen noch im Juli in Ihrem Garten ausbringen möchten, dann ist es am besten, wenn sie diese abends pflanzen, sie gut einschlämmen und anfangs für Schatten sorgen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie dabei nicht sicher sind, welche Arten Sie nebeneinander pflanzen können, dann hilft Ihnen eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098">Mischkulturentabelle</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp" alt="Mischkulturtabelle für Gemüse: Übersicht, welche Pflanzen gute Nachbarn sind, z. B. Bohnen mit Kohl oder Karotten mit Lauch, und welche Kombinationen nicht empfohlen werden." class="wp-image-25104" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-300x300.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-150x150.webp 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-768x768.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1536x1536.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-2048x2048.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Eine Mischkulturtabelle zeigt, welche Pflanzen sich gut vertragen</span> © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind selbstaussäende Pflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Selbstaussäende Pflanzen sind Gewächse, die nach der Blüte ihre Samen im Beet verteilen und sich ohne Ihr Zutun immer wieder erneuern. Statt jedes Jahr neu auszusäen oder zu kaufen, lassen Sie die Samenstände ausreifen, die Körner fallen und im nächsten Jahr stehen an ähnlicher Stelle wieder junge Pflanzen. Dass sich nicht alle Pflanzen selbst aussäen, hat mehrere Gründe. Viele Zierpflanzen werden zu ordentlich gepflegt, verblühte Stiele werden abgeschnitten, bevor Samen entstehen. Stark gefüllte Sorten besitzen oft kaum noch keimfähige Samen, manche modernen Züchtungen sind sogar bewusst steril. Doch auch, wenn es sich um eine selbstaussäende Art handelt, braucht es dafür <strong>die richtigen Bedingungen</strong>. Wer zum Beispiel zu dick mulcht oder jede Lücke mit Rindenmulch auffüllt, verhindert die Aussaat, weil die Samen nicht an den Boden gelangen. Für Ihren Garten sind selbstaussäende Pflanzen eine lohnende Investition, nicht zuletzt deswegen, weil Sie Saatgut und Pflanzenkosten sparen. Hinzu kommt, dass Sämlinge, die direkt im Beet entstehen, meist robust und tief verwurzelt sind. Sie kommen besser mit Trockenperioden zurecht und verlangen weniger Aufwand als vorgezogene Topfpflanzen. </p><h4 class="wp-block-heading">Diese im Juli blühenden Pflanzen kommen jedes Jahr wieder</h4><ul class="wp-block-list">
<li>Kornblume</li>



<li>Natternkopf</li>



<li>Vergissmeinnicht</li>



<li>Schleierkraut</li>



<li>Akelei</li>



<li>Calendula</li>



<li>Mohn</li>



<li>Stockrose</li>



<li>Cosmea</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was lässt sich im Juli im Garten schon ernten? </h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Kategorie</strong></td><td><strong>Ernte</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Obst</td><td><ul><li>Erdbeeren (späte Sorten)</li><li>Himbeeren</li><li>Johannisbeeren</li><li>Stachelbeeren</li><li>Süßkirschen</li><li>je nach Sorte erste Äpfel</li><li>Aprikosen</li><li>Pfirsiche</li></ul></td></tr><tr><td>Gemüse</td><td><ul><li>Frühkartoffeln</li><li>junge Karotten</li><li>Zucchini</li><li>Gurken</li><li>Kohlrabi</li><li>Blumenkohl</li><li>Brokkoli</li><li>Mangold</li><li>verschiedene Schnitt- und Kopfsalate</li><li>Tomaten</li></ul></td></tr><tr><td>Kräuter</td><td><ul><li>Basilikum</li><li>Petersilie</li><li>Schnittlauch</li><li>Thymian</li><li>Rosmarin</li><li>Oregano</li><li>Zitronenmelisse</li><li>Minze</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Der Juli ist gerade im Gemüsegarten eine Zeit der Fülle, in der die Ernte von Tomaten, Zucchini und Gurken auf Hochtouren läuft. Aber die Pflanzen verlangen an heißen Sommertagen auch nach besonderer Aufmerksamkeit. Neben dem täglichen Gießen steht jetzt bei vielen Gewächsen ein gezielter Pflegeschnitt an. Tomaten sollten regelmäßig <strong>ausgegeizt</strong> und Kürbisranken eingekürzt werden, um die Energie der Pflanze direkt in die Reife der Früchte zu lenken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbei im Juli: Warum brauchen manche Stauden einen Sommerschnitt? </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Förderung einer zweiten Blüte (Remontieren)</li>



<li>Verlängerung der Blütezeit der Sommerblumen</li>



<li>Erhöhung der Lebensdauer einer Pflanze und Pflanzengesundheit</li>



<li>Verhinderung der Selbstaussaat</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die abgeschnittenen Blütenstängel muss man nicht immer wegwerfen. Manche, wie den Lavendel zum Beispiel, können Sie an einem schattigen, luftigen Ort trocknen lassen, um sich den beruhigenden Sommerduft in Form von Duftsäckchen für den Winter ins Haus zu holen.</p><h3 class="wp-block-heading">Förderung einer zweiten Blüte (Remontieren)</h3><p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Stauden können durch einen Rückschnitt direkt nach der Hauptblüte zu einer zweiten Blüte im Spätsommer angeregt werden. Hierzu schneidet man die Pflanze etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Zu diesen remontierenden Arten gehören unter anderem: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Rittersporn</li>



<li>Steppen-Salbei</li>



<li>Katzenminze</li>



<li>Bunte Margerite</li>



<li>Aster</li>



<li>Kugeldistel</li>



<li>Sterndolde</li>



<li>Storchschnabel</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Verlängerung der Blütezeit</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Stauden, die ihre Blüten in mehreren Schüben öffnen, verhindert das konsequente Ausputzen verwelkter Blütenstände die Samenbildung und fördert stattdessen das Nachschieben neuer Blütenstiele. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme einer blühenden Nachtkerze im Garten im Juli. Die Pflanze zeigt leuchtend gelbe, geöffnete Blüten mit filigranen Staubblättern sowie rötliche Knospen an grünen Stängeln vor einem unscharfen, grünen Blätterhintergrund." class="wp-image-25518" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/nachtkerzen-bluete-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Die meisten Nachtkerzen-Arten öffnen laufend neue Blüten, sodass ein regelmäßiges Entfernen verblühter Triebe die Blütezeit verlängern kann</span> © nickkurzenko / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Erhöhung der Lebensdauer einer Pflanze und der Pflanzengesundheit</h3><p class="wp-block-paragraph">Einige Stauden profitieren von einem Rückschnitt unmittelbar nach der Blüte vor allem deswegen, weil er die Pflanzen entlastet und ihre Vitalität fördert. Bei folgenden Arten kann dies zum Beispiel die Lebensdauer verlängern:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Purpursonnenhut</li>



<li>Stockrose</li>



<li>Nachtviole</li>



<li>Hornveilchen</li>



<li>Prachtkerze</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Verhinderung der Selbstaussaat</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Rückschnitt vor der Samenreife ist bei Stauden wichtig, die sich stark und unkontrolliert aussäen und dadurch andere Arten verdrängen können. Dazu zählen</p><ul class="wp-block-list">
<li>Akelei</li>



<li>Frauenmantel</li>



<li>Goldrute</li>



<li>Brauner Storchschnabel</li>



<li>Dreimasterblume</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme von blühendem Phlox im Juli im Garten. Die dichten Blütenstände zeigen zahlreiche hellrosa Blüten mit einem auffälligen, dunkelrosa Auge im Zentrum, flankiert von weißen Phloxblüten im linken Vordergrund." class="wp-image-25520" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/flammenblume-phlox-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Rückschnitt im Juli kann die Flammenblume, auch als Phlox bekannt, daran hindern, sich zu weit auszubreiten © kira_an / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Muss ich bei der Gartenarbeit im Juli Unkraut jäten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Sie sollten im Juli das sogenannte Unkraut, das heute eher als Beikraut gesehen wird, zwar entfernen, aber nicht flächendeckend, sondern mit Augenmaß. Im Juli wachsen Beikräuter so stark, dass sie Ihren Kulturpflanzen Wasser, Licht und Nährstoffe nehmen können. Gerade in Gemüsebeeten, bei Stauden und Jungpflanzen ist gezieltes Jäten daher wichtig, damit diese sich gut entwickeln können. Entfernen Sie Beikräuter deshalb vor allem dort, wo sie Ihre Pflanzen deutlich beschatten, überwurzeln oder den Boden zusätzlich austrocknen. Genauso wichtig ist aber, bewusst etwas Wildheit im Garten zuzulassen. Viele der sogenannten Unkräuter sind <strong>wertvolle Nektar- und Pollenquellen</strong> für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Lassen Sie sie am besten in weniger kritischen Bereichen stehen, wie zum Beispiel am Beetrand, unter Sträuchern oder in einer kleinen Ecke, wo Sie es gut mit Totholz kombinieren können und so eine Nahrungsecke für viele Kleinlebewesen schaffen. <a href="#quelle-2">[2]</a></p><h3 class="wp-block-heading">Warum ist Unkraut sinnvoll? </h3><p class="wp-block-paragraph">Das, was wir als Unkraut kennen, ist oft ein richtiges Mulitalent, dessen Einsatz heute wieder mehr und mehr berücksichtigt wird. Es zu <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/giersch-bekaempfen-202524638">bekämpfen wie den Giersch</a> ist in der Regel nicht sinnvoll, denn Beikräuter eignen sich zum einen als Heilkräuter wie beispielsweise die entzündungshemmende Vogelmiere, zum anderen aber auch als Nahrung für Mensch und Tier. Allein der Klee ernährt zum Teil nicht nur Schmetterlinge, sondern bis zu 60 verschiedene Arten von Wildbienen.</p><h4 class="wp-block-heading">Beispiele für die Nutzung von Beikräutern </h4><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Kategorie</strong></td><td><strong>Pflanze</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Wildgemüse</td><td><ul><li>Brennnessel</li><li>Giersch</li></ul></td></tr><tr><td>essbare Blüten</td><td><ul><li>Gänseblümchen</li><li>Löwenzahn</li></ul></td></tr><tr><td>Salat</td><td><ul><li>Vogelmiere</li><li>Löwenzahn</li><li>Brennnessel</li></ul></td></tr><tr><td>Tee</td><td><ul><li>Brennnessel</li><li>Spitzwegerich</li><li>Löwenzahn</li></ul></td></tr><tr><td>Heilkräuter</td><td><ul><li>jedes Beikraut hat eine andere Wirkung</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme von blühender Vogelmiere im Juli. Das Wildkraut zeigt kleine, sternförmige weiße Blüten mit tief geschlitzten Kronblättern und hellgrüne, eiförmige Blätter." class="wp-image-25519" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/07/vogelmiere-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Die Vogelmiere ist vielseitig und gehört nicht nur zu den sehr gesunden essbaren Bodendeckern, sondern zeigt auch nährstoffreiche Erde an</span> © Orest Lyzhechka / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Fehler sollten Sie im Juli vermeiden</h2><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>typischer Fehler</strong></td><td><strong>Folge im Garten</strong></td><td><strong>schnelle Lösung</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>mittags gießen</td><td><ul><li>Wasser verdunstet</li><li>Pflanzen sind gestresst</li></ul></td><td>morgens oder abends gießen</td></tr><tr><td>jeden Tag nur oben anfeuchten</td><td><ul><li>Wurzeln bleiben flach</li><li>Trockenstress</li></ul></td><td>seltener, dafür tiefgründig gießen</td></tr><tr><td>nicht bodennah gießen</td><td><ul><li>mehr Pilzkrankheiten</li><li>weniger Effizienz</li></ul></td><td>direkt an der Wurzel gießen</td></tr><tr><td>viel Dünger bei Hitze</td><td><ul><li>Wurzelstress</li><li>verbrannte Pflanzen</li></ul></td><td>im Sommer sparsam und nur organisch düngen</td></tr><tr><td>kein Sommerschnitt</td><td><ul><li>Stauden vergreisen</li><li>weniger Nachblüte</li></ul></td><td>leicht einkürzen nach erster Blüte</td></tr><tr><td>Radikalschnitt im Hochsommer</td><td><ul><li>Pflanze verliert zu viel schützende Blattmasse</li></ul></td><td>maximal ein Drittel zurückschneiden</td></tr><tr><td>zu kurz mähen</td><td><ul><li>verbrannte, braune Flächen</li></ul></td><td>Schnitthöhe im Sommer höher einstellen</td></tr><tr><td>Rasen täglich nass halten</td><td><ul><li>krankheitsanfälliger</li><li>weicher Rasen</li></ul></td><td>in größeren Abständen kräftig wässern</td></tr><tr><td>Bodenkontrolle vernachlässigen</td><td><ul><li>Wurzeln stehen im Staub</li></ul></td><td>Spatenprobe machen (10 bis 15 cm Tiefe)</td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Im Juli ist der Garten im Ausnahmezustand: Hitze, Trockenperioden, Starkregen und gleichzeitig Hochsaison bei Stauden, Rasen, Rosen und Gemüse und entsprechend groß ist die Bandbreite an Fehlern, die Sie jetzt machen können. Zu häufiges oder falsches Gießen, ungeeignete Düngergaben bei hohen Temperaturen, ein zu radikaler Sommerschnitt oder eine vernachlässigte Boden- und Rasenpflege können innerhalb weniger Tage dazu führen, dass Beete eingehen, Tomaten krank werden oder der Rasen dauerhaft geschädigt wird. Ein Fachbetrieb kennt <strong>die typischen Sommerfallen</strong> und weiß, wie Wasser, Schnitt, Boden und Pflanzengesundheit im Zusammenspiel funktionieren. Er kann Bewässerung und Pflege so planen, dass Ihre Pflanzen stabil durch die Hitze kommen, Stauden und Rosen richtig geschnitten werden und teure Fehlversuche vermieden werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das können Sie im Juli für die Tiere in Ihrem Garten tun</h2><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie bei Ihren Sommerstauden und anderen blühenden Pflanzen gezielt darauf, dass sie <strong>ungefüllte Blüten</strong> haben. Von gefüllten Blüten spricht man, wenn sich in der Blütenmitte zusätzliche, ineinander verschachtelte Blütenblätter befinden. Die Staubgefäße sind dabei meist verkümmert oder werden von den Blütenblättern verdeckt. Zwar ziehen viele dieser Blüten Insekten mit ihren leuchtenden Farben an, doch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge finden dort kaum Nahrung oder können Nektar und Pollen nicht erreichen. So schön gefüllte Blüten auch aussehen mögen, für Insekten sind sie in wertlos und sie brauchen dringend Nahrung, denn der Juli ist im Garten eine kritische Phase. Die große Blütellewelle des Frühsommers flacht langsam ab, während gleichzeitig junge Hummelvölker, Wildbienen und Schmetterlinge Hochsaison haben und Nektar sowie Pollen benötigen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">WORAN ERKENNE ICH UNGEFÜLLTE BLÜTEN?</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie die Staubgefäße deutlich sehen können, handelt es sich um eine ungefüllte Blüte. Achten Sie beim Kauf am besten darauf, dass die Pflanzen als insektenfreundlich gekennzeichnet sind.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ein Anreiz, den Garten so zu gestalten, dass sich die heimischen Tiere darin auch wohlfühlen, ist, ihn auszeichnen zu lassen mit einer Auszeichnung wie „Vogelfreundlicher Garten“. <a href="#quelle-3">[3]</a> Hier gibt es verschiedene Aktionen in den Bundesländern, meist in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz oder den Vogelverbänden. Dabei gibt es Muss-Kriterien, die Ihr Garten erfüllen muss, wie zum Beispiel eine wilde Ecken mit Totholz. Wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/staudengarten-202018613">Staudengarten</a> anlegen, sollten Sie zudem darauf achten, dass über die Jahrezeiten hinweg genügend Futter vorhanden ist. Dabei hilft Ihnen ein Pflanzplan. Allerdings gibt es auch absolute Ausschlusskriterien für diese Auszeichnungen und dazu gehören Pestizideinsatz, flächige Verwendung von Rindenmulch oder Mähroboter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="690" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-1024x690.jpg" alt="Pflanzplan für einen Staudengarten." class="wp-image-21853" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-1024x690.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-300x202.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-768x517.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1.jpg 1189w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption"><span>Pflanzbeispiel für Stauden, die bis in den Herbst hinein blühen</span> © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Top 10 Insektenpflanzen für den Juli</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Pflanze</strong></td><td><strong>Haupt-Insekten</strong></td><td><strong>Lichtbedarf</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Sonnenhut</td><td><ul><li>Schmetterlinge</li><li>Hummeln</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li><li>heller Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Kugeldistel</td><td><ul><li>Bienen</li><li>Hummeln</li></ul></td><td><ul><li>vollsonnig</li><li>warm</li></ul></td></tr><tr><td>Schafgarbe</td><td><ul><li>Wildbienen</li><li>Schwebfliegen</li><li>Käfer</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis heller Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Steppen-Salbei</td><td><ul><li>Hummeln</li><li>Honigbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li><li>toleriert Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Sommerflieder</td><td><ul><li>Schmetterlinge</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis vollsonnig</li><li>heller Halbschatten möglich</li></ul></td></tr><tr><td>Mönchspfeffer</td><td><ul><li>Hummeln</li><li>Holzbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis warmer Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Bienenfreund</td><td><ul><li>alle Bienenarten</li><li>Hummeln</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li><li>warm</li></ul></td></tr><tr><td>Kornblume</td><td><ul><li>Wildbienen</li><li>Schmetterlinge</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li></ul></td></tr><tr><td>Ringelblume</td><td><ul><li>Schwebfliegen</li><li>Wildbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne bis Halbschatten</li></ul></td></tr><tr><td>Sonnenblume</td><td><ul><li>Hummeln</li><li>Wildbienen</li></ul></td><td><ul><li>Sonne</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint"><div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST</div><div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn man es genau nimmt, ist der Schmetterlingsflieder eine invasive Art und deswegen ist der Neuverkauf zum Beispiel in der Schweiz bereits untersagt. Allerdings ist es eine der invasiven Arten, die trotzdem Nahrung für unsere Tiere bieten. Denn der Schmetterlingsflieder ist unter anderem eine wertvolle Nahrungsquelle für langrüsslige Bestäuber wie Tagfalter. Und die wiederum sind ein bevorzugtes Futter von Vögeln und Fledermäusen. Umweltschutzverbände raten daher dazu, die Ausbreitung des Strauches zum Beispiel durch ein Entfernen der Samenstände in Schach zu halten oder sich ein extra gezüchtetes Exemplar zu kaufen, das sich nicht mehr über Aussamung verbreiten kann. <a href="#quelle-4">[4]</a></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juli: Wasserstellen für Tiere einrichten</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Tiere in ihrem Garten brauchen täglich frisches Wasser. Es ist daher unbedingt notwendig, dass sie möglichst mehrere kleine Wasserstellen einrichten, an denen Vögel, Insekten, aber auch zum Beispiel Igel oder Eichhörnchen sich bedienen können. Um in den Schalen sichere Trink- und Landeplätze zu bieten, sollten Sie Steine und zum Beispiel etwas Moos hineinlegen. Sie können auch fertige Vogeltränken kaufen, sollten hier aber unbedingt darauf achten, dass die Materialien wasserfest sind. Manche Vogeltränken aus Metall zum Beispiel geben Rost ans Wasser ab und färben dieses dunkelbraun.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum braucht mein Teich im Juli täglich frisches Wasser? </h2><p class="wp-block-paragraph">Dass ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-20146580">Gartenteich</a> im Juli ständig frisches Wasser benötigt, liegt vor allem an der rasanten Verdunstung durch Hitze und Wind sowie dem enormen Durst der üppigen Ufer- und Wasserpflanzen, die im Hochsommer auf Hochtouren laufen. Der wichtigste Grund ist jedoch biologischer Natur, denn warmes Wasser kann physikalisch deutlich weniger Sauerstoff speichern als kaltes. Da Fische, Molche und nützliche Mikroorganismen im Juli besonders aktiv sind, droht das biologische Gleichgewicht ohne die Zufuhr von kühlerem, sauerstoffreichem Frischwasser sprunghaft umzukippen. Beim Nachfüllen das Wasser – am besten ist hier Brunnenwasser geeignet oder auch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/warmwasser-im-garten-202524925">Warmwasser aus dem Garten</a> – über eine Sprühdüse einleiten oder einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bachlauf-anlegen-2011667">Bachlauf anlegen</a>. Auf diese Weise wird das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff angereichert und ein Kälteschock für die Teichbewohner verhindert. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie pflege ich meinen Pool im Juli? </h2><p class="wp-block-paragraph">In einem klassischen Pool steigt mit der Wassertemperatur das Risiko für Algen- und Keimbildung, sodass eine engmaschige <strong>Kontrolle von pH-Wert</strong> und Desinfektionsmittel notwendig ist. Filteranlage und Skimmer sollten im Juli möglichst täglich laufen, damit Schwebstoffe, Pollen und organische Einträge aus dem Garten zuverlässig aus dem Wasser entfernt werden. Besonders in Gärten mit üppiger Bepflanzung in Poolnähe lohnt sich zudem das regelmäßige Abspülen von Staub und Blütenpollen, um zu verhindern, dass diese beim nächsten Windstoß im Wasser landen und dort als Nährstoffquelle für Algen dienen. </p><h3 class="wp-block-heading">Was gibt es bei Naturpool und Schwimmteich im Juli zu tun?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/naturpool-202221383">Naturpool</a> kommt im Juli die Rolle als kleines Ökosystem deutlich zum Tragen. Höhere Wassertemperaturen verstärken biologische Prozesse, die Reinigung erfolgt hier nicht über Chlor, sondern über Pflanzen, Mikroorganismen und Filtertechnik. Gerade jetzt zahlt sich eine gut geplante Regenerationszone mit ausreichend vitalen Wasserpflanzen, guter Sauerstoffversorgung und angepasster Nährstofflast aus, denn sie stabilisiert das System, wenn viel organisches Material aus Garten und Umgebung ins Wasser gelangt. Für die Praxis bedeutet das, dass Sie abgestorbene Pflanzenteile im Uferbereich zeitnah entfernen, Sedimentablagerungen in flachen Zonen begrenzen und gegebenenfalls die Durchströmung der Filterbereiche anpassen sollten, damit weder Algenblüten noch Sauerstoffmangel entstehen. Ähnlich ist es, wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/schwimmteich-anlegen-2011622">Schwimmteich anlegen</a>. Auch dieser kommt ganz ohne chemische Zusätze aus, braucht aber in den heißen Sommermonaten regelmäßige Pflege. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Urlaubszeit: Diese Tricks helfen dem Garten über kleine Durststrecken</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kapillarbrechung durch Hacken:</strong> Das Auflockern der Beete bricht feine Bodenkanäle auf und stoppt so das Aufsteigen und Verdampfen des Grundwassers.</li>



<li><strong>Verdunstungsschutz per Mulch:</strong> Eine direkt nach dem Gießen aufgebrachte Schicht aus Rasenschnitt, Stroh oder Laub isoliert die Erde und hält sie tagelang kühl.</li>



<li><strong>Flaschentrick für Kübel:</strong> Kopfüber in die Erde gesteckte Plastikflaschen mit perforiertem Deckel oder Tonkegel versorgen Pflanzen tagelang tröpfchenweise mit Wasser.</li>



<li><strong>Automatisierung:</strong> Ein einfacher Bewässerungscomputer am Wasserhahn versorgt die Beete im Morgengrauen vollautomatisch und bodennah über ausgelegte Schläuche.</li>



<li><strong>schattiges Pflanzencamp:</strong> Zusammengestellte Töpfe an einer schattigen Stelle erzeugen ein feuchtes Mikroklima und schützen sich gegenseitig vor dem Austrocknen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Denken Sie bereits jetzt wieder an kältere Tage und frieren Sie zum Beispiel frisch geerntete Kräuter oder Beeren ein.</li>



<li>Nutzen Sie den Juli bewusst, um Ihre Regenwassernutzung zu optimieren, beispielsweise zusätzliche Tonnen anzuschließen, Fallrohre besser zu führen oder eine einfache <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwasserzisterne-bauen-20147576">Regenwasserzisterne zu bauen</a>. Je mehr Regenwasser Sie in einem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwassertank-20124641">Regenwassertank</a> speichern, desto entspannter sind Trockenphasen und desto weniger Leitungswasser fließt in den Garten.</li>



<li>Kontrollieren Sie im Juli gezielt alle Kübel und achten Sie darauf, ob Sie in Hitzestaubereichen stehen, zu schnell austrocknen oder dringend Schatten brauchen. Ein kleiner Standortwechsel, ein hellerer Topf oder ein provisorisches Sonnensegel können hier viel retten.</li>



<li>Nutzen Sie den Monat, um Nachkulturen und Wintergemüse einzuplanen. So wird Ihr Garten zum Rotationssystem, statt im Spätsommer in ein Pflege- und Ernteloch zu fallen.</li>



<li>Planen Sie im Juli gezielt einen Boden-Tag ein. Machen Sie die Spatenprobe, prüfen Sie die Krümelstruktur, beobachten Sie das Wasserhaltevermögen und identifizieren Sie Staunässe- oder Trockenstellen. Wer den Boden in seinem Garten wirklich versteht, trifft bessere Entscheidungen zu Mulch, Bewässerung und Pflanzenwahl und spart sich viele ins Leere laufende Experimente.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Erfolgsfaktor im Juli ist ein gutes Mikroklima im Garten. Gerade an heißen Tagen entscheidet es darüber, wie gut Pflanzen, Boden und Tiere mit Trockenheit und Hitze zurechtkommen. Nackte Erde sollte möglichst nicht ungeschützt bleiben, denn sie trocknet in der Sonne schnell aus. Eine Schicht Mulch oder dicht wachsende Bodendecker helfen dabei, Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Erde vor starker Erwärmung zu schützen. Auch beim Gießen kommt es auf die richtige Methode an. Lieber seltener, dafür gründlich wässern, damit das Wasser tief in den Boden eindringen kann. Empfindliche Gemüsepflanzen wie Salat, Spinat oder junge Setzlinge freuen sich an sehr heißen Tagen über etwas Schatten. Zusätzlich helfen flache Wasserstellen durstigen Insekten, Vögeln und anderen kleinen Gartentieren wie Eichhörnchen oder Igeln. Mit solchen einfachen Maßnahmen bleibt der Garten selbst bei Temperaturen über 30 Grad lebendig, gesund und widerstandsfähig.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenbarbeiten im Juli: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Woran muss ich bei der Verwendung der Outdoorküche denken?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Hochsommer sollten Sie bei der Outdoorküche vor allem den Brandschutz im Blick behalten. Wenn Sie planen in der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/outdoorkueche-planen-202524893">Outdoorküche</a> zu kochen oder zu grillen, dann achten Sie auf einen sicheren Abstand von Grill und Kochfeld zu brennbaren Materialien, stellen Sie Löschmittel bereit und grillen Sie nicht bei starkem Wind. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kann ich tun um meinen Balkon im Juli sinnvoll zu bewässern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Spezialisierte Balkonlösungen wie kapillare Bewässerung, kleine Tropfsysteme mit Tank oder Solarpumpen sichern die Versorgung von Topf- und Kübelpflanzen auf engem Raum und während Urlaubszeiten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Aufgaben eignen sich im Juli besonders für Hobbygärtner mit wenig Zeit?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wer im Juli wenig Zeit für die Gartenpflege hat, sollte auf einfache, aber wirkungsvolle Routinen setzen. Statt ständig im Garten nachzubessern, helfen gezielte Maßnahmen wie gründlich und zur richtigen Zeit gießen, Verblühtes regelmäßig zurückschneiden und freie Bodenflächen sinnvoll mulchen. So bleibt der Garten auch mit wenig Aufwand gepflegt und die Pflanzen kommen besser durch heiße Sommertage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Juli – LBV“. lbv.de, <a href="https://www.lbv.de/Naturkalender-Juli/">www.lbv.de/Naturkalender-Juli/</a>. Zugegriffen 19. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] <a href="https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/unkraut-im-garten-anpflanzen">https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/unkraut-im-garten-anpflanzen</a>. Zugegriffen 26. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] „Vogelfreundlicher Garten – Eine Aktion mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) – LfU Bayern“. <em>Bayern.de</em>, <a href="https://www.lfu.bayern.de/natur/bayaz/gartenvielfalt/vogelfreundlicher_garten/index.htm">www.lfu.bayern.de/natur/bayaz/gartenvielfalt/vogelfreundlicher_garten/index.htm</a>. Zugegriffen 29. Juni 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] „Der Schmetterlingsflieder“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/neophyten/30419.html">berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/neophyten/30419.html</a>. Zugegriffen 26. Juni 2026.</p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-juli-202625515">Gartenarbeit im Juli: Alle Aufgaben im Überblick</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 11:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Juni erreicht die Gartenarbeit ihren geschäftigsten Punkt, da das starke Pflanzenwachstum und die steigenden Temperaturen den Zeitplan bestimmen. Während die Ernte von Erdbeeren und ersten Gemüsesorten beginnt, rücken die regelmäßige Bewässerung und der Schutz der Beete vor Trockenheit in den Fokus. Viele Stauden benötigen nun eine stützende Hand oder einen gezielten Rückschnitt, um die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Im Juni erreicht die Gartenarbeit ihren geschäftigsten Punkt, da das starke Pflanzenwachstum und die steigenden Temperaturen den Zeitplan bestimmen. Während die Ernte von Erdbeeren und ersten Gemüsesorten beginnt, rücken die regelmäßige Bewässerung und der Schutz der Beete vor Trockenheit in den Fokus. Viele Stauden benötigen nun eine stützende Hand oder einen gezielten Rückschnitt, um die Vitalität für den restlichen Sommer zu erhalten. Der Juni ist also die ideale Zeit, um die Balance zwischen notwendiger Pflege und der praktischen Nutzung der Grünflächen zu finden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Im Juni sollten verblühte Stauden für eine mögliche Zweitblüte zurückgeschnitten werden. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um mit Düngen beim Wachstum zu helfen. </li>



<li>Ab Juni entscheidet sich, ob der Rasen die kommenden Hitzeperioden gut übersteht oder ob er in Lücken, Unkraut und Moos zerfällt.</li>



<li>Das Mulchen bewahrt die wertvolle Bodenfeuchtigkeit der Erde vor der intensiven Frühsommersonne und unterdrückt gleichzeitig das in diestabler Zeit besonders starke Unkrautwachstum.</li>



<li>Der Wasserbedarf im Garten steigt jetzt deutlich, weshalb es sich empfiehlt, am besten morgens gut zu wässern, damit auch tiefere Erdschichten erreicht werden und die Pflanzen hitzeresistenter werden.</li>



<li>Es können erste Frühgemüse wie Radieschen, Salat oder Spinat bereits geerntet werden. Säen Sie die frei gewordenen Flächen mit schnell wachsenden Sommerkulturen nach, um sie optimal zu nutzen. Beachten Sie aber die Fruchtfolgen. </li>



<li>Ein bisschen Unordnung im Garten ist ein großer ökologischer Vorteil, weil sie vielen Tieren Versteck und Schutz vor der Sonne bietet. Auch eine Wasserstelle ist ab dem Juni sinnvoll. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Gartenarbeiten im Juni im Überblick</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Bereich</th>
<th>Schwerpunkt im Juni</th>
<th>wichtige Arbeiten</th>
<th>Ein Profi ist gefragt, wenn …</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Stauden &amp; Ziergarten</td>
<td>
<ul>
<li>Blüte sichern</li>
<li>Struktur erhalten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>remontierende Stauden nach der Hauptblüte schneiden</li>
<li>Sommerstauden und -blumen ausputzen</li>
<li>Rosen pflegen und nachdüngen</li>
<li>Kletterpflanzen/Reben führen und auslichten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Staudenbeete vergreisen oder umgestaltet werden sollen</li>
<li>schattige Problemzonen unter Bäumen dauerhaft nicht funktionieren</li>
<li>starke Kletterer Fassaden/Pergolen belasten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gemüsegarten</td>
<td>
<ul>
<li>Ertrag stabilisieren</li>
<li>Aussaat machen (Folgeaussaat)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>morgens durchdringend gießen</li>
<li>hacken und mulchen</li>
<li>Starkzehrer nachdüngen</li>
<li>Kartoffeln anhäufeln</li>
<li>Tomaten ausgeizen</li>
<li>abgeerntete Flächen mit passenden Sommerkulturen nachsäen (Fruchtfolge beachten)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>der Boden ausgelaugt ist</li>
<li>Bewässerungssysteme geplant werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Obst &amp; Beeren</td>
<td>
<ul>
<li>Fruchtbehang regulieren</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Sommerschnitt an Obstbäumen (Wasserschosse, Auslichten)</li>
<li>Junifall beobachten</li>
<li>ggf. Früchte ausdünnen und Äste stützen</li>
<li>Erdbeeren sauber halten</li>
<li>mulchen und Bestände verjüngen</li>
<li>Beerensträucher wässern und mäßig düngen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Obstbäume schwer zugänglich oder wiederholt krank sind</li>
<li>Beerenanlagen schwach tragen oder standort-/sortenbedingt neu geplant werden müssen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rasen</td>
<td>
<ul>
<li>Belastbarkeit für Hitze schaffen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>wöchentlich mähen (ca. 4 bis 5 cm, bei Hitze bis 6 cm)</li>
<li>zweite Düngergabe</li>
<li>selten, aber tief wässern</li>
<li>kleine Lücken nachsäen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>großflächige Kahlstellen, Filz/Moos und Verdichtung zusammen auftreten</li>
<li>eine grundlegende Sanierung (Vertikutieren, Aerifizieren, Neuansaat, Bewässerung) nötig ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Wasser &amp; Boden</td>
<td>
<ul>
<li>wurzeltief wässern</li>
<li>Feuchte halten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>frühmorgens gießen</li>
<li>Mengen an Boden anpassen</li>
<li>Mulch je nach Bereich einsetzen (Gemüse, Stauden, Gehölze)</li>
<li>Boden schonend lockern</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere, unterteilte oder hanglagige Flächen gleichmäßig versorgt werden sollen</li>
<li>eine automatische Bewässerung geplant ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzenschutz &amp; Tiere</td>
<td>
<ul>
<li>Lebensräume stärken</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Blattläuse, Mehltau, Schnecken und Gemüsefliegen früh erkennen und mit mechanischen/biologischen Maßnahmen regulieren</li>
<li>Wasserstellen aufstellen</li>
<li>Verstecke (Hecken, Laub-, Totholzhaufen) und blütenreiche, heimische Bepflanzung bieten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>wiederkehrender, unklarer Krankheits- oder Schädlingsdruck besteht</li>
<li>komplexere Schutzkonzepte (z. B. großflächige Netzsysteme) gebraucht werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Balkon &amp; Kübel</td>
<td>
<ul>
<li>Pflegephase einleiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>täglich bis zweimal täglich gießen</li>
<li>über Gießwasser leicht nachdüngen</li>
<li>Verblühtes entfernen</li>
<li>schwache Pflanzen ersetzen</li>
<li>Kübelgemüse stützen und kontrollieren</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Terrassen- oder <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/dachbegruenung-202323027">Dachbegrünungen</a> mit Statik geplant werden sollen</li>
<li>Entwässerung und Bewässerung professionell geplant werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich, dass ich mir bei der Gartenarbeit im Juni mit einem Profi langfristig Arbeit und Kosten spare?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Probleme wie Schädlingsbefall oder schlechtes Pflanzenwachstum trotz eigener Bemühungen immer wiederkehren, steckt oft ein grundlegendes Problem dahinter, das ein Fachmann schnell und dauerhaft beheben kann. Bei größeren Maßnahmen wie Baumschnitt, neuen Beeten oder einem Bewässerungssystem zahlt sich professionelle Hilfe ebenfalls aus, da Fehler hier schnell teuer werden. Und hinzu kommt: Wenn der eigene Zeitaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zum Ergebnis steht, ist ein Profi auf lange Sicht oft die kostengünstigere Lösung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="ziergarten-im-juni-wie-bleibt-alles-in-blte">Ziergarten im Juni: Wie bleibt alles in Blüte?</h2><p class="wp-block-paragraph">Viele Stauden verausgaben sich nach der ersten Blüte damit, Samen zu bilden. Wenn Sie das verhindern, dann lenken Sie die Energie der Pflanze zurück in neue Triebe. Bei remontierenden Stauden wie Rittersporn, Katzenminze oder Phlox schneiden Sie dazu die verblühten Triebe um ein Drittel bis auf Bodennähe zurück und erhalten dafür oft eine zweite vollständige Blütenflor. Bei Blumen wie Zinnien, Cosmos oder Löwenmäulchen genügt es, verblühte Stiele bis zur nächsten Knospe zu entfernen. Arten mit dekorativem Samenstand, also zum Beispiel Ziergräser, Allium oder Sonnenhut lassen Sie hingegen bis zum Herbst oder Frühjahr stehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS SIND REMONTIERENDE PFLANZEN?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Remontierende Stauden sind mehrjährig blühende Pflanzen, die nach einer ersten Hauptblüte bei rechtzeitigem Rückschnitt ein zweites Mal im selben Jahr Blüten ansetzen. Voraussetzung ist in der Regel, dass Sie die verblühten Stiele früh genug entfernen und die Pflanzen anschließend gut versorgen mit Wasser, Nährstoffen und Licht.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Garten im Juni: Arbeiten im Staudenbeet im Überblick</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Bereich</th>
<th>Arbeiten im Juni</th>
<th>so gehen Sie vor</th>
<th>darauf sollten Sie achten</th>
<th>Sie brauchen Sie einen Profi, wenn …</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>remontierende Stauden, z. B. Katzenminze, Rittersporn</td>
<td>
<ul>
<li>nach der ersten Hauptblüte zurückschneiden, um einen zweiten Flor anzuregen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>schneiden Sie verblühte Triebe kräftig zurück, je nach Art etwa bis zur Hälfte oder auf eine Handbreit über dem Boden</li>
<li>anschließend gut wässern und bei Bedarf moderat nachdüngen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>nicht zu früh an frisch gepflanzten Exemplaren schneiden</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Flächen ungleichmäßig vergreist sind</li>
<li>das Beet insgesamt neu strukturiert werden muss</li>
<li>ein stimmiges Staudenbild für repräsentative Bereiche gefragt ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>klassische Sommerstauden</td>
<td>
<ul>
<li>Verblühtes laufend ausputzen, um die Blühwirkung zu verlängern</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>entfernen Sie abgeblühte Dolden regelmäßig, statt die ganze Pflanze stark zurückzuschneiden</li>
<li>schneiden Sie immer bis zu einem Blatt- oder Knospenansatz</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>vermeiden Sie radikale Juni-Schnitte wenn es schon sehr heiß ist</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Bestände innen verkahlen, sehr blühfaul werden oder im Zuge einer Beetüberarbeitung in größere Einheiten neu sortiert werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Sommerblumen, z. B. Zinnien, Schmuckkörbchen, Löwenmäulchen</td>
<td>
<ul>
<li>verblühte Stiele entfernen, damit laufend neue Knospen nachkommen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>schneiden Sie verblühte Stiele bis zur nächsten Knospe oder gut entwickelten Verzweigung zurück</li>
<li>eine wöchentliche Kontrollrunde reicht meist aus</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>nicht nur die Blüte abknipsen, sondern sauber bis zu einem Ansatzpunkt schneiden, denn so bleiben die Pflanzen kompakt und standfest</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Rabatten lückig geworden sind und im Zuge einer Sommer- oder Herbstpflanzung komplett neu gefasst werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Stauden mit dekorativem Samenstand, z. B. Allium, manche Sonnenhüte, Ziergräser</td>
<td>
<ul>
<li>Strukturen gezielt stehen lassen, statt alles radikal auszuräumen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>wählen Sie einzelne Pflanzen oder Gruppen, deren Samenstände optisch tragen</li>
<li>lassen Sie diese bis in Herbst oder Winter stehen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>hier steht die gestalterische und ökologische Wirkung im Vordergrund, nicht eine zweite Blüte</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ein ganzjährig wirkendes Staudenbild mit gezielter Winterstruktur für repräsentative Beete entwickelt werden soll</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>ältere Staudenbestände insgesamt</td>
<td>
<ul>
<li>Vergreisung und Blühfaulheit erkennen und Sanierung vorbereiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>beobachten Sie im Juni, ob Stauden innen verkahlen, nur am Rand austreiben oder deutlich weniger blühen</li>
<li>markieren Sie solche Horste für Teilung oder Neupflanzung im geeigneten Pflanzfenster</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>der Juni ist der Diagnose- und Planungszeitpunkt; die eigentliche Teilung erfolgt je nach Art meist im Frühjahr oder Frühherbst, nicht im Hochsommer</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>größere Bestände systematisch verjüngt, Bodenverbesserungen durchgeführt oder komplettes Stauden-Design überarbeitet werden sollen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>schattige Problemzonen unter Bäumen und großen Sträuchern</td>
<td>
<ul>
<li>Prüfen, ob punktuelle Pflege noch ausreicht oder ein neues Pflanzkonzept nötig ist</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>beobachten Sie, welche Arten sich halten, welche verkümmern und wie sich Licht- und Wasserverhältnisse im Tagesverlauf entwickeln</li>
<li>notieren Sie Problemzonen für eine spätere Neuplanung</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>unter stärker beschattenden Gehölzen nehmen Licht- und Wasser-Konkurrenz mit den Jahren zu</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ein Beet unter Bäumen dauerhaft nicht funktioniert und ein komplett neues, standortgerechtes Pflanzkonzept erforderlich ist</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Beetpflege im Juni: Was tun bei schwierigen Bedingungen im Garten? </h3><p class="wp-block-paragraph">An schwierigen Standorten kann die Unterstützung durch einen Experten sinnvoll sein. Manchmal zum Beispiel kann es sein, dass ein Baum so gewachsen ist, dass er dem Staudenbeet darunter das Licht nimmt. Schattige Problemzonen unter älteren Gehölzen brauchen dann kein punktuelles Umpflanzen, sondern ein ganz neues Pflanzkonzept mit standortverträglichen Arten. An Hanglagen oder in repräsentativen Vorgärten kommen technische und gestalterische Fragen wie Erosionsschutz, lückenlose Wirkung und ganzjährige Struktur hinzu und gerade da zahlt sich die Zusammenarbeit mit einer Fachgärtnerei häufig aus.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn mehr als die Hälfte des Bestands in Ihrem Garten nicht mehr überzeugt, der Boden erschöpft ist, strukturelle Probleme wie die Bewässerung nicht zufriedenstellend gelöst sind oder die gestalterischen Anforderungen Ihrerseits hoch sind, lohnt eine Neuanlage einzelner Beete oder des Vorgartens mit professioneller Begleitung fast immer mehr als das schrittweise Kurieren von Symptomen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie gehe ich beim Mulchen vor? </h2><p class="wp-block-paragraph">Mulch und gezieltes Gießen wirken nur als System. Das bedeutet, dass Mulch die Feuchtigkeit hält, die das Gießen einbringt und gleichzeitig verhindert wird, dass Unkrautsamen keimen. Sobald der Boden auf mindestens 10 Grad Celsius erwärmt ist – meist ist das bei den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeiten im Mai</a> der Fall – tragen Sie eine Schicht von 5 bis 8 Zentimeter auf. Ist die Schicht zu dünn, trocknet sie zu schnell, ist sie zu dick, werden Fäulnisprozesse begünstigt. Die Stängelbasen sollten möglichst frei sein von der Mulchschicht, um Fäulnis, Pilzkrankheiten und Schneckenbefall zu vermeiden, die sich in feuchter, schlecht belüfteter Umgebung direkt am Stängel besonders schnell entwickeln. Gemulchter Boden braucht nur seltener, dafür aber gründlicher gegossen werden. Das Wasser sollte auf jeden Fall 20 bis 30 Zentimeter tief eindringen, damit es den Wurzelbereich gut erreicht. Die effizienteste Lösung ist Tröpfchenbewässerung. So gelangt das Wasser direkt in den Wurzelraum. </p><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend beim Mulchen ist, das Material auf den gewünschten Bereich im Garten abzustimmen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gemüsebeete:</strong> Hier eignen sich feinkrümelige, schnell umsetzbare Materialien wie gut angetrockneter Rasenschnitt, gehäckseltes, nicht krankes Pflanzenmaterial oder eine Mischung aus Stroh und Gras. Die Schicht sollte mit 1 bis 2 Zentimetern eher dünn beginnen und häufiger erneuert werden, damit nichts fault und Jungpflanzen nicht ersticken. Rindenmulch ist für Gemüsebeete ungünstig, weil er bei der Verrottung Stickstoff bindet und den Boden tendenziell versauert.<br></li>



<li><strong>Staudenbeete:</strong> Hier funktionieren Mischungen aus feinerem Holzhäcksel, Laub, Rasenschnitt oder speziellem Staudenmulch gut, solange der Boden bereits ausreichend erwärmt ist. Schichten von rund 5 Zentimeter sind in der Praxis ein guter Ausgangspunkt. Wichtig dabei ist, den Mulch nicht direkt an Stängelbasen und Herzknospen zu schieben, um Fäulnis zu vermeiden.<br></li>



<li><strong>Gehölzbereiche wie Hecken oder Sträucher:</strong> Unter Gehölzen ist Laub, grober Rindenkompost oder Holzhäcksel besonders geeignet, weil sie den Charakter eines Waldbodens nachahmen und langfristig Humus aufbauen. Hier darf die Schicht auch etwas stärker sein, solange der Stammfuß frei bleibt. Rindenmulch kann bei Gehölzen und auf Wegen sinnvoll sein, sollte im Wurzelbereich empfindlicher Stauden und Gemüsepflanzen aber nur mit Augenmaß eingesetzt werden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-1024x683.webp" alt="Draufsicht auf strahlend blaue Strahlen-Anemonen (Blanda-Anemonen) in einem Gartenbeet, das zum Schutz vor Austrocknung im Juni flächendeckend mit hellem Mulch aus Stroh oder Holzhäckseln bedeckt ist." class="wp-image-25443" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/pflanzen-mulchen-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Mulchen im Juni schützt den Boden vor der Verdunstung und erhält eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit für die Pflanzen © Victor Golmer / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie pflege ich meine Rosen im Juni?</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verblühtes entfernen:</strong> Schneiden Sie verblühte Blüten nicht einfach nur am Kopf ab. Setzen Sie die Schere tiefer an, etwa über dem ersten oder zweiten voll ausgebildeten Blatt.<br></li>



<li><strong>einmalblühende Rosen:</strong> Bei Sorten, die nur einmal im Jahr blühen entfällt dieser Schnitt, wenn Sie im Herbst die dekorativen Hagebutten behalten möchten.<br></li>



<li><strong>Wildtriebe entfernen:</strong> Achten Sie auf Triebe, die unterhalb der Veredelungsstelle, also der knubbeligen Stelle am Stammgrund austreten. Diese haben oft hellgrüne, kleinere Blätter. Diese sollten Sie nicht abschneiden, sondern am besten mit einem kräftigen Ruck direkt am Stamm abreißen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Um Ihre Rosen nach der ersten Blühwelle für den zweiten Flor zu stärken, sollten Sie bis spätestens Mitte Juli eine <strong>zweite Düngung</strong> mit speziellem Rosendünger oder Hornmehl vornehmen. Wässern Sie die Pflanzen danach gründlich, damit die Nährstoffe die Wurzeln erreichen. Ein späterer Zeitpunkt für die Düngung sollte vermieden werden, da die Triebe sonst vor dem Winter nicht mehr ausreichend verholzen. Behalten Sie außerdem die Blattläuse und Krankheiten im Blick. Gegen Echten Mehltau hilft ein Milch-Wasser-Gemisch (1:8), während Sie bei Sternrußtau befallene Blätter konsequent entfernen und im Hausmüll entsorgen sollten. Eine sorgfältige Bodenpflege durch vorsichtiges Hacken und das Auftragen einer Mulchschicht hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt Ihre Rosen vor dem Austrocknen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gemüsegarten im Juni: Diese Arbeiten sichern Ernte und Qualität</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Juni ist Hochsaison im Gemüsegarten und eine der wichtigsten Aufgaben ist die <strong>konsequente Bewässerung</strong>, da die Verdunstung bei steigenden Temperaturen zunimmt. Gießen Sie am besten in den frühen Morgenstunden direkt an die Basis, um Pilzkrankheiten zu vermeiden. Parallel dazu ist das regelmäßige Hacken und Mulchen entscheidend, um den Boden locker zu halten und die Feuchtigkeit im Erdreich zu speichern. In Sachen <strong>Nährstoffversorgung</strong> benötigen Starkzehrer wie Tomaten, Gurken oder Zucchini jetzt oft eine Nachdüngung, beispielsweise mit Brennnesseljauche, um das schnelle Wachstum zu unterstützen. Frühkartoffeln sollten Sie jetzt noch einmal anhäufeln und die Tomaten sollten ausgegeizt werden. Das ist wichtig, damit die Kraft nur in die Fruchtbildung fließt. Überprüfen Sie Ihr Gemüse jetzt regelmäßig auf Schädlinge. Zwar sind die Pflanzen jetzt schon deutlich robuster und können sich besser wehren, wenn es aber zu viele Blattläuse oder Kartoffelkäfer werden, dann wird es schwierig. Greifen Sie aber nur ein, indem Sie die Tiere absammeln oder mit natürlichen Methoden vorgehen, da Sie mit Anti-Schädlings-Mitteln nicht nur das Ungeziefer vergiften, sondern gleich auch Ihr Gemüse.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST DAS AUSGEIZEN?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Beim Ausgeizen von Tomaten entfernen Sie die jungen Seitentriebe (Geiztriebe), die in den Blattachseln zwischen Haupttrieb und Seitentrieb wachsen, vor allem bei eintriebig geführten Stabtomaten. Dadurch konzentriert die Pflanze ihre Kraft auf weniger Triebe und Früchte, was in unserem Klima in der Regel zu größeren, besser ausgereiften und aromatischeren Tomaten führt und zugleich die Pflanzen luftiger und damit weniger anfällig für Pilzkrankheiten macht.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Jetzt im Juni ist auch die <strong>richtige Zeit für Folgesaaten</strong>. Säen Sie auf abgeernteten Flächen von Radieschen oder frühen Salaten direkt wieder aus, um Buschbohnen, Möhren oder neuen Salat nachzusäen. So nutzen Sie das Zeitfenster optimal und stellen eine kontinuierliche Ernte bis in den Herbst sicher. Eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098">Mischkulturtabelle</a> zeigt Ihnen genau, was Sie neben wen ausbringen können. </p><figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp" alt="Mischkulturtabelle für Gemüse: Übersicht, welche Pflanzen gute Nachbarn sind, z. B. Bohnen mit Kohl oder Karotten mit Lauch, und welche Kombinationen nicht empfohlen werden." class="wp-image-25104" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-300x300.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-150x150.webp 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-768x768.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1536x1536.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-2048x2048.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie aber unbedingt darauf, die Fruchtfolgen einzuhalten, denn Starkzehrer brauchen viele Nährstoffe und der Boden kann das nur einmal alle paar Jahre verkraften. Mithilfe einer <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fruchtfolge-tabelle-202525057">Fruchtfolge-Tabelle</a> können Sie entscheiden, was zu welchem Zeitpunkt gepflanzt wird. </p><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp" alt="Eine Fruchtfolgetabelle für den Gemüsegarten, dargestellt als Matrix mit Gemüsesorten in den Zeilen und Spalten. In den Schnittpunkten sind „+“ für gute Nachbarschaft und „-” für ungünstige Kombinationen eingetragen. Beispiele: Bohnen vertragen sich gut mit Gurken, Salat und Tomaten, aber nicht mit Erbsen und Zwiebeln. Kartoffeln harmonieren mit Bohnen und Kohl, aber nicht mit Tomaten oder Knoblauch." class="wp-image-25056" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wer seinen Gartenkalender konsequent im Blick behält, weiß, dass der Juni einer der letzten Monate ist, in dem Lücken im Beet noch sinnvoll geschlossen werden können. Eine Pflanzung von Stangenbohnen, Zucchini oder Kohlrabi gelingt noch problemlos, sowohl im Freilandbeet als auch im Hochbeet, wo die Wärme im Substrat das Wachstum zusätzlich beschleunigt. Wer dabei den Aussaatkalender zu Rate zieht, vermeidet Fehler bei der Fruchtfolge und wählt die richtigen Kulturen für die verbleibende Saison. Gleichzeitig sollten frisch bepflanzte Flächen regelmäßig kontrolliert werden, denn gerade jetzt sprießen Beikräuter besonders schnell und konkurrieren mit den Jungpflanzen um Wasser und Nährstoffe.</p><h3 class="wp-block-heading">Zehrerklassen und deren Eigenschaften im Überblick</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Kategorie</th>
<th>Beispiele</th>
<th>Eigenschaften</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Starkzehrer</td>
<td>Tomate, Kohl, Sellerie, Kürbis, Lauch</td>
<td>
<ul>
<li>entwenden dem Boden viele Nährstoffe; besonders Stickstoff</li>
<li>Boden sollte vor Anbau gut gedüngt und vorbereitet werden</li>
<li>nicht mehrmals hintereinander an derselben Stelle anbauen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Mittelzehrer</td>
<td>Möhre, Spinat, Zwiebel, Fenchel, Salat</td>
<td>
<ul>
<li>haben einen mittleren Nährstoffbedarf</li>
<li>beanspruchen den Boden mäßig</li>
<li>gedeihen gut nach Starkzehrern</li>
<li>brauchen lockeren, nährstoffreichen Boden</li>
<li>gelegentlich Düngung notwendig</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schwachzehrer</td>
<td>Radieschen, Erbse, Bohne, Feldsalat</td>
<td>
<ul>
<li>benötigen nur wenige Nährstoffe</li>
<li>schonen den Boden</li>
<li>oft stickstoffbindende Pflanzen</li>
<li>ideal zur Regeneration des Bodens</li>
<li>können nach Stark- und Mittelzehrern angebaut werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wann ist Erntestop für Spargel und Erdbeeren?</h2><p class="wp-block-paragraph">Für Spargel gilt in Deutschland traditionell der 24. Juni, also der Johannistag, als Erntestopp. Danach braucht die Pflanze die restliche Vegetationszeit, um über ihren Laubtrieb Reservestoffe für das nächste Jahr einzulagern. Wird länger gestochen, leidet der Ertrag im Folgejahr deutlich. Bei Erdbeeren gibt es eher eine Saison. Einmaltragende Freilanderdbeeren werden je nach Region etwa von Anfang Juni bis Ende Juli geerntet, immertragende Erdbeeren und Monatserdbeeren können nach einer Pause sogar bis in den Spätsommer hinein Früchte tragen, solange die Pflanzen vital bleiben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme der traditionellen Spargelernte im Jun. Ein Erntehelfer sticht weißen Spargel mit einem speziellen Spargelmesser direkt im Erdwall, während im Hintergrund ein gefüllter Drahtkorb mit frisch gestochenen Stangen bereitsteht." class="wp-image-25444" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/spargelmonat-juni-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Juni ist der Spargelmonat, doch ab dem Johannistag, dem sogenannten Spargelsilvester, ist Schluss, um die Pflanze zu schonen © juefraphoto / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das brauchen Ihre Kräuter im Juni</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Blüte verhindern:</strong> Bei den Kräutern wie Basilikum, Minze oder Salbei, die Sie ernten möchten sollten Sie die Triebspitzen regelmäßig kappen. Sobald die Pflanzen blühen, verlieren die Blätter oft an Aroma und werden teilweise bitter. Lassen Sie aber auch welche stehen, die blühen dürfen, denn Kräuter sind eine sehr beliebte Bienenanflugsstelle.<br></li>



<li><strong>richtig gießen:</strong> Während mediterrane Kräuter wie Thymian oder Rosmarin Trockenheit gut vertragen, brauchen Schnittlauch, Petersilie und vor allem Minze im Juni reichlich Wasser. Gießen Sie am besten bodennah, um Pilzkrankheiten auf den Blättern zu vermeiden.<br></li>



<li><strong>Düngen:</strong> Wenn Sie Starkzehrer wie Basilikum im Topf haben, ist es jetzt Zeit für eine leichte organische Düngung. Mediterrane Kräuter im Beet benötigen hingegen kaum zusätzlichen Dünger.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der Juni ist ideal, um Kräuter zum Trocknen oder Einfrieren zu ernten. Der beste Zeitpunkt ist ein sonniger Vormittag, sobald der Tau getrocknet ist, denn dann ist die Konzentration an ätherischen Ölen am höchsten.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Im Juni braucht der Rosmarin einen Pflegeschnitt</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Juni ist für den Rosmarin ein idealer Zeitpunkt für einen Pflegeschnitt, da die Hauptblüte zu dieser Zeit meist abgeschlossen ist. Durch das Einkürzen der weichen, grünen Triebe um etwa ein Drittel bis zur Hälfte wird die Pflanze angeregt, kompakt und buschig weiterzuwachsen, anstatt von unten her zu vergreisen und zu verholzen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da Sie keinesfalls zu tief in das alte, dunkle Holz schneiden sollten, weil der Rosmarin aus diesen kahlen Stellen nur sehr schwer wieder austreibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme einer Person mit blauen Gartenhandschuhen, die mit einer Gartenschere frischen Rosmarin erntet." class="wp-image-25445" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/rosmarin-formschnitt-juni-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Formschnitt im Frühsommer liefert Ihnen gleich eine gute Ernte, da jetzt die Konzentration an ätherischen Ölen besonders hoch ist © Luis Echeverri Urrea / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Juni: Kann ich den Sommerschnitt an Obstbäumen selbst durchführen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei allen Bäumen, die einen Sommerschnitt brauchen, ist der Juni der ideale Zeitpunkt und mit ein bisschen Hintergrundwissen steht einem selbst durchgeführten Schnitt nichts im Wege. Viele der jetzt notwendigen Handgriffe sind unkompliziert und fördern trotzdem die Vitalität des Baumes:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wasserschosse entfernen:</strong> Diese steil nach oben wachsenden, dünnen Triebe rauben dem Baum unnötig Kraft. Im Juni können Sie diese oft noch ohne Schere einfach mit der Hand beherzt nach unten abreißen. Das verhindert im Gegensatz zum Schnitt einen Neuaustrieb an derselben Stelle.<br></li>



<li><strong>leichtes Auslichten:</strong> Entfernen Sie Triebe, die ins Kroneninnere wachsen oder sich gegenseitig scheuern. Das Ziel ist eine lockere Krone, damit Licht und Luft an die Früchte gelangen, was die Reife fördert und Pilzbefall vorbeugt.<br></li>



<li><strong>Fruchtholz-Korrektur:</strong> Bei sehr lang gewachsenen Jungtrieben können Sie die Spitzen leicht einkürzen, um die Verzweigung zu fördern.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Junifall? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der Junifall, auch Junifruchtfall genannt, bezeichnet das natürliche Abwerfen junger, noch unreifer Früchte. Besonders häufig ist er bei Apfel- und Birnbäumen zu beobachten, meist zwischen Ende Mai und Anfang Juli. Der Baum reguliert damit seinen Fruchtbehang selbst und trennt sich von überschüssigen Früchten, spart Energie und kann die verbleibenden Früchte besser versorgen. Stellen Sie fest, dass sich an Ihren Obstbäumen besonders viele Früchte entwickeln, man spricht hier von einem Mastjahr, dann sollten Sie Folgendes tun: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>händisches Ausdünnen:</strong> Um die Qualität der Früchte zu steigern, entfernt man bei Äpfeln oder Birnen pro Büschel so viele Früchte, dass nur 1 bis 2 der kräftigsten übrig bleiben (etwa eine Faustbreite Abstand). Das schont die Reserven des Baumes für das Folgejahr.<br></li>



<li><strong>Äste stützen:</strong> Bei schwer tragenden Ästen helfen Gabelstützen oder einfache Holzlatten, die vorsichtig unter den Ast geschoben werden. Polstern Sie die Kontaktstelle mit Vlies oder Gummi ab, um die Rinde nicht zu verletzen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="beerenobst-und-erdbeeren-pflege-im-erntemonat">Wie erreiche ich ab Juni eine gute Beerenernte? </h2><p class="wp-block-paragraph">Ab Juni legen Sie den Grundstein für eine reiche Beerenernte, indem Sie zum Beispiel die alten Erdbeeren während der Erntezeit sauberhalten, sie regelmäßig wässern und den Bestand bei Bedarf verjüngen, indem Sie nach der Ernte ältere, schwach tragende Pflanzen entfernen und junge, gesunde Ableger an einem neuen oder gut vorbereiteten Standort nachpflanzen. Eine Mulchschicht aus Stroh oder geeignetem Alternativmaterial schützt die Früchte außerdem vor Spritzwasser und Grauschimmel, hält die Bodenfeuchte stabiler und verringert den Gießaufwand.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="428" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-1024x428.webp" alt="Draufsicht auf eine Erdbeerpflanze im Gartenbeet mit mehreren reifen, roten Erdbeeren und einigen noch grünen Früchten, die auf dunkler, feuchter Erde wachsen." class="wp-image-25446" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-1024x428.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-300x125.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-768x321.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-1536x641.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-2048x855.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/05/erdbeeren-juni-100x42.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach 3 bis 4 Jahren sollten Sie Ihre Erdbeerpflanzen schrittweise durch junge ersetzen © EdwardSamuelCornwall / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren profitieren jetzt von gleichmäßiger Bodenfeuchte, einer moderaten organischen Düngung im Frühsommer und einer dünnen Mulchschicht. Diese versorgt die flach wurzelnden Sträucher mit Wasser und Humus, ohne Staunässe oder Überdüngung zu fördern. Treten jedoch immer wieder Pilzkrankheiten auf, tragen ältere Pflanzen nur noch schwach oder stehen die Sträucher offensichtlich ungünstig, etwa zu trocken, zu schattig oder im falschen Boden, ist eine professionelle Bestandsaufnahme sinnvoll. Eine Fachgärtnerei oder ein Obstbaubetrieb kann</p><ul class="wp-block-list">
<li>Sortenwahl,</li>



<li>Schnitt,</li>



<li>Bodenaufbau und</li>



<li>Standort</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">grundsätzlich prüfen und gegebenenfalls neu planen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was gibt es bei Rankpflanzen und Reben zu beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Juni sollten Weinreben und stark wachsende Kletterpflanzen regelmäßig ausgelichtet und geführt werden. Lange Triebe werden eingekürzt, überflüssige Seitentriebe entfernt und die Pflanze so angebunden, dass Luft und Licht gut an Blätter und Früchte gelangen. Das hilft, Pilzkrankheiten vorzubeugen und die Früchte gesund ausreifen zu lassen. Gießen Sie immer gleichmäßig direkt im Wurzelbereich und vermeiden Sie nasse Blätter und düngen Sie nur maßvoll und wenn überhaupt, dann organisch. Sonst werden die Pflanzen möglicherweise krankheitsanfällig. </p><h3 class="wp-block-heading">Wann brauche ich bei Rankpflanzen einen Experten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Professionelle Unterstützung ist dann sinnvoll, wenn sehr kräftige oder alte Pflanzen wie Wein, Kiwi, Blauregen, Efeu oder Knöterich</p><ul class="wp-block-list">
<li>große Spalier-, Pergola- oder Fassadenflächen überwachsen,</li>



<li>Bauteile stark belasten oder</li>



<li>Schäden an Putz, Mauerwerk, Dachrinnen, Leitungen oder Rankhilfen drohen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das gilt besonders bei hohen Fassaden, unsicherer Tragfähigkeit und schwer erreichbaren Bereichen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie gehe ich im Juni bei Fassadenbegrünung vor? </h2><p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197">Fassadenbegrünungen</a>, egal ob es sich um eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/wandgebundene-fassadenbegruenung-202525027">wandgebundene Fassadenbegrünung</a> oder eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bodengebundene-fassadenbegruenung-202525015">bodengebundene Fassadenbegrünung</a> handelt, sollten Sie jetzt kontrollieren und zurückschneiden, damit die Pflanzen nicht in Dachrinnen, Fenster, Lüftungen, Leitungen oder unter Dachziegel wachsen. Kürzen Sie auch hier lange Triebe und achten Sie darauf, dass das Laub etwas ausgelichtet wird, damit Luft an die Pflanze und die Fassade kommt.</p><h3 class="wp-block-heading">Unser Gartenbau.org-Expertin</h3><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Fachexpertise und eine gute Planung sind bei Fassadenbegrünung unerlässlich und eine sorgfältige Ausführung ist entscheidend. Wenn eine Wandbegrünung aber professionell geplant und umgesetzt wird, besteht für die Gebäudesubstanz keine Gefahr. Die wandgebundenen Systeme enthalten wasserundurchlässige Schichten und sind hinterlüftet, vergleichbar mit vorgehängten Fassaden. Langfristig ist natürlich auch eine regelmäßige Pflege erforderlich, um Schäden zu vermeiden.<br></em><br><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP)</a></p>
</blockquote><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss ich im Juni bei der Rasenpflege beachten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Im Juni halten Sie den Rasen mit einer Schnitthöhe von etwa 4 bis 5 Zentimeter, wenn es sehr heiß ist auch bis zu 6 Zentimeter und einem Mährhythmus von ungefähr einmal pro Woche belastbar. Denken Sie immer daran, pro Durchgang höchstens ein Drittel der Halmhöhe abzuschneiden. Eine zweite, maßvoll dosierte Düngergabe im Frühsommer und seltenere, dafür wirklich durchdringende Bewässerung schützen vor Trockenstress. Kleine Lücken in der Rasenfläche lassen sich in diesem Sommermonat noch gut durch eine Nachsaat beheben.</p><h3 class="wp-block-heading">5 Anzeichen dafür, dass Ihr Rasen professionelle Hilfe benötigt</h3><ol class="wp-block-list">
<li>großflächige Kahlstellen</li>



<li>dichter Filz oder Moos</li>



<li>starke Verunkrautung</li>



<li>Verdichtungszeichen wie Pfützen</li>



<li>ein sehr harter Boden</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Gerade dann, wenn sich mehrere dieser Anzeichen zeigen, sind professionelle Maßnahmen wie intensives <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">Vertikutieren des Rasens</a>, ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-lueften-20111384">Lüften des Rasens</a> sowie gegebenenfalls eine Neuansaat sinnvoll. Eine automatische <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Gartenbewässerung</a> lohnt sich vor allem bei größeren, unterteilten oder hanglagigen Flächen, wenn der manuelle Gießaufwand dauerhaft zu hoch ist oder eine gleichmäßige Versorgung mit mehreren Zonen und Steuerung nach Zeit oder Witterung gewünscht wird. Hilft gar nichts, können Sie, wenn der Juni nicht zu heiß ist, auch noch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-verlegen-20111470">Rollrasen verlegen</a>. Allerdings wäre es hier besser, bis zum Frühherbst zu warten und diese Aufgabe in die Gartenarbeiten im September zu integrieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="wasser--und-bodenmanagement-im-juni">Gartenarbeit im Juni: Jetzt werden Wasser- und Bodenmanagement besonders wichtig</h2><p class="wp-block-paragraph">Der größte Fehler, den Gartenbesitzer im Frühsommer machen, ist, immer mal wieder ein bisschen zu gießen. Das Wasser bleibt dann nur in den obersten Zentimetern, die Pflanzen wurzeln zu flach und reagieren umso empfindlicher auf Hitze und Trockenheit. Fachlich empfohlen wird, <strong>seltener, dafür durchdringend zu gießen</strong>, sodass das Wasser in den eigentlichen Wurzelraum vordringt und dort gespeichert wird. Als grobe Richtwerte gelten bei einem Beet etwa 10 bis 15 Liter Wasser pro Quadratmeter, bei stärkerer Hitze oder auf sehr durchlässigen Böden im übrigen Garten auch 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann sollte ich meinen Garten gießen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der optimale Gieß-Zeitpunkt ist <strong>im Juni der frühe Morgen</strong>. Denn da sind die Böden noch kühl, die Verdunstung ist gering, das Wasser kann in Ruhe versickern und die Blätter trocknen im Tagesverlauf wieder ab. Abendliches Gießen erhöht die Zeit, in der Blätter und Boden länger feucht sind und davon profitieren Pilze und Schnecken. Mit dem Spatentest können Sie prüfen, ob Sie wirklich gießen müssen. Dabei setzen Sie den Spaten an und graben etwa 15 bis 20 Zentimeter in die Tiefe. Ist die Erde hier feucht, dann ist alles in Ordnung. Wenn Sie Ihren Rasen mit einem Sprenger gießen, dann stellen Sie ein leeres Glas in den Sprengbereich. Ist das Glas etwa 1,5 Zentimeter voll, dann hat der Boden genug Möglichkeit gehabt, Wasser aufzunehmen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="pflanzenschutz-im-frhsommer">Pflanzenschutz im Frühsommer</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Problem</th>
<th>typische Situation im Juni</th>
<th>Das können Sie tun</th>
<th>Hinweise</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Blattläuse</td>
<td>
<ul>
<li>besiedeln bevorzugt frische Triebspitzen an Rosen, Obstgehölzen und Gemüse</li>
<li>Kolonien sitzen dicht an Stielen und Blattunterseiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>leichten bis mittleren Befall kann man mit einem kräftigen Wasserstrahl von unten nach oben abspritzen</li>
<li>anschließend Nützlinge fördern oder gezielt ausbringen (z. B. Marienkäfer- oder Florfliegenlarven)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>naturnahe Gärten mit Nistplätzen und Blühangeboten regulieren Blattlauspopulationen oft von selbst</li>
<li>chemische Mittel schaden Nützlingen auch und sollten vermieden werden</li>
<li>umweltverträgliche Wirkstoffe gegen Blattläuse sind z. B. Rapsöl oder Kali-Seife [<a href="#quelle-1">1</a>]</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Echter Mehltau</td>
<td>
<ul>
<li>tritt bei warmen Tagen und kühlen Nächten verstärkt auf, v. a. an Rosen, Zierpflanzen, Beeren und Gemüse</li>
<li>Blätter zeigen weißen, mehligen Belag</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>stark befallene Blätter entfernen und im Restmüll entsorgen</li>
<li>bei frühem Befall vorbeugend mit einer Mischung aus Wasser und Frischmilch (8:1) spritzen</li>
<li>die Pflanzen insgesamt luftiger und weniger stickstoffbetont halten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Echter Mehltau mag trockene Blattoberflächen und warmes Wetter</li>
<li>dichte Bestände, späte Abendbewässerung und übertriebene Stickstoffdüngung begünstigen ihn zusätzlich</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schnecken</td>
<td>
<ul>
<li>nach Gewittergüssen und in feucht-warmen Nächten massiv unterwegs</li>
<li>besonders gefährdet sind junge Gemüse- und Staudenpflanzen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>empfindliche Kulturen durch trockene, grobe Mulchmaterialien (z. B. gehäckseltes Stroh, grobe Holzfasern) unattraktiver machen</li>
<li>Barrieren einsetzen und gezielt absammeln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>chemische Schneckenkorn-Anwendungen treffen im Garten nützliche Tiere</li>
<li>eine Kombination aus Standortwahl, Barrieren, Nützlingsförderung und Absammeln gilt als ökologisch sinnvollster Ansatz</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gemüsefliegen (Möhren-, Zwiebelfliegen u. ä.)</td>
<td>
<ul>
<li>legen im Frühsommer ihre Eier in die Nähe der Wirtspflanzen</li>
<li>Larven fressen später an Wurzeln bzw. Zwiebeln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Reihen mit engmaschigen Kulturschutznetzen abdecken [<a href="#quelle-2">2</a>]</li>
<li>Ränder sorgfältig schließen</li>
<li>Netze während der Hauptflugzeit konsequent auf den Beeten belassen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Kulturschutznetze wirken rein mechanisch, kommen ohne Wirkstoffe aus und schützen gleichzeitig vor mehreren Schaderregern</li>
<li>wichtig ist die frühe und lückenlose Abdeckung, bevor die ersten Fliegen Eier ablegen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Juni für die Tiere in meinem Garten tun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Spätestens ab dem Juni brauchen die wildlebenden Tiere in Ihrem Garten vor allem Wasser, Schatten und Versteckmöglichkeiten. Eine oder mehrere flache Wasserstellen mit rauem Rand oder mehreren Steinen zum sicheren Landen in der Mitte versorgen Vögel, Insekten und Kleinsäuger zuverlässig mit <strong>Trinkwasser</strong>. Dichte Hecken, hohe Stauden, Laub- und Totholzhaufen oder ein kleiner Holzstapel schaffen kühle Rückzugsorte und Lebensraum, in dem Insekten, Igel, Amphibien und Vögel Schutz und Nahrung finden. Eine vielfältige, möglichst heimische Bepflanzung mit Blüten von Frühjahr bis Herbst, kombiniert mit etwas gewollter Unordnung und dem Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, sorgt dafür, dass Bienen, Schmetterlinge, Käfer und Vögel Ihren Garten als stabilen Lebensraum nutzen und im Gegenzug ganz nebenbei Blattläuse, Schnecken und andere Schädlinge im Zaum halten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">VORSICHT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Moderne Gartentechnik wie ein Mähroboter kann für Tiere zur tödlichen Falle werden. Igel zum Beispiel sind dämmerungs- und nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr zusammen. Ein Verhalten, das sie zwar vor natürlichen Feinden schützt, sie aber chancenlos macht, wenn nachts ein Roboter über den Rasen fährt. Wenn überhaupt, dann sollten Sie einen Mähroboter nur tagsüber laufen lassen, bei guter Sicht und möglichst nicht im Hochgras, denn das dient vielen Tieren als Tagesversteck. Sie werden dann verstümmelt oder tödlich verletzt. [<a href="#quelle-3">3</a>]</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Sollten Sie allerdings feststellen, dass ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/waschbaeren-im-garten-202424493">Waschbär in Ihrem Garten</a> wohnt, dann sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um diesen davon abzuhalten, ins Haus einzudringen. Hierzu kann man zum Beispiel <strong>spezielle Blechmanschetten an den Bäumen</strong> anbringen und darauf achten, dass kein Zugang zum Dach besteht. Sie dürfen einen Waschbären aber weder fangen noch jagen und schon gar nicht töten. Maßnahmen dieser Art sind ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Zudem können Sie der Wilderei angeklagt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage unverbindlich einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Juni gehört zu den arbeitsreichsten, aber auch schönsten Monaten im Gartenjahr. Lange Tage, warme Temperaturen und viel Licht lassen Ihren Garten jetzt in voller Pracht erscheinen. Trotzdem braucht er gerade jetzt im Frühsommer regelmäßig Pflege und Aufmerksamkeit. Doch der Einsatz lohnt sich, denn wenn Sie Ihren Garten im Juni gut versorgen, schaffen Sie die beste Grundlage für eine reiche Ernte im Sommer und Herbst. Besonders im Gemüsegarten ist Konsequenz gefragt, weil nicht nur Gemüse, Kräuter und Beeren vom günstigen Wachstumsklima profitieren, sondern auch Unkraut und Schädlinge. Greifen Sie am besten zu natürlichen Mitteln wie Absammeln, Mulchen, Mischkultur, Pflanzenjauchen oder der Förderung von Nützlingen. So schützen Sie Bodenleben, Bestäuber und andere Tiere im Garten und können Obst, Gemüse und Kräuter später unbedenklich ernten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeiten im Juni: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was muss ich im Juni bei Balkonpflanzen beachten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Auf dem Balkon ist im Juni der Übergang von der Pflanz- zur Pflegephase. Balkonpflanzen in Kästen und Kübeln brauchen nun regelmäßige Wassergaben. An warmen Tagen meist täglich, bei Hitze auch zweimal am Tag, idealerweise morgens und bei Bedarf auch abends, jeweils direkt in den Wurzelbereich und nicht auf die Blätter. Da der Startdünger, der häufig in Blumenerde bereits eingebracht wurde, nach ein paar Wochen verbraucht ist, sollten Sie jetzt gerade auf dem Balkon über das Gießwasser ein wenig nachdüngen und verblühte Blütenstände konsequent entfernen. Parallel dazu lohnt es sich, schwache oder ungünstig kombinierte Pflanzen gezielt zu ersetzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich, ob meine Pflanzen zu viel oder zu wenig Wasser bekommen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Viele Symptome von Über- und Unterwässerung sehen ähnlich aus wie zum Beispiel hängende Blätter. Der entscheidende Unterschied ist der Zustand der Erde, den Sie immer zuerst prüfen sollten, bevor Sie gießen. Fühlt sich die Erde feucht oder gar nass an und die Pflanze hängt trotzdem schlaff, ist zu viel Wasser das Problem, ist die Erde hingegen trocken und hart, braucht die Pflanze dringend Wasser. </p><h3 class="wp-block-heading">Was braucht mein Teich im Juni?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wichtig für den Gartenteich ist im Frühsommer vor allem eine stabile Wasserqualität mit ausreichend Sauerstoff. Kontrollieren Sie daher regelmäßig den Wasserstand und die Klarheit. Entfernen Sie überschüssigen Pflanzenwuchs und abgestorbene Pflanzenteile und füllen Sie verdunstetes Wasser in kleineren Portionen mit möglichst temperiertem, nicht zu hartem Wasser nach, um Algenblüten und Stress für die im Teich lebenden Tiere zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Blattläuse: Unbeliebte Gartenbesucher“. <em>Umweltbundesamt</em>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/blattlaeuse-unbeliebte-gartenbesucher" title="">www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/blattlaeuse-unbeliebte-gartenbesucher</a>. Zugegriffen 7. Mai 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Kulturschutznetze: Regierungspräsidium Gießen – Dezernat Pflanzenschutzdienst“. <em>Rp-giessen.de</em>, <a href="https://pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/allg-pflanzenschutz/kulturschutznetze/" title="">pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/allg-pflanzenschutz/kulturschutznetze/</a>. Zugegriffen 7. Mai 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] Bajramovic, Melinda. „Tipps für einen igelfreundlichen Garten“. <em>Igel in Bayern</em>, 18. März 2015, <a href="https://www.igel-in-bayern.de/tipps-fuer-einen-igelfreundlichen-garten/" title="">www.igel-in-bayern.de/tipps-fuer-einen-igelfreundlichen-garten/</a>. Zugegriffen 7. Mai 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-juni-202625436">Gartenarbeiten im Juni: Was muss im Juni im Garten gemacht werden?</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25384</guid>

					<description><![CDATA[<p>Endlich ist er da, der Wonnemonat Mai und mit ihm beginnt eine besonders schöne, aber auch arbeitsreiche Zeit für alle, die gern im Garten sind. Die Tage werden länger, die Sonne wärmt den Boden und überall fängt es an zu wachsen und zu blühen. Jetzt gibt es bei der Gartenarbeit viel zu tun. Man muss [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Endlich ist er da, der Wonnemonat Mai und mit ihm beginnt eine besonders schöne, aber auch arbeitsreiche Zeit für alle, die gern im Garten sind. Die Tage werden länger, die Sonne wärmt den Boden und überall fängt es an zu wachsen und zu blühen. Jetzt gibt es bei der Gartenarbeit viel zu tun. Man muss die Beete vorbereiten, Gemüse aussäen und auch die jungen vorgezogenen Pflanzen dürfen nach und nach ins Freie ziehen. Rund um die Eisheiligen lohnt sich allerdings noch ein wachsamer Blick auf das Wetter, denn empfindliche Pflanzen können durch späten Frost Schaden nehmen. Danach können Tomaten, Paprika, Gurken, Sommerblumen und Kräuter meist bedenkenlos ins Beet oder in Kübel gepflanzt werden. Auch Gehölze freuen sich jetzt über etwas Pflege, ausreichend Wasser und bei Bedarf einen kleinen vorsichtigen Rückschnitt. Wer im Mai mit Sorgfalt pflanzt, regelmäßig gießt und aufmerksam bleibt, schafft die besten Voraussetzungen für einen Garten, der im Sommer kräftig wächst, üppig blüht und sogar die eine oder andere reiche Ernte an Früchten schenkt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist es Zeit, wärmeliebende Gemüsepflanzen wie Tomaten, Zucchini und Paprika sowie Kräuter in den Gemüsegarten oder ins Hochbeet auszupflanzen, da ab dann kein nennenswerter Frost mehr zu erwarten ist.</li>



<li>Kartoffeln können Sie Anfang Mai stecken, denn die Knollen brauchen ausreichend Zeit im Boden, um bis zur Ernte im Sommer kräftige Stauden und eine reiche Ernte zu entwickeln.</li>



<li>Hecken und Gehölze wie Forsythie oder Flieder können nach der Blüte behutsam zurückgeschnitten werden, um einen kompakten Wuchs zu fördern.</li>



<li>Beete und Rabatten müssen regelmäßig gejätet werden, da Unkraut im Mai bei Wärme und Feuchtigkeit besonders schnell und kräftig wächst.</li>



<li>Außerdem ist der Mai der ideale Monat, um Balkonkästen und Kübel mit Sommerblumen wie Geranien, Petunien und Lobelien zu bepflanzen oder diese auszusäen und so Terrasse und Balkon farbenfroh in Szene zu setzen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-1">Gartenarbeit im Mai: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Wichtige Arbeiten im Mai</th>
   <th>Zeitpunkt laut Gartenkalender</th>
   <th>Praxishinweise</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Beete lockern, Mulchschicht ausbringen, Unkraut jäten</td>
   <td>im ganzen Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Boden nach Regen leicht hacken</li>
     <li>flach arbeiten</li>
     <li>mit Rasenschnitt oder Kompost eine Mulchschicht gestalten</li>
     <li>Beikräuter früh entfernen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Spätfrost im Blick behalten (Eisheilige)</td>
   <td>Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>empfindliche Jungpflanzen, Kübelpflanzen und wärmeliebendes Gemüse bis nach den Eisheiligen geschützt halten oder nur tagsüber rausstellen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Sommerblumen pflanzen (Beet &amp; Balkon)</td>
   <td>ab Mitte Mai</td>
   <td>vorgezogene Sommerblumen wie Petunien, Tagetes, Zinnien nach den Eisheiligen ins Freiland setzen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Stauden pflanzen &amp; Lücken füllen</td>
   <td>bei Frostfreiheit</td>
   <td>
    <ul>
     <li>neue Stauden in vorbereitete, lockere Erde setzen</li>
     <li>gut einschlämmen</li>
     <li>Lücken in Beeten nutzen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>verblühte Frühlingsblüher pflegen</td>
   <td>direkt nach der Blüte</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Blütenstängel entfernen</li>
     <li>Laub stehen lassen</li>
     <li>Zwiebeln können später zum Teil ausgegraben und geteilt werden</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Sträucher und Gehölze leicht zurückschneiden</td>
   <td>nach der Blüte</td>
   <td>frühjahrsblühende Sträucher (z. B. Flieder) direkt nach der Blüte auslichten, aber keine großen Schnitte vornehmen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Direktsaat (Salat, Radieschen, Möhren etc.)</td>
   <td>im ganzen Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Reihenbeete feinkrümelig anlegen</li>
     <li>dünn aussäen</li>
     <li>gleichmäßig feucht halten</li>
     <li>für gestaffelte Ernten in Etappen säen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>wärmeliebendes Gemüse pflanzen</td>
   <td>ab Mitte Mai</td>
   <td>Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Kürbis, Bohnen und Mais erst dann ins Gemüsebeet auspflanzen, wenn es dauerhaft mild ist</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Jungpflanzen abhärten</td>
   <td>Anfang Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>vorgezogene Pflanzen umtopfen und tagsüber rausstellen</li>
     <li>nachts noch schützen</li>
     <li>direkte Mittagssonne zunächst vermeiden</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Reihen ausdünnen (Verziehen)</td>
   <td>je nach Saat, meist Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>zu dicht gesäte Gemüsesorten vereinzeln, damit kräftige Pflanzen heranwachsen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Beerensträucher düngen &amp; mulchen</td>
   <td>Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Kompost oder Beerendünger rund um die Sträucher ausbringen</li>
     <li>Mulchschicht gegen Austrocknung</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Erdbeeren pflegen</td>
   <td>Blüte bis Fruchtansatz</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Unkraut entfernen</li>
     <li>Stroh oder Mulch unterlegen</li>
     <li>gleichmäßig wässern</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Obstbäume formieren/leicht ausdünnen</td>
   <td>ab Mitte/Ende Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>zu dichte Fruchtansätze ausdünnen</li>
     <li>Jungbäume durch Anbinden und Formschnitt erziehen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>regelmäßig <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-maehen-201614504">Rasen und Rollrasen mähen</a></td>
   <td>im ganzen Monat Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>mindestens wöchentlich schneiden</li>
     <li>Schnitthöhe ca. 4 bis 5 cm</li>
     <li>bei Hitze etwas höher einstellen</li>
     <li><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-pflegen-201613531">Rollrasen pflegen</a></li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>düngen und ggf. nachsäen</td>
   <td>Anfang bis Mitte Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Langzeitdünger ausbringen</li>
     <li>kahle Stellen nachsäen</li>
     <li>bei Bedarf bewässern</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>neue Rasenflächen anlegen</td>
   <td>Mai (Boden &gt; 10 °C)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Boden gut vorbereiten</li>
     <li>einsäen</li>
     <li>anwalzen</li>
     <li>dauerhaft feucht halten, bis der Rasen geschlossen ist</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kästen &amp; Kübel neu bepflanzen</td>
   <td>ab Mitte Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Sommerblumen und Kräuter in frische Erde setzen</li>
     <li>auf ausreichend großes Topfvolumen achten</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kübelpflanzen auswintern</td>
   <td>nach den Eisheiligen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Oleander, Zitrus &amp; Co. schrittweise an Sonne gewöhnen</li>
     <li>bei Spätfrost kurzzeitig schützen oder wieder einräumen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kartoffeln setzen</td>
   <td>ab Anfang Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>geht im Beet oder in speziellen Kartoffelsäcken</li>
     <li>müssen immer wieder angehäufelt werden</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Regenwasser nutzen &amp; Bewässerung planen</td>
   <td>im ganzen Monat Mai</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Regenfass prüfen</li>
     <li>ggf. <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Bewässerungssystem im Garten</a> einrichten</li>
     <li>morgens gießen</li>
     <li>Beete mit einer Mulchschicht versehen, um Wasser zu sparen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-3">Welche Rolle spielen die Eisheiligen bei der Gartenarbeit im Mai?</h2><p class="wp-block-paragraph">„Pflanze nie vor der kalten Sophie“ und „Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, denn was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder“ – diese alten Bauernregeln zeigen, wie tief die Eisheiligen bis heute im Gartenwissen verankert sind. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Über Jahrhunderte hinweg fiel nämlich auf, dass die Zeit zwischen 11. und 15. Mai häufig mit Kaltlufteinbrüchen zusammenfiel. Ursache dafür ist das Einströmen kalter Polarluft nach Mitteleuropa, die selbst im Mai noch Bodenfrost verursachen kann. Dieses Wetterphänomen nennt man Eisheilige, zurückgehend auf kirchliche Gedenktage frühchristlicher Heiliger: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie. Für Pflanzen ist das besonders heikel, denn die Vegetation ist zu dieser Zeit meist schon weit entwickelt. Frische Triebe, junge Gemüsepflanzen und empfindliche Blüten reagieren auf die späte Kälte besonders sensibel und können dabei schnell Schaden nehmen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Im Mai haben Sie in Deutschland ideale Bedingungen, um Stauden zu setzen, umzutopfen und Aussaaten zu ergänzen. Es lohnt sich aber, bewusst nicht jede Lücke sofort zu bepflanzen, sondern einige Bereiche nur zu lockern, zu mulchen und gezielt zu beobachten. Spontan auflaufende Wildkräuter und andere Pflanzen wie heimische Wildstauden oder vergessene Aussaaten können sich als extrem robuste, trockenheitstolerante Lückenfüller entpuppen. In sehr trockenen Zonen können Sie bewusst auf ein mediterranes System setzen. Dazu verwenden Sie Lavendel, Salbei und Rosmarin und kombinieren Sie zum Beispiel mit Wegwarte und Schafgarbe als Wildpartner. Das ergibt einen fast pflegefreien, klimaresilienten Streifen.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-1">Frühblüher: Im Mai ist der richtige Zeitpunkt zum Teilen der Zwiebeln</h2><p class="wp-block-paragraph">Frühblüher teilt man, nachdem die Blätter gelb geworden und abgestorben sind, denn erst dann hat die Pflanze ihre Kraft in die Zwiebel zurückgezogen. Dazu werden die Zwiebeln vorsichtig ausgegraben und von Erde befreit. Sind beschädigte oder weiche Zwiebeln dabei, dann werden diese gleich aussortiert. Kleine Tochterzwiebeln, die an der großen Mutterzwiebel sitzen, können Sie jetzt einfach mit der Hand abnehmen. Danach lassen Sie die Zwiebeln ein paar Tage trocken liegen und lagern diese bis zum Herbst kühl und trocken. Erst dann werden sie wieder eingepflanzt, um im nächsten Frühjahr wieder mit voller Kraft blühen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-1024x683.webp" alt="Gärtner hält eine Blumenzwiebel für Frühlingsblüher in behandschuhten Händen." class="wp-image-25402" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/fruehblueherzwiebel.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Frühblüherzwiebeln sollten Sie herausnehmen und teilen, dann haben Sie im nächsten Frühjahr noch mehr schöne Blüten in Ihrem Garten.  © Jurgute / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gemüsegarten: Welches Gemüse kann im Mai ins Beet?</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Gemüseart</th>
   <th>Ausbringart</th>
   <th>Wichtige Bedingungen</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Blattgemüse &amp; Salate</td>
   <td>Direktsaat und Jungpflanzen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Beete sollten feinkrümelig sein</li>
     <li>gleichmäßig feucht halten</li>
     <li>Spinat eher im kühleren ersten Monatsdrittel</li>
     <li>Salate laufend nachsäen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Wurzel- &amp; Knollengemüse</td>
   <td>Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>in Reihen und nicht zu tief säen</li>
     <li>für kontinuierliche Ernte in Etappen aussäen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kohlgewächse</td>
   <td>Jungpflanzen, teils Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>besser als Jungpflanzen setzen</li>
     <li>nährstoffreicher Boden notwendig</li>
     <li>gleichmäßige Wasserversorgung</li>
     <li>Kohlfliegenschutz (Vlies, Netz) bedenken</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Lauch &amp; Zwiebelgewächse</td>
   <td>Jungpflanzen und Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Reihenabstände großzügig planen</li>
     <li>Porree tief pflanzen oder anhäufeln für lange Schäfte</li>
     <li>durchlässiger Boden notwendig</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Erbsen</td>
   <td>Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>baldige Saat nutzt die Frühlingsfeuchte</li>
     <li>Rankhilfe vor dem Säen stellen</li>
     <li>eher humosen Boden wählen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Bohnen</td>
   <td>Direktsaat (ab Mitte Mai)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Bodentemperatur bei mindestens 12 °C</li>
     <li>Stangenbohnen mit stabilem Gerüst</li>
     <li>Buschbohnen in Gruppen säen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kürbisgewächse</td>
   <td>Jungpflanzen und Direktsaat</td>
   <td>
    <ul>
     <li>nach den Eisheiligen</li>
     <li>Boden sollte 10 bis 12 °C oder wärmer sein</li>
     <li>nährstoffreicher, gut gewässerter Standort</li>
     <li>viel Platz einplanen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Mais</td>
   <td>Direktsaat oder Jungpflanzen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Direktsaat ab Bodentemperatur &gt; 10 °C</li>
     <li>im Block statt in langen Reihen säen, damit die Windbestäubung funktioniert</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Kartoffeln</td>
   <td>Pflanzung von Saatkartoffeln</td>
   <td>
    <ul>
     <li>reihenweise legen, ausreichend tief (ca. 8 bis 10 cm)</li>
     <li>später anhäufeln</li>
     <li>Kartoffelsack möglich</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>wärmeliebende Kräuter</td>
   <td>Direktsaat und Jungpflanzen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>vor allem Basilikum und Koriander mögen Wärme</li>
     <li>Jungpflanzen in geschützte Ecke geben</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Mischkultur: Welches Gemüse passt zusammen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098" title="">Mischkulturtabelle</a> zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Gemüsesorten sich im Beet gegenseitig fördern, welche neutral sind oder sich sogar deutlich behindern und zwar in Bezug auf</p><ul class="wp-block-list">
<li>Nährstoffbedarf,</li>



<li>Wurzeltiefe,</li>



<li>Krankheiten und</li>



<li>Schädlingen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das macht es im Gartenalltag leichter, zu planen und lässt Sie typische Fehler vermeiden, die dann unter anderem zu ausgelaugten Beeten führen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-2">Diese 7 Fehler sollte man bei der Gartenarbeit im Mai vermeiden</h2><ol class="wp-block-list">
<li>empfindliche Pflanzen wie Tomaten oder Paprika zu früh ins Beet setzen</li>



<li>Jungpflanzen direkt von der warmen Fensterbank in die volle Sonne und den Wind stellen und zu eng pflanzen</li>



<li>Beete im Mai zu nass oder staunass halten, stattdessen Beete lockern und mulchen</li>



<li>zu viel auf einmal düngen oder falschen Dünger verwenden</li>



<li>Rasen zu kurz schneiden oder ohne Vorbereitung vertikutieren, denn das fördert Stress, Verfilzung und Austrocknung</li>



<li>Obstgehölze im Mai stark schneiden, obwohl sie gerade viel Energie in Blatt- und Fruchtansatz stecken</li>



<li>Schädlinge und Pilzbefall ignorieren oder zu spät reagieren, statt früh möglichst biologisch einzugreifen</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Viele Probleme entstehen überhaupt erst, weil die Gartenplanung insgesamt nicht stimmig ist. Genau hier setzt ein Fachbetrieb an, denn er sorgt dafür, dass Bodenaufbau, Pflanzenauswahl, Bewässerung und Pflegekonzept von Anfang an zusammenpassen und Sie nicht jedes Jahr wieder von vorne anfangen müssen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Mai für die Insekten tun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer im Frühling zu gründlich aufräumt, schadet oft ungewollt den Nützlingen. Das Entfernen von Brennnesseln, Wildkräutern oder ungemähten Randstreifen zerstört wichtige Nahrungsquellen und Rückzugsorte für Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Gerade scheinbar unordentliche Bereiche sind ökologisch besonders wertvoll. Hier finden viele Tiere Schutz, Nahrung und Möglichkeiten zur Fortpflanzung. Lassen Sie also einige Ecken, am besten welche, in denen es auch Totholz gibt, bewusst etwas verwildert.</p><h3 class="wp-block-heading">Sandarium für Wildbienen aufstellen</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Sandarium ist ein künstlich angelegtes Biotop aus Sand, das speziell als Nisthilfe für bodennistende Wildbienen dient. Diese Tiere, von denen die meisten Einzelgänger sind und die bei der Bestäubung der Pflanzen in Ihrem Garten ein wichtige Rolle spielen, sind teilweise stark vom Aussterben bedroht. [2] Dem können Sie mit einem Sandarium entgegenwirken. Dabei handelt es sich um ein künstlich angelegtes Biotop aus Sand, das den Tieren ein natürliches Zuhause bietet. Denn viele Wildbienen wie die Sandbiene oder die Seidenbiene graben Gänge in den Boden, um dort ihre Eier abzulegen. In modernen Gärten finden sie jedoch kaum noch offene, sandige Bodenstellen, da diese oft versiegelt, bepflanzt oder mit Rindenmulch abgedeckt sind. Mit dem kleinen Sandhügel bieten Sie einen Lebensraum, der oft wertvoller ist als ein gekauftes Insektenhotel aus dem Baumarkt. Allerdings müssen Sie ein Sandarium selbst bauen. </p><h4 class="wp-block-heading">So bauen Sie ein Sandarium in 5 Schritten</h4><ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Wählen Sie einen sonnigen, möglichst regengeschützten Platz, denn Wildbienen brauchen Wärme für ihre Brut. </li>



<li>Heben Sie eine Mulde aus, die circa 50 Zentimeter tief ist. Die Größe ist flexibel, aber 1 x 1 Meter ist ein guter Richtwert.</li>



<li>Füllen Sie die Grube mit ungewaschenem, grubengesiebtem Sand. Spielsand aus dem Baumarkt ist für diesen Zweck nicht geeignet. Achten Sie darauf, dass der Sand „backfähig“ ist, dass er also seine Form hält, wenn Sie ihn zusammendrücken. Wenn Sie gerade keine Kosten gescheut und einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/brunnen-bohren-kosten-202423583" title="">Brunnen bohren</a> haben lassen, dann können Sie den in diesem Zug aus der Tiefe der Erde herausgeholten Sand ganz wunderbar verwenden. Er hat genau die richtige Konsistenz. </li>



<li>Häufen Sie den Sand zu einem kleinen Hügel auf, damit Regenwasser abfließen kann.</li>



<li>Legen Sie Totholz, markhaltige Stängel (z. B. Brombeere) oder einige Steine auf oder neben den Sandhügel. Diese dienen den Bienen als Orientierungspunkte und Aufwärmplätze und schrecken außerdem Katzen ab. Mit dem Totholz verschließen die Tiere ihre Gänge. </li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-1024x683.webp" alt="Wildbiene am Eingang ihres Erdnests im sandigen Boden." class="wp-image-25403" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/wildbienen.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wildbienen und Erdhummeln mögen sandig-lehmige, warme Böden, weil ihre Nester da stabil bleiben. © Witold Siekierzynski / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum habe ich im Mai Blattläuse und Schnecken im Garten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Blattläuse und Schnecken gehören zu den wichtigsten <strong>Frühindikatoren für ein Ungleichgewicht</strong> im Garten. Die Tiere profitieren von üppigem jungen Pflanzenwuchs und feuchtem Wetter, zeigen aber auch, wo Pflanzen geschwächt sind, weil sie zu dicht stehen, zu stickstoffreich gedüngt wurden oder am falschen Standort gepflanzt wurden und wo Fressfeinde fehlen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie im Mai jede Laus und jede Schnecke radikal beseitigen, nehmen Sie Marienkäfern, Vögeln und anderen nützlichen Tieren die Nahrungsgrundlage. Entscheidend ist also, nur gezielt und giftfrei die stark betroffenen Pflanzen zu behandeln und nicht den gesamten Garten.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">In den Griff bekommen Sie die unerwünschten Gartenbesucher vor allem über vorbeugende, naturnahe Maßnahmen wie gemischte Bepflanzung, Nützlingsförderung und gezielte Kulturführung. Das bedeutet, dass Sie Anbau, Pflege und Standort bewusst steuern, also </p><ul class="wp-block-list">
<li>Sortenwahl,</li>



<li>Fruchtfolge,</li>



<li>Pflanzabstände,</li>



<li>Düngung,</li>



<li>Bewässerung und</li>



<li>Schnitt</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">so planen, dass die Pflanzen stabil, gesund und ertragreich wachsen. Wenn Sie jetzt noch Nützlinge wie Marienkäferlarven, die Sie zum Beispiel in Gartencentern kaufen können, in Ihrem Garten ausbringen, dann reguliert sich das Problem meist schnell.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-1024x683.webp" alt="Marienkäferlarve frisst eine Blattlaus auf einem Pflanzenstängel zur natürlichen Schädlingsbekämpfung." class="wp-image-25404" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/marienkaeferlarven.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Marienkäferlarven verspeisen bis zu 600 Blattläuse am Tag. © Henrik_L / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-9">Gartenarbeit im Mai: Zeit für die Kübel auf Terrasse und Balkon </h2><p class="wp-block-paragraph">Verblühte Primeln, Stiefmütterchen oder Zwiebelblumen in Kästen dürfen jetzt Platz machen für Sommerblüher wie Petunien, Geranien, Fuchsien oder Begonien. Viele dieser Pflanzen fühlen sich im Kübel wohler als im Beet, weil sich das Substrat schneller erwärmt und Sie Wasser- und Nährstoffgabe exakt steuern können. Alte, verdichtete Erde aus dem Vorjahr sollte konsequent durch hochwertige Kübelpflanzenerde ersetzt oder zumindest großzügig aufgefrischt werden, damit die Wurzeln genügend Luft und Nährstoffe erhalten. In großen Gefäßen sorgt eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann, denn Staunässe ist einer der häufigsten Gründe, warum Kübelpflanzen im Sommer schwächeln.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-1024x681.webp" alt="Mediterraner Zitronenbaum mit vielen reifen gelben Früchten in einem großen Terrakotta-Kübel." class="wp-image-25405" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-1024x681.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-768x511.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/zitronenbaum.webp 1255w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mediterrane Pflanzen wie ein Zitronenbäumchen können im Mai das Winterquartier verlassen. © Grazziela Bursuc / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Vom Winterquartier auf die Terrasse: Jetzt liefern Gärtereien die überwinterten mediterranen Pflanzen aus</h3><p class="wp-block-paragraph">Besonders komfortabel ist der professionelle Überwinterungsservice vieler Gärtnereien und Gartencenter, bei dem empfindliche Kübelpflanzen wie Oleander, Oliven, Zitrus oder Palmen im Herbst abgeholt werden. Sie werden in klimatisierten Gewächshäusern frostfrei und hell untergebracht, regelmäßig kontrolliert, gegossen, bei Bedarf zurückgeschnitten und fachgerecht gegen Schädlinge behandelt. Im Frühjahr erhalten Sie die Pflanzen vital und blühbereit zurück, in der Regel inklusive frischem Substrat und Pflegerückschnitt. Dieser Service lohnt sich besonders für große, hochwertige Kübel, die zu schwer, zu empfindlich oder schlicht zu wertvoll für improvisierte Keller‑ oder Garagenlösungen sind. Fachbetriebe sind hier eindeutig die bessere Adresse, weil sie</p><ul class="wp-block-list">
<li>mit professioneller Technik,</li>



<li>geschultem Personal und</li>



<li>sicherer Schadbild‑Diagnostik</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ausfälle minimieren. Und genau jetzt im Mai ist der richtige Zeitpunkt, die überwinterten Kübel wieder liefern zu lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-11">Warum sollte man Kartoffeln im Mai setzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Anpflanzen von Kartoffeln im Mai bietet durch die höheren Bodentemperaturen einen entscheidenden Wachstumsvorteil, da die Knollen unter warmen Bedingungen deutlich zügiger austreiben. Während im Freilandbeet klassische Reihen gezogen werden, stellt die Kultur in <strong>Kartoffelsäcken oder Pflanztaschen</strong> eine platzsparende und rückenfreundliche Möglichkeit, um auf dem Balkon, der Terrasse oder auch in kleinen Gärten selbst Kartoffeln anzubauen. In den Säcken erwärmt sich auch die Erde noch schneller, was das Wachstum zusätzlich beschleunigt. Wichtig hier ist aber eine besonders sorgfältige Wasserversorgung, da das Substrat schneller austrocknet als gewachsener Boden. Unabhängig von der Methode ist darauf zu achten, dass die Pflanzen vor den letzten Nachtfrösten Mitte Mai geschützt werden, da das frische Grün sehr kälteempfindlich ist. Durch regelmäßiges Anhäufeln – sowohl im Beet als auch durch schrittweises Auffüllen der Erde im Sack – wird der Ertrag maximiert und die Bildung grüner, ungenießbarer Stellen an den Knollen verhindert. Im Bauernkalender heißt es: „Setzt du mich im April, komm ich, wann ich will. Setzt du mich im Mai, komm ich gleich herbei.“ Diese Regeln basieren auf jahrhundertealtem mündlich überliefertem Wissen und viel Erfahrung und machen auch heute oft noch Sinn. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>] </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-1024x683.webp" alt="Drei grüne Kartoffelpflanzsäcke mit wachsenden Kartoffelpflanzen auf einer dekorativen Steinbank." class="wp-image-25406" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/04/karftoffelpflanzsaecke.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Kartoffelpflanzsäcke sind eine gute Alternative für die Terrasse oder den Balkon. © Geofox / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Kartoffeln setzen im Mai: So gehen Sie vor</h3><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Tätigkeit</th>
   <th>im Gartenbeet</th>
   <th>im Kartoffelsack</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Pflanzung (bis ca. Mitte Mai, je nach Region)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>vorgekeimte Saatkartoffeln in 10 bis 12 cm tiefe Furchen legen</li>
     <li>Keime nach oben ausrichten</li>
     <li>mit Erde bedecken und gut angießen</li>
     <li>späte Pflanzungen im Mai eignen sich vor allem für frühe Sorten</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>Sack 15 bis 20 cm hoch mit lockerer Erde füllen</li>
     <li>2 bis 4 vorgekeimte Knollen mit den Keimen nach oben auflegen</li>
     <li>mit etwa 10 cm Erde bedecken und gut angießen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Anhäufeln / Nachfüllen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>sobald das Kraut 15 bis 20 cm hoch ist, Erde seitlich anziehen</li>
     <li>nur noch die oberen Blattspitzen sichtbar lassen</li>
     <li>Vorgang im Mai bei weiterem Wachstum ein- bis mehrmals wiederholen</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>schrittweise Erde nachfüllen, sobald das Kraut wächst</li>
     <li>Grün immer wieder teilweise einbetten, bis der Sack voll ist</li>
     <li>entlang der Stängel bilden sich zusätzliche Knollen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Pflege (Wasser, Nährstoffe, Kontrolle)</td>
   <td>
    <ul>
     <li>bei Trockenheit gleichmäßig wässern (Staunässe vermeiden)</li>
     <li>Beikräuter regelmäßig entfernen</li>
     <li>Laub auf erste Krankheits- oder Schädlingssymptome prüfen</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>Feuchtigkeit häufiger kontrollieren (Säcke trocknen schneller aus)</li>
     <li>überschüssiges Wasser muss abfließen können</li>
     <li>bei guter Entwicklung erste leichte Nachdüngung (organisch) vornehmen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Standort</td>
   <td>
    <ul>
     <li>fester Standort im Beet</li>
     <li>Boden erwärmt sich langsamer</li>
     <li>bleibt vergleichsweise feucht und temperaturstabil</li>
    </ul>
   </td>
   <td>
    <ul>
     <li>flexibler Standort</li>
     <li>Sack erwärmt sich im Mai schneller</li>
     <li>bei Spätfrost leicht an geschützte Stellen verschiebbar</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-13">Rasenpflege: Welche Behandlung braucht der Rasen im Mai?</h2><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Bereich</th>
   <th>Maßnahme im Mai</th>
   <th>Was ist zu tun?</th>
   <th>Wichtige Hinweise</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>Mähen</td>
   <td>regelmäßig schneiden</td>
   <td>einmal pro Woche mähen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>nie mehr als ein Drittel der Halmlänge entfernen</li>
     <li>3,5 bis 5 cm Höhe anstreben</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Düngen</td>
   <td>Frühjahrs- bzw. Mai-Düngung</td>
   <td>organisch(-mineralischen) Rasendünger ausbringen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>ideal kurz vor Regen oder gründlich einwässern</li>
     <li>nicht in praller Hitze düngen</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Vertikutieren</td>
   <td>spätestens jetzt, falls noch nicht erfolgt</td>
   <td>leicht verfilzte Flächen im Rasen noch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">vertikutieren</a></td>
   <td>
    <ul>
     <li>nur bei frostfreiem, abgetrocknetem Boden</li>
     <li>danach gut wässern</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Nachsaat</td>
   <td>Lücken schließen</td>
   <td>ausgedünnte Stellen mit Rasensamen nachsäen</td>
   <td>
    <ul>
     <li>Boden leicht aufrauen</li>
     <li>Samen andrücken</li>
     <li>2 bis 3 Wochen gleichmäßig feucht halten</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Unkraut</td>
   <td>Beikräuter stehen lassen oder natürlich bekämpfen</td>
   <td><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/unkraut-im-rasen-20111414">Unkraut im Rasen</a> am besten mit natürlichen Mitteln wie Brennnesselsud bekämpfen</td>
   <td>möglichst frühzeitig reagieren</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Gartenbewässerung</td>
   <td>bei Trockenheit gießen bzw. Bewässerungssystem einschalten</td>
   <td>bei Bedarf ein- bis zweimal pro Woche kräftig wässern</td>
   <td>
    <ul>
     <li>besser durchdringend gießen statt täglich anzusprengen</li>
     <li>ggf. <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Bewässerungssystem im Garten</a> einrichten</li>
    </ul>
   </td>
 </tr>
 <tr>
   <td>Optik/Kanten</td>
   <td>Ränder und Ebenheit verbessern</td>
   <td>Rasenkanten nachstechen, kleine Löcher/Unebenheiten ausgleichen und <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-reparieren-20111443">Rasen reparieren</a></td>
   <td>verbessert Schnittbild und Gesamtwirkung deutlich</td>
 </tr>
</tbody>
</table><p class="wp-block-paragraph">Es kann durchaus sinnvoll sein, einen Profi mit der Rasenpflege zu beauftragen, weil er über das notwendige Fachwissen verfügt und dadurch einen dauerhaft dichten, gesunden Rasen ohne Kahlstellen, Moos und Unkraut sichern kann. Außerdem bringt ein Profi professionelle Geräte wie Vertikutierer, Belüfter und Streuer mit sowie einen festen Pflegeplan, der Zeit spart, Fehler vermeidet und die Rasenfläche langfristig optisch wie technisch aufwertet. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST DER NO-MOW-MAY?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Das ist eine Bewegung, die ausgerechnet aus dem Land des „englischen Rasens“ kommt. Hintergrund ist, den Rasen im Monat Mai einfach mal nicht zu mähen, um Insekten und vor allem Wildbienen und Schmetterlingen mehr Nahrung zu bieten. Ein großer Vorteil dabei ist, dass die längeren Grashalme den Boden vor Austrocknung schützen. Nach der Pause lässt sich der Rasen problemlos wieder kürzen, indem man den Rasenmäher auf die höchste Stufe stellt, das Gerät leicht vorne anhebt und die langen Halme von oben abmäht.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-12">Was gibt es im Mai rund um den Teich zu tun?</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>Pflanzenpflege: </strong>Im Mai ist die beste Zeit, um Wasserpflanzen wie Seerosen, Sumpf-Iris oder Dotterblumen einzusetzen. Überwinterte Triebe sollten großzügig zurückgeschnitten werden, damit frisches Grün nachwachsen kann. Besonders wichtig sind Oxygenatoren wie Wasserpest oder Hornkraut, denn sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und machen Algen damit echte Konkurrenz.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wasserpflege</strong>: Fadenalgen können sich jetzt schnell ausbreiten und sollen gleich entfernt werden. Ein Teilwasserwechsel von 10 bis 20 Prozent verdünnt überschüssige Nährstoffe, sollte aber vorsichtig durchgeführt werden, da zum Beispiel Molche in den Teichen zu diesem Zeitpunkt bereits äußerst aktiv sind. Parallel dazu lohnt sich eine Kontrolle der Wasserwerte: Der pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Tiere: </strong>Frösche, Kröten und Molche, aber auch die Libellen und Wasserläufer sind jetzt aktiv und sollten so wenig wie möglich gestört werden, das Flachwasser am Ufer bleibt deshalb besser frei. Fische bekommen jetzt wieder ihre normale Kost und die magere Frühjahrsfütterung kann auf reguläres Futter umgestellt werden, sobald die Wassertemperatur stabil über 10 Grad Celsius liegt. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik und Wartung:</strong> Sie sollten unbedingtFilter und Pumpe nach dem Winter durchspülen und dabei unbedingt Teichwasser verwenden, damit die nützlichen Bakterien im biologischen Filter erhalten bleiben. Nur locker spülen, nicht schrubben, und niemals das gesamte Filtermaterial auf einmal ersetzen. Die Pumpe selbst wird ausgebaut, das Laufrad gereinigt und auf Verschleiß geprüft. Achten Sie bei Ihrer Kontrolle auch auf die Teichfolie und den Uferrand.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/teichbau" title="">Teichbau</a> erst noch planen, ist der Mai ein besonders guter Zeitpunkt dafür. Die Bodentemperaturen sind bereits stabil, starke Fröste sind in der Regel nicht mehr zu erwarten, und Wasserpflanzen können nun optimal anwachsen. Auch für Erdarbeiten und das Anlegen von Teichzonen sind die Witterungsbedingungen meist deutlich günstiger als im frühen Frühjahr. So kann sich das biologische Gleichgewicht des Teiches bis zum Sommer optimal entwickeln und Pflanzen sowie Tiere finden schneller geeignete Lebensbedingungen vor. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ist es sinnvoll, nach dem Mondkalender zu gärtnern?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Frage der Einstellung, aber es gibt viele Hobbygärtner, die nach dem Mondkalender agieren, weil sie sicher sind, dass das einen messbaren Einfluss auf Keimung, Wachstum und Ertrag von Gartenpflanzen hat. Ob es wirklich am Mond liegt oder eher daran, dass man, wenn man nach einem solchen Kalender arbeitet, auch die Gartenarbeit strukturierter angeht, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Auf jeden Fall werden Gartenarbeiten auf diese Weise gebündelt, wiederkehrende Aufgaben werden im Jahreslauf verankert und Routinen gefördert. Ein Tipp wäre daher, sich zunächst anhand der fachlichen Kriterien wie Bodentemperatur, Feuchtigkeit, Witterung und den Ansprüchen der jeweiligen Pflanze zu orientieren und sich dann einen Tag für die Arbeit herauszusuchen, der als günstig im Mondkalender gilt.  </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Wer seinen Rasen im Mai absichtlich nicht mäht, betreibt aktive Artenschutzpflege, weil Blüten von Gänseblümchen oder Löwenzahn in dieser Zeit eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Wildbienen und andere Insekten sind. </li>



<li>Statt im Mai pauschal zu düngen, ist es ökologisch und ökonomisch klüger, nur nach einer Bodenanalyse zu düngen, weil so Überdüngung, Nitrat-Auswaschung und unnötige Kosten vermieden werden und der Garten langfristig klimaresilienter wird.</li>



<li>Eine wilde Ecke mit Brennnesseln und Totholz ist ein hochwertiger Biotop-Baustein, weil sie Raupen von Tagfaltern, Insektenlarven und Kleintieren Unterschlupf und Nahrung bietet und damit die natürliche Schädlingsbekämpfung fördert.</li>



<li>Schneiden Sie nicht alle abgeblühten Frühlingsblüher rigoros zurück. Stattdessen kann es sinnvoll sein, einige Samenstände ganz bewusst stehen zu lassen. Sie liefern nicht nur Futter für Vögel und Insekten, sondern dienen auch als natürliche Selbstaussat, die im nächsten Jahr oft für überraschend dichte, meist sogar besser platzierte Blüteninseln sorgt.</li>



<li>Wenn Sie im Mai noch <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gruener-sichtschutz-2011841" title="">Pflanzen als Sichtschutz</a> anpflanzen möchten, dann sollten Sie bereits auf ältere Exemplare zurückgreifen. Denn eigentlich sollte das Anbringen eines solchen grünen Sichtschutzes bereits bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305" title="">Gartenarbeit im März</a> oder spätestens bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-april-202625325" title="">Gartenarbeit im April</a> geschehen, weil dann sehr heiße Tage, die die Pflanze zu viel Kraft kosten, noch ausgeschlossen sind. </li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-16">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer im Mai seinem Garten viel Zeit widmet, macht sich die Arbeit später leichter und wird zudem den ganzen Sommer über dafür belohnt. Der fünfte Monat im Jahr ist aber nicht nur arbeitsreich, sondern auch ein besonders schöner Gartenmonat, in dem alles wächst, blüht und spürbar lebendig wird. Nach den Eisheiligen Mitte des Monats dürfen auch empfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika und viele Sommerblumen endlich dauerhaft nach draußen und können richtig durchstarten. Gleichzeitig lohnt es sich, junge Pflanzen gut im Blick zu behalten und frühzeitig auf Schädlinge wie Blattläuse oder Schnecken zu reagieren, damit sie keinen größeren Schaden anrichten. Auch der Rasen braucht jetzt wieder mehr Aufmerksamkeit. Regelmäßiges Mähen, gründliches Wässern bei Trockenheit und eine passende Düngung helfen dabei, dass er dicht, kräftig und widerstandsfähig bleibt. Kahle Stellen lassen sich im Mai ebenfalls gut nachsäen. Wenn Sie jetzt konsequent pflegen, schützen und nachbessern, schaffen Sie die besten Voraussetzungen für einen gesunden, blühenden und ertragreichen Garten im Sommer. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-17">Gartenarbeit im Mai: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Klimafester Gemüsegarten im Mai: Wie plane ich meine Beete für sichere Ernten trotz Starkregen, Spätfrost und Hitze?</h3><p class="wp-block-paragraph">Planen Sie klimaresilient, indem Sie Ihre Beete humusreich halten und möglichst viele Bodendecker pflanzen. Speichern Sie zudem Regenwasser über Tonnen und vermindern Sie so weit wie möglich versiegelte Flächen. Ergänzend sichern Sie Ihre Ernte, indem Sie robuste, trockenheits- und nässetolerante Gemüse- und Staudenarten in Mischkultur und gestaffelten Sätzen anbauen, so dass nie die gesamte Pflanzung auf einmal betroffen ist. Wenn Sie jetzt noch auf widerstandsfähige und regionale Sorten achten, sind Sie gut gewappnet. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Gartenarbeiten im Mai dienen der Selbstregulation des Gartens? </h3><p class="wp-block-paragraph">Optimal für dieSelbstregulation sind alle Arbeiten, die das Bodenleben und die ökologischen Kreisläufe stärken. Am besten lockern Sie Ihre Beete nur flach und mulchen sie konsequent mit Kompost oder Grasschnitt. Vermeiden Sie chemische Mittel, um das Gleichgewicht der Bodenorganismen nicht zu stören. Ergänzend fördern Sie Nützlinge und natürliche Lebensräume, indem Sie Teile des Rasens stehen lassen oder nur etappenweise mähen, frühe Blühstauden nach der Blüte nur maßvoll zurückschneiden und gezielt wilde Ecken mit Totholz, Blumenwiesen oder strukturreiche Hecken als dauerhafte Lebensräume bestehen lassen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie kann ich meinen Garten im Mai so aufbauen, dass ich immer weniger im Garten machen muß?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie im Mai ein dicht bepflanztes, standortgerechtes <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/staudengarten-202018613" title="">Staudengarten</a>-Beet anlegen mit robusten, mehrjährigen Stauden und heimischen Wildpflanzen, dann müssen Sie es nicht jedes Jahr neu bepflanzen und deutlich weniger jäten. Wählen Sie pflegeleichte, trockenheitsverträgliche Arten, mulchen Sie den Boden und lassen Sie Selbstaussaat gezielt zu, dann stabilisiert sich die Pflanzung weitgehend selbst und Ihr Arbeitsaufwand sinkt von Jahr zu Jahr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-18">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Mai, Besonderheiten im. „Das Wetter in Eichstätt – Mai 2020“. <em>www.ku.de</em>, <a href="http://www.ku.de/fileadmin/150303/Forschung/Wetter/Wetterposter/2020/2020_05_Wetterschau.pdf" title="">www.ku.de/fileadmin/150303/Forschung/Wetter/Wetterposter/2020/2020_05_Wetterschau.pdf</a>. Zugegriffen 17. April 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] <em>Bund.net</em>, <a href="http://www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenkunde/wildbienen-arten-in-deutschland" title="">www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienenkunde/wildbienen-arten-in-deutschland</a>. Zugegriffen 30. April 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] Wetter oder Klima? Die universellen Aphorismen der Bauernregeln“. <em>FONDA</em>, 14. Mai 2024, <a href="http://www.onb.ac.at/mehr/blogs/detail/wetter-oder-klima-die-universellen-aphorismen-der-bauernregeln" title="">www.onb.ac.at/mehr/blogs/detail/wetter-oder-klima-die-universellen-aphorismen-der-bauernregeln</a>. Zugegriffen 24. April 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeiten-im-mai-202625384">Gartenarbeiten im Mai: Das muss im Wonnemonat im Garten erledigt werden</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-april-202625325</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Startschuss für Gartenarbeit im März gesetzt wurde, geht es im April mit den Vorbereitungen für den blühenden Sommer und eine gute Ernte weiter. Viele der anstehenden Arbeiten bilden jetzt die Basis für eine erfolgreiche Gartensaison. Gemüse kann direkt ins Beet gesät, Beete gepflegt und neue Pflanzen, Sträucher sowie Stauden an ihren Platz gesetzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Startschuss für Gartenarbeit im März gesetzt wurde, geht es im April mit den Vorbereitungen für den blühenden Sommer und eine gute Ernte weiter. Viele der anstehenden Arbeiten bilden jetzt die Basis für eine erfolgreiche Gartensaison. Gemüse kann direkt ins Beet gesät, Beete gepflegt und neue Pflanzen, Sträucher sowie Stauden an ihren Platz gesetzt werden. Auch der Rasen rückt in den Mittelpunkt, denn mit zunehmendem Wachstum beginnt seine intensive Pflegezeit. Gleichzeitig zeigt sich der April auch oft noch von seiner wechselhaften Seite. Sonne, Regen und Frost können sich rasch abwechseln. Umso wichtiger ist es, flexibel zu bleiben, junge Pflanzen zu schützen und die Gartenarbeit an die Wetterlage anzupassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der April bietet ideale Bedingungen, um Stauden, Rosen, Obstgehölze und andere Sträucher zu pflanzen. Bei günstiger Witterung wurzeln die mehrjährigen Pflanzen rasch ein und beginnen zügig zu wachsen.</li>



<li>Der Frühlingsmonat ist optimal für die Teichpflege. Im April können Sie vorsichtig abgestorbene Pflanzenteile und in den Teich gefallenes Laub entfernen. Auch, wenn Sie einen neuen Teich anlegen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.</li>



<li>Wenn der Boden sich auf mindestens 10 Grad erwärmt hat, was meist Mitte bis Ende April der Fall ist, können bereits Kartoffeln, Zwiebeln und Schalotten gesteckt werden.</li>



<li>Auch bei der Rasenpflege können Sie jetzt loslegen und vertikutieren, düngen sowie nachsäen.</li>



<li>Radikale Schnitte bei Bäumen, Sträuchern und Hecken sind jetzt aus Naturschutzgründen verboten. Vorsichtige Formschnitte, bei denen nicht mehr als 10 bis 15 Zentimeter abgeschnitten werden, sind in privaten Gärten noch erlaubt. Aber auch da sollten Sie darauf achten, die Vögel nicht zu stören.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im April: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Aufgabenbereich</td>
<td>wichtige Schritte bei der Gartenarbeit</td>
<td>Zeitpunkt/Tipp</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Rasenpflege</td>
<td><ul><li>Rasen von Laub und Moos befreien</li><li>mähen</li><li>bei Bedarf vorsichtig vertikutieren</li><li>lückige Stellen nachsäen</li><li>düngen</li></ul></td>
<td><ul><li>an frostfreien Tagen</li><li>nicht zu tief mähen</li><li>Frühjahrsdünger nutzen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Beetvorbereitung</td>
<td><ul><li>Beete lockern statt tief umgraben</li><li>Unkraut entfernen</li><li>eventuell Schafwollschicht einbringen</li><li>reifen Kompost einarbeiten</li></ul></td>
<td><ul><li>im ganzen April</li><li>Bodenleben möglichst schonen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Schnittarbeiten</td>
<td><ul><li>nur noch leichte Formschnitte von wenigen Zentimetern</li></ul></td>
<td><ul><li>radikale Schnitte an Hecken und Bäumen sind von März bis September verboten <a href="#quelle-1">[1]</a></li><li>immer auf belegte Nester achten</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Aussaat/Pflanzung von Gemüse</td>
<td><ul><li>Direktsaat robuster Kulturen (z. B. Möhren, Radieschen, Spinat, Erbsen, Salate)</li><li>Vorkultur wärmeliebender Arten im Haus</li></ul></td>
<td><ul><li>nur bei frostfreier Erde säen</li><li>Tomaten, Kürbis etc. weiter vorziehen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Obst/Beeren</td>
<td><ul><li>Pflanzungen von Obstgehölzen</li><li>organische Düngung</li><li>auf Schädlinge achten</li></ul></td>
<td><ul><li>früh im Monat pflanzen</li><li>Spätfröste im Blick behalten</li><li>Nützlinge schonen bzw. ausbringen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Kübel/Töpfe</td>
<td><ul><li>Kübelpflanzen umtopfen und alte Erde teilweise ersetzen</li><li>frostharte Arten dauerhaft rausstellen, empfindliche nur tagsüber</li></ul></td>
<td><ul><li>nachts an kalten Tagen mindestens noch mit Vlies schützen</li><li>nah am Haus oder am Balkon stehen lassen</li><li>Staunässe in Töpfen vermeiden</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Teich</td>
<td><ul><li>sehr behutsam Laub und abgestorbene Pflanzenteile am Rand entfernen</li><li>Technik kontrollieren</li></ul></td>
<td><ul><li>Amphibien wie Frösche und Molche laichen jetzt</li><li>größere Reinigungen höchstens noch zu Beginn des Monats einplanen, wenn der März recht kalt war</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Wege</td>
<td><ul><li>Wege von Unkraut und Moos befreien</li><li>Beläge reinigen</li><li>Fugen bei Bedarf nachsanden</li></ul></td>
<td><ul><li>trockene Tage nutzen</li><li>mechanische oder thermische Verfahren statt Chemie bevorzugen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Tiere</td>
<td><ul><li>Nisthilfen und Insektenhotels möglichst bis Monatsanfang aufhängen</li><li>Vogeltränken reinigen</li><li>Rückzugsorte erhalten</li></ul></td>
<td><ul><li>ab Anfang April besonders vorsichtig arbeiten</li><li>brütende Vögel und andere Wildtiere nicht stören</li></ul></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Im April profitieren Sie von den im Herbst gesetzten Blumenzwiebeln. Was Sie da gepflanzt haben, dient jetzt vielen Insekten als Nahrung. Wer das im Herbst vergessen hat, kann aber natürlich auch anderweitig für Blütenpracht in seinem Garten sorgen und vom Fachhandel Frühlingsblüher beziehen und direkt in den Garten setzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 7 Fehler sollte man bei der Gartenarbeit im April vermeiden</h2><ol class="wp-block-list">
<li>empfindliche Pflanzen zu früh auspflanzen: Tomaten, Kürbis oder Melone etc. vertragen keinen Frost. Auch, wenn es schwer fällt, warten Sie die Eisheiligen im Mai ab, bevor Sie diese Pflanzen ins Beet oder Hochbeet geben.</li>



<li>Saatgut zu dicht oder zu tief säen: Besonders bei Karotten, Radieschen und Spinat führt das zu schwachem Wuchs und Konkurrenz um Licht und Nährstoffe.</li>



<li>Staunässe verursachen: Kübelpflanzen und Beete ohne ausreichende Drainage oder mit verstopften Abzugslöchern führen leicht zu Wurzelfäule, vor allem bei häufigem Frühjahrsregen.</li>



<li>Rasen zu kurz mähen: Wer den Rasen direkt im April extrem kurz schneidet, schwächt ihn und fördert Unkraut und Moos. Achten Sie darauf, dass beim ersten Schnitt etwa 5 Zentimeter stehen bleiben.</li>



<li>Überdüngung: Gerade bei Rasen, Stauden und jungen Gehölzen schadet zu viel Dünger mehr, als er nutzt. Düngen Sie daher maßvoll und möglichst natürlich.</li>



<li>Rückschnitt zum falschen Zeitpunkt: Frühjahrsblüher wie die Forsythie sollten Sie nicht schon im April stark schneiden, sonst fällt die Blüte nächstes Mal geringer aus.</li>



<li>nur auf Zierwert achten: Wenn Sie Ihren Garten extrem aufgeräumt, kurz geschnitten und steinreich gestalten, dann nehmen Sie wichtigen Nützlingen den Lebensraum. Lassen Sie ihnen ein paar naturnahe Ecken, in denen auch mal ein Stück Totholz liegen darf.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wovor muss ich die Pflanzen im April noch schützen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im April müssen Sie Ihre Gartenpflanzen vor allem vor Spätfrost, starken Temperaturwechseln, intensiver Sonne, Staunässe, Wind und Hagel schützen. Spätfröste treffen junge Triebe und Blüten, wenn die Pflanzen schon auf Frühling eingestellt sind. Darum sollten Sie bei angekündigten Kälteeinbrüchen vor allem frisch gepflanzte oder früh austreibende Stauden, Gemüsejungpflanzen, Kübelpflanzen und Blütensträucher mit Vlies, alten Laken oder Folientunneln abdecken und empfindliche Töpfe nachts näher ans Haus oder in einen geschützten Bereich stellen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten-1024x769.webp" alt="Nahaufnahme einer hellrosa Magnolienblüte an einem Zweig mit grünen Blättern im hellen Sonnenlicht; weitere Knospen sind im unscharfen Hintergrund erkennbar." class="wp-image-25329" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten-1024x769.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten-300x225.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten-768x577.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten-1536x1153.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten-100x75.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/magnolie-garten.webp 1998w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Gerade die imposante Magnolienblüte wird häufig durch kalte Wetterschübe zerstört © Anastasiia Sapozhnikova / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Neben Frost ist das typische Aprilwetter mit seinen großen Temperatursprüngen problematisch. Tagsüber ist es oft schon sehr sonnig und warm, nachts dagegen kühlt es nochmal richtig ab, dazu viel Wind. Vor allem vorgezogene Tomaten, Paprika, Sommerblumen und andere Jungpflanzen sollten Sie deshalb nur langsam abhärten, also zunächst nur stundenweise draußen, windgeschützt und nicht in der prallen Mittagssonne stehen lassen und die Aufenthaltsdauer dann steigern. Hinzu kommen Bodenprobleme. Anhaltender Aprilregen kann zu Staunässe führen, was gerade bei frisch gesetzten Stauden und Blumenzwiebeln Wurzelschäden und Pilzkrankheiten begünstigt. Achten Sie auf gut drainierten, lockeren Boden, vermeiden Sie Pfützen um die Pflanzen und lockern Sie verkrustete Oberflächen nach starken Regenfällen vorsichtig, damit Luft an die Wurzeln kommt. Schließlich sollten Sie Ihre Pflanzen vor Wind und Hagel schützen, denn die noch weichen Neutriebe von Stauden, Rosen und Ziergehölzen brechen schnell, wenn sie ungestützt im Wind stehen. Binden Sie daher hoch wachsende Pflanzen an Stäbe oder Gerüste, sichern Sie junge Bäumchen mit Pfählen und bringen Sie empfindliche Kübelpflanzen bei Gewitterwarnung möglichst unter Dach in Sicherheit.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich meine Pflänzchen vor Schnecken schützen?</h2><p class="wp-block-paragraph">War der Winter mild und hat es viel geregnet oder geschneit, dann wimmelt es im April nur so vor Nacktschnecken, die sich mit großem Hunger gerade auf die Jungpflanzen und Neuaustriebe stürzen. Wichtig ist, dass Sie Aussaaten, frisch gepflanzte Salatpflanzen und Stauden wie Rittersporn oder Funkien regelmäßig absuchen und die Nacktschnecken möglichst schnell absammeln. Zudem sollten Sie die Stellen im Garten kontrollieren, an denen die Schnecken besonders gerne Eier legen, also zum Beispiel unter Pflanzkübeln, an der Regentonne oder unter lockeren Steinen oder Hölzern. Was viele nicht wissen, ist, dass Schnecken mit Gehäuse reine Nützlinge sind, die sich von alten Pflanzenresten und den Kadavern anderer Tiere ernähren. <a href="#quelle-2">[2]</a> Von ihnen haben Sie bezüglich Ihrer Jungpflanzen also nichts zu befürchten. Aber auch die Nacktschnecken haben ihren Platz im Ökosystem und sollten keinesfalls mit Gift wie dem Schneckenkorn bekämpft werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme eines Tigerschnegels (Limax maximus), der über einen grauen Steinboden kriecht; die charakteristische dunkle Fleckung auf hellem Grund und die Fühler der Nacktschnecke sind im Detail sichtbar." class="wp-image-25331" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/tigerschnecke-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Tigerschnecke ist nicht nur ein Leckerbissen für Igel und Vögel, sondern ernährt sich auch von den Eiern anderer Nacktschnecken und sollte daher in jedem Garten willkommen sein © Trygve Finkelsen / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Im Garten ist der April der optimale Zeitpunkt für Stauden</h2><p class="wp-block-paragraph">Im April ist ein idealer Zeitpunkt, um einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/staudengarten-202018613">Staudengarten</a> anzulegen und bestehende Bestände zu pflegen. Achten Sie beim Pflanzen darauf, den passenden Standort für die jeweilige Art zu suchen und verwenden Sie nur hochwertige Pflanzerde, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Je nach Lage und persönlichem Geschmack können Sie aus einer großen Vielfalt mehrjähriger Pflanzen auswählen, von trockenheitsverträglichen Arten über Steingarten- und Sonnenstauden bis hin zu Gräsern, insektenfreundlichen Pflanzen, Schattenstauden und passenden Begleitern für Rosen. Wenn Sie sich die Auswahl erleichtern möchten, bieten sich Staudenkollektionen an.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was sind Staudenkollektionen?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bei einer Staudenkollektion handelt es sich um fachmännisch zusammengestellte Mischungen, die als Komplettpakete erhältlich sind und jeweils für etwa 3 Quadratmeter Fläche ausreichen. Die aufeinander abgestimmten Pflanzen sorgen innerhalb kurzer Zeit für ein harmonisches und üppiges Staudenbeet, ohne dass Sie jede einzelne Staude selbst auswählen müssen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls im April können zu groß gewordene Stauden geteilt werden. Dabei wird ein Teil des Wurzelstocks mit dem Spaten abgestochen und an anderer Stelle wieder eingepflanzt. Das Teilen dient der Verjüngung der Pflanzen, fördert ihre Vitalität und Blühfreude und beugt dem sogenannten Vergreisen vor. Beachten Sie jedoch, dass nicht alle Stauden das Umpflanzen gut vertragen, Pfingstrosen sollten beispielsweise möglichst ungestört am selben Standort bleiben. Auch der Rückschnitt der Stauden gehört im April zur Pflege dazu. Schneiden Sie sie möglichst vor dem neuen Austrieb zurück. Es ist sinnvoll, das Schnittgut noch einige Tage im Garten liegen zu lassen, da viele Nützlinge die trockenen Pflanzenteile im Winter als Unterschlupf genutzt haben und manche sich dort immer noch aufhalten. So geben Sie ihnen die Möglichkeit, sich rechtzeitig eine neue Bleibe zu suchen, bevor das Material endgültig entfernt wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="690" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-1024x690.jpg" alt="Pflanzplan für einen Staudengarten." class="wp-image-21853" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-1024x690.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-300x202.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1-768x517.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/pflanzenplan-stauden-1.jpg 1189w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Pflanzplan hilft Ihnen dabei, die Stauden so zu verteilen, dass Sie den ganzen Sommer über Freude daran haben © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie unsicher sind, welche Stauden sich in Ihrem Garten am besten kombinieren lassen und wie diese gepflegt werden, dann bieten viele Garten- und Landschaftsbaubetriebe auch an, Ihren Staudengarten anzulegen und bei Bedarf jährlich zu pflegen. Das bietet sich zum Beispiel dann an, wenn Ihr Garten sehr viele dunkle Ecken hat oder wenn es um eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartengestaltung-hanglage-20111544">Gartengestaltung in Hanglage</a> geht. Lassen Sie sich am besten mehrere Angebote machen und vergleichen Sie die Pflanzpläne, denn am Ende muss das Ergebnis zu Ihnen und Ihrem Garten passen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; unverbindlich Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Stauden und Ziergräser können noch im April zurückgeschnitten werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im April ist es für viele Stauden und Ziergräser schon relativ spät, aber bei kühler Witterung können Sie noch einiges nachholen. Wichtig ist, dass der Neuaustrieb noch nicht weit fortgeschritten ist. Typischerweise lassen sich jetzt vor allem die hoch verbleibenden Winterstrukturen einkürzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Gut noch im April zurückzuschneiden sind zum Beispiel:</p><ul class="wp-block-list">
<li>spätaustreibende Ziergräser wie Chinaschilf (Miscanthus), Federborstengras (Pennisetum), Lampenputzergras, Rutenhirse (Panicum), Pfeifengras (Molinia), wenn die frischen Halme erst wenige Zentimeter hoch sind<br></li>



<li>hohe Herbststauden mit trockenen Stängeln, etwa Sonnenhut (Echinacea), Sonnenbraut (Helenium), Astern, Fetthenne/Sedum-Hybriden, Staudenphlox, Eisenkraut (Verbena bonariensis)<br></li>



<li>spät austreibende Präriestauden wie Mädchenauge (Coreopsis), Purpursonnenhut, Brandkraut (Phlomis), Gaura, wenn sie noch nicht voll im Austrieb stehen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist immer der Blick in den Bestand. Sind die neuen Triebe schon deutlich durch das alte Laub gewachsen, sollten Sie nur vorsichtig von Hand auskämmen beziehungsweise oberflächlich abräumen, um frische Triebe nicht zu verletzen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Achten Sie auf den Buchsbaumzünsler</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Kontrollieren Sie Ihre Buchspflanzen ab Anfang April alle paar Tage auf die Raupen des Buchsbaumzünslers. Denn bei einem geringen Anfangsbefall ist es durch Absammeln der gefräßigen Tiere noch möglich, einen für die Pflanze tödlichen Befall zu verhindern. Die Natur kann das nicht von alleine regeln, da es sich bei dem Kleinschmetterling um eine invasive Art handelt und es keine natürlichen Feinde gibt.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gemüsegarten im April: Welches Gemüse ist jetzt an der Reihe?</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Kultur</td>
<td>Maßnahme</td>
<td>Zeitpunkt/Bedingungen</td>
<td>Hinweise</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Karotten</td>
<td>Direktsaat in gleichmäßigen Reihen</td>
<td>ab April bei frostfreiem, abgetrocknetem Boden</td>
<td><ul><li>feines Saatbett bzw. Gemüsebeet</li><li>nicht zu tief säen</li><li>Boden nach der Saat gleichmäßig feucht halten</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Radieschen</td>
<td>Direktsaat in Reihen</td>
<td><ul><li>ab April</li><li>keimen schon bei niedrigen Temperaturen</li></ul></td>
<td><ul><li>reihenweise säen</li><li>regelmäßig ernten</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Rote Bete</td>
<td>Direktsaat in Reihen</td>
<td>ab April bei milder Witterung</td>
<td><ul><li>keimen langsam</li><li>Boden locker halten</li><li>nicht austrocknen lassen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Pastinaken</td>
<td>Direktsaat in Reihen</td>
<td>früh im April, da lange Keimdauer</td>
<td><ul><li>nur frisches Saatgut verwenden</li><li>Boden tief lockern</li><li>gleichmäßig feucht halten</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Erbsen</td>
<td>Direktsaat</td>
<td>je nach Sorte meist Mitte April</td>
<td><ul><li>robuste Frühlingskultur</li><li>Rankhilfe einplanen</li><li>Boden nicht zu trocken</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Buschbohnen</td>
<td>Direktsaat</td>
<td>erst ab ca. 10 bis 12 °C Bodentemperatur (Ende April, manchmal auch erst Anfang Mai)</td>
<td><ul><li>wärmebedürftig</li><li>bei Spätfrostgefahr noch warten oder abdecken</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Mangold</td>
<td>Direktsaat oder Pflanzung vorgezogener Jungpflanzen</td>
<td>ab April bei milder Witterung</td>
<td><ul><li>gleichmäßige Feuchte</li><li>nicht zu dicht säen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Spinat</td>
<td>Direktsaat</td>
<td>früh im April</td>
<td>schießt schnell bei Wärme, daher optimal fürs Frühjahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Feldsalat</td>
<td>Direktsaat</td>
<td>Frühjahrsanbau möglich, Hauptzeit aber Spätsommer/Herbst</td>
<td>feucht halten</td>
</tr>
<tr>
<td>Rucola</td>
<td>Direktsaat</td>
<td>ab Anfang April</td>
<td><ul><li>reihenweise säen</li><li>jung ernten</li><li>neigt bei Wärme zum Schießen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Zwiebeln</td>
<td>meist Zwiebelsets</td>
<td>Steckzwiebeln ab April</td>
<td><ul><li>Reihenabstand ca. 20 bis 25 cm</li><li>unkrautfrei halten</li><li>nicht zu stark düngen</li></ul></td>
</tr>
<tr>
<td>Lauch (Porree)</td>
<td>Pflanzung vorgezogener Jungpflanzen</td>
<td>Pflanzung ab Mitte April</td>
<td>tief pflanzen oder anhäufeln für lange, weiße Schäfte</td>
</tr>
<tr>
<td>Kartoffeln</td>
<td>Pflanzung von Saatkartoffeln</td>
<td>ab Ende April, wenn der Boden sich erwärmt hat</td>
<td><ul><li>Pflanztiefe ca. 8 bis 10 cm</li><li>bei Spätfrost anhäufeln oder abdecken</li><li>regelmäßiges Anhäufeln fördert Ertrag und Frostschutz (Alternative Kartoffelpflanzsack)</li></ul></td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kann ich bereits im April Kräuter in meinen Garten setzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Viele mehrjährige Kräuter lassen sich im April gut in den Garten oder ins Hochbeet setzen. Dazu zählen unter anderem</p><ul class="wp-block-list">
<li>Pfefferminze,</li>



<li>Liebstöckel,</li>



<li>Schnittlauch,</li>



<li>Zitronenmelisse,</li>



<li>Lavendel,</li>



<li>Rosmarin,</li>



<li>Majoran und</li>



<li>Thymian.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Auch für die Kultur in Töpfen eignen sich diese winterharten Aromapflanzen sehr gut. Wichtig ist, die jeweiligen Standort- und Bodenansprüche der einzelnen Arten zu berücksichtigen und für die Pflanzung eine geeignete Kräutererde zu verwenden. Für Basilikum ist es im April meist noch zu früh, weil die Pflanze sehr wärmebedürftig und kälteempfindlich ist. Schon Temperaturen unter etwa 10 °C können das Wachstum deutlich hemmen oder sogar Schäden verursachen. Problematisch sind vor allem kalte Nächte und Spätfröste, die im April noch jederzeit auftreten können. Zudem braucht Basilikum einen gut durchwärmten Boden, um sich zuverlässig zu entwickeln. Auf dem Balkon kann das im späten April schon funktionieren, im Freiland gelingt das in der Regel erst ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen. Ähnlich empfindlich reagieren auch einige andere Kräuter, die aus wärmeren Regionen stammen. Dazu zählen beispielsweise Zitronenbasilikum, Thai-Basilikum, Zitronengras oder auch Ananassalbei. Diese Arten sollten ebenfalls erst dann ins Freie gesetzt werden, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Sie können sie aber bereits im Haus oder auch in einem Gewächshaus vorziehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im April: Welche Blumenzwiebeln kann ich jetzt setzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im April ist Hauptpflanzzeit für viele sommerblühende, eher wärmeliebende Blumenzwiebeln, Samen und Knollen, die keinen oder nur wenig Frost vertragen. Geeignet sind jetzt vor allem</p><ul class="wp-block-list">
<li>Dahlien,</li>



<li>Gladiolen,</li>



<li>Sommerhyazinthen,</li>



<li>Knollenbegonien,</li>



<li>Lilien,</li>



<li>Ranunkeln sowie</li>



<li>verschiedene Zierlaucharten.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">In milderen Lagen bzw. bei weitgehend frostfreiem Boden können Sie diese bereits ab Mitte April setzen, in raueren Lagen warten viele Gärtner bis nach den letzten Nachtfrösten beziehungsweise bis Ende April/Anfang Mai. Nachgeholt werden können im Frühjahr außerdem einige Arten, die man idealerweise im Herbst gesetzt hätte, zum Beispiel Maiglöckchen oder bestimmte Alpenveilchen-Arten. Die Blüte verschiebt sich dann eher nach hinten. Achten Sie auf durchlässigen, humosen Boden, setzen Sie die Zwiebeln etwa doppelt bis dreimal so tief, wie sie hoch sind, und wählen Sie möglichst einen warmen, nicht staunassen Standort, damit die wärmeliebenden Sommerblüher zügig einwurzeln. Das Pflanzen von Blumenzwiebeln klingt einfach, ist aber eigentlich eine Wissenschaft für sich: Welche Zwiebel wann, wo und neben wem? Wenn Sie im Sommer ein wirklich außergewöhnliches Ergebnis möchten, dann überlassen Sie diese Arbeit einem Fachbetrieb.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; unverbindlich Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss ich im April bei Kübelpflanzen beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Kübelgehölze bedürfen im April besonderer Aufmerksamkeit. Das betrifft sowohl Spätfrostphasen, in denen ein zusätzlicher Schutz weiterhin sinnvoll ist, als auch warme, sonnige Tage, an denen der Wasserbedarf der Pflanzen bereits deutlich ansteigen kann. Vor allem immergrüne Arten verdunsten auch zu dieser Jahreszeit über das Laub Wasser und sind deshalb auf eine ausreichende Versorgung angewiesen. Da das Gießen im Frühjahr im Gegensatz zu den Sommermonaten häufig noch nicht im Blick ist, kommt es nicht selten zu Trockenstress und daraus resultierenden Blattschäden. Neben einer bedarfsgerechten Wassergabe ist jedoch stets darauf zu achten, Staunässe zu vermeiden. Sie kann das Wurzelsystem schädigen und die Entwicklung der Gehölze erheblich beeinträchtigen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist bei Bewässerungssystemen im April zu beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im April geht es auch mit den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Gartenbewässerungssystemen</a> wieder los, denn viele Pflanzen brauchen jetzt bereits Unterstützung. Stellen Sie am besten schrittweise auf Betrieb um und achten Sie dabei unbedingt weiterhin auf mögliche Spätfröste und starke Temperaturschwankungen. Füllen Sie die Anlage erst, wenn der Boden weitgehend aufgetaut ist und in Ihrer Region überwiegend frostfreie Nächte zu erwarten sind, was häufig im Laufe des April, regional jedoch auch erst im Mai der Fall sein kann. Sind Nachtfröste angekündigt, können Sie die Hauptzuleitung vorübergehend schließen und das Wasser aus oberirdischen Leitungen und Rohren ablassen, um Frostschäden an Armaturen, Rohren und Regnern zu vermeiden.</p><h3 class="wp-block-heading">Technik-Check nach dem Winter</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hauptzuleitung und Absperrhähne:</strong> langsam öffnen, Druck aufbauen und auf ungewöhnliche Geräusche, Tropfstellen oder Druckabfall achten</li>



<li><strong>Leitungen und Verbindungen:</strong> Sichtkontrolle auf Risse (v. a. bei PE-Rohren, Schlauchkupplungen, Ventilboxen), eventuell kurz unter Druck setzen und dann auf feuchte Stellen im Boden achten</li>



<li><strong>Regner und Tropfleitungen:</strong> jede Zone kurz einzeln laufen lassen, Wurfweite und Sektoren einstellen, verstopfte Düsen reinigen oder tauschen</li>



<li><strong>Filter und Rückflussverhinderer:</strong> Filtereinsätze ausbauen, spülen oder ersetzen; Rückflussverhinderer auf freie Funktion prüfen, damit kein Schmutzwasser ins Hausnetz gelangt</li>



<li><strong>Steuergerät zurücksetzen/anpassen:</strong> Winterprogramme deaktivieren, neue Startzeiten und Laufzeiten passend zu Bodentyp, Exposition und Bepflanzung einstellen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie technisch nicht so versiert sind oder Ihnen einfach die Zeit fehlt, dann können Sie auch einen Fachbetrieb mit der Kontrolle des Bewässerungssystems in Ihrem Garten beauftragen. Ein Profi überprüft dann auch gleich, ob Optimierungen notwendig sind. Übrigens ist der April auch ein guter Zeitpunkt, wenn Sie sich einen eigenen Brunnen wünschen. Bedenken Sie aber, dass Sie in den meisten Regionen für das Bohren eines Brunnens eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/brunnen-bohren-genehmigung-202525089">Genehmigung</a> brauchen, die in manchen Städten, wie zum Beispiel in Nürnberg, nur von einem entsprechenden Fachbetrieb beantragt werden kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; unverbindlich Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was gibt es im April rund um den Teich zu tun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Entfernen Sie zunächst vorsichtig abgestorbene Pflanzenteile und Laub aus dem Wasser und prüfen Sie anschließend den Teichrand auf mögliche mechanische Schäden. Sinnvoll ist außerdem eine Kontrolle des pH-Werts. Ideal ist ein Bereich zwischen 6,5 und 7,5. Liegt der Wert zu niedrig, kann das Fische und Pflanzen belasten. Ein zu hoher pH-Wert fördert dagegen das Algenwachstum und verschlechtert die Lebensbedingungen im Teich deutlich. Auch für die Bepflanzung ist das Frühjahr eine gute Zeit. Bestehende Pflanzungen lassen sich jetzt gut überprüfen und bei Bedarf mit neuen Wasserpflanzen, Seerosen oder passenden Uferpflanzen ergänzen oder auch minimieren, wenn die Pflanzen zu viel Raum im Gartenteich einnehmen. Sobald die Wassertemperatur etwa 12 °C erreicht, können auch die Teichfische wieder gefüttert werden. Starten Sie dabei zunächst mit kleinen Futtermengen, da der Stoffwechsel der Tiere erst allmählich wieder in Gang kommt. Mit steigenden Temperaturen nimmt dann auch der Futterbedarf nach und nach zu. Warten Sie mit den Teicharbeiten allerdings nicht zu lange, bei den Libellen dauert es zwar mit der Eiablage noch bis Mai, aber die Molche sind schon fleißig dabei und sollten möglichst wenig gestört werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Behandlung braucht der Rasen im April?</h2><p class="wp-block-paragraph">Im April beginnt für bestehende Rasenflächen die Startphase. Jetzt geht es ans Mähen, Vertikutieren, Düngen, <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-reparieren-20111443">Rasen reparieren</a> und Nachsäen. Rollrasen können Sie jetzt ebenfalls sehr gut verlegen, wenn der Boden frostfrei ist und gut bewässert wird.</p><h3 class="wp-block-heading">Das ist im April bei der Rasenpflege zu tun</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aufräumen:</strong> Entfernen Sie Laub, Äste, altes Schnittgut und Maulwurfshügel, damit die Halme Licht bekommen und der Boden abtrocknen kann.<br></li>



<li><strong>Mähen:</strong> Der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/rasen">erste Schnitt des Rasens</a> sollte bei aktivem Wachstum erfolgen (Bodentemperatur ca. ab 8 bis 10 °C). Die Schnitthöhe sollte circa 5 Zentimeter bei Gebrauchsrasen betragen. Auf jeden Fall sollten Sie nie mehr als ein Drittel der Halmlänge abschneiden.<br></li>



<li><strong>Vertikutieren:</strong> Der April ist optimal fürs <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">Rasen vertikutieren</a>, wenn der Boden frostfrei, nicht nass und schon im Saft ist; Messer nur 2 bis 3 Millimeter tief einstellen, um die Wurzeln nicht zu verletzen.<br></li>



<li><strong>Nachsaat:</strong> Direkt nach dem Vertikutieren am besten die Lücken mit passender Rasenmischung (z. B. Sport- oder Schattenrasen) nachsäen und feucht halten.<br></li>



<li><strong>Düngung:</strong> Die Frühjahrsdüngung sollten Sie jetzt abschließen. Bei starkem Moosbefall können Sie gegebenenfalls vorher kalken, wenn der Boden zu sauer ist.<br></li>



<li><strong>Bewässerung:</strong> Bei trockenem Aprilwetter selten, aber durchdringend wässern, damit das Wasser 10 bis 15 Zentimeter tief eindringt und die Wurzeln in die Tiefe lenkt.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Rollrasen im April: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt</h3><p class="wp-block-paragraph">Frostfreie Perioden ab Anfang April gelten als besonders günstiger Zeitpunkt für das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-verlegen-20111470">Rollrasen verlegen</a>, denn in dieser Phase erwärmt sich der Boden zunehmend, während die Verdunstung noch vergleichsweise moderat bleibt. Zudem ist der Boden im Frühjahr meist länger gleichmäßig feucht, sodass der frisch verlegte Rasenteppich gut anwachsen und ein tiefreichendes Wurzelsystem ausbilden kann, bevor sommerliche Hitze oder die Belastungen des kommenden Winters einsetzen. Auch die Verfügbarkeit spricht für diesen Zeitraum, weil viele Anbieter ihre Produktion gezielt auf die Saison ab April ausrichten, sodass frische Ware sowie unterschiedliche <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-sorten-202524842">Rollrasensorten</a> wie Schatten-, Sport- oder Zierrasen in der Regel gut erhältlich sind. Die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-verlegen-kosten-202322857">Kosten für das Verlegen von Rollrasen</a> sind abhängig von der Sorte und der Fläche, die Saison macht hier weniger Unterschied.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; unverbindlich Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich im April Nützlinge in meinem Garten unterstützen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nützlinge sind für einen gesunden Garten unverzichtbar, weil sie Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben oder Raupen auf natürliche Weise in Schach halten und damit den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel überflüssig machen. Gleichzeitig sorgen viele nützliche Insekten wie Wildbienen, Hummeln, Marienkäfer, Schmetterlinge oder Schwebfliegen durch ihre Bestäubungsleistung dafür, dass Obstbäume, Beerensträucher und Gemüse reichlich Blüten und Früchte ausbilden. Ein Garten, in dem sich viele Nützlinge wohlfühlen, ist insgesamt stabiler, artenreicher und widerstandsfähiger, da sich ein natürliches Gleichgewicht einstellt und sich Pflanzenschutzprobleme oft von selbst regulieren. Fördern können Sie Nützlinge, indem Sie eine große Pflanzenvielfalt mit durchgehendem Blütenangebot vom Frühjahr bis in den Herbst schaffen, auf chemische Mittel verzichten und stattdessen mit Kompost und Mulch arbeiten. Darüber hinaus helfen strukturreiche Lebensräume wie Hecken, Wildblumenstreifen, Totholz-, Stein- und Laubhaufen, kleine Wasserstellen sowie Nisthilfen oder offene Sandflächen für Wildbienen, den Tieren Nahrung, Unterschlupf und geeignete Brutplätze zu bieten. Die Voraussetzungen dafür schaffen Sie bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305">Gartenarbeit im März</a> und April. Wenn Sie ein Insektenhotel anbringen möchten, können Sie entweder ein fertiges Modell kaufen oder zum Beispiel auch selbst eines bauen. Entscheidend ist aber der richtige Standort, bevorzugt ein sonniger und geschützter Bereich, damit sich das Insektenhotel ausreichend erwärmen kann. Achten Sie darauf, die Öffnungen möglichst wettergeschützt auszurichten, damit keine Feuchtigkeit eindringt. <a href="#quelle-3">[3]</a> Damit sich Wildbienen und andere Nützlinge dort wohlfühlen, müssen in der Nähe genügend Nahrungsquellen vorhanden sein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/03/insektenhotel-im-garten_u35ozv.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/03/insektenhotel-im-garten_u35ozv-1024x768.jpg" alt="Frontalansicht eines selbst gebauten Insektenhotels im Garten" class="wp-image-17211" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/03/insektenhotel-im-garten_u35ozv-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/03/insektenhotel-im-garten_u35ozv-300x225.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/03/insektenhotel-im-garten_u35ozv-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Insektenhotels bringen Sie am besten in der Nähe von Obstbäumen oder einem Kräutergarten an  © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Bevor Sie im April bedenkenlos graben und düngen, lohnt sich ein einfacher Bodentest, denn ein zu nasser oder zu saurer Boden im Frühling kann die gesamte Saison sabotieren, auch wenn die Pflanzen zunächst gesund wirken.</li>



<li>Wer jetzt im Frühjahr gezielt früh blühende Pflanzen wie Phacelia oder Borretsch zwischen die Gemüsebeete sät, schafft ein natürliches Bestäuber-Netzwerk, das die Ernte später um ein Vielfaches steigern kann.</li>



<li>Gartenarbeit im April kann anstrengend werden. Wenn Sie gleich zu Beginn alles auf einmal erledigen wollen, riskieren Sie Überlastung und Frustration. Daher ist ein realistischer Wochenplan oft wichtiger als das perfekte Saatbeet.</li>



<li>Der Aussaatzeitpunkt nach dem Mondkalender ist eine Option. Wurzelgemüse soll bei abnehmendem Mond besser gedeihen, während Blattgemüse bei zunehmendem Mond kräftiger wächst. Wissenschaftlich eindeutig belegt ist dieser Effekt bislang jedoch nicht.</li>



<li>Anstatt die Beete streng nach Gemüsesorten zu trennen, lohnt es sich, auf natürliche Pflanzenkombinationen zu setzen. Tagetes, die sogenannte Studentenblume, hält beispielsweise Schädlinge fern.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; unverbindlich Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Mit dem endgültigen Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf eröffnet sich für Hobbygärtner ein breites Spektrum an Aufgaben, die den Grundstein für eine erfolgreiche Gartensaison legen. Es dreht sich jetzt vieles um den Neuanfang. Die Beete werden vorbereitet, kälteresistente Gemüsesorten wie Salat, Spinat oder Radieschen lassen sich bereits direkt ins Freiland aussäen und beim Rasen ist es Zeit fürs Vertikutieren. Ein besonderes Problem im April ist die Witterung, denn Spätfröste sind keine Seltenheit und können empfindliche Pflanzen gefährden. Wer aber jetzt die richtigen Weichen stellt, kann sich im Sommer und Herbst über einen blühenden Garten und eine reiche Ernte freuen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im April: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Darf ich meine Hecke im April noch schneiden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ab dem Monat April sollten Sie davon absehen, Ihre Hecken noch zu schneiden. Ein richtiger Schnitt ist sowieso verboten, weil sie damit die Tiere, die auf allen Ebenen in Hecken wohnen und nisten, stören. Aber auch kleine Formschnitte sollten bis zum April abgeschlossen sein.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sollten Blühpflanzen im Garten nicht nur am Rand stehen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kurze Flugwege bedeuten bei Bienen und anderen Bestäubern mehr Energie für die eigentliche Bestäubung, weniger Stress und mehr Ertrag bei schlechtem Wetter. Deshalb sind verstreute Mikro-Blühfelder zwischen den Beeten oft wirkungsvoller als ein einziges, großes Staudenbeet am Zaun.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie kann man im April mit kleinen Maßnahmen langfristig die Gartenarbeit reduzieren?</h3><p class="wp-block-paragraph">Jede gut gesetzte Staude, jeder strukturierte Beet-Rand und jede früh ausgelegte Mulchschicht spart Ihnen in den Folgemonaten Gieß-, Hack- und Jätezeit. Wenn Sie den April nutzen, um Lücken mit robusten Bodendeckern zu schließen, Beete klar zu gliedern und Problemzonen (z. B. Staunässe, Windschneisen) einmal grundsätzlich anzugehen, wird der Garten im Sommer deutlich pflegeleichter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Gesetzliche Regelungen zum Heckenschnitt – NABU BW“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/gartenpflege/34461.html" title="">baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/gartenpflege/34461.html</a>. Zugegriffen 23. März 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] <em>Peta.de</em>, <a href="https://www.peta.de/themen/schnecken/" title="">www.peta.de/themen/schnecken/</a>. Zugegriffen 25. März 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] „Insektenhotel selber bauen“. <em>Bund-naturschutz.de</em>, <a href="https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/insektenhotel-selber-bauen" title="">www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/insektenhotel-selber-bauen</a>. Zugegriffen 25. März 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ol class="wp-block-list"></ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-april-202625325">Gartenarbeit im April: Dies gilt es im Garten jetzt zu erledigen</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der März ist der Gartenmonat, in dem es wieder einiges draußen zu tun gibt und jetzt endlich dürfen Sie auch loslegen und Ordnung in Ihrem Garten schaffen. Vielen Gartenbesitzern ist es in den letzten Wochen schon schwergefallen, die ersten jungen Pflänzchen noch nicht freizulegen und nicht hier und da mal die Gartenschere anzusetzen. Doch das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der März ist der Gartenmonat, in dem es wieder einiges draußen zu tun gibt und jetzt endlich dürfen Sie auch loslegen und Ordnung in Ihrem Garten schaffen. Vielen Gartenbesitzern ist es in den letzten Wochen schon schwergefallen, die ersten jungen Pflänzchen noch nicht freizulegen und nicht hier und da mal die Gartenschere anzusetzen. Doch das Warten hat sich gelohnt. Jetzt wacht die Natur richtig auf, die Insekten und Kleintiere wie Igel oder Molche, die in Ihrem Laub überwintert haben, machen sich auf die Suche nach geeigneten Partnern und das Winterbett darf weggeräumt werden. Die Hecken durften Sie ja bereits schneiden, wer das noch nicht gemacht hat und nur ein bisschen in seinem privaten Garten korrigieren möchte, darf das auch jetzt noch tun, sofern er dabei nicht die Vögel beim Nestbau stört. Und auch sonst gibt es einiges zu tun, damit der Garten im Frühjahr so richtig durchstarten kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der März ist in der Gartenarbeit der Monat der Vorbereitung, egal ob Ziergarten, Nutzgarten oder eine Mischung aus beidem. Wer jetzt in die Pflege des Gartens und der Hochbeete invesiert, wird eine reiche Ernte haben. </li>



<li>Anfang März ist der optimale Zeitpunkt, um Kernobstbäume wie Apfel oder Quitte zurückzuschneiden. </li>



<li>Jetzt ist eine gute Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Die Frühjahrspflanzung eignet sich unter anderem für frostempfindliche Gehölze wie Rhododendron, Hortensie oder Kirschlorbeer. </li>



<li>Das frühe Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um Gräser und Sommerstauden zu teilen. Das bringt 2 Vorteile: Erstens blühen die Pflanzen dann schöner und zweitens haben Sie so mehrere neue Pflanzen, die Sie an anderer Stelle im Garten wieder einsetzen können. </li>



<li>Wenn Sie bereits zusätzlich zu den Krokussen und Tulpen ein bisschen Farbe im Garten haben wollen, dann eignen sich Stiefmütterchen oder Hornveilchen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im März: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Aufgabenbereich</th>
<th>wichtige Schritte bei der Gartenarbeit</th>
<th>Zeitpunkt/Tipp</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Rasenpflege</td>
<td>
<ul>
<li>Laub, Moos und Filz entfernen</li>
<li>mähen</li>
<li>Frühjahrsdünger einbringen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ab 8 bis 10 °C</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Beetvorbereitung</td>
<td>
<ul>
<li>Lockern</li>
<li>Unkraut jäten</li>
<li>Kompost (2 bis 3 kg/m²) einarbeiten</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Anfang März: pH-Wert prüfen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schnittarbeiten</td>
<td>
<ul>
<li>Obstbäume, Sträucher und Rosen zurückschneiden</li>
<li>sommerblühende Gehölze nur bedingt</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ab Anfang bis Mitte März</li>
<li>sehr scharfe Schere verwenden, um Verletzungen und damit mögliche Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Aussaat/Pflanzung von Gemüse</td>
<td>
<ul>
<li>Radieschen, Spinat und Erbsen können ins Frühbeet</li>
<li>Tomaten jetzt vorziehen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>nur frostharte Sorten verwenden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Obst/Beeren</td>
<td>
<ul>
<li>Erdbeeren entlauben und düngen</li>
<li>Sträucher gezielt auslichten</li>
<li>mulchen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ab Anfang März</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kübel/Töpfe</td>
<td>
<ul>
<li>abhärten und umtopfen</li>
<li>Frühblüher setzen</li>
<li>Vlies bei Frost</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ab Anfang März</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Womit fange ich in meinem Garten im März an? </h3><p class="wp-block-paragraph">Beginnen Sie am besten mit frostunabhängigen Arbeiten und überprüfen Sie als erstes Brutkästen, Werkzeug und Ihre Vorräte an frischer Erde, Kompost, Dünger und Saatgut. Auch das alte Laub können Sie jetzt getrost entfernen von Rasen, Beeten und Wegen. Dann sieht Ihr Garten im Handumdrehen schon wieder viel schöner aus. Und wenn Sie ganz viel Lust haben, bereits die ersten Sonnenstrahlen auf der Terrasse zu genießen, dann können Sie auch schon mal die Terrassenmöbel wieder aufstellen. Denken Sie aber daran, eine Plane bereit zu halten, für anhaltende Regentage oder eventuelle späte Schneetage. Das ist natürlich umso relevanter, je anfälliger das Material alt. Anfang bis Mitte März ist auch ein guter Zeitpunkt, um Zäune und <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/sichtschutz">Sichtschutz</a> zu setzen, da sie jetzt nicht Gefahr laufen, bei den Arbeiten junge Pflanzen zu zerteten. Der März ist außerdem eine gute Zeit, um eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/outdoorkueche-planen-202524893">Outdoorküche zu planen</a> oder einen neuen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenweg-pflastern-20135551">Gartenweg zu pflastern</a>. </p><h3 class="wp-block-heading">Wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Aufgabe? </h3><p class="wp-block-paragraph">Märztage können bereits sehr warm werden, aber auch noch ziemlich frostig sein. Es macht also durchaus einen Unterschied, ob Sie eine Arbeit bereits zu Beginn des Monats durchführen oder erst gegen Ende.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-1024x683.webp" alt="Zwei blühende gelbe Forsythiensträucher stehen vor einer roten Backsteinfassade in einem Frühlingsgarten. Im Vordergrund blühen weiße Narzissen und lila Kissenprimeln." class="wp-image-25310" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-2048x1366.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/forsythien-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Forsythien sind sozusagen ein Startschuss für die Gartenarbeit, denn wenn sie blühen, dürfen Sie richtig loslegen © PaulMaguire / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfang März:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Beetvorbereitung</li>



<li>Beerensträucher wie Johannisbeere oder Stachelbeere schneiden</li>



<li>Hibiskus und Hortensie schneiden</li>



<li>Kästen für den Balkon sowie Kübel vorbereiten</li>



<li><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-reinigen-2011520">Reinigen des Gartenteichs</a></li>



<li>Wege, Terrasse und Treppen von Moos und Laub befreien </li>



<li>Nistkästen säubern</li>



<li>Futterhäuschen säubern und verstauen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitte März:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Komposthaufen umsetzen</li>



<li>Terrassenmöbel aufstellen</li>



<li>Hochbeete auffüllen</li>



<li>Gemüsebeete vorbereiten</li>



<li>mit der Rasenpflege beginnen</li>



<li>Rosen zurückschneiden (nach dem Beginn der Forsythienblüte)</li>



<li>Kernobstbäume kürzen</li>



<li>Aussaat und Pflanzung der ersten Gemüsesorten</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Ende März:</strong> </p><ul class="wp-block-list">
<li>Tomaten, Parika und Chili aus Samen auf der Fensterbank vorziehen</li>



<li>Frühkartoffeln pflanzen</li>



<li>Sommerblumen aussäen im Gewächshaus oder vorziehen</li>



<li>Triebe auf Winterschäden oder Schädlinge kontrollieren und gezielt beseitigen</li>



<li>Steckzwiebeln und Knoblauch setzen</li>



<li><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-pflegen-20146625">Pflege des Gartenteichs</a></li>



<li>Lupinen und Puffbohnen im Freiland aussäen</li>



<li>Bewässerung wieder startklar machen</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 10 Gartenwerkzeuge brauchen Sie im März</h2><ul class="wp-block-list">
<li>schnittfeste Gartenhandschuhe</li>



<li>Garten- und Heckenschere </li>



<li>Astschere oder Klappsäge (eins von beidem, je nach Gehölzen)</li>



<li>Laubrechen </li>



<li>Handhacke</li>



<li>Handkralle</li>



<li>Pflanzkelle</li>



<li>Handrechen</li>



<li>Gießkanne mit Brausekopf (das Gartenwasser sollten Sie aufgrund von möglichem Nachtfrost noch abgestellt lassen)</li>



<li>Schubkarre/Gartenwanne oder stabile Behälter wie Kuften (zum Sammeln/Transport)</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie bereite ich die Beete im März richtig vor? [Schritt-für-Schritt-Anleitung]</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Pflanzenreste und Unkraut entfernen</strong>: Rechen Sie Laub, Wurzeln und Wildkräuter wie Vogelmiere gründlich ab.<br></li>



<li><strong>Boden lockern</strong>: Mit einer Grabegabel 20 bis 30 Zentimeter tief auflockern, aber nicht umgraben.<br> </li>



<li><strong>Kompost einarbeiten</strong>: 2 bis 3 kg/m² vor der Aussaat oberflächlich ausbringen und lediglich flach in die obersten 5 bis 10 Zentimeter einharken, statt ihn tief unterzugraben. Durch dieses behutsame Einarbeiten schützen Sie die empfindlichen Bodenlebewesen und stellen sicher, dass die Nährstoffe genau dort verfügbar sind, wo die Jungpflanzen sie für einen kräftigen Start benötigen. Achten Sie darauf, den Kompost bei bedecktem Himmel oder leichtem Regen zu verteilen, damit die enthaltenen Mikroorganismen nicht durch direkte UV-Strahlung abgetötet werden.<br></li>



<li><strong>pH-Wert testen:</strong> Der Boden der Beete sollte einen pH-Wert von 6 bis 7 haben. So schaffen Sie die besten Bedingugnen für gutes Pflanzenwachstum, denn der Boden-pH-Wert muss zu den Bedürfnissen der Pflanzen passen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WIE MESSE ICH DEN PH-WERT DES BODENS?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie den Boden-pH-Wert messen möchten, dann haben Sie die Möglichkeit, Schnellteststreifen beziehungsweise  ein Bodenmessgerät zu verwenden oder, wenn Sie die Nährstoffe zusätzlich genau bestimmt haben möchten, eine Laboranalyse durchzuführen. Stark sauer ist ein pH-Wert von 3,5 bis 5,0 und stark basisch einer von mehr als 8,5. Sie liegen in einem guten und neutralen Bereich, wenn Ihr Boden einen pH-Wert von 6 bis 7 hat. Wenn Sie nur so ungefähr wissen möchten, wie der Boden ist, dann können Sie auch mit Hausmitteln arbeiten. Mischen Sie dazu etwas Erde mit destilliertem Wasser und geben Sie einmal Backpulver hinzu und einmal Essig. Schäumt und zischt es, dann liegt bei Backpulver ein saurer Boden vor und bei Essig ein basischer. Kommt es zu keiner Reaktion, dann ist Ihr Beetboden neutral und Sie können getrost mit dem Pflanzen beginnen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Bäume sollten Sie jetzt zurückschneiden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Schnitt der <strong>Kernobstbäume</strong> sollte während der Winterruhe erfolgen, allerdings nicht, wenn das Thermometer noch unter minus 5 Grad sinkt. Daher ist ein trockener Tag Anfang März eine gute Zeit, um diese Arbeit anzugehen. Aber: Gerade an Wintertagen mit Sonnenschein und Minustemperaturen ist das <strong>Risiko für Frostschäden</strong> besonders hoch. Zwischen der sonnigen und der schattigen Seite eines Baumstamms können dann deutliche Temperaturunterschiede entstehen. Erwärmt sich die dem Licht zugewandte Stammseite, dehnt sich das Rindengewebe dort aus, während die gegenüberliegende Seite weiterhin gefroren bleibt. Die daraus resultierenden Spannungen können dazu führen, dass die Rinde aufreißt. Solche Spannungsrisse treten außerdem häufig auf, wenn die Temperaturen zwischen Tag und Nacht stark schwanken. Die Wunden, die sich daraus bilden, sind ein optimaler Nährboden für Bakterien und Pilze. Da die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/baumpflege">Baumpflege</a> durchaus einige knifflige Aufgaben beinhaltet und Sie auch unbedingt aufpassen müssen, dass Sie <strong>keine Vögel beim Nestbau stören</strong>, ist es in vielen Fällen besser, sich professionelle Hilfe zu holen und einen Landschaftsgärtner den <strong>Pflege und Formschnitt</strong> im März durchführen zu lassen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Obstbäume schneiden lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Darf ich meine Hecke im März noch schneiden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist die Pflicht eines Gartenbesitzers, Rücksicht auf den Lebensraum der dort heimischen Tiere zu nehmen und das ist auch der Grund, warum Hecken <strong>ab dem 1. März</strong> bis in den Herbst hinein <strong>nicht mehr geschnitten werden dürfen</strong>. Dieses Verbot, das auch gesetzlich verankert ist, gilt allerdings für radikalere Schnitte. Wenn Sie Ihre Hecke nur vorsichtig ein bisschen in Form bringen möchten, zum Beispiel, weil sie zu weit auf den Gehweg ragt, dann ist das trotzdem möglich. Dabei sollten Sie aber nicht mehr abschneiden als ein paar Zentimeter. Unabhängig von den Gesetzen appellieren Umweltorganisationen wie der NABU an private Gartenbesitzer auch mit kleineren Eingriffen zumindest bis Juli zu warten, da ein vollkommen vogelfreundlicher Heckenschnitt nur schwer umsetzbar ist. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Am besten wenden Sie sich auch hier an einen Fachbetrieb. Hier zeigt man Ihnen in einem Vorgespräch, was noch an der Hecke gemacht werden kann und welche <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/heckenschnitt-kosten-20147260">Kosten beim Heckenschnitt</a> auf Sie zukommen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Stauden und Ziergräser müssen im März zurückgeschnitten werden? </h2><p class="wp-block-paragraph">Der März ist perfekt, um sommer- und herbstblühende Stauden und Gräser wie Bambus zu schneiden und zu verjüngen. Wenn Sie sie jetzt teilen, blühen und gedeihen sie nicht nur später wieder deutlich üppiger, sondern Sie haben auf diese Weise auch ein paar neue Pflanzen für andere Stellen im Garten. Lockern Sie dazu zuerst die Erde und heben Sie den Wurzelballen vorsichtig heraus. Ist er sehr dicht und fest verwurzelt, klappt das Teilen am besten mit einem scharfen Spaten oder einem großen Messer. Achten Sie darauf, dass jedes Stück mindestens 2 Triebknospen hat, aber insgesamt nur etwa faustgroß ist und dass alles, was krank oder vertrocknet aussieht, gleich entfernt wird. Auch Pflanzen wie die Glanzmispel kann man im März hervorragend pflanzen, schneiden und düngen, da der Neuaustrieb direkt bevorsteht. Ein Rückschnitt vor dem Austrieb sorgt für dichten Wuchs und leuchtend rote Blätter. Gleiches gilt für den Hibiskus, der durchaus auch mal einen starken Rückschnitt ins alte Holz gut verträgt. Schneiden Sie am besten so, dass Sie nach einem nach außen zeigenden Auge den Schnitt machen, so bleibt der Busch von innen luftig. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Hortensien nicht zu spät schneiden. Bis Mitte März sollten Sie diese Arbeit erledigt haben, damit sich im Sommer eine große Blütenvielfalt bilden kann. Beim Hortensienschnitt gehen viele zu zaghaft vor, dabei ist das – außer vielleicht bei der Bauernhortensie – nicht notwendig. Gerade Rispenhortensien oder Schneeballhortensien sollten Sie mit einer scharfen Gartenschere relativ kurz über dem Boden einkürzen. Lassen Sie dabei <strong>2 Augenpaare pro Trieb</strong> stehen. So vergreist die Hortensie nicht und bringt zahlreiche neue Blüten. Sie sollten allerdings bedenken sollten, dass wenn Sie alle Triebe auf gleiche Höhe kürzen, die Pflanze im Sommer keine so schöne Form mehr hat. Schneiden Sie sie daher am besten so, dass in der Mitte längere Triebe stehen und außen kürzere.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Immergrüne Gehölze haben auch in den Wintermonaten Durst, vor allem dann, wenn die Sonne strahlt. Die Pflanzen verdunsten über ihre Blätter sehr viel Wasser und sollten an trockenen, frostfreien Tagen gegossen werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Stauden schneiden lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wovor muss ich die Pflanzen im März noch schützen? </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Austreibenden Stauden, Gehölze und Frühblüher sollten in klaren Nächten mit Frostgefahr mit Vlies, Folie oder Tannenzweigen abgedeckt werden, weil junge Triebe und Knospen sehr frostempfindlich sind.<br></li>



<li>Kübelpflanzen, mediterane Pflanzen und Frühblüher aus dem Gewächshaus sollten da zunächst noch ein bisschen bleiben, da sie auf Minusgrade deutlich sensibler reagieren als winterharte Arten.<br></li>



<li>Jungpflanzen und frühe Aussaaten im Beet können Sie mit Vlies vor kaltem Wind, Starkregen und Verdunstung schützen.<br></li>



<li>Gemüsejungpflanzen im Freiland können Sie mit Kulturschutz- oder Gemüseschutznetzen abschirmen. Das hilft gegen fliegende Schadinsekten wie Kohl- oder Möhrenfliegen, die jetzt mit der Eiablage beginnen. <br></li>



<li>Sie sollten Schnecken früh im Jahr bekämpfen und bereits jetzt Barrieren bauen und erste Exemplare absammeln, denn die Tiere haben es auf junge, zarte Pflänzchen abgesehen.<br></li>



<li>Wenn zum Beispiel Ihre Rosen immer wieder mit Pilzkrankheiten zu kämpfen haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt um Sie mit einem Stärkungsmittel aus dem Gartenbetrieb widerstandsfähiger zu machen. Entfernen Sie gerade bei diesen Pflanzen altes Laub vom Boden, um Pilzsporen zu reduzieren und kontrollieren Sie sie früh auf Blattläuse.<br></li>



<li>Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um wurzelnackte Gehölze einzusetzen. Aber wichtig ist, diese durch eine Mulchschicht am Boden noch zu schützen. Am besten lassen Sie die Triebe nur wenige Zentimeter rausschauen.<br></li>



<li>Das erste Düngen erfolgt im Frühjahr ab Anfang März und ist abhängig davon, um welche Pflanzenart es sich handelt. Bei Himbeeren nimmt man zum Beispiel Kompost und Hornspäne, für Hortensien ist gut abgelagerter Rindermist, für Johannsibeeren dagegen Pferdemist das beste. Hier gilt es sich gut zu informieren oder einem Fachmann das Düngen zu überlassen. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich Frostschäden und was kann ich tun?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ist es zum Beispiel unter einer Schutzhaube zu Wintertrockenheit gekommen und hat eine Pflanze wie der Rosmarin an den Tagen, an denen sie Wasser gebraucht hätte, zu wenig Feuchtigkeit erhalten, kann es passieren, dass sie braun wird. Doch das muss nicht bedeuten, dass die Pflanze kaputt ist. Kratzen Sie vorsichtig mit dem Fingernagel am Stengel und überprüfen Sie, ob sich unter dem Braunen Stiel noch Grün befindet. Wenn ja, wird sich das Grün mit ziemlicher Sicherheit erholen. Handeln Sie aber jetzt nicht überstürzt und <strong>warten Sie mit dem Zurückschneiden noch</strong> 1 bis 2 Wochen. Schneiden Sie dann die abgestorbenen Teile bis ins gesunde Grün zurück und verwenden Sie dafür eine scharfe, saubere Schere. So können Sie Infektionen an den Schnittstellen vermeiden. Unterstützend hilft bei frostfreiem Wetter moderates Gießen, lockeres Mulchen und gute Luftzirkulation.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Noch bis zu den Eisheiligen Mitte Mai können Nachtfröste auftreten. Bis dahin benötigen manche Pflanzen einen Schutz und sollten während dieser Zeit nachts mit einem Vlies abgedeckt werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Frühbeet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Frühbeet besteht typischerweise aus einem niedrigen, rechteckigen Kasten mit einer transparenten Abdeckung aus Glas, Acryl oder Folie. Die Konstruktion ist flach, manchmal mit einem geneigten Dach zur optimalen Sonneneinstrahlung ausgestattet und steht direkt auf dem Boden. Unter der Erdschicht kann eine Mist- oder Kompostlage für zusätzliche Bodenwärme sorgen. Durch die Abdeckung entsteht ein Mikroklima, das Temperaturen um 5 bis 10 Grad höher hält als draußen. Wenn nachts noch strenge Fröste drohen, hilft zusätzlich ein Vlies im Frühbeet, und an sonnigen Tagen sollten Sie gut lüften, damit es nicht zu Hitzestau kommt. Diese Bedingungen sind ideal für frostempfindliche Jungpflanzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Der Garten im März: Welches Gemüse darf bereits ins Frühbeet? </h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Gemüsesorten und Kräuter</th>
<th>Hinweise zur Aussaat/Pflanzung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Radieschen</li>
<li>Rettich</li>
<li>Gartenkresse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>schnellkeimend</li>
<li>verträgt auch niedrige Temperaturen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Blattsalate (Schnitt-/Pflücksalat)</li>
<li>Rucola</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>kühle Bedingungen sind ideal</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Spinat</li>
<li>Feldsalat</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>sehr robust</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>frühe Karotten</li>
<li>Rote Bete</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>bei etwas erwärmtem Boden</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Lauchzwiebeln</li>
<li>Frühlingszwiebeln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>brauchen noch Schutz</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Dill</li>
<li>Kerbel</li>
<li>Schnittlauch</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>kühle Keimtemperaturen bevorzugt</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Petersilie</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>lange Keimung (3 bis 4 Wochen)</li>
<li>warm halten</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese Pflanzen können Sie im März aus Samen vorziehen</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Mangold</li>



<li>Tomaten</li>



<li>Paprika </li>



<li>Kohlrabi</li>



<li>Chili</li>



<li>Auberginen</li>



<li>Basilikum und andere empfindliche Kräuter </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn es Ihnen an Platz, Zeit oder Geduld mangelt, können Sie auch warten, bis Sie die Pflanzen direkt draußen aussäen können, statt sie erst im Frühbeet, in einem Topf oder einer Anzuchtschale auf der Fensterbank zum Wachsen zu bringen. Zusätzlich hat man auch die Möglichkeit, in Gärtnereien oder Gartencentern <strong>bereits vorgezogene kräftigere Jungpflanzen </strong>zu kaufen und wenn es warm genug ist, direkt auszusetzen. Achten Sie hierbei aber darauf, dass nicht jede Pflanze sich in der Nachbarschaft einer anderen wohlfühlt. Eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098">Mischkulturtabelle</a> zeigt ihnen, wie sich die Sorten am besten kombinieren lassen und sich so gegenseitig stärken. </p><h3 class="wp-block-heading">Ist der März die richtige Zeit für Salat?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im März ist Salat im Freiland trotz seiner Kälteresistenz oft noch <strong>durch Spätfröste gefährdet</strong>, weshalb ein zuverlässiger Frostschutz wichtig ist, um junge Pflanzen vor Temperaturen unter etwa minus 4 Grad zu bewahren. Am einfachsten funktioniert das Abdecken mit weißem Gartenvlies, das Licht und Wasser durchlässt und leichten Frost abpuffert. Noch wirksamer sind Frühbeete oder Minitunnel mit Folie oder Vlies, die die Wärme besser halten. Zusätzlich isoliert eine Mulchschicht aus Stroh, Laub oder Rindenmulch den Boden und schützt die Wurzeln, während bei einzelnen Pflanzen Pflanzglocken oder abgeschnittene Plastikflaschen als kleines „Minigewächshaus“ dienen. Achten Sie am besten auf besonders robuste Sorten, sogenannte Wintersalate. An sonnigen Tagen sollten Folie und Vlies wieder entfernt werden, damit es nicht zu Überhitzung oder Schimmel kommt. Und Gießen nicht vergessen!</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-1024x681.webp" alt="Drei kleine Pflanztöpfe aus Naturfaser mit jungen grünen Trieben stehen auf einer Steinplatte. Zwei der Töpfe sind zum Schutz vor Kälte mit durchsichtigen Kunststoffhauben aus recycelten Flaschen abgedeckt." class="wp-image-25313" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-1024x681.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-768x511.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-1536x1022.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-2048x1363.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/gemuese-voranzucht-flaschen-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Alte Plastikflaschen eignen sich sehr gut als Gewächshausersatz © shane22 / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Blumen kann ich im März schon draußen pflanzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie das Grau des Winters satt haben und jetzt endlich wieder etwas Farbe in Ihrem Garten sehen möchten, dann gibt es bereits einige Blumensorten, die Sie ohne Bedenken rauspflanzen können und über die sich auch die ersten Insekten bereits freuen: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Primeln</strong>: sonnig bis halbschattig pflanzen und regelmäßig gießen</li>



<li><strong>Krokusse</strong>: brauchen lockeren Boden und ein bisschen Windschutz</li>



<li><strong>Schneeglöckchen</strong>: der ideale Standort ist schattig-feucht, am besten unter Sträuchern​</li>



<li><strong>Winterlinge</strong>: die Frühblüher mögen humusreichen Boden​</li>



<li><strong>Narzissen</strong>: sonnig-halbschattig pflanzen</li>



<li><strong>Stiefmütterchen</strong>: diese Farbtupfer sind sehr robust und haben es gern sonnig​</li>



<li><strong>Christrosen</strong>: die Bodendecker mögen es schattig und feucht</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Braucht der Rasen im März bereits eine Behandlung? </h2><p class="wp-block-paragraph">Um sich nach dem Winter zu regenerieren und dichter zu wachsen, können Sie bereits einiges für Ihren <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/rasen">Rasen</a> tun. Allerdings sollten Sie diese Schritte nur durchführen, wenn das Wetter trocken und frostfrei ist, um die Wurzeln nicht zu schädigen. So gehen Sie am besten vor: </p><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Laub und Filz entfernen</strong>: Harken Sie bei trockenem Wetter mit einer weichen Federharke oder einem Rechen sanft abgestorbenes Gras, Laub und <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/moos-im-rasen-201816618">Moos im Rasen</a> heraus, damit Licht und Luft die Grasnarbe erreichen. Das fördert neues Wachstum.<br></li>



<li><strong>Witterung abwarten</strong>: Erst wenn das Gras mindestens 7 bis 8 Zentimeter hoch ist und die Bodentemperatur tagsüber über knapp 10 Grad liegt sollten Sie mit der Rasenbehandlung fortfahren.<br></li>



<li><strong>Erst</strong> <strong>mähen</strong>: Mähen Sie bei bewölktem Wetter und trockenem Gras und kürzen Sie maximal ein Drittel der Länge. Achten Sie darauf, dass Sie eine scharfe Klinge verwenden und das Schnittgut gleich entfernen.<br></li>



<li><strong>Düngen</strong>: Streuen Sie einen Frühjahrsdünger (organisch-mineralisch, z. B. mit Stickstoff) gleichmäßig aus und wässern Sie leicht nach.<br></li>



<li><strong>Nachbehandlung prüfen</strong>: Bei starkem Moosbefall Boden-pH testen und bei einem Wert unter 5,5 kalken.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Mit dem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rasen-vertikutieren-20111429">Vertikutieren des Rasens</a> sollten Sie auf jeden Fall warten bis zum April. Das ist der beste Zeitpunkt, weil das Gras da schon aktiv ist.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Ist der März eine gute Zeit für das Verlegen von Rollrasen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Ab Ende März, wenn die Bodentemperatur stabil über 5 Grad liegt, können Sie neuen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-verlegen-20111470">Rollrasen verlegen</a>. Die Wurzeln können dann in der feuchten Frühjahrsphase schnell anwachsen, was bedeutet, dass Sie im Sommer bereits eine dichte und auch belastbare Rasenfläche haben. Entscheidend ist allerdings der richtige <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/rollrasen-untergrund-201614644">Untergrund für den Rollrasen</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Rollrasen verlegen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vergessen Sie die Tiere in Ihrem Garten nicht</h2><p class="wp-block-paragraph">In Ihrem Garten wohnen eine Menge Tiere und die meisten davon sind äußerst nützlich. Umso wichtiger ist es, ihnen einen Lebensraum zu bieten, der optimal für ihre Bedürfnisse ist. Das betrifft zum einen natürlich die Vielfalt oder Aspekte wie bienenfreundliche Blüten, zum anderen aber auch Futterstellen oder Nistmöglichkeiten. Wenn Sie Nistkästen mit kleinem Eingang sonnig und windgeschützt aufhängen, ziehen Sie auch kleinere Vogelarten an. Erste Hummeln und Wildbienen starten im März zudem ihre Aktivität und benötigen nektarreiche Frühblüher wie Krokusse, Schneeglöckchen oder Primeln. Ein Insektenhotel schafft Nistplätze und kleine Unkrautränder bieten Verstecke. Am besten lassen Sie in Ihrem Garten auch in den warmen Monaten ein paar „wilde Ecken“ mit Totholz und Laub. <strong>Vermeiden Sie auf jeden Fall alle Arten von Spritzmitteln</strong> und bieten Sie flache Wasserstellen mit Steinen an. So unterstützen Sie sichtbare und unsichtbare Tiere gleichermaßen und fördern die Biodiversität in Ihrem Garten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-1024x683.webp" alt="Eine Kohlmeise klammert sich an das Einflugloch eines hölzernen Nistkastens und füttert ein Jungtier, das mit weit geöffnetem gelbem Schnabel herausschaut." class="wp-image-25312" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/03/vogelhaus-garten-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem richtigen Vogelhäuschen ziehen Sie kleine, heimische Arten wie Meisen in Ihren Garten © MSchauer / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Fehler sollte man bei der Gartenarbeit im März vermeiden</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>zu frühes Pflanzen empfindlicher Arten</strong>: Auch bei sonnigem Wetter drohen im März noch Nachtfröste, die mediterrane Pflanzen wie Tomaten oder Geranien zerstören können.<br></li>



<li><strong>falscher oder zu früher Rückschnitt</strong>: Nicht alle Gehölze vertragen einen Märzschnitt. Frühblüher wie Forsythien schneiden Sie erst nach der Blüte, Rosen nur bei Frostfreiheit. Warten Sie pflanzenspezifische Schnittzeiten ab, um Blütenverlust oder Schwächung zu vermeiden.<br></li>



<li><strong>zu frühes Düngen</strong>: Bei kaltem Boden können Pflanzen Nährstoffe nicht aufnehmen. Überdüngung schädigt dann nur die Wurzeln. Also erst düngen, wenn der Boden frostfrei ist und Wachstum einsetzt.<br></li>



<li><strong>zu frühes Vertikutieren des Rasens</strong>: Ohne ausreichendes Wachstum des Grases schädigt Vertikutieren die Narbe. Am besten erst nach dem ersten Mähen vertikutieren, bei trockenem Boden geht das schon Ende März.<br></li>



<li><strong>falsches Gießen im Frühjahr</strong>: Ein trockener März stresst immergrüne Pflanzen und Jungpflanzen, weil sie dann keinen Regen abbekommen. Besonders neugepflanzte Arten und Kübelpflanzen sollten Sie wurzeltief gießen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vorbereitungsarbeiten im März: Lohnt sich das? </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungsarbeiten im März setzen den Startschuss für späteres Wachsen und Gedeiehen. Durch das Aufstellen eines Frühbeets, das Säen kälteverträglicher Sorten wie Radieschen oder Rucola und das Vorziehen von Jungpflanzen wie Kohlrabi können Sie mit etwas Glück bereits <strong>ab April das erste Mal ernten</strong> und damit immerhin 4 bis 6 Wochen früher als normalerweise. Und dadurch, dass Sie sich die Mühe machen, die Pflanzen vor Spätfrost und Schneckenfraß zu schützen sowie den Boden auflockern und mit Kompost vorbereiten, schützen Sie die empfindlichen Triebe vor Kälte, Schädlingen und heften Wetterereignissen, die sonst Ihre Erträge mindern würden. Übrigens können Sie nicht nur den Garten jetzt vorbereiten, sondern auch den Balkon. Holen Sie Ihre Blumenkästen und Kübel aus ihrem Winterquartier, säubern Sie sie und befüllen Sie sie schon mal mit Erde. So sind sie gleich startklar, wenn die Tage wärmer werden und man die ersten Blumen hinauspflanzen kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Echte Gartenprofis orientieren sich bei der Gartenarbeit an der Phänologie, bei der der Frühling in Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling aufgeteilt wird. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>] Hierbei wird darauf geachtet, wann welche Pflanze welches Entwicklungsstadium hat. Die Forsythie ist beispielsweise ein Bote für den Erstfrühling, genau wie die Stachelbeere. Wer lieber starr nach Datum arbeitet, riskiert dann bei einem kalten März Frostschäden an den frischen Schnittstellen.<br></li>



<li>In hohlen Stängeln und unter Laubüberresten schlafen noch Wildbienen und Marienkäfer. Wenn Sie schneiden, sollten Sie das Material keinesfalls häckseln oder sofort in die Biotonne schmeißen. Die Insekten brauchen genügend Zeit, um sich einen anderen Platz zu suchen. Am besten bündeln Sie das Schnittgut und lassen es erst einmal ein paar Tage in einer Ecke liegen.<br></li>



<li>Statt nur Dünger zu streuen, geht es im März darum, die Mikroorganismen zu füttern. Eine Gabe von Komposttee oder das oberflächliche Einharken von Hornmehl wirkt wie ein Probiotikum für das Erdreich. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>] Ein lebendiger Boden kann Nährstoffe viel effizienter an die Pflanzen weitergeben als ein Boden, der nur künstlich gepusht wird.<br></li>



<li>Im März steht die Sonne noch tief, aber die Intensität nimmt massiv zu. Oft wird übersehen, dass frisch geschnittene Gehölze plötzlich einen Sonnenbrand an der Rinde bekommen können, weil der schützende Schatten der Blätter fehlt. Besonders bei jungen Obstbäumen hilft hier ein weißer Stammanstrich, um Spannungsrisse durch die extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu verhindern.<br></li>



<li>Lassen Sie das grüne Laub von Frühblühern wie Krokussen nach der Blüte unbedingt stehen, bis es von selbst vergilbt. In dieser Phase betreibt die Pflanze Photosynthese, um lebenswichtige Energie für das nächste Jahr zurück in die Zwiebel zu pumpen. Wenn Sie das Laub aus optischen Gründen zu früh abschneiden oder abmähen, hungern Sie die Pflanze aus und riskieren, dass sie im nächsten Frühjahr nicht mehr austreibt.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenpfleger unverbindlich anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der März markiert den Start in die Gartensaison. Jetzt entscheidet sich, wie gut Beete, Hochbeete, Rasen und andere Pflanzen in den Frühling und Sommer starten. Wer in diesem Monat im Garten aufräumt, gezielt schneidet, den Boden lockert, erste Düngergaben sinnvoll einsetzt sowie Stauden oder Gräser teilt oder neu pflanzt, schafft eine optimale Grundlage für kräftiges Wachstum und eine reiche Blüte. Gleichzeitig sollte man Spätfröste im Blick behalten, denn entsprechende Schutzmaßnahmen bleiben weiterhin wichtig. Unter dem Strich zahlt sich die im März investierte Zeit im weiteren Verlauf des Gartenjahres deutlich sichtbar aus.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im März: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Welche essbaren Wildpflanzen können früh geerntet werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Arten wie Vogelmiere, Giersch, Knoblauchsrauke, Bärlauch, Löwenzahn, Brennnessel oder Sauerampfer treiben bei milder Witterung früh aus und lassen sich entweder gezielt fördern oder in einer wilden Ecke bewusst stehen lassen. Statt also Pflanzen wie den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/giersch-bekaempfen-202524638">Giersch zu bekämpfen</a>, können Sie sie einfach ernten und zu gesundem Superfood verarbeiten. So sparen Sie sich auch in großen Teilen des Gartens das Unkraut jäten. </p><h3 class="wp-block-heading">Was ist die No-Dig-Methode und kann man sie im März anwenden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die No-Dig-Methode ist eine bodenschonende Gärtnertechnik, bei der Beete ohne Umgraben angelegt werden, indem Schichten aus Pappe, Kompost, Grünschnitt und Mulch (z. B. Laub oder Stroh) direkt auf der bestehenden Fläche aufgebracht und jährlich aufgefüllt werden, sodass Mikroorganismen den Boden natürlich fruchtbar machen. Diese Methode ist im März besonders sinnvoll, da der Boden frostfrei, aber noch feucht ist.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich den Kompost vom letzten Jahr verwenden? </h3><p class="wp-block-paragraph">Man kann den Kompost vom letzten Jahr im März verwenden, aber nur dann, wenn er bereits reif, dunkel und krümelig ist und so richtig erdig riecht. Ist der Kompost noch unreif, dann hemmt das das Pflanzenwachstum.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Gesetzliche Regelungen zum Heckenschnitt – NABU BW“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/gartenpflege/34461.html">baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/naturgarten/gartenpflege/34461.html</a>. Zugegriffen 4. März 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „NABU Berlin“. <em>NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V</em>, <a href="https://berlin.nabu.de/wir-ueber-uns/fachgruppen/naturgarten/allgemeine-themen/13685.html">berlin.nabu.de/wir-ueber-uns/fachgruppen/naturgarten/allgemeine-themen/13685.html</a>. Zugegriffen 2. März 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] <em>Rasengesellschaft.de</em>, <a href="https://www.rasengesellschaft.de/files/downloads/zeitschrift/2017_2.pdf">www.rasengesellschaft.de/files/downloads/zeitschrift/2017_2.pdf</a>. Zugegriffen 4. März 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-maerz-202625305">Gartenarbeit im März: Was muss im März im Garten erledigt werden?</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-februar-202625285</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 13:17:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25285</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Februar ihren Weg zu uns finden, die ersten grünen Spitzen sich zeigen, dann juckt es vielen Hobbygärtnern schon mächtig in den Fingern. Doch jetzt heißt es, ein bisschen geduldig zu sein, denn auch wenn der Frühling leise anklopft, kann ein zu frühes Aufräumen der Beete fatale Folgen haben. Viele Nützlinge [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Februar ihren Weg zu uns finden, die ersten grünen Spitzen sich zeigen, dann juckt es vielen Hobbygärtnern schon mächtig in den Fingern. Doch jetzt heißt es, ein bisschen geduldig zu sein, denn auch wenn der Frühling leise anklopft, kann ein zu frühes Aufräumen der Beete fatale Folgen haben. Viele Nützlinge ruhen noch in hohlen Stängeln oder unter der schützenden Laubschicht, und die vertrockneten Pflanzenreste halten den Boden warm und schützen vor Frost. Was Sie aber tun können ist vorbereiten. Draußen sind es zwar nur wenige vorsichtige Handgriffe und Schnitte an den Gehölzen, aber die Fensterbank wird jetzt zur grünen Kinderstube für alles, was später an Gemüse und Kräutern draußen wachsen und gedeihen soll. Wer jetzt die richtige Balance findet zwischen dem sanften Erwachen der Natur draußen und dem gezielten Start der Vorzucht drinnen, legt den Grundstein für ein gesundes, kräftiges und ertragreiches Gartenjahr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Im Februar können Sie im Garten bereits erste Vorbereitungen treffen, zum Beispiel Wege freimachen, Gartengeräte warten und bei frostfreiem Wetter Staudenreste vorsichtig zurückschneiden.</li>



<li>Kontrollieren Sie den Winterschutz und die Bindungen an Gehölzen, damit Wind und Schnee nichts aufreißen, und entfernen Sie beim Baum- und Gehölzschnitt nur das, was wirklich beschädigt ist.</li>



<li>Wenn der Boden nicht gefroren oder nass ist, können Sie Kompost ausbringen oder Beete leicht vorbereiten, ohne die Erde zu verdichten.</li>



<li>Achten Sie darauf, nicht zu viel zu machen, denn in den Laub- und Totholzhaufen sowie stehengebliebene Pflanzenstängeln überwintern Insekten und andere Nützlinge, die noch geschont werden müssen. </li>



<li>Es lohnt sich, jetzt bereits die ersten Vorzuchten auf der Fensterbank zu starten. Manche Gemüsesorten können auch bereits gepflanzt werden. Achten Sie dabei auf die Fruchtfolge und erstellen Sie einen Gartenkalender, dann profitiert ihr Gemüsegarten später davon.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Der Februar ist die richtige Zeit für die Bestimmung der Fruchtfolge </h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, die Fruchtfolge in Ihren Beeten bereits im Februar festzulegen, weil Sie damit den Grundstein für eine gesunde und erfolgreiche Gartensaison legen. Wenn Sie frühzeitig planen, vermeiden Sie, dass derselbe Boden Jahr für Jahr mit den gleichen Pflanzen und Nährstoffansprüchen belastet wird. Denn unterschiedliche Gemüsekulturen entziehen dem Boden verschiedene Nährstoffe, aber durch einen geplanten Wechsel bleibt die Erde fruchtbar und ausgeglichen. Gleichzeitig erschweren Sie Schädlingen und Krankheiten die Ausbreitung, da viele von ihnen auf bestimmte Pflanzenfamilien spezialisiert sind. Wer sich im Februar Zeit für diese Planung nimmt und eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fruchtfolge-tabelle-202525057">Fruchtfolge-Tabelle</a> erstellt, kann seine Beete außerdem in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer einteilen und Düngung rechtzeitig berücksichtigen. Hier kann auch eine Bodenanalyse sinnvoll sein, die genaue Auskunft über die Nährstoffwerte gibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-scaled.webp" alt="Eine Fruchtfolgetabelle für den Gemüsegarten, dargestellt als Matrix mit Gemüsesorten in den Zeilen und Spalten. In den Schnittpunkten sind „+“ für gute Nachbarschaft und „-” für ungünstige Kombinationen eingetragen. Beispiele: Bohnen vertragen sich gut mit Gurken, Salat und Tomaten, aber nicht mit Erbsen und Zwiebeln. Kartoffeln harmonieren mit Bohnen und Kohl, aber nicht mit Tomaten oder Knoblauch." class="wp-image-25056" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-scaled.webp 2560w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Um die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten und Krankheiten im Beet vorzubeugen, lohnt sich die Planung einer Fruchtfolge. © Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">In Kombination mit einem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567">Aussaatkalender</a> sorgen Sie so dafür, dass Ihr <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-im-fruehling-202119505">Garten im Frühling</a> bereits seine volle Kraft entfalten kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was darf im Februar schon ins Gemüsebeet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es gibt einige Gemüsesorten, die niedrige Temperaturen nicht nur aushalten, sondern sie zum Teil sogar zum Keimen brauchen. Sobald der Boden nicht mehr gefroren und ausreichend abgetrocknet ist können diese robusten Kulturen bereits ins Beet gesät werden:</p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Gemüsesorte</strong></td>
<td><strong>Beschreibung und Vorgehen</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Puffbohnen (Ackerbohnen)</td>
<td>Puffbohnen gehören zu den härtesten Kandidaten. Je früher sie in die Erde kommen, oft schon ab Mitte Februar, desto besser sind sie später vor der schwarzen Bohnenlaus geschützt. Sie keimen bereits bei Temperaturen von etwa 2 bis 5 Grad.</td>
</tr>
<tr>
<td>Schalerbsen</td>
<td>Sie sind deutlich widerstandsfähiger als die süßen Markerbsen. Eine Aussaat ab Ende Februar ist problemlos möglich, leichte Fröste stecken sie gut weg.</td>
</tr>
<tr>
<td>Spinat</td>
<td>Spinat ist ein klassischer Frühstarter. Er liebt die kühle, feuchte Erde des Vorfrühlings und liefert eine frühe Ernte, noch bevor wärmeliebende Sommergemüse ihren Platz im Beet beanspruchen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Radieschen, Karotten und Rettich</td>
<td>Auch Radieschen und Rettich lassen sich jetzt schon anbauen. Im Frühbeet oder unter einem schützenden Vlies gedeihen sie besonders gut. Im offenen Freiland sollte man mit Radieschen eher bis Ende Februar oder Anfang März warten.</td>
</tr>
<tr>
<td>Feldsalat</td>
<td>Feldsalat kann im Februar ebenfalls noch ausgesät werden, falls im Herbst keine Aussaat erfolgt ist. Voraussetzung ist auch hier ein offener, nicht gefrorener Boden.</td>
</tr>
<tr>
<td>Pastinaken und Wurzelpetersilie</td>
<td>Beide Wurzelgemüse kommen mit Kälte bestens zurecht. Da sie lange zum Wachsen brauchen, lohnt sich die frühe Aussaat, um die gesamte Saison optimal zu nutzen.</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie schütze ich bereits ausgesäte Pflanzen vor Spätfrost im Februar? </h3><p class="wp-block-paragraph">Um bereits im Freien ausgesäte Pflanzen im Februar vor Spätfrost zu schützen, sollten Sie mehrere Schutzmaßnahmen kombinieren:</p><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Vlies oder Folien einsetzen:</strong> Leichte Gartenvliese oder transparente Frühbeetfolien können über die Beete gelegt werden. Sie wirken wie ein Mini-Gewächshaus, halten die Kälte ab und lassen gleichzeitig Licht und Luft durch. Wichtig ist, dass das Material locker liegt und die Pflanzen nicht zerdrückt.<br></li>



<li><strong>Mini-Frühbeete oder Hochbeete nutzen:</strong> Kleine Holz- oder Kunststoff-Abdeckungen halten die Wärme des Bodens besser und schützen empfindliche Keimlinge vor Frost. Wenn Sie die Abdeckungen tagsüber abnehmen, bekommen die Pflanzen genügend Licht und Luft.<br></li>



<li><strong>Mulch aufbringen:</strong> Eine dünne Schicht Stroh, Laub oder gehäckseltes Pflanzenmaterial rund um die Pflanzen schützt junge Wurzeln vor Frostspitzen und speichert gleichzeitig Feuchtigkeit. Sie können dafür auch Schafswolle verwenden.<br></li>



<li><strong>Windschutz aufstellen:</strong> Kalter Wind verstärkt die Frostwirkung. Eine einfache Barriere aus Holzlatten, Vlies oder Hecken kann junge Pflanzen zusätzlich schützen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kann ich im Februar im Haus vorziehen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Im Februar beginnt die Gartensaison und zwar innen auf der Fensterbank, im Wintergarten oder im Gewächshaus. Das Vorziehen im Haus verschafft den Pflanzen einen Vorsprung, sodass sie später draußen kräftiger und gesünder weiterwachsen. Besonders gut lässt sich das bei wärmeliebenden und langsam wachsenden Pflanzen machen. Aber auch Salate, Kohlarten und viele Kräuter haben auf diese Weise genug Zeit, kräftig genug fürs Beet zu werden. Wie man etwas vorzieht, hängt allerdings von der Pflanze ab. Wenn es sich um Samen handelt, verwendet man in der Regel Anzuchterde, da diese nicht zu viele Nährstoffe hat. Man kann diese in kleine Töpfchen geben, aber zum Beispiel auch in alte Eierbehälter. Wichtig ist, bei den zarten Wurzeln darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet, sonst faulen sie. Wenn die kleinen Pflänzchen größer werden und die ersten richtigen Blätter zeigen, nicht nur die winzigen Keimblätter, ist es Zeit fürs Pikieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WAS IST PIKIEREN?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Pflänzchen werden beim Pikieren vorsichtig aus dem Anzuchttöpfchen genommen und einzeln in etwas größere Töpfe gesetzt. So haben sie mehr Platz für ihre Wurzeln und werden kräftiger. Bevor die Pflanzen schließlich ins Beet oder auf den Balkon umziehen, sollten sie erst einmal langsam an die Außenbedingungen gewöhnt werden. Für dieses Abhärten stellt man die Jungpflanzen an milden Tagen für ein paar Stunden nach draußen, anfangs geschützt vor Wind und Sonne, und verlängert die Zeit draußen nach und nach. So sind sie stark genug, um draußen zu wachsen, ohne dass sie erfrieren oder verbrennen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei einer Aussaat im Februar reicht das Tageslicht am Fensterbrett oft noch nicht aus, sodass die Pflanzen schnell lang und schwach werden. Abhilfe schaffen eine <strong>Pflanzenlampe</strong> oder ein besonders heller Südfensterplatz. Sobald sich die ersten richtigen Blätter gebildet haben, werden die Jungpflanzen in nährstoffreichere Erde umgetopft, damit sie kräftig weiterwachsen können. Bevor sie endgültig ins Freie ziehen, sollten sie etwa eine Woche lang stundenweise an Sonne, Wind und UV-Strahlung gewöhnt werden, denn sonst können die zarten Blätter leicht verbrennen.</p><h3 class="wp-block-heading">So ziehen Sie im Februar Gemüse, Obst und Kräuter vor</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Pflanze</th>
<th>Wie vorziehen?</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Chili/Paprika</td>
<td>
<ul>
<li>in Anzuchterde säen</li>
<li>nur dünn bedecken</li>
<li>warm stellen (ca. 22 bis 28 Grad)</li>
<li>Erde gleichmäßig feucht halten</li>
<li>nach Keimung so hell wie möglich</li>
<li>vor dem Abhärten pikieren</li>
<li>brauchen sehr lange, daher bereits früh im Monat beginnen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Tomate</td>
<td>
<ul>
<li>in Schalen/Töpfe mit Aussaaterde säen</li>
<li>leicht bedecken</li>
<li>warm keimen lassen</li>
<li>nach Keimung sehr hell und etwas kühler halten (18 bis 20 °C)</li>
<li>beim Pikieren tiefer setzen, bis kurz vor die Keimblätter</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Süßkartoffel</td>
<td>
<ul>
<li>Knolle halb in ein Glas Wasser setzen</li>
<li>warm und hell stellen</li>
<li>gebildete Triebe abtrennen</li>
<li>einzeln eintopfen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Aubergine</td>
<td>
<ul>
<li>Standort sehr hell und warm</li>
<li>nicht austrocknen lassen</li>
<li>Dunkelkeimer – Samen etwa 0,5 bis 1 Zentimeter tief in die Erde</li>
<li>erst nach den Eisheiligen ausbringen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kohlrabi</td>
<td>
<ul>
<li>dicht in Schalen oder Multitopfplatten säen</li>
<li>dünn mit Erde bedecken</li>
<li>kühl-hell weiterkultivieren</li>
<li>bei 2 bis 3 richtigen Blättern pikieren oder einzeln setzen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Weiß-/Rot-/Blumenkohl</td>
<td>
<ul>
<li>in Schalen säen</li>
<li>nach Keimung kühl und sehr hell stellen</li>
<li>bei Bedarf pikieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kopf-/Pflück-/Schnittsalat</td>
<td>
<ul>
<li>dünn in Schalen säen</li>
<li>nur ganz leicht bedecken oder andrücken</li>
<li>kühl-hell stellen</li>
<li>feucht halten</li>
<li>später in kleine Töpfchen oder Büschel pikieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Sellerie</td>
<td>
<ul>
<li>Samen nur auf feuchte Erde streuen und andrücken</li>
<li>nicht bedecken</li>
<li>konstant warm und feucht halten</li>
<li>Keimung dauert länger</li>
<li>später vorsichtig pikieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rote Bete</td>
<td>
<ul>
<li>je 2 bis 3 Samenkörner in Multitopfplatten säen</li>
<li>gut mit Erde bedecken</li>
<li>hell stellen</li>
<li>die später entstehenden kleinen Büschel komplett ins Beet/Hochbeet pflanzen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Artischocke</td>
<td>
<ul>
<li>in Töpfe mit Aussaaterde säen</li>
<li>leicht bedecken</li>
<li>warm keimen lassen</li>
<li>anschließend hell und etwas kühler stellen</li>
<li>später in größere Töpfe umsetzen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Ingwer</td>
<td>
<ul>
<li>Rhizom mit Austriebsknospen („Augen“) in Bio-Qualität kaufen</li>
<li>2 bis 3 mehrere Zentimeter lange Stücke abschneiden</li>
<li>über Nacht in ein Glas Wasser legen</li>
<li>auf nährstoffreiche Erde legen und nur leicht eingraben (Augen nach oben)</li>
<li>Erde immer leicht feucht halten</li>
<li>Topf anfangs mit Klarsichtfolie bedecken</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Basilikum</td>
<td>
<ul>
<li>dicht in Schale oder Topf säen</li>
<li>kaum oder gar nicht mit Erde bedecken</li>
<li>warm und sehr hell stellen</li>
<li>gleichmäßig feucht halten</li>
<li>später in Büscheln vereinzeln oder im Topf belassen und teilen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kresse/andere Sprossen</td>
<td>
<ul>
<li>Samen dicht auf feuchtes Küchenpapier oder dünne Erdschicht streuen</li>
<li>nicht bedecken</li>
<li>feucht halten</li>
<li>hell stellen</li>
<li>im Keimblattstadium ernten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Minze</td>
<td>
<ul>
<li>dünn auf Aussaaterde streuen</li>
<li>nur leicht bedecken oder andrücken</li>
<li>hell und gleichmäßig feucht halten</li>
<li>später in Töpfe oder mit Wurzelsperre ins Hochbeet setzen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kräuter wie Oregano, Petersilie, Zitronenmelisse, Thymian oder Schnittlauch</td>
<td>
<ul>
<li>feine Samen auf die Erdoberfläche streuen (Lichtkeimer, kaum bedecken)</li>
<li>Substrat feucht halten (mit Wasser besprühen)</li>
<li>sehr hell stellen</li>
<li>später kleine Büschel in Töpfe pikieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Physalis</td>
<td>
<ul>
<li>Aussaat ab Februar in Anzuchterde bei 20 bis 25 Grad</li>
<li>gleichmäßig feucht halten</li>
<li>nach Keimung kühler stellen (18 Grad)</li>
<li>pikieren nach 4 Wochen</li>
<li>erst ab Mitte Mai ins Freiland oder in große Kübel</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der Februar ist in Deutschland oft noch zu dunkel für wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten und Paprika. Ohne Pflanzenlampen werden die Keimlinge auch auf der Fensterbank oft lang, dünn und instabil, Fachleute nennen das „vergeilen“. Wenn Sie also kein Kunstlicht verwenden möchten oder können, dann sollten Sie bei diesen Gemüsesorten lieber bis zum März warten.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Sind alte und seltene Gemüsesorten sinnvoll?</h2><p class="wp-block-paragraph">Alte und seltene Gemüsesorten bringen eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich, die gerade für Hobbygärtner spannend sind. Im Unterschied zu vielen modernen Hybridsorten sind sie nämlich samenfest. Das bedeutet, dass man aus reifen Pflanzen wieder Saatgut gewinnen und im nächsten Jahr erneut aussäen kann, ohne dass sich die Eigenschaften der Sorte stark verändern. Viele alte Sorten wurden historisch stärker nach Geschmack und Anpassungsfähigkeit als nach maximalem Ertrag oder perfekter Optik gezüchtet. Das führt oft zu intensiverem Aroma, spannenderen Texturen und einer größeren geschmacklichen Bandbreite. Dazu kommen ungewöhnliche Farben und Formen, etwa gestreifte Bete, dunkle Tomaten oder blaue Kartoffeln, die nicht nur optisch etwas hermachen, sondern insgesamt auch die Sorten- und Kulturvielfalt im Garten erhöhen. Diese <strong>Vielfalt ist ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität</strong>, denn je mehr unterschiedliche Sorten angebaut werden, desto stabiler sind Anbausysteme gegenüber Klimaextremen, Krankheiten und Schädlingen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass viele alte Sorten über lange Zeit an bestimmte Regionen und Bedingungen angepasst wurden. Sie kommen häufig besser mit kühleren Lagen, mageren Böden oder Trockenphasen zurecht und können dadurch robuster sein. Das bedeutet aber nicht, dass alte Sorten in jeder Hinsicht besser sind. Moderne Züchtungen sind häufig auf hohen und sehr gleichmäßigen Ertrag optimiert, während traditionelle Sorten manchmal etwas weniger tragen, kleinere oder unregelmäßig geformte Früchte bilden und auch mal anspruchsvoller im Anbau sein können. Manche alten Sorten sind zudem anfälliger für bestimmte Krankheiten. Es lohnt sich daher, gezielt nach bewährten, gut beschriebenen alten Sorten zu suchen, statt pauschal alles Alte dem Neuen vorzuziehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum habe ich Trauermücken in der Anzuchterde? </h2><p class="wp-block-paragraph">Man könnte denken, dass die Tiere zu nichts nützlich sind, aber das stimmt nicht. Das Problem entsteht im Blumentopf, denn in der freien Natur erfüllen Trauermücken unter anderem folgende wichtige Funktionen: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Zersetzung von totem Pflanzenmaterial</li>



<li>wichtige und proteinreiche Nahrungsquelle für andere Tiere</li>



<li>Pilzverbreitung</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Im Blumentopf aber fehlt die natürliche Balance. Es gibt dort keine Fressfeinde und wenn das tote organische Material in der Erde aufgebraucht ist, machen sich die Larven über die lebenden, zarten Wurzeln der Setzlinge her.</p><h3 class="wp-block-heading">Was kann ich gegen Trauermücken tun?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um Trauermücken effektiv und ökologisch loszuwerden, müssen Sie den Fokus auf die Larven in der Erde legen, anstatt nur die fliegenden Mücken zu jagen. Mit diesen Methoden werden Sie die Tiere wieder los, ohne Insektizide zu verwenden: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nematoden:</strong> Das ist die effektivste biologische Waffe. Diese winzigen Fadenwürmer werden mit dem Gießwasser ausgebracht, dringen in die Larven ein und töten diese gezielt ab, ohne Mensch oder Pflanze zu schaden.<br></li>



<li><strong>Sand-Barriere:</strong> Decken Sie die Erdoberfläche etwa 1 bis 2 Zentimeter hoch mit feinem, trockenem Quarzsand oder Vogelsand ab. Das verhindert, dass die Mücken ihre Eier in die feuchte Erde ablegen können, und die schlüpfenden Larven kommen nicht durch die scharfkantige Schicht nach oben.<br></li>



<li><strong>Gelbtafeln/-sticker:</strong> Diese dienen dazu, die erwachsenen Tiere abzufangen, bevor sie neue Eier legen können. Sie lösen zwar nicht das Larvenproblem in der Erde, unterbrechen aber den Fortpflanzungszyklus.<br></li>



<li><strong>Gießverhalten anpassen:</strong> Trauermücken lieben Staunässe. Lassen Sie die oberste Erdschicht ruhig öfter mal antrocknen (sofern die Keimlinge das schon vertragen), da die Eier und jungen Larven in trockener Umgebung schneller absterben.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei stabilen Pflanzen ist es ein bewährtes Hausmittel, Streichhölzer mit dem Kopf nach unten in die Erde zu stecken. Der enthaltene Schwefel tötet dann die Larven ab. Bei jungen Keimlingen hingegen sollten Sie darauf verzichten, da deren extrem zarte Wurzeln durch die konzentrierten chemischen Stoffe und die Veränderung des pH-Wertes leicht geschädigt werden oder sogar verbrennen können. Besser ist es, im Vorfeld des Säens die Anzuchterde zu dämpfen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">In 5 Schritten die Anzuchterde vorbereiten</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>vorbereiten:</strong> Füllen Sie die Anzuchterde in eine feuerfeste Form oder auf ein Backblech.<br></li>



<li><strong>befeuchten:</strong> Besprühen Sie die Erde leicht mit Wasser, damit sie feucht (aber nicht nass) ist; der entstehende Wasserdampf erledigt die Arbeit.<br></li>



<li><strong>abdecken:</strong> Decken Sie das Gefäß mit Alufolie oder einem Deckel ab.<br></li>



<li><strong>backen:</strong> Schieben Sie die Erde für etwa 30 bis 45 Minuten bei 150 Grad in den Ofen (die Kerntemperatur der Erde sollte mindestens 70 Grad erreichen).<br></li>



<li><strong>abkühlen:</strong> Lassen Sie die Erde vollständig auskühlen, bevor Sie sie in die Anzuchtschalen füllen. </li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Durch die Hitze werden alle Schädlinge zuverlässig abgetötet und Ihre Keimlinge können in einer sauberen Umgebung ohne chemische Belastung wachsen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit draußen: Sanfte Bodenpflege im Februar</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>Unkraut nur gezielt entfernen: </strong>Verzichten Sie im Februar auf großflächiges Hacken. Statt das gesamte Beet zu durchkämmen, jäten Sie nur dort, wo es wirklich nötig ist und das möglichst behutsam. Wenn Sie Unkraut gezielt mit einem Unkrautstecher entfernen, bleibt das Bodenleben ringsum ungestört. So bewahren Sie wertvolle Mikrohabitate für Insekten, Würmer und andere Nützlinge.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>keine schweren Geräte einsetzen: </strong>Motorhacken oder Fräsen haben im feuchten Februarboden nichts verloren und sind auch sonst nicht besonders gut geeignet. Denn sie zerstören nicht nur die Bodenstruktur, sondern töten auch viele Kleinlebewesen, die sich dicht unter der Oberfläche aufhalten. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Inseln für die Tiere erhalten: </strong>Am besten denken Sie schon bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenpflege-im-herbst-20158659">Gartenpflege im Herbst</a> daran, kleine Laubhaufen zu bilden, in denen Insekten und andere Tiere wie Igel überwintern können. Wenn Sie sich zum Beispiel im letzten Sommer für <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/teichbau">Teichbau</a> entschieden haben, dann kann es gut sein, dass<br>Sie bereits Molche im Garten haben, die ebenfalls im Laub ihr Winterquartier aufschlagen. Lassen Sie diesen Bereich im Beet bis ins warme Frühjahr hinein unberührt. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-1024x683.webp" alt="Mehrere lila Krokusse blühen zwischen trockenem, braunem Laub im Garten im Februar." class="wp-image-25294" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/crocus-februar-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Keine Sorge, die Blüten der kleinen Winterblüher wie Krokusse oder Schneeglöckchen schaffen es auch durch die Laubschicht in Ihren Beeten © Oleg Marchak / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 3 Dinge sollten Sie im Februar bei der Gartenarbeit vermeiden</h2><p class="wp-block-paragraph">Treten Sie nicht auf den Rasen, verzichten Sie auf das Auspflanzen frostempfindlicher Sommerblumen und räumen Sie das Laub bitte noch nicht vollständig weg. So sehr die ersten Sonnenstrahlen auch dazu einladen, im Garten aktiv zu werden, ist Zurückhaltung im Februar oftmals der bessere Weg. Der Garten steckt noch mitten in seiner Winterruhe und vorschnelles Handeln kann mehr Schaden anrichten als Gutes tun.</p><h3 class="wp-block-heading">1. Rasen nicht betreten oder bearbeiten</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn er gerade nicht wirklich schön aussieht, sollte der Rasen jetzt unbedingt noch geschont werden. Die Gräser wachsen bei den noch niedrigen Bodentemperaturen kaum. Eine Düngergabe wäre deshalb wirkungslos, denn die Nährstoffe würden lediglich vom Regen ausgewaschen und könnten das <strong>Grundwasser belasten</strong>. Hinzu kommt, dass der Boden zu dieser Jahreszeit häufig noch stark durchnässt. Wenn Sie ihn jetzt betreten oder gar vertikutieren, kann er sich verdichten. Das schränkt die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln ein und beeinträchtigt das gesunde Wachstum der Grasnarbe im Frühjahr.</p><h3 class="wp-block-heading">2. Sommerblumen noch nicht ins Freiland setzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Gartencenter schon farbenfrohe Blütenpracht anbieten, sollten Sie noch warten. Denn frostempfindliche Sommerblumen wie Geranien oder Petunien kommen aus warmen Gewächshäusern und vertragen die kühlen Nächte nicht. Bereits leichter Frost kann sie ernsthaft schädigen oder ganz absterben lassen. Warten Sie lieber bis nach den sogenannten <strong>Eisheiligen </strong>Mitte Mai, bevor Sie frostempfindliche Arten dauerhaft ins Freie setzen. Was aber raus kann sind Krokusse, Winterlinge oder Schneeglöckchen. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>3</strong>. Laub noch nicht wegräumen</h3><p class="wp-block-paragraph">In vielen Artikel und Posts zum Thema wird geraten, bei den ersten Sonnenstrahlen die Beete schick zu machen, die jungen Triebe von Schneeglöckchen, Krokus und Winterlingen freizuräumen und das Laub zu entfernen. Aber lassen Sie sich damit Zeit, bis es durchgängig wärmer ist, denn in dieser Bodenschicht haben viele nützliche Insekten, vielleicht sogar Igel überwintert und wenn Sie deren Betten sozusagen zu früh aufschütteln, <strong>kämpfen die Tiere ums Überleben</strong> und schaffen es oft nicht. Bleiben Sie daher ein bisschen geduldig und gehen Sie es langsam an.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wann sollte ich den Winterschnitt von Bäumen, Hecken und Stauden durchführen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie sollten Ihre Bäume auf jeden Fall zurückschneiden, bevor die Vögel beginnen, sich ihre Nester zu bauen. Gleiches gilt auch für den Rückschnitt von Sträuchern sowie den <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/heckenschnitt-20146805">Heckenschnitt</a>. Sie dürfen diese zwar ab dem Frühjahr nicht mehr radikal kürzen, das heißt aber nicht, dass Sie das unbedingt im Winter machen müssen, denn ein vorsichtiger Pflegeschnitt ist immer möglich. Wichtig ist bei einem Winterschnitt, dass Sie Folgendes beachten: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorsicht Frostgrenze:</strong> Zwar sollte altes Gehölz entfernt werden, damit neue Triebe genügend Licht und Luft bekommen und sich im Frühjahr Blüten entwickeln. Schneiden Sie aber nur an frostfreien Tagen. Die Temperaturen sollten auch nachts stabil über -5 Grad liegen, da das Holz bei starkem Frost spröde ist und splittern kann. Zudem heilen die Wunden bei extremer Kälte schlechter.<br></li>



<li><strong>Achten Sie auf die Saftruhe:</strong> Der Schnitt muss unbedingt erfolgen, bevor die Knospen schwellen und der Baum austreibt. Sobald der Saftfluss im Frühjahr einsetzt, würde der Baum an den Schnittstellen zu viel Energie verlieren.<br></li>



<li><strong>Nehmen Sie den Vogelschutz wichtig:</strong> Laut Bundesnaturschutzgesetz sind starke Rückschnitte und das auf den Stock setzen von Hecken nur bis zum 28. Februar erlaubt, um nistende Vögel nicht zu stören.<br></li>



<li><strong>Steinobst braucht eine andere Behandlung:</strong> Beim <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/obstbaumschnitt-20112376">Obstbaumschnitt</a> muss man zwischen den verschiedenen Sorten unterscheiden. Gerade Obstbäume wie Kirschen oder Aprikosen werden am besten direkt nach der Ernte im Sommer zurückgeschnitten. Winterschnittwunden, wie sie im Februar entstehen, machen sie anfällig für Pilzinfektionen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Was Sie aber auch jeden Fall vor dem Frühlingsausbruch noch machen können, ist eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/baumkontrolle-20112454">Baumkontrolle</a>. Auch hier muss altes Holz entfernt werden, wenn notwendig durch einen Baumkletterer. Bei starkem Schneefall sollten Sie Gehölze oder Hecken vorsichtig von Schnee befreien, um Bruch zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Obstbäume schneiden lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was muss ich beim Beerenschnitt im Februar beachten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Besonders bei Beerensträuchern lohnt sich ein beherzter Schnitt im Februar schon eher, da man so Platz für das neue Fruchtholz schafft und die Erntequalität massiv steigert.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-scaled.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-1024x683.webp" alt="Zwei Hände schneiden mit einer roten Gartenschere eine braune Rute einer Himbeerpflanze dicht über dem dunklen Erdboden ab." class="wp-image-25295" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2026/02/himbeere-schneiden-februar-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Rückschnitt der Himbeerruten im Februar fördert ein kräftiges Wachstum und bereitet die Pflanze auf die kommende Erntesaison vor. © PavelRodimov / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li><strong>schwarze Johannisbeeren:</strong> Sie tragen am besten am einjährigen Holz. Schneiden Sie die ganz dunklen, alten Triebe direkt über dem Boden ab, um Platz für die helleren, jungen Ruten zu schaffen.<br></li>



<li><strong>rote und weiße Johannisbeeren sowie Stachelbeeren:</strong> Wenn Sie diese Beerensorten bereits vor längerer Zeit gepflanzt haben, dann werden Sie feststellen, dass sie am zwei- bis dreijährigen Holz tragen. Hier kürzen Sie die Seitentriebe an den Hauptästen ein und entfernen alles, was älter als 4 Jahre ist (erkennbar an der sehr rissigen, dunklen Rinde).<br></li>



<li><strong>Himbeeren:</strong> Schneiden Sie nur die Ruten ab, die im letzten Jahr bereits getragen haben. Diese sind meist vertrocknet. Die jungen, grünen Ruten aus dem Vorjahr lassen Sie stehen, da sie diesen Sommer die Früchte liefern.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie darauf, immer knapp über einer nach außen zeigenden Knospe zu schneiden, damit die neue Rute später vom Strauchinneren wegwächst. Das sorgt für Licht und Luft und beugt Pilzkrankheiten vor. Wenn Sie unsicher sind, ist es am besten, einen Gartenprofi zu beauftragen. Ein GaLa-Fachmann weiß genau, wo er die Gartenschere ansetzen muss. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Beeren im Garten schneiden lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Februar: Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Kalkanstrich an den Bäumen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Einen Weiß- oder Kalkanstrich können Sie bei <strong>frostfreier, trockener Witterung</strong> <strong>im Februar</strong> mit einem weichen Pinsel auf den Hauptstamm und die Leitäste auftragen. Bei älteren Bäumen empfiehlt es sich, vor dem Streichen lose Borke vorsichtig mit einer Bürste oder einem Schaber zu entfernen. Dieser weiße Baumanstrich ist eine bewährte, Maßnahme zum Schutz der Baumrinde vor <strong>Frostrissen</strong>. Der Kalkanstrich ist als fertig angemischtes Produkt im Fachhandel erhältlich, korrekt ausgeführt hält er mindestens eine Saison. Die enthaltenen Bestandteile wie Kalksteinmehl, Gesteinsmehle mit Spurenelementen und pflanzliche Zusätze werden mit der Zeit freigesetzt, gelangen in den Boden und stehen dem Baum zusätzlich als Nährstoffe zur Verfügung. Der Anstrich schont die Rinde, beugt Schäden vor und unterstützt ein gesundes Wachstum. Dabei wird der Stamm vom Boden aus bis in dieLeitäste hinein gestrichen. Erfolgt der Kalkanstrich regelmäßig und rechtzeitig vor den ersten stärkeren Frösten, lassen sich Frostrisse und das Eindringen von Schaderregern zuverlässig vermeiden. Besonders gefährdet sindjunge Obstbäume, deren Rinde noch glatt ist und noch keine schützende, dicke Borke ausgebildet hat. An sonnigen Wintertagen erwärmt sich die dunkle Rinde auf der Sonnenseite stark, während die Schattenseite kalt bleibt. Lässt die Sonne nach, kühlt der Stamm rasch wieder ab. Durch dieses ständige Erwärmen und Abkühlen entstehen Spannungen in der Rinde, die zu langen, vertikalen Rissen führen können. Solche Frostrisse schädigen den Baum direkt und bieten Bakterien, Pilzen und Schädlingen ideale Eintrittspforten. Ein regelmäßig aufgetragener Kalkanstrich reflektiert das Sonnenlicht, sodass sich der Stamm deutlich weniger aufheizt. Die Temperaturunterschiede bleiben geringer, die Rinde bleibt elastisch und Rissbildungen werden verhindert. Zusätzlich verschließt der Anstrich feine Risse und Spalten in der Rinde, wodurch sich dort weder Schädlinge noch Pilzsporen gut ansiedeln können. Auch Moos- und Flechtenbewuchs wird gehemmt, da Kalk eine leicht antibakterielle Wirkung besitzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die geringere Wärmeaufnahme der Baum im Frühjahr länger in der Ruhephase bleibt und erst später austreibt. Dadurch können Schäden durch Spätfröste reduziert oder sogar ganz vermieden werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was brauchen Kübelpflanzen im Februar? </h2><p class="wp-block-paragraph">Für Oliven, Oleander oder Lorbeer ist der Februar oft der gefährlichste Monat. Während sie den konstanten Frost im Januar gut verschlafen haben, setzt ihnen jetzt das Wechselspiel aus intensiver Tagessonne und nächtlichem Frost massiv zu. So können Sie Ihre Kübelpflanzen schützen: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schatten statt Sonne:</strong> Stellen Sie Kübel an die schattige Nordseite oder verwenden Sie Schattiernetze. Das verhindert, dass sich die dunkle Rinde tagsüber zu stark aufheizt und die Pflanze zu früh aus ihrem Winterschlaf aufwacht.<br></li>



<li><strong>Winterschutz prüfen:</strong> Kontrollieren Sie, ob die im Herbst angebrachten Isolierungen aus Kokosmatten oder Vlies noch fest sitzen. Entfernen Sie den Schutz keinesfalls vor März, auch wenn die Sonne lockt.<br></li>



<li><strong>richtiges Gießen:</strong> Prüfen Sie an frostfreien Tagen die Erde. Ist sie trocken, gießen Sie mäßig mit zimmerwarmem Wasser.<br></li>



<li><strong>Lüften:</strong> Falls Sie Vlieshauben über den Kronen nutzen, lüften Sie diese an sonnigen Tagen kurz durch, um Wärmestau und Pilzbefall zu verhindern.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei manchen Gärtnereien und Gartenbaubetrieben haben Sie die Möglichkeit, empfindliche Kübelpflanzen über den Winter einzulagern. So können Sie sicher sein, dass Ihre südländischen Bäumchen oder Palmen auch im nächsten Jahr wieder in voller Pracht stehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Muss ich im Februar gießen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Gerade im Februar, wenn die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen rauskommen, droht vielen Pflanzen das Verdursten. Das liegt daran, dass besonders immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeer, Buchsbaum, Hortensien oder Rhododendron über ihre Blätter Feuchtigkeit verdunsten, sobald die kräftige Februarsonne sie erwärmt. Da der Boden jedoch oft noch gefroren ist, können die Wurzeln kein neues Wasser aufnehmen und die Pflanze trocknet von oben her aus. Man spricht hier von <strong>Winterdürre</strong> oder Frosttrocknis. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Kontrollieren Sie daher an frostfreien Tagen unbedingt die Bodenfeuchtigkeit. Wenn die Erde oberflächlich abgetrocknet ist, sollten Sie mäßig mit zimmerwarmem Wasser gießen. Dies gilt besonders für Pflanzen in Kübeln oder unter Dachüberständen, die keinen natürlichen Niederschlag abbekommen. Achten Sie jedoch darauf, nur so viel zu wässern, dass keine Staunässe entsteht, falls der Boden nachts wieder gefriert.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Der Februar ist nicht nur eine gute Zeit, um die spätere Pflanzenvielfalt zu bestimmen, sondern auch zum Beispiel für die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/terrassenplanung-20111744">Terrassenplanung</a> oder das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/terrasse-sanieren-20111695">Sanieren der Terrasse</a>.<br></li>



<li>Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Nistkästen zu reinigen und im Garten zu verteilen.<br></li>



<li>Im Februar kann man besonders gut beobachten, wo sich Boden, Mauern oder Zäune schneller erwärmen oder wo kalte Luft in Senken steht. Wenn Sie diese Mikroklimata kennen, können Sie später empfindliche Pflanzen gezielt an wärmere Plätze setzen oder Frühbeete optimal positionieren. Wenn Sie hier unsicher sind, können Sie auch eine professionelle <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenberatung-20111492">Gartenberatung</a> in Anspruch nehmen.<br></li>



<li>Kontrollieren und reinigen Sie Ihre Gartengeräte gründlich, schärfen Sie Schneidwerkzeuge und desinfizieren Sie sie bei Bedarf, um Krankheiten nicht unbewusst von Pflanze zu Pflanze zu übertragen. Auch den Kompost können Sie jetzt gut umschichten.<br></li>



<li>Schon im Februar kann man auch die Regentonnen vorbereiten und prüfen, ob Abflüsse sowie <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/garten-bewaesserungssystem-20125250">Gartenbewässerungssysteme</a> frei sind. So nutzen Sie jede Niederschlagsmöglichkeit optimal, wenn die ersten Setzlinge bei der Gartenarbeit ab März Wasser brauchen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Anfrage einstellen &amp; Experten für Gartenarbeiten im Februar finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Februar ist der perfekte Monat, um den Garten langsam und sorgfältig auf die neue Saison vorzubereiten. Während draußen robuste Sorten wie Dicke Bohnen, Möhren oder Radieschen bereits ins Freiland gesät werden können, sobald der Boden frostfrei ist, erwacht auch drinnen auf der Fensterbank langsam aber sicher das Leben. Tomaten, Paprika und andere wärmeliebende Pflanzen können bereits vorgezogen werden. Wer jetzt umsichtig vorgeht, legt damit den Grundstein für eine reiche Ernte und kräftige Pflanzen. Rosen, Obstbäume und Ziersträucher können im Februar bereits geschnitten werden, der Boden kann vorsichtig aufgelockert und mit Kompost versorgt werden. Aber ganz wichtig ist, dass der Februar trotzdem noch ein Monat ist, in dem die Gartenarbeit etwas hinten ansteht und eher die Planung und Vorbereitung im Vordergrund stehen sollte. Wer sich jetzt Zeit nimmt, beobachtet, vorbereitet und kleine Details berücksichtigt, schafft die besten Voraussetzungen für einen Garten, der im Frühling und Sommer üppig blüht, reich trägt und einfach Freude macht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gartenarbeit im Februar: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Sollte ich im Februar noch die Vögel in meinem Garten füttern? </h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie im Herbst die Stauden und Disteln etc. stehen und das Laub liegengelassen haben, dann finden die heimischen Vögel in der Regel genug Nahrung. Möchten Sie die Vögel trotzdem füttern, dann machen Sie das nur bei tagelangem Frost oder sehr dicker Schneedecke. Reinigen Sie den Futterplatz regelmäßig und stellen Sie den Tieren auch immer wieder frisches Wasser zur Verfügung. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>] </p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich im Februar schon düngen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Streu, Kompost oder fein gehäckseltes Laub können Sie schon im Februar locker auf die Beete aufbringen. Dieses Material schützt den Boden vor Frost, liefert Nährstoffe, wenn es langsam zersetzt wird, und bietet gleichzeitig Schutz und Nahrung für Mikroorganismen und Insekten.</p><h3 class="wp-block-heading">Macht Gründüngung im Februar bereits Sinn?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die meisten Pflanzen noch ruhen, können Sie Gründüngungssamen vorbereiten oder schon ausbringen, wenn es mild genug ist. Robuste Sorten wie Winterwicke oder Winterroggen beginnen früh mit dem Wachstum, lockern den Boden mit ihren Wurzeln und reichern ihn mit Stickstoff an. Die Pflanzen stören die Bodenlebewesen nicht, sondern fördern deren Aktivität. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>]</p><h3 class="wp-block-heading">Muss ich bei den Zwiebelpflanzen im Februar etwas machen?</h3><p class="wp-block-paragraph">In diesem Monat brauchen die meisten Zwiebelpflanzen nur wenig und es ist das Beste, sie in Ruhe zu lassen. Sie sollten nur dann eingreifen, wenn akuter Schaden droht, zum Beispiel bei Staunässe. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Reich, E. L. „Frosttrocknis“. <em>Spektrum.de</em>, Spektrum.de, 18. Juni 2007, <a href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/frosttrocknis/25764" title="">www.spektrum.de/lexikon/biologie/frosttrocknis/25764</a>. Zugegriffen 11. Februar 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Vögel füttern im Winter?“ <em>Bund-naturschutz.de</em>, <a href="https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/voegel-fuettern-im-winter">www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/voegel-fuettern-im-winter</a>. Zugegriffen 11. Februar 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] „Gründüngung“. <em>Pflanzenforschung.de</em>, <a href="https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/lexikon-a-z/gruenduengung-10090" title="">www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/lexikon-a-z/gruenduengung-10090</a>. Zugegriffen 11. Februar 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenarbeit-im-februar-202625285">Gartenarbeit im Februar: Das ist im Februar im Garten zu tun</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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