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	<title>Pflanzenwissen &#8211; Gartenbau.org</title>
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	<description>Hier auf Gartenbau.org finden Sie wichtige Informationen zum Garten- und Landschaftsbau für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:59:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit jeher wissen Gärtner, dass nicht alle Pflanzen gleich gut harmonieren. Manche sind wie beste Freunde, andere wie streitende Nachbarn. Doch wer diese Beziehungen versteht, kann Schädlinge reduzieren, den Boden verbessern und sogar den Geschmack der Ernte steigern. Die Mischkultur ist dabei kein starres Regelwerk, sondern eine Einladung zum Experimentieren und eine optimale Möglichkeit, den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Seit jeher wissen Gärtner, dass nicht alle Pflanzen gleich gut harmonieren. Manche sind wie beste Freunde, andere wie streitende Nachbarn. Doch wer diese Beziehungen versteht, kann Schädlinge reduzieren, den Boden verbessern und sogar den Geschmack der Ernte steigern. Die Mischkultur ist dabei kein starres Regelwerk, sondern eine Einladung zum Experimentieren und eine optimale Möglichkeit, den Garten als lebendiges Ökosystem zu begreifen, in dem jede Pflanze ihren Platz und ihre Aufgabe hat.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Mischkultur bedeutet, verschiedene Gemüsepflanzen so miteinander zu kombinieren, dass sie sich gegenseitig fördern und gemeinsam ein stabiles Gleichgewicht bilden.</li>



<li>Tiefwurzelnde Arten nutzen andere Bodenschichten als Flachwurzler, Kräuter und Blühpflanzen schützen mit ihren Düften vor Schädlingen und Leguminosen wie Bohnen reichern den Boden mit Stickstoff an.</li>



<li>So entsteht ein Beet, das nicht nur gesünder und widerstandsfähiger ist, sondern auch höhere Erträge liefert und weniger Pflege erfordert.</li>



<li>Statt starren Regeln folgt die Mischkultur dem Prinzip von Beobachtung, Erfahrung und der Freude am Ausprobieren.</li>



<li>Am Ende wächst dadurch nicht nur Gemüse, sondern ein vielfältiger, lebendiger Garten, in dem jede Pflanze sinnvoll untergebracht ist.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist Mischkultur? </h2><p class="wp-block-paragraph">Mischkultur im Gemüsebeet bedeutet, dass verschiedene Pflanzenarten gezielt miteinander kombiniert werden, damit sie sich gegenseitig fördern. Jede Kultur bringt dabei bestimmte Eigenschaften mit, die für ihre Nachbarn vorteilhaft sind: Manche lockern mit tiefen Wurzeln den Boden, andere reichern ihn mit Stickstoff an, den wiederum nährstoffhungrige Pflanzen nutzen können. Es gibt Kombinationen, bei denen sich Pflanzen mit ihrem Duft vor Schädlingen schützen, aber auch solche, bei denen sie den Platz im Beet optimal gemeinsam nutzen. So können hochwüchsige Arten wie Mais oder Stangenbohnen Schatten spenden, von dem bodennahe Kulturen wie Salat oder Spinat im Hochsommer profitieren, weil sie im Halbschatten besser wachsen. Auf diese Weise entstehen Synergien im Beet, die das Wachstum verbessern, den Schädlingsdruck verringern und den Boden gesund erhalten. Mit Mischkultur nutzen Sie also die natürlichen Stärken der Pflanzen, anstatt sie getrennt voneinander anzubauen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vergessenes Wissen: Warum alte Gartenweisheiten heute wieder wertvoll sind</h2><p class="wp-block-paragraph">Die moderne Landwirtschaft hat uns in den letzten Jahrzehnten mit hohen Erträgen und effizienten Anbaumethoden versorgt. Doch dieser Fortschritt hatte einen Preis. Viel<strong> traditionelles Wissen </strong>über nachhaltigen Gartenbau ist <strong>in Vergessenheit geraten</strong>. Dabei könnten gerade diese alten Techniken heute helfen, die Herausforderungen des Klimawandels, der Bodenverarmung und der Artenvielfalt zu meistern. Früher war Gartenbau oft eine Frage der Beobachtung und des überlieferten Wissens. Bauern und Gärtner wussten genau, welche Pflanzen sich gegenseitig stärken, wie man Schädlinge ohne Chemie fernhält oder welche Sorten besonders robust gegen Trockenheit sind. Dieses Wissen wurde über Generationen mündlich weitergegeben. Doch mit der Industrialisierung und der Verbreitung von Monokulturen, synthetischen Düngemitteln und Pestiziden geriet vieles davon in den Hintergrund. Plötzlich galten traditionelle Methoden als „rückständig“, obwohl sie oft nachhaltiger und ökologischer waren als moderne Praktiken. Ein besonders eindrückliches Beispiel ist der <strong>Verlust alter Gemüsesorten </strong>wie Topinambur, Pastinake oder Kartoffelsorten wie das „Bamberger Hörnla“. Viele dieser regionale Arten, die perfekt an lokale Böden und Klimabedingungen angepasst sind, verschwanden vorübergehend, weil sie den Ertrags- oder Optikstandards der Industrie nicht entsprachen – und sind heute wieder gefragt. Sie kommen oft mit weniger Wasser aus, sind resistenter gegen Schädlinge und tragen zur biologischen Vielfalt bei. Ähnlich verhält es sich mit traditionellen Anbaumethoden wie der Mischkultur oder dem Fruchtwechsel. Früher wusste man, welche Pflanzen sich gegenseitig schützen oder den Boden verbessern, heute wird dieses Prinzip unter Namen wie Permakultur wiederentdeckt und wissenschaftlich erforscht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten.webp" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-1024x683.webp" alt="Frische bunte Karotten in verschiedenen Farben, darunter lila, orange und gelb, mit grünem Blattansatz." class="wp-image-25103" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-1536x1025.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-2048x1367.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/regenbogen-karotten-100x67.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Alte Gemüsesorten erleben in der heutigen Zeit wieder eine Renaissance © MarieKazPhoto / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Auch das Wissen über Heilpflanzen oder natürliche Düngemethoden ist in vielen Regionen verloren gegangen. Dabei könnten diese Techniken heute helfen, denEinsatz von Chemie zu reduzieren und <strong>Gärten widerstandsfähiger </strong>zu machen. Ein gutes Beispiel ist die „Drei-Schwestern“-Methode der Native Americans, auch Indianer- oder Milpabeet genannt, bei der Mais, Bohnen und Kürbis gemeinsam gepflanzt werden. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Die Bohnen reichern den Boden mit Stickstoff an, der Mais gibt den Bohnen Halt und der Kürbis unterdrückt Unkraut. Damit ist das ein perfektes Beispiel für Synergien in der Natur. Eine solche Renaissance des alten Wissens wird wieder modern. Saatgutinitiativen retten seltene Sorten vor dem Aussterben, Gärtner experimentieren erneut mit Mischkulturen und die Wissenschaft untersucht, wie indigene Anbaumethoden modern interpretiert werden können. Dabei zeigt sich: Viele „neue“ Trends im Gartenbau, von Insektenhotels über den Pilzanbau bis hin zu Komposttee, sind in Wahrheit uralte Praktiken, die heute neu entdeckt werden. Die Herausforderung liegt nun darin, dieses Wissen nicht nur zu bewahren, sondern auch <strong>an die Bedingungen des 21. Jahrhunderts anzupassen</strong>. Denn während sich das Klima verändert und neue Schädlinge auftauchen, können uns die Erfahrungen vergangener Generationen wertvolle Hinweise geben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was ist Komposttee?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Komposttee ist ein flüssiger Dünger, den Sie ganz einfach aus reifem Kompost, also dem fertigen Humus aus dem Komposthaufen, herstellen können. Legt man diesen Kompost für 24 Stunden in Regenwasser ein und rührt das Ganze immer wieder um, dann werden Nährstoffe und wertvolle Mikroorganismen ausgewaschen. So entsteht eine Flüssigkeit, die das Bodenleben belebt, das Pflanzenwachstum fördert und die Widerstandskraft der Kulturen stärkt. Der fertige Komposttee eignet sich zum Gießen oder Besprühen der Pflanzen und sollte möglichst frisch verwendet werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bietet Mischkultur gegenüber Monokultur?</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>natürlicher Pflanzenschutz:</strong> Verschiedene Pflanzen können sich gegenseitig vor Schädlingen und Krankheiten schützen. Basilikum neben Tomaten hält beispielsweise Weiße Fliegen fern, während Zwiebeln zwischen Karotten den Karottenfliegen vorbeugen. Diese natürlichen Abwehrmechanismen reduzieren den Bedarf an Pestiziden erheblich.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>effizientere Nährstoffnutzung:</strong> Unterschiedliche Pflanzen haben verschiedene Nährstoffbedürfnisse und Wurzeltiefen. Tiefwurzler wie Tomaten können Nährstoffe aus unteren Bodenschichten holen, während Flachwurzler wie Salat die oberen Schichten nutzen. Leguminosen wie Bohnen reichern sogar den Boden mit Stickstoff an, wovon Starkzehrer wiederum profitieren.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>bessere Bodengesundheit:</strong> Die Vielfalt der Wurzelsysteme lockert den Boden unterschiedlich auf und fördert das Bodenleben. Dies verbessert die Bodenstruktur, Wasserdurchlässigkeit und den Humusaufbau langfristig.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>optimale Raumnutzung:</strong> Durch geschickte Kombination von Pflanzen verschiedener Höhen und Wuchsformen lässt sich der verfügbare Platz optimal ausnutzen. Kletternde Bohnen können beispielsweise Mais als Stütze nutzen, während darunter Kürbis wächst.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>erhöhte Biodiversität:</strong> Mischkulturen schaffen Lebensräume für Nützlinge wie Marienkäfer, Schlupfwespen und Bestäuber, was das ökologische Gleichgewicht stärkt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Risikostreuung:</strong> Bei Wetterextremen oder Schädlingsbefall ist nicht die gesamte Ernte gefährdet, da verschiedene Kulturen unterschiedlich reagieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Mischkultur? </h2><p class="wp-block-paragraph">Mischkultur bedeutet, dass Sie verschiedene Gemüsepflanzen so nebeneinander ins Beet setzen, dass sie sich gegenseitig ergänzen und unterstützen. Jede Pflanze hat andere Ansprüche an</p><ul class="wp-block-list">
<li>Nährstoffen,</li>



<li>Licht und</li>



<li>Platz</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">und wenn man diese Unterschiede gezielt nutzt, entsteht ein gesundes Gleichgewicht. Starkzehrer wie Kohl oder Tomaten brauchen viele Nährstoffe, während Bohnen oder Kräuter deutlich weniger verlangen. Wenn man sie kombiniert, wird der Boden gleichmäßiger beansprucht und nicht einseitig ausgelaugt. Gleichzeitig können bestimmte Pflanzen Schädlinge voneinander fernhalten. Auch die Wuchsformen spielen eine Rolle. Pflanzen, die hoch wachsen, können anderen besipielsweise Schatten spenden. Damit der Boden dauerhaft fruchtbar bleibt, achtet man außerdem auf die Fruchtfolge. Auf diese Weise erreicht man einen gesunden Boden, die Pflanzen wachsen kräftiger und Sie ernten über die Saison hinweg eine bunte Vielfalt an Gemüse und zwar ganz ohne komplizierte Hilfsmittel oder künstlichen Dünger.</p><h3 class="wp-block-heading">Sollte ich nur Gemüse pflanzen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Besonders wirkungsvoll wird die Mischkultur, wenn Sie Gemüse mit Kräutern und Blühpflanzen kombinieren. Kräuter wie Basilikum, Dill, Thymian oder Oregano wirken durch ihre intensiven Düfte als natürliche Barriere gegen Schädlinge und passen daher zu fast allen Gemüsesorten. Blühpflanzen wie Ringelblumen leisten ebenfalls wertvolle Dienste, da sie Nematoden im Boden eindämmen und gleichzeitig Nützlinge anlocken. Auch die Studentenblume oder Bodendecker wie Kapuzinerkresse haben eine wichtige Funktion: Sie locken Schnecken von empfindlichen Kulturen ab und schützen so Ihr Gemüse. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-1024x683.webp" alt="Rote Wegschnecke frisst an einer angebissenen Zucchini im Gemüsegarten und verursacht Fraßschäden an der Ernte." class="wp-image-25106" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/schnecke-frisst-zucchini-100x67.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wenn Sie es satt haben, dass die Nacktschnecken ihr Gemüse vertilgen, dann pflanzen Sie Tagetes dazwischen © matunka / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Am besten integrieren Sie <strong>Blühstreifen </strong>direkt an den Beetkanten. Eine Breite von etwa 20 bis 30 Zentimetern reicht völlig aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, ohne dass die eigentliche Anbaufläche verloren geht. Diese bunten Begleiter erfüllen gleich mehrere Aufgaben: Sie locken Bestäuber wie Bienen und Hummeln an, die wiederum für eine reiche Gemüseernte sorgen. Gleichzeitig ziehen sie Nützlinge wie Marienkäfer oder Schlupfwespen an, die Schädlinge dezimieren, und dienen als „Ablenkfutter“ für Blattläuse, Schnecken oder Käfer, sodass Ihre Hauptkulturen geschont werden. Die Blühstreifen schaffen zudem eine optische Abgrenzung und machen das Beet lebendiger und vielfältiger, ohne das Wachstum des Gemüses zu stören.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie starte ich am besten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie ganz neu mit Mischkultur starten, ist es sinnvoll, klein anzufangen und auf bewährte Kombinationen zu setzen. So können Sie erste Erfahrungen sammeln, ohne sich zu überfordern, und gleichzeitig beobachten, wie die Pflanzen im Zusammenspiel voneinander profitieren. Drei besonders sichere Trios eignen sich dafür sehr gut:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Karotte &amp; Zwiebel &amp; Tagetes</strong>: Karotten und Zwiebeln schützen sich gegenseitig vor Schädlingen. Die Möhrenfliege meidet den Zwiebelgeruch und die Zwiebelfliege den Duft der Karotten. Tagetes, die auch Studentenblumen genannt werden, wirken zusätzlich gegen Nematoden im Boden und bringen Farbe ins Beet.<br></li>



<li><strong>Tomate &amp; Basilikum &amp; Ringelblume</strong>: Tomaten profitieren von Basilikum, das mit seinem Duft Schädlinge fernhält und gleichzeitig die Aroma­bildung unterstützt. Ringelblumen verbessern die Bodengesundheit, locken Nützlinge an und sorgen dafür, dass das Tomatenbeet lebendig bleibt.<br></li>



<li><strong>Salat &amp; Buschbohne &amp; Dill</strong>: Salat wächst schnell und nutzt die Fläche, während die Bohnen den Boden mit Stickstoff versorgen. Dill zieht Nützlinge wie Schwebfliegen an, deren Larven Blattläuse fressen, und passt geschmacklich hervorragend zum Salat.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie diese Trios ausprobieren, achten Sie darauf, wie die Pflanzen wachsen, wie gesund sie bleiben und wie gut die Ernte ausfällt. Notieren Sie Ihre Beobachtungen in einem Gartentagebuch, so können Sie im nächsten Jahr gezielt weiterarbeiten, erfolgreiche Kombinationen ausbauen und weniger gute ersetzen. Auf diese Weise entwickeln Sie Schritt für Schritt Ihre ganz persönliche Mischkultur-Strategie, die perfekt zu Ihrem Garten passt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die große Mischkultur-Tabelle</h2><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-scaled.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp" alt="Mischkulturtabelle für Gemüse: Übersicht, welche Pflanzen gute Nachbarn sind, z. B. Bohnen mit Kohl oder Karotten mit Lauch, und welche Kombinationen nicht empfohlen werden." class="wp-image-25104" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1024x1024.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-300x300.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-150x150.webp 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-768x768.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-1536x1536.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-2048x2048.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/mischkultur-tabelle-gemuese-100x100.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Erdbeeren können in der Mischkultur durch gute Nachbarn wie Knoblauch und Schnittlauch vor Schädlingen und Pilzkrankheiten geschützt werden, was nicht nur die Pflanzengesundheit fördert, sondern auch den Geschmack und die Erntequalität verbessert. Denn durch diese Kombination wird das Erdbeeraroma intensiver und süßer. Das liegt daran, dass gesunde Pflanzen mehr Zucker und Aromastoffe bilden. Außerdem sorgt die Vielfalt der Nachbarpflanzen dafür, dass Unkraut weniger Chancen hat und der Boden aktiver bleibt, was dem gesamten Beet zugutekommt und die Pflege erleichtert.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen sollte man nicht nebeneinander pflanzen?</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Pflanzen</th>
<th>schlechte Nachbarn</th>
<th>Grund</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Tomaten</td>
<td>
<ul>
<li>Kartoffeln</li>
<li>Paprika</li>
<li>Auberginen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>fördern gemeinsam Kraut- und Braunfäule</li>
<li>ähnliche Schädlinge</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kartoffeln</td>
<td>
<ul>
<li>Tomaten</li>
<li>Paprika</li>
<li>Auberginen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Nachtschattengewächse</li>
<li>gleiche Krankheiten und Schädlinge</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Lauch</td>
<td>
<ul>
<li>Rote Beete</li>
<li>Bohnen</li>
<li>Erbsen</li>
<li>Knoblauch</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Kampf um Nährstoffe</li>
<li>gleiche Krankheiten und Schädlinge</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Zucchini</td>
<td>
<ul>
<li>Gurke</li>
<li>Kürbis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>alles Kürbisgewächse mit ähnlichen Anforderungen an Nährstoffe und Wasser</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Paprika</td>
<td>
<ul>
<li>Tomaten</li>
<li>Kartoffeln</li>
<li>Auberginen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Nachtschattengewächse</li>
<li>gegenseitige Schwächung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Auberginen</td>
<td>
<ul>
<li>Tomaten</li>
<li>Kartoffeln</li>
<li>Paprika</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Nachtschattengewächse</li>
<li>gleiche Krankheiten und Schädlinge</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Zwiebeln</td>
<td>
<ul>
<li>Bohnen</li>
<li>Erbsen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>hemmen wichtige Bakterien an den Hülsenfrüchten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Knoblauch</td>
<td>
<ul>
<li>Bohnen</li>
<li>Erbsen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>stört Stickstoffbindung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schnittlauch</td>
<td>
<ul>
<li>Bohnen</li>
<li>Erbsen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>beeinträchtigt Wurzelbakterien</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Gurken</td>
<td>
<ul>
<li>Basilikum</li>
<li>Rosmarin</li>
<li>Thymian</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>aromatische Kräuter hemmen das Wachstum von Gurken</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kohl</td>
<td>
<ul>
<li>Radieschen</li>
<li>Rettich</li>
<li>Rucola</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>gleiche Schädlinge</li>
<li>Nährstoffkonkurrenz</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Radieschen</td>
<td>
<ul>
<li>Kohl</li>
<li>Rettich</li>
<li>Rucola</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>fördert Kohlweißling und andere Schädlinge</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rettich</td>
<td>
<ul>
<li>Kohl</li>
<li>Radieschen</li>
<li>Rucola</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>gegenseitige Schwächung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rucola</td>
<td>
<ul>
<li>Kohl</li>
<li>Radieschen</li>
<li>Rettich</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Schädlingsanziehung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Fenchel</td>
<td>
<ul>
<li>Tomaten</li>
<li>Bohnen</li>
<li>Kohlarten</li>
<li>Petersilie</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>hemmt viele andere Gemüse im Wachstum</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Walnussbaum</td>
<td>
<ul>
<li>fast alle Gemüse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>produziert wachstumshemmende Substanz</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Sonnenblumen</td>
<td>
<ul>
<li>kleinere Gemüsepflanzen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>andere Pflanzen werden unterdrückt</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Sellerie</td>
<td>
<ul>
<li>Mais</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>gegenseitige Wachstumshemmung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Mais</td>
<td>
<ul>
<li>Sellerie</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>behindern sich gegenseitig</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Endivien</td>
<td>
<ul>
<li>andere Salate wie Kopfsalat</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>anfällig für ähnliche Krankheiten und Schädlinge</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Rote Beete</td>
<td>
<ul>
<li>Kartoffeln</li>
<li>Lauch</li>
<li>Paprika</li>
<li>Aubergine</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Konkurrenz um Nährstoffe</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei der Beetplanung sollten schlechte Nachbarn mindestens 1 bis 2 Meter Abstand zueinander haben, um negative Wechselwirkungen zu vermeiden. Ist also zum Beispiel der Anbau von Kohlrabi geplant, dann sollten Sie in seine Nähe weder Knoblauch noch Fenchel pflanzen. Dabei ist nicht nur ein räumlicher Abstand wichtig, sondern auch die zeitliche Abfolge. Schlechte Kombinationen sollten auch in der Fruchtfolge vermieden werden, da Wurzelausscheidungen und Krankheitserreger im Boden verbleiben können. Es gibt jedoch <strong>Ausnahmen</strong> von diesen Regeln: Bei ausreichend großen Gärten, sehr guter Bodenqualität und optimaler Pflege können manche als ungünstig geltende Kombinationen dennoch funktionieren. Lassen Sie sich hier am besten von einem Fachmann beraten. Ein Gartenprofi weiß, welche Sorten Sie nebeneinander pflanzen dürfen und achtet darauf, dass alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit Sie an Ihrem Gemüsebeet den ganzen Sommer lang Freude haben. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Mischkultur planen [Schritt-für-Schritt-Anleitung]</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 1- Fläche und Lichtverhältnisse analysieren: </strong>Vor dem Anbau sollten Sie sich genau ansehen, welche Bedingungen Ihr Beet bietet. Beobachten Sie, wie viel Sonne die Fläche pro Tag bekommt und ob es Bereiche gibt, die eher halbschattig liegen. Prüfen Sie außerdem, ob der Boden locker, eher schwer oder lehmig ist und wie gut er Wasser speichert. Auch die Windverhältnisse sind wichtig. Steht das Beet frei und windig, ist es sinnvoll, die höheren Pflanzen in die Mitte oder auf die windabgewandte Seite zu setzen, damit empfindlichere Kulturen geschützt werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 2 – große Beete in Abschnitte für Stark-, Mittel- und Schwachzehrer aufteilen: </strong>Teilen Sie Ihr Beet gedanklich oder mithilfe einer Skizze in 3 Abschnitte. Ein Drittel sollte für Starkzehrer reserviert werden, ein weiteres für Mittelzehrer und das letzte für Schwachzehrer. Starkzehrer wie Tomaten, Kohl oder Kürbis benötigen besonders viele Nährstoffe, während Mittelzehrer wie Möhren, Fenchel oder Salat mit weniger auskommen. Schwachzehrer wie Bohnen, Erbsen oder viele Kräuter benötigen am wenigsten Dünger. Diese Aufteilung bildet die Grundlage für eine gesunde Mischkultur.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 3 -verträgliche Pflanzen miteinander kombinieren:</strong> Achten Sie bei der Bepflanzung darauf, dass die ausgewählten Gemüsearten sich gegenseitig fördern und nicht behindern. Gute Partner sind beispielsweise Karotten und Zwiebeln, da sie sich gegenseitig vor Schädlingen schützen. Ungünstig ist dagegen die Kombination von Kohl und Zwiebeln, da beide Pflanzen um ähnliche Nährstoffe konkurrieren. Zusätzlich empfiehlt es sich, Arten mit unterschiedlichen Wurzeltiefen oder Wuchsformen zu kombinieren. Auf diese Weise nutzen Flachwurzler wie Salat und Tiefwurzler wie Karotten den Boden besser aus, und hohe Pflanzen wie Stangenbohnen können kleineren Arten Schatten spenden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 4 – Fruchtfolge und Wechsel beachten: </strong>Damit Ihr Boden nicht einseitig ausgelaugt wird und Krankheiten sich nicht festsetzen, sollten Sie die Pflanzen jedes Jahr rotieren lassen. Die klassische Reihenfolge lautet: Starkzehrer wie Zucchini werden im nächsten Jahr von Mittelzehrern wie Kohlrabi oder Erdbeeren abgelöst, danach folgen Schwachzehrer wie Feldsalat und im vierten Jahr können Sie Gründüngung einsäen, um den Boden zu regenerieren. Anschließend beginnt der Zyklus von vorne. So bleibt Ihr Beet langfristig gesund und ertragreich.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 5 – Pflanzzeiten und Kulturdauer berücksichtigen: </strong>Planen Sie die verschiedenen Aussaat- und Erntezeiten sorgfältig ein. Im Frühjahr von März bis Mai können Sie schnell wachsende Kulturen wie Radieschen, Spinat oder frühe Möhren anbauen. Ab Mai oder Juni eignen sich wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Bohnen oder Kürbis. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie nach der Ernte frühreifer Kulturen freie Flächen erneut nutzen, indem Sie beispielsweise nach Radieschen noch Bohnen säen. Auf diese Weise bleibt Ihr Beet über die gesamte Saison hinweg optimal genutzt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Mischkultur ist wie ein Orchester. Jede Pflanze hat ihre eigene Melodie, doch erst im Zusammenspiel entsteht Harmonie. Was zunächst nach aufwendiger Planung klingt, erweist sich in der Praxis als eine der einfachsten und natürlichsten Formen des Gärtnerns. Sie steigert nicht nur den Ertrag, sondern verwandelt das Beet in ein lebendiges, widerstandsfähiges Ökosystem. Dabei geht es nicht um starre Regeln, sondern um Beobachtung, Erfahrung und die Freude am Ausprobieren. Wenn Möhren und Zwiebeln sich gegenseitig vor Schädlingen schützen, Bohnen den Boden mit Stickstoff bereichern oder Kresse Schädlinge ablenkt, zeigt sich: Die Natur hält längst clevere Lösungen bereit, wir müssen sie nur nutzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Mischkultur Tabelle: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich, ob eine Pflanzpartnerschaft bei mir funktioniert?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beobachten Sie Wuchs, Blattfarbe und Schädlingsdruck über 3 bis 4 Wochen. Wächst eine Art sichtbar besser/schlechter als in Monokultur, justieren Sie Abstand, Nährstoffgabe oder ersetzen Sie den Partner.</p><h3 class="wp-block-heading">Was mache ich, wenn eine Kombination schiefgeht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sofort entflechten und schwächere Pflanze umsetzen, Lücken mit schnell wachsenden Kulturen wie Salat schließen und mit Komposttee oder Mulch stabilisieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Funktioniert Mischkultur im Halbschatten auch?</h3><p class="wp-block-paragraph">Setzen Sie schatten­tolerante Arten wie Spinat oder Mangold unter höhere Partner wie Bohnen oder Zuckermais, die sommerliche Hitze abpuffern.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist der häufigste Fehler in der Mischkultur?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der häufigste Fehler ist ein zu enger Pflanzabstand. Synergien wirken nur, wenn Luft, Licht und Wurzelraum passen. Also besser etwas großzügiger setzen und konsequent mulchen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Milpa-Beet“. <em>Uni-passau.de</em>, <a href="http://www.uni-passau.de/nachhaltigkeit/nachhaltiger-campuss/milpa-beet" title="" target="_blank" rel="noopener">www.uni-passau.de/nachhaltigkeit/nachhaltiger-campuss/milpa-beet</a>. Zugegriffen 15. September 2025.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/mischkultur-tabelle-202525098">Mischkultur Tabelle: Welches Gemüse passt zusammen? </a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/fruchtfolge-tabelle-202525057</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine durchdachte Fruchtfolge ist das Fundament für einen gesunden und ertragreichen Garten. Wer Pflanzen gezielt nach ihrem Nährstoffbedarf und ihren Ansprüchen an den Boden einplant, beugt Krankheiten vor, fördert die Bodenfruchtbarkeit und steigert langfristig den Ertrag. Eine Fruchtfolgetabelle dient dabei als praktisches Planungsinstrument, das Hobbygärtnern und Profis gleichermaßen Orientierung bietet. Sie zeigt, welche Pflanzen in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Eine durchdachte Fruchtfolge ist das Fundament für einen gesunden und ertragreichen Garten. Wer Pflanzen gezielt nach ihrem Nährstoffbedarf und ihren Ansprüchen an den Boden einplant, beugt Krankheiten vor, fördert die Bodenfruchtbarkeit und steigert langfristig den Ertrag. Eine Fruchtfolgetabelle dient dabei als praktisches Planungsinstrument, das Hobbygärtnern und Profis gleichermaßen Orientierung bietet. Sie zeigt, welche Pflanzen in welcher Reihenfolge auf ein Beet gesetzt werden sollten, um den Boden optimal zu nutzen und Monokulturen zu vermeiden. Wer diese Zusammenhänge versteht und systematisch anwendet, legt den Grundstein für einen lebendigen, nachhaltigen Garten, in dem Gemüse, Kräuter und Blumen harmonisch gedeihen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Eine geplante und strukturierte Fruchtfolge im Gemüsegarten ist die Grundlage für einen gesunden Boden und eine reiche Ernte. Sie sorgt dafür, dass Nährstoffe gleichmäßig genutzt werden, Krankheiten und Schädlinge weniger Chancen haben und der Boden langfristig fruchtbar bleibt. </li>



<li>Innerhalb eines festgelegten Zeitraums, in der Regel drei bis vier Jahre, sollten die Pflanzen je nach Zehrerklasse ihren Standort im Beet wechseln. Dabei unterscheidet man zwischen Starkzehrern, Mittelzehrern und Schwachzehrern.</li>



<li>Nutzen Sie eine Fruchtfolgetabelle zur Orientierung, um zu erkennen, welche Kulturen zueinander passen und in welcher Reihenfolge sie am besten angebaut werden.</li>



<li>Auch im Hochbeet ist eine durchdachte Fruchtfolge wichtig. Obwohl die Erde dort besonders nährstoffreich ist, kann sie durch den wiederholten Anbau von Starkzehrern wie Gurken oder Tomaten schnell erschöpft werden.</li>



<li>Wer beim Beetaufbau hier auf abwechslungsreiche Pflanzfolgen achtet und auch Gründüngung einarbeitet, erhält eine gesunde, lockere und nährstoffreiche Erde und eine Menge Gemüse Marke Eigenanbau.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist Fruchtfolge und warum ist sie so wichtig im Gemüsegarten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Fruchtfolge bezeichnet die systematische Abfolge von Pflanzen auf einem Beet über mehrere Vegetationsperioden hinweg. Schon seit Jahrhunderten wenden Landwirte und Gärtner diese Methode an, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Bereits im Mittelalter wurde in Europa das Dreifelderwirtschaftssystem entwickelt, bei dem Felder abwechselnd mit Getreide, Hülsenfrüchten oder Brache bestellt wurden, um den Boden nicht zu erschöpfen. Im modernen Gemüsegarten sorgt eine durchdachte Fruchtfolge dafür, dass der Boden gesund bleibt, Nährstoffe optimal genutzt werden und das Risiko von Krankheiten oder Schädlingsbefall reduziert wird. Unterschiedliche Pflanzen entziehen dem Boden verschiedene Nährstoffe, und wer diese Wechselwirkungen berücksichtigt, legt den Grundstein für gesunde Pflanzen, stabile Böden und dauerhaft ertragreiche Beete.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">INFO:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der Bergriff Brache beschreibt eine landwirtschaftliche Fläche, die vorübergehend nicht bestellt oder genutzt wird. Das Ziel einer Brachlegung ist in der Regel, dem Boden Zeit zur Erholung zu geben und seine Fruchtbarkeit zu erhalten. Gleichzeitig fördern Brachflächen die Artenvielfalt, da sie Wildpflanzen und Tieren Lebensraum bieten und unterbrechen Schädlings- sowie Krankheitszyklen. Es gibt verschiedene Formen, etwa die Schwarzbrache, bei der die Fläche unbewachsen bleibt oder auch die Gründüngungsbrache, bei der bestimmte Pflanzen zur Bodenverbesserung eingesät werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bietet eine geplante Fruchtfolge?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>gesunder Boden</li>



<li>weniger Schädlinge &amp; Krankheiten</li>



<li>bessere Nährstoffverwertung</li>



<li>höhere Erträge</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Durch den gezielten Wechsel von Stark- und Schwachzehrern, Wurzel- und Blattgemüse wird der Boden nicht einseitig ausgelaugt. Die natürliche Bodenstruktur bleibt erhalten, und Mikroorganismen können sich optimal entwickeln. Bestimmte Schädlinge und Pilzerkrankungen bevorzugen zudem bestimmte Pflanzenfamilien. Eine klug geplante Fruchtfolge unterbricht ihre Lebenszyklen, wodurch Befall deutlich reduziert wird. Indem Pflanzen mit unterschiedlichen Nährstoffbedürfnissen abwechselnd angebaut werden, werden die vorhandenen Mineralien effizient genutzt. Stickstoffzehrer wie Hülsenfrüchte reichern den Boden zusätzlich an und verbessern das Wachstum der Folgepflanzen. Gesunder Boden, weniger Krankheiten und eine ausgewogene Nährstoffversorgung führen automatisch zu kräftigeren Pflanzen und höheren Erträgen. Gemüse gedeiht gleichmäßiger und das Risiko von Missernten sinkt.</p><h3 class="wp-block-heading">Für welche Gärtner ist Fruchtfolge besonders sinnvoll?</h3><p class="wp-block-paragraph">Fruchtfolge lohnt sich für jeden, der Gemüse nachhaltig anbauen möchte, von Hobbygärtnern auf dem Balkon über Kleingärtner bis hin zu professionellen Bio-Betrieben. Besonders wertvoll ist sie dort, wo Beete regelmäßig genutzt werden und eine dauerhafte Bodengesundheit erhalten bleiben soll. Selbst wer auf dem Balkon oder in Hochbeeten kultiviert, profitiert von abwechslungsreichen Pflanzfolgen, da die Erde dort besonders intensiv beansprucht wird. Kleingärtner können mit einer systematischen Fruchtfolge sicherstellen, dass ihre Beete dauerhaft ertragreich bleiben. Wer langfristig Freude an ertragreichen und gesunden Pflanzen haben möchte, profitiert in jedem Garten von einer durchdachten Fruchtfolge.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen Fruchtwechsel und Fruchtfolge?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Fruchtwechsel meint den Anbau verschiedener Kulturen innerhalb eines Jahres auf derselben Beetfläche. Ein klassisches Beispiel wäre der Anbau von Frühkartoffeln im Frühjahr, gefolgt von Feldsalat im Herbst.</li>



<li>Fruchtfolge dagegen beschreibt die längerfristige Planung über mehrere Jahre hinweg. Dabei wechseln nicht nur die Pflanzenarten, sondern auch ganze Pflanzenfamilien in einem festgelegten Rhythmus. Das sorgt dafür, dass der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird und sich Nährstoffe sowie die Bodenstruktur regenerieren können.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Fruchtfolge?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Fruchtfolge funktioniert nach einem einfachen Grundprinzip: Pflanzen sollten Jahr für Jahr nicht am gleichen Standort stehen, sondern diesen in einem festgelegten Rhythmus wechseln. Hierbei entsteht eine sogenannte <strong>Anbaupause</strong>. Damit ist der Zeitraum gemeint, in dem eine bestimmte Pflanze nicht auf derselben Fläche angebaut wird. Diese Pause ist entscheidend, um die Ausbreitung spezialisierter Schädlinge und Krankheiten zu bremsen, den Boden vor Übernutzung zu schützen und seine natürliche Fruchtbarkeit zu bewahren. Die notwendige Dauer einer Anbaupause richtet sich nach der jeweiligen Kultur: Während bei vielen Gemüsesorten ein Abstand von zwei bis vier Jahren ausreichend ist, benötigen empfindlichere Pflanzen deutlich längere Pausen. Durch eine geplante Fruchtfolge beziehungsweise der Anbaupause wird vermieden, dass der Boden einseitig ausgelaugt wird, da jede Pflanze dem Boden bestimmte Nährstoffe entzieht. Bei der Fruchtfolge wird zwischen drei unteschiedliche Kategeorien unterschieden und zwar zwischen den sogenannten</p><ul class="wp-block-list">
<li>Starkzehrern,</li>



<li>Mittelzehrern und</li>



<li>Schwachzehrern.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Setzt man verschiedene Arten nacheinander, verteilt sich die Belastung gleichmäßiger und der Boden erhält Gelegenheit, sich zu regenerieren. So können Gärtner über Jahre hinweg stabile Erträge erzielen, ohne ständig neue Erde einbringen oder massiv düngen zu müssen. Konkret bedeutet das: Stark zehrende Pflanzen wie Gurken oder Kohl sollten nicht dauerhaft denselben Platz beanspruchen. Nach ihnen folgen besser Pflanzen mit geringerem Nährstoffbedarf, etwa Möhren, Radieschen oder Spinat. Auf diese Weise bleibt der Boden ausgeglichen, vital und fruchtbar. Somit werden der Erde nicht immer die selben Nährstoffe entzogen, wie es bei Beeten mit Monokulutren der Fall ist. </p><h3 class="wp-block-heading">Zehrerklassen und deren Eigenschaften im Überblick</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Kategorie</th>
<th>Beispiele</th>
<th>Eigenschaften</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Starkzehrer</td>
<td>Tomate, Kohl, Sellerie, Kürbis, Lauch</td>
<td>
<ul>
<li>benötigen sehr viele Nährstoffe, besonders viel Stickstoff</li>
<li>entwenden dem Boden viele Nährstoffe; Boden sollte vor Anbau gut gedüngt und vorbereitet werden</li>
<li>nicht mehrmals hintereinander an derselben Stelle anbauen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Mittelzehrer</td>
<td>Möhre, Spinat, Zwiebel, Fenchel, Salat</td>
<td>
<ul>
<li>haben einen mittleren Nährstoffbedarf</li>
<li>beanspruchen den Boden mäßig</li>
<li>gedeihen gut nach Starkzehrern</li>
<li>brauchen lockeren, nährstoffreichen Boden</li>
<li>gelegentlich Düngung notwendig</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Schwachzehrer</td>
<td>Radieschen, Erbse, Bohne, Feldsalat</td>
<td>
<ul>
<li>benötigen nur wenige Nährstoffe</li>
<li>schonen den Boden</li>
<li>oft stickstoffbindende Pflanzen</li>
<li>ideal zur Regeneration des Bodens</li>
<li>können nach Stark- und Mittelzehrern angebaut werden</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fruchtfolgetabelle : So planst du dein Gartenjahr richtig</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Fruchtfolgetabelle unterstützt dich dabei, den Gemüseanbau strategisch zu planen und den Überblick über den saisonalen Fruchtwechsel zu behalten. Die Auswahl der Pflanzen bestimmt langfristig die Reihenfolge der Aussaat. Dabei solltest du auch berücksichtigen, welche Arten sich in einer Mischkultur gut ergänzen. So lassen sich Nährstoffe optimal nutzen, und die Pflanzen schützen sich gegenseitig vor Schädlingen oder fördern ihr Wachstum. Ein bewährtes Beispiel: Neben Feldsalat gedeihen Bohnen und Zwiebeln besonders gut. Auch Karotten passen hervorragend zu Zwiebeln, da sie sich gegenseitig vor Schädlingen schützen. Tomaten und Basilikum sind ebenfalls ein ideales Duo, denn Basilikum stärkt nicht nur den Geschmack, sondern hält auch Schädlinge fern. Ebenso harmonieren Gurken mit Dill oder Mais, während Spinat gute Nachbarschaften mit Radieschen und Erdbeeren bildet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-scaled.webp" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp" alt="Eine Fruchtfolgetabelle für den Gemüsegarten, dargestellt als Matrix mit Gemüsesorten in den Zeilen und Spalten. In den Schnittpunkten sind „+“ für gute Nachbarschaft und „-” für ungünstige Kombinationen eingetragen. Beispiele: Bohnen vertragen sich gut mit Gurken, Salat und Tomaten, aber nicht mit Erbsen und Zwiebeln. Kartoffeln harmonieren mit Bohnen und Kohl, aber nicht mit Tomaten oder Knoblauch." class="wp-image-25056" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fruchtfolge-tabelle-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fruchtfolge mit Mischkultur – wie passt beides zusammen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Fruchtfolge und Mischkultur sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich ideal. Während die Fruchtfolge vorgibt, wie Beete über mehrere Jahre hinweg bepflanzt werden, konzentriert sich die Mischkultur auf die gleichzeitige Kombination von Pflanzen innerhalb eines Jahres. Die Fruchtfolge schafft also den langfristigen Rahmen, die Mischkultur gestaltet die jährliche Bepflanzung im Detail. Wer beide Methoden kombiniert, sorgt dafür, dass Pflanzen sich im selben Jahr gegenseitig stärken und gleichzeitig der Boden über mehrere Jahre hinweg gesund bleibt. Ein Beispiel: Im ersten Jahr wachsen im Beet Tomaten (Starkzehrer) zusammen mit Basilikum (fördernde Mischkultur). Im nächsten Jahr ziehen dort Karotten oder Rote Bete (Mittelzehrer) ein. So ergänzen sich beide Systeme harmonisch.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer anfragen &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Systeme gibt es für Fruchtfolgeplanung?</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>Dreifelderwirtschaft: </strong>Die Dreifelderwirtschaft hat ihre Wurzeln im Mittelalter und gilt als eine der ältesten Formen der Fruchtfolge. Hier wird die Anbaufläche in drei Bereiche unterteilt: Ein Teil wird mit Getreide oder anderen stark zehrenden Kulturen bepflanzt, der zweite Teil mit schwach zehrenden oder bodenverbessernden Pflanzen wie Hülsenfrüchten, und der dritte Teil bleibt brach. Diese Anbaupause ermöglicht dem Boden, sich zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Das System ist einfach umzusetzen, erfordert aber Abstriche beim Ertrag, da jedes Jahr ein Drittel der Fläche ungenutzt bleibt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vierfelderwirtschaft: </strong>Die Vierfelderwirtschaft ist eine Weiterentwicklung der Dreifelderwirtschaft und sorgt für eine bessere Bodennutzung. Die Fläche wird in vier Teile gegliedert: Starkzehrer, Mittelzehrer, Schwachzehrer und Bodenverbesserer (meist Hülsenfrüchte oder Gründüngung). Durch den jährlichen Wechsel entsteht ein harmonischer Kreislauf, bei dem der Boden mit unterschiedlichen Nährstoffansprüchen belastet wird. Auf diese Weise bleibt er länger fruchtbar und kann dauerhaft genutzt werden.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Dauerbeete: </strong>Beim Dauerbeet handelt es sich um eine moderne Methode, die vor allem in naturnahen und permakulturellen Gärten beliebt ist. Statt regelmäßiger Umgestaltung bleibt die Beetstruktur über Jahre hinweg erhalten. Durch eine durchdachte Pflanzplanung mit Mischkulturen, Begleitpflanzen und Mulchschichten wird der Boden dauerhaft geschützt und aufgebaut. Dieses System ist besonders ressourcenschonend, erfordert jedoch etwas mehr Wissen über Pflanzenkombinationen und Bodenpflege.</p><h3 class="wp-block-heading">Anbausystem im Vergleich</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>System</th>
<th>Vorteile</th>
<th>Nachteile</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Dreifelderwirtschaft</strong></td>
<td>
<ul>
<li>fördert Bodenerholung durch Brache</li>
<li>leichte Umsetzung</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>ein Drittel der Fläche wird nicht genutzt</li>
<li>geringere Gesamterträge</li>
<li>weniger effizient bei kleinen Gärten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vierfelderwirtschaft</strong></td>
<td>
<ul>
<li>optimale Bodennutzung ohne Brache</li>
<li>klar strukturierte Fruchtfolge</li>
<li>höhere Ernteerträge möglich</li>
<li>Boden bleibt länger fruchtbar</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>aufwendige Planung</li>
<li>erfordert etwas größere Flächen</li>
<li>nicht alle Kulturen lassen sich perfekt einordnen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Dauerbeet</strong></td>
<td>
<ul>
<li>besonders nachhaltig und ressourcenschonend</li>
<li>wenig Umgrabe- und Pflegearbeiten nötig</li>
<li>fördert Bodenleben und Biodiversität</li>
<li>ideal für Mischkulturen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>höherer Planungsaufwand</li>
<li>erfordert Wissen über Pflanzenkombinationen</li>
<li>Fehler können langfristig wirken</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was versteht man unter Beikrautregulierung bei der Beetplanung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Unkraut zählt in der Regel als ein unbeliebtes Nebenprodukt im Garten, denn <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/giersch-bekaempfen-202524638">Giersch bekämpfen</a> oder ähnliche Arbeiten, können Zeit und Nerven kosten und im Gemüsebeet unvorteilhafte Auswirkungen habe. Unter Beikrautregulierung versteht man alle Maßnahmen, die dazu beitragen, das Wachstum von unerwünschten Wildkräutern im Beet einzudämmen. Beikräuter konkurrieren mit dem angebauten Gemüse um Wasser, Licht und Nährstoffe, wodurch das Wachstum der Nutzpflanzen erheblich geschwächt werden kann. Um dem vorzubeugen, gibt es verschiedene Methoden:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>wechselnde Pflanzfolgen</strong>: Durch eine durchdachte Fruchtfolge werden Beikräuter immer wieder verdrängt, sodass sie sich nicht dauerhaft im Beet etablieren.<br></li>



<li><strong>mechanische Entfernung</strong>: Junge Wildkräuter lassen sich leicht mit der Hacke oder durch flaches Jäten entfernen. Wer früh eingreift, erspart sich später viel Arbeit.<br></li>



<li><strong>Bodenvorbereitung</strong>: Ein feinkrümeliger, gut vorbereiteter Boden reduziert die Gefahr von starkem Beikrautaufwuchs bereits vor dem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/samen-aussaeen-202119601">Samen aussäen</a>.<br></li>



<li><strong>Mulchen</strong>: Eine Mulchschicht aus organischem Material wie Stroh, Rasenschnitt oder Laub schützt nicht nur den Boden vor Austrocknung und Temperaturschwankungen, sondern hemmt auch das Wachstum von Beikräutern.<br></li>



<li><strong>Gründüngung</strong>: Dicht wachsende Gründüngungspflanzen beschatten die Erde, lockern den Boden und verhindern, dass unerwünschte Kräuter Fuß fassen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Richtig kombiniert sorgen diese Maßnahmen dafür, dass sich das Unkrautwachstum reguliert und die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten bleibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter Gründüngung? </h2><p class="wp-block-paragraph">Unter Gründüngung versteht man den gezielten Anbau von Pflanzen, die weniger zur Ernte, sondern in erster Linie zur Verbesserung der Bodengesundheit dienen. Häufig werden dafür Arten wie Erbsen, Klee, Lupinen oder andere Leguminosen eingesetzt. Ihre tiefreichenden Wurzeln lockern den Boden, verbessern die Durchlüftung und tragen dazu bei, dass Wasser besser gespeichert werden kann. Gleichzeitig bildet die dichte Bepflanzung eine natürliche Unkrautunterdrückung, da der Boden beschattet wird. Kurz vor der Samenreife werden die Pflanzen abgemäht und können direkt auf dem Beet verbleiben. Dort dienen sie als Mulchschicht, die langsam verrottet und wertvolle Nährstoffe freisetzt. </p><p class="wp-block-paragraph">Je nach Pflanzenart unterscheidet sich der ideale Zeitpunkt für die Einsaat und die anschließende Bearbeitung. Schnell wachsende Gründüngerpflanzen wie Senf können bereits nach wenigen Wochen gemäht oder untergearbeitet werden, während andere Arten über den Winter stehen bleiben und erst zum Frühling beim Umgraben in den Boden eingearbeitet werden. Buchweizen etwa eignet sich besonders für eine späte Einsaat: Er erfriert bei Frost und bildet dadurch eine natürliche Schutzschicht für den Boden. Der günstigste Zeitraum für die Anlage einer Gründüngung ist das Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist. Eine frühe Begrünung lockert die Erde, verbessert die Bodenstruktur und versorgt sie mit frischen Nährstoffen. Auch der Herbst bietet sich an, da viele Beete nach der Ernte brachliegen. In dieser Zeit schützt eine dichte Begrünung den Boden zuverlässig vor Erosion, Kälte und Nährstoffverlust. Für die Anbauplanung ist ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567">Aussaatkalender</a> ein hilfreiches Werkzeug, um die passenden Zeitpunkte im Jahresverlauf im Blick zu behalten.</p><h3 class="wp-block-heading">Was hat es mit Leguminosen auf sich?</h3><p class="wp-block-paragraph">Leguminosen, also Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Lupinen, spielen in der Gründüngung eine besondere Rolle. Sie gelten als Schwachzehrer, da sie nur wenige Nährstoffe aus dem Boden ziehen. Gleichzeitig haben sie die vorteilhafte Fähigkeit, mithilfe von Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft zu binden und diesen im Boden anzureichern. Dieser Vorgang wird als Stickstofffixierung bezeichnet und macht Leguminosen zu natürlichen Bodenverbesserern. Nachfolgende Pflanzen profitieren erheblich von diesem Nährstoffvorrat, was die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig steigert.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen eignen sich für eine Gründungung? </h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hülsenfrüchte/Leguminosen</strong>: Erbsen, Bohnen, Lupinen, Klee </li>



<li><strong>Kreuzblütler</strong>: Senf, Ölrettich, Raps </li>



<li><strong>Getreide/Gräser</strong>: Roggen, Hafer, Weidelgras </li>



<li><strong>Blumen</strong>: Sonnenblumen, Ringelblumen, Studentenblumen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch hier, auf die Fruchtfolge und Pflanzenfamilien zu achten. Nach Kreuzblütlern wie Kohl sollten beispielsweise kein Senf oder Raps als Gründüngung gewählt werden, da sie die gleichen Bodenkrankheiten fördern könnten. Besser ist es, nach Kohlarten auf Hülsenfrüchte oder Getreide zurückzugreifen.</p><h3 class="wp-block-heading">Gründüngungskalender </h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Aussaatzeitpunkt</th>
<th>geeignete Gründüngungspflanzen</th>
<th>Eigenschaften</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Frühjahr</strong> (März bis Mai)</td>
<td>Klee, Erbsen, Sommerwicke, Ölrettich</td>
<td>
<ul>
<li>schnelles Wachstum</li>
<li>Bodenlockerung</li>
<li>erste Stickstoffanreicherung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sommer</strong> (Juni bis August)</td>
<td>Phacelia, Sonnenblumen, Lupinen, Senf</td>
<td>
<ul>
<li>Bienenweide</li>
<li>Unkrautunterdrückung</li>
<li>Bodenbeschattung</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Herbst</strong> (September bis November)</td>
<td>Winterroggen, Winterwicke, Gräser, Feldklee</td>
<td>
<ul>
<li>Überwinterungsschutz/Frostschutz</li>
<li>Erosionsschutz</li>
<li>Nährstoffspeicherung</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was gibt es bei der Fruchtfolgeplanung in einem Hochbeet zu beachten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Sie ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeet-anlegen-20157785">Hochbeet anlegen</a>, spielt die Fruchtfolge eine entscheidende Rolle. Da die Erde hier besonders nährstoffreich ist, neigen viele Gärtner dazu, jedes Jahr die gleichen Starkzehrer wie Tomaten, Paprika oder Zucchini anzubauen. Doch auch im Hochbeet gilt, dass mit der Zeit der Boden durch einseitige Bepflanzung schnell ausgelaugt wird und sich so Krankheiten festsetzen. Empfehlenswert ist daher, um Nährstoffmangel auch im Hochbeet vorzubeugen, die Pflanzung ebenfalls nach Zehrerklassen zu rotieren und zwischendurch Schwachzehrer sowie Gründüngungspflanzen einzuplanen. Zusätzlich kann im Hochbeet leichter frische Erde oder Kompost eingearbeitet werden, was die Fruchtfolge besonders effektiv unterstützt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-1024x683.webp" alt="Urban Gardening mit Hochbeeten vor einem modernen Mehrfamilienhaus – Gemüse und Sonnenblumen wachsen in selbstgebauten Holzbeeten auf einer Rasenfläche." class="wp-image-23457" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/urban-gardening-hochbeete-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Pflanzen Sie auch im Hochbeet Ihr Gemüse systematisch an, damit der Boden gesund und nährstoffreich bleibt und Sie langfristig gute Erträge erzielen © lena_volo / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer anfragen &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">6 Tyische Fehler bei der Fruchfolgeplanung </h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>ungeeignete Pflanzenkombinationen: </strong>Ein häufiger Fehler ist das direkte Aufeinanderfolgen von Pflanzen derselben Familie, zum Beispiel Tomate → Paprika → Kartoffel. Da sie ähnliche Nährstoffansprüche haben und für dieselben Krankheiten anfällig sind, steigt das Risiko von Bodenmüdigkeit und Schädlingsbefall.</li>



<li><strong>zu wenig Abstand zwischen Kohlkulturen: </strong>Kohlgewächse benötigen besonders viel Zeit, um den Boden nicht einseitig auszulaugen. Werden sie in zu kurzen Abständen angebaut, drohen Kohlhernie und andere spezifische Krankheiten.</li>



<li><strong>ungeplante Mischkultur mit Störpotenzial: </strong>Nicht alle Pflanzen vertragen sich. Wer Bohnen direkt neben Zwiebeln oder Knoblauch setzt, fördert Wachstumsstörungen. Fehlende Planung kann dazu führen, dass Pflanzen einander behindern statt zu unterstützen.</li>



<li><strong>falsche Reihenfolge bei der Rotation: </strong>Wenn Starkzehrer nicht von Mittel- oder Schwachzehrern abgelöst werden, wird der Boden schnell ausgelaugt. Eine ausgewogene Rotation ist entscheidend, damit sich die Nährstoffe regenerieren können.</li>



<li><strong>kein Bodenausgleich durch Beikrautregulierung und Pflege: </strong>Ein ungepflegter Boden mit viel Beikraut verliert an Nährstoffen, Wasser und Struktur. Wird weder gemulcht noch gründlich vorbereitet, leidet die gesamte Fruchtfolge darunter.</li>



<li><strong>unzureichende oder falsche Bodenbearbeitung: </strong>Wird der Boden zu tief oder zum falschen Zeitpunkt bearbeitet, zerstört das die Bodenstruktur und das Bodenleben. Ein lockerer, krümeliger Boden ist dagegen die Basis für jede erfolgreiche Fruchtfolge.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Beetplanung mit Fruchtfolge: Schritt-für-Schritt</h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Gemüsewünsche und Platzbedarf festlegen: </strong>Überlegen Sie zuerst, welche Gemüsesorten Sie anbauen möchten. Achten Sie zudem darauf, wie viel Platz jede Art benötigt. Möhren brauchen beispielsweise schmale, tiefgründige Reihen, während Gurken viel Platz in der Breite und eine Rankhilfe oder Spaliere benötigen. So vermeiden Sie, dass Pflanzen sich gegenseitig beschatten oder in ihrem Wachstum behindern.</li>



<li><strong>Zehrerklassen sortieren: </strong>Achten Sie bei der Auswahl der Gemüsesorten auf die Zehrerklassen. Diese Einteilung ist die Basis für eine ausgewogene Rotation.</li>



<li><strong>jährliche Rotation festlegen: </strong>Planen Sie, dass die Pflanzen jedes Jahr den Standort wechseln. Ein Beispiel: Im ersten Jahr wächst Gurke als Starkzehrer in einem Beetbereich. Im zweiten Jahr folgt dort Möhre als Mittelzehrer, im dritten Jahr Spinat als Schwachzehrer, bevor eine Gründüngung das Beet wieder regeneriert. So wird der Boden gleichmäßig beansprucht.</li>



<li><strong>Mischkultur integrieren: </strong>Kombinieren Sie Pflanzen, die sich gegenseitig fördern. Eine klassische Auswahl sind oft Möhren mit Zwiebeln oder Tomaten mit Basilikum. Auch Gurken profitieren von Begleitpflanzen wie Dill, die Schädlinge fernhalten und das Aroma verbessern. Eine gut geplante Mischkultur sorgt für höhere Erträge und stabilere Pflanzen.</li>



<li><strong>Dokumentation führen: </strong>Halten Sie die festgelegte Fruchtfolge sorgfältig digital oder schriftlich fest, sei es in einem Gartenkalender, einer Skizze oder per App. Notieren Sie, wo im letzten Jahr Möhren, Radieschen oder andere Kulturen standen, um die Rotation im Blick zu behalten. So vermeiden Sie Wiederholungen und können Ihre Beete langfristig optimieren.</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Planungsbeispiel (3×2 m-Beet) mit Jahresrotation über 4 Jahre </h3><figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Jahr</th><th>Beetfeld 1: Starkzehrer</th><th>Beetfeld 2: Mittelzehrer</th><th>Beetfeld 3: Schwachzehrer</th><th>Beetfeld 4: Bodenverbesserer/Gründüngung</th></tr></thead><tbody><tr><td>1.</td><td>Kartoffeln, Kohl, Tomaten</td><td>Karotten, Rote Bete, Salat</td><td>Zwiebeln, Kräuter, Spinat</td><td>Klee (Rotklee, Inkarnatklee), Lupinen, Erbsen, Wicken (Leguminosen)</td></tr><tr><td>2.</td><td>Erbsen, Bohnen, Klee, Lupinen</td><td>Kartoffeln, Kohl, Tomaten</td><td>Karotten, Rote Bete, Salat</td><td>Senf, Ölrettich, Winterraps (Kreuzblütler)</td></tr><tr><td>3.</td><td>Zwiebeln, Kräuter, Spinat</td><td>Erbsen, Bohnen, Klee, Lupinen</td><td>Kartoffeln, Kohl, Tomaten</td><td>Phacelia, Buchweizen, Sonnenblume (Schnellwüchsige Gründüngerpflanzen)</td></tr><tr><td>4.</td><td>Karotten, Rote Bete, Salat</td><td>Zwiebeln, Kräuter, Spinat</td><td>Erbsen, Bohnen, Klee, Lupinen</td><td>Ölrettich, Ringelblume, Tagetes (Bodenlockerung und Schädlingsabwehr)</td></tr></tbody></table></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Sind Sie sich bei der Planung und dem Aufbau nicht ganz sicher, können Sie sich jederzeit von einem Gartenprofi beraten lassen. Er kann Ihnen dabei helfen, die richtigen Gemüsesorten sowie die optimale Fruchtfolge für eine langfristig ertragreiche Gartenernte auszuwählen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer anfragen &amp; Angebote unverbindlich vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine durchdachte Fruchtfolge ist weit mehr als nur eine Anbauplanung, sie ist der Schlüssel zu einem gesunden, nachhaltigen und ertragreichen Garten. Ob im klassischen Beet, im Hochbeet oder auf kleiner Fläche: Wer seine Pflanzen nach Nährstoffbedarf, Familienzugehörigkeit und günstigen Kombinationen einsetzt, sorgt für fruchtbaren Boden und stabile Ernten über viele Jahre hinweg. Kombiniert mit Mischkultur und Maßnahmen wie Gründüngung oder Mulchen entsteht ein Gartenökosystem, das nicht nur reichlich Gemüse hervorbringt, sondern auch ökologisch wertvoll ist. Wer die Grundlagen der Fruchtfolge beherzigt, schafft damit die beste Basis für einen lebendigen Garten voller Vielfalt und Genuss.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fruchtfolgetabelle: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Wie viele Jahre sollte die Fruchtfolge mindestens dauern? </h3><p class="wp-block-paragraph">Die Fruchtfolge sollte für mindestens 3 bis 4 Jahre geplant werden. In diesem Zeitraum sollten Pflanzenfamilien nicht auf demselben Beetabschnitt wiederholt angebaut werden, um Bodenmüdigkeit und Krankheitsdruck zu vermeiden.</p><h3 class="wp-block-heading">Was mache ich bei kleinen Beeten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch in kleinen Gärten oder Hochbeeten lohnt sich eine vereinfachte Fruchtfolge. Hier reicht es oft, Starkzehrer mit Schwachzehrern abzuwechseln und regelmäßig frische Erde oder Kompost einzuarbeiten. Mischkulturen helfen zusätzlich, den Platz optimal zu nutzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich Salat jedes Jahr pflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Salat gehört zu den Schwachzehrern und kann ohne Probleme jedes Jahr angebaut werden. Wichtig ist jedoch, die Pflanznachbarn zu variieren und nicht immer dieselbe Sorte zu wählen, um Schädlinge fernzuhalten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/fruchtfolge-tabelle-202525057">Fruchtfolge Tabelle: Die richtige Fruchtfolge im Gemüsegarten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Hobbygärtner können ein Lied davon singen: Hat man den Giersch erst einmal auf seinem Grundstück, hat man wahre Mühe, ihn wieder loszuwerden. Doch einfach zum Pflanzenvernichter zu greifen ist heute tabu. Schließlich weiß man um die schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt und versucht, möglichst andere Wege zu gehen. Die Pflanze mit ihren kleinen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Viele Hobbygärtner können ein Lied davon singen: Hat man den Giersch erst einmal auf seinem Grundstück, hat man wahre Mühe, ihn wieder loszuwerden. Doch einfach zum Pflanzenvernichter zu greifen ist heute tabu. Schließlich weiß man um die schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt und versucht, möglichst andere Wege zu gehen. Die Pflanze mit ihren kleinen weißen Blüten ist auerßdem so widerstandsfähig, dass sie selbst das umstrittene Glyphosat – das Mittel ist laut Weltgesundheitsorganisation nicht nur krebserregend, es trägt auch zum Artensterben bei – überlebt. Gerade bei der Bekämpfung des „Ziegenfußes“ ist also Kreativität gefragt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Giersch ist eine stark wuchernde Pflanze, die häufig in Gärten und Beeten vorkommt. Sie wächst schnell, bildet dichte Bestände und verbreitet sich durch unterirdische Ausläufer.</li>



<li>Eine effektive Methode zur Bekämpfung von Giersch ist das Ausgraben der Pflanze, einschließlich der Wurzeln und Ausläufer. Es ist wichtig, die Wurzeln vollständig zu entfernen, um ein Nachwachsen zu verhindern.</li>



<li>Eine weitere Möglichkeit, Giersch zu bekämpfen, ist das Abdecken mit einer dicken Schicht Mulch oder dunkler Folie. Dies erstickt die Pflanzen und verhindert das Licht, das sie für ihr Wachstum benötigen.</li>



<li>Pflanzen wie Waldmeister, Elfenblume oder Immergrün wachsen ebenfalls flächig und können den Giersch durch dichte Bodenbedeckung verdrängen, indem sie ihm Licht und Platz entziehen.</li>



<li>Im Kampf gegen den Giersch kann es sinnvoll sein, mit einem Profi zusammenzuarbeiten. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist Giersch?<strong> </strong></h2><p class="wp-block-paragraph">Der gewöhnliche Giersch (Aegopodium podagraria), auch Dreiblatt, Ground Elder oder Ziegenfuß beziehungsweise Geißfuß genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler, ist aber die einzige in Europa vorkommende Aegopodium-Art. Einer seiner Haupteigenschaften ist, dass er sich, einmal im Garten, einfach überall ausbreitet und zwar in Windeseile. Egal ob Rasen oder Beet mit Stauden – er fühlt sich überall wohl. Das Schwierige daran ist, dass der Giersch unterirdisch ein großes, <strong>sehr feines Wurzelgeflecht </strong>bildet, wobei jede einzelne kleine Wurzel, die im Boden bleibt, direkt wieder neue Triebe bilden kann. Die weißen, brüchigen Triebe sind mindestens 20 Zentimeter lang und etwa 2 Millimeter dick. </p><p class="wp-block-paragraph">Das Dreiblatt ist eine weit verbreitete Pflanze, die in <strong>fast ganz Europa</strong> und großen Teilen Asiens wächst, vor allem dort, wo es Laubwälder gibt. Man findet ihn natürlicherweise unter anderem in der Türkei, in Korea und Sibirien. In Ländern wie Island, Japan und Neuseeland wurde er vom Menschen eingeführt und gilt dort als „Neophyt“ – also als Pflanze, die sich in einem neuen Gebiet angesiedelt hat. Giersch ist sehr anpassungsfähig und übersteht auch den Winter gut. In milden Wintern bleiben seine bodennahen Blätter sogar grün. Man nennt das <strong>teilwintergrün</strong>. Die Pflanze vermehrt sich vor allem über unterirdische Ausläufer, die sehr schnell wachsen. </p><p class="wp-block-paragraph">Am liebsten wächst Giersch auf nährstoffreichen, feuchten Böden, zum Beispiel in schattigen Gärten, unter Stauden oder in Wäldern. Besonders gut gedeiht er auf lockeren, humusreichen Ton- oder Lehmböden, die leicht feucht und nicht zu sauer sind.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum sollte ich Giersch bekämpfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Geißfuß zählt zu den besonders hartnäckigen Wurzelunkräutern im Garten und er ist eine wirklich Herausforderung bei der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/gartenpflege">Gartenpflege</a>. In einem schönen Staudenbeet etwa kann er sich rasch ausbreiten und durch seinen dichten Wildwuchs in die Entwicklung anderer Pflanzen eingreifen. Gerade frisch gepflanzte oder empfindliche Pflanzen haben dem konkurrenzstarken Giersch oft wenig entgegenzusetzen, weshalb gezieltes Vorgehen nötig ist.</p><h3 class="wp-block-heading">So erkennen Sie Giersch</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim Dreiblatt müssen Sie, wie der Name schon sagt, einfach nur auf die Zahl drei achten: drei fächerförmige Blätter, die aus je drei Teilen bestehen und zusätzlich ein dreikantiger Stängel. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, dann zerreiben Sie die Pflanze zwischen Ihren Fingern, sie riecht nach Petersilie. Giersch wird fast einen Meter hoch und bildet ab Mai Dolden mit weißen Blüten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="749" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt-1024x749.webp" alt="Einzelnes, grün gefiedertes Blatt des Giersch (Aegopodium podagraria) mit sieben gezähnten Teilblättchen, aufgenommen auf weißem Hintergrund." class="wp-image-24644" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt-1024x749.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt-300x219.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt-768x562.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt-1536x1123.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt-100x73.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-blatt.webp 2025w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Giersch heißt auch Geißfuß, weil seine Form an den Huf einer Ziege erinnert © emer1940 / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Der Giersch als Heilpflanze </h2><p class="wp-block-paragraph">Wer heute in seinem Garten mit dem Giersch kämpft und verzweifelt versucht, diesen in seine Schranken zu weisen, kann sich kaum vorstellen, dass das Gewächs in früheren Jahrhunderten in Klostergärten sehr gern gesehen wurde. Denn das vermeintliche Unkraut ist – wie meistens – eigentlich gar keines. Es hat nämlich heilsame Fähigkeiten. Der lateinische Name des Wildkrauts, Aegopodium podagraria, weist bereits darauf hin. Er bedeutet übersetzt:<strong> „Ziegenfuß, der gegen Gicht (Podagra) wirkt“</strong>. Das liegt daran, dass er Übersäuerung neutralisiert, was auch bei Rheuma und anderen Gelenkschmerzen hilfreich ist. Zudem gilt die Pflanze als harntreibend und entzündungshemmend. In der Bachblütentherapie soll die Ground-elder-Essenz sogar dabei helfen, Aggressionen abzubauen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Darf ich Giersch mit Chemie bekämpfen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel dürfen, wenn überhaupt, nur noch sehr kontrolliert auf land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen eingesetzt werden. Landwirte brauchen dafür eine Prüfung und alle zwei Jahre einen Auffrischungskurs. Aber natürlich gibt es im Handel einige Mittel, die als „Unkrautvernichter“ bezeichnet werden und durchaus kritische Inhaltsstoffe enthalten können. Auch das Wort „Bio“ schützt hier nicht vor Schaden, da es kein geschützter Begriff ist. Die Verwendung solcher Mittel sollte gut bedacht werden – zum Schutz von Natur und Gesundheit. </p><h3 class="wp-block-heading">Sind glyphosathaltige Mittel im Kampf gegen den Giersch sinnvoll?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auf öffentlich genutzten Flächen wie Gehwegen oder in Parks ist Glyphosat, das mit einem Schlag alle damit in Berührung gekommenen Grünteile einer Pflanze absterben lässt, seit 2021 verboten. Auch in privaten Gärten soll es nicht mehr verwendet werden, einige zugelassene Produkte dürfen jedoch noch vorübergehend genutzt werden. Sie sollten aber gerade in Ihrem eigenen Garten unbedingt <strong>auf Totalherbizide mit Glyphosat verzichten</strong>. Sie tun sich und Ihrer Umwelt damit keinen Gefallen. Bereits 2015 stellte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine krebserregende Wirkung fest, was durch zahlreiche Studien bestätigt wurde. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Sie zeigen unter anderem, dass Glyphosat Insekten wie Bienen direkt schädigt, indem es ihr Lernvermögen und Orientierungsverhalten stört. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>] Das erschwert ihnen die Nahrungssuche und Versorgung der Brut, was zum Insektensterben beitragen kann. Dadurch wird zum einen die Artenvielfalt in Ihrem Garten extrem eingeschränkt und zum anderen können Sie davon ausgehen: Was für die Tiere nicht gut ist, ist es für den Menschen auch nicht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Warum ist Glyphosat bis 2033 erlaubt?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die EU-Kommission hat nach einer Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat entschieden. Am 28. November 2023 veröffentlichte sie eine Verordnung, mit der der Wirkstoff für weitere zehn Jahre erlaubt bleibt – bis zum 15. Dezember 2033 ist Glyphosat somit in der gesamten EU zugelassen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sieht diese Entscheidung kritisch. Aus seiner Sicht ist die erneute Verlängerung nicht gerechtfertigt, weil mögliche Schäden für die Artenvielfalt nicht ausreichend geprüft wurden. Eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt ist aber entscheidend für eine nachhaltige und krisenfeste Landwirtschaft und Ernährung. [<a href="#quelle-3">3</a>]</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie wirken alternative Mittel gegen das Dreiblatt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die gängigen Produkte enthalten zwei wichtige Wirkstoffe:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pelargonsäure</strong>: Das ist eine Fettsäure, die in der Natur vorkommt. Sie zerstört die äußere Schutzschicht der Blätter und bringt die Pflanzenzellen dazu, schnell auszutrocknen. Schon nach wenigen Stunden sieht man, dass die Blätter wie verbrannt aussehen. Pelargonsäure wird im Boden sehr schnell abgebaut und reichert sich daher nicht an. In Zulassungsberichten wird das Risiko für Vögel und andere Landtiere als akzeptabel bewertet. Auch eine Belastung des Grundwassers durch Pelargonsäure ist laut Modellrechnungen bei sachgemäßer Anwendung nicht zu erwarten. Allerdings ist Pelargonsäure für Wasserorganismen, insbesondere Algen, giftig. Deshalb sollte der Eintrag in Gewässer unbedingt vermieden werden. [<a href="#quelle-4" title="">4</a>]<br></li>



<li><strong>Maleinsäurehydrazid</strong>: Das ist ein sogenannter Wachstumsregulator. Er wird von der Pflanze aufgenommen und gelangt bis zu den Wachstumspunkten an Wurzel und Spross. Dort verhindert er, dass sich die Zellen teilen und die Pflanze weiterwächst. Dadurch wird der Wiederaustrieb des Giersch für Wochen gebremst. Maleinsäurehydrazid wird ebenfalls im Boden rasch abgebaut und gilt als wenig persistent. Eine Anreicherung in der Erde ist auch hier bei sachgemäßer Anwendung nicht zu erwarten. Die akute Toxizität für Vögel und Säugetiere ist gering und das Risiko durch Rückstände in Lebensmitteln wird als akzeptabel eingeschätzt. Allerdings gibt es Hinweise aus Zellkultur- und Tierversuchen, dass Maleinsäurehydrazid mutagen und möglicherweise krebserregend sein kann. Für den Menschen liegen bislang jedoch keine eindeutigen Belege für eine krebserregende Wirkung vor, weshalb weitere Langzeitstudien empfohlen werden. [<a href="#quelle-5" title="">5</a>]</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Diese Mittel wirken nicht nur oberflächlich, sondern dringen bis zu den Wurzeln vor und verhindern so einen Neuaustrieb. Die Wirkung setzt schnell ein und hält mehrere Wochen an. Allerdings können sie auch <strong>Zier- oder Nutzpflanzen schädigen</strong>, da sie nicht zwischen Unkraut und erwünschten Pflanzen unterscheiden. </p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich für ein solches Unkrautvernichtungsmittel entscheiden, müssen Sie trotz allem damit rechnen, dass Sie die Anwendung regelmäßig wiederholen müssen. Es kann nämlich Jahre dauern, bis Sie den Garten wirklich <strong>gierschfrei</strong> haben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was macht es so schwierig, Giersch im Garten zu bekämpfen? </h2><p class="wp-block-paragraph">Giersch zählt zu den besonders hartnäckigen Gartenunkräutern, weil er sich vor allem über ein weit verzweigtes, unterirdisches Wurzel- und Ausläufersystem, sogenannte Rhizome, verbreitet. Diese Rhizome reichen <strong>bis zu 50 Zentimeter tief in den Boden </strong>und können an zahlreichen Stellen neue Pflanzen austreiben. Selbst kleinste Wurzelreste genügen, damit der Giersch wiederkommt. Deshalb lässt er sich durch einmaliges Ausgraben kaum dauerhaft entfernen. Zwar vermehrt sich Giersch auch über Samen, doch die Ausbreitung über das Wurzelgeflecht verläuft deutlich schneller und effektiver. Hinzu kommt, dass Giersch äußerst anpassungsfähig ist. Wird der Boden beim Jäten oder Umgraben bearbeitet und wird dabei das Rhizom verletzt oder zerteilt, entstehen daraus nicht weniger, sondern meist noch mehr neue Pflanzen. Das macht die Bekämpfung besonders mühsam und langwierig.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Giersch entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was hilft gegen Giersch? </h2><p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene natürliche Methoden, um Giersch im Garten in Schach zu halten und trotzdem weder dem Boden noch der Artenvielfalt zu schaden. Und im Prinzip geht es immer darum: Wer hat den längeren Atem? Sie oder das Dreiblatt? Denn alle umweltfreundlichen Methoden erfordern Geduld und Ausdauer. Aber wenn Sie durchhalten, wird sich der Giersch irgendwann erschöpft zurückziehen und lieber an anderer Stelle verbreiten – möglichst weit weg von Ihrem Grundstück. </p><h3 class="wp-block-heading">1. Das Erdreich abtragen</h3><p class="wp-block-paragraph">Eines gleich vorweg: Graben Sie vom Giersch überwucherte Flächen niemals einfach um. Die Wurzelrhizome der Pflanze werden dabei in viele kleine Stücke geteilt und zum Austreiben angeregt. Wenn Sie den Geißfuß wirklich auf einen Schlag beseitigen möchten, dann sollten Sie das gesamte Erdreich abgraben und zwar großflächig und tiefgehend. Giersch bildet ein stark verzweigtes Rhizomsystem, das sich bis zu 40 Zentimeter tief und mehrere Meter horizontal im Boden ausbreiten kann. Um die Pflanze wirklich vollständig zu entfernen, sollte der Boden also auch mindestens 50, besser noch 60 Zentimeter tief abgetragen werden. Dabei ist es entscheidend, das gesamte Erdreich sorgfältig zu durchsieben, um wirklich alle Wurzelstücke – auch die kleinsten – zu entfernen, denn selbst die können wieder austreiben. Wer den vorhandenen Boden weiterverwenden möchte, kann ihn auf einer Plane ausbreiten, gründlich von Hand oder mit einem Gartensieb durchkämmen und so von Gierschwurzeln befreien. Das ist zwar aufwändig, spart aber die Kosten für neue Erde. Wenn Sie sich entschließen auf Nummer sicher zu gehen, dann brauchen Sie neue Erde. Reiner Mutterboden ist zwar nährstoffreich, enthält aber oft selbst wieder Samen oder Wurzelstücke von Beikräutern. Deshalb ist es sinnvoll, die Fläche mit hochwertiger, unkrautfreier Pflanzerde oder gesiebtem, thermisch behandeltem Mutterboden aufzufüllen. Wer sicher gehen möchte, kann zusätzlich ein wurzeldichtes Unkrautvlies unter der neuen Erdschicht auslegen, vor allem in besonders befallenen Gärten.</p><p class="wp-block-paragraph">Für kleinere Flächen reichen Spaten, Grabgabel und Gartensieb aus, während bei größeren oder verdichteten Flächen ein Minibagger oder eine Motorfräse die Arbeit erheblich erleichtert. Bei sehr großen Flächen oder in stark durchwurzelten, verwilderten oder schwer zugänglichen Gärten ist die Beauftragung eines Fachbetriebs sinnvoll. Profis führen mit Ihnen eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenberatung-20111492">Gartenberatung</a> durch und wissen, wie man das Unkraut in den Griff bekommt. Sie erkennen, wie tief und umfassend gegraben werden muss, arbeiten effizient mit schwerem Gerät und bieten in der Regel auch eine Nachsorge an, etwa durch wiederholte Kontrollen, Abdeckungssysteme oder eine professionelle Neuanlage der Fläche.</p><h3 class="wp-block-heading">2. Giersch im Garten: Dieses Hausmittel hilft</h3><p class="wp-block-paragraph">Kochendes Wasser zerstört die Zellstruktur der Gierschblätter und kann auch die Wurzeln schädigen. Dadurch kann die Pflanze keine Photosynthese mehr betreiben, nimmt keine Nährstoffe mehr auf und vertrocknet. Da die unterirdischen Wurzelausläufer oft erneut austreiben und mehrere Anläufe benötigen, bis sie vollständig absterben, ist es notwendig, die Methode immer wieder zu wiederholen. Wenn man Giersch auf diese Weise dauerhaft schwächen oder entfernen möchte, ist Ausdauer gefragt, denn die Wurzeln sind widerstandsfähig. Wichtig ist auch zu bedenken, dass heißes Wasser nicht selektiv wirkt und somit auch andere Pflanzen sowie wichtige Bodenlebewesen schädigen kann. Besonders geeignet ist diese Methode für Fugen, Wege und kleine Flächen, weniger jedoch für Beete mit Nutz- oder Zierpflanzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Zusätze wie <strong>Salz oder Essig</strong> verstärken zwar die Wirkung, sind aber auf versiegelten Flächen <strong>gesetzlich verboten</strong> und schädigen zusätzlich den Boden und das Grundwasser. Zusammengefasst ist heißes Wasser eine wirksame, umweltfreundliche Methode gegen Giersch, allerdings meist nur bei mehrfacher Anwendung und auf unempfindlichen Flächen.</p><h3 class="wp-block-heading">3. Dem Ziegenfuß Luft und Licht nehmen</h3><p class="wp-block-paragraph">Giersch lässt sich auch durch das sogenannte „Ersticken“ bekämpfen – eine Methode, bei der die Pflanze mithilfe von lichtundurchlässigem Material wie Pappe, Vlies oder Folie vom Licht abgeschnitten wird. Damit diese Maßnahme wirksam ist, braucht es jedoch Zeit und Geduld: Da Giersch äußerst hartnäckig ist und auch nach über einem Jahr noch Kraft zum Austreiben hat, sollte die Abdeckung mindestens zwei Jahre auf der Fläche bleiben. Erst dann ist in der Regel auch der unterirdische Wurzelbereich vollständig abgestorben. Diese Methode eignet sich besonders für <strong>größere, unbepflanzte Flächen</strong>, die Sie über längere Zeit nicht nutzen möchten. Zu Beginn wird das sichtbare Blattwerk der Pflanze zurückgeschnitten. Danach legen Sie Pappe oder ein anderes geeignetes Abdeckmaterial auf den Boden und bedecken dieses zusätzlich mit etwa zehn  Zentimetern Rindenmulch. Nach rund zwei Jahren sind sowohl der Giersch als auch das verwendete Material zersetzt und die Fläche ist in der Regel frei von Unkraut.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch nach erfolgreicher Bekämpfung sollten Sie das Beet gut im Blick behalten, da Giersch-Samen sehr lange keimfähig bleiben. Vereinzelte junge, sich ihren Weg suchende Pflänzchen sollten sie sofort erkennen und beseitigen. Um einen richtigen Rückfall zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Fläche dauerhaft mit einem Vlies zu schützen. Möchten Sie die Fläche neu bepflanzen, schneiden Sie einfach kleine Schlitze ins Vlies und setzen die Pflanzen direkt hinein.</p><h3 class="wp-block-heading">4. Die Studentenblume schwächt den Giersch</h3><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-1024x683.webp" alt="Leuchtend orange-gelbe Blüten der Tagetes (Studentenblume) mit gefiedertem, grünem Laub im Hintergrund; Nahaufnahme im Gartenbeet." class="wp-image-24645" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/studentenblume-tagetes-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Studentenblume ist für Gärtner mit etwas Geduld eine gute Wahl im Kampf gegen den Giersch © Krezofen / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Eine nachhaltige Methode zur Eindämmung besteht darin, robuste Begleitpflanzen wie Storchschnabel einzusetzen, die dem Giersch durch ihre eigene Wuchskraft Paroli bieten können. Statt das Kraut zu bekämpfen, indem man ständig jätet, was aufwendig und oft erfolglos ist, setzen viele Gärtner also auf Pflanzen, die den Ziegenfuß auf natürliche Weise zurückdrängen, ohne dem Boden oder dem Ökosystem zu schaden. Auch Elfenblume und Golderdbeere gelten hier als ökologisch sinnvolle Alternativen. Genau wie Tagetes, auch Studentenblume genannt, helfen sie bei der Bekämpfung von Giersch. Allerdings nicht im Sinne eines „Wundermittels“, sondern durch einige indirekte Wirkmechanismen:</p><ol class="wp-block-list">
<li><strong>starke Konkurrenz</strong>: Tagetes wächst schnell und dicht. Wenn man große Flächen damit bepflanzt, kann die Blume durch ihren dichten Wuchs Licht und Platz wegnehmen. Das hemmt das Wachstum von Giersch, der ebenfalls auf Licht angewiesen ist.<br></li>



<li><strong>Bodenbedeckung</strong>: Tagetes bildet eine gute Bodenbedeckung. Das erschwert es dem Giersch, durchzukommen, besonders wenn er aus Samen keimt.<br></li>



<li><strong>Wurzelausscheidungen</strong>: Einige Tagetes-Arten sondern über ihre Wurzeln Stoffe ab, die bestimmte Bodenorganismen hemmen. Es gibt Hinweise, dass solche Stoffe auch das Bodenleben insgesamt beeinflussen können, was für Giersch ungünstig sein könnte. Wissenschaftlich eindeutig belegt ist dieser Effekt bei Giersch aber nicht.</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Aber: Tagetes allein vernichtet Giersch nicht. Er kann ihn allenfalls schwächen, vor allem in Kombination mit anderen Maßnahmen wie regelmäßiger Entfernung der oberirdischen Pflanzenteile oder Abdeckung.</p><h3 class="wp-block-heading">5. Kartoffeln bekämpfen den Giersch</h3><p class="wp-block-paragraph">Selbst, wenn sie die Wurzeln durchhacken, regeneriert sich die Pflanze in der Regel schnell wieder. Auch herkömmliche zugelassene Herbizide sind weitgehend wirkungslos, da selbst sie es nicht schaffen, das Wurzelwerk zu vernichten. Eine deutlich umweltfreundlichere Variante ist das Pflanzen von Kartoffeln. Sie wachsen schneller als der Giersch und nehmen ihm Licht sowie Nährstoffe. Nimmt man bei der Ernte dann die verbliebenen Giersch-Wurzeln heraus, dann hat man gute Chancen, das Gewächs auf natürliche Weise zu bekämpfen. Aber: Ist zum Beispiel der ganze Garten überwuchert, wie das oft der Fall ist, wenn man Häuser übernimmt, die längere Zeit unbewohnt waren, dann müsste man entweder auf dem kompletten Grundstück Kartoffeln anbauen oder Jahr für Jahr mit dem Beet rotieren – was dann allerdings einiges an Zeit in Anspruch nimmt. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Giersch essen: Sie können das Problem aber auch einfach verspeisen</h2><p class="wp-block-paragraph">Alle oberirdischen Pflanzenteile des unliebsamen Gartenbesuchers sind essbar. Der Giersch schmeckt dabei wie eine Mischung aus Petersilie und Karotte. Seine Blätter eignen sich beispielsweise als frischer Salat oder können wie Spinat verwendet werden. Man kann den Giersch in Aufläufen, in Eintöpfen und Suppen sowie bei vielen weiteren Speisen mit aufs Rezept setzen. Auch für Pestos oder Aufstriche und sogar als Limonadenbestandteil ist das Kraut geeignet. Und wie immer gilt: Die jungen Blätter sind die besten. Wenn Sie ihn also gar nicht loswerden, dann laden Sie einfach Freunde und Familie ein und essen Sie zusammen das „Unkraut“ auf. Damit tun Sie Ihren Lieben auf jeden Fall etwas Gutes, denn die Pflanze enthält Eisen, Magnesium, Calcium und <strong>zahlreiche </strong>andere<strong> Mineralstoffe</strong> in relativ hoher Dosierung: viermal mehr Vitamin C als Zitronen und auch viermal mehr Eisen als Spinat. Kein Wunder also, dass in Zeiten des Hungerns die Menschen den Giersch als lebensnotwendigen Vitaminlieferanten nutzten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">VORSICHT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie den Giersch wirklich essen möchten, dann müssen Sie allerdings gut aufpassen, dass Sie ihn nicht mit dem giftigen Wasserschierling, auch Wüterich genannt, oder der Hundspetersilie verwechseln. Beide gehören zu den giftigsten Doldengewächsen, die wir hier in Deutschland haben.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-1024x683.webp" alt="Scheibe Vollkornbrot mit Butter und frischen Gierschblättern, angerichtet auf einem Holzbrett – traditioneller Snack mit essbarem Wildkraut." class="wp-image-24646" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-2048x1366.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/05/giersch-essen-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Giersch war in früheren Zeiten von vielen Rezepten nicht wegzudenken © Madeleine_Steinbach / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie selbst keine Lust haben, täglich Giersch zu essen, dann können Sie auch andere das ungeliebte Kraut verspeisen lassen und sich zum Beispiel <strong>Hühner </strong>mieten. Diese mögen nämlich – neben Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer – auch junge Gierschpflanzen. Allerdings werden sie das immer wieder wiederholen müssen oder Sie müssen sich dauerhaft Federvieh anschaffen, denn Ground Elder taucht immer wieder auf. Und wenn Sie ihn gar nicht loswerden, dann trösten Sie sich damit, dass andere sich darüber freuen: der Dukatenfalter oder der Kleine Eisvogel nutzen den Giersch als Nektar- oder Raupenfutterpflanze, genau wie die Bienen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Giersch entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Giersch, einst geschätzt als Nutz- und Heilpflanze, gilt heute vielerorts als lästiges Unkraut im Garten. Das liegt vor allem daran, dass er sich rasant ausbreitet, sobald man ihn gefühlt nur kurz aus den Augen lässt. Sein tiefreichendes, stark verzweigtes Wurzelnetz macht ihn besonders schwer zu bekämpfen. Trotzdem gibt es umweltfreundliche Wege, dem sogenannten Ziegenfuß Herr zu werden – allerdings erfordern sie vor allem eines: Geduld.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Giersch bekämpfen: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Was mache ich, wenn der Ziegenfuß im Rasen ist?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Bekämpfung im Rasen gestaltet sich schwierig, da eine vollständige Entfernung der Wurzeln meist nur durch das Ausstechen möglich ist. Das allerdings hinterlässt Löcher im Rasen. Regelmäßiges Mähen schwächt den Giersch zwar, beseitigt ihn aber nicht vollständig.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann lässt sich der Giersch am besten bekämpfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Giersch lässt sich am effektivsten im Frühjahr bekämpfen, sobald sich die ersten frischen Triebe zeigen. In dieser Phase ist das Wurzelwerk noch nicht ganz so kräftig und die Pflanze reagiert besonders empfindlich auf Maßnahmen wie das Ausgraben oder das wiederholte Entfernen der oberirdischen Teile. </p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich den Giersch als Bodendecker verwenden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die vermeintlichen Nachteile der Pflanze können in manchen Fällen auch ein Vorteil sein. Zum Beispiel dann, wenn Sie den Giersch gezielt als Bodendecker verwenden. Er ist ausdauernd, winterhart und wächst sowohl im Schatten als auch an halbschattigen oder sogar sonnigen Standorten. Richtig sonnige, trockene und magere Böden mag er aber nicht. Das weitreichende Wurzelwachstum kann anderes Unkraut gut fernhalten, das Dreiblatt ist pflegeleicht und anspruchslos. Wenn sie ihn aber als Bodendecker verwenden, dann sollten Sie Ihren Giersch gut im Blick behalten und immer wieder eingrenzen. Oder auf die extra gezüchtete Zierform zurückgreifen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH. „WHO: Glyphosat wahrscheinlich krebserregend“. <em>Pharmazeutische Zeitung online</em>, <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2015-07/who-glyphosat-wahrscheinlich-krebserregend/" target="_blank" rel="noopener">https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2015-07/who-glyphosat-wahrscheinlich-krebserregend/</a>. Zugegriffen 7. Mai 2025.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Bienensterben durch Glyphosat“. <em>BUND – BUND für Naturschutz und Umwelt in Deutschland</em>, https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/bienensterben-durch-glyphosat/. Zugegriffen 7. Mai 2025.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] „Überblick zum EU-Genehmigungsverfahren zu Glyphosat“. <em>BMEL</em>, <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/pflanzenbau/pflanzenschutz/neubewertung-glyphosat-verfahren.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/pflanzenbau/pflanzenschutz/neubewertung-glyphosat-verfahren.html</a>. Zugegriffen 7. Mai 2025.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] <em>Bund.de</em>, <a href="https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/01_zulassungsberichte/00A106-00-00.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3." target="_blank" rel="noopener">https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/01_zulassungsberichte/00A106-00-00.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3.</a> Zugegriffen 2. Mai 2025.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-5">[5] Epstein, S. S., u. a. „Carcinogenicity of the Herbicide Maleic Hydrazide“. <em>Nature</em>, Bd. 215, Nr. 5108, 1967, S. 1388–1390, doi:10.1038/2151388a0.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/giersch-bekaempfen-202524638">Giersch bekämpfen: 5 Maßnahmen zur Entfernung von Giersch im Garten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/hitzeresistente-pflanzen-202323413</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 11:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=23413</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Klimawandel und die damit einhergehenden Perioden von Hitze zwingen uns, unser Verhalten zu ändern. Und dazu gehört auch, die wertvolle Ressource Wasser einzusparen und uns als Balkon- oder Gartenbesitzer nach Pflanzen umzusehen, die die Trockenheit gut aushalten. Es gibt zahlreiche pflegeleichte und hitzeresistente Pflanzen, die Ihnen dabei helfen, Wasser zu sparen und Ihren Garten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel und die damit einhergehenden Perioden von Hitze zwingen uns, unser Verhalten zu ändern. Und dazu gehört auch, die wertvolle Ressource Wasser einzusparen und uns als Balkon- oder Gartenbesitzer nach Pflanzen umzusehen, die die Trockenheit gut aushalten. Es gibt zahlreiche pflegeleichte und hitzeresistente Pflanzen, die Ihnen dabei helfen, Wasser zu sparen und Ihren Garten trotzdem die ganze Gartensaison über grün zu halten und sogar zum Blühen zu bringen. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Diese Pflanzen und ihre Blüten, die für trockene Standorte geeignet sind, sind oft auch widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Um Ihren Balkon oder Garten klimafreundlich zu gestalten, sollten Sie darauf achten, die richtigen Blumen und Stauden zu pflanzen. Manche Sorten vertragen Hitze und trockene Standorte besser als andere. </li>



<li>Hitzeresistente Pflanzen benötigen in der Regel weniger Wasser als traditionelle Gartengewächse. Dies kann dazu beitragen, den Wasserverbrauch zu reduzieren und die Belastung der lokalen Wasserversorgung zu verringern.</li>



<li>Trockene Böden und zu viel Sonne: Mit Pflanzen wie dem Sandthymian oder dem Gelben Günsel hübschen Sie Ihren Garten auf, ohne Wasser zu verschwenden.</li>



<li>Pflanzen, die mit Trockenheit gut klarkommen, können Sie in Ihren Beeten prima mit verschiedenen Stauden kombinieren. So gestalten Sie die Beete abwechslungsreich und haben das ganze Jahr über Blüten. </li>



<li>Blüten sind auch bei Trockenheit sehr wichtig, da sie Insekten wie Bienen und Schmetterlinge ernähren. Gerade einen Balkon können Sie relativ einfach gestalten, sodass er nur einen geringen Wasserbedarf hat und trotzdem eine kleine Stadtoase darstellt. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hitzeresistente Pflanzen im Garten und auf dem Balkon pflanzen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Sommer in Deutschland werden immer heißer, Trockenperioden dauern länger an. In dieser Situation ist es sinnvoll, auf Pflanzen zu setzen, die an Dürre und Wassermangel angepasst sind. Aber natürlich müssen Sie jetzt nicht im Hinblick auf die Zukunft einen reinen Kakteengarten pflanzen. Denn neben den wasserspeichernden Pflanzen gibt es zahlreiche Arten, die zu den hitzeresistenten Pflanzen zählen und zudem wunderschöne Blüten hervorbringen – auch dann, wenn es besonders trocken ist. An besonders sonnigen Standorten ist auch die Aufbereitung des Bodens wichtig, um alle Nährstoffe, die darin enthalten sind, optimal zu nutzen. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen braucht ein Garten, um mit dem Klimawandel mitzuwachsen?</h3><p class="wp-block-paragraph">So wie es uns die Natur vormacht, sollten wir es auch in unseren Gärten, auf den Terrassen oder dem Balkon halten: Perfekt ist es, wenn Sie einen gesunden Mix aus Bodendeckern, Blumen, Stauden und Bäumen pflanzen – mit unterschiedlichen Fruchtfolgen. Denn so kann jede Pflanze je nach Länge ihrer Wurzeln Nährstoffe aus den unterschiedlichen Bodenschichten ziehen. Eine <strong>gut gestaltete Mischkultur</strong> spart Wasser und Arbeit im Beet. Sie kommt gut klar mit Hitze, Trockenheit und Starkregen und bringt trotzdem die ein oder andere Frucht. Auch, wenn viele Blüten sehr hübsch aussehen – zahlreiche Pflanzen, die Sie im Gartencenter kaufen können, sind nur einjährig und wenn sie vertrocknet sind, kommen sie auch nicht wieder. Besser ist es, Wildblumen und Gräser, die Magerstandorte gewöhnt sind, einzusetzen. Sie sind viel robuster und erhalten sich <strong>durch reichliche Versamung</strong> selbst. Auch tropische Pflanzen, wie zum Beispiel Palmlilien, winterharte Ziergräser oder Orangenbäumchen eignen sich gut für einen Garten, der nicht jeden Tag Wasser bekommt. </p><p class="wp-block-paragraph">Am besten stellen Sie mehrere Regentonnen beziehungsweise einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwassertank-20124641" title="">Regenwassertank</a> auf oder arbeiten mit <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwasserzisterne-bauen-20147576" title="">Regenwasser-Zisternen</a>. Auch ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/kategorie/teichbau" title="">Teich</a> – und das kann bereits ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/miniteich-anlegen-201917462" title="">Miniteich</a> sein – speichert Regenwasser, erhöht die Luftfeuchtigkeit, ist Wasserstelle für Tiere und senkt die Temperatur im Garten. </p><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere wichtige Maßnahme, um Überhitzung im Garten zu vermeiden, ist <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197" title="">Fassadenbegrünung</a>, aber auch schon <strong>Rankpflanzen</strong> an Mauern und auf den Dächern von Gartenhäusern oder Carports kühlen die Umgebung ab. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Es wird vergiftet, zertreten und ausgerissen und das ganz zu Unrecht: das sogenannte Un-Kraut, das eigentlich gar keines ist. Bei Löwenzahn, Brennnessel und Co sind die Blüten besonders nährreich für Bienen und andere Insekten, die Samen Futter für Vögel, wie zum Beispiel bei der Vogelmiere, und die Stängel Brutplatz für Schmetterlinge. Viele der gejagten Kräuter haben sehr heilsame und gesunde Bestandteile, eignen sich als Gewürz, Salat, Tee oder – wie bei der Löwenzahnwurzel – sogar als Kaffeeersatz.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche pflegeleichten Alternativen gibt es zu Rasen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Laut dem <a href="https://www.nabu.de/index.html" title="" target="_blank" rel="noopener">Naturschutzbund Deutschland e.V.</a> (NABU) muss ein Quadratmeter klassischer Rasen mit zwanzig Litern wöchentlich gegossen werden, damit er grün bleibt. Für eine kleine Rasenfläche sind das bereits Hunderte von Litern im Monat. Sehr viel wassersparender als Rasen ist da eine Wildblumenwiese aus regionalem Saatgut. Eine solche Wiese mit vielen Blüten müssen Sie nur ein- bis zweimal im Jahr mähen, sie muss kaum gegossen werden und ist ein Heimatort für zahlreiche nützliche Insekten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese-1024x683.webp" alt="Blumen auf einer Wildblumenwiese" class="wp-image-23419" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/wildblumenwiese.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine Wildblumenwiese ersetzt Rasen optimal auch bei Trockenheit 
© sarahdoow / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Pflanzen haben Strategien entwickelt, um auch bei starker Trockenheit zu überleben. Der Lavendel zum Beispiel kühlt seine eigenen Blätter mit seinen ätherischen Ölen, bei Federgräsern liegt der Großteil der Pflanze unter der Erde, wieder andere haben besonders lange Wurzeln, um auch an tiefer gelegenes Wasser zu kommen. Sukkulenten wie die Mittagsblume haben eine Wachsschicht und speichern zudem Wasser in den Blättern. Blausilberfarbene Pflanzen wie die Distel reflektieren das Sonnenlicht und können sich auf diese Weise vor Überhitzung schützen. Und auch die kleine Küchenschelle agiert ganz geschickt und rollt einfach ihre Blätter ein, wenn es ihr zu warm wird.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle-1024x683.webp" alt="Küchenschelle in einem Garten" class="wp-image-23423" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/kuechenschelle.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Küchenschelle mit ihren rosa Blüten braucht es sonnig, kann aber gut mit Trockenheit umgehen
 © lenstravel_com / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Die modernste Beetform: ein Kraterbeet</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einem Kraterbeet liegt die tiefste Stelle etwa 20 Zentimeter unter Bodenniveau. Der mit Humus gemischte Aushub wird ringsherum verteilt und aufgehäuft, auf mindestens ebenfalls 20 Zentimeter, wobei die nördliche Seite auch zehn Zentimeter mehr vertragen kann. Hierhin werden Stauden oder Obststräucher gepflanzt, um Wind und Wetter zusätzlich abzuhalten. Dabei müssen Sie darauf achten, dass der Wall <strong>nicht zu steil</strong> ist, denn sonst wird er bei starker Wassereinwirkung einstürzen. Bauen Sie nun mit Trittsteinen eine kleine Treppe und setzen Sie auch in das Loch ein Platte. Jetzt können Sie pflanzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Solche Kraterbeete speichern Feuchtigkeit und Wärme. Aber nicht nur das, sie <strong>schützen empfindliche Pflanzen</strong> auch vor starkem Wind. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn Sie Gemüse anbauen möchten und befürchten, durch einen heftigen Sommersturm Ihre ganze Ernte zu verlieren. Durch die einfache Möglichkeit der Abdeckung funktioniert es fast wie ein Gewächshaus, sehr frühe Sonne im Jahr kann optimal genutzt werden und Spätfröste werden gut ausgehalten. </p><p class="wp-block-paragraph">Bei uns ist diese Form für ein Beet noch relativ unbekannt, in anderen Teilen der Welt aber bereits gang und gäbe. Ein Fachbetrieb kann sie diesbezüglich beraten und bei der Erstellung eines Kraterbeets fachkundig unterstützen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">5 Gießmythen bei Hitze und sonnigen Standorten</h2><h3 class="wp-block-heading">1. Bäume brauchen nicht so viel Wasser wie man denkt</h3><p class="wp-block-paragraph">Bäume bringen Ihrem Garten Schatten und kühlen durch verdunstetes Wasser die Umgebung. Damit wiederum sorgen sie dafür, dass auch die anderen Pflanzen im Garten weniger Wasser benötigen, um fit zu bleiben. Das Wasser, das Sie in sie investieren, kommt Ihnen also wieder zugute. </p><h3 class="wp-block-heading">2. Sie können auch bei großer Hitze gießen</h3><p class="wp-block-paragraph">Der angebliche Brennglaseffekt, der die Pflanzen verbrennt, tritt nicht ein. Das Wasser verdunstet allerdings in der Mittagshitze sehr schnell wieder und deswegen macht es im Normalfall schon Sinn, in den frühen Morgenstunden oder abends zu gießen. Und dann lieber einmal kräftig und zwar direkt auf den Boden, statt mehrmals ein bisschen und von oben. </p><h3 class="wp-block-heading">3. Pflanzen brauchen keinen Torf um gut zu wachsen</h3><p class="wp-block-paragraph">Gerade hinsichtlich des Klimawandels sollten Sie auf keinen Fall torfhaltige Erde verwenden. Denn diese wird aus den Mooren abgebaut und dabei werden klimaschädliche Gase freigesetzt. Arbeiten Sie lieber mit Kompost und Bodendeckern. Bodenbedeckende Pflanzen füllen nicht nur die Lücken, sie absorbieren vor allem auch Regenwasser und tragen zu einem stabilen Grundwasserspiegel bei. Auch Überschwemmungen, die in Zeiten von Hitze durch Starkregen leicht entstehen können, kann so vorgebeugt werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Unter Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Eine Schicht Schafwolle unter einer Schicht Erde ist ein wunderbarer Wasserspeicher und zudem nährstoffreich. Sie eignet sich besonders gut für Gemüsebeete, in denen ja extra viel Wasser gebraucht wird. Wenn Sie in Ihrem Beet dann zum Beispiel Gurken oder Tomaten pflanzen, dann werden diese nicht nur zahlreich, sondern auch schön prall werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">4. Gegen trockene Böden kann man einiges machen</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie haben jederzeit die Möglichkeit, trockene Böden nach dem Gießen immer mal wieder etwas aufzuharken. So wird mehr Wasser im Boden gespeichert. Auch etwas Humus hilft hier weiter, um einen angemessen nährstoffreichen Boden zum Beispiel für Stauden zu schaffen. Und dann kommt es natürlich auch stark auf die Sorte der Pflanzen an: Der Lavendel zum Beispiel mag nicht nur trockene Standorte, sondern auch sandige Böden. </p><h3 class="wp-block-heading">5. Heimische Pflanzen sind durchaus für Hitze und Trockenheit gemacht</h3><p class="wp-block-paragraph">Hitzebeständige Pflanzen wie die Wildrosen zum Beispiel haben auch bei hohen Temperaturen keine Probleme. Auch stellen sie keine allzu hohen Anforderungen an den Boden. Gleiches gilt für die Graslilie, den Sandythymian, Feldahorn oder Wachholder. Am besten betreiben Sie das sogenannte Conservation Gardening. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was ist Conservation Gardening?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Es gibt auch in unseren Breitengraden von Natur aus hitzeresistente Pflanzen, allerdings sind viele aufgrund von Überdüngung bereits auf der Roten Liste der aussterbenden Pflanzen. Nutzen Sie also zum Beispiel Feld-Steinquendel, Gelben Günsel oder Hügelklee, dann tragen Sie etwas bei zum Conservation Gardening – zum Erhalt dieser Arten durch das Gärtnern.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel-1024x683.webp" alt="Gelber Günsel" class="wp-image-23425" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/gelber-guensel.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Gelbe Günsel gehört zu den alten pflegeleichten heimischen Arten, die gut mit Trockenheit und Hitze auskommen 
© Servet TURAN / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen sind hitzeresistent?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Steppensalbei</li>



<li>Thymian</li>



<li>Seifenkraut</li>



<li>Bastard-Luzerne</li>



<li>Margerite</li>



<li>Katzenminze</li>



<li>Pyrenäenaster</li>



<li>Lavendel</li>



<li>Nachtkerze</li>



<li>Feld-Steinquendel</li>



<li>Steppen-Wolfsmilch</li>



<li>Bart-Iris</li>



<li>Salbei</li>



<li>Purpur-Witwenblume</li>



<li>Gelber Günsel</li>



<li>Hügelklee</li>



<li>Purpursonnenhut</li>



<li>Goldhaar-Aster</li>



<li>Patagonisches Eisenkraut</li>



<li>Kakteen</li>



<li>Sukkulenten</li>



<li>Mädchenauge</li>



<li>Königskerze</li>



<li>Funkien</li>



<li>Hirschzungenfarn</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie bei den einzelnen Arten aber auf die Standortbedingungen. Die einen mögen es von vornherein sehr sonnig, wie zum Beispiel die Steppen-Wolfsmilch, andere wie die Funkien oder der Hirschzungenfarn mögen es eher schattig und dunkler. <strong>Winterhart</strong> ist immer eine gute Eigenschaft, denn trotz fast schon tropischer Sommer müssen wir auch immer mit Kälteeinbrüchen rechnen. Pflanzen wie der Hirschzungenfarn sind pflegeleicht sowie robust und das Laub bleibt sogar in der kalten Jahreszeit schön grün.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn-1024x683.webp" alt="Hirschzungenfarm" class="wp-image-23427" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/hirschzungenfarn.webp 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wenn Sie den pflegeleichten Hirschzungenfarn in Ihren Garten pflanzen, dann haben Sie auch bei starker Trockenheit nicht viel Arbeit 
© Natalia Shishkova / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Neue Sorten werden bei uns heimisch</h3><p class="wp-block-paragraph">Früher war nicht daran zu denken, eine Palme das ganze Jahr auf der Terrasse stehen zu lassen oder südländische Früchte wie die Feigen bei uns zu ernten. Mit dem Klimawandel und der damit einhergehenden starken Sonneneinstrahlung sieht man immer öfter auch tropische Pflanzen, die besser geeignet sind, mit den neuen Bedingungen umzugehen. Sie vertragen es oft sehr sonnig und sind robust gegen Trockenheit. Ein schönes Beispiel ist neben dem Oleander die Fingerblättrige Klettergurke, die auch Schokoladenwein genannt wird. Sie stammt aus Ostasien, ist immergrün, hat ausgefallene Blüten und braucht keinen speziellen Boden. Da sie in ihrer Heimat wild wächst, stellt sie keine großen Anforderungen. Allerdings kann es bei in Deutschland relativ neuen Pflanzen auch immer passieren, dass <strong>Schädlinge</strong> im Garten zunehmen. Dem treten Sie am besten mit einer großen Artenvielfalt entgegen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein-1024x680.webp" alt="Früchte des Schokoladenwein" class="wp-image-23421" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein-1024x680.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein-300x199.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein-768x510.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein-100x66.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/09/schokoladenwein.webp 1257w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Früchte des pflegeleichten Schokoladenweins gelten als Delikatesse, die Blätter können zu Tee verarbeitet werden  © kororokerokero / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Starke Hitze, ein Boden, der sehr trocken ist und Wasser nur schwer aufnimmt sowie lange Perioden, in denen es heftig regnet – auch im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse müssen wir uns dem Klimawandel anpassen, wenn wir auch weiterhin Blüten, grüne Sträucher, die blühen sowie die ein oder andere Frucht haben möchten. Wichtig ist also, das zu pflanzen, was geeignet ist für Wetterbedingungen von extrem sonnig und trocken bis hin zu sehr feucht. Die besten Pflanzen sind hier oft ganz alte Sorten, die sich als widerstandsfähig erwiesen haben und sich möglichst selbst verbreiten. So gelingt es Ihnen, Ihren Garten auch in schwierigen Zeiten zum Blühen zu bringen und nicht nur auf braunen Rasen zu schauen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/hitzeresistente-pflanzen-202323413">Hitzeresistente Pflanzen: Pflanzen für die Trockenheit, die wenig Wasser brauchen</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 10:14:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=19567</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie möchten in Ihrem eigenen Garten Gemüse ernten? Dann sollten Sie sich unbedingt an einem Pflanzkalender orientieren, der Ihnen zeigt, welche Gemüsesorten Sie beispielsweise im März, im Mai oder im Juli aussäen können. Wir geben Ihnen nachfolgend wichtige Tipps und liefern Antworten auf alle dringenden Fragen zum Thema Aussaat. Inhaltsverzeichnis Aussaatkalender Gemüse Aussaat Kombinationen Fazit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sie möchten in Ihrem eigenen Garten Gemüse ernten? Dann sollten Sie sich unbedingt an einem Pflanzkalender orientieren, der Ihnen zeigt, welche Gemüsesorten Sie beispielsweise im März, im Mai oder im Juli aussäen können. Wir geben Ihnen nachfolgend wichtige Tipps und liefern Antworten auf alle dringenden Fragen zum Thema Aussaat.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#aussaatkalender">Aussaatkalender</a></li>
    <li><a href="#gemuese-aussaat-kombinationen">Gemüse Aussaat Kombinationen</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der Aussaatkalender gibt Aufschluss darüber, welches Gemüse in welchem Monat gesät werden kann.</li>



<li>Oft sind darin die Aussaat ins Freiland sowie die Anzucht im geschützten Beet angegeben. Frei nach dem Motto: Wann säe ich was?</li>



<li>Aus dem Aussaatkalender kann auch hervorgehen, welche Gemüsesorten miteinander kombiniert und welche nicht miteinander kombiniert werden sollten. Es gibt entsprechende Kalender übrigens auch für Blumen.</li>



<li>Entscheidend für eine erfolgreiche Gemüseernte ist aber auch die Wahl der richtigen Pflanzerde.</li>



<li>Werden Samen in einem Gewächshaus ausgesät und erst später im Freiland in die Erde gesetzt, bestehen bessere Chancen auf gute Gemüse Ernte.</li>
</ul><div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb finden &amp; kostenlos beraten lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aussaatkalender">Aussaatkalender</h2><p class="wp-block-paragraph">Dem Pflanzkalender können Sie entnehmen, in welcher Jahreszeit der ideale Aussaat- und Pflanzzeitpunkt für die einzelnen Sorten ist. Während beispielsweise Spinat und Tomaten im Frühling ausgesät werden sollten, sind Fenchel, Pak Choi und Salat für den Sommer geplant. Für Blumen und Obst gibt es entsprechende Kalender.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Pflanzkalender?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einem Aussaatkalender handelt es sich um einen Kalender, der angibt, in welchen Monaten welches Gemüse oder Kraut im besten Fall <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/samen-aussaeen-202119601">ausgesät</a> werden sollte. Vor allem für Gemüsegarten Anfänger, die sich noch nicht mit dem Selbstanbau auskennen, ist dies wichtig.</p><p class="wp-block-paragraph">Es gibt zudem Aussaat-Kalender, die gleichzeitig die <strong>Erntezeiten </strong>auflisten und angeben, welche <strong>Gemüsesorten </strong>im Beet gut miteinander <strong>kombiniert </strong>werden können.</p><p class="wp-block-paragraph">Eigentlich brauchen Sie für einen bunten, abwechslungsreichen Garten sowohl einen Aussaatkalender Gemüse als auch einen Aussaatkalender Blumen, damit Ihre Beete schön abwechslungsreich sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="801" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg" alt="Illustration eines Aussaatkalenders für Blumen mit einjährigen Blumen, zweijährigen Blumen und mehrjährigen Blumen. Die Zeiträume zur Aussaat und Ernet von Januar bis Dezember sind in grün und braun markiert." class="wp-image-22015" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg 800w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-768x769.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-24x24.jpg 24w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-48x48.jpg 48w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-96x96.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welches Gemüse wird zu welcher Jahreszeit ausgesät?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der beste Zeitpunkt um eigenes Gemüse anzupflanzen ist: genau jetzt. Denn es gibt zu jeder Jahreszeit Sorten, die ausgesät werden können. Selbst angebautes Gemüse ist auf jeden Fall beste Qualität und <strong>die erste Ernte macht richtig stolz</strong>. Vor allem, wenn Sie mit Kindern zusammen aussäen, pflegen und ernten ist das etwas ganz Besonderes. Umso wichtiger ist es dann, dass <strong>ambitionierte Hobbygärtner</strong> einen Pflanzkalender benutzen. Denn nur ein grüner Daumen genügt nicht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-1024x681.jpg" alt="Kind gärtnert mit Schaufeln und Gießkanne in einem Hochbeet." class="wp-image-21991" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-300x199.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-768x511.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© simoningate / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Keine Sorte kann das ganze Jahr über ausgesät werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich <strong>am Aussaatkalender orientieren</strong> und herausfinden, wann Sie welche Gemüseart säen können. Viele Sorten Gemüse, aber auch manches Obst lässt sich bereits <strong>ab Februar auf der Fensterbank</strong> – am besten mit Bio-Saatgut – vorziehen. Dazu gehören unter anderem</p><ul class="wp-block-list">
<li>Sellerie</li>



<li>Lauch </li>



<li>Kohlrabi</li>



<li>Chili</li>



<li>Paprika und Peperoni</li>



<li>Salate</li>



<li>Kräuter</li>



<li>Artischocke</li>



<li>Auberginen und sogar</li>



<li>Physalis</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemüse im Frühjahr (Ende März bis Ende April)</strong></p><p class="wp-block-paragraph">So manche Sorte kann zwar im Frühling ausgesät werden, kann aber erst Richtung Sommer in die Beete ausgesetzt werden. Hier gilt es, sich gut zu informieren und den Aussaatkalender zu studieren. Ein Gewächshaus als Zwischenstation ist fürs Freiland auf jeden Fall zu empfehlen. Sie können das Gewächshaus selbst bauen, es gibt sie aber auch bereits in verschiedenen Größen zu kaufen. Für die <strong>Aussaat im Frühjahr</strong> im Garten oder auf dem Balkon empfehlen sich laut Pflanzkalender beispielsweise</p><ul class="wp-block-list">
<li>Asia-Salate</li>



<li>Karotten</li>



<li>Spinat</li>



<li>Chili</li>



<li>Paprika</li>



<li>Kartoffeln</li>



<li>Zwiebeln</li>



<li>Wurzelgemüse</li>



<li>Kräuter</li>



<li>Tomate</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Bereits draußen pflanzen lassen sich unter anderem:</p><ul class="wp-block-list">
<li>alle Kohlsorten</li>



<li>Lauch und Knoblauch</li>



<li>Salat</li>



<li>Zwiebel</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Saatgut und Pflanzen für den Sommer (ab Anfang Mai / Mitte Mai)</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Der Sommer ist die Zeit der <strong>schnell wachsenden Gemüsesorten</strong>. Und natürlich auch der Beginn der Ernte. Während der Monate im Sommer können Sie laut Pflanzkalender neben vielen Blumen unter anderem zur Aussaat bringen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gurke</li>



<li>Salat</li>



<li>Chicoree</li>



<li>Chinakohl</li>



<li>Radieschen</li>



<li>Rucola</li>



<li>Zucchini</li>



<li>Kartoffeln (ausgekeimte Saatkartoffel)</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemüsesorten im Herbst und Winter (ab Ende September bis Ende Februar)</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Selbst in den kalten Monaten lässt sich noch das ein oder andere aussäen beziehungsweise pflanzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Für die Saat im Herbst empfehlen sich unter anderem</p><ul class="wp-block-list">
<li>Asia-Salate</li>



<li>Senf</li>



<li>Rhabarber</li>



<li>Steckrüben</li>



<li>Rote Beete</li>



<li>Mangold</li>



<li>Grünkohl</li>



<li>Spinat</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="702" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg" alt="Aussaatkalender für Gemüsepflanzen von Januar bis Dezember mit farblichen Markierungen im Kalender zu Aussaat und Ernte." class="wp-image-22017" style="width:655px;height:799px" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg 575w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese-246x300.jpg 246w" sizes="auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gemuese-aussaat-kombinationen">Gemüse Aussaat Kombinationen</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie wissen nun, wann Sie am besten welches Gemüse aussäen. Doch das ist nicht die einzige Information, die Sie beachten müssen. Denn bei der Aussaat ins Freiland gilt, dass einige Gemüsesorten problemlos miteinander kombiniert werden können. Sie wachsen und gedeihen prächtig. Es gibt jedoch auch Gemüsesorten, die man nicht kombinieren sollte, weil sie dann nicht richtig wachsen und sich sozusagen gegenseitig im Weg stehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen kann ich gut im Garten zusammen pflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die richtigen Partner in Ihrem Beet kombinieren, dann profitieren diese voneinander. Unter anderem durch folgende Punkte:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Schädlinge bleiben fern, weil sie den Geruch der anderen Pflanzen nicht mögen</li>



<li>Empfindliche Pflanzen werden durch andere geschützt</li>



<li>Die Nährstoffe des Bodens werden sinnvoll verbraucht</li>



<li>Der Platz im Beet wird optimal genutzt</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Gemüsesorten können Sie hervorragend miteinander kombinieren</strong>:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gurken: Bohnen, Fenchel, Knoblauch, Salat, Sellerie, Zwiebeln</li>



<li>Tomaten: Radieschen, Spinat, Rote Beete, Rettich, Karotten, Salat, Kohlsorten</li>



<li>Karotten: Knoblauch, Erbsen, Radieschen, Tomaten, Zwiebeln</li>



<li>Radieschen: Mangold, Karotten, Spinat, Tomaten</li>



<li>Kopfsalat: Bohnen, Erbsen, Gurken, Fenchel, Karotten, Rote Beete, Zwiebeln, Tomaten</li>



<li>Knoblauch: Karotten, Gurken, Rote Beete, Tomaten</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Kräuter wie Basilikum, Koriander, Rosmarin oder Pfefferminze halten Schädlinge fern. Sie sind daher eine optimale Ergänzung im gemischten Gemüsebeet. Aber auch hier sollten Sie sich im Vorfeld genauer informieren. Basilikum zum Beispiel passt gut zu Tomaten, Fenchel, Paprika oder Gurken. Von letzteren hält er sogar Mehltau fern.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Sorten sollten Sie nicht miteinander kombinieren, wenn Sie eine gute Ernte möchten:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Gurken: Tomaten, Radieschen, Rettich</li>



<li>Tomaten: Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln</li>



<li>Karotten: Kartoffeln</li>



<li>Radieschen: Gurken</li>



<li>Kopfsalat: Sellerie</li>



<li>Knoblauch: Bohnen, Erbsen und Kohlsorten</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber auch Gemüsesorten, die sich eigentlich mit jedem Nachbarn verstehen. Passend zu allem sind unter anderem der Mangold und die Zucchini.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-1024x683.jpg" alt="Gurken und Tomaten auf einem Tisch" class="wp-image-21989" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Armastas / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Aussaaterde sollte ich benutzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können bei der Aussaat und dem Keimen noch so gut darauf achten, dass die Samen bzw. die späteren Pflanzen gut miteinander harmonieren. Wenn Sie die <strong>falsche Aussaaterde</strong> verwenden, kann es trotz Beachtung des Pflanzkalenders passieren, dass das Gemüse nicht wie gewünscht wächst. Am besten verwenden Sie <strong>Bio-Saatgut</strong> und beginnen mit einer Vorkultur im Gewächshaus, an einem geschützten Platz am Balkon oder auf dem Fensterbrett. Dazu verwenden Sie am besten <strong>spezielle Anzucht Erde</strong> für Gemüse.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl der Erde sollte darauf geachtet werden, dass diese <strong>dem Bedarf der jeweiligen Pflanze, Blume beziehungsweise Gemüsesorte gerecht</strong> wird. Wichtig ist, dass in der gewählten Erde viele <strong>Nährstoffe </strong>enthalten sind und das Verhältnis zwischen Stickstoff und Sauerstoff ausgewogen ist, damit die Samen gut gedeihen und Ihnen eine reiche Ernte bringen können. Sie wissen nicht, welche Beschaffenheit der Boden in Ihrem Garten hat? Unsere Experten aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau helfen Ihnen gerne weiter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb finden &amp; kostenlos Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kostentabelle für Gartenarbeit</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Artikel/Dienstleistung</th>
<th>Beschreibung</th>
<th>Durchschnittliche Kosten</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Samen (pro Packung)</td>
<td>Verschiedene Gemüse-, Kräuter- und Blumensamen</td>
<td>1,50 € – 5,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Aussaaterde (50 L)</td>
<td>Spezielle Erde für die Anzucht von Pflanzen</td>
<td>4,00 € – 10,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Düngemittel (1 kg)</td>
<td>Organischer oder mineralischer Dünger</td>
<td>3,00 € – 8,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Gartenbau-Dienstleistungen</td>
<td>Beratung, Planung, Aussaat, Pflege</td>
<td>Abhängig vom Umfang und der Dauer der benötigten Dienstleistungen; Startpreis bei ca. 50 € pro Stunde</td>
</tr>
</tbody>
</table><p class="wp-block-paragraph">Bitte beachten Sie, dass diese Kosten je nach Region, Qualität der Materialien und Dienstleistungen variieren können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Aussaatkalender hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten, welche Gemüsesorten wann ins Freiland gesät oder gesetzt werden können. Viele Aussaatkalender geben obendrein an, wann die Ernte ansteht. Beim richtigen Säen geht es aber nicht nur ums Keimen und den optimalen Pflanz- und Erntezeitpunkt, sondern auch um die geeignete Kombination aus Pflanzensorten. Denn selbst, wenn Sie Ihr Gemüse zum richtigen Zeitpunkt pflanzen, kann es sein, dass sich die Pflänzchen nicht „vertragen“ und sich gegenseitig am Wachsen und Gedeihen hindern. Das gilt zum Beispiel für Gurken und Tomaten. Wenn Sie als Gärtner das beachten, werden Sie noch in diesem Jahr mit Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbauen und das Ergebnis des Saatguts nach der Ernte mit Appetit verspeisen können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Häufig gestellte Fragen: FAQs zum Thema Aussaat</h2><h3 class="wp-block-heading">Wann ist der beste Zeitpunkt, um Gemüse auszusäen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der beste Zeitpunkt variiert je nach Gemüsesorte. Einige, wie Salat und Spinat, können früh im Frühjahr gesät werden, während andere, wie Tomaten und Paprika, erst nach dem letzten Frost ausgesät oder ins Freiland gepflanzt werden sollten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen kann ich zusammen aussäen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Einige Pflanzen, die gut zusammenwachsen, sind Tomaten mit Basilikum, Karotten mit Zwiebeln und Gurken mit Radieschen. Diese Kombinationen können Schädlinge abwehren und die Bodennährstoffe effizient nutzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wähle ich die richtige Aussaaterde aus? </h3><p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Samen ist eine leichte, gut durchlässige Erde ideal, die reich an organischen Stoffen ist. Spezielle Anzuchterden sind oft die beste Wahl, da sie diese Bedingungen erfüllen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567">Aussaatkalender: So säen Sie zur richtigen Jahreszeit</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/pflanzen-fuer-den-winter-202019267</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 10:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=19267</guid>

					<description><![CDATA[<p>Damit Ihr Garten auch im Winter ein kleines Paradies bleibt und nicht im tristen Grau der kalten Jahreszeit versinkt, können Sie einige winterfeste Pflanzen verwenden. Doch auch über die optimale Pflege der winterharten Pflanzen sollten Sie sich Gedanken machen. Wir verraten Ihnen, was Sie diesbezüglich beachten müssen. Inhaltsverzeichnis Geeignete Winterpflanzen Pflege winterharter Pflanzen Fazit Alles [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Damit Ihr Garten auch im Winter ein kleines Paradies bleibt und nicht im tristen Grau der kalten Jahreszeit versinkt, können Sie einige winterfeste Pflanzen verwenden. Doch auch über die optimale Pflege der winterharten Pflanzen sollten Sie sich Gedanken machen. Wir verraten Ihnen, was Sie diesbezüglich beachten müssen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#geeignete-winterpflanzen">Geeignete Winterpflanzen</a></li>
    <li><a href="#pflege-winterharter-pflanzen">Pflege winterharter Pflanzen</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einem Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Auch wenn winterfeste Pflanzen den Winter normalerweise problemlos überstehen, sollte der Wurzelbereich geschützt werden.</li>



<li>Kübelpflanzen müssen auch im Winter gelegentlich gegossen werden.</li>



<li>Zu den schönsten winterfesten Pflanzen gehören die Chinesische Winterblüte, die Christrose und das Hornveilchen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="geeignete-winterpflanzen">Geeignete Winterpflanzen</h2><p class="wp-block-paragraph">Winterharte Pflanzen kommen – wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt – gut durch die kalte Winterzeit. Es gibt eine Reihe von Winterpflanzen, die dafür infrage kommen.</p><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1016" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-1024x1016.jpg" alt="Weiße Blüten der Schneerose (Helleborus niger) ragen durch eine Schneedecke – winterblühende Pflanze mit gelben Staubblättern." class="wp-image-19285" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-1024x1016.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-300x298.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-768x762.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-24x24.jpg 24w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-48x48.jpg 48w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481-96x96.jpg 96w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-6456628481.jpg 1028w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Christrose ist eine der bekanntesten winterharten Pflanzen. Sie heißt auch Schneerose. © emer1940 / istockphoto.com</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Was sind Winterpflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Winterpflanzen sind Pflanzen, die <strong>problemlos im Garten überwintern können</strong>, egal ob sie in die Erde oder in einen Topf gepflanzt wurden. Einige der Winterpflanzen blühen sogar wunderschön, sodass Sie nicht erst auf das Frühjahr warten müssen, um eine tolle Farbenpracht im Garten zu erleben.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen sind besonders gut für den Winter geeignet?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich eignen sich alle die Pflanzen optimal für den Winter, denen die <strong>kalten Temperaturen nichts anhaben</strong> können. Tropische Gewächse gehören also nicht hierzu, denn diese vertragen meist keinerlei Minustemperaturen. Auch zarte Pflanzen mit anfälligen Wurzeln und frisch gepflanzte Sträucher werden den Winter nicht überleben.</p><p class="wp-block-paragraph">Ob eine Pflanze den Winter überlebt, entscheidet die <strong>Winterhärte</strong>. Diese wiederum wird von der optimalen Pflege sowie durch die korrekte Pflanzung beeinflusst. Grundsätzlich sorgt ein höherer Anteil an Kalium in der Blumenerde dafür, dass die Pflanzen den Winter gut überstehen. Der Stickstoffanteil hingegen sollte für den Winter reduziert werden.</p><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-12686826111-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-12686826111-1024x683.jpg" alt="Die chinesische Winterblüte setzt Farbakzente in Ihrem winterlichen Garten." class="wp-image-19283" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-12686826111-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-12686826111-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-12686826111-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/11/iStock-12686826111-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Loft6 Design / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Die besten winterharten Pflanzen</h4><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bambus</strong><br>Bambus ist ein schnellwachsendes Süßgras, welches den Garten in unterschiedlichen Farben erleuchten kann. Er ist schlicht, wirkt aber dennoch elegant und integriert sich hervorragend in jeden Garten.<br></li>



<li><strong>Buchsbaum</strong><br>Der Buchsbaum ist ein immergrüner, winterfester Baum. Er ist deshalb so beliebt, weil er in unterschiedliche Formen und Motive verschnitten werden kann.<br></li>



<li><strong>Chinesische Winterblüte</strong><br>Obwohl die Chinesische Winterblüte den Winter ohne großen Schaden überstehen wird, sollte der Wurzelbereich etwas geschützt werden. Die Chinesische Winterblüte bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Da sie nicht regelmäßig verschnitten werden muss, gilt sie als besonders pflegeleicht.<br></li>



<li><strong>Christrose</strong><br>Wenn die Christrose im Winter in sich zusammenfällt, müssen Sie keine Angst bekommen, dass die Pflanze den Winter nicht übersteht. Es handelt sich um einen einfachen Schutzmechanismus. Sie können das Überleben der Christrose sichern, indem Sie den Wurzelbereich schützen, beispielsweise mit Tannenreisig. Ebenso sollte altes Laub regelmäßig entfernt werden.<br></li>



<li><strong>Echter Jasmin</strong><br>Der Echte Jasmin weiß mit seiner gelben Blütenpracht zu überzeugen, die in der Regel zwischen Januar bis April zu sehen ist. Herrschen im Winter besonders milde Temperaturen, blüht der echte Jasmin sogar noch zeitiger.<br></li>



<li><strong>Elfen-Krokus</strong><br>Der Elfen-Krokus blüht in einem herrlich lila-weiß-blauen Farbton, und zwar etwa ab Februar. Da diese Pflanzen zudem schattige Plätze mögen, können sie unterhalb von Bäumen gepflanzt werden. Damit der Elfen-Krokus flächendeckend blüht, sollten die einzelnen Knollen sehr dicht aneinander gepflanzt werden.<br></li>



<li><strong>Garten-Silberglöckchen</strong><br>Das Garten-Silberglöckchen überzeugt mit einer wunderschönen Farbenpracht. Die Blätter sind grün bis dunkelrot gefärbt und erzeugen einen majestätischen Eindruck. Das Garten-Silberglöckchen eignet sich auch hervorragend als Balkonpflanze.<br></li>



<li><strong>Gefülltblühende Scheinkamille</strong><br>Diese Pflanze eignet sich hervorragend als Bodendecker, denn sie hat einen dichten Wuchs, der sich über den Boden ausbreitet. Der angenehme Duft und die wunderschönen Blüten verzaubern den Garten im Winter. Abgesehen davon übersteht diese Pflanze selbst extreme Minus-Temperaturen.<br></li>



<li><strong>Glockenblume</strong><br>Glockenblumen überzeugen mit einer vielseitigen, bunten Blütenpracht, die selbst im Winter für ein kleines Gartenparadies sorgt. Sie blühen jedoch auch in der warmen Jahreszeit.<br></li>



<li><strong>Hornveilchen</strong><br>Das Hornveilchen ähnelt dem Stiefmütterchen sehr. Allerdings ist es deutlich kleiner. Hornveilchen müssen nur in sehr kalten Wintern geschützt werden. Sie mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.<br></li>



<li><strong>Immergrüne Schleifenblume</strong><br>Die Immergrüne Schleifenblume ist auch unter dem Namen „Schneekissen“ bekannt, da sie vor allem in der kalten Jahreszeit wunderschöne weiße Blüten ausbildet. Sie können diese Pflanze auch als Balkonpflanze verwenden.<br></li>



<li><strong>Irischer Efeu</strong><br>Der Irische Efeu eignet sich hervorragend als Sichtschutz, und zwar auch im Winter, denn viele seiner Blätter bleiben erhalten. Obendrein gilt er als pflegeleicht und schnellwachsend.<br></li>



<li><strong>Polsterphlox</strong><br>Der Polsterphlox ist vielseitig einsetzbar. So können Sie ihn als Balkonpflanze oder als Bepflanzung für den Steingarten verwenden. Seine wunderschöne Blütenpracht ist sehr dicht, sodass die Pflanze wirkt wie ein wunderschöner Teppich.<br></li>



<li><strong>Rhododendron</strong><br>Obwohl der Rhododendron im Winter nicht blüht, weiß er aufgrund seiner prächtigen Blätter zu überzeugen.<br></li>



<li><strong>Scharlachfuchsie</strong><br>Die Scharlachfuchsie hat wunderschöne hängende Blüten. Sie gilt zwar als winterhart, jedoch nur bis zu Temperaturen von etwa minus 5 Grad. Deshalb ist es wichtig, die Pflanze in einem Winter, in dem es deutlich kälter ist, entsprechend zu schützen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="pflege-winterharter-pflanzen">Pflege winterfester Pflanzen</h2><p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, die Pflanzen im Wintern nicht aus den Augen zu verlieren, sondern sie regelmäßig zu pflegen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sollten Sie Pflanzen im Winter pflegen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Winter ist zwar nicht mehr die Zeit für den Pflanzenschnitt. Dennoch sollten Sie darauf achten, verwelktes Laub zu entfernen, und zwar auch im Bereich des Bodens. Das ist wichtig, damit <strong>ausreichend Sauerstoff an die Wurzel</strong> gelangt.</p><p class="wp-block-paragraph">Gießen und düngen müssen Sie im Winter normalerweise nicht, da sich die Pflanzen die benötigte Feuchtigkeit und entsprechenden Nährstoffe aus dem Boden ziehen. <strong>Balkonpflanzen</strong>, die in Kübeln aufbewahrt werden, müssen <strong>alle paar Wochen gegossen</strong> und ggf. gedüngt werden, denn diese können sich nicht direkt aus dem Erdreich bedienen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ist der Winter sehr kalt, sollte der <strong>Wurzelballen geschützt</strong> werden. Dies erreichen Sie beispielsweise mit Vlies oder indem Sie Tannenreisig auf dem Boden verteilen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>stickstoffarmer, kaliumreicher Boden</strong> sorgt zusätzlich dafür, dass die Pflanzen im Winter optimal versorgt sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Um den Garten auch im Winter in ein kleines Paradies zu verwandeln, können Sie entsprechende Winterpflanzen verwenden. Hierzu gehören beispielsweise Schneeglöckchen, die Glockenblume oder der Lavendel. Auch wenn die Winterpflanzen den Winter normalerweise problemlos überstehen, sollten Sie den Wurzelbereich schützen.</p><p class="wp-block-paragraph">Auf unserem Portal finden Sie Gartenbauexperten, die Ihnen bei der Gestaltung Ihres Gartens und bei der Auswahl der Pflanzen für den Winter behilflich sind. Außerdem erhalten Sie bei uns viele wichtige Tipps und Tricks rund um Ihren wunderschönen Garten.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/pflanzen-fuer-den-winter-202019267">Pflanzen für den Winter: Blühend durch die kalte Jahreszeit</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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