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Die perfekte Terrassenüberdachung – 12 Dinge, die Sie dafür im Auge haben sollten

Die Temperaturen steigen, die Anzahl der Sonnenstunden nehmen zu – es ist klar, der Sommer ist fast schon da. Verbraucher verlassen ihre Wohnungen und halten sich vermehrt im Freien auf. Terrassenbesitzer haben natürlich einen entscheidenden Vorteil: Sie können ihre Freizeit an der frischen Luft verbringen – wäre da bloß nicht die Sonne, die die Stimmung etwas zu stark aufheizt. Mit einer Terrassenüberdachung wird der Aufenthalt im Garten gleich viel angenehmer. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen was Sie bei der Wahl von Terrassenüberdachungen beachten sollten.

Die Terrassenüberdachung schützt Ihre Gartenmöbel.

Mit einer Terrassenüberdachung finden Sie ein schattiges Plätzen in der Sonne. © Rainer Sturm / pixelio.de

Für Eigenheimbesitzer gibt es nichts Schöneres, als die wohlverdiente Auszeit im Freien zu verbringen. Doch spätestens im Sommer wird es auf der Terrasse zu heiß, um ungestört seine Freizeit zu verbringen. Die Lösung: eine Überdachung für die Veranda. Welche Möglichkeiten für Terrassenüberdachungen gibt es und was ist bei der Wahl des Materials zu beachten? Auf diese Fragen finden Sie im Anschluss ausführliche Antworten.

1. Eine Terrassenüberdachung spendet mehr als nur Schatten

Wenn Sie Immobilienbesitzer sind und eine Terrasse Ihr Eigentum nennen, können Sie den Sommer mit Sicherheit kaum abwarten. Nachdem der eiskalte Winter vorbei ist und Sie sich auch von dem meist launischen Frühling verabschiedet haben, wollen Sie Ihre Freizeit im Freien verbringen. Sobald die Temperaturen aber jenseits der 30-Grad-Marke klettern, stellt sich Ernüchterung ein – auf der Veranda wird es zu heiß.

Eine Überdachung für die Veranda löst das Problem. Doch ein Terrassendach ist weit mehr als nur eine Möglichkeit, die eigene Veranda zu beschatten. Folgende Vorteile entstehen:

  • Mehr Wohnraum: Die Trends der vergangenen Jahre zeigen, dass der klassische Wohnraum nicht mehr nur im Inneren des Hauses zu finden ist. Der moderne Mensch lebt einen Teil seines Lebens draußen – sei es im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse.
  • Eine Terrassenüberdachung erweitert folglich den Wohnraum und erhöht den Wohnkomfort. Natürlich wird die Veranda auch von der Industrie als erweiterter Wohnraum unterstützt. Gartenmöbel ähneln immer mehr den Möbeln, die man im Wohnzimmer findet.
  • Schutz vor Wind & Wetter: Haben Sie sich Mal Gedanken darüber gemacht, welche Einwirkungen Sonne, Wind, Regen, Schnee und Eis auf Ihre Terrasse haben? Sie beeinflussen die Veranda auf eine negative Art und verringern ihre Lebenszeit. Ein Terrassendach schützt diese Freifläche vor externen Faktoren, sodass Sie die Terrasse seltener renovieren müssen.
  • Schutz vor neugierigen Blicken: Gehört Ihr Nachbar zu den neugierigen Gesellen, die hin und wieder schauen, was Sie auf Ihrer Terrasse anstellen? Mit der Privatsphäre scheint er es nicht so ernst zu nehmen. Machen Sie ihm einen Strich durch die Rechnung, indem Sie Ihre Terrassenüberdachung mit einem Sichtschutz kombinieren, zum Beispiel mit schönen Jalousien.
  • Schutz vor Sonneneinstrahlung: Natürlich schützt eine Terrassenüberdachung vor den heißen Strahlen der Sonne. Mit einer Unterdachmarkise werden die Strahlen geblockt und Sie können im Sommer im angenehmen Schatten sitzen. Für weitere Informationen zum Thema Sonnenschutz springen Sie zu Punkt 10 dieses Ratgebers.
Überdachung Terrasse


Bildquelle: Counselling / pixabay.com

Wie Sie sehen können, sorgt eine Überdachung für Terrassen nicht nur für eine Beschattung, sondern bringt viele weitere Vorteile mit sich. Besonders wertvoll ist der erweiterte Wohnraum, den Sie mit einer Terrassenüberdachung ganzjährig nutzen können. Auch im Winter können Sie Feste veranstalten, Ihre Gäste mit Glühwein aufwärmen und im Schutz der Terrassenüberdachung eine schöne Zeit miteinander verbringen.

2. Transparente oder blickdichte Terrasse?

Bevor Sie eine Materialwahl treffen, beantworten Sie folgende Frage: Soll Ihre Terrassenüberdachung blickdicht oder transparent sein? Bei dieser Frage spielt nicht nur die Privatsphäre eine Rolle, schließlich können Sie später einen Sichtschutz anbringen. Stattdessen spielt die Ausrichtung der Veranda eine große Rolle.

Ist diese Richtung Süden ausgerichtet, bietet sich eine blickdichte Überdachung an, damit die Sonnenstrahlen die Veranda nicht zu stark aufheizen. Ein Nachteil: Der Wohnraum des Hauses verliert natürliches Licht.

3. Eine Terrassenüberdachung aus Alu sieht professionell aus

Terrassenüberdachungen aus Alu sind hochwertige Konstruktionen aus leichten, relativ kostengünstigen und robusten Material. Natürlich wird nicht die gesamte Konstruktion aus Aluminium gefertigt, sondern lediglich das Grundgerüst. Das Dach selbst besteht im Regelfall aus Glasscheiben. Eine Terrassenüberdachung aus Glas hat somit immer auch eine Metall- oder Aluminiumkonstruktion als Basis.

UNSER TIPP:
Achten Sie beim Kauf darauf, welche Art von Glas der Hersteller nutzt. Es sollte sich um VSG-Glas (Verbundsicherheitsglas) handeln, welches bei stürmischem Wetter nicht zerbricht, da Glassplitter an der speziellen Folie kleben bleiben.

VSG-Glas ist auch in der Farbe weiß (matt) erhältlich. Dieses Glas ist nicht durchsichtig und erhöht Ihre Privatsphäre. Eine Alternative zum Milchglas wäre die Montage von Unterdachmarkisen, die Sie manuell justieren können – so haben Sie die volle Kontrolle über die Sonneneinstrahlung.

4. Eine Terrassenüberdachung aus Holz wirkt natürlich und gibt die natürlichen Farben der Natur im Garten wieder

Eine im Regelfall günstigere Alternative zur Terrassenüberdachung aus Aluminium ist die Variante aus Holz. Das Terrassendach aus Holz wird gerne von Heimwerkern gewählt, weil dessen Konstruktion oder Montage eines Sets in Eigenregie möglich ist.

Terrassendach

Bildquelle: Unsplash / pixabay.com

Bei der Überdachung wird in vielen Fällen ebenfalls Glas gewählt, jedoch können Sie sich auch für eine blickdichte Variante entscheiden, zum Beispiel Ziegelsteine.Dann wird ganzjährig für eine konstante Beschattung gesorgt, was sowohl Vorteile als auch Nachteile hat. Denn im Winter scheint schließlich keine Sonne auf die Veranda.

Im nachfolgenden Video sehen Sie einige Terrassenüberdachungen im Überblick:

5. Planen Sie die Kosten einer Terrassenüberdachung möglichst genau

Es ist schwierig, Angaben über die Preise der Terrassenüberdachung zu machen. Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe der Überdachung
  • verwendetes Material
  • Anzahl an Extras (Beschattung)

Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen, welche Materialien für Terrassendach Preise am günstigsten sind.

Material Beschreibung

1. Konstruktionsmaterial

  • Holz: Das Naturmaterial ist günstig erhältlich, jedoch schwanken die Kosten je nach gewählter Qualität enorm. Hartholz ist generell teurer, aber auch langlebiger. Empfehlenswert sind sowohl Tanne als auch Fichte.
  • Aluminium: Das leichte Metall ist ebenfalls recht günstig, hat einen geringen Pflegeaufwand und ist langlebig.
  • Stahl: Eignet sich für maßgeschneiderte Lösungen von Fachmännern, weshalb es vergleichsweise teuer ist.

2. Abdeckung

  • Bitumen: Ein günstiges Material zum Abdecken, das bei vielen Gartenhäusern zum Einsatz kommt. Gestalterisch macht es wenig her.
  • Kunststoff: In der Anschaffung günstiger als Glas und das Angebot an Designs ist groß.
  • Dachziegel: Was schon auf dem Hausdach funktioniert, macht auch bei der Terrassenüberdeckung eine gute Figur, hat jedoch seinen Preis.
  • Glas: Eine Glasdach Terrasse ist die teuerste, aber edelste Lösung. Setzen Sie unbedingt auf Sicherheitsglas.

Auch indirekte Kosten sollten Sie bedenken, zum Beispiel für die Pflege und Instandhaltung. Das Naturmaterial Holz müssen Sie jedes Jahr lasieren und die Dichtungen der Glasscheiben sollten jährlich überprüft werden.

Generell lässt sich aber festhalten: Eine Überdachung für eine Terrasse aus Holz ist die günstigste Variante, da das Material weniger kostet als Aluminium oder Stahl.

UNSER TIPP:
Bei der Holzvariante können Sie unter Umständen weitere Kosten sparen, wenn Sie die Überdachung selbst montieren. Im Handel finden Sie vorgefertigte Holzbausätze mit ausführlichen Anleitungen, die keinem versierten Heimwerker Probleme bereiten sollten. Konstruktionen aus Stahl oder Alu überlassen Sie aber besser einem Profi.

Berücksichtigen Sie bei der Kostenberechnung, dass eine überdachte Terrasse den Wert ihrer Immobilie erhöht. Investieren Sie deshalb in hochwertige, langlebige Materialien. Bei einem Immobilienverkauf erhalten Sie auf diese Weise mehr Geld für ihr Haus.

6. Terrassenüberdachungen erfordern womöglich eine Baugenehmigung

Jedes einzelne Bundesland regelt das Bauordnungsrecht in Eigenregie, sodass keine allgemeine Aussage darüber getroffen werden kann, ob die Überdachung Ihrer Veranda eine Genehmigung erfordert. Eines ist sicher: Mit dem Bau einer Terrassenüberdachung verändern Sie Ihr Gebäude.

Ob Sie dafür eine Baugenehmigung benötigen, kann das zuständige Bauordnungsamt Ihnen sagen. Fragen Sie unbedingt nach, bevor Sie sich Gedanken über die Terrassenüberdachung machen, Material kaufen oder gar ein Unternehmen beauftragen.

Abhängig von dem Bundesland und der Kommune, in der Sie wohnen, ist der räumliche Freibetrag für Ihr Bauvorhaben. Gerechnet wird meist in Kubikmetern. In Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen sind Terrassendächer bis zu 40 Kubikmeter genehmigungsfrei, wenn die Bedingungen der Bundesländer eingehalten werden.

In Rheinland-Pfalz und Brandenburg ist man etwas spendabler und erlaubt bis zu 50 Kubikmeter, jedoch nur eine Raumhöhe von drei Metern. Glücklich schätzen dürfen sich Bewohner der Bundesländer Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Schleswig-Holstein, wo Terrassenüberdachungen genehmigungsfrei sind (strenge Bauvorschriften gibt es allerdings in Neubaugebieten).

Lassen Sie sich in jedem Fall die örtlichen Bedingungen schriftlich bestätigen, auch wenn keine Genehmigung nötig ist. Regeln werden geändert und im Streitfall möchten Sie natürlich im Recht sein.

7. Versichern Sie die Überdachung der Terrasse

Eine Terrassenüberdachung ist eine Konstruktion, die Sie mit einer passenden Versicherung schützen sollten. Sie müssen keine neue Police abschließen. Melden Sie die neue Konstruktion einfach bei Ihrer Hausversicherung an.

terrasse aus holz

Bildquelle: anpasantairene0 / pixabay.com

Es kann durchaus vorkommen, dass Ihre Versicherung derartige Konstruktionen nicht aufnehmen kann. In solchen Fällen benötigen Sie eine Zusatzversicherung. Machen Sie detaillierte Angaben zur Größe, Ausführung, den verwendeten Materialien und Kosten, damit die Versicherungssumme passt. Nur so erhalten Sie im Schadenfall Ihr Geld.

8. Vernachlässigen Sie nicht den Wartungs- und Pflegeaufwand

Bereits bei der Materialwahl sollten Sie sich Gedanken um den zukünftigen Pflegeaufwand Ihrer Terrassenüberdachung machen. Dieser ist bei einer Terrassenüberdachung aus Holz besonders groß, da das Naturmaterial eine jährliche Lasur benötigt. Bei einer Terrassenüberdachung aus Alu entfällt dieser Aufwand, da Aluminium Rostfrei ist und dadurch perfekt vor Witterung geschützt ist..

Auch die Witterungseinflüsse hinterlassen im Laufe der Jahre ihre Spuren an Ihrem Terrassendach. Lassen Sie die tragenden Bauteile regelmäßig von einem Profi überprüfen. Das ist bei einer Terrassenüberdachung aus Glas, bei der die Dichtungen zu überprüfen sind, besonders wichtig.

9. Entscheiden Sie sich frühzeitig für eine zusätzliche Beschattung

Wenn Sie sich für ein Terrassendach mit einem transparenten Material (Glas) entschieden haben, benötigen Sie eine zusätzliche Beschattung. Die Sonne ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Im Sommer wird die Sonneneinstrahlung durch das Glas verstärkt, sodass es aufgrund des Hitzestaus unter dem Dach unangenehm warm wird.

Folgende Möglichkeiten haben Sie bei der zusätzlichen Beschattung:

  • Markise: Die Markise ist eine klassische Beschattungsvariante, die direkt über dem Dach angebracht wird. Als Sonnenschutz ist sie effektiver als das Sonnensegel, da die Sonnenstrahlen gar nicht erst aufs Glas treffen und es aufheizen können.
  • Sonnensegel: Eine Alternative zur Markise ist das Sonnensegel. Seine Konstruktion ist ähnlich, jedoch wird das Produkt unter dem Terrassendach angebracht.Die zweite Variante hat den Vorteil, dass sie durch das Terrassendach geschützt wird. Ihre Lebensdauer ist somit weitaus größer als die der Markise.

Beide Sonnenschutzprodukte können mit modernen Zugsystemen ausgestattet werden, die den Komfort bei der Bedienung erhöhen.

10. Gibt es eine Alternative zu den genannten Beschattungen?

Tatsächlich könnten Sie auch für eine natürliche Beschattung mit der Terrassenüberdachung sorgen, die aus Kletterpflanzen besteht. In südosteuropäischen Ländern regiert der Wilde Wein, der sich im Laufe der Jahre zu einer prachtvollen Pflanze entwickelt und eine Veranda mit einem natürlichen Schatten segnet.

Weitere Kletterpflanzen, die Sie in Erwägung ziehen können:

  1. Klettertrompete: Eine schöne Rankpflanze, die ein mediterranes Flair auf Ihre Veranda holt.
  2. Clematis: Dieser Klassiker blüht in allen möglichen Farben, mag aber eher schattige bis halbschattige Standorte.
  3. Hopfen: Wenn Sie möglichst schnell Schatten auf Ihrer Veranda haben wollen, ist der schnellwüchsige Hopfen eine gute Wahl.

Wichtig: Bedenken Sie, dass einige Kletterpflanzen Insekten anziehen. Wenn Sie keine ungebetenen Gäste wünschen, sollten Sie eine Pflanze wählen, die keine Blüten und Früchte trägt.

11. Terrassenüberdachung freistehend: Das sollten Sie wissen

Besitzer großer Gärten haben die Möglichkeit, eine Terrasse inmitten ihrer grünen Oase errichten zu lassen. Das hat durchaus Vorteile, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Eine freistehende Terrassenüberdachung bedeutet, dass Sonnenlicht von allen Seiten eintrifft. Bezüglich der Beschattung müssen Sie folglich genau planen, damit es später nicht zu warm unter dem neuen Dach wird.

Gestalterisch haben freistehende Terrassen wiederum einen großen Vorteil: Sie können Kletterpflanzen sehr leicht anbringen, da Ihre Hauswand nicht im Weg ist.

12. Überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten beim Eigenbau nicht

Abschließend noch ein Hinweis für ambitionierte Heimwerker die ihre Terrassenüberdachung günstig selbst herstellen möchten: Überschätzen Sie den Aufwand und Ihr Können nicht, wenn Sie die Terrassenüberdachung selbst anfertigen wollen.

Der Bau mithilfe von Rohmaterialien ist nur versierten Heimwerkern zu empfehlen, da im Hinblick auf die Statik einiges zu beachten ist. Bedenken Sie, dass die Überdachung hohe Schneelasten aushalten muss, die je nach Bundesgebiet sehr verschieden sein können.

Etwas simpler sind Fertigbausätze, die für Selbstmacher produziert werden und im Fachhandel zu finden sind. Dennoch entfällt nicht die Vorbereitung des Baugrunds, die eine Herausforderung ist – jemand muss schließlich das Fundament gießen. Also ist auch der Fertigbausatz nur für erfahrene Heimwerker geeignet.

Im Zweifel überlassen Sie den Aufbau Ihrer Terrassenüberdachung gleich einem Profi.

Wenn Sie die Terrassenüberdachung planen können Sie diese zugleich individuell gestalten. So sind verschiedene Aufdeckungen wie Pultdach, Flachdach oder Satteldach sowie unterschiedliche Pfosten möglich. Teilweise können Sie die Überdachung auch ohne störende Pfosten montieren lassen. Hierzu sind aber genaue statische Berechnungen möglich, die ein Fachmann für Sie durchführt.

UNSER TIPP:

Auf Grund der Statik sowie möglichen Problemen auf Grund einer falsch isolierten Verbindung zwischen Hauswand und dem Rahmen der Terrassenüberdachung, raten wir eher von dem Eigenbau einer Terrassenüberdachung ab.

Eine Terrassenüberdachung, deren Fläche kleiner als 30m² sowie tiefer als 3 Meter ist, bedarf keiner Baugenehmigung. Darüber hinaus dürfen sie weder mit seitlichen Wänden noch mit Brüstungen versehen sein. Wünschen Sie eine größere Terrassenüberdachung oder Außenwände, so ist eine Baugenehmigung erforderlich. Diese erhalten Sie bei der zuständigen Behörde in Ihrer Region.

Fazit

Die Terrassenüberdachung bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen wird Ihre Terrasse sowie die hierauf stehenden Gartenmöbel nicht so schnell dreckig, zum anderen sind sie unter der Terrasse vor Regen sowie zu starker Sonneneinstrahlung geschützt. Bei dem Material können Sie zwischen Holz, Metall oder Kunststoff wählen. Zudem sind verschiedene Dachformen möglich. Die Planung der Terrassenüberdachung sowie den Bau sollten Sie jedoch einem Fachmann aus Ihrer Region überlassen. Dieser sorgt für ein qualitativen Bau, der optimal mit der Hauswand verbunden ist, sowie ein stabiles Ergebnis, das allen Witterungsbedingungen Stand hält.

Die Temperaturen steigen, die Anzahl der Sonnenstunden nehmen zu – es ist klar, der Sommer ist fast schon da. Verbraucher verlassen ihre Wohnungen und halten sich vermehrt im Freien auf. Terrassenbesitzer haben natürlich einen entscheidenden Vorteil: Sie können ihre Freizeit an der frischen Luft verbringen – wäre da bloß nicht die Sonne, die die Stimmung etwas zu stark aufheizt. Mit einer Terrassenüberdachung wird der Aufenthalt im Garten gleich viel angenehmer. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen was Sie bei der Wahl von Terrassenüberdachungen beachten sollten.

Die Terrassenüberdachung schützt Ihre Gartenmöbel.

Mit einer Terrassenüberdachung finden Sie ein schattiges Plätzen in der Sonne. © Rainer Sturm / pixelio.de

Für Eigenheimbesitzer gibt es nichts Schöneres, als die wohlverdiente Auszeit im Freien zu verbringen. Doch spätestens im Sommer wird es auf der Terrasse zu heiß, um ungestört seine Freizeit zu verbringen. Die Lösung: eine Überdachung für die Veranda. Welche Möglichkeiten für Terrassenüberdachungen gibt es und was ist bei der Wahl des Materials zu beachten? Auf diese Fragen finden Sie im Anschluss ausführliche Antworten.

1. Eine Terrassenüberdachung spendet mehr als nur Schatten

Wenn Sie Immobilienbesitzer sind und eine Terrasse Ihr Eigentum nennen, können Sie den Sommer mit Sicherheit kaum abwarten. Nachdem der eiskalte Winter vorbei ist und Sie sich auch von dem meist launischen Frühling verabschiedet haben, wollen Sie Ihre Freizeit im Freien verbringen. Sobald die Temperaturen aber jenseits der 30-Grad-Marke klettern, stellt sich Ernüchterung ein – auf der Veranda wird es zu heiß.

Eine Überdachung für die Veranda löst das Problem. Doch ein Terrassendach ist weit mehr als nur eine Möglichkeit, die eigene Veranda zu beschatten. Folgende Vorteile entstehen:

  • Mehr Wohnraum: Die Trends der vergangenen Jahre zeigen, dass der klassische Wohnraum nicht mehr nur im Inneren des Hauses zu finden ist. Der moderne Mensch lebt einen Teil seines Lebens draußen – sei es im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse.
  • Eine Terrassenüberdachung erweitert folglich den Wohnraum und erhöht den Wohnkomfort. Natürlich wird die Veranda auch von der Industrie als erweiterter Wohnraum unterstützt. Gartenmöbel ähneln immer mehr den Möbeln, die man im Wohnzimmer findet.
  • Schutz vor Wind & Wetter: Haben Sie sich Mal Gedanken darüber gemacht, welche Einwirkungen Sonne, Wind, Regen, Schnee und Eis auf Ihre Terrasse haben? Sie beeinflussen die Veranda auf eine negative Art und verringern ihre Lebenszeit. Ein Terrassendach schützt diese Freifläche vor externen Faktoren, sodass Sie die Terrasse seltener renovieren müssen.
  • Schutz vor neugierigen Blicken: Gehört Ihr Nachbar zu den neugierigen Gesellen, die hin und wieder schauen, was Sie auf Ihrer Terrasse anstellen? Mit der Privatsphäre scheint er es nicht so ernst zu nehmen. Machen Sie ihm einen Strich durch die Rechnung, indem Sie Ihre Terrassenüberdachung mit einem Sichtschutz kombinieren, zum Beispiel mit schönen Jalousien.
  • Schutz vor Sonneneinstrahlung: Natürlich schützt eine Terrassenüberdachung vor den heißen Strahlen der Sonne. Mit einer Unterdachmarkise werden die Strahlen geblockt und Sie können im Sommer im angenehmen Schatten sitzen. Für weitere Informationen zum Thema Sonnenschutz springen Sie zu Punkt 10 dieses Ratgebers.
Überdachung Terrasse


Bildquelle: Counselling / pixabay.com

Wie Sie sehen können, sorgt eine Überdachung für Terrassen nicht nur für eine Beschattung, sondern bringt viele weitere Vorteile mit sich. Besonders wertvoll ist der erweiterte Wohnraum, den Sie mit einer Terrassenüberdachung ganzjährig nutzen können. Auch im Winter können Sie Feste veranstalten, Ihre Gäste mit Glühwein aufwärmen und im Schutz der Terrassenüberdachung eine schöne Zeit miteinander verbringen.

2. Transparente oder blickdichte Terrasse?

Bevor Sie eine Materialwahl treffen, beantworten Sie folgende Frage: Soll Ihre Terrassenüberdachung blickdicht oder transparent sein? Bei dieser Frage spielt nicht nur die Privatsphäre eine Rolle, schließlich können Sie später einen Sichtschutz anbringen. Stattdessen spielt die Ausrichtung der Veranda eine große Rolle.

Ist diese Richtung Süden ausgerichtet, bietet sich eine blickdichte Überdachung an, damit die Sonnenstrahlen die Veranda nicht zu stark aufheizen. Ein Nachteil: Der Wohnraum des Hauses verliert natürliches Licht.

3. Eine Terrassenüberdachung aus Alu sieht professionell aus

Terrassenüberdachungen aus Alu sind hochwertige Konstruktionen aus leichten, relativ kostengünstigen und robusten Material. Natürlich wird nicht die gesamte Konstruktion aus Aluminium gefertigt, sondern lediglich das Grundgerüst. Das Dach selbst besteht im Regelfall aus Glasscheiben. Eine Terrassenüberdachung aus Glas hat somit immer auch eine Metall- oder Aluminiumkonstruktion als Basis.

UNSER TIPP:
Achten Sie beim Kauf darauf, welche Art von Glas der Hersteller nutzt. Es sollte sich um VSG-Glas (Verbundsicherheitsglas) handeln, welches bei stürmischem Wetter nicht zerbricht, da Glassplitter an der speziellen Folie kleben bleiben.

VSG-Glas ist auch in der Farbe weiß (matt) erhältlich. Dieses Glas ist nicht durchsichtig und erhöht Ihre Privatsphäre. Eine Alternative zum Milchglas wäre die Montage von Unterdachmarkisen, die Sie manuell justieren können – so haben Sie die volle Kontrolle über die Sonneneinstrahlung.

4. Eine Terrassenüberdachung aus Holz wirkt natürlich und gibt die natürlichen Farben der Natur im Garten wieder

Eine im Regelfall günstigere Alternative zur Terrassenüberdachung aus Aluminium ist die Variante aus Holz. Das Terrassendach aus Holz wird gerne von Heimwerkern gewählt, weil dessen Konstruktion oder Montage eines Sets in Eigenregie möglich ist.

Terrassendach

Bildquelle: Unsplash / pixabay.com

Bei der Überdachung wird in vielen Fällen ebenfalls Glas gewählt, jedoch können Sie sich auch für eine blickdichte Variante entscheiden, zum Beispiel Ziegelsteine.Dann wird ganzjährig für eine konstante Beschattung gesorgt, was sowohl Vorteile als auch Nachteile hat. Denn im Winter scheint schließlich keine Sonne auf die Veranda.

Im nachfolgenden Video sehen Sie einige Terrassenüberdachungen im Überblick:

5. Planen Sie die Kosten einer Terrassenüberdachung möglichst genau

Es ist schwierig, Angaben über die Preise der Terrassenüberdachung zu machen. Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe der Überdachung
  • verwendetes Material
  • Anzahl an Extras (Beschattung)

Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen, welche Materialien für Terrassendach Preise am günstigsten sind.

Material Beschreibung

1. Konstruktionsmaterial

  • Holz: Das Naturmaterial ist günstig erhältlich, jedoch schwanken die Kosten je nach gewählter Qualität enorm. Hartholz ist generell teurer, aber auch langlebiger. Empfehlenswert sind sowohl Tanne als auch Fichte.
  • Aluminium: Das leichte Metall ist ebenfalls recht günstig, hat einen geringen Pflegeaufwand und ist langlebig.
  • Stahl: Eignet sich für maßgeschneiderte Lösungen von Fachmännern, weshalb es vergleichsweise teuer ist.

2. Abdeckung

  • Bitumen: Ein günstiges Material zum Abdecken, das bei vielen Gartenhäusern zum Einsatz kommt. Gestalterisch macht es wenig her.
  • Kunststoff: In der Anschaffung günstiger als Glas und das Angebot an Designs ist groß.
  • Dachziegel: Was schon auf dem Hausdach funktioniert, macht auch bei der Terrassenüberdeckung eine gute Figur, hat jedoch seinen Preis.
  • Glas: Eine Glasdach Terrasse ist die teuerste, aber edelste Lösung. Setzen Sie unbedingt auf Sicherheitsglas.

Auch indirekte Kosten sollten Sie bedenken, zum Beispiel für die Pflege und Instandhaltung. Das Naturmaterial Holz müssen Sie jedes Jahr lasieren und die Dichtungen der Glasscheiben sollten jährlich überprüft werden.

Generell lässt sich aber festhalten: Eine Überdachung für eine Terrasse aus Holz ist die günstigste Variante, da das Material weniger kostet als Aluminium oder Stahl.

UNSER TIPP:
Bei der Holzvariante können Sie unter Umständen weitere Kosten sparen, wenn Sie die Überdachung selbst montieren. Im Handel finden Sie vorgefertigte Holzbausätze mit ausführlichen Anleitungen, die keinem versierten Heimwerker Probleme bereiten sollten. Konstruktionen aus Stahl oder Alu überlassen Sie aber besser einem Profi.

Berücksichtigen Sie bei der Kostenberechnung, dass eine überdachte Terrasse den Wert ihrer Immobilie erhöht. Investieren Sie deshalb in hochwertige, langlebige Materialien. Bei einem Immobilienverkauf erhalten Sie auf diese Weise mehr Geld für ihr Haus.

6. Terrassenüberdachungen erfordern womöglich eine Baugenehmigung

Jedes einzelne Bundesland regelt das Bauordnungsrecht in Eigenregie, sodass keine allgemeine Aussage darüber getroffen werden kann, ob die Überdachung Ihrer Veranda eine Genehmigung erfordert. Eines ist sicher: Mit dem Bau einer Terrassenüberdachung verändern Sie Ihr Gebäude.

Ob Sie dafür eine Baugenehmigung benötigen, kann das zuständige Bauordnungsamt Ihnen sagen. Fragen Sie unbedingt nach, bevor Sie sich Gedanken über die Terrassenüberdachung machen, Material kaufen oder gar ein Unternehmen beauftragen.

Abhängig von dem Bundesland und der Kommune, in der Sie wohnen, ist der räumliche Freibetrag für Ihr Bauvorhaben. Gerechnet wird meist in Kubikmetern. In Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen sind Terrassendächer bis zu 40 Kubikmeter genehmigungsfrei, wenn die Bedingungen der Bundesländer eingehalten werden.

In Rheinland-Pfalz und Brandenburg ist man etwas spendabler und erlaubt bis zu 50 Kubikmeter, jedoch nur eine Raumhöhe von drei Metern. Glücklich schätzen dürfen sich Bewohner der Bundesländer Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Schleswig-Holstein, wo Terrassenüberdachungen genehmigungsfrei sind (strenge Bauvorschriften gibt es allerdings in Neubaugebieten).

Lassen Sie sich in jedem Fall die örtlichen Bedingungen schriftlich bestätigen, auch wenn keine Genehmigung nötig ist. Regeln werden geändert und im Streitfall möchten Sie natürlich im Recht sein.

7. Versichern Sie die Überdachung der Terrasse

Eine Terrassenüberdachung ist eine Konstruktion, die Sie mit einer passenden Versicherung schützen sollten. Sie müssen keine neue Police abschließen. Melden Sie die neue Konstruktion einfach bei Ihrer Hausversicherung an.

terrasse aus holz

Bildquelle: anpasantairene0 / pixabay.com

Es kann durchaus vorkommen, dass Ihre Versicherung derartige Konstruktionen nicht aufnehmen kann. In solchen Fällen benötigen Sie eine Zusatzversicherung. Machen Sie detaillierte Angaben zur Größe, Ausführung, den verwendeten Materialien und Kosten, damit die Versicherungssumme passt. Nur so erhalten Sie im Schadenfall Ihr Geld.

8. Vernachlässigen Sie nicht den Wartungs- und Pflegeaufwand

Bereits bei der Materialwahl sollten Sie sich Gedanken um den zukünftigen Pflegeaufwand Ihrer Terrassenüberdachung machen. Dieser ist bei einer Terrassenüberdachung aus Holz besonders groß, da das Naturmaterial eine jährliche Lasur benötigt. Bei einer Terrassenüberdachung aus Alu entfällt dieser Aufwand, da Aluminium Rostfrei ist und dadurch perfekt vor Witterung geschützt ist..

Auch die Witterungseinflüsse hinterlassen im Laufe der Jahre ihre Spuren an Ihrem Terrassendach. Lassen Sie die tragenden Bauteile regelmäßig von einem Profi überprüfen. Das ist bei einer Terrassenüberdachung aus Glas, bei der die Dichtungen zu überprüfen sind, besonders wichtig.

9. Entscheiden Sie sich frühzeitig für eine zusätzliche Beschattung

Wenn Sie sich für ein Terrassendach mit einem transparenten Material (Glas) entschieden haben, benötigen Sie eine zusätzliche Beschattung. Die Sonne ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Im Sommer wird die Sonneneinstrahlung durch das Glas verstärkt, sodass es aufgrund des Hitzestaus unter dem Dach unangenehm warm wird.

Folgende Möglichkeiten haben Sie bei der zusätzlichen Beschattung:

  • Markise: Die Markise ist eine klassische Beschattungsvariante, die direkt über dem Dach angebracht wird. Als Sonnenschutz ist sie effektiver als das Sonnensegel, da die Sonnenstrahlen gar nicht erst aufs Glas treffen und es aufheizen können.
  • Sonnensegel: Eine Alternative zur Markise ist das Sonnensegel. Seine Konstruktion ist ähnlich, jedoch wird das Produkt unter dem Terrassendach angebracht.Die zweite Variante hat den Vorteil, dass sie durch das Terrassendach geschützt wird. Ihre Lebensdauer ist somit weitaus größer als die der Markise.

Beide Sonnenschutzprodukte können mit modernen Zugsystemen ausgestattet werden, die den Komfort bei der Bedienung erhöhen.

10. Gibt es eine Alternative zu den genannten Beschattungen?

Tatsächlich könnten Sie auch für eine natürliche Beschattung mit der Terrassenüberdachung sorgen, die aus Kletterpflanzen besteht. In südosteuropäischen Ländern regiert der Wilde Wein, der sich im Laufe der Jahre zu einer prachtvollen Pflanze entwickelt und eine Veranda mit einem natürlichen Schatten segnet.

Weitere Kletterpflanzen, die Sie in Erwägung ziehen können:

  1. Klettertrompete: Eine schöne Rankpflanze, die ein mediterranes Flair auf Ihre Veranda holt.
  2. Clematis: Dieser Klassiker blüht in allen möglichen Farben, mag aber eher schattige bis halbschattige Standorte.
  3. Hopfen: Wenn Sie möglichst schnell Schatten auf Ihrer Veranda haben wollen, ist der schnellwüchsige Hopfen eine gute Wahl.

Wichtig: Bedenken Sie, dass einige Kletterpflanzen Insekten anziehen. Wenn Sie keine ungebetenen Gäste wünschen, sollten Sie eine Pflanze wählen, die keine Blüten und Früchte trägt.

11. Terrassenüberdachung freistehend: Das sollten Sie wissen

Besitzer großer Gärten haben die Möglichkeit, eine Terrasse inmitten ihrer grünen Oase errichten zu lassen. Das hat durchaus Vorteile, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Eine freistehende Terrassenüberdachung bedeutet, dass Sonnenlicht von allen Seiten eintrifft. Bezüglich der Beschattung müssen Sie folglich genau planen, damit es später nicht zu warm unter dem neuen Dach wird.

Gestalterisch haben freistehende Terrassen wiederum einen großen Vorteil: Sie können Kletterpflanzen sehr leicht anbringen, da Ihre Hauswand nicht im Weg ist.

12. Überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten beim Eigenbau nicht

Abschließend noch ein Hinweis für ambitionierte Heimwerker die ihre Terrassenüberdachung günstig selbst herstellen möchten: Überschätzen Sie den Aufwand und Ihr Können nicht, wenn Sie die Terrassenüberdachung selbst anfertigen wollen.

Der Bau mithilfe von Rohmaterialien ist nur versierten Heimwerkern zu empfehlen, da im Hinblick auf die Statik einiges zu beachten ist. Bedenken Sie, dass die Überdachung hohe Schneelasten aushalten muss, die je nach Bundesgebiet sehr verschieden sein können.

Etwas simpler sind Fertigbausätze, die für Selbstmacher produziert werden und im Fachhandel zu finden sind. Dennoch entfällt nicht die Vorbereitung des Baugrunds, die eine Herausforderung ist – jemand muss schließlich das Fundament gießen. Also ist auch der Fertigbausatz nur für erfahrene Heimwerker geeignet.

Im Zweifel überlassen Sie den Aufbau Ihrer Terrassenüberdachung gleich einem Profi.

Wenn Sie die Terrassenüberdachung planen können Sie diese zugleich individuell gestalten. So sind verschiedene Aufdeckungen wie Pultdach, Flachdach oder Satteldach sowie unterschiedliche Pfosten möglich. Teilweise können Sie die Überdachung auch ohne störende Pfosten montieren lassen. Hierzu sind aber genaue statische Berechnungen möglich, die ein Fachmann für Sie durchführt.

UNSER TIPP:

Auf Grund der Statik sowie möglichen Problemen auf Grund einer falsch isolierten Verbindung zwischen Hauswand und dem Rahmen der Terrassenüberdachung, raten wir eher von dem Eigenbau einer Terrassenüberdachung ab.

Eine Terrassenüberdachung, deren Fläche kleiner als 30m² sowie tiefer als 3 Meter ist, bedarf keiner Baugenehmigung. Darüber hinaus dürfen sie weder mit seitlichen Wänden noch mit Brüstungen versehen sein. Wünschen Sie eine größere Terrassenüberdachung oder Außenwände, so ist eine Baugenehmigung erforderlich. Diese erhalten Sie bei der zuständigen Behörde in Ihrer Region.

Fazit

Die Terrassenüberdachung bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen wird Ihre Terrasse sowie die hierauf stehenden Gartenmöbel nicht so schnell dreckig, zum anderen sind sie unter der Terrasse vor Regen sowie zu starker Sonneneinstrahlung geschützt. Bei dem Material können Sie zwischen Holz, Metall oder Kunststoff wählen. Zudem sind verschiedene Dachformen möglich. Die Planung der Terrassenüberdachung sowie den Bau sollten Sie jedoch einem Fachmann aus Ihrer Region überlassen. Dieser sorgt für ein qualitativen Bau, der optimal mit der Hauswand verbunden ist, sowie ein stabiles Ergebnis, das allen Witterungsbedingungen Stand hält.