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So wird das Fundament mit dem Gewächshaus verbunden

Ein Gewächshaus mit Fundament ist besonders lange haltbar und kann einige Jahre zur Bepflanzung genutzt werden. Erfahren Sie bei Gartenbau.org mehr über das mit dem Gewächshaus verbundene Fundament und dessen Verlegung!

Damit das Gewächshaus einige Jahre stehen bleibt, sollten Sie es mit einem Fundament verbinden. © Th. Reinhardt / pixelio.de

Ein Fundament, das mit dem Gewächshaus verbunden wird, ist in der Regel nicht sichtbar, erfüllt aber einen Zweck: In erster Linie sorgt es für einen stabilen Stand des darauf errichteten Gebäudes. Darüber hinaus soll es Unebenheiten im Boden ausgleichen – dies ist vor allem bei Gewächshäusern mit Fundament nötig, da der Boden im Garten nicht selten unregelmäßig ist.

Mit welchem Fundament wird das Gewächshaus verbunden?

Es gibt verschiedene Varianten des Fundaments, mit denen ein Gewächshaus stabil gebaut werden kann. Bei Gewächshäusern werden meistens zwei Formen angewandt.
Ein Streifenfundament wird als eine Art Rahmen in den Boden eingelassen. Die Streifen sollten mindestens so breit sein wie der Rahmen des Gewächshauses, um das Häuschen zu tragen: Die tragenden Wände stehen dann auf dem Fundament. Dieses Fundament ist relativ einfach zu vermessen, benötigt aber je nach Statik, dem Gewächshaus und den örtlichen Gegebenheiten eine Bewehrung. Diese sollte ebenfalls von einem Fachmann angelegt werden.

Ein Punktfundament findet dann Anwendung, wenn eine punktuelle Belastung vorliegt: Vorrangig ist das bei Pfosten oder Stützen der Fall. Beim Gewächshaus wird diese Form des Fundaments in der Regel mit den tragenden Ecken des Gewächshauses verbunden. Für dieses Fundament benötigen Sie allerdings viel Erfahrung und Geschick, denn die Lote müssen für ein sauberes Ergebnis exakt gemessen und eingehalten werden. Allerdings ist das Gewächshaus mit dem Punktfundament kostengünstig und zudem durchlüftet.

Ein Gewächshaus wird häufig mit einem dieser beiden Fundamente gebaut, da diese im Vergleich zu durchgängigen Bodenplatten wenig Platz einnehmen und kostengünstiger sind. Darüber hinaus sind sie ökologisch vorteilhafter, da hier nicht der komplette Untergrund mit Beton zugedeckt wird. Darüber hinaus werden vor allem hölzerne Gewächshäuser mit diesen Fundamenten geschützt, da die Bodenfeuchtigkeit das empfindliche Holz so nicht beschädigen kann.

Wer sollte das Fundament verlegen?

Wenn Sie Ihr Gewächshaus gekauft haben, stellt sich schnell die Frage, wer das Gewächshaus mit dem Fundament aufbauen soll – viele Heimwerker haben darin keine Erfahrung und sollten darauf verzichten, es selber zu bauen. Sollten Sie nie oder nur selten mit Beton gearbeitet haben, empfiehlt es sich, einen Gartenbauer hinzuzuziehen, der sowohl den Aufbau des Gewächshauses als auch die Verlegung des Fundaments übernimmt. Beim Gewächshaus ist fachliche Hilfe nötig, denn zum einen kann ein solches Häuschen für gewöhnlich nicht alleine aufgestellt werden, zum anderen brauchen Sie vor allem für den Umgang mit dem Beton das richtige Werkzeug und die nötigen Materialien. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern müssen auch deutlich weniger Aufwand betreiben.

Verlegung des Fundaments

Grundsätzlich gilt für jedes Fundament, dass es mindestens 80 cm (Zentimeter) in die Tiefe reichen muss – so wird verhindert, dass Schäden durch Frost entstehen. Vor der Verlegung des Fundaments wird der Boden vom Fachmann geebnet.

Im Anschluss wird als erster Schritt der entsprechende Boden ausgehoben – je nach Fundament des Gewächshauses so groß wie die Seitenwände oder auf die Größe der Eckpfeiler ausgerichtet. Dabei wird darauf geachtet, dass die Ausschachtungen absolut waagerecht zueinander stehen. In diesen Graben werden zunächst eine Kiesschicht und dann die Schalung angebracht, in die der Beton gegossen wird: Die Schalung besteht entweder aus Holz, Kunststoff, Metall oder Stahl und dient dem Zweck, den Beton in die richtige Form zu bringen.

UNSER TIPP:
Während Stahl sehr standhaft ist und mehrfach verwendet werden kann, überzeugen Holz und Kunststoff durch den niedrigen Preis. Ein Gartenbauer kann Ihnen bei der Wahl des passenden Materials behilflich sein.

Nachdem der Beton eingegossen wurde, wird er verdichtet und muss einige Tage aushärten. Danach kann das Gewächshaus mit dem Fundament verbunden werden. Dies geschieht in der Regel durch eine Verankerung, die den sicheren Stand auch bei Stürmen gewährleistet.

Fazit

Ein Fundament sollte beim Bau eines Gewächshauses unbedingt mit einbezogen werden. Nur so können Sie sichergehen, dass Ihr Gewächshaus auch bei starkem Wind und sogar Stürmen stehen bleibt. Allerdings sollten Sie das Fundament als Heimwerker nicht selbst bauen – hier ist die Gefahr, einen Fehler zu machen, sehr groß. Ziehen Sie aus diesem Grund einen Gartenbauer zurate, der die einzelnen Arbeitsschritte übernimmt und neben dem Fundament auch den Aufbau des Gewächshauses übernehmen kann.

Ein Gewächshaus mit Fundament ist besonders lange haltbar und kann einige Jahre zur Bepflanzung genutzt werden. Erfahren Sie bei Gartenbau.org mehr über das mit dem Gewächshaus verbundene Fundament und dessen Verlegung!

Damit das Gewächshaus einige Jahre stehen bleibt, sollten Sie es mit einem Fundament verbinden. © Th. Reinhardt / pixelio.de

Ein Fundament, das mit dem Gewächshaus verbunden wird, ist in der Regel nicht sichtbar, erfüllt aber einen Zweck: In erster Linie sorgt es für einen stabilen Stand des darauf errichteten Gebäudes. Darüber hinaus soll es Unebenheiten im Boden ausgleichen – dies ist vor allem bei Gewächshäusern mit Fundament nötig, da der Boden im Garten nicht selten unregelmäßig ist.

Mit welchem Fundament wird das Gewächshaus verbunden?

Es gibt verschiedene Varianten des Fundaments, mit denen ein Gewächshaus stabil gebaut werden kann. Bei Gewächshäusern werden meistens zwei Formen angewandt.
Ein Streifenfundament wird als eine Art Rahmen in den Boden eingelassen. Die Streifen sollten mindestens so breit sein wie der Rahmen des Gewächshauses, um das Häuschen zu tragen: Die tragenden Wände stehen dann auf dem Fundament. Dieses Fundament ist relativ einfach zu vermessen, benötigt aber je nach Statik, dem Gewächshaus und den örtlichen Gegebenheiten eine Bewehrung. Diese sollte ebenfalls von einem Fachmann angelegt werden.

Ein Punktfundament findet dann Anwendung, wenn eine punktuelle Belastung vorliegt: Vorrangig ist das bei Pfosten oder Stützen der Fall. Beim Gewächshaus wird diese Form des Fundaments in der Regel mit den tragenden Ecken des Gewächshauses verbunden. Für dieses Fundament benötigen Sie allerdings viel Erfahrung und Geschick, denn die Lote müssen für ein sauberes Ergebnis exakt gemessen und eingehalten werden. Allerdings ist das Gewächshaus mit dem Punktfundament kostengünstig und zudem durchlüftet.

Ein Gewächshaus wird häufig mit einem dieser beiden Fundamente gebaut, da diese im Vergleich zu durchgängigen Bodenplatten wenig Platz einnehmen und kostengünstiger sind. Darüber hinaus sind sie ökologisch vorteilhafter, da hier nicht der komplette Untergrund mit Beton zugedeckt wird. Darüber hinaus werden vor allem hölzerne Gewächshäuser mit diesen Fundamenten geschützt, da die Bodenfeuchtigkeit das empfindliche Holz so nicht beschädigen kann.

Wer sollte das Fundament verlegen?

Wenn Sie Ihr Gewächshaus gekauft haben, stellt sich schnell die Frage, wer das Gewächshaus mit dem Fundament aufbauen soll – viele Heimwerker haben darin keine Erfahrung und sollten darauf verzichten, es selber zu bauen. Sollten Sie nie oder nur selten mit Beton gearbeitet haben, empfiehlt es sich, einen Gartenbauer hinzuzuziehen, der sowohl den Aufbau des Gewächshauses als auch die Verlegung des Fundaments übernimmt. Beim Gewächshaus ist fachliche Hilfe nötig, denn zum einen kann ein solches Häuschen für gewöhnlich nicht alleine aufgestellt werden, zum anderen brauchen Sie vor allem für den Umgang mit dem Beton das richtige Werkzeug und die nötigen Materialien. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern müssen auch deutlich weniger Aufwand betreiben.

Verlegung des Fundaments

Grundsätzlich gilt für jedes Fundament, dass es mindestens 80 cm (Zentimeter) in die Tiefe reichen muss – so wird verhindert, dass Schäden durch Frost entstehen. Vor der Verlegung des Fundaments wird der Boden vom Fachmann geebnet.

Im Anschluss wird als erster Schritt der entsprechende Boden ausgehoben – je nach Fundament des Gewächshauses so groß wie die Seitenwände oder auf die Größe der Eckpfeiler ausgerichtet. Dabei wird darauf geachtet, dass die Ausschachtungen absolut waagerecht zueinander stehen. In diesen Graben werden zunächst eine Kiesschicht und dann die Schalung angebracht, in die der Beton gegossen wird: Die Schalung besteht entweder aus Holz, Kunststoff, Metall oder Stahl und dient dem Zweck, den Beton in die richtige Form zu bringen.

UNSER TIPP:
Während Stahl sehr standhaft ist und mehrfach verwendet werden kann, überzeugen Holz und Kunststoff durch den niedrigen Preis. Ein Gartenbauer kann Ihnen bei der Wahl des passenden Materials behilflich sein.

Nachdem der Beton eingegossen wurde, wird er verdichtet und muss einige Tage aushärten. Danach kann das Gewächshaus mit dem Fundament verbunden werden. Dies geschieht in der Regel durch eine Verankerung, die den sicheren Stand auch bei Stürmen gewährleistet.

Fazit

Ein Fundament sollte beim Bau eines Gewächshauses unbedingt mit einbezogen werden. Nur so können Sie sichergehen, dass Ihr Gewächshaus auch bei starkem Wind und sogar Stürmen stehen bleibt. Allerdings sollten Sie das Fundament als Heimwerker nicht selbst bauen – hier ist die Gefahr, einen Fehler zu machen, sehr groß. Ziehen Sie aus diesem Grund einen Gartenbauer zurate, der die einzelnen Arbeitsschritte übernimmt und neben dem Fundament auch den Aufbau des Gewächshauses übernehmen kann.

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