Baumpfleger – Ein Beruf, der mehr bietet, als nur Äste zu schneiden
Baum-Pfleger werden in einer Spezialausbildung ausgebildet. Sie sind organisiert im Baumpflegeverband und sind spezialisiert auf alles, was mit der Baumpflege zu tun hat. Was sie genau tun und wie viel sie dabei verdienen, erfahren Sie auf Gartenbau.org!
Das Berufsfeld des Gartenbauers ist vielfältig und abwechslungsreich. Es reicht vom Anlegen von privaten Gärten bis hin zur Anlage und Pflege großer Parkanlagen. Auch kleinere Pflanzgruppen im Stadtgebiet oder Forstarbeiten im kleineren Maße gehören zu seinen Aufgabenbereichen. Um den zahlreichen Aufgaben gerecht zu werden, gibt es im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus zahlreiche Ausbildungs- und Weiterbildungsgänge, die auf spezielle Aufgaben des Berufsfelds vorbereiten und spezialisieren. Einer dieser Fach-Ausbildungsgänge ist die Ausbildung zum Baumpfleger – oder korrekter: Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung.
Tätigkeiten der Baumpfleger
Die regelmäßige sachgerechte Baumpflege ist für die Baumgesundheit essenziell.
Kranke Baumteile rauben den Baum Kraft und hindern ihn daran, die gesunden Teile ausreichend mit Nährstoffen und Wasser zu versorgen. Sie müssen deshalb durch einen Baumschnitt entfernt werden. Doch die Baumpflege ist weit mehr als nur der Obstbaumschnitt zur Sicherung der Gesundheit des Baumes. Zu den Aufgaben des Baumpflegers gehören darüber hinaus Sicherheitsschnitte an Verkehrsbäumen, Verschraubungen im Baumstamm, um diesen vor einem Auseinanderbrechen zu bewahren, das Anbringen von Baumschutz und Stützpfeilern sowie das Verschließen von Löchern im Holz. Auch die Behandlung von Krankheiten und die fachgemäße Versiegelung der Schnittwunden sind Arbeitsprozesse, die der Baumpfleger in Ausbildungs-Seminaren lernt.
Ausbildung zum Baumpfleger
Die Baumpflege-Ausbildung kann nur abgelegt werden, wenn bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem GaLabau Beruf vorliegt. Alternativ kann diese auch durch eine fünfjährige Tätigkeit in einem Betrieb des Garten- und Landschaftsbaus ersetzt werden. Ausgebildet werden die spezialisierten Gartenbauer in Heidelberg und Großbeeren. Die Ausbildung umfasst nicht nur konkrete Inhalte der Pflege von Bäumen, sondern vermittelt auch, wie Baustellen zur Baumpflege eingerichtet, betriebswirtschaftlich geführt und wieder abgebaut werden. Außerdem lernt der künftige Fachagrarwirt für Baumpflege, mit Ausrüstung und Spezialwerkzeug umzugehen. Wer Bäume pflegen will, muss unter Umständen hoch hinaus – Schwindelfreiheit ist deshalb eine unbedingte Voraussetzung und der Umgang mit Sicherungswerkzeug will gelernt sein.
Das Baumpfleger-Gehalt unterscheidet sich je nach Bundesland, wobei die Unterschiede gering ausfallen. Lediglich Brandenburg bietet dem grünen Spezialarbeiter ein besonders hohes Gehalt: Hier können mit Baumpflege durchschnittlich 3.000 Euro verdient werden. In den anderen Bundesländern liegt der Durchschnitt bei 1.500 Euro pro Monat.
Baumpfleger finden – Ganz unkompliziert auf Gartenbau.org
Durch das vielseitige Berufsbild hat der Baumpfleger einen abwechslungsreichen Job. Er arbeitet nicht nur in Parks oder mitunter auch auf privaten Grundstücken, sondern auch an der Straße oder im Forst.
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