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	<title>Tiere im Garten &#8211; Gartenbau.org</title>
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	<description>Hier auf Gartenbau.org finden Sie wichtige Informationen zum Garten- und Landschaftsbau für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 07:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hornissen im Garten sorgen bei vielen Menschen zunächst für Unsicherheit. Ihre Größe und das laute Brummen wirken bedrohlich, dabei sind sie für die Natur enorm wichtig und viel friedlicher als sie aussehen. Dennoch kann ein Hornissennest zur Belastung werden, wenn es sich direkt an der Haustür, am Balkon oder in der Nähe von Kindern befindet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Hornissen im Garten sorgen bei vielen Menschen zunächst für Unsicherheit. Ihre Größe und das laute Brummen wirken bedrohlich, dabei sind sie für die Natur enorm wichtig und viel friedlicher als sie aussehen. Dennoch kann ein Hornissennest zur Belastung werden, wenn es sich direkt an der Haustür, am Balkon oder in der Nähe von Kindern befindet. Die erste Wahl ist dann eine Umsiedlung, die aber nur fachgerecht und nach einer Ausnahmegenehmigung durchgeführt werden darf. Denn Hornissen gehören mit gutem Grund zu den besonders geschützten Arten in Deutschland.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Hornissen stehen unter Naturschutz; Eingriffe am Nest sind nur in begründeten Ausnahmefällen und mit Genehmigung erlaubt.</li>



<li>Nester bleiben nur eine Saison bewohnt. Häufig genügt Abstand, temporärer Schutz und Abwarten bis zum Herbst statt eines Eingriffs. </li>



<li>Zuständig sind die Unteren Naturschutzbehörden und qualifizierte Fachleute (Hornissenberater, spezialisierte Schädlingsbekämpfer, Imker); die Feuerwehr ist nur bei akuter Gefahr der richtige Ansprechpartner.</li>



<li>Unerlaubte Entfernung kann teuer werden, in allen Bundeslaändern drohen sehr hohe Bußgelder. </li>



<li>Kinder sollten von klein auf lernen, wie sie sich in der Nähe von Bienen, Wespen oder Hornissen verhalten können, damit die Tiere sich nicht gestört fühlen und zur Gefahr werden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie gefährlich sind Hornissen wirklich?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Hornisse ist unter den heimischen Faltenwespen mit einer Körperlänge von bis zu 3,5 Zentimeter die größte Art. Sie baut ihre Nester bevorzugt in Hohlräumen, sowohl über als auch unter der Erde. Trotz ihrer beeindruckenden Größe sind Hornissen von Natur aus friedliche Tiere, die in der Regel die Flucht bevorzugen, anstatt anzugreifen. Das weitverbreitete Gerücht, sie seien besonders gefährlich und ihre Nester müssten entfernt werden, ist falsch. Im Gegenteil: Hornissen sind nützliche Gartenbewohner und das Zerstören ihrer Nester ist nicht nur schädlich für das ökologische Gleichgewicht, sondern auch gesetzlich verboten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Warum wir Hornissen brauchen</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wir <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bienengarten-anlegen-202222405">legen einen Bienengarten an</a>, weil wir verstanden haben, wie wichtig die Tiere unter anderem auch für unsere Nahrungskette sind. Bei anderen Tierarten, wie der Hornisse, ist ein solches Wissen noch nicht ganz im allgemeinen Bewusstsein verankert. Dabei spielen auch sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht: Hornissen regulieren Insektenpopulationen, indem sie große Mengen an Fliegen, Mücken und sogar Schädlingen wie Blattwespenlarven fressen. Ihr Nutzen für die Landwirtschaft und das natürliche Gleichgewicht ist daher nicht zu unterschätzen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wovon ernähren sich Hornissen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für ihre Entwicklung benötigen Hornissenlarven eiweißreiche Nahrung. Deshalb jagen die Arbeiterinnen vor allem Insekten und Spinnentiere, die sie an die Brut verfüttern. Den eigenen Energiebedarf stillen die erwachsenen Tiere hingegen mit zuckerhaltigen Baum- und Obstsäften sowie mit Nektar, die ihnen schnell Kraft für die Beuteflüge liefern. Ein starkes Hornissenvolk mit bis zu 700 Tieren kann <strong>täglich rund ein halbes Kilogramm Insekten</strong> erbeuten. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Darunter finden sich auch viele Arten, die für den Menschen als lästig gelten, etwa Wespen, Bremsen, Schmeiß- oder Stubenfliegen. Auf diese Weise tragen Hornissen nicht nur zur Versorgung ihrer Brut bei, sondern übernehmen zugleich eine wichtige Funktion in der Natur, indem sie das Gleichgewicht der Insektenarten regulieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Ist ein Hornissenstich besorgniserregend?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Stich ist für gesunde Menschen nicht gefährlicher als der einer Wespe oder Biene und wird meist ähnlich empfunden. Nur Allergiker müssen mit stärkeren Reaktionen rechnen und sollten daher vorsichtiger sein. Wobei man hier sagen muss, dass nur 2 bis 3 Prozent der Bevölkerung allergisch auf Hornissengift reagieren und mehrfach gestochen werden müssten, damit sich diese Reaktion überhaut entwickeln kann. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>]</p><p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist hierbei auch zu wissen: Hornissen stechen nur im Notfall, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihr Nest verteidigen. Wie eine Wespe auch stirbt die Hornisse nicht nach einem Stich, im Gegensatz zu Bienen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie aggressiv sind Hornissen im Vergleich zu Wespen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Alltagsvergleich gelten Hornissen als viel zurückhaltender: Sie interessieren sich im Gegensatz zu Wespen in der Regel nicht für Limonade, Kuchen oder Grillgut und reagieren auch am Nest primär defensiv. Kommt man dem Nest aber zu nahe oder erschüttert man es, dann sind die Tiere natürlich gewillt, ihren Nachwuchs zu verteidigen.  Wer sich Hornissen behutsam nähert, ruhig verhält und auf hastige Bewegungen verzichtet, muss aber keine Angriffe befürchten.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann werden Hornissen zur Gefahr für Menschen oder Haustiere?</h3><p class="wp-block-paragraph">Gefährlich werden Hornissen dann, wenn ihr Nest an Stellen errichtet wird, an denen sich Menschen oder Haustiere regelmäßig aufhalten. Dazu zählen Dachüberstände über Terrassen, Rollladenkästen, Haustüren oder Baumhöhlen in Spielplatznähe. In diesen Fällen können schon alltägliche Bewegungen wie das Öffnen eines Fensters als Bedrohung wahrgenommen werden. Auch neugierige Hunde oder Katzen riskieren Stiche zur Warnung, wenn sie in die Nähe eines Nestes kommen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Hornissen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz in Deutschland besonders geschützt. Das bedeutet: Nester dürfen weder zerstört noch umgesetzt werden, es sei denn, es liegt eine behördliche Ausnahmegenehmigung vor. Dokumentieren Sie heikle Standorte mit zwei bis drei Fotos aus sicherer Distanz und einer kurzen Situationsnotiz. Das erleichtert die behördliche Bewertung und verkürzt die Entscheidungswege. Übrigens: Oft genügt es, den Bereich um das Nest abzusperren oder Abstand zu halten.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">So können Sie sich vor den Hornissen schützen</h2><p class="wp-block-paragraph">Auch für Kinder sind Hornissen im Normalfall nicht gefährlich. Wichtig ist, ihnen zu erklären, dass die Tiere nur dann stechen, wenn ihr eigenes Leben oder das ihrer „Kinder“ in Gefahr ist. Oft helfen schon Sichtschutzwände und Absperrungen. Folgende Verhaltensweisen sollte man unbedingt auch den Kleinsten schon erklären: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nest in Ruhe lassen:</strong> kein Stochern, kein Erschüttern des Wabenbaus, keine Manipulation am Flugloch</li>



<li><strong>keine heftigen Bewegungen:</strong> Hektik oder längeres Verstellen der Flugbahn in einem Radius von drei bis vier Metern vermeiden</li>



<li><strong>nicht anatmen:</strong> direktes Anpusten oder Anatmen der Tiere am Nest beunruhigt sie</li>



<li><strong>Kleidung:</strong> dunkle Kleidung sowie lange, offen getragene Haare wirken bedrohlich auf Hornissen</li>



<li><strong>Gerüche:</strong> intensive Düfte wie Parfüm oder Haarspray sind den Tieren unangenehm</li>



<li><strong>absperren:</strong> Kleinkinder sollten durch einfache Barrieren vom Nestbereich ferngehalten werden</li>



<li><strong>keine süße Speisen, Obst und Getränke draußen stehen lassen:</strong> In der Regel vergreifen sich Hornissen nicht an menschlichem Essen, bei Süßem allerdings können sie manchmal auch nicht widerstehen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wie bei Bienen und Wespen auch, kann ein Stich im Mund- oder Rachenraum lebensgefährlich werden, vor allem, wenn Allergien im Spiel sind. Denn Schwellungen und Atemnot können die Folge sein. Eltern kleiner Kinder sollten daher besonders vorsichtig sein, wenn sich ein Hornissennest im Spiel- oder Aufenthaltsbereich befindet. Eine gefährliche Menge des Giftes an sich kann aber nur dann erreicht werden, wenn das Kind von sehr vielen Tieren gestochen wurde.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sollte man auf keinen Fall tun, wenn man ein Hornissennest entdeckt? </h3><p class="wp-block-paragraph">Auf keinen Fall dürfen Hornissennester mit Spray, Feuer oder Wasser zerstört werden. Solche Maßnahmen sind nicht nur illegal, sondern erhöhen auch das Risiko massiver Angriffe. Auch das Abdichten der Einfluglöcher ist gefährlich, da die Tiere sich andere Ausgänge suchen und ins Haus gelangen können. Sie sind dann nachvollziehbarerweise verängstigt und könnten entsprechend reagieren. Holen Sie sich Rat bei den Fachleuten ihrer zuständigen Behörde und beauftragen Sie dann ein entsprechend zertifiziertes Unternehmen mit der Umsiedlung des Nestes. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Hornissen professionell entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie erkennt man ein Hornissennest?</h2><p class="wp-block-paragraph">Hornissennester bestehen aus einem papierartigen Material, das die Tiere aus zernagtem Holz und Speichel herstellen. Von außen wirken sie bräunlich geschichtet und haben eine kugelige bis ovale Form. Typisch ist der regelmäßige Flugverkehr: Die Tiere fliegen in stabilen Routen, und die Einflugöffnung ist klar erkennbar. Beobachten Sie den Ein- und Ausflug am besten aus einigen Metern Entfernung in ruhiger Haltung. Kurze Handyvideos oder Fotos helfen Fachleuten bei der Artbestimmung und Lageeinschätzung, ohne das Nest zu stören.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Vermeiden Sie Manipulationen an Verkleidungen, Rollladenkästen oder Einflugöffnungen, da dies die Tiere in Innenräume lenken kann. Da Hornissen im Gegensatz zu anderen Wespenarten auch nachts aktiv sind, können sie auch von künstlichen Lichtquellen angezogen werden. Es kommt deshalb vor, dass sich einzelne Tiere durch ein offenes, beleuchtetes Fenster ins Haus verirren. In diesem Fall genügt es, das Licht zu löschen und das Fenster weit zu öffnen. Im Normalfall finden die verirrten Hornissen den Weg hinaus alleine.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ein Hornissenstaat besteht nur für eine Saison von etwa sechs Monaten. Ab Ende Mai gründet eine junge Königin das Nest. Bis Ende August wächst das Volk zur größten Stärke heran, ehe ab Mitte September die Tiere schlüpfen. Nur die befruchteten Jungköniginnen überleben den Winter und gründen im folgenden Frühjahr neue Nester. Die alte Hornissenkönigin und die Arbeiterinnen sterben im Herbst, und spätestens im Oktober erlischt das Leben im Nest. Das Entscheidende dabei: Hornissennester werden niemals wieder bezogen. Jedes Jahr errichten die Tiere einen neuen Bau. Bestehende Nester können deshalb im nächsten Frühjahr bedenkenlos entfernt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie sieht die typische Nestform von Hornissen aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Inneren bestehen die Nester der Nützlinge aus waagrechten Wabenetagen, die im Verlauf der Saison kontinuierlich wachsen. Aus einer kleinen Anfangsschale im Frühjahr entsteht bis zum Spätsommer ein deutlich größerer Bau. Hornissennester werden nicht wiederverwendet: Die Kolonie stirbt im Herbst ab, und nur die jungen Hornissenköniginnen überwintern getrennt. Diese Biologie erklärt, warum eine Duldung meist möglich ist, das vermeintliche Problem löst sich saisonal von selbst.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-1024x768.webp" alt="Großes papierartiges Hornissennest in einer Gebäudeecke über einer Haustür, typischer Nistplatz für Insekten an Hausfassaden." class="wp-image-24991" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-1024x768.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-300x225.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-768x576.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-1536x1152.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-2048x1536.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/hornissennest-tueroeffnung-100x75.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Hornissennester sind wahre Kunstwerke mit filigraner Struktur und sorgfältiger Anordnung der Waben © Patrick Hatt / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheidet sich ein Hornissennest von einem Wespennest?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hornissennester sind in der Regel größer und weniger regelmäßig geformt als die von Wespen. Während Wespennester oft eine gleichmäßig helle, graue Oberfläche haben, sind Hornissennester unregelmäßig gefärbt und wirken bräunlich. Auch die Einfluglöcher sind bei Hornissen deutlich größer.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo bauen Hornissen ihre Nester am liebsten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hornissen bevorzugen geschützte, dunkle und trockene Orte, an denen ihr Nest vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Besonders beliebt sind Hohlräume wie Dachböden, Rollladenkästen, Schuppen oder Scheunen. Auch Baumhöhlen oder Nischen in alten Gebäuden werden gerne genutzt. Entscheidend ist, dass das Nest ungestört wachsen kann und ausreichend Platz bietet, denn ein Hornissenvolk kann im Laufe des Sommers zwischen 400 und 700 Tiere umfassen.</p><h3 class="wp-block-heading">Schädigen Hornissen die Bausubstanz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hornissen nagen kein gesundes Holz an. Für den Nestbau nutzen sie ausschließlich verwitterte Holzfasern, die sie zu einem papierartigen Material verarbeiten. Unter einem Nest können sich allerdings Beutereste und Kot ansammeln. Befindet es sich in frei zugänglichen Bereichen wie einem Dachboden, empfiehlt es sich, Pappe oder Folie unterzulegen, um Flecken und Geruchsbildung vorzubeugen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist bei Nestern in der Nähe von Fenstern, Terrassen oder Kindergärten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nester an stark frequentierten Bereichen verlangen eine gute Alltagsorganisation. Für Fenster bewähren sich <strong>engmaschige Insektengitter</strong> sowie das regelmäßige Schließen, wenn stärkerer Flug herrscht. Terrassen lassen sich mit klar markierten „Ruhezonen“ sicher nutzen, sofern das Einflugloch freien Anflug hat und einige Meter Abstand eingehalten werden, gibt es in der Regel keine Probleme. In Kindergärten oder Schulen ist die Untere Naturschutzbehörde frühzeitig einzubinden; meistens wird hier eine Umsiedlung favorisiert, wenn dauerhafte Sicherheit anders nicht erreichbar ist.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Planen Sie lärmintensive Arbeiten wie Bohren, Schleifen oder Rasenmähen außerhalb des unmittelbaren Nestumfeldes und eher in kühleren Tagesphasen. So vermeiden Sie Vibrationen, die Verteidigungsverhalten auslösen können.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Mit diesen 5 Tricks halten Sie die Hornissen auf Abstand</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Duftbarrieren aus Nelkenöl oder Teebaumöl sowie Pfefferminze, Basilikum oder Zitronenmelisse im Topf vertreiben die Tiere mit ihrem Duft. </li>



<li>Zitronenscheiben mit Gewürznelken spicken. So können Sie alle Hornissenarten vertreiben.  </li>



<li>Kaffeepulver in einer feuerfesten Schale langsam glimmen lassen ist ein klassisches Hausmittel gegen Hornissen und hilft auch bei einem Wespennest im Garten.</li>



<li>Vermeiden Sie es, Essen und Getränke herumstehen zu lassen. </li>



<li>Mit einem Stück überreifem Fallobst ein paar Meter entfernt vom Sitzplatz oder der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/outdoorkueche-planen-202524893">Outdoorküche</a> können Sie eine Ablenkfütterungsstelle gestalten.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hornissennest im Garten: Darf ich es einfach entfernen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie dürfenHornissennester niemals ohne Genehmigung entfernen. Die Tiere stehen unter strengem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Das Töten von Hornissen oder die Zerstörung ihrer Nester ist verboten und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen. Nur in begründeten Ausnahmefällen, wenn eine konkrete Gefahr für Menschen besteht, darf ein Fachmann das Nest umsiedeln.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann darf ein Hornissennest umgesiedelt oder entfernt werden? </h3><ul class="wp-block-list">
<li>Nachweise einer Insektengiftallergie im Haushalt</li>



<li>das Nest befindet sich an einer sicherheitskritischen Stelle, etwa direkt über dem Kinderzimmerfenster, im Rolladenkasten oder direkt im Hauseingang</li>



<li>der Gefahrenbereich kann für Kleinkinder nicht abgesperrt werden</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Rechtslage ist hier klar: Angst vor den Insekten oder ein Nest an einer unkritischen Stelle rechtfertigen keine Maßnahmen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">So gehen Sie vor:</h4><ol class="wp-block-list">
<li>Lage sauber dokumentieren (Fotos, kurze Beschreibung, wer konkret gefährdet ist)</li>



<li>Bei Allergikern: Nachweis vom Arzt</li>



<li>Kontakt zur Unteren Naturschutzbehörde oder zu gelisteten Fachleuten aufnehmen, die eine Ersteinschätzung geben</li>



<li>Genehmigungsprozess klären; Fachbetriebe übernehmen diesen Schritt oft und stimmen Termine ab</li>



<li>Umsiedlung oder – in ganz seltenen Fällen – Beseitigung fachgerecht durchführen lassen, inklusive Absicherung und Nachkontrolle</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was sagen Naturschutzgesetze über den Umgang mit Hornissennestern?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__44.html" target="_blank" rel="noopener">§ 44 des Bundesnaturschutzgesetzes</a> ist es verboten, wild lebende Hornissen zu töten, ihre Fortpflanzungs- oder Ruhestätten zu zerstören oder sie erheblich zu stören. Verstöße können mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Eine Entfernung oder Umsiedlung ist daher nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Naturschutzbehörde erlaubt. </p><h3 class="wp-block-heading">Warum sind Hornissen geschützt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hornissen stehen in Deutschland unter besonderem Schutz, weil sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht spielen und aufgrund von früheren Vertreibungsmaßnahmen heute deutlich seltener sind als andere Wespenarten. Sie gelten als nützliche Tiere, da sie große Mengen an Insekten wie Fliegen oder Mücken fangen und so zur natürlichen Regulation beitragen. Früher wurden Hornissen oft verfolgt, weil man sie aufgrund ihrer Größe und ihrer Geräusche fälschlicherweise für besonders gefährlich hielt. Das hat die Bestände in vielen Regionen stark reduziert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurden die Tiere durch das Bundesnaturschutzgesetz als <strong>besonders geschützte Art </strong>eingestuft. Das bedeutet, dass Hornissen weder gefangen noch getötet werden dürfen und auch ihre Nester <strong>nicht ohne behördliche Genehmigung entfernt</strong> werden dürfen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Hornissen professionell entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Strafen drohen bei unerlaubter Entfernung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Abhängig vom Bundesland können empfindliche Bußgelder bis in den fünfstelligen Bereich verhängt werden. Zusätzlich sind strafrechtliche Konsequenzen möglich, wenn die Tatbestände erfüllt sind. Wer ein Nest oder die Tiere ohne Genehmigung schädigt, riskiert daher erhebliche Folgen.</p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Bußgeld für besonders geschützte Hornissen</th>
<th></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Bayern</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Berlin</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandenburg</td>
<td>bis zu 65.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Bremen</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Hessen</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>bis zu 20.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Niedersachsen</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Nordrhein-Westfalen</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Rheinland-Pfalz</td>
<td>bis zu 5.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Saarland</td>
<td>bis zu 10.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen-Anhalt</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Schleswig-Holstein</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Thüringen</td>
<td>bis zu 50.000 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">So hoch sind laut dem Bußgeldkatalog die Strafen für „das verbotswidrige Fangen, Verletzen, Töten von Hornissen oder die Beschädigung bzw. Zerstörung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten“. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>] Natürlich wird dabei immer der Einzelfall von den Behörden behandelt. Der Ermessensbereich der Behörden ist entscheidend, die veröffentlichten Werte sind in der Regel das Maximum.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wer darf ein Hornissennest entfernen oder umsiedeln?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nur <strong>qualifizierte Fachleute mit nachweisbarer Sachkunde</strong> dürfen tätig werden: behördlich gelistete Hornissenberater, artenschutzgeschulte Schädlingsbekämpfer oder regionale Fachstellen. Teils unterstützen erfahrene Imker. Diese stimmen das Vorgehen mit der Behörde ab, wählen geeignete Umsiedlungstechniken und dokumentieren die Maßnahme. Die Feuerwehr greift ausschließlich bei akuter Gefahr im Verzug ein. Für Eigentümer ist der Anruf bei der Unteren Naturschutzbehörde ein guter erster Schritt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Nicht nur die unerlaubte Entfernung eines Hornissennestes ist streng verboten, auch der Einsatz von Insektiziden ist grundsätzlich untersagt. Achten Sie bei der Beauftragung eines Fachbetriebs darauf, dass dieser ohne entsprechende Mittel arbeitet.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Auch Fachleute brauchen eine Genehmigung für das Entfernen eines Hornissennestes</h3><p class="wp-block-paragraph">Erste Anlaufstelle sind immer die Unteren Naturschutzbehörden der Kreise und Städte. Alternativ kann direkt ein spezialisierter Betrieb kontaktiert werden; häufig übernehmen diese die Beantragung der Ausnahmegenehmigung. Umsiedlungen werden regelmäßig genehmigt, Beseitigungen bleiben die Ausnahme, wenn eine Gefahr anders nicht beherrschbar ist. Ohne Genehmigung sind Eingriffe tabu, auch bei scheinbar kleinen Maßnahmen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Hornissen professionell entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Alternativen zur Entfernung gibt es?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nicht jedes Hornissennest muss entfernt werden. Oft reicht es, den Bereich zu meiden und Fenster oder Türen in Nestnähe geschlossen zu halten. Auch Insektengitter, Barrieren oder Sichtschutzwände können das Zusammenleben erleichtern. In manchen Fällen genügt es, den Nestbereich abzusperren, bis das Volk im Herbst von selbst abstirbt.</p><h3 class="wp-block-heading">Warum ist Umsiedeln statt Entfernen die bessere Option?</h3><p class="wp-block-paragraph">Da das Töten von Hornissen verboten ist, bleibt in der Praxis nur die Umsiedlung. Und das auch nur dann, wenn das Nest an einer kritischen Stelle gebaut wurde, die Gefahr für Menschen und Tiere darstellt. Umsiedlungen finden meist in den frühen Morgenstunden oder abends statt, wenn alle Tiere im Nest sind. Sie werden anschließend an einem geeigneten Ort wieder aufgehängt.</p><h3 class="wp-block-heading">So läuft eine Umsiedlung ab</h3><p class="wp-block-paragraph">Zunächst wird die Lage gesichert und der Einflugbereich beruhigt. Mit geeigneter Fangtechnik werden die Tiere mitsamt Waben in einen Umsiedlungskasten überführt; Rückkehrerinnen werden über einen „Fängerkegel“ nachgeführt. Der neue Standort wird so gewählt, dass ausreichend Abstand zum ursprünglichen Revier entsteht. Eine Nachkontrolle stellt sicher, dass keine Resttiere zurückbleiben. Der eigentliche Einsatz benötigt, je nach Lage, von einer bis zu mehreren Stunden. Beliebt sind Abend- oder Frühtermine, wenn der Flug ruhiger ist und Arbeiterinnen leichter eingesammelt werden können. Terminierung und Ablauf richten sich zudem nach der behördlichen Genehmigung und der Verfügbarkeit von Fachleuten. Eine kurze Nachkontrolle stellt sicher, dass der Standort wieder sicher nutzbar ist.</p><h3 class="wp-block-heading">An wen kann ich mich wenden und wer führt eine fachgerechte Umsiedlung durch?</h3><p class="wp-block-paragraph">Behördlich gelistete Hornissenberater, artenschutzkundige Schädlingsbekämpfer oder entsprechende Fachstellen sind die richtigen Ansprechpersonen. Sie verfügen über die Technik, die Erfahrung die und rechtlichen Kenntnisse, um Einsätze sicher umzusetzen. In manchen Regionen kooperieren sie mit Imkervereinen, die logistische Unterstützung leisten. Wenden Sie sich am besten zunächst an die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer Stadt; dort gibt es Kontaktlisten und Merkblätter. Viele Ämter vermitteln ehrenamtliche Hornissenberater oder nennen spezialisierte Betriebe. In dringenden Fällen koordiniert die Behörde die Gefahreneinschätzung und – falls erforderlich – Genehmigung und Einsatz. Eine kurze, aussagekräftige E-Mail mit Fotos und Kontaktdaten beschleunigt die Rückmeldung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was hat es mit der Asiatischen Hornisse auf sich?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Asiatische Hornisse ist eine bestimmte Hornissenart, die ursprünglich aus Südostasien stammt und vor rund zwanzig Jahren nach Europa eingeschleppt wurde. Seitdem breitet sie sich immer weiter aus und wurde inzwischen auch mehrfach in Deutschland nachgewiesen. Anders als unsere heimische Hornisse ist sie etwas kleiner, deutlich dunkler gefärbt und an den gelben Beinenden sowie einem orangen Streifen am Hinterleib leicht zu erkennen. Für Menschen ist die Asiatische Hornisse nicht gefährlicher als die heimische Art – sie sticht nur, wenn sie sich bedroht fühlt. Problematisch ist jedoch ihre Ernährungsweise: Sie <strong>jagt besonders intensiv Honigbienen</strong>,lauert an Bienenstöcken und kann dadurch ganze Völker erheblich schwächen. Damit bedroht sie nicht nur die Imkerei, sondern auch die Bestäubungsleistung in der Landwirtschaft und die Artenvielfalt. Aus diesem Grund gilt sie in der Europäischen Union als invasive Art und steht auf der Liste der bekämpfungspflichtigen gebietsfremden Arten. Funde müssen daher den Naturschutzbehörden gemeldet werden, damit eine Ausbreitung möglichst früh eingedämmt werden kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Privatpersonen dürfen jedoch nicht selbst zur Tat schreiten und Nester beseitigen, denn dafür sind <strong>geschulte Fachkräfte</strong> notwendig. Einerseits besteht die Gefahr, die Art mit der heimischen Hornisse zu verwechseln, andererseits erfordert die Entfernung spezielles Wissen und Ausrüstung. Wer eine Asiatische Hornisse oder ein Nest entdeckt, ist verpflichtet, den Fund an die zuständige Naturschutzbehörde oder ein offizielles Meldeportal zu melden. [<a href="#quelle-4" title="">4</a>] Dort wird die Sichtung geprüft und, falls nötig, eine fachgerechte Entfernung organisiert. Auf diese Weise kann die Ausbreitung der Art koordiniert bekämpft werden, ohne Menschen oder andere Tiere unnötig zu gefährden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="699" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-1024x699.webp" alt="Ein präpariertes Exemplar einer Asiatischen Riesenhornisse (Vespa mandarinia) wird für einen Größenvergleich in einer Hand gehalten. Im Hintergrund befindet sich eine entomologische Sammlung." class="wp-image-24990" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-1024x699.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-300x205.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-768x524.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-1536x1048.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-2048x1397.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/asiatische-hornisse-100x68.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Für den Laien ist eine Unterscheidung schwer zu treffen, daher sollte die Sichtung eine Asiatischen Hornisse immer zuerst gemeldet werden © Bruno Uehara / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hornissennest entfernen: Was kosten Beratung, Besichtigung und Verfahren? </h2><p class="wp-block-paragraph">Eine telefonische Beratung durch ehrenamtliche Hornissen- und Wespenberater ist in der Regel kostenlos, Termine vor Ort werden häufig von Ehrenamtlichen oder zu geringen Pauschalen durchgeführt. Schließlich ist es auch den Behörden wichtig, dass Betroffene nicht durch die Kosten für eine Einschätzung abgeschreckt werden. Die Beantragung der <strong>Ausnahmegenehmigung</strong> kostet in etwa 30 bis 50 Euro. Ein positiver Bescheid wird nur bei akuter oder unmittelbarer Gefahr („Gefahr im Verzug“) erteilt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet es, ein Hornissennest entfernen oder umsiedeln zu lassen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Je nach Lage, Zugänglichkeit und Region bewegen sich die Gesamtkosten für professionelle Einsätze typischerweise zwischen circa 100 und 400 Euro. Bei gut erreichbaren, ebenerdigen Nestern beginnen Fachpreise häufig bei 100 bis 150 Euro. Bei erhöhtem Aufwand – zum Beispiel bei großer Höhe, in verwinkelten Hohlräumen oder mit zusätzlicher Absicherung – sind 150 bis 300 Euro realistisch. Komplexe Lagen mit umfangreicher Technik oder langer Anfahrt können im Einzelfall bis etwa 400 Euro erreichen. Umsiedlungen sind in der Regel aufwendiger als Beseitigungen und liegen daher eher finanziell im oberen Bereich; zugleich sind Beseitigungen rechtlich selten genehmigungsfähig. Einzelne Anbieter oder Ehrenamtliche arbeiten günstiger oder mit Aufwandspauschalen. Für belastbare Angebote lohnt sich die schriftliche Klärung von Leistungsumfang und Anfahrt. Eine transparente, schriftliche Auftragsbestätigung schützt beide Seiten und ist die Basis für eine reibungslose Abwicklung. Bitten Sie also um eine klare Leistungsbeschreibung, in der Folgendes enthalten sein sollte:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Anfahrt,</li>



<li>Sichtung,</li>



<li>Genehmigungsservice,</li>



<li>Maßnahme,</li>



<li>Material und</li>



<li>Nachkontrolle.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">So vermeiden Sie Nachträge und können Angebote fair vergleichen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Hornissen professionell entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wer ist für die Kosten bei der Entfernung eines Hornissennests zuständig – Mieter oder Vermieter? </h2><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich ist der Vermieter für die Kosten einer Hornissennest-Entfernung zuständig, wenn vom Nest eine Gefahr ausgeht oder die Nutzung der Wohnung erheblich beeinträchtigt wird, etwa wenn es sich direkt im Rollladenkasten, am Balkon oder am Hauseingang befindet. In diesem Fall muss der Vermieter die behördliche Genehmigung einholen und die Kosten für eine fachgerechte Umsiedlung oder Entfernung übernehmen. Der Mieter ist lediglich verpflichtet, das Nest unverzüglich zu melden. Beauftragt er jedoch ohne Rücksprache eigenmächtig einen Schädlingsbekämpfer oder Kammerjäger und beseitigt dieser das Nest ohne Genehmigung, trägt der Mieter die Kosten selbst und riskiert zudem ein Bußgeld, da Hornissen unter strengem Artenschutz stehen. Für die Entfernung eines Hornissennestes ohne behördliche Genehmigung sind dann sowohl der Auftraggeber als auch der ausführende Schädlingsbekämpfer verantwortlich. Derjenige, der die Beseitigung veranlasst, gilt rechtlich als Verursacher und muss daher mit einem Bußgeld rechnen. Gleichzeitig kann auch der Kammerjäger belangt werden, da er als Fachbetrieb verpflichtet ist, die Artenschutzbestimmungen zu kennen und die Durchführung ohne Genehmigung hätte ablehnen müssen. In der Praxis bedeutet das: Wer eigenmächtig eine Entfernung in Auftrag gibt, trägt die Hauptverantwortung, aber <strong>auch der ausführende Dienstleister handelt ordnungswidrig</strong>. Da Hornissen unter strengem Schutz stehen, zahlt jede Seite hohe Bußgelder. </p><p class="wp-block-paragraph">Befindet sich das Nest an einer unkritischen Stelle, von der keine Gefahr ausgeht, besteht weder für Vermieter noch für Mieter eine Pflicht zur Beseitigung. Das Nest muss dann geduldet werden bis zum Herbst.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Verhalten anpassen: Ruhe bewahren, Abstand halten und Wegeführung kontrollieren. So bleiben Begegnungen selten und kontrolliert.</li>



<li>Zuständigkeiten klären: Untere Naturschutzbehörde kontaktieren und Fotos der Situation bereitstellen.</li>



<li>Umsiedlung vor Beseitigung: Sie ist rechtlich gefordert und erhält das geschützte Volk.</li>



<li>Kosten transparent vereinbaren: Leistungsumfang, Anfahrt, Material und eventuelle Gebühren schriftlich bestätigen lassen.</li>



<li>Nachsorge einplanen: Nach Saisonende unbewohnte Nester entfernen und potenzielle Nistplätze abdichten.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Hornissen sind friedliche und nützliche Tiere, die für den Menschen im Normalfall keine Gefahr darstellen. Ihre Stiche sind nicht gefährlicher als die von Wespen oder Bienen, und Angriffe erfolgen nur zur Verteidigung des Nestes. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht, da ein Volk täglich große Mengen anderer Insekten erbeutet. Da Hornissen unter strengem Schutz stehen, dürfen ihre Nester nicht ohne behördliche Genehmigung entfernt werden. Meist ist das auch gar nicht nötig, denn ein Nest wird nur eine Saison lang genutzt und im Herbst verlassen. Wer den Tieren mit Ruhe und Abstand begegnet, gewinnt wertvolle Mitbewohner, die es zu respektieren und zu schützen gilt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; Hornissen professionell entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hornissennest entfernen: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Kann es sein, dass die Hornissen zurückkommen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hornissen nisten nie zweimal an der gleichen Stelle. Allerdings kann es vorkommen, dass Hornissen in unmittelbarer Nähe erneut nisten, wenn die Stelle gute Bedingungen bietet. Deshalb sieht man manchmal im Folgejahr wieder ein Nest „fast am gleichen Ort“, aber es handelt sich dann immer um ein neu gebautes Nest einer anderen Königin.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie kann man sich kurzfristig vor den heimischen Hornissenarten schützen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bis zur Umsiedlung können einfache Maßnahmen helfen, das Risiko zu senken. Fenster und Türen in Nestnähe sollten geschlossen bleiben. Fliegengitter verhindern das Eindringen einzelner Tiere in die Wohnung. Kinder und Haustiere sollten vom Nest ferngehalten werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Wann darf ich das Nest nach Saisonende abnehmen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können das Nest dann wegtun, wenn es eindeutig unbewohnt ist. Da Hornissennester nicht wiederverwendet werden, können sie in der kalten Jahreszeit gefahrlos entfernt werden. Prüfen Sie zuvor sicher die Inaktivität, etwa durch mehrtägige Beobachtung. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Lachermeier, Markus. „Hornissen- und Wespenberater“. <em>Landratsamt Dingolfing-Landau</em>, 22. Januar 2025, <a href="https://dingolfing-landau.de/service-und-verwaltung/buergerservice/beratungsangebote/hornissen-und-wespenberater/" target="_blank" rel="noopener">dingolfing-landau.de/service-und-verwaltung/buergerservice/beratungsangebote/hornissen-und-wespenberater</a>.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Mythos Hornisse: Nicht aggressiv und nicht gefährlich – LBV“. <em>lbv.de</em>, <a href="https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/hornissen/" target="_blank" rel="noopener">www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/hornissen/</a>. Zugegriffen 27. August 2025.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] Strasmann, Jan Frederik. „Stehen Hornissen unter Naturschutz?“ <em>Bußgeldkatalog</em>, bussgeldkatalog.org, 31. August 2015, <a href="http://www.bussgeldkatalog.org/tierschutz-hornisse/" title="" target="_blank" rel="noopener">www.bussgeldkatalog.org/tierschutz-hornisse/</a>.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] Beissel, Thomas. „Front Page“. <em>Projekt VELUTINA</em>, Projekt Velutina D-A-CH, 16. Juli 2025, <a href="http://www.velutina.de/" title="" target="_blank" rel="noopener">www.velutina.de/</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/hornissennest-entfernen-202524983">Hornissennest entfernen: Lösungen und Kosten bei Hornissen im Garten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/waschbaeren-im-garten-202424493</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 09:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Waschbär ist – auch, wenn er putzig anzusehen ist – ein echtes Raubtier. Und wenn man bedenkt, dass schätzungsweise bereits mehrere Hunderttausend dieser kleinen Bären bei uns in Deutschland leben, dann wird klar, warum sie sich auch immer öfter in den Städten zeigen. Wenn Sie einen Waschbären im Garten haben, sollten Sie auf einige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Waschbär ist – auch, wenn er putzig anzusehen ist – ein echtes Raubtier. Und wenn man bedenkt, dass schätzungsweise bereits mehrere Hunderttausend dieser kleinen Bären bei uns in Deutschland leben, dann wird klar, warum sie sich auch immer öfter in den Städten zeigen. Wenn Sie einen Waschbären im Garten haben, sollten Sie auf einige wichtige Punkte achten, um Schäden zu vermeiden und die Allesfresser davon abzuhalten, sich dauerhaft bei Ihnen niederzulassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Dass der Waschbär als invasive Art gilt, hat er dem Menschen zu verdanken. Die Ursprünge der heutigen Population stammen aus Pelztierfarmen. </li>



<li>Ein Waschbär im Garten kann einiges an Schaden anrichten. Das Beste ist, von vornherein Maßnahmen zu ergreifen, um die kleinen Raubtiere fernzuhalten, wie zum Beispiel das Anbringen von speziellen Blechmanschetten an den Abflußrohren oder den Bäumen. </li>



<li>Verschließen Sie vor allem alle Schlupflöcher und achten Sie darauf, kein Fallobst liegen zu lassen. </li>



<li>Sie dürfen einen Waschbären weder fangen noch jagen und schon gar nicht töten. Maßnahmen dieser Art sind ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und Sie können zudem der Wilderei angeklagt werden. Nur vertreiben ist erlaubt. </li>



<li>Es ist korrekt, dass Waschbären Krankheiten übertragen können, die Wahrscheinlichkeit ist aber ziemlich gering. Den Kot der Kleinbären allerdings sollten Sie verbrennen, sobald Sie ihn entdecken.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Waschbär?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Waschbären gehören zur Familie der Kleinbären und im Prinzip haben wir uns das Problem einst selbst ins Land geholt. Denn ursprünglich lebten die Waschbären in den USA. Der nordamerikanische Waschbär wurde aber <a href="https://www.umweltbundesamt.de/waschbaer#alternative-bekampfungsmassnahmen" title="" target="_blank" rel="noopener">laut Umweltbundesamt</a> seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Pelzzucht eingebürgert. Die Tiere, die sich jetzt also bei uns ausbreiten, wurden ursprünglich ausgesetzt oder konnten aus der Zucht entkommen. Waschbären leben in Kleingruppen, werden bis zu 70 Zentimeter groß plus dem buschigen geringelten Schwanz mit weiteren 20 bis 40 Zentimeter. Auf die Waage bringen sie in etwa zehn Kilogramm. Besonders auffällig ist die <strong>Gesichtszeichnung</strong>, die aussieht wie eine schwarze Räubermaske über den Augen. Die Weibchen, die einmal im Jahr bis zu fünf Junge auf die Welt bringen können, sind dafür bekannt, sich besonders liebevoll um ihren Nachwuchs zu kümmern. Die außergewöhnlich intelligenten Kleinbären sind tolle Kletterer, haben ein sehr gutes Gedächtnis und einen ausgeprägten Tastsinn. Früher haben sich die Waschbären in den Wald verzogen, aber inzwischen erobern sie die Städte und damit auch unsere Gärten. </p><h3 class="wp-block-heading">Kann ein Waschbär Krankheiten übertragen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Zum einen besteht wie bei anderen Kleinsäugern auch die Gefahr, dass durch Flöhe, Zecken oder Läuse Krankheitserreger auf den Menschen oder auch unsere Hunde und Katzen übertragen werden. Zum anderen gilt der Waschbär als Verbreiter von Krankheiten wie Tollwut oder Staupe. Besonders heikel sind ihre „Toiletten“. Da die Tiere sehr sauber sind, nutzen sie, wenn sie sich im Schuppen, der Scheune, dem Gewächshaus oder dem Dachboden eingenistet haben, gemeinsam eine Ecke. Im Kot können Spulwurm-Eier sein, die vor allem für Kinder und ungeimpfte Haustiere gefährlich werden können. Finden Sie einen solchen Kothaufen, dann sollten Sie ihn verbrennen.  Im Normalfall geht von den Tieren aber <strong>keine gesundheitliche Gefahr</strong> aus. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Schäden kann ein Waschbär anrichten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Waschbären sind neugierig und geschickt, was allerdings auch dazu führt, dass sie einigen Schaden anrichten können. Da sie Allesfresser sind und ihr Speiseplan zu 40 Prozent aus Pflanzen besteht, verwundert es nicht, dass sie gerne Obstbäume und Gemüsebeete plündern und auch mal die eine oder andere Zierblume probieren. Bei ihrer Suche nach Unterschlupf und Essen kann es passieren, dass sie etwa kleine Löcher in einer Wand durch Graben vergrößern oder Müll im Garten beziehungsweise auf dem Grundstück verteilen. </p><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="574" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach-1024x574.webp" alt="Ein Waschbär auf dem Dach einer Gartenlaube." class="wp-image-24500" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach-1024x574.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach-300x168.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach-768x430.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach-100x56.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-auf-dach.webp 1456w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Über Beschädigungen am Dach können Waschbären auch in die Wohnräume eindringen © Gartenbau.org </figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Um die Wahrscheinlichkeit solcher Schäden zu minimieren, ist es wichtig, <strong>geeignete Maßnahmen zur Prävention </strong>zu ergreifen, wie das Sichern von Mülltonnen und das Verschließen von Schlupflöchern, zum Beispiel, indem Sie die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/terrasse-abdichten-20111670">Terrasse abdichten</a> oder das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fundament-gartenhaus-202323003">Fundament des Gartenhauses</a> überprüfen.</p><h4 class="wp-block-heading">Waschbären können auch Schäden am Dach oder im Keller verursachen</h4><p class="wp-block-paragraph">Wenn es nachts auf dem Dachboden rumpelt und poltert, ist oft ein Waschbär am Werk. Die dämmerungs- und nachtaktiven Kleinbären sind hervorragende Kletterer und suchen in Städten häufig Unterschlupf nicht nur in Schuppen oder Gewächshäusern, sondern auch in Dachböden und Kellern. Besonders im Winter oder zur Aufzucht ihrer Jungen gelangen sie über Schornsteine oder Dachfenster ins Haus. Doch der vermeintlich harmlose Gast kann erhebliche Schäden verursachen, wie zum Beispiel:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Zerstörung der Dachdämmung</li>



<li>Verschieben der Dachziegel</li>



<li>Knabbern von Öffnungen, um ins Innere zu gelangen</li>



<li>Durchbeißen von Kabeln</li>



<li>Schäden an Photovoltaikanlagen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Solche Schäden können schnell mehrere Tausend Euro kosten und zu unangenehmen Folgeschäden wie Schimmelbefall führen. Es macht also durchaus Sinn, die Kleinbären mit geeigneten Mitteln wie Geräuschen oder Gerüchen zu vertreiben. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ist in meinem Garten ein Waschbär? </h2><p class="wp-block-paragraph">Die kleinen braunen Bären mit den goldigen Gesichtern bekommt man nur selten zu sehen. Sie sind nachtaktiv und sehr geschickt darin, sich unsichtbar zu machen. Trotzdem werden Sie schnell merken, wenn ein Waschbär Ihren Garten erwählt hat. Denn in der Regel benimmt er sich ziemlich daneben und wirft Müllbehälter um, macht Löcher in Markisen, gräbt den Rasen um und hinterlässt große, feste Häufchen, in denen häufig Obstkerne zu sehen sind. Ein solcher <strong>„fruchtdurchsetzter Kot“</strong>, wie die Biologen ihn nennen, ist das offensichtlichste Zeichen dafür, dass ein Waschbär Ihren Garten attraktiv findet. </p><h3 class="wp-block-heading">Darum ist der Waschbär ein Problem für Ihren Garten</h3><p class="wp-block-paragraph">Die scheuen Waschbären sind immer hungrig, vor allem, wenn es auf den Winter zugeht. Denn dann futtert sich das Bärchen rund 2,5 Kilogramm zusätzlich für den Winterschlaf an. Auf ihrem Speiseplan stehen Vogeleier, Insekten, Weichtiere, Krebse, Kleinsäuger und die in Deutschland vom Aussterben bedrohten Flussperlmuscheln, aber auch Obst und andere Leckereien, die in unserer Küche so abfallen. Und nicht zuletzt: Ratten. Natürliche Feinde haben sie kaum  – abgesehen von Uhu oder Wolf und einigen Viren und Bakterien, die immer wieder ganze Populationen auslöschen. Bei ihrer intensiven Suche nach Nahrung durchwühlen Waschbären nicht nur Beete und <strong>Komposthaufen oder offene Mülltonnen</strong>, sondern versuchen auch, in Gartenhäuser oder Schuppen zu gelangen. Wo sie, wenn es ihnen gelingt, meistens einigen Schaden anrichten. Sie werfen Gegenstände um, knabbern Kabel an und durchstöbern Vorräte. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auch auf Ihr Dach und Ihre Dämmung haben, wenn bei Ihnen ein Waschbär wohnt. Denn wenn sich die Tierchen neue Wege erschließen, beschädigen Sie das Material, dadurch kann Feuchtigkeit eindringen und im schlimmsten Fall <strong>Schimmel </strong>verursachen. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kann ich tun, wenn ich Waschbären von meinem Grundstück fernhalten möchte? </h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bewegungsmelder und andere Lichtquellen:</strong> Waschbären sind dämmerungs- und nachtaktiv und mögen kein Licht. Es gibt sogar spezielle Bewegungsmelder, die Wasser versprühen, sobald sich unerlaubte tierische Besucher nähern.<br></li>



<li><strong>Gerüche:</strong> Manche Gerüche sind für Waschbärnasen gar nicht lecker. Dazu gehören: Essig, Lavendel oder Pfefferminze. Gut im Garten verteilt, kann das die Kleinbären von weiteren Besuchen abhalten. Das gilt übrigens auch für Hundehaare. Gerade von langhaarigen Hunden lässt sich das Fell nach dem Kämmen gut zusammenknüllen. Solche Hundehaarbälle im Garten verteilt und immer mal wieder aufgefrischt, können ziemlich abschreckend wirken.<br></li>



<li><strong>Geräuschquellen:</strong> Waschbären mögen wie alle Wildtiere keinen Krach. Schon ein laufendes Radio kann da wahre Wunder bewirken.</li>



<li><strong>keine Essensreste herumliegen lassen: </strong>Am besten sorgen Sie dafür, dass Essensreste immer gut verwahrt sind und nicht offen oder leicht zugänglich herumliegen. Da genügt es schon, eine übervolle Mülltonne nicht richtig zu schließen, um die Allesfresser auf ihr Grundstück zu locken. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hilfe, ich habe einen Waschbären im Haus – was tun? </h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen Waschbären im Haus oder im <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/wintergarten-kosten-20146642" title="">Wintergarten</a> haben, dann gilt es in erster Linie Ruhe zu bewahren und das Tier beim Vertreiben nicht anzufassen oder zu provozieren. Es handelt sich zwar um ein Raubtier, aber es hegt keinerlei Ambitionen, sich mit Ihnen anzulegen – außer es ist völlig verängstigt und vom Menschen in die Enge getrieben. Daher ist es wichtig, dem Tier Fluchtmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Öffnen Sie die Fenster und Türen des Hauses oder des Schuppens und bieten Sie dem Waschbären so die Möglichkeit, eigenständig nach außen zu kommen. Funktioniert das nicht sofort, sollten Sie es mit Geräuschen versuchen, vor denen das Tier versucht zu fliehen. Können Sie das Problem nicht selbst lösen, dann wenden Sie sich an eine Waschbären- oder Wildtierhilfe.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Waschbären entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Waschbären aus dem Garten vertreiben: Tipps und Tricks</h2><p class="wp-block-paragraph">Hat das Tierchen erst einmal Ihren Garten als guten Lebensraum entdeckt, wird es schwieriger, es wieder loszuwerden. Aber manchmal lässt sich der Waschbär  – oder meistens sind es mehrere – mit relativ einfachen und vor allem tierfreundlichen Mitteln verscheuchen:</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlupflöcher verschließen:</strong> Waschbären suchen gerne nach ruhigen, versteckten Plätzen, um sich niederzulassen, insbesondere unter Gartenhütten, Schuppen oder in kleinen Nischen. Verschließen Sie daher alle potenziellen Schlupflöcher. Besonders unterhalb von Schuppen, wo Hohlräume als Versteck dienen könnten, sollten Sie Zugänge blockieren. Verwenden Sie stabile Materialien wie Drahtgitter oder Steinplatten, um sicherzustellen, dass der Waschbär keinen Unterschlupf finden kann.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichern Sie Ihre Katzenklappe:</strong> Waschbären sind sehr neugierig und schaffen es manchmal, durch gewöhnliche Katzenklappen in Häuser einzudringen. Dies kann zu erheblichen Schäden führen, da sie gerne alles erkunden und dabei nicht selten einiges verwüsten. Nutzen Sie daher eine Katzenklappe mit Chipsteuerung, die nur für Ihre Katze geöffnet wird, oder verschließen Sie die Klappe komplett, wenn sie nicht benötigt wird.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Entfernen Sie Fallobst:</strong> Waschbären lieben Obst, und Fallobst auf dem Boden ist für sie ein wahres Festmahl. Um sie nicht anzulocken, sollten Sie regelmäßig das vom Baum gefallene Obst aufsammeln und entsorgen. Wenn die Bäume Früchte tragen, achten Sie darauf, diese rechtzeitig zu pflücken, bevor sie den Waschbären zum Naschen einladen. Sie können auch mit Blechmanschetten an den Stämmen arbeiten, das hindert die Kleinbären am Hochklettern. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Futter draußen stehen lassen:</strong> Lassen Sie kein Hundefutter oder Katzenfutter draußen stehen. Das lockt nicht nur Waschbären, sondern auch andere Wildtiere an. Füttern Sie Haustiere drinnen oder räumen Sie die Reste sofort weg.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht füttern:</strong> So niedlich Waschbären auch wirken – füttern Sie sie auf keinen Fall! Ein Waschbär, der regelmäßig Futter findet, kehrt immer wieder zurück und wird sich schwer vertreiben lassen. Halten Sie sich von den Tieren fern und machen Sie sie nicht von Ihrem Garten abhängig.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vogelhäuschen sichern:</strong> Waschbären klettern hervorragend und bedienen sich gerne an Nestern und Vogelhäuschen. Hängen Sie Vogelhäuser mindestens 3,50 Meter hoch auf und bringen Sie darunter Metallmanschetten an den Pfosten an, damit der Waschbär abrutscht und nicht ans Futter gelangen kann. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Metallgitter auf dem Schornstein anbringen: </strong>Letztendlich geht es darum, dem Bärchen jedes Hineinkommen in Häuser, Schuppen oder Scheunen zu erschweren. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Äste kürzen:</strong> Äste, die sehr nah ans Dach grenzen, sollten Sie kürzen, um den Tieren den Zugang zu Ihrem Dach zu erschweren. Das Gleiche gilt übrigens auch für die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/dacheindeckung-gartenhaus-202322885" title="">Dacheindeckung eines Gartenhauses</a>.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompost absichern:</strong> Waschbären haben einen guten Geruchssinn und suchen gerne nach Nahrung auf dem Kompost. Sie sollten daher vermeiden, tierische Lebensmittel oder Knochen auf den Kompost zu werfen, da deren Geruch die Tiere anzieht. Selbst Fallobst ist problematisch. Ein einfacher Deckel reicht nicht aus, da geschickte Waschbären ihn öffnen können. Verwenden Sie verschließbare Kompostbehälter mit fest sitzenden Deckeln, die idealerweise sogar verriegelt werden können.</p><p class="wp-block-paragraph">Hinter diesen Tipps steht das Ziel, die Kleinbären weder zu gefährden noch zu vertreiben, sondern ihnen den Zugang zu attraktiven Nahrungsquellen und Unterschlüpfen zu erschweren, damit sie sich aus städtischen Gebieten und der Nähe des Menschen wieder zurückziehen. Machen Sie es dem Bärchen in Ihrem Garten und auf Ihrem Grundstück einfach so ungemütlich wie irgend möglich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne-1024x574.webp" alt="Ein Waschbär in einer Garten-Abfalltonne." class="wp-image-24497" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne-1024x574.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne-300x168.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne-768x430.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne-100x56.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/10/waschbaer-in-muelltonne.webp 1456w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Offene Mülltonnen und Komposthaufen sind willkommene Festtafeln für Wildtiere wie den Waschbären © Gartenbau.org </figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kann ich einen Waschbären zähmen?</h2><p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist es <strong>illegal</strong>, Wildtiere wie Waschbären als Haustiere zu halten. Es gibt strenge Gesetze, die den Fang, Besitz und die Haltung von Wildtieren ohne spezielle Genehmigungen verbieten. Verstöße gegen diese Gesetze können zu hohen Strafen führen. Aber mal davon abgesehen: Auch, wenn die Bärchen sehr niedlich aussehen und sehr gelehrig sein können, sie gehören nicht ins Haus. Waschbären sind <strong>Wildtiere</strong> und keine domestizierten Tiere wie Hunde oder Katzen. Selbst wenn sie jung aufgezogen werden, behalten sie viele ihrer natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen bei. Sie können unberechenbar sein, aggressiv werden oder plötzlich zubeißen oder kratzen, besonders wenn sie sich bedroht oder gestresst fühlen. Es ist sehr schwierig, ihr Verhalten vollständig zu kontrollieren oder zu verändern. Auch ist es so gut wie nicht  möglich, dem bewegungsfreudigen Tier genug Anreiz zu bieten. Das kann zu Verhaltensstörungen und Aggressivität führen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es bei der Waschbärenjagd? </h2><p class="wp-block-paragraph">Waschbären stehen bei uns nicht unter Naturschutz. In der Europäischen Union gelten die kleinen Bären als invasive gebietsfremde Art, was bedeutet, dass Maßnahmen zur Kontrolle und Eindämmung ergriffen werden sollen, da das Tier durch das Plündern von Nestern und das Zerstören von Lebensräumen eine Gefahr für unsere hier ansässige Tierwelt und damit fürs Ökosystem darstellen soll. <a href="https://www.peta.de/themen/waschbaeren-vertreiben/" target="_blank" rel="noopener">Tierschutzorganisationen wie PETA</a> widersprechen dieser Ansicht. Sie verweisen auf Studien, die zeigen, dass die Tiere <strong>keine Bedrohung für den Artenschutz</strong> darstellen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was ist eine invasive Tierart?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Dabei handelt es sich um eine nicht heimische oder gebietsfremde Tierart, die sich in einem neuen Ökosystem ausbreitet und negative Auswirkungen auf die Umwelt hat. Diese Tierarten gelangen oft durch menschliche Aktivitäten in fremde Gebiete, entweder absichtlich oder unabsichtlich, und können dort erhebliche Schäden verursachen. Invasive Arten breiten sich oft schneller aus als einheimische Arten, weil sie in ihrer neuen Umgebung keine natürlichen Feinde haben oder besonders anpassungsfähig sind.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Darf ich einen Waschbären töten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Nein, das dürfen Sie auf keinen Fall. Es müssen immer und ohne Ausnahme die Regeln des Tierschutzes beachtet werden. Die Tiere dürfen nicht leiden. Der Einsatz von Gift etwa oder anderen schmerzhaften Methoden ist <strong>absolut verboten</strong>. Die Jagd darf auch nur von ausgebildeten Personen durchgeführt werden, die über einen gültigen Jagdschein verfügen und in einem bestimmten Revier jagdberechtigt sind. Einige Orte setzen auch bereits auf Kastration und Sterilisation. </p><h3 class="wp-block-heading">Darf ich einen Waschbären fangen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Es wirkt wie eine humane Maßnahme, einen Waschbären, der es sich im eigenen Garten oder auf dem Grundstück gemütlich gemacht hat, einfach mit einer <strong>Lebendfalle</strong> zu fangen und irgendwo auszusetzen. Aber auch das Fangen und Umsiedeln ist verboten. Denn dabei wird das Tier oft in ein Gebiet gebracht, in dem bereits Waschbären oder andere Tiere leben. Das kann Revierkämpfe zur Folge haben, die für das umgesiedelte Tier gefährlich sein können. Zudem kann es dazu führen, dass bisher unbesiedelte Gebiete dadurch neu besiedelt werden und sich das Problem so vergrößert. In Deutschland sind Waschbären Wildtiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Das Fangen und Umsiedeln ohne Genehmigung verstößt gegen das <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/BJNR254210009.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesnaturschutzgesetz</a>. Es ist nur in sehr spezifischen Fällen erlaubt, und das muss durch Fachbehörden geregelt werden. Übrigens: Auch Ihren Hund sollten Sie auf keinen Fall auf den Waschbären loslassen. Die Tiere sind nicht zu unterschätzen, wenn Sie in Angst geraten und der Kampf geht meist zu Ungunsten des Hundes aus. Zudem ist es ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wer sich an all das nicht hält, macht sich der <strong>Wilderei und Tierquälerei</strong> strafbar.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Waschbären entfernen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Waschbären im eigenen Garten können eine herausfordernde Begegnung sein und es macht daher Sinn, sie so schnell wie möglich wieder zu vertreiben. Die cleveren Tiere haben sich in vielen Gegenden Deutschlands erfolgreich angesiedelt und suchen immer häufiger auch in Wohngebieten nach Nahrung und Unterschlupf. Da sie bisweilen Probleme verursachen können, zum Beispiel, indem sie den Müll durchwühlen oder Schäden an Gebäuden oder in Beeten verursachen, ist der eine oder andere Gartenbesitzer ziemlich wütend über die kleinen Bären. Aber: Es ist verboten, die Tiere zu fangen oder zu töten. Was Sie allerdings machen können ist, auf Abschreckungsmethoden wie Gerüche oder Geräusche zu setzen. Indem Sie es dem Wachbären so ungemütlich wie möglich in Ihrem Garten und am Haus machen, können Sie ihn erfolgreich und vor allem friedlich vertreiben.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/waschbaeren-im-garten-202424493">Waschbären im Garten: So vertreiben Sie den kleinen Räuber</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/bienengarten-anlegen-202222405</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 10:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Lebensraum von Bienen und anderen nützlichen Insekten wird immer kleiner. Das liegt nach wie vor unter anderem an Pestiziden, die in der Landwirtschaft verwendet werden. Aber nicht nur. Auch Monokulturen oder die Tatsache, dass Gärten bienenunfreundlich und ohne wilde Ecken gestaltet werden, macht es den nützlichen kleinen Tieren, die so wichtig sind für unser [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Der Lebensraum von Bienen und anderen nützlichen Insekten wird immer kleiner. Das liegt nach wie vor unter anderem an Pestiziden, die in der Landwirtschaft verwendet werden. Aber nicht nur. Auch Monokulturen oder die Tatsache, dass Gärten bienenunfreundlich und ohne wilde Ecken gestaltet werden, macht es den nützlichen kleinen Tieren, die so wichtig sind für unser Ökosystem, schwer. Und wenigstens hier können wir alle angreifen, mit einem bienenfreundlichen Garten oder bienenfreundlichen Balkonblumen, mit heimischen Wildstauden und nektarreichen Blüten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#definition">Definition</a></li>
    <li><a href="#bienenfreundliche-pflanzen">Bienenfreundliche Pflanzen</a></li>
    <li><a href="#vorgehensweise">Vorgehensweise</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Richtig gestaltete Grünflächen mit bienenfreundlichen Sträuchern dienen allen Insekten als wichtiger Lebensraum.</li>



<li>Auch, wenn sie schön aussehen – gefüllte Blüten sind für Bienen völlig ungeeignet. Abwechslungsreiche Beete mit bienenfreundlichen Blumen, die schön blühen, sind für die Tiere dagegen gute Nektarquelle.</li>



<li>Jeder Garten sollte neben geeigneten Blumen und bienenfreundlichen Pflanzen auch über eine sichere Trinkwasserquelle und Versteckmöglichkeiten für die Insekten verfügen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="definition">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Insektensterben </strong>lässt sich nicht mehr leugnen. Und daran sind wir Menschen schuld. Auch in der Landwirtschaft vernichten wir nach wie vor vermeintliche Schädlinge mit Pestiziden und arbeiten mit Monokulturen, die die Vielfalt auslöschen. Umso wichtiger sind vielseitige Gärten mit bienenfreundlichen Stauden und Orten, die sich auch für Wildbienen und Hummeln eignen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wozu brauche ich einen bienenfreundlichen Garten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Schädlinge in dem Sinne gibt es in der Insektenwelt gar nicht. In der Natur <strong>hat jedes Wesen seinen Platz</strong> und seine Berechtigung. Denn, was wir für Schädlinge halten, das ist für andere wichtiges Futter. Oder wird verkannt. Denn zum Beispiel ist der Unterschied zwischen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/unterschied-biene-wespe-201917314">Bienen und Wespen</a> gar nicht so groß, wie man immer denkt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Übrigens:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wespen sind alles andere als unnütz. Denn genau wie Bienen und Hummeln bestäuben sie zahlreiche Blüten und schaffen so die Grundvoraussetzung für eine Obsternte. Die Feigenwespen zum Beispiel sind die einzigen Bestäuber dieser Pflanze. Zudem helfen sie dem Menschen, Schädlinge im Garten zu minimieren, indem sie sie einfach auffressen. Hornissen gehören übrigens ebenfalls zu den Wespen. Ein Volk vernichtet pro Tag 500 Gramm Stechmücken und Co.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Ursachen fürs Bienensterben?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Zerstörung des Lebensraumes</li>



<li>Monokulturen</li>



<li>falsche, weil nicht nutzbare Blüten (gefüllte Blüten)</li>



<li>Bienenschädlinge wie die Varroamilbe</li>



<li>Bodenversiegelung</li>



<li><a href="https://deutscherimkerbund.de/448-Bienen_und_Klimawandel" target="_blank" rel="noopener">Klimawandel</a></li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Warum ist eine insekten- und bienenfreundliche Gartengestaltung sinnvoll?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie bienenfreundlich gärtnern, dann tragen Sie dazu bei, dass die Bienen und andere Insekten einen idealen Lebensraum finden, zum Beispiel mit geeigneten Versteckmöglichkeiten und Wasserstellen. Und natürlich bietet ein solcher Garten leicht zugänglichen Nektar. Denn, was wir nicht vergessen dürfen: Ohne Nektar gibt es nicht nur keinen Honig, sondern auch <strong>kein Obst, kein Gemüse</strong>, keine Blumen, nicht einmal Getreide. Das <strong>Bienensterben </strong>muss also unbedingt verhindert werden und wir alle können aktiv unseren Teil dazu beitragen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um die Menge Honig für ein einzelnes Brötchen herzustellen, fliegen Bienen rund 3.000 Kilometer. Für ein Glas Honig fliegt eine Bienen im Durchschnitt zweimal um die gesamte Erde. Je mehr Angebot allerdings zur Verfügung steht, umso mehr Kraft spart sich das nützliche Tier.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was brauche ich für einen bienenfreundlichen Garten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um die überlebenden Bienen und Insekten zu schützen und dabei zu helfen, <strong>sie wieder zu vermehren</strong>, können Sie mit einem bienenfreundlichen Garten einen eigenen Beitrag leisten. Ein bienenfreundlicher Garten eignet sich hierfür besonders gut. Und es kostet noch nicht einmal besonders viel Zeit und Geld einen solchen Garten anzulegen. Sie brauchen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>bienenfreundliche Stauden und Blüten</li>



<li>Hohlräume zum Verstecken</li>



<li>Wasserstellen, die für die Tiere gut zugänglich sind</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/insektenhotel-bauen-201612441">Insektenhotel </a></strong>wie eine wirksame Nisthilfe für Wildbienen und eine sinnvolle Investition, sofern es gut durchdacht ist. Denn es gibt welche zu kaufen, die sogar schädlich sind für die Tiere. Am besten bauen Sie die Schutzstätte selbst. Sie können aber auch einfach <strong>Totholz </strong>in Ihrem Garten liegen lassen. Das ist oft besser als so manch stylisches Häuschen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="bienenfreundliche-pflanzen">Bienenfreundliche Pflanzen</h2><p class="wp-block-paragraph">Am besten wählen Sie Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten für den Garten aus, damit die Tierchen das ganze Jahr über ausreichend Nahrung finden. Außerdem können blühende Kräuter und Kräuterstauden, Bodendecker und bienenfreundliche Kletterpflanzen sowie Sträucher, einige blühende Hecken, Büsche und Bäume aller Art für einen bienengeeigneten Garten verwendet werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Worauf sollte ich bei der Auswahl der Pflanzen achten?</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einheimische Pflanzenarten und Stauden verwenden<br></strong>Insekten, zum Beispiel auch Schmetterlinge, lieben unsere einheimischen Pflanzen. Deshalb ist es sinnvoll, fast ausschließlich solche Stauden und Blüten zu verwenden, die für unsere Breitengrade typisch sind.<br></li>



<li><strong>Blütezeit beachten<br></strong>Damit die Bienen möglichst lange voller Begeisterung aktiv sind, sollten Sie Pflanzen und Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten miteinander kombinieren. Ideal ist es, wenn im Bienengarten oder auf dem Balkon das ganze Jahr über immer irgendwelche Blüten vorhanden sind.<br></li>



<li><strong>Verschiedene Pflanzenarten, Stauden und Blumen miteinander kombinieren<br></strong>Während einige Pflanzen mit ihren Blüten den Honigbienen den süßen Nektar spenden, gibt es andere Stauden, die nicht nur blühen, sondern den Bienen auch als wichtige Nisthilfe in Ihrem Garten dienen.<br></li>



<li><strong>Ausschließlich „reine“ Pflanzen verwenden<br></strong>Es gibt verschiedene Pflanzenarten und Stauden, von denen extravagante Blütenfarben angeboten werden. Diese sind zwar im Beet schön anzusehen, sind aber oft überzüchtet. Ein bienenfreundlicher Garten ist auf diese Weise nicht zu gestalten. Wählen Sie daher unbedingt klassische Pflanzen-Züchtungen aus.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Unser Tipp: Auf gefüllte Blüten verzichten</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ganz schwierig sind für die kleinen Tiere gefüllte Blüten. Denn im Gegensatz zu den ungefüllten Blüten, bei denen Pollen und Nektar frei zugänglich sind, handelt es sich bei gefüllten Blüten um Mutationen. Sie sind zwar hübsch, aber völlig nutzlos. Denn zum einen kommen die Honigbienen, Wildbienen und auch die Hummeln schlechter ran und zum anderen sind die Organe der Blüte oft so stark zurückgebildet, dass gar keine Pollen mehr gebildet werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bienenfreundliche Pflanzen ohne Düngemittel<br></strong>Achten Sie darauf, ausschließlich Pflanzen und Stauden zu verwenden und zu pflanzen, für deren Kultivierung keinerlei schädliche Düngemittel verwendet wurden. Nur so können sie bienenfreundlich blühen, anstatt den Tieren mit ihren Blüten zu schaden.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Mit welchen Pflanzen kann ich bienenfreundlich gärtnern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Bienen Garten bietet eine unglaubliche große Vielfalt, sodass Sie mit Sicherheit Pflanzen finden, die nicht nur den Tierchen, sondern auch Ihnen selber gefallen – weil sie so schön blühen. Ein englischer Rasen entspricht nicht mehr der heutigen Zeit, genau wie ein Steingarten. Beides bietet der Natur viel zu wenig <strong>Vielfalt</strong>. Am besten lassen Sie sich – ganz individuell – Tipps von einem Fachbetrieb geben. Denn Pflanzen wie Lavendel, Dahlien oder andere blühende Arten sehen zwar wunderschön aus – jedoch nur am richtigen Standort.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bienenfreundliche Stauden und bienenfreundliche</strong><strong>Pflanzen </strong><ul><li>Frühling: Christrose, Duftveilchen, Traubenhyazinthe, Kegelblume, Schneeglöckchen, Gänseblümchen, Krokus und hohler Lerchensporn, Sal-Weide</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>Sommer: Buschmalve, Sonnenblume, Dahlie, Natternkopf, Fingerhut, Nachtkerze, Glockenblume, Mohn, Kapuzinerkresse, Lupine, Kornblume, Große Sterndolde, Wald-Storchschnabel, Wald-Geißbart</li>



<li>Herbst: Ballonblume, Primel, Bartblume, Margerite, Blutweiderich, Löwenzahn, Eisenhut, Lilie, Eisenkraut, Klee, Hornklee, Huflattich, Katzenminze, Herbst-Blaustern, Kissen-Aster, Tauben-Skabiose</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Blühende Kräuter, Kräuterstauden und Gemüsesorten<br></strong>Bergminze, Zitronenmelisse, Lavendel, Thymian, Salbei, Basilikum, Oregano, Schnittlauch, Rosmarin, Salbei, Zwiebeln, Ackerbohnen, Möhren, Borretsch, Kohl, Kürbisgewächse<br></li>



<li><strong>Bodendecker und bienenfreundliche Kletterpflanzen<br></strong>Duftnessel, Schafgarbe, Grasnelke, Efeu, Wilder Wein, Kletterrosen, Waldrebe Auch, wenn viele Gärtner den Efeu nicht mögen, er ist eine ganz besondere Nahrungsquelle für Honigbienen. Vor allem dann, wenn alles andere oft schon verblüht ist.<br></li>



<li><strong>Sträucher, Büsche und Bäume<br></strong>Berberitze, Weißdorn, Faulbaum, Sommerflieder, Gewöhnliche Traubenkirsche, Schlehdorn, Ginster, Liguster, Brombeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Schwarze Apfelbeere, Johannisbeere, Ahorn, Robinie, Apfelbaum, Mandelbäumchen, Bergahorn, Linde, Eberesche, Kirsche, Kastanie</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Da viele Pflanzen auch heute noch mit Giftstoffen versehen sind, ist es wichtig, bienenfreundliche Blumen entweder mit dem entsprechenden Biosiegel wie Naturland, Bioland oder Demeter zu kaufen oder sich auf Wochenmärkten umzusehen. Eine besonders gute Alternative ist auch, sich Ableger von anderen geben zu lassen. So können sie sicher sein, dass die Bienen keine chemischen Hilfsmittel zu sich nehmen und dadurch krank werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gärtner finden &amp; Bienengarten anlegen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="vorgehensweise">Vorgehensweise</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen Bienengarten pflanzen, sollten von Anfang an einige Dinge beachtet werden, damit er den Insekten auch wirklich den gewünschten Mehrwert bringt. Das Hauptziel: den Tieren möglichst immer blühende Arten als Nahrungsquelle zur Verfügung stellen.</p><h3 class="wp-block-heading">Schritt-für-Schritt-Anleitung</h3><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Planung</strong><br>Das Wichtigste ist, neben den geeigneten Pflanzen, die Aufteilung über die komplette Blütezeit hinweg – also von Frühjahr bis Herbst. Planen Sie kleine Wasserstellen und Versteckmöglichkeiten, zum Beispiel aus Totholz, mit ein.<br></li>



<li><strong>Teich anlegen<br></strong>Wenn Sie den Insekten als Wasserquelle einen Teich anlegen möchten, sollten Sie dies nun erledigen.<br></li>



<li><strong>Pflanzen setzen<br></strong>Im nächsten Schritt setzen Sie die bienenfreundlichen Pflanzen, die den Garten zieren und den Tieren zur Bestäubung und als Nahrung dienen sollen. Sie können kleine Beete mit bienenfreundlichen Stauden anlegen oder die bienenfreundlichen Pflanzen nach Lust und Laune verteilen. Je natürlicher, desto besser.<br></li>



<li><strong>Bau des Insektenhotels<br></strong>Im letzten Schritt sollten Sie einen Nistplatz errichten. Es reicht beispielsweise auch aus, einen Stapel von Totholz und Rindenmulch in den Garten zu legen. Die Insekten werden sich später selbst einen Nistplatz bauen, wenn ihnen die entsprechenden Bau- und Nistmaterialien zur Verfügung stehen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Keine Angst vor Bienen</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Eine Biene sticht nur, wenn sie in eine Notlage kommt. Kein Wunder, denn das Tier stirbt beim Stich, ein erwachsener Mensch dagegen könnte Hunderte von Stichen überleben. Im Vergleich: Pro Jahr sterben 20 bis 30 Menschen an Bienenstichen, Allergiker mit hineingezählt. Im Straßenverkehr sind es 2.500. Die Wildbiene ist übrigens besonders vorsichtig: Denn sie zieht ihren Nachwuchs ganz alleine groß und wenn sie stirbt, ist auch dieser verloren.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie schaffe ich einen bienenfreundlichen Balkon?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie besitzen keinen Garten, möchten aber dennoch zum Arten-Erhalt beitragen und einen bienenfreundlichen Balkon mit nektarreichen Blüten schaffen? Auch auf dem Balkon sollten Sie vor allem zwei Faktoren erfüllen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Nahrungsquelle mit bienenfreundlichen Balkonpflanzen und</li>



<li>Wasserquelle</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Einige insektenfreundliche Stauden, Blumen und Kräuter lassen sich problemlos im <strong>Topf mit nährstoffreichem Boden</strong> anpflanzen und bieten den Insekten hierdurch eine ebenso große Vielfalt wie ein Bienengarten. Besonders in der Stadt brauchen Honigbienen Möglichkeiten zum Pollensammeln. Lavendel ist hier auch deswegen gut geeignet, weil es sich um einen Spätblüher handelt. Nicht geeignet sind die typischen Balkonblumen: die Geranien. Da sie durch ihre <strong>leuchtenden Farben</strong> die Tierchen aber anlocken, müssen Sie trotzdem nicht auf Geranien verzichten. Am besten kombinieren Sie die Pflanzen mit bienenfreundlichen Pflanzen wie Lavendel, Margeriten oder Kornblumen. So haben beide etwas davon – Mensch und Tier.</p><p class="wp-block-paragraph">Vergessen Sie außerdem nicht, eine kleine<strong> Schale mit Wasser</strong> oder einen kleinen Springbrunnen aufzustellen, an dem die Insekten trinken können.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie haben weder einen heimischen Garten noch einen Balkon? Selbst dann können Sie die Natur bienenfreundlicher gestalten. Zum Beispiel, indem Sie, wie in viele Städten und Gemeinden üblich, eine <strong>Baumpatenschaft übernehmen</strong> und rundherum die richtigen Pflanzen setzen. Oder indem sie hier und da Blumensamen auf Stellen säen, um die sich niemand kümmert. Und so ebenfalls für einen gedeckten Tisch mit Pollen sorgen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><ul><li>Kräuter wie Lavendel, Thymian oder Oregano sind ein wahres Insektenparadies</li><li>Bienen gab es schon zur Zeit der Dinosaurier, vor über 100 Millionen Jahren</li><li>Wenn du deinen Rasen alle zwei Wochen mähst, anstatt jede Woche, kann sich die Bienenpopulation bis zu 30 Prozent erhöhen</li><li>Bienen gelten als das drittwichtigstes Nutztier des Menschen</li><li>Es gibt weltweit mehr als 20.000 Bienenarten</li></ul></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gärtner finden &amp; Bienengarten anlegen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Um auch in vielen Jahren noch nützliche Insekten wie Honigbienen bestaunen zu können und von den zahlreichen Obst-, Gemüse- und Honigsorten zu profitieren, für die wir die Tierchen brauchen, ist es wichtig, dass Steinkreationen und überzüchtete Blumen aus unserem Garten wieder verschwinden. Die richtigen Pflanzen sind bienenfreundliche Pflanzen, am besten mit Biosiegel.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/bienengarten-anlegen-202222405">Bienengarten anlegen: der bienenfreundliche Garten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/schnecken-bekaempfen-tipps-202018391</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 12:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=18391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schnecken knabbern an Ihrem Salat und Ihren Blumen. Vor allem in feuchten Sommern können die schleimigen Eindringlinge schnell ganze Beete durch Lochfraß vernichten und Gartenbesitzer zur Verzweiflung bringen. Lassen Sie es nicht so weit kommen und gehen Sie rechtzeitig gegen eine drohende Plage vor. Dabei muss es jedoch nicht immer das bekannte kugelförmige Schneckengift sein. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Schnecken knabbern an Ihrem Salat und Ihren Blumen. Vor allem in feuchten Sommern können die schleimigen Eindringlinge schnell ganze Beete durch Lochfraß vernichten und Gartenbesitzer zur Verzweiflung bringen. Lassen Sie es nicht so weit kommen und gehen Sie rechtzeitig gegen eine drohende Plage vor. Dabei muss es jedoch nicht immer das bekannte kugelförmige Schneckengift sein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#arten-der-schneckenbekaempfung">Arten der Schneckenbekämpfung</a></li>
    <li><a href="#schnecken-abschrecken-schneckenschutz">Schnecken abschrecken: Präventive Maßnahmen zum Schneckenschutz</a></li>
    <li><a href="#schnecken-loswerden">Schnecken loswerden: Akute Maßnahmen zur Schneckenbekämpfung</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Fraßschäden in Ihrem Garten richten hauptsächlich Nacktschnecken an. Gehäuseschnecken fallen dabei nicht ins Gewicht.</li>



<li>Die rotbraune Spanische Wegschnecke ist die bekannteste und am meisten verbreitete Art.</li>



<li>Bei der Schneckenbekämpfung haben Sie die Auswahl zwischen präventiven und akuten Maßnahmen. Eine Kombination von beiden verspricht den größten Erfolg.</li>



<li>Schneckenschutz reicht vom Entfernen der Schneckeneier im Herbst über das Errichten von Schneckenbarrieren bis hin zur Ansiedeln von natürlichen Feinden.</li>



<li>Um einen bereits vorhandenen Schneckenbefall zu bekämpfen, können Sie die Tierchen regelmäßig absammeln, Fallen aufstellen oder – mit Bedacht – Schneckenkorn ausstreuen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="arten-der-schneckenbekaempfung">Arten der Schneckenbekämpfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie sich ans Werk machen, überprüfen Sie, welche Schneckenart Sie bekämpfen wollen und mit welchen Mitteln das am besten zu schaffen ist. Denn nicht alle Arten richten Schaden an und die Auswahl an präventiven sowie akuten Maßnahmen ist groß.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Schneckenarten sollten Sie bekämpfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn zerlöcherte Salatblätter oder abgefressene Setzlinge ein Graus für jeden Gartenbesitzer sind, haben besonders <strong>Gehäuseschnecken</strong> eine <strong>wertvolle Funktion im Garten</strong>. Sie tragen zum Beispiel zur Humusbildung bei, indem sie Pflanzenreste zersetzen, abgestorbene Pflanzen oder Eier schädlicher Schneckenarten fressen.</p><p class="wp-block-paragraph">Es richten also bei weitem nicht alle Schneckenarten Schaden an. Es sind die <strong>gefräßigen Nacktschnecken</strong>, die Ihnen die Beete leer fressen. Neben der weit verbreiteten rotbraunen Spanischen Wegschnecke machen sich Gartenwegschnecke und Ackerschnecke mit Vergnügen über Ihr Gepflanztes hermachen. Gehäuseschnecken fallen hingegen nicht ins Gewicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Arten der Schneckenbekämpfung gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um Ihren Gemüsegarten vor den gefräßigen Nacktschnecken zu schützen, haben Sie einige Optionen. Grundsätzlich unterteilen sich die Maßnahmen in:</p><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Präventive Maßnahmen zum Schneckenschutz:</strong><br>Wie können Sie vermeiden, dass Ihre Pflanzen von Schnecken ruiniert werden?</li>



<li><strong>Akute Maßnahmen zur Schneckenbekämpfung:</strong><br>Wie werden Sie die Schnecken los, die sich bereits über Ihre Pflanzen hermachen?</li>
</ol><p class="wp-block-paragraph">Diese Teilung bedeutet jedoch nicht, dass Sie entweder nur vorsorgen oder nur bekämpfen können. Um die schleimigen Schädlinge mit durchschlagendem Erfolg zu vertreiben, ist es am besten, die Maßnahmen miteinander zu kombinieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Schneckengift, Schneckenzaun oder Hausmittel?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie wahllos <strong>giftiges Schneckenkorn</strong> in Ihrem Garten verstreuen, das auch für kleine Wildtiere oder sogar Kinder tödlich sein kann, versuchen Sie besser natürliche Mittel zur Schneckenabwehr. Richtig eingesetzt, können diese ebenso effektiv sein. Schneckenkorn sollten Sie nur im Notfall einsetzen und auch nur dann, wenn <strong>natürliche Maßnahmen</strong> versagen. Oft hilft es sogar schon, die Tiere schlichtweg ein paar Tage in Folge von den Blättern abzusammeln und weit genug weg wieder auszusetzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wissen Sie, dass Schnecken Feinschmecker sind? Die Tierchen verschmähen zum Beispiel rotblättrigen Salat und Lavendel. Bevor Sie also die giftige Chemiekeule auspacken, nutzen Sie diese Abneigungen und pflanzen einen natürlichen Zaun an. Die kleinen Tiere kriechen dann gar nicht erst in Ihr Beet. Ein feststehender <strong>Schneckenzaun</strong> aus Metall oder Kunststoff erfüllt denselben Zweck. Damit schützen Sie Ihr Gemüse, allerdings ohne die ungeliebte Spanische Wegschnecke oder die nützliche Weinbergschnecke zu töten.</p><p class="wp-block-paragraph">Für viele Erwachsene gehört <strong>Kaffee</strong> zum Start in den Tag. Schnecken hassen allein schon den Geruch. Egal ob in flüssiger Form, als Pulver oder Kaffeesatz: Dieses Hausmittel vertreibt den kriechenden Eindringling. In einer großen Menge wirkt das Koffein sogar wie ein Nervengift. Die vermeintlich effektive <strong>Bierfalle</strong> entpuppt sich als Bumerang. Denn Bier lockt auch Nacktschnecken aus der Nachbarschaft an.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schnecken-abschrecken-schneckenschutz">Schnecken abschrecken: Präventive Maßnahmen zum Schneckenschutz</h2><p class="wp-block-paragraph">Wollen Sie einen erneuten Schneckenbefall vermeiden oder Ihren Garten generell vor den Schädlingen schützen, gibt es einige hilfreiche Tipps. Sie können beispielsweise die Schneckeneier entfernen oder einen Schneckenzaun anbringen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Ihren Garten vor Schnecken schützen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die besten Tipps zur Schneckenabwehr Es lohnt sich, nicht erst dann zu handeln, wenn Nacktschnecken bereits Gefallen an Ihrem angepflanzten Gemüse gefunden haben. Mit unterschiedlich großem Aufwand können Sie Ihren Garten erfolgreich schützen.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Gehen Sie rechtzeitig auf Eiersuche</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Wenn Ihr Garten im Frühjahr zu blühen beginnt, ist es meistens schon zu spät für einen effektiven Schneckenschutz. Am besten starten Sie bereits vor dem ersten starken Frost, also <strong>im Spätherbst</strong>. Begeben Sie sich auf die Suche nach den <strong>kleinen Schneckeneiern</strong> und holen Sie diese aus den Winterverstecken. Ungeschützte Eier überstehen den Frost nicht oder werden von Fressfeinden wie Vögeln oder Käfern vertilgt. Schneckeneier finden Sie häufig unter:</p><ul class="wp-block-list">
<li>dichten Sträuchern oder Büschen</li>



<li>Unkrautvlies</li>



<li>Platten, Steinen oder Holz</li>



<li>Rindenmulch</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Die vielen kleinen Eier sind gut zu erkennen. Sie sind weiß und liegen dicht beieinander. Ein Gelege kann aus bis zu 250 Eiern bestehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Legen Sie im Sommer einen umgedrehten Teller in Ihren Garten, haben Sie gute Chancen, dass Nacktschnecken den entstehenden Hohlraum als Nistplatz verwenden. Wenn Sie den Teller entfernen, legen Sie die Eier frei.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/schneckeneier-1024x685.jpg" alt="Schneckeneier in Gartenerde" class="wp-image-18399" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/schneckeneier-1024x685.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/schneckeneier-300x201.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/schneckeneier-768x514.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/schneckeneier.jpg 1252w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© lantapix / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading"><strong>Unterschlupf für Nützlinge schaffen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph"><strong>Igel</strong> sind fleißige Helfer im Kampf gegen das Getier, weil sie dieses gerne fressen. Oft fehlt den stacheligen Nützlingen jedoch der geeignete Lebensraum in akkuraten Gärten. Gestalten Sie Ihren Garten daher möglichst naturnah und igelfreundlich. Das heißt: Lassen Sie beispielsweise Laubhaufen oder Holzstöße den Winter über liegen. Auch eine umgedrehte Obstkiste in einer ruhigen Ecke kann als Igelhäuschen dienen.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch Tierarten, die Sie vielleicht nicht zwingend in Ihrem Garten haben wollen, sind natürliche Schneckenfeinde. Darunter fallen <strong>Spitzmäuse, Maulwürfe, Kröten </strong>oder<strong> Blindschleichen</strong>. Haben Sie ein Schneckenproblem, können Sie sich also über diese Gartenbesucher freuen.</p><p class="wp-block-paragraph">Einige <strong>Vogelarten</strong> wie Amseln, Stare und Elstern ernähren sich auch von Nacktschnecken. Damit die Vögel den Weg in Ihren Garten finden, können Sie passendes Vogelfutter verteilen.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Sorten anpflanzen, die Schnecken nicht mögen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Schnecken sind Feinschmecker. Sie fressen nicht alles, was Ihnen in den Weg kommt, sondern verabscheuen einige Kräuter- und Gemüsesorten. Diese riechen unangenehm, schmecken bitter, haben einen haarigen Flaum auf den Blättern oder spitze Dornen an den Stängeln. Machen Sie sich die Eigenschaften zunutze und ordnen Sie Ihr Beet am Boden oder Ihr Hochbeet dementsprechend schneckenfeindlich an. Das bedeutet: Legen Sie um Ihre gefährdeten Sorten einen Ring aus <strong>Pflanzen, die Schnecken verschmähen</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Dabei sollten Sie jedoch auch Ihre persönlichen Geschmacks- und Geruchsvorlieben berücksichtigen. Denn ein schneckenfreier Gemüse- oder Kräutergarten, dessen Inhalt Sie weder riechen noch essen wollen, gibt wenig Sinn. Für eine <strong>natürliche Schneckenbarriere</strong> haben Sie unter anderem zur Auswahl:</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Gemüse</th>
   <th>Kräuter</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td><ul><li>Chicorée</li><li>Fenchel</li><li>Feldsalat</li><li>Mangold</li><li>Knoblauch</li><li>Radicchio</li><li>Rhabarber</li><li>Rucola</li><li>Schnittlauch</li><li>Sellerie</li><li>Spargel</li><li>Spinat</li><li>Zwiebeln</li></ul></td>
   <td><ul><li>Baldrian</li><li>Bärlauch</li><li>Bohnenkraut</li><li>Currykraut</li><li>Estragon</li><li>Johanniskraut</li><li>Kamille</li><li>Kapuzinerkresse</li><li>Lavendel</li><li>Majoran</li><li>Minze</li><li>Rosmarin</li><li>Zitronenmelisse</li></ul></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Basilikum nützt nichts bei der Schneckenabwehr, ganz im Gegenteil. Basilikum schmeckt den gefräßigen Schnecken richtig gut.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading"><strong>Legen Sie einen Schneckenzaun an</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Ist Ihnen eine Pflanzenbarriere zu unsicher, können Sie sich auch einen stabilen Schneckenzaun bauen. Der Name lässt bereits vermuten, was dahinter steckt: eine <strong>Barriere</strong>, die kriechenden Weichtiere nicht überwinden können. So ein Zaun besteht in der Regel aus Metall oder Kunststoff und hat spezielle Profile, an denen diese wieder hinunter rutschen, sobald sie am Zaun hockriechen.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Schneckenzaun sollte etwa 10 Zentimeter tief im Boden verankert sein und 10 Zentimeter aus dem Boden herausragen. Sie können Ihn selbst bauen oder als Fertigteil kaufen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Sonderfall Hochbeet:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein Hochbeet stellt für Nacktschnecken kein Hindernis dar. Sie kriechen einfach an der Seite nach oben und fressen sich durch Ihre Pflanzen. Ein höher gelegtes Pflanzbeet allein reicht nicht als Schneckenschutz. Deshalb gibt es spezielle Vorrichtungen für Hochbeete.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading"><strong>Anti-Schnecken-Schicht auftragen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Wie ein Zaun hält auch ein durchgängiger <strong>Schutzring aus Kalk</strong>, <strong>Sägemehl</strong>, oder <strong>Steinmehl</strong> die Schädlinge davon ab, sich über Ihre Pflanzen herzumachen. Der Schutzstreifen sollte mindestens 30 Zentimeter breit sein. Kriechen die Tierchen darüber, entziehen die Stoffe dem Schneckenkörper das Wasser. Schnecken wollen das vermeiden und treten deshalb den Rückzug an, sobald sie das ätzende Pulver bemerken. Bei einem Hochbeet hilft ein umlaufendes, selbstklebendes Kupferband. </p><p class="wp-block-paragraph">Dieselbe Funktion erfüllt ein allseits bekanntes Hausmittel: Kaffee. Wenn Sie eine ausreichende Menge davon haben, können Sie einen <strong>Schutzring aus Kaffeesatz</strong> anlegen. Flüssigen, bereits abgekühlten Kaffee können Sie auch als Abwehrspray direkt auf die Pflanzen sprühen. Ein Kräutersud, zum Beispiel aus Lebermoos, hat dieselbe Wirkung.</p><p class="wp-block-paragraph">Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, starker Regen wäscht jede Schutzschicht ab. Deshalb: regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf nachbessern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gärtner in der Nähe finden &amp; Garten pflegen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="schnecken-loswerden">Schnecken loswerden: Akute Maßnahmen zur Schneckenbekämpfung</h2><p class="wp-block-paragraph">Ist es bereits zu spät für vorbeugenden Schneckenschutz und die Eindringlinge vertilgen bereits Ihre grüne Pracht, ist das kein Grund zur Sorge. Auch in diesem Fall haben Sie einige Möglichkeiten, ohne gleich auf Schneckenkorn zurückgreifen zu müssen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wie können Sie Schnecken in Ihrem Garten bekämpfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die besten Tipps zur Schneckenbekämpfung Wenn Sie die gefräßigen Schnecken bekämpfen und langfristig aus Ihrem Garten vertreiben wollen, sollten Sie dafür sorgen, dass nicht wieder neue Tiere nachkommen. Deshalb kombinieren Sie die Tipps zur Bekämpfung am besten mit präventivem Schneckenschutz.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Schnecken regelmäßig absammeln</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Eine bewährte Methode, die ungebetenen Gäste aus Ihrem Beet zu vertreiben, ist das tägliche Absammeln. Grundsätzlich ist es einfach und effektiv, alle <strong>Schnecken von Gemüse und Co. abzuzupfen</strong> und umzusiedeln. Besonders bei einem großen Beet wird das jedoch schnell zu einer zeitraubenden und nervigen Angelegenheit. Erleichtern können Sie sich die Arbeit, indem Sie den ungebetenen Gartenbesuchern Schlafplätze anbieten, von denen Sie diese dann einfach einsammeln. Verwenden Sie dafür Holzbretter, Ziegeln oder umgedrehte Blumentöpfe.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die Tierchen <strong>mindestens 20 Meter weg</strong> von Ihren betroffenen Pflanzen entfernen, stehen die Chancen gut, dass sie sich nicht am nächsten Morgen wieder an Ihrem Salat bedienen. Denn dadurch stören Sie den Orientierungssinn. Sie sollten jedoch des nachbarschaftlichen Friedens willens Ihre gesammelten Schneckenexemplare nicht einfach über den Zaun in den nächsten Garten werfen. Am besten setzen Sie die Tiere in der freien Natur aus.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Schneckenfallen aufstellen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Wenn es Ihnen zu mühsam ist, die Tiere regelmäßig per Hand einzusammeln, stellen Sie <strong>Lebendfallen</strong> auf. Das sind Behälter aus Kunststoff, auf denen ein Deckel mit Löchern sitzt. Dort fallen die Nacktschnecken rein. Die Bauart verhindert, dass sie wieder entwischen. Den Behälter sollten Sie einmal am Tag leeren und die Schädlinge weit genug weg aussetzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Handel finden Sie auch <strong>Schneckenfallen</strong>, die zwar aussehen wie Lebendfallen, aber die Tiere vergiften. Abgesehen davon, dass sie Tiere töten, arbeiten diese Fallen mit Lockstoffen. Sie ziehen die Schnecken in Scharen an, sogar mehr als es ursprünglich gewesen sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Achtung!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ähnlich sieht es bei Bierfallen aus. Diese sind zwar sehr effektiv, weil die Tiere darin ertrinken. Bier hat aber eine so starke Lockwirkung, dass Sie vermutlich auch die Exemplare aus Nachbars Garten anlocken, die Sie normalerweise nicht besucht hätten. Diesem Ansturm ist eine Falle mit Bier nicht gewachsen.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading"><strong>Schnecken mit Hühnern und Laufenten bekämpfen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die schleimigen Gefährten nicht selbst entfernen wollen, können Sie sich gezielt tierische Unterstützung holen. Denn neben Wildtieren wie Vögeln und Igeln gibt es noch weitere natürliche Schneckenfeinde. <strong>Hühner und indische Laufenten</strong> sind ausgezeichnete <strong>Schneckenfänger</strong>, die Ihren Garten im Handumdrehen von den Schädlingen befreien.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie genug Platz und die Möglichkeit zur artgerechten Haltung haben, können Sie aus Ihrem Garten ein Zuhause für Hühner oder Enten machen. Bedenken Sie dabei aber stets die Verantwortung als Tierhalter.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Gießzeiten anpassen und Boden auflockern</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Werfen Sie altbekannte Regeln der Gartenpflege über den Haufen und entziehen den Schnecken den Wassernachschub – allerdings nur so lange, bis Sie die Schneckenplage los sind.</p><p class="wp-block-paragraph">Im Sommer ist es sinnvoll, Ihre Pflanzen abends zu gießen. Sonst sorgt die Hitze dafür, dass das Wasser schnell verdunstet. Bei einer Schneckenplage ist abendliches Gießen jedoch kontraproduktiv. Denn die nachtaktiven Tiere lieben Feuchtigkeit. Wässern Sie abends Ihr Beet, fühlen sich diese auf den feuchten Pflanzen besonders wohl und können sich nach Belieben darauf fortbewegen. Am wirksamsten gegen die Vielfraße wäre es, das Beet gar nicht zu gießen. Dann war´s das jedoch nicht nur mit kriechenden Schädling, sondern auch mit Salat, Karotte und Co. Deshalb: Bei einer Schneckenplage besser <strong>früh morgens gießen</strong> oder alternativ alle 2 bis 3 Tage kräftig gießen.</p><p class="wp-block-paragraph">Um die Fortbewegung für die Nacktschnecken zu erschweren, achten Sie außerdem darauf, dass der <strong>Boden Ihres Beetes nicht zu feucht</strong> ist. Das erreichen Sie, indem Sie diesen regelmäßig auflockern und nicht mit Mulch bedecken.</p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Schneckenkorn ausstreuen</strong></h4><p class="wp-block-paragraph">Sind Ihre Versuche zur Schneckenbekämpfung erfolglos geblieben, können Sie auf das sogenannte Schneckenkorn zurückgreifen. Dieses ist ein <strong>chemisches Granulat</strong>, das Schnecken austrocknet und verenden lässt. Die typischen Wirkstoffe sind Eisen-III-Phosphat oder Metaldehyd. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/gift-gegen-schnecken.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/gift-gegen-schnecken-1024x684.jpg" alt="Hand mit Handschuh verteilt mit Löffel Gift gegen Schnecken um Pflanzen zu schützen" class="wp-image-18401" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/gift-gegen-schnecken-1024x684.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/gift-gegen-schnecken-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/gift-gegen-schnecken-768x513.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/gift-gegen-schnecken.jpg 1253w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© fotografixx / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Schneckenkorn <strong>tötet</strong> jedoch nicht nur die gefräßigen Nacktschnecken, sondern <strong>wahllos alle Schnecken</strong> – auch die Arten, die gar keine Schäden anrichten. Darunter fällt zum Beispiel die Weinbergschnecke, die selbst Nacktschneckeneier frisst und noch dazu unter Naturschutz steht. Außerdem arbeitet Schneckenkorn mit Lockstoffen, die auch andere Schnecken anziehen, die Ihren Garten eigentlich verschont hätten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Schneckenkorn ist Gift und auch für Haustiere, kleinere Wildtiere, Kinder und Erwachsene gefährlich. Besonders schädlich ist der Inhaltsstoff Metaldehyd. Bereits die Einnahme kleiner Mengen kann zu starken Vergiftungserscheinungen führen.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Schneckeninvasion kann Ihr frisch angepflanztes Gemüsebeet oder bunt blühendes Blumenbeet komplett zerlöchern. Das will natürlich kein Gartenbesitzer. Deshalb greifen viele direkt auf die kleinen blauen Schneckengift-Kügelchen zurück, wenn sie die ersten Schnecken im Garten entdecken. Doch die Gefahren des sogenannten Schneckenkorns sind nicht zu unterschätzen. Denn der darin enthaltene Wirkstoff Metaldehyd kann auch bei anderen Tieren und Menschen Vergiftungserscheinungen auslösen und sogar zum Tod führen. Entscheiden Sie sich also besser für andere Methoden.</p><p class="wp-block-paragraph">Bereits bevor es zum Befall kommt, gibt es effektive Maßnahmen zum Schneckenschutz. Sie können schon im Herbst auf die Suche nach Schneckeneiern gehen und dieses entfernen. Außerdem können Sie Ihr Gartenbeet mit einer Schneckenbarriere schützen, zum Beispiel mit einem Schneckenzaun aus Kunststoff oder Metall sowie einem Schutzring aus Sägemehl. Am wenigsten Aufwand haben Sie, wenn Sie natürlichen Schneckenfeinden Unterschlupf in Ihrem Garten gewähren. Dann kommt es gar nicht erst zur Schneckenplage.</p><p class="wp-block-paragraph">Ist es schon zu spät und die Schnecken fressen sich quer durch Ihr Beet, können Sie diesen die notwendige Feuchtigkeit entziehen, auf tierische Unterstützung von Laufenten oder Hühner setzen oder die Schnecken einfach absammeln. Schneckenfallen und Schneckenkorn sind ebenfalls altbewährte Mittel. Bei Letzterem ist jedoch ein verantwortungsvoller Umgang die Voraussetzung. Die beste Lösung gegen die ungebetenen Gäste im Garten ist eine Kombination mehrerer Möglichkeiten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/schnecken-bekaempfen-tipps-202018391">Schnecken bekämpfen: 10 Tipps gegen den Schädling</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/bienenweide-bienenfreundliche-pflanzen-201917357</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 10:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bienen leisten einen enormen Beitrag zu unserem Ökosystem und sind für einen Großteil unserer Lebensmittel verantwortlich. Aus diesem Grund sollten wir diese Insekten schützen und ihnen einen optimalen Lebensraum bieten. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Garten oder Balkon bienenfreundlich gestalten und welche bienenfreundlichen Pflanzen es gibt. Inhaltsverzeichnis Definition und Gründe Geeignete Pflanzenarten Bienenweide anlegen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Bienen leisten einen enormen Beitrag zu unserem Ökosystem und sind für einen Großteil unserer Lebensmittel verantwortlich. Aus diesem Grund sollten wir diese Insekten schützen und ihnen einen optimalen Lebensraum bieten. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Garten oder Balkon bienenfreundlich gestalten und welche bienenfreundlichen Pflanzen es gibt.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#definition-und-gruende">Definition und Gründe</a></li>
<li><a href="#geeignete-pflanzenarten">Geeignete Pflanzenarten</a></li>
<li><a href="#bienenweide-anlegen">Bienenweide anlegen</a></li>
<li><a href="#bienenfreundlicher-garten">Bienenfreundlicher Garten</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Eine Bienenweide bietet den Insekten eine Vielzahl an nahrhaften Gewächsen.</li>



<li>Bienenfreundliche Pflanzen sind all jene, die besonders viel Nektar und Pollen produzieren.</li>



<li>Besonders wichtig ist die Kombination aus Frühblühern, Sommerblühern und Spätblühern. Nur so garantieren Sie, dass die Tiere von Frühjahr bis Herbst Nahrung finden.</li>



<li>Blumen mit gefüllten Blüten, wie Zuchtrosen und Dahlien, eignen sich nicht, da die Bienen mit ihrem Rüssel meist nicht an den Fruchtnektar gelangen.</li>



<li>Einige bienenfreundliche Pflanzen eignen sich sowohl für einen Garten als auch für einen Balkon.</li>



<li>Sie können die Samen einzeln kaufen und pflanzen. Bei einer Fertigmischung erhalten Sie Saatgut von unterschiedlichen Pflanzenarten und gehen sicher, dass diese optimal kombiniert sind.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="definition-und-gruende">Definition und Gründe</h2><p class="wp-block-paragraph">Ohne Bienen und Hummeln gäbe es einen Großteil unserer Lebensmittel nicht. Ohne Nektar und Pollen überleben sie jedoch nicht. Aus diesem Grund sollten Menschen dafür sorgen, dass die Insekten im Garten oder auf dem Balkon ausreichend Nahrung finden. Eine blühende Bienenweide bietet vielfältige Pflanzenarten, an denen sich die Insekten bedienen können.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1560948189/biene-auf-blume_gcwq4t.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1183" height="887" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_480,w_640/v1560948189/biene-auf-blume_gcwq4t.jpg" alt="Biene auf Blume" class="wp-image-17359"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Balint Erlaki / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Bienenweide?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bienen, egal ob Honigbienen, Hummeln oder andere Arten, ernähren sich von Pollen und Nektar. Ein Garten oder auch Balkon mit <strong>vielfältigen, blühenden Gewächsen</strong> hilft ihnen dabei, Futter zu finden. Bienenweiden garantieren genau das: Sie enthalten reichlich <strong>Nektar</strong> und <strong>Pollen</strong> und gelten damit als besonders <strong>bienenfreundlich</strong>. Dabei müssen Sie keine Bedenken haben, dass Sie nicht nur Bienenarten wie Hummeln, sondern auch Wespen anlocken: Wespen ernähren sich zum größten Teil von Früchten und anderen Insekten.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">LINKEMPFEHLUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/unterschied-biene-wespe-201917314">Unterschied zwischen Biene und Wespe</a></div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Weshalb brauche ich eine Bienenweide?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bienen versorgen uns nicht nur mit leckerem Honig, sondern bestäuben auch Pflanzen. Sie leisten somit einen großen Beitrag zu unserem <strong>Ökosystem</strong>, da wir ihnen einen Großteil der vielfältigen Ernte und somit unsere Nahrungsmittel verdanken.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Etwa 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Westlichen Honigbiene bestäubt. Experten beobachteten, dass 71 von 100 Pflanzen von Bienen bestäubt werden. Diese 71 Gewächse stellen 90 Prozent unserer Lebensmittel sicher.</div>
<div> </div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Von Frühling bis Herbst brauchen die gelb-braunen Nützlinge Nahrung, wobei es ihnen vor allem in den späten Sommermonaten schwer fällt, ausreichend Nektar und Pollen zu finden. Eine solche Weide bietet nicht nur Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und anderen Bienenarten, sondern zum Beispiel auch Schmetterlingen, eine <strong>optimale Nahrungsquelle</strong>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="geeignete-pflanzenarten">Geeignete Pflanzenarten</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Grunde eignet sich für einen bienenfreundlichen Balkon oder Garten eine Vielzahl an Gewächsen. Entscheidend ist, dass Sie die Gewächse pflanzen, die reichlich Nektar und Pollen bilden, und dass Sie einen ausgewogenen Mix aus Frühblühern, Sommerblühern und Spätblühern wählen.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/v1560948424/bienenweide-pflanzen-fuer-bienen-im-garten_g9ljir.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1254" height="836" src="https://res.cloudinary.com/hxmj4muxr/image/upload/h_427,w_640/v1560948424/bienenweide-pflanzen-fuer-bienen-im-garten_g9ljir.jpg" alt="Ein bunter Garten im Sommer mit vielfältigen Blumen und einem Holztisch mit Stühlen im Hintergrund. Ein einzelner Baum steht in der Mitte, umgeben von grünen Hügeln und Wald. Die Szenerie wirkt friedlich und idyllisch." class="wp-image-17360"></a><figcaption class="wp-element-caption">Bienenweide: Die optimalen Pflanzen für Bienen im Garten © PHG Pictures / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Welche bienenfreundlichen Pflanzenarten gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Alle Gewächse, die reichlich Nektar und Pollen produzieren, eignen sich für eine solche Weide. Dazu zählt eine Vielzahl an verschiedenen Pflanzen, die in <strong>Bäume, Sträucher, Kletterpflanzen, Blumen, Stauden</strong> und <strong>Kräuter</strong> unterteilt ist. Individuelle Gegebenheit, wie zur Verfügung stehender Platz, Zeit für die Pflege und äußere Umwelteinflüsse, beeinflussen die Wahl der Pflanzenart. Wir geben Ihnen einige Beispiele für bienenfreundliche Pflanzen:</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Bäume </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Unter den Bäumen empfehlen sich <strong>Obstbäume, Weiden</strong> und <strong>Linden</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong> Sträucher </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Im Bereich der Sträucher können Sie beispielsweise <strong>Schneeheiden, Beerensträucher</strong>, vor allem Himbeer- und Brombeersträucher, und <strong>Liguster</strong>, auch Rainweiden genannt, pflanzen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kletterpflanzen </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Die Kletterpflanzen<strong> Efeu</strong> und <strong>Wilder Wein</strong> bieten eine besonders reichhaltige Futterquelle für Bienen. Dabei können sie sich auch während der späteren Sommermonate, wenn viele Gewächse nicht mehr blühen, noch am Efeu bedienen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Blumen </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Blumen sind nicht nur schön anzusehen: Wenn Sie die richtigen Blumen wählen, sind diese auch bienenfreundlich. Zu den bienenfreundlichen Blumen gehören unter anderem <strong>Sonnenblumen, Glockenblumen, Phazelien, Malven</strong> und <strong>Katzenminze</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Stauden </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Bienenfreundliche Stauden und Zwiebelgewächse sind zum Beispiel <strong>Lavendel, Schneeglöckchen</strong> und <strong>Krokus</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kräuter </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Anders als oftmals vermutet, dienen auch Kräuter als Nahrungsquelle. Bienenfreundliche Kräuter sind zum Beispiel <strong>Thymian, Salbei, Bärlauch</strong> und <strong>Zitronenmelisse</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzenarten eignen sich für den Balkon?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die richtige Pflanze zu finden, ist bei der Vielzahl an bienenfreundlichen Gewächsen gar nicht so leicht. Entscheidend ist dabei, ob Sie einen Garten oder einen Balkon haben. Einige Pflanzen eignen sich für beide Umgebungen, manche jedoch auch nicht.</p><p class="wp-block-paragraph">Besonders in stark bebauten Gebieten im Zentrum einer Stadt benötigen die Tiere eine Anlaufstelle zur Nahrungsaufnahme. Auf einem Balkon haben Sie zwar nicht Unmengen an Platz, können ihn mit diesen Pflanzen jedoch trotzdem bienenfreundlich gestalten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Lavendel</li>



<li>Sonnenblumen</li>



<li>Glockenblumen</li>



<li>Thymian</li>



<li>Zitronenmelisse</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Während Sie <strong>Zitronenmelisse und Thymian</strong> in der heimischen Küche verwenden können, verstreut<strong> Lavendel</strong> einen angenehmen Duft und ist im Gegensatz zu den anderen Pflanzenarten ein Spätblüher. <strong>Sonnen- und Glockenblumen</strong> werten Ihren Balkon optisch auf und bieten während des Sommers eine Nahrungsquelle.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Häufig finden sich auch Geranien auf Balkonen. Diese sind optisch zwar schön anzusehen, bieten für Bienen jedoch keinerlei Nahrung.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzenarten eignen sich für den Garten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ihren Garten können Sie, insofern dessen Größe es zulässt, nach Ihrem Belieben bepflanzen. Bei der Wahl der bienenfreundlichen Pflanzen sollten Sie darauf achten, dass Sie einen Mix aus Pflanzen, die im <strong>Frühjahr</strong>, im <strong>Sommer</strong> und im <strong>Spätsommer</strong> blühen, wählen. Für die jeweilige Blütezeit kommen einige Pflanzen, die zugleich bienenfreundlich sind, in Frage. Wichtig ist dabei, dass Sie eine ausgewogene Kombination wählen. Zu den Frühblühern zählen unter anderem Bärlauch und Krokus, während beispielsweise <strong>Thymian und Efeu</strong> von Sommer bis Herbst blühen. <strong>Phazelien</strong> und <strong>Lavendel</strong> bieten den Insekten während des Sommers ausreichend Futter.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">IM GRUNDE GILT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Je vielfältiger Sie Ihren Garten bepflanzen, desto bienenfreundlicher ist er.</div>
<div> </div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzenarten mögen Bienen nicht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bienen mögen in der Regel alle Pflanzen mit offenen Blüten. Zu diesen fliegen sie und saugen den Nektar an. Bei Pflanzen mit gefüllten Blüten ist das allerdings nicht so leicht. Oftmals reicht der Rüssel der Tiere nicht ins Innere der Blüte und sie gehen ohne Nahrung aus. Als ungeeignet gelten alle Pflanzen mit gefüllten Blüten, wie<strong> Zuchtrosen, Chrysanthemen </strong>und<strong> Dahlien</strong>.</p><h2 class="wp-block-heading" id="bienenweide-anlegen">Bienenweide anlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie sollten die Bienenweide im besten Fall zwischen März und Mai anlegen, damit die Pflanzen noch ausreichend Zeit haben, um zu wachsen. Planen Sie vorab, wo Sie die Weide anlegen wollen, wie groß diese wird und welche Pflanzen beziehungsweise Samen Sie einpflanzen möchten.</p><h3 class="wp-block-heading">Schritt-für-Schritt-Anleitung</h3><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie die nötigen Samen besorgt, folgen diese Schritte:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schritt 1: Fläche vorbereiten</strong><br>Befreien Sie den Boden von Unkraut und bearbeiten Sie die Erde solange mit einer Harke, bis sie aufgelockert ist.</li>



<li><strong>Schritt 2: Saatgut streuen</strong><br>Je nachdem, ob Sie Ihr Beet in Pflanzenarten unterteilen oder alle Samen vermischen und beliebig streuen: Verteilen Sie nun die Samen.</li>



<li><strong> Schritt 3: Gießen und abwarten</strong><br>Drücken Sie die Samen sanft in die Erde und gießen Sie diese. Anschließend heißt es abwarten, bis die Weide in voller Pracht blüht.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Welches Saatgut sollte ich verwenden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Samen können Sie entweder <strong>einzeln kaufen</strong> und an den vorgesehenen Stellen setzen oder Sie entscheiden sich für eine Saatgutmischung. Einige Anbieter verkaufen bereits <strong>gemischte Samen</strong>, die für Bienenweiden verwendet werden können. Diese Mischungen erhalten Sie für <strong>30 bis 60 Euro pro Kilogramm</strong>, wobei Sie für einen Quadratmeter in der Regel 5 bis 10 Gramm Saatgut benötigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie pflege ich eine Bienenweide?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich der Pflege sind Bienenweiden wenig aufwendig. Wenn Sie eine Fertigmischung verwenden, wachsen die Pflanzen ohnehin wild, weshalb ein Zuschneiden oder lästiges Rupfen entfällt. Achten Sie darauf, dass Sie die Weide <strong>höchstens einmal im Jahr mähen</strong> und ansonsten unberührt lassen. <strong>Auf keinen Fall</strong> sollten Sie bei einer Bienenweide <strong>Pflanzenschutzmittel</strong> benutzen.</p><h2 class="wp-block-heading" id="bienenfreundlicher-garten">Bienenfreundlicher Garten</h2><p class="wp-block-paragraph">Jede einzelne Maßnahme zu einem bienenfreundlichen Garten ist wertvoll und hilfreich. Um einen optimalen Lebensraum für die Insekten zu schaffen, können Sie neben der Bepflanzung noch einige weitere Vorkehrungen treffen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie kann ich Bienen im Garten noch helfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch weitere Vorkehrungen, die Ihren Garten zur optimalen Heimat für Bienen machen. Auch <strong>Wiesenflächen</strong> können für die Insekten nützlich sein. Mähen Sie diese maximal zweimal pro Jahr, sodass Wildblumen und Unkraut wie Klee entstehen: Für die Insekten bedeutet das mehr Nahrung und für Sie weniger Rasenmähen.</p><p class="wp-block-paragraph">Pflegen Sie Ihren Garten nicht zu stark und lassen Sie ein paar Ecken unberührt. <strong>Totholz und Laub</strong> sind in Kombination mit <strong>Büschen, Bodenflächen und Pflanzen</strong> ein geeigneter Lebensraum für die Insekten. Stellen Sie außerdem mindestens ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/insektenhotel-bauen-201612441">Insektenhotel</a> auf, das als Nistmöglichkeit dient.</p><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Maßnahme, um den Insekten das perfekte Zuhause zu bieten, sind <strong>Trinkmöglichkeiten</strong>. Das kann ein kleiner Gartenteich sein, aber auch ein Vogelbad mit ein paar Steinen, durch die die Bienen herausklettern können. Auch eine mit Wasser gefüllte Kuhle in einem Stein ist eine Idee.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Bienenweide bietet den Tieren auf einer bestimmten Fläche Gewächse, die besonders viel Nektar und Pollen produzieren und somit bienenfreundlich sind. Bei der Wahl der richtigen Bepflanzung für Ihren Balkon oder Garten sollten Sie auf eine ausgewogene Kombination von Frühblühern, Sommerblühern und Spätblühern achten. Somit garantieren Sie, dass die Bienen von Frühjahr bis Herbst versorgt sind. Es kommen im Prinzip alle Gewächse mit einer offenen Blüte als Nahrungsquelle in Frage. Ist die Blüte hingegen gefüllt, kommen Bienen mit ihrem Rüssel oftmals nicht an den Nektar. Aus diesem Grund eignen sich Pflanzen mit gefüllter Blüte, wie Zuchtrosen und Dahlien, nicht.</p><p class="wp-block-paragraph">Ihre Bienenweide können Sie selbst unterteilen und die jeweiligen Samen streuen oder eine fertige Samenmischung kaufen. Entscheiden Sie sich für eine Fertigmischung, gehen Sie sicher, dass Sie die perfekte Kombination aus den unterschiedlichen Arten haben. Haben Sie die Möglichkeit, helfen Sie den Tieren des Weiteren mit einem Insektenhotel und Trinkmöglichkeiten.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/bienenweide-bienenfreundliche-pflanzen-201917357">Bienenweide: Diese 20 Pflanzen retten Bienen</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/unterschied-biene-wespe-201917314</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Greinacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 07:58:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/gartenbau/?p=17314</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vielen Menschen fällt es schwer, Bienen und Wespen zu unterscheiden. Aus diesem Grund haben sie grundsätzlich erst einmal vor beidem Angst. Allerdings können Sie die Differenzen anhand der Farbgebung und des Körperbaus festmachen. Wir erläutern Ihnen, auf was Sie achten müssen. Inhaltsverzeichnis Bienen- und Wespenarten Unterschied Fazit Alles auf einen Blick:Bienen- und WespenartenEs gibt eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Vielen Menschen fällt es schwer, Bienen und Wespen zu unterscheiden. Aus diesem Grund haben sie grundsätzlich erst einmal vor beidem Angst. Allerdings können Sie die Differenzen anhand der Farbgebung und des Körperbaus festmachen. Wir erläutern Ihnen, auf was Sie achten müssen.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#bienen-und-wespenarten">Bienen- und Wespenarten</a></li>
<li><a href="#unterschied">Unterschied</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Ein kräftiges schwarz-gelbes Streifenmuster kennzeichnet Wespen.</li>



<li>Zudem verfügen sie über eine prägnante Taille, die den Kopf vom Unterleib trennt.</li>



<li>Bienen sind behaart und eher rotbraun.</li>



<li>Wenn sie stechen, verlieren sie ihren Stachel und sterben. Wespen hingegen können beliebig oft stechen.</li>



<li>Schon gewusst? Während Hummeln zu den Bienen gehören, sind Hornissen eine Wespenart.</li>



<li>Grundsätzlich ist ein Stich beider Tiere nicht lebensbedrohlich. Anders verhält es sich, wenn sie mehrmals gestochen werden oder Allergiker sind.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="bienen-und-wespenarten">Bienen- und Wespenarten</h2><p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Bienen- und Wespenarten. Diese unterscheiden sich bereits optisch von den stärker behaarten und runder gebauten Hummeln. Hornissen wiederum sind eine Wespenart. Sie können aufgrund der Farbgebung und Größe von anderen Wespenarten unterschieden werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Bienenarten gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bienen gehören zur Insektenordnung der Hautflügler. Als Biene wird umgangssprachlich eine bestimmte Bienenart bezeichnet: Die Westliche Honigbiene. Sie bildet Staaten und produziert Honig. Von diesen Honigbienen sind auf der Welt <strong>neun Arten</strong> vertreten, wobei acht davon aus Asien stammen.</p><p class="wp-block-paragraph">Daneben gibt es die <strong>Wildbienen</strong>, von denen allein in Europa<strong> 2.500</strong> unterschiedliche <strong>Arten</strong> existieren. Rund 560 Wildbienenarten leben in Deutschland. Sie leben in der Regel als Einzelgänger, weshalb sich die Weibchen selbst um den Bau des Nestes und die Versorgung der Brutzellen kümmern.</p><p class="wp-block-paragraph">Honigbienen und Wildbienen sind nicht allzu leicht zu unterscheiden, zumindest nicht für Laien. Alleine aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Arten können Faktoren wie die Behaarung, die Farbe und die Größe variieren. Wildbienen sind rot-braun, gelb-schwarz oder komplett schwarz sowie meist sehr pelzig.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Wespenarten gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wespen zählen ebenfalls zu den Hautflüglern. Sie gehören zur Familie der Vespidae, auch Faltenwespen genannt. Auf der Welt gibt es <strong>über 60 Arten</strong>, wobei in Deutschland etwa 16 Wespenarten vorkommen. Dabei bilden die Familien der Echten Wespen und der Feldwespen die Gruppe der sozialen Faltenwespen, darunter auch die bekannte Hornisse. Am häufigsten kommen in Deutschland folgende Arten vor:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gemeine Wespe</li>



<li>Hornisse</li>



<li>Deutsche Wespe</li>



<li>Waldwespe</li>



<li>Sächsische Wespe</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheiden sich Bienen und Wespen von Hummeln und Hornissen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Was viele nicht wissen: <strong>Hornissen sind eine Wespenart</strong>. Sie gehören zur Familie der Echten Wespen. Hornissen zählen somit auch zur Gruppe der sozialen Faltenwespen. Von anderen Wespen unterscheiden sie sich in ihrer Größe und Farbe. Hornissen können bis zu 35 Millimeter lang werden, während zum Beispiel die Gemeine Wespe eine Länge von bis zu 20 Millimeter aufweist. Im Gegensatz zur schwarz-gelben Farbgebung verschwimmt bei Hornissen gelb, rot und braun.</p><p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Zugehörigkeit von Hornissen zu den sozialen Faltenwespen, sondern auch die Tatsache, dass <strong>Hummeln zu den Wildbienen zählen</strong>, ist vielen nicht bewusst. Im Gegensatz zu vielen Bienen- und Wespenarten sind sie recht einfach zu erkennen. Verglichen mit Wespen haben sie eine sehr starke Behaarung. Darunter scheint ebenfalls ein Streifenmuster hervor, das gelb und schwarz ist. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein kräftiges Schwarz und Gelb. Der Körperbau von Hummeln ist im Gegensatz zu ihren Verwandten sehr rund. Eine Wespentaille ist bei ihnen nicht vorhanden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="unterschied">Unterschied</h2><p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick lassen sich Bienen und Wespen nicht immer direkt unterscheiden. Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch optische Unterschiede auf. Sowohl die Farbgebung als auch der Körperbau sind entscheidend.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheiden sich Wespen von Bienen optisch?</h3><p class="wp-block-paragraph">Betrachten Sie die Insekten genauer, fallen einige Unterschiede auf. Der <strong>Körperbau</strong> ähnelt einander zunächst. Wespen verfügen jedoch über eine schmalere Taille, die sogenannte Wespentaille. Bienen wirken massiger, was unter anderem auch an deren Behaarung liegt.</p><p class="wp-block-paragraph">Während Wespen nur wenige, kaum sichtbare <strong>Haare</strong> haben, sind Ihre Verwandten mit einem leichten Fell überzogen. Besonders der Brustkorb ist stark behaart, weshalb sie von vielen Menschen auch als flauschig wahrgenommen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch <strong>farblich</strong> lassen sich Differenzen erkennen: Wespen sind schwarz und gelb gestreift, wobei die Farben stark und leuchtend wirken. Die Grundfarbe von Bienen ist braun, teilweise geht das braun auch ins Rötliche oder wirkt gelb oder orange.</p><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="652" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/unterschied-biene-wespe-hummel-hornisse_guma0o-Kopie-1024x652.png" alt="Unterschied zwischen Biene, Wespe, Hummel und Hornisse in Bezug auf Körperbau, Farbe, Behaarung, Stechverhalten, Nahrung und Größe." class="wp-image-18949" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/unterschied-biene-wespe-hummel-hornisse_guma0o-Kopie-1024x652.png 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/unterschied-biene-wespe-hummel-hornisse_guma0o-Kopie-300x191.png 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/unterschied-biene-wespe-hummel-hornisse_guma0o-Kopie-768x489.png 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/unterschied-biene-wespe-hummel-hornisse_guma0o-Kopie.png 1099w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure>
</div><h3 class="wp-block-heading">Wovon ernähren sich Wespen und Bienen?</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Bienen</strong> gelten als <strong>Vegetarier</strong>, da sie sich lediglich von Nektar und Pollen ernähren. Sie besitzen einen Saugrüssel, um ihre Nahrung zu verzehren. Dabei interessieren sie sich nicht für Lebensmittel wie Obst oder Kuchen. Bienen werden durch verschiedene Farben und Gerüche von Pflanzen angezogen und saugen mit ihrem Rüssel den Nektar aus deren Blüten. Während sie fliegen, sammeln sie zudem Pollen ein, die als Eiweißquelle für ihren Nachwuchs dienen. Davon verlieren sie bei einer Landung auf einer Pflanze einen Teil. Dadurch kommt es zum Bestäubungsvorgang, durch den das Fortbestehen von Pflanzen gesichert wird.</p><figure><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/AOqu6t_tIYw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></figure><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wespen</strong> hingegen sind keine Vegetarier. Auf deren Speiseplan stehen neben Insekten und <strong>Fleisch</strong> oftmals auch Kuchen und süße Getränke wie Cola. Vor allem die in Deutschland sehr verbreiteten Gemeinen Wespen und Deutschen Wespen werden durch Süßes angelockt. Um ihre Nahrung zerkleinern zu können, benötigen sie ihr Mundwerkzeug.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENMEINUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„Entdecken Sie im Frühjahr eine Biene, die erschöpft wirkt, vermischen Sie ein wenig Wasser mit Zucker. Diese Mischung gibt ihr Energie bis sie eine Nahrungsquelle findet.“<br><em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
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</div><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheiden sich Bienenstiche von Wespenstichen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beide Insekten besitzen einen Stachel, den sie ohne weiteres einsetzen können und der Gift beinhaltet. Dennoch gibt es einen gravierenden Unterschied: Bienen verlieren ihren Stachel nachdem sie ihn verwendet haben, während <strong>Wespen</strong> und Hornissen diesen <strong>beliebig oft</strong> einsetzen können. Stechen <strong>Bienen</strong>, wird der gesamte Stechapparat herausgerissen. Für das Tier bedeutet das eine <strong>tödliche Verletzung</strong>. Demnach stechen sie nur im äußersten Notfall. Wespen nutzen ihren Stachel, um ihre Beute, also andere Tiere wie Käfer, zu betäuben oder zu töten.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei Hummeln, die nicht zu den herkömmlichen Honigbienen, sondern zu den Wildbienen zählen, sieht das jedoch anders aus. Ihr Stachel besitzt keinen Widerhaken, weshalb dieser nicht stecken bleibt und das Tier tödlich verletzt. Sie sterben nach einem Einsatz ihres Giftes nicht.</p><h3 class="wp-block-heading">Sind Wespenstiche giftiger?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich sind weder Wespenstiche noch Verletzungen von Honigbienen oder Wildbienen für Menschen gefährlich. Ein Stich beziehungsweise das Gift kann schmerzhaft sein und Schwellungen verursachen. Handelt es sich jedoch nicht um mehrere Stiche, sollte <strong>keine Gefahr</strong> von ihnen ausgehen. Anders verhält es sich jedoch, wenn Sie allergisch sind. Eine <strong>allergische Reaktion</strong> kann zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. In solchen Fällen müssen Sie umgehend ein Notarzt rufen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">EXPERTENMEINUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Expertenrat: „Menschen und Tiere bemerken in der Regel erst beim zweiten Stich, ob sie allergisch reagieren.“<br><em>Julian Vasel – Schädlingsbekämpfer</em></div>
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</div><p class="wp-block-paragraph">Anders als oftmals vermutet, ist auch der Stich einer Hornisse nicht schlimmer als der einer anderen Wespenart. Aufgrund ihrer Größe werden Hornissen allerdings häufig als bedrohlicher eingestuft.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie überwintern Wespen und Bienen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bis auf einige Arten leben beide Insektenarten in organisierten Staaten. Dabei herrscht eine klare Arbeitsteilung. Das Volk teilt sich auf in Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Von Frühjahr bis Sommer bildet sich das Volk, lebt den Sommer über und stirbt vor Einbruch des Winters.</p><p class="wp-block-paragraph">In einem <strong>Wespenvolk</strong> überlebt <strong>ausschließlich</strong> die begattete <strong>Jungkönigin</strong>, die daraufhin überwintert und im nächsten Jahr ein neues Volk bildet. Bei den Bienen nimmt sich die Königin einige der Tiere, ausschließlich Arbeiterinnen, die mit ihr überwintern und ihr beim Aufbau des neuen Volkes im folgenden Jahr helfen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheiden sich Bienen- von Wespennestern?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nester von Bienen befinden sich meist in geschützten Hohlräumen beispielsweise in Bäumen oder in Rollladenkästen. Ein <strong>Bienenstock</strong> besteht aus senkrechten <strong>Wabenplatten</strong> aus Wachs. Darauf befinden sich sechseckige Öffnungen, in welchen die Insekten ihren Nachwuchs heranziehen sowie Pollen und Nektar lagern.</p><p class="wp-block-paragraph">Nester von <strong>Wespen</strong> bestehen aus zerkautem Holz. Aufgrund dessen<strong> ähnelt</strong> die Oberfläche der Nester herkömmlichem<strong> Papier</strong>. Normalerweise sind die Nester gräulich, wobei die Nester von Hornissen klar zu unterscheiden sind. Die Nester von Hornissen sind nicht gräulich, sondern gehen in Richtung braun und verfügen über eine Öffnung am unteren Ende. Dadurch können die Tiere ihren Kot fallen lassen, weshalb Menschen unterhalb meist eine Ansammlung der Ausscheidungen der Insekten finden können.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bienen und Wespen stehen unter Naturschutz. Deshalb – und aus Sicherheitsgründen – sollten Sie einen Fachbetrieb beauftragen, wenn Sie ein Nest umsiedeln oder entfernen möchten.</div>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Vielen fällt es schwer, Wespen und Bienen auf den ersten Blick zu unterscheiden. Bei näherer Betrachtung können sie jedoch klare Unterschiede erkennen. Während Wespen, zu denen auch Hornissen gehören, farblich mit kräftigen schwarzen und gelben Streifen und einer ausgeprägten Taille ausgestattet sind, geht die Farbe von Bienen mehr in Richtung rot-braun. Letztere sind außerdem behaart und wirken runder.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei einem Stich sterben Bienen, da deren Stachelapparat einen Widerhaken hat. Dieser bleibt unter der Haut stecken, weshalb der gesamte Stechapparat aus dem Hinterleib der Biene gerissen wird. Das hat den Tod des Insekts zur Folge. Wespen hingegen können beliebig oft stechen. Grundsätzlich ist kein Stich der Insekten für den Menschen lebensbedrohlich. Es sei denn, sie werden von einem Schwarm angegriffen oder sind Allergiker.</p><h2 class="wp-block-heading">Über unseren Experten Julian Vasel</h2><figure class="wp-block-image"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl-150x150.jpg" alt="Profilbild von Julian Vasel, Experte für Metallbau und Schädlingsbekämpfung" class="wp-image-17315" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl-768x768.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl-200x200.jpg 200w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/05/experte-julian-vasel-profilbild_fsxwkl.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px"></a></figure><p class="wp-block-paragraph">Julian Vasel ist seit 2012 von der Handelskammer Mittelfranken geprüfter Metallbaumeister und war danach einige Jahre in der Schädlingsbekämpfung und Schädlingsprävention als von der Industrie und Handelkammer geprüfter Schädlingsbekämpfer tätig.</p><p class="wp-block-paragraph">Nach einem darauffolgenden Studium begann er als Produktmanager bei DS Digitale Seiten. Als Experte steht er uns für Fragen rund um Schädlingsbekämpfung und Metallbau zur Verfügung.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/unterschied-biene-wespe-201917314">Biene vs. Wespe: So erkennen Sie den Unterschied</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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