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	<title>Nutzgarten &#8211; Gartenbau.org</title>
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	<description>Hier auf Gartenbau.org finden Sie wichtige Informationen zum Garten- und Landschaftsbau für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/samen-aussaeen-202119601</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Margarethe Lohneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 10:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sein selbst gezogenes Gemüse zu ernten und zu verspeisen – eine tolle Vorstellung für jeden Hobbygärtner. Ob im eigenen Beet im Garten oder auf Ihrem Balkon: Vor einer erfolgreichen Gemüseernte steht die Anzucht der Pflanzen. Doch bei der Aussaat gibt es einiges zu beachten, damit es auch zur Keimung kommen kann. Inhaltsverzeichnis Die richtige Vorbereitung Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sein selbst gezogenes Gemüse zu ernten und zu verspeisen – eine tolle Vorstellung für jeden Hobbygärtner. Ob im eigenen Beet im Garten oder auf Ihrem Balkon: Vor einer erfolgreichen Gemüseernte steht die Anzucht der Pflanzen. Doch bei der Aussaat gibt es einiges zu beachten, damit es auch zur Keimung kommen kann.</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#richtige-vorbereitung">Die richtige Vorbereitung</a></li>
    <li><a href="#aussaat-anleitung">Die Aussaat von Gemüsepflanzen: Schritt-für-Schritt-Anleitung</a></li>
    <li><a href="#keimung">Das ist wichtig für die Keimung</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles auf einen Blick:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidend für die Anzucht von Gemüsepflanzen sind der optimale Pflanzzeitpunkt und die richtige Pflanzenkombination.</li>



<li>Die richtige Temperatur und eine ausreichende Zufuhr von Tageslicht sind zum Keimen ebenfalls sehr wichtig. Sie können hier mit speziellen Heizvorrichtungen oder Lampen nachhelfen.</li>



<li>Neben dem Saatgut benötigen Sie sowohl ein geeignetes Substrat als auch Gefäß, damit die feinen Samen darin keimen können.</li>



<li>Wachsen Ihre jungen Pflänzchen sehr nah aneinander, sollten Sie diese vereinzeln. Dabei lohnt sich oft auch das Pikieren der zarten Keimlinge.</li>



<li>Nach 6-8 Wochen sollten Sie die kleinen Pflanzen aus Ihrer Anzuchtschale in eigene Töpfe umtopfen. Das Beet im Garten kommt erst infrage, wenn der letzte Frost vorüber ist.</li>
</ul><h2 class="wp-block-heading" id="richtige-vorbereitung">Die richtige Vorbereitung</h2><p class="wp-block-paragraph">Damit die kleinen Samen Ihres Gemüses auch gut keimen können und irgendwann zu schmackhaften Tomaten, Zucchini und Co. heranwachsen, gibt es für Sie bei der Aussaat einige Dinge beachten. Zum einen brauchen Sie das geeignete Equipment und zum anderen sollten Sie den richtigen Zeitpunkt zum Pflanzen beachten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welches Gemüse sollten Sie zu welcher Zeit aussäen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Für jede Gemüsesorte gibt es eine <strong>bestimmte Zeit im Jahr</strong>, zu der sie idealerweise gesät werden sollte. Tomaten beispielsweise können Sie schon relativ früh im Jahr aussäen, im Februar/März. Es spielt allerdings auch eine wichtige Rolle, ob Sie sich für eine Vorzucht im frostgeschützten Raum oder eine Direktaufzucht im Freien entscheiden. Genaue Auskunft über den richtigen Zeitpunkt zum Pflanzen liefert ein <strong>sogenannter <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567">Aussaatkalender</a></strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">Dieser Kalender liefert jedoch nicht nur den richtigen Pflanzzeitpunkt, sondern teilt Ihnen auch mit, wie sich die <strong>unterschiedlichen Sorten miteinander vertragen.</strong> Denn Sie können die Pflanzen nicht wild nach Gusto kombinieren, sondern sollten genau darauf achten, in welche gemüsige Nachbarschaft Sie Ihren Salat oder Ihren Schnittlauch setzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Gemüse Aussaat: Was benötigen Sie?</h3><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-1024x683.jpg" alt="Verschiedene Gemüse-Samen und kleiner Topf mit Substrat" class="wp-image-19609" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8319-min-1-scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aussaat-Substrat:</strong> Dabei handelt es sich quasi um die Erde, in der der Sämling heranwachsen soll. Diese sollte nährstoffarm und keimfrei sein. Es bietet sich zum Beispiel Kokosfaser-Substrat oder speziell für Gemüse-Saatgut geeignete Erde an. Verwenden Sie keine normale Blumenerde, diese hat zu viele Nährstoffe und ist für Ihre Setzlinge nicht geeignet</li>



<li><strong>Aussaat-Gefäße</strong>: Dafür eignen sich sämtliche Behälter, von speziellen Aussaatboxen aus Plastik oder aus Holzfaser, über Töpfe bis hin zu kleinen Plastikschalen. Sie brauche sich jedoch nicht extra ein Gefäß zulegen. Auch das Upcycling von Behältern, die normalerweise im Müll landen würden, ist möglich. Alte Eierkartons, Toilettenpapierrollen, Zeitungspapier oder alte Obst- oder Gemüsebehälter,  zum Beispiel von Pfirsichen oder Tomaten eignen sich hervorragend. Wichtig ist, dass das Wasser ablaufen kann</li>



<li><strong>Abdeckung</strong>: Wenn Sie einen fertigen Pflanzkasten kaufen, ist dort in der Regel eine transparente Abdeckung dabei. Frischhaltefolie eignet sich jedoch auch so lange, bis die Keimlinge eine gewisse Größe erreicht haben. Dann müssten sie in größere Töpfe umgesetzt werden.</li>
</ul><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP: Pflanzgefäße aus Toilettenpapierrollen oder aus Zeitungen basteln</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Halbieren Sie eine Klorolle, schneiden Sie die diese an 4 gegenüberliegenden Stellen 1-2 Zentimeter ein und klappen die Enden so zusammen, dass ein Boden entsteht. Sollen Ihre Pflanzen im aussortierten Zeitungspapier heranwachsen, schneiden Sie sich das Papier so zurecht, dass Sie es um ein Glas wickeln können und Boden des Glases noch so viel Zeitung übersteht, dass Sie daraus einen Boden zusammenfalten können. Der große Vorteil an diesen nachhaltigen, selbst gemachten Pflanzbecherchen ist, dass Sie den Sämling direkt in Topf oder Beet im Garten einsetzen können, ohne diesen aus dem Gefäß zu lösen. Denn das Papier löst sich auf.</div>
<div></div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="aussaat-anleitung">Die Aussaat von Gemüsepflanzen: Schritt-für-Schritt-Anleitung</h2><p class="wp-block-paragraph">Damit das Saatgut von Tomaten, Radieschen oder Zucchini auch wirklich keimt, sollten Sie sich Schritt für Schritt an eine Anleitung zur richtigen Aussaat halten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 1: Aussaat-Substrat vorbereiten</strong></p><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-1024x683.jpg" alt="Vorgefertigtes Aussaat-Gefäß mit trockenem Aussaat-Substrat" class="wp-image-19605" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat1-scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><p class="wp-block-paragraph">In diesem ersten Schritt geht es darum, die Erde vorzubereiten, in der der Samen später keimen soll. Hier sollten Sie jedoch nicht irgendeine Erde nehmen.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie können entweder Aussaat-Erde verwenden, die genau zu den Bedürfnissen Ihres Saatgutes passt und sich für das Gemüse eignet, das Sie aussäen wollen. Eine praktische Alternative sind Kokosquelltabletten. Diese müssen Sie zunächst mit Wasser angießen, sodass Sie aufquellen können. Wenn sich die Tabletten mit Wasser vollsaugen, wachsen sie etwa auf das Dreifache ihrer Größe an. Das dauert etwa 5 Minuten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 2: Saatgefäße befüllen</strong></p><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-1024x683.jpg" alt="Gießen von Wasser auf trockenes Fertig-Aussaatsubstrat" class="wp-image-19607" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat2-scaled.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich für <strong>Aussaat-Erde</strong> entschieden haben, dann füllen Sie Ihre Saatgefäße jeweils zu etwa zwei Dritteln mit dem Substrat füllen.</p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die <strong>Quelltablette aus Kokosfasern</strong>, setzen Sie die aufgequollene Quelltablette in den dafür vorgesehenen Platz. Es werden auch komplette Pflanzkästen angeboten, die bereits mit den Kokos-Quelltabletten ausgestattet sind. Dann fällt dieser Schritt weg und Sie gießen das Wasser dann direkt in den kleinen Kasten. Ist die Pflanzerde dann entsprechend aufgequollen, schütten Sie vorsichtig das übrige Wasser heraus.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 3: Loch für den Samen eindrücken</strong></p><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-1024x683.jpg" alt="Substrate werden mit dem Finger mit einem Loch versehen" class="wp-image-19613" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat3-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Drücken Sie mit Ihrem Finger ein kleines Loch für den Samen in die Erde.</p><p class="wp-block-paragraph">Wie tief das Loch sein soll, kommt ganz darauf an, welches Gemüse Sie aussäen wollen. Achtung bei Lichtkeimern: Um zum Keimling oder Sämling und später zu  gedeihen, brauchen manche Sorten mehr Licht als andere zum Keimen. Diese dürfen nicht zu tief in die Erde gesteckt werden. Typische Lichtkeimer sind Tomaten, Kopfsalat oder Sellerie. In der Regel ist das Saatgut auch dementsprechend gekennzeichnet.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 4: Samen in die Erde einsetzen</strong></p><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-1024x683.jpg" alt="Aussäen von Samen mithilfe einer Pinzette" class="wp-image-19615" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat4-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><p class="wp-block-paragraph">In das von Ihnen vorbereitete Loch können Sie nun den Samen hineinsetzen. Wenn Sie sehr kleine Samen haben, verwenden Sie für das Einsetzen am besten eine Pinzette. Ansonsten nehmen Sie die Samen einfach vorsichtig mit ihren Fingern auf und lassen diese in das dafür vorgesehene Loch fallen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 5: Samen wieder mit Erde bedecken</strong></p><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-1024x683.jpg" alt="Samen werden im Aussaat-Kasten wieder mit Erde bedeckt." class="wp-image-19619" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat5-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Bedecken Sie nun den eingesetzten Keim wieder mit Erde beziehungsweise mit Kokosfasern, bis dieser nicht mehr sichtbar ist.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 6: Gemüsesorten beschriften</strong></p><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-1024x683.jpg" alt="Pflanzensubstrat mit Samen und Pflanzen-Beschriftung" class="wp-image-19621" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/aussaat6-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Sind die Samen mal gesät und wieder mit Erde bedeckt, ist es möglicherweise gar nicht mehr so leicht, sich zu erinnern, in welchem Loch welcher Keim liegt. Um Ihnen die Anzucht zu erleichtern, können Sie kleine Schildchen schreiben und Ihre Pflanzen beschriften.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 7:  Saatgefäß abdecken</strong></p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-1024x683.jpg" alt="Aussaat Kasten mit Pflanzen-Beschriftung" class="wp-image-19623" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-1536x1024.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-2048x1365.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2021/04/MG_8334-min-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph">In einem letzten Schritt sollten Sie nun Ihre Anzucht abdecken. Wenn Sie einen Pflanzkasten benutzen, dann hat häufig einen durchsichtigen Deckel mit dabei. Mit der Abdeckung stellen Sie eine Art kleines Gewächshaus her. Haben Sie keinen Deckel, können Sie Ihr Pflanzgefäß auch mit einer Frischhaltefolie abdecken. In jedem Fall sollten Sie durchsehen können.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes: Vereinzeln und Pikieren</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Vereinzeln müssen Sie die Pflänzchen dann, wenn diese zu dicht aneinander keimen. Um möglichst kräftige Jungpflanzen zu ziehen, können Sie diese bei Vereinzelung zusätzlich pikieren. Dabei stechen Sie mit einem Pikierstab direkt neben dem kleinen Gewächs ein, ohne es zu kaputt zu machen. Dann ziehen Sie vorsichtig die kleine Gemüsepflanze inklusive ihrer Wurzeln aus der Erde, kappen die Wurzelspitze und pflanzen das junge Gemüsepflänzchen in einen neuen Topf. So muss es kräftigere, seitliche Wurzeln bilden. Der richtige Zeitpunkt zum Pikieren ist dann, wenn die Jungpflanzen die ersten Keimblätter und Laubblätter ausgebildet haben. Pikieren können Sie übrigens auch einzelne Pflanzen. Besonders für Tomaten eignet sich dieses Vorgehen.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="keimung">Das ist wichtig für die Keimung</h2><p class="wp-block-paragraph">Neben der richtigen Technik bei der Ansaat kommt es auch noch auf weitere Faktoren an, dass die junge Gemüsepflanze ordentlich keimen kann, zum Beispiel die richtige Wärme. Die Zeitdauer, bis die zarten Keimlinge aus den Töpfchen sprießen, ist unterschiedlich.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Temperatur ist zur Keimung nötig?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>richtige Temperatur</strong> ist entscheidend. Für eine vielversprechende Keimung sollte diese bei 22-25 Grad Celsius liegen. Hat sich der Keimling gezeigt, braucht er es jedoch nicht mehr so warm. Dann reichen auch 18-20 Grad Celsius. Allerdings kann die Wohlfühl-Temperatur je nach Saatgut unterschiedlich sein. Tomaten mögen es recht warm, Radieschen und Gurken hingegen eher kühler</li>



<li>Setzen Sie die Pflanzen <strong>nicht zu früh nach draußen</strong>! Sobald die Temperatur nicht mehr unter 15 Grad sinkt, können Sie Ihre kleinen Pflanzen auch bei Tag nach draußen stellen. Um Ihre Gemüsepflänzchen komplett ins Freie zu setzen, muss allerdings der Bodenfrost vorüber sein. Die Eisheiligen Anfang/Mitte Mai gelten hierfür als Indikator.</li>



<li>Doch nicht nur die richtige Temperatur, sondern auch die <strong>ausreichende Lichtzufuhr</strong> ist entscheidend, dass die Pflanzensamen richtig keimen können. Reicht das Tageslicht auf der Fensterbank nicht aus, können Sie mit einer Pflanzenleuchte unterstützen.</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Wann keimt Ihr Gemüse?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Keimzeit ist <strong>von Sorte zu Sorte unterschiedlich</strong>. Zwischen wenigen Tagen bis zu drei Wochen kann das schon einmal dauern. Während beispielsweise Radieschen und Rotkohl nur etwa 5-8 Tage brauchen, nehmen sich Sellerie oder Zwiebeln schon mal 15-20 Tage.</p><h3 class="wp-block-heading">Was machen Sie mit den Keimlingen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Etwa 6-8 Wochen nach der Aussaat sind die kleinen Pflanzen schon ordentlich gewachsen. Dann wird es etwas eng im Anzuchttöpfchen. Deshalb braucht nun <strong>jede Pflanze ihren eigenen Topf</strong>. Der Setzling muss dann in die geeignete Gemüseerde eingepflanzt werden. Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, können die Pflanzen auch einen Platz in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon finden. Dann können Sie den Pflänzchen beim Wachsen zusehen, bis sie reif für die Ernte sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wer im Sommer und Herbst Gemüse aus dem eigenen Garten ernten möchte, sollte im Frühjahr bereits mit dem Aussäen des Saatgutes beginnen. Allerdings können Sie die Pflanzensamen nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt einpflanzen. Denn für jede Sorte gibt es einen optimale Zeit im Jahr. Bei Tomaten ist das beispielsweise der März. Für eine erfolgreiche Keimung können Sie die Gemüsesorten auch nicht einfach wahllos nebeneinander säen. Denn einige „vertragen“ sich nicht miteinander. Ein Aussaatkalender gibt über beides Auskunft: Pflanzzeitpunkt und Kombinationsmöglichkeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Haben Sie sich ausreichend informiert und wissen, welche Gemüsesorten Sie anpflanzen wollen, beginnt die Vorbereitung. Wichtig sind vor allem eine geeignete Anzuchterde sowie geeignete Anzuchtgefäße. Kokos-Quelltabletten bieten eine gute Grundlage, dass Ihr Saatgut ordentlich keimen kann. Doch auch die richtige Wärme und Lichtzufuhr sind entscheidend für die Keimfähigkeit. Sind die jungen Sämlinge groß und stark genug, sollten Sie ausreichend Platz in einem eigenen Topf bekommen. Dort können Sie dann weiter reifen. So können Sie sich zu gegebener Zeit an einer reichlichen Ernte erfreuen. Mahlzeit.</p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/samen-aussaeen-202119601">Samen aussäen: Anleitung zur Aussaat</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 10:14:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=19567</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie möchten in Ihrem eigenen Garten Gemüse ernten? Dann sollten Sie sich unbedingt an einem Pflanzkalender orientieren, der Ihnen zeigt, welche Gemüsesorten Sie beispielsweise im März, im Mai oder im Juli aussäen können. Wir geben Ihnen nachfolgend wichtige Tipps und liefern Antworten auf alle dringenden Fragen zum Thema Aussaat. Inhaltsverzeichnis Aussaatkalender Gemüse Aussaat Kombinationen Fazit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sie möchten in Ihrem eigenen Garten Gemüse ernten? Dann sollten Sie sich unbedingt an einem Pflanzkalender orientieren, der Ihnen zeigt, welche Gemüsesorten Sie beispielsweise im März, im Mai oder im Juli aussäen können. Wir geben Ihnen nachfolgend wichtige Tipps und liefern Antworten auf alle dringenden Fragen zum Thema Aussaat.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#aussaatkalender">Aussaatkalender</a></li>
    <li><a href="#gemuese-aussaat-kombinationen">Gemüse Aussaat Kombinationen</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Der Aussaatkalender gibt Aufschluss darüber, welches Gemüse in welchem Monat gesät werden kann.</li>



<li>Oft sind darin die Aussaat ins Freiland sowie die Anzucht im geschützten Beet angegeben. Frei nach dem Motto: Wann säe ich was?</li>



<li>Aus dem Aussaatkalender kann auch hervorgehen, welche Gemüsesorten miteinander kombiniert und welche nicht miteinander kombiniert werden sollten. Es gibt entsprechende Kalender übrigens auch für Blumen.</li>



<li>Entscheidend für eine erfolgreiche Gemüseernte ist aber auch die Wahl der richtigen Pflanzerde.</li>



<li>Werden Samen in einem Gewächshaus ausgesät und erst später im Freiland in die Erde gesetzt, bestehen bessere Chancen auf gute Gemüse Ernte.</li>
</ul><div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb finden &amp; kostenlos beraten lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aussaatkalender">Aussaatkalender</h2><p class="wp-block-paragraph">Dem Pflanzkalender können Sie entnehmen, in welcher Jahreszeit der ideale Aussaat- und Pflanzzeitpunkt für die einzelnen Sorten ist. Während beispielsweise Spinat und Tomaten im Frühling ausgesät werden sollten, sind Fenchel, Pak Choi und Salat für den Sommer geplant. Für Blumen und Obst gibt es entsprechende Kalender.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Pflanzkalender?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei einem Aussaatkalender handelt es sich um einen Kalender, der angibt, in welchen Monaten welches Gemüse oder Kraut im besten Fall <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/samen-aussaeen-202119601">ausgesät</a> werden sollte. Vor allem für Gemüsegarten Anfänger, die sich noch nicht mit dem Selbstanbau auskennen, ist dies wichtig.</p><p class="wp-block-paragraph">Es gibt zudem Aussaat-Kalender, die gleichzeitig die <strong>Erntezeiten </strong>auflisten und angeben, welche <strong>Gemüsesorten </strong>im Beet gut miteinander <strong>kombiniert </strong>werden können.</p><p class="wp-block-paragraph">Eigentlich brauchen Sie für einen bunten, abwechslungsreichen Garten sowohl einen Aussaatkalender Gemüse als auch einen Aussaatkalender Blumen, damit Ihre Beete schön abwechslungsreich sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="801" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg" alt="Illustration eines Aussaatkalenders für Blumen mit einjährigen Blumen, zweijährigen Blumen und mehrjährigen Blumen. Die Zeiträume zur Aussaat und Ernet von Januar bis Dezember sind in grün und braun markiert." class="wp-image-22015" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen.jpg 800w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-300x300.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-150x150.jpg 150w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-768x769.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-24x24.jpg 24w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-48x48.jpg 48w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Blumen-96x96.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welches Gemüse wird zu welcher Jahreszeit ausgesät?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der beste Zeitpunkt um eigenes Gemüse anzupflanzen ist: genau jetzt. Denn es gibt zu jeder Jahreszeit Sorten, die ausgesät werden können. Selbst angebautes Gemüse ist auf jeden Fall beste Qualität und <strong>die erste Ernte macht richtig stolz</strong>. Vor allem, wenn Sie mit Kindern zusammen aussäen, pflegen und ernten ist das etwas ganz Besonderes. Umso wichtiger ist es dann, dass <strong>ambitionierte Hobbygärtner</strong> einen Pflanzkalender benutzen. Denn nur ein grüner Daumen genügt nicht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-1024x681.jpg" alt="Kind gärtnert mit Schaufeln und Gießkanne in einem Hochbeet." class="wp-image-21991" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-1024x681.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-300x199.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-768x511.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kinder-1-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© simoningate / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Keine Sorte kann das ganze Jahr über ausgesät werden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich <strong>am Aussaatkalender orientieren</strong> und herausfinden, wann Sie welche Gemüseart säen können. Viele Sorten Gemüse, aber auch manches Obst lässt sich bereits <strong>ab Februar auf der Fensterbank</strong> – am besten mit Bio-Saatgut – vorziehen. Dazu gehören unter anderem</p><ul class="wp-block-list">
<li>Sellerie</li>



<li>Lauch </li>



<li>Kohlrabi</li>



<li>Chili</li>



<li>Paprika und Peperoni</li>



<li>Salate</li>



<li>Kräuter</li>



<li>Artischocke</li>



<li>Auberginen und sogar</li>



<li>Physalis</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemüse im Frühjahr (Ende März bis Ende April)</strong></p><p class="wp-block-paragraph">So manche Sorte kann zwar im Frühling ausgesät werden, kann aber erst Richtung Sommer in die Beete ausgesetzt werden. Hier gilt es, sich gut zu informieren und den Aussaatkalender zu studieren. Ein Gewächshaus als Zwischenstation ist fürs Freiland auf jeden Fall zu empfehlen. Sie können das Gewächshaus selbst bauen, es gibt sie aber auch bereits in verschiedenen Größen zu kaufen. Für die <strong>Aussaat im Frühjahr</strong> im Garten oder auf dem Balkon empfehlen sich laut Pflanzkalender beispielsweise</p><ul class="wp-block-list">
<li>Asia-Salate</li>



<li>Karotten</li>



<li>Spinat</li>



<li>Chili</li>



<li>Paprika</li>



<li>Kartoffeln</li>



<li>Zwiebeln</li>



<li>Wurzelgemüse</li>



<li>Kräuter</li>



<li>Tomate</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Bereits draußen pflanzen lassen sich unter anderem:</p><ul class="wp-block-list">
<li>alle Kohlsorten</li>



<li>Lauch und Knoblauch</li>



<li>Salat</li>



<li>Zwiebel</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Saatgut und Pflanzen für den Sommer (ab Anfang Mai / Mitte Mai)</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Der Sommer ist die Zeit der <strong>schnell wachsenden Gemüsesorten</strong>. Und natürlich auch der Beginn der Ernte. Während der Monate im Sommer können Sie laut Pflanzkalender neben vielen Blumen unter anderem zur Aussaat bringen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gurke</li>



<li>Salat</li>



<li>Chicoree</li>



<li>Chinakohl</li>



<li>Radieschen</li>



<li>Rucola</li>



<li>Zucchini</li>



<li>Kartoffeln (ausgekeimte Saatkartoffel)</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemüsesorten im Herbst und Winter (ab Ende September bis Ende Februar)</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Selbst in den kalten Monaten lässt sich noch das ein oder andere aussäen beziehungsweise pflanzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Für die Saat im Herbst empfehlen sich unter anderem</p><ul class="wp-block-list">
<li>Asia-Salate</li>



<li>Senf</li>



<li>Rhabarber</li>



<li>Steckrüben</li>



<li>Rote Beete</li>



<li>Mangold</li>



<li>Grünkohl</li>



<li>Spinat</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="702" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg" alt="Aussaatkalender für Gemüsepflanzen von Januar bis Dezember mit farblichen Markierungen im Kalender zu Aussaat und Ernte." class="wp-image-22017" style="width:655px;height:799px" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg 575w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese-246x300.jpg 246w" sizes="auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gemuese-aussaat-kombinationen">Gemüse Aussaat Kombinationen</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie wissen nun, wann Sie am besten welches Gemüse aussäen. Doch das ist nicht die einzige Information, die Sie beachten müssen. Denn bei der Aussaat ins Freiland gilt, dass einige Gemüsesorten problemlos miteinander kombiniert werden können. Sie wachsen und gedeihen prächtig. Es gibt jedoch auch Gemüsesorten, die man nicht kombinieren sollte, weil sie dann nicht richtig wachsen und sich sozusagen gegenseitig im Weg stehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen kann ich gut im Garten zusammen pflanzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die richtigen Partner in Ihrem Beet kombinieren, dann profitieren diese voneinander. Unter anderem durch folgende Punkte:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Schädlinge bleiben fern, weil sie den Geruch der anderen Pflanzen nicht mögen</li>



<li>Empfindliche Pflanzen werden durch andere geschützt</li>



<li>Die Nährstoffe des Bodens werden sinnvoll verbraucht</li>



<li>Der Platz im Beet wird optimal genutzt</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Gemüsesorten können Sie hervorragend miteinander kombinieren</strong>:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Gurken: Bohnen, Fenchel, Knoblauch, Salat, Sellerie, Zwiebeln</li>



<li>Tomaten: Radieschen, Spinat, Rote Beete, Rettich, Karotten, Salat, Kohlsorten</li>



<li>Karotten: Knoblauch, Erbsen, Radieschen, Tomaten, Zwiebeln</li>



<li>Radieschen: Mangold, Karotten, Spinat, Tomaten</li>



<li>Kopfsalat: Bohnen, Erbsen, Gurken, Fenchel, Karotten, Rote Beete, Zwiebeln, Tomaten</li>



<li>Knoblauch: Karotten, Gurken, Rote Beete, Tomaten</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Kräuter wie Basilikum, Koriander, Rosmarin oder Pfefferminze halten Schädlinge fern. Sie sind daher eine optimale Ergänzung im gemischten Gemüsebeet. Aber auch hier sollten Sie sich im Vorfeld genauer informieren. Basilikum zum Beispiel passt gut zu Tomaten, Fenchel, Paprika oder Gurken. Von letzteren hält er sogar Mehltau fern.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Sorten sollten Sie nicht miteinander kombinieren, wenn Sie eine gute Ernte möchten:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Gurken: Tomaten, Radieschen, Rettich</li>



<li>Tomaten: Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln</li>



<li>Karotten: Kartoffeln</li>



<li>Radieschen: Gurken</li>



<li>Kopfsalat: Sellerie</li>



<li>Knoblauch: Bohnen, Erbsen und Kohlsorten</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber auch Gemüsesorten, die sich eigentlich mit jedem Nachbarn verstehen. Passend zu allem sind unter anderem der Mangold und die Zucchini.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-1024x683.jpg" alt="Gurken und Tomaten auf einem Tisch" class="wp-image-21989" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/aussaatkalender-kombinationen-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Armastas / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Aussaaterde sollte ich benutzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können bei der Aussaat und dem Keimen noch so gut darauf achten, dass die Samen bzw. die späteren Pflanzen gut miteinander harmonieren. Wenn Sie die <strong>falsche Aussaaterde</strong> verwenden, kann es trotz Beachtung des Pflanzkalenders passieren, dass das Gemüse nicht wie gewünscht wächst. Am besten verwenden Sie <strong>Bio-Saatgut</strong> und beginnen mit einer Vorkultur im Gewächshaus, an einem geschützten Platz am Balkon oder auf dem Fensterbrett. Dazu verwenden Sie am besten <strong>spezielle Anzucht Erde</strong> für Gemüse.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl der Erde sollte darauf geachtet werden, dass diese <strong>dem Bedarf der jeweiligen Pflanze, Blume beziehungsweise Gemüsesorte gerecht</strong> wird. Wichtig ist, dass in der gewählten Erde viele <strong>Nährstoffe </strong>enthalten sind und das Verhältnis zwischen Stickstoff und Sauerstoff ausgewogen ist, damit die Samen gut gedeihen und Ihnen eine reiche Ernte bringen können. Sie wissen nicht, welche Beschaffenheit der Boden in Ihrem Garten hat? Unsere Experten aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau helfen Ihnen gerne weiter.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetrieb finden &amp; kostenlos Angebote einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kostentabelle für Gartenarbeit</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Artikel/Dienstleistung</th>
<th>Beschreibung</th>
<th>Durchschnittliche Kosten</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Samen (pro Packung)</td>
<td>Verschiedene Gemüse-, Kräuter- und Blumensamen</td>
<td>1,50 € – 5,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Aussaaterde (50 L)</td>
<td>Spezielle Erde für die Anzucht von Pflanzen</td>
<td>4,00 € – 10,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Düngemittel (1 kg)</td>
<td>Organischer oder mineralischer Dünger</td>
<td>3,00 € – 8,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Gartenbau-Dienstleistungen</td>
<td>Beratung, Planung, Aussaat, Pflege</td>
<td>Abhängig vom Umfang und der Dauer der benötigten Dienstleistungen; Startpreis bei ca. 50 € pro Stunde</td>
</tr>
</tbody>
</table><p class="wp-block-paragraph">Bitte beachten Sie, dass diese Kosten je nach Region, Qualität der Materialien und Dienstleistungen variieren können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Aussaatkalender hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten, welche Gemüsesorten wann ins Freiland gesät oder gesetzt werden können. Viele Aussaatkalender geben obendrein an, wann die Ernte ansteht. Beim richtigen Säen geht es aber nicht nur ums Keimen und den optimalen Pflanz- und Erntezeitpunkt, sondern auch um die geeignete Kombination aus Pflanzensorten. Denn selbst, wenn Sie Ihr Gemüse zum richtigen Zeitpunkt pflanzen, kann es sein, dass sich die Pflänzchen nicht „vertragen“ und sich gegenseitig am Wachsen und Gedeihen hindern. Das gilt zum Beispiel für Gurken und Tomaten. Wenn Sie als Gärtner das beachten, werden Sie noch in diesem Jahr mit Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbauen und das Ergebnis des Saatguts nach der Ernte mit Appetit verspeisen können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Häufig gestellte Fragen: FAQs zum Thema Aussaat</h2><h3 class="wp-block-heading">Wann ist der beste Zeitpunkt, um Gemüse auszusäen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der beste Zeitpunkt variiert je nach Gemüsesorte. Einige, wie Salat und Spinat, können früh im Frühjahr gesät werden, während andere, wie Tomaten und Paprika, erst nach dem letzten Frost ausgesät oder ins Freiland gepflanzt werden sollten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen kann ich zusammen aussäen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Einige Pflanzen, die gut zusammenwachsen, sind Tomaten mit Basilikum, Karotten mit Zwiebeln und Gurken mit Radieschen. Diese Kombinationen können Schädlinge abwehren und die Bodennährstoffe effizient nutzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wähle ich die richtige Aussaaterde aus? </h3><p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Samen ist eine leichte, gut durchlässige Erde ideal, die reich an organischen Stoffen ist. Spezielle Anzuchterden sind oft die beste Wahl, da sie diese Bedingungen erfüllen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567">Aussaatkalender: So säen Sie zur richtigen Jahreszeit</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/urban-gardening-201816443</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenbau.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 07:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/gartenbau/?p=16443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist Urban Gardening?Urban Gardening ist privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf kleinen, oft vernachlässigten Flächen mitten in der Stadt oder auf dem eigenem Balkon. Der Schwerpunkt liegt auf sinnstiftender Tätigkeit, umweltschonender Produktion und bewusstem Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die steigende Popularität für Urban Gardening hängt mit dem Wunsch nach Selbstversorgung, dem Vegetarismus und Veganismus sowie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Was ist Urban Gardening?</h2><p class="wp-block-paragraph">Urban Gardening ist privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf kleinen, oft vernachlässigten Flächen mitten in der Stadt oder auf dem eigenem Balkon. Der Schwerpunkt liegt auf sinnstiftender Tätigkeit, umweltschonender Produktion und bewusstem Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die steigende Popularität für Urban Gardening hängt mit dem Wunsch nach Selbstversorgung, dem Vegetarismus und Veganismus sowie der erhöhten Sensibilität für Umweltbelange zusammen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Woher%20kommt%20Urban%20Gardening">Woher kommt Urban Gardening?</a></li>
<li><a href="#Wie%20funktioniert%20Urban%20Gardening">Wie funktioniert Urban Gardening?</a></li>
<li><a href="#Was%20sind%20Gemeinschaftsg%C3%A4rten">Was sind Gemeinschaftsgärten?</a></li>
<li><a href="#Urban%20Gardening%20und%20Urban%20Farming">Was ist der Unterschied zwischen Urban Gardening und Urban Farming?</a></li>
<li><a href="#Guerilla%20Gardening">Was ist Guerilla Gardening?</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image wp-image-16514">
<figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="1254" height="837" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/05/urban-gardening-1.jpg" alt="Menschen arbeiten gemeinsam in einem urbanen Dachgarten – Gemüseernte bei Sonnenschein im Gemeinschaftsgarten auf einem Stadtgebäude." class="wp-image-16514" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/05/urban-gardening-1.jpg 1254w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/05/urban-gardening-1-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/05/urban-gardening-1-768x513.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/05/urban-gardening-1-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1254px) 100vw, 1254px"><figcaption class="wp-element-caption">Beim Urban Gardening werden kleine städtische Flächen, die oft vernachlässigt wurden, zum Anbau von Pflanzen genutzt. © julief514 / istockphoto.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Kleine grüne Biotope mitten in der Stadt verbessern das Mikroklima und verschönern die triste Betonwüste vieler Großstädte. Die rasante Verbreitung des Urban Gardening ist aber auch auf den Klimawandel, die zunehmende Digitalisierung des Lebens und den mangelnden Naturzugang zurückzuführen. Des Weiteren steht der Trend im Zusammenhang mit der Sortenarmut in den Supermärkten und dem steigenden Bewusstsein für gesunde Ernährung. Urbane Gärten, neudeutsch auch City Gardens genannt, liefern Bienen ein reiches Nahrungsangebot und stärken das menschliche Verständnis für die Herkunft von Nahrungsmitteln. Neben kleinen Anbauflächen auf Hinterhöfen und Brachen kommen auch begrünte Dächer, vertikale Gärten an den Wänden und private Balkone in Frage. Gartenbau.org liefert Ihnen alle Informationen über das Anlegen von urbanen Gärten, die Wahl der geeigneten Pflanzen und die verschiedenen Formen von Urban Gardening.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Woher kommt Urban Gardening">Woher kommt Urban Gardening?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die genaue Herkunft des urbanen Gartenbaus ist nicht näher definiert, geht aber 30 bis 40 Jahre zurück. Manche Quellen nennen Kuba der späten 1980er Jahre als die Wiege für Urban Gardening: Nach dem Lieferstopp von günstigem Erdöl aus der Sowjetunion im Jahre 1989 musste der Inselstaat seine Landwirtschaft auf postfossile Bewirtschaftung umstellen, eine solche also, die unabhängig von den Energieträgern aus der Erde funktioniert wie Erdöl, Erdgas oder Kohle. Dabei spielte die urbane Landwirtschaft in dem armen kommunistischen Land eine zentrale Rolle für die Überlebensproduktion.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer möglicher – und auch wahrscheinlicherer – Ursprung für Urban Gardening wird 2000 km nördlich von Kuba vermutet, in New York der 1970er Jahre. Dort haben Anwohner vernachlässigter Stadtvierteln mit ihren politischen Initiativen „Guerilla Gardens“ und „Community Gardens“ gegen den Verfall der Städte und die Verschlechterung der Lebensbedingungen protestiert und in ihrer Nachbarschaft leerstehende Flächen in grüne Oasen verwandelt. In Deutschland gibt es seit Mitte der 1990er eine eigenständige Entwicklung in den „Interkulturellen Gärten“, in denen sich Einwanderer und Deutsche aus unterschiedlichen sozialen Schichten treffen und die Gemeinschaftsgärten in der Stadt bewirtschaften.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Wie funktioniert Urban Gardening">Wie funktioniert Urban Gardening?</h2><p class="wp-block-paragraph">Genau genommen ist urbanes Gärtnern auf öffentlichen Flächen illegal und benötigt die Zustimmung des zuständigen Grünflächenamts. Für die Erlaubnis brauchen die grünen Aktivisten ein überzeugendes Konzept und eine sichergestellte Betreuung der Gärten über einen längeren Zeitraum. Viele Kommunen unterstützen Urban-Gardening-Aktionen mit Pflanzen, Saatgut oder Gartengeräten. Damit ein Stadtgarten funktioniert, braucht er regelmäßige Pflege, deswegen sollen mögliche Kooperationspartner schon im Vorfeld der gemeinschaftlichen Aktion angesprochen und mit folgenden Fragen konfrontiert werden:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Wie weit ist der nächste Wasseranschluss entfernt?</li>



<li>Ist die anvisierte Grünfläche möglicherweise eine Hundewiese?</li>



<li>Wer übernimmt das regelmäßige Gießen?</li>



<li>Wer jätet das Unkraut?</li>



<li>Wer entfernt den Müll und Grünreste?</li>



<li>Wer übernimmt die Vertretung bei Abwesenheit?</li>



<li>Gibt es mögliche Sponsoren wie örtliche Gärtnereien (für Pflanzen), Baumärkte (für Gartengeräte), Druckereien (für Werbematerial) oder Sparkassen (für Gartenmöbel)?</li>



<li>Welche Öffentlichkeitsarbeit ist nötig, damit das City-Garden-Projekt bekannter wird?</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen eignen sich fürs Urban Gardening?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein schöner Garten lebt von seinen Pflanzen und diese müssen gut zum Standort passen, insbesondere, wenn Sie direkt in den bestehenden Boden pflanzen möchten. Dabei ist es nicht nur die Sonnenmenge entscheidend, sondern auch die Bodenqualität und die Nähe zu Bäumen und Sträuchern, die gegebenenfalls in Wurzelkonkurrenz zu den Setzlingen stehen könnten. Je nachdem, ob der Boden nährstoffreich oder nährstoffarm, lehmig oder sandig, feucht oder trocken ist und ob der Standort in der Sonne oder im Schatten steht, kommen unterschiedliche Pflanzen in Frage.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="288" height="461" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-2.jpg" alt="Nahaufnahme von frischem Kohlrabi im Gemüsegarten – junge, gesunde Pflanzen wachsen in lockerer Erde und zeigen kräftiges Blattgrün." class="wp-image-16475" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-2.jpg 288w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-2-187x300.jpg 187w" sizes="auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Urban Gardening gewinnt immer mehr an Popularität © markusspiske / Pixabay.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei Ihrer Planung müssen Sie auch das Wuchsverhalten (langsam wachsend oder wuchernd) und den notwendigen Pflanzenabstand berücksichtigen. Die meisten Gemüsearten gedeihen wunderbar in Kisten und Kübeln und brauchen gar keine Ackerfläche. Dazu gehören Kapuzinerkresse, Pflücksalate, Karotten, Radieschen, Erdbeeren, Paprika oder Tomaten, aber auch Ringelblumen, von denen die Blüten essbar sind. Raumgreifende Arten wie Zucchini, Kürbis oder Rhabarber eignen sich für Behälter und Hochbeete weniger. Wenn Sie sich alleine oder anhand von Gartenbüchern nicht trauen, eigenständig einen City Garden anzulegen, können Sie auf professionelle Hilfe zugreifen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie lege ich einen urbanen Garten an?</h2><p class="wp-block-paragraph">Je nach Standort und Flächengröße, die Ihnen fürs Urban Gardening zur Verfügung stehen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, einen urbanen Garten anzulegen. Sie können folgende Formen in Betracht ziehen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeet-anlegen-20157785">Hochbeet</a></li>



<li>Gabionen</li>



<li>Kräuterspirale</li>



<li>Kübel / Balkon</li>



<li>vertikaler Garten</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Erdnüsse aus dem Garten statt aus der Tüte Jawohl! Erdnüsse lassen sich einfach im Blumenkasten auf dem Balkon und im Topf auf der Fensterbank ziehen und zwar aus allen Erdnüssen, die nicht geröstet oder gesalzen sind. Wartezeit: 180-200 Tage. Wer Knabberzeug für einen Videoabend braucht, muss also ein halbes Jahr im Voraus planen.</div>
<div class="articleNoticeableHintBody"> </div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Hochbeet: Rückenschonende Alternative zum Acker</h3><p class="wp-block-paragraph">Als eine erhöhte Beet- beziehungsweise Anbaufläche im Garten eignet sich ein Hochbeet perfekt für die Kultivierung von Gemüse und Kräutern. Das Urban Gardening im Hochbeet ist rückenschonender als auf tiefer gelegten Flächen und bietet zudem einen guten Schutz vor Schnecken. Gemüse hat im Hochbeet auch optimale Bedingungen: Die Grünabfällen in den unteren Schichten sorgen für einen ganz natürlichen Dünger und leicht erhöhte Bodentemperatur. Die Wände des Hochbeets können aus witterungsbeständigem Holz oder Stein bestehen, unter Umständen auch aus Metall. Die Innenwände aus Holz oder Stein sollen mit Teichfolie ausgekleidet werden, um sie von der verrottenden Füllung und Feuchtigkeit zu schützen. Ein enger Maschendraht auf der gesamten Grundfläche ausbreitet verhindert das Eindringen von Wühlmäusen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image wp-image-16471">
<figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-Hochbeet-3.jpg" alt="Öffentliches Hochbeet mit geflochtenem Holzzaun direkt am Seeufer – Urban Gardening Initiative „Hochbeete für alle“ in naturnaher Umgebung mit Bergen im Hintergrund." class="wp-image-16471" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-Hochbeet-3.jpg 1200w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-Hochbeet-3-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-Hochbeet-3-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2018/04/Urban-Gardening-Hochbeet-3-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px"><figcaption class="wp-element-caption">Hochbeete sind eine beliebte Variante beim Urban Gardening © wohnblogAt / Pixabay.com</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Gabionen: Drahtgitter-Körbe zweckentfremdet</h3><p class="wp-block-paragraph">Gabionen – also die normalerweise mit Steinen befüllten Drahtkörbe – stellen eine besondere Art von Hochbeeten dar. Aus Standard-Gabionen lassen sich verschiedene Hochbeet-Arrangements errichten, wenn man einzelne Elemente zusammensteckt. Im Handel gibt es aber auch fertige Gabionen-Hochbeete, die aus einem äußeren und einem inneren Korb bestehen. In dem inneren, an den Seiten mit zusätzlichen Schutzmatten ausgelegten Korb werden Pflanzen angebaut. Der äußere lässt sich mit unterschiedlichen Materialien dekorativ befüllen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kräuterspirale: Verschiedene Klimazonen am kleinsten Raum</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Kräuterspirale ist an einem vollsonnigen Platz am besten aufgehoben, denn die meisten Kräuter brauchen viel Licht und Wärme. Damit sich die Kräuter gut entfalten können, kalkulieren Sie den Grundriss der Anlage nicht zu eng: etwa drei Meter Durchmesser sind nötig. Das untere Ende der Spirale soll dabei in Richtung Süden zeigen. Eine optimale Kräuterspirale in Ihrem Stadtgarten hat vier Zonen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>ganz unten den Nassbereich für wasserliebende Pflanzen wie Brunnenkresse, Wasserminze oder amerikanischer Kalmus</li>



<li>etwas höher die Feuchtzone für Pflanzen wie Basilikum, Bärlauch, Dill, Kerbel oder Schnittlauch</li>



<li>angrenzend den normalen Bereich für Borretsch, Kapuzinerkresse, Koriander, Minze, Petersilie, Rauke oder Zitronen-Melisse</li>



<li>die mediterrane Zone an der Spitze für Lavendel, Lorbeer, Majoran, Oregano, Rosmarin Salbei und Thymian</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Urban Gardening auf dem Balkon?</h3><p class="wp-block-paragraph">Urbane Gärten benötigen keinesfalls nur Ackerfläche: Sehr viele Gemüsearten wachsen fast genauso gut im Kübel oder Balkonkasten wie im Gemüsebeet: Erdbeeren, Karotten, Salat oder Tomaten sind dankbare Kumpanen, die sich auch mit der kleinsten Fläche begnügen. Die Töpfe und Kübel können entweder auf dem Boden stehen oder – platzsparend – am Balkongeländer hängen. Auch der kleinste Balkon kann zum urbanen Gärtnern genutzt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Vertikaler Garten: Acker an der Wand</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein vertikaler Garten ist dann eine Alternative, wenn nur ganz wenig Platz zur Verfügung steht oder aber eine hässliche Wand eine Verschönerung braucht. Als vertikaler Garten eignen sich Topftürmchen (übereinander aufgebaute Tontöpfe, von groß bis klein), Pflanzentaschen oder -treppen, umgebaute Europaletten, hängende Blumenampeln und vieles mehr.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Was sind Gemeinschaftsgärten">Was sind Gemeinschaftsgärten?</h2><p class="wp-block-paragraph">„Gemeinschaftsgärten sind gemeinschaftlich und durch freiwilliges Engagement geschaffene und betriebene Gärten, Grünanlagen und Parks mit Ausrichtung auf eine allgemeine Öffentlichkeit.“ (Marit Rosol „Gemeinschaftsgärten in Berlin“). Es ist also eine besondere Art von Urban Gardening, bei der die Gärtner gemeinsam ein Stück Land in der Stadt bewirtschaften. Die Betreiber sind Nachbarschaftsinitiativen, Vereine, politische Gruppen, Kirchen, Schulen oder Guerilla-Gärtner. Der öffentliche Zugang für Menschen mit verschiedenen Hintergründen fördert den Zusammenhalt, ermöglicht die Beteiligung am öffentlichen und politischen Leben und gibt jedem einzelnen die Möglichkeit, sich an gemeinschaftlichen Projekte zu beteiligen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-css-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Gemeinschaftsgärten</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Vorteile von Gemeinschaftsgärten sind vielfältig. Die gemeinschaftlich betriebenen Gärten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>verbessern die Grünversorgung der Quartiere und die Lebensqualität der Bewohner</li>



<li>fördern Kontakte und Kommunikation sowie die Bindung an das Quartier</li>



<li>können – anders als öffentliche Parks – individuell verändert werden</li>



<li>stellen eine sinnvolle (Zwischen-)Nutzung für Brachen dar</li>



<li>öffnen oft gesperrte Flächen für die Allgemeinheit</li>



<li>bieten Zugang zu einem Garten für Personen mit geringem Einkommen</li>



<li>erlauben eigene Entfaltung</li>



<li>tragen zur Bodenverbesserung, Grundwasserneubildung, Regenwassernutzung und Lärmschutz bei</li>



<li>bieten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum</li>



<li>fördern Umweltbildung, zeigen, wie auf ökologische Art und Weise Gemüse angebaut wird</li>



<li>reduzieren Abfall durch die Nutzung von vorhandenen Abfallmaterialien wie Holz- und Metallresten für den Bau von Zäunen, als gestalterische Elemente oder als Beeteinfassungen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Nachteile von Gemeinschaftsgärten</h3><p class="wp-block-paragraph">Negative Aspekte sind bei weitem nicht so zahlreich wie die Vorteile. Gemeinschaftsgärten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>haben in der Regel keine Elemente, die konventionelle Parks bieten, wie Wasser, Sportmöglichkeiten oder Sitzgelegenheiten</li>



<li>bieten im Gegensatz zu Privatgärten keine Privatsphäre und Ungestörtheit</li>



<li>rufen oft Unsicherheiten in Bezug auf die Nutzungserlaubnis hervor</li>



<li>sind meist nur zur Zwischennutzung bestimmt (unbefriedigend für die Menschen und nicht förderlich für einen Garten, der ja von der Kontinuität der Bearbeitung einer Fläche lebt)</li>



<li>entwickeln sich manchmal auch zu Slums</li>



<li>leiden unter fehlender Öko-Aufklärung (in einigen Projekten kommen auch Chemikalien als Pestizide oder Dünger zum Einsatz)</li>



<li>sind von Zerstörungen und Diebstahl betroffen</li>



<li>stellen eine große Herausforderung an die interne Organisation der Projekte dar</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead"> </div>
<div class="articleNoticeableHintBody">
<h3>Wie und wo finde ich Gemeinschaftsgärten in meiner Stadt?</h3>
<p>Der Trend zum Urban Gardening nimmt immer größere Ausmaße an und auch die Beschaffung nötiger Informationen wird leichter. Bei Interesse können Sie das zuständige Grünflächenamt kontaktieren oder sich im Netz kundig machen. Mittlerweile gibt es einige Webseiten, die die Standorte für Gemeinschaftsgärten in Ihrer Stadt zusammentragen, unter anderem:<br><strong>Bee careful:</strong> <a title="Urban Gardening in Deutschland" href="http://www.bee-careful.com/de/initiative/urban-gardening-deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Urban Gardening in Deutschland</a><br><strong>Ecowoman:</strong> <a title="Nachhaltige Garten-Oasen in deutschen Städten" href="http://www.ecowoman.de/24-natur-umwelt/4221-urban-gardening-ist-ein-trend-der-staedte-in-nachhaltige-oasen-verzaubert" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachhaltige Oasen in deutschen Städten</a></p>
</div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Urban Gardening und Urban Farming">Was ist der Unterschied zwischen Urban Gardening und Urban Farming?</h2><p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Begriffe „Urban Gardening“ und „Urban Farming“ manchmal synonym verwendet werden, gibt es einen entscheidenden Unterschied in der Größenordnung und der Zielsetzung: Urbanes Gärtnern wird von einzelnen Einwohnern betrieben und dient der Selbstversorgung. Urban Farming – zu Deutsch urbane Landwirtschaft – ist dagegen kommerziell ausgelegt und soll landwirtschaftliche Erzeugnisse an die gesamte Bevölkerung liefern. Die Popularität beider Anbauformen im städtischen Raum wächst.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Guerilla Gardening">Was ist Guerilla Gardening?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Urban Gardening politisch wird, heißt es Guerilla Gardening. Es geht dabei um eigenmächtiges – also nicht erlaubtes – Begrünen von brachliegenden Flächen aus Protest gegen einen meist mächtigen Gegner. Das Wort „Guerilla“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet nichts anderes als „Kleinkrieg“. So tragen die verdeckten Aktionen von grünen Aktivisten auch den Charakter eines Schnellangriffs. Ganz nach den Prinzipien eines Guerillakriegs werden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion möglichst schnell möglichst viele Flächen begrünt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Der Siegeszug von Urban Gardening in den deutschen Städten – und auch die Zunahme an Urban Farming-Angeboten – lassen vermuten, dass der Trend zum städtischen Gärtnern kein kurzer Hype bleibt. Als Gegenentwicklung zur Naturentfremdung, Digitalisierung, Gentrifizierung und auch zu Fastfood und Convenience-Produkten hat Urban Gardening alle Chancen, eine langfristige Bewegung mit nachhaltigen Konsequenzen zu werden.</div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2>Häufig gestellte Fragen: FAQs zum Thema Urban Gardening</h2><h3>Was ist Urban Gardening?</h3><p>Urban Gardening ist das Gärtnern in städtischen Bereichen. Es wird genutzt, um auf begrenztem Raum wie Balkonen, Dachterrassen und kleinen Gärten Pflanzen anzubauen. Dies fördert urbane Nahrungsmittelproduktion und die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit.</p><h3>Wie kann ich mit Urban Gardening beginnen?</h3><p>Beginnen Sie mit der Wahl des Standorts und der Pflanzengefäße. Wählen Sie pflegeleichte Pflanzen, die zu den Licht- und Klimabedingungen passen. Informieren Sie sich über die spezifischen Bedürfnisse der Pflanzen und nutzen Sie natürliche Düngung durch Kompost.</p><h3>Welche Pflanzen eignen sich für Urban Gardening?</h3><p>Robuste, platzsparende Pflanzen wie verschiedene Kräuter, Gemüsearten und essbare Blumen eignen sich besonders. Wählen Sie Pflanzen, die in Töpfen oder Hochbeeten gut wachsen und beachten Sie die jeweiligen Licht- und Wasserbedürfnisse.</p><h3>Kann Urban Gardening auch auf dem Balkon oder der Terrasse umgesetzt werden?</h3><p>Ja, Urban Gardening ist ideal für Balkone und Terrassen. Nutzen Sie platzsparende Lösungen wie Balkonkästen und achten Sie auf eine gute Wasserzufuhr und Drainage, um Staunässe zu vermeiden.</p><h3>Welche Materialien benötige ich für Urban Gardening?</h3><p>Grundlegende Gartengeräte wie Schaufel und Gießkanne, Pflanzgefäße, hochwertige Erde und die gewählten Pflanzen oder Samen sind notwendig. Optional können ein Gewächshaus oder Bewässerungssystem die Gartenarbeit erleichtern.</p>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/urban-gardening-201816443">Trend Urban Gardening: Gärtnern inmitten der Stadt</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/waldgarten-anlegen-201816484</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 09:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/gartenbau/?p=16484</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Garten im Waldstil ahmt ein natürliches Ökosystem nach. Daher wird er auch als Permakultur bezeichnet. Ein Permakultur-Waldgarten regeneriert sich, wenn er richtig angelegt ist, von selbst und macht relativ wenig Arbeit. Wenn man ihn richtig aufbaut, braucht er lediglich zu Beginn und in extremen Trockenzeiten eine Bewässerung. Durch die Bearbeitung des Bodens und die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ein Garten im Waldstil ahmt ein natürliches Ökosystem nach. Daher wird er auch als Permakultur bezeichnet. Ein Permakultur-Waldgarten regeneriert sich, wenn er richtig angelegt ist, von selbst und macht relativ wenig Arbeit. Wenn man ihn richtig aufbaut, braucht er lediglich zu Beginn und in extremen Trockenzeiten eine Bewässerung. Durch die Bearbeitung des Bodens und die richtige Zusammensetzung der Pflanzen speichert der Waldgarten nämlich deutlich besser Wasser als ein gängiger Garten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#definition">Definition</a></li>
    <li><a href="#planung">Planung</a></li>
    <li><a href="#pflanzen">Pflanzen</a></li>
    <li><a href="#vorteile-und-nachteile">Vor- und Nachteile</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Ziel eines Waldgartens ist es, die Natur so echt wie möglich nachzubilden.</li>



<li>Um ihn richtig aufzubauen, arbeiten Sie in verschiedenen Schichten.</li>



<li>Sie müssen auf Blumen nicht zwangsläufig verzichten.</li>



<li>Bis der Garten seine optimale Form erreicht hat, dauert es Jahre.</li>



<li>Der Waldgarten benötigt kaum einer Pflege und eignet sich daher auch gut für ältere Menschen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="definition">Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei einem eigenen Waldgarten wird ein echter Wald imitiert, sozusagen ein kleiner Wald durch Ihre Hand geschaffen. Das bedeutet natürlich, dass Sie ihn statt mit Gemüse und Blumen vor allem mit Bäumen und Sträuchern gestalten. <strong></strong></p><h3 class="wp-block-heading">Thema Waldgarten: Wie gehe ich bei der Gestaltung am besten vor?</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie durch einen echten Wald spazieren, werden Sie feststellen, dass dieser nicht nur aus Bäumen besteht. Sie sind zwar Hauptbestandteil, ragen weit nach oben und verleihen ihm seinen ganz eigenen Charme. Am Boden aber befinden sich verschiedene Bodendecker wie <strong>Moos, Kraut und Farne, </strong>in der mittleren Ebene sind <strong>verschiedene Sträucher wie beispielsweise Brombeer-, Blaubeer- oder Himbeersträucher</strong>.</p><p class="wp-block-paragraph">All diese Pflanzenarten haben ihre individuellen „Aufgaben“ und sorgen auf diese Weise dafür, auch den Tieren ein optimales Zuhause zu bieten. Wenn Sie in Ihrem eigenen Garten eine solche Atmosphäre imitieren möchten, sollten Sie entsprechend vorgehen und auf typische Waldpflanzen setzen. Ein paar <strong>bunte Blumen</strong> können Sie natürlich trotzdem pflanzen. Sie runden das Konzept ab, sind jedoch nicht unbedingt nötig.</p><h3 class="wp-block-heading">Was muss ich beim Anlegen besonders beachten?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Bodenbeschaffenheit (PH-Wert)</li>



<li>Sonneneinfluss und Schattenplätze</li>



<li>Wasserstellen</li>



<li>Pflanzenauswahl</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Damit der Waldgarten einem echten Wald so ähnlich wie möglich ist, können Sie sich an diesem optimal orientieren. Der erste Schritt bei der Gartengestaltung sollte darin bestehen, herauszufinden, welche <strong>Beschaffenheit der Boden</strong> hat. Einige Baumarten wachsen beispielsweise auf sandigem Boden, während andere einen kernigeren Boden benötigen. Ebenso sollten Sie sich informieren, welche Pflanzen miteinander harmonieren. Grundsätzlich ist es ratsam, erst die Bäume zu pflanzen und danach Sträucher und Bodendecker zu integrieren. Hierbei sollten Sie auf <strong>mehrjährige Pflanzen</strong> setzen und einjährige Pflanzen höchstens hier und da „einstreuen“. In einen Waldgarten lassen sich übrigens wunderbar kleine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartenteich-20146580">Gartenteiche</a> einplanen.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Unser Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Befinden sich in Ihrem Garten bereits Bäume, Sträucher oder Stauden, überlegen Sie sich am besten, wie diese in den geplanten Waldgarten integriert werden können.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="planung">Planung</h2><p class="wp-block-paragraph">Achten Sie bei der Planung vor allem auf die Lichtverhältnisse. Während einige Pflanzen nur bei Halbschatten wachsen, mögen andere einen Vollschatten oder bevorzugen einen lichten Schatten. Ihr Ziel sollte es sein, sämtliche Pflanzen derart zu integrieren, dass sie sich gegenseitig unterstützen und Sie Ihr kleines „Privatwäldchen“ später kaum noch pflegen müssen. Zur Orientierung und als <strong>Inspiration</strong> kann durchaus auch ein <strong>Spaziergang durch einen „echten“ natürlichen Wald</strong> dienen.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Um wirklich als Wald zu gelten, muss eine Fläche mindestens einen halben Hektar aufweisen. Zusätzlich muss mindestens die Hälfte der Fläche von Baumkronen überdeckt sein, das schreibt das Bundeswaldgesetz vor.</div></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Mindestgröße wird für einen Waldgarten gebraucht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Da es sich um einen Garten handelt, der die natürlichen Bedingungen eines Waldes nachahmt, ist die Größe nicht wirklich relevant. Aber natürlich braucht es schon ein paar schöne große Bäume für die korrekte Umsetzung und die brauchen zumindest ein bisschen Platz. 150 Quadratmeter, besser noch 200 Quadratmeter, sind mindestens empfehlenswert. Je mehr <strong>Wege, Lichtungen und Bäume</strong> sie einplanen, desto größer muss natürlich das zur Verfügung stehende Grundstück sein. Wenn Sie allerdings zum Beispiel mit Obstbäumen arbeiten, kommen Sie mit einer kleinen Fläche auch gut aus.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Fachbetriebe kostenlos anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="pflanzen">Pflanzen</h2><p class="wp-block-paragraph">Die große Herausforderung ist es, den Waldgarten so anzulegen, dass sich die unterschiedlichen Pflanzen perfekt ergänzen und sich keinesfalls behindern. Wichtig ist vor allem, dass Sie in Schichten, sozusagen in Stockwerken, arbeiten.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit den verschiedenen Schichten erreichen Sie, wenn Sie richtig kombinieren und ein bisschen Zeit mitbringen, eine Permakultur.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was ist eine Permakultur?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bei der Permakultur handelt es sich um eine Anbaumethode, bei der Sie ein Ökosystem gestalten, das sich selbst erhalten kann. Sie sparen dadurch Gießwasser und investieren sozusagen als Permakultur-Designer in einen Garten der Zukunft.</div></div><h3 class="wp-block-heading">An welche Schichten muss ich bei der Anlage eines solchen Gartens denken?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>Wurzelschicht: Die Wurzelschicht ist sozusagen das Fundament. Hier leben vor allem Regenwürmer und Tausendfüßler. Wird es kalt, verziehen sich auch andere Tiere in die schützende Schicht. Viele Kleinorganismen sorgen dafür, dass der Boden immer gut durchgearbeitet wird. Auch Mäuse graben hier ihre Gänge. </li>



<li>Krautschicht: Die Krautschicht besteht vor allem aus Moosen, Farnen, Kraut und Gräsern. Sie sind Heimat für zahlreiche Insekten, Käfer und Schnecken und bieten unter anderem Igeln eine gute Nahrungsquelle. </li>



<li>Strauchschicht: Die Strauchschicht geht in etwa bis zu einem Meter Höhe. sie besteht vor allem aus hohen Gräsern, Stauden und Beerensträuchern, aber auch aus Kletterpflanzen. Hier tummeln sich zum Beispiel Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. </li>



<li>Baumschicht: Hohe Bäume, auch Kronenschicht genannt, bilden das Dach. Sie spenden Schatten und sind Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. </li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Tipp:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sie dürfen beim Anlegen ruhig ein bisschen kreativ sein und Ihren kleinen Wald zum Beispiel mit Nussbäumen, Obstbäumen oder Gemüsearten ergänzen. Dabei müssen Sie lediglich darauf achten, dass die jeweiligen Pflanzen zu den Bedingungen passen und miteinander harmonieren.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/06/waldgarten-boden.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/06/waldgarten-boden-1024x768.jpg" alt="Waldboden mit Farn und Pilzen" class="wp-image-22343" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/06/waldgarten-boden-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/06/waldgarten-boden-300x225.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/06/waldgarten-boden-768x576.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/06/waldgarten-boden.jpg 1183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© avstraliavasin – istockphoto.com</figcaption></figure><h3 class="wp-block-heading">Welche Grünpflanzen eignen sich für einen Waldgarten? </h3><p class="wp-block-paragraph">Am besten entscheiden Sie sich beim Anlegen für einheimische Pflanzen. Denn diese fördern die Artenvielfalt, füttern die heimischen Tiere und eignen sich zudem für das Klima, das hierzulande herrscht.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Baumarten</strong></li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Buche, Birke, Fichte, Kastanie, aber auch Walnuss oder Kirsche</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Strauchsorten</strong></li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Wildrose, Haselnuss, Brombeere, Himbeere, Heidelbeere, aber auch Efeu – denn dieser ist nicht nur immergrün, seine Blüten sind bei Bienen ganz besonders beliebt und seine Beeren bieten ganzjährig Futter für zahlreiche Vogelarten.</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bodendecker</strong></li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Lupine, Waldmeister, Fingerhut, Erdbeere, Farn, Hortensie, Buschwindröschen, Moos, Kapuzinerkresse, Bärlauch, Maiglöckchen</p><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wichtig!</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie auf die Bodendecker-Schicht verzichten, sollten Sie den Boden mulchen. Dabei bringen Sie organisches Material wie Laubreste oder eine Schicht aus Kompost als oberste Bodenschicht auf und sorgen so für optimale Nährstoffversorgung. Hierdurch kann die Sonne dem Boden kaum Feuchtigkeit entziehen, was für das Wachstum der Pflanzen extrem wichtig ist.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="vorteile-und-nachteile">Vor- und Nachteile</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Garten hat so gut wie keine Nachteile. Sie müssen lediglich ein bisschen Zeit und Geduld mitbringen, bis die Bäume und Sträucher die gewünschte Größe haben.</p><h3 class="wp-block-heading">Vorteile</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein entsprechend der Waldatmosphäre aufgebauter Garten bietet die pure Erholung und spendet im Sommer <strong>angenehmen Schatten</strong>. Außerdem fördern Sie durch die Verwendung einheimischer Pflanzen die Artenvielfalt. Verschiedene Vögel und Insekten, insbesondere Bienen, werden Ihren Waldgarten lieben. Verwenden Sie gleichzeitig Obst- und Nussbäume sowie Beerensträucher, bietet Ihnen der Waldgarten jedes Jahr zusätzlich eine ertragsreiche Ernte. Man spricht hier von <strong>„Essbaren Waldgärten“. </strong>Gerade ein solcher Food Forest, der oft von kleineren Bäumen wie Apfelbäumen lebt, braucht auch noch mal deutlich weniger Platz und lässt sich bereits in einem kleinen Garten gut umsetzen.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Pflegeaufwand eines Waldgartens ist sehr gering, denn Permakultur „reguliert“ sich wie in der Natur auch nahezu vollständig selbst. Dies bedeutet, dass kaum Dünger benötigt wird und sie auch nur selten gießen müssen. Lediglich in den ersten Jahren, nach dem Pflanzen der jungen Bäume, müssen diese gelegentlich zurückgeschnitten und unterstützt werden, um die passende Form zu erhalten.</p><h3 class="wp-block-heading">Nachteile </h3><p class="wp-block-paragraph">Nachteile hat eine Permakultur kaum. Das einzige, was sich hier sagen lässt, ist, dass sie erst dann richtig funktioniert, wenn die gepflanzten Bäume die entsprechende Größe erreicht haben. Wer nicht warten möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen und ältere Bäume kaufen. Oder bereits bestehenden Baumbestand integrieren. </p><h3 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile eines Waldgartens in der Übersicht:</h3><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>durch Verwendung einheimischer Pflanzen kann die Artenvielfalt gefördert werden</td>
<td>die Bäume brauchen ausreichend Zeit, um die gewünschte Größe zu erreichen</td>
</tr>
<tr>
<td>alle Pflanzen haben ihre eigenen Vorteile: Bäume spenden Schatten, Bodendecker vermeiden Erosionen und Beerensträucher bieten leckere Beeren sowie Nahrung für Bienen und Schmetterlinge</td>
<td>wenn Sie bereits größere Bäume kaufen, wird es ziemlich teuer</td>
</tr>
<tr>
<td>Sie müssen kaum in die Permakultur eingreifen, da der Wald sich selbst „reguliert“</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>geringe Pflege</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>keine Düngemittel notwendig</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>sehr guter Sicht-, Hitze- und Lärmschutz</td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt kostenlos Angebote von Experten einholen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Waldgarten ist die perfekte Alternative zu einem Gemüse- oder Blumengarten, denn er spendet Schatten und gibt einheimischen Tieren, Vögeln und Insekten die Möglichkeit, einen neuen Lebensraum zu erobern. Außerdem eignet er sich hervorragend als Sicht- und Lärmschutz. Es dauert jedoch einige Jahre, bis die Pflanzen groß genug sind, um den Charme eines echten Waldes zu erreichen. Dann allerdings kann ein auf diese Art aufgebautes Ökosystem fast ohne das Zutun des Menschen bestehen. Sie haben also damit einen Garten, der dem Menschen nicht nur Hitzeschutz bietet, sondern der auch besonders pflegeleicht ist. Eine gute Idee gerade auch für Menschen, die das ganze Jahr über wenig Zeit für Ihren Garten haben oder für ältere Menschen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/waldgarten-anlegen-201816484">Waldgarten anlegen: Permakultur im eigenen Garten</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/permakultur-garten-201816217</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenbau.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 11:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/gartenbau/?p=16217</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Anbau von Permakulturen als nachhaltige, ökologische Variante zu den Monokulturen wird nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Gartenbau immer beliebter. Erfahren Sie auf Gartenbau.org, was eine Permakultur so lohnenswert macht und wie Sie sie am besten in Ihrem Garten umsetzen. Inhaltsverzeichnis Merkmale einer Permakultur Der eigene Naturgarten Anbauvarianten für die Permakultur Fazit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Anbau von Permakulturen als nachhaltige, ökologische Variante zu den Monokulturen wird nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Gartenbau immer beliebter. Erfahren Sie auf Gartenbau.org, was eine Permakultur so lohnenswert macht und wie Sie sie am besten in Ihrem Garten umsetzen.</strong></p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Merkmale%20einer%20Permakultur">Merkmale einer Permakultur</a></li>
<li><a href="#Der%20eigene%20Naturgarten">Der eigene Naturgarten</a></li>
<li><a href="#Anbauvarianten%20f%C3%BCr%20die%20Permakultur">Anbauvarianten für die Permakultur</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Die Permakultur ist nicht nur ein Liebesbeweis an die Natur, sondern unterstützt unsere Umwelt durch ihre Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Höhere Ernteerträge durch Mischkulturen und kreative Anbaumöglichkeiten sind nur einige Vorteile, die der Naturgarten zu bieten hat. Erfahren sie im Folgenden, wie Sie Ihre eigenen Beete nach dem Prinzip der Permakultur anbauen und effizient nutzen können.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Merkmale einer Permakultur">Was die Permakultur auszeichnet</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Begriff und das Konzept wurden in den 70er Jahren von Bill Mollison und seinem Schüler David Holmgren geprägt und entwickelt. Permakultur leitet sich von permanent (dauerhaft) und agriculture (Landwirtschaft) ab und steht somit für die Idee einer beständigen und nachhaltigen Landwirtschaft. Ganz im Sinne der Natur sollen geschlossene Stoffkreisläufe Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Einzeller schaffen, die sich selbst erhalten. Anders als bei Monokulturen werden bei der Permakultur viele verschiedene Nutzpflanzen, aber auch Blumen und andere Gewächse harmonisch zusammen angepflanzt. Zwiebeln werden beispielsweise neben Salat angebaut, um durch ihren Geruch den Salat vor Schädlingen zu schützen. Durch die Mischkultur siedeln sich zahlreiche Insekten, Nützlinge und Bestäuber im Beet an, die für die natürliche Bestäubung und Eingrenzung der Schädlinge sorgen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Mollison definierte 12 Prinzipien einer Permakultur, die dessen Eigenschaften und Konzept effizient zusammenfassen. Diese können Sie <a title="Lesen Sie die 12 Prinzipien nach." href="http://www.permakultur.farm/permakultur-prinzipien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf dieser Website</a> nachlesen.</div>
</div><h2 class="wp-block-heading" id="Der eigene Naturgarten">Wie Sie eine Permakultur im eigenen Garten anlegen</h2><p class="wp-block-paragraph">Verabschieden Sie sich von eckigen Rasenflächen, eingezäunten Beeten und Wegen und lassen Sie der Natur ihren freien Lauf. Jeder Garten oder Kleingarten kann mit einer guten Planung in <a title="Erfahren Sie mehr zum Anlegen eines Naturgartens." href="https://www.gartenbau.org/magazin/naturgarten-anlegen-201716059">einen schönen Naturgarten umgewandelt</a> werden. Planen Sie eine Permakultur in Ihrem Garten umzusetzen, so werden Sie auf kleinem Raum Ökosysteme aus mehrjährigen und sich selbst vermehrenden einjährigen Pflanzen erschaffen.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Anbau von Mischkulturen ist nicht nur natürlich, sondern fördert auch einen höheren Ertrag. Ganz nach den Leitsätzen der Permakultur sollten Sie Ihren Garten und das Gelände gut beobachten, um den Lichteinfall, Schattenflächen, Bodenzusammensetzung und windgeschützte Bereiche zu analysieren. Vom groben Muster bis zum Detail sollte der Anbau der neuen Permakultur geplant werden. Nutzen Sie die Möglichkeit der energieeffizienten Zonierung, um Ihre Permakultur zu planen. Hierbei teilen Sie Ihren Garten in vorbestimmte Zonen ein und optimieren so zum Beispiel die zurückzulegenden Wege:</p><ul class="wp-block-list">
<li>In der Zone 1, die um Ihren Wohnbereich liegt, bietet es sich an Pflanzen mit intensivem Pflegebedürfnis oder regelmäßiger Nutzung anzubauen (Kräuter oder Feingemüse).</li>



<li>In Zone 2 und 3 pflanzen Sie dann einen Gemüsegarten mit wenig intensiver Pflege und Nutzung, sowie Kartoffeln oder Getreide an.</li>



<li>In den Außenzonen können nun Wildwiesen oder Obstbäume angebaut werden.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><a title="Lassen Sie sich vom Fachmann beraten." href="https://www.gartenbau.org/angebote?url_referrer_type=article">Ihr Fachmann</a> kann Ihnen bei der Konzeption Ihrer Permakultur beratend zur Seite stehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Die Pflege der Permakultur</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei der Pflege des Naturgartens wird auf Kunstdünger verzichtet und alle Arbeiten werden per Hand ausgeführt. Ein professioneller Gärtner kann Ihnen unterstützend unter die Arme greifen bei der <a title="Erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten einzigartig machen." href="https://www.gartenbau.org/magazin/gartengestaltung-20111500">Gartengestaltung</a> und -pflege. Nachhaltigkeit und die Nutzung natürlicher Energieressourcen sind wichtige Prinzipien der Bewirtschaftung einer Permakultur. Sie können beispielsweise Regenwasser sammeln und zum Gießen verwenden. Anstatt selber umzugraben, lassen Sie die Würmer ihre natürliche Arbeit machen. Enge Bodenbepflanzungen schützen nicht nur vor dem Austrocknen und halten die Bodentemperatur stabil, sondern auch das leidige Unkraut hat weniger Wuchsfläche, wodurch Sie wieder Energie und Zeit sparen. Müssen Sie doch einmal Unkraut jäten, dann können Sie die ausgerissenen Pflanzen wieder auf die Beete verteilen und zum Mulchen nutzen. Das organische Material dient Insekten und Würmern als Nahrung und versorgt letztendlich auch den Boden mit Nährstoffen.</p><h3 class="wp-block-heading">Die richtige Pflanzenwahl</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei der Wahl der Pflanzen sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt; je vielfältiger und abwechslungsreicher, je besser. Insbesondere Gemüse ist ein Muss für den Anbau einer Permakultur. Sie haben die Qual der Wahl sich zwischen verschiedenen Gemüsesorten, <strong>Obstbäumen</strong>, Beerensträuchern, Getreiden, Obststräuchern, Tief- und Flachwurzlern, Knollengewächsen, Stauden, Schlingpflanzen, Luftstickstoffbindern und Kräutern zu entscheiden. Sammeln Sie im Sommer Samen von Wildblumen und Wildkräutern und säen Sie diese im nächsten Jahr aus. Damit Sie die Samen Ihres Gemüses auch im nächsten Jahr zur Aussaat nutzen können, achten Sie beim Kauf auf historische Gemüsesorten und vermeiden Sie <a title="Was das genau ist, können Sie hier nachlesen." href="https://www.beetfreunde.de/sind-eigentlich-f1-hybride/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sogenannte F1-Hybride</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Anbauvarianten für die Permakultur">Wie Sie Ihre Permakultur in Ihrem Garten individuell gestalten können.</h2><p class="wp-block-paragraph">Der Naturgarten bieten Ihnen viele Möglichkeiten, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Sie können zwischen verschiedenen Beet- und Anbautypen wählen, um aus Ihrem Kleingarten eine fruchtbare, individuelle Oase zu machen.</p><h3 class="wp-block-heading">Das Hügelbeet</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Hügelbeet stellt die dichte Bepflanzung eines Hügels mit allen möglichen Pflanzen dar. Das innere des Hügels ist infolgedessen stark verwurzelt und mit Bakterien und Würmern angereichert. Dadurch entsteht ein internes Mikroklima, der Hügel ist gegen Witterungen geschützt und wird nach jeder Ernte fruchtbarer. Bei der Wahl des Standortes sollte auf genügend Sonneneinstrahlung geachtet werden, da vor allem wärmeliebendes Gemüse und Starkzehrer viel Sonnenlicht benötigen. Nachdem eine ausgewählte Fläche vom Grad befreit wurde, schichten Sie totes Holzmaterial auf und bedecken dieses mit den zuvor entfernten Grasstücken. Daraufhin wird ein Gemisch aus Laub und Kompost verstreut und ein Gemisch aus Gartenerde und Komposterde aufgeschüttet. Am Ende wird eine Mulchschicht, also Heu oder frischer Rasenschnitt auf dem Hügel verteilt. Der Hügel kann beliebig groß und auch als Spirale oder Halbkreis geformt werden. Der Fantasie des Gärtners sind hier keine Grenzen gesetzt. Mehr dazu erfahren Sie <a title="Hier geht's zu unserem Artikel über das Hügelbeet." href="https://www.gartenbau.org/magazin/huegelbeet-20113132">hier</a>.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Beim Hügelbeet sollte im ersten Jahr aufgrund des hohen Nährstoffgehalts starkzehrende Pflanzen angebaut werden wie die Tomate, Zucchini, Kürbis, Paprika oder Kartoffel. Danach können Sie analog im zweiten Jahr Mittelzehrer und im dritten Jahr schwachzehrende Pflanzen einpflanzen. Ein kleines Beet sollte dann umgesetzt werden.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Das Hochbeet</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch das <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeet-anlegen-20157785">Hochbeet</a> kann ansatzweise als Permakultur funktionieren und dessen Zielsetzungen umgesetzt werden. <a title="Gartenbau.org über die Bepflanzung eines Hochbeetes." href="https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeete-bepflanzen-20159255">Grundsätzlich kann jede Pflanze für ein Hochbeet geeignet sein</a>. Gärtner empfehlen zum Beispiel Etagenzwiebeln, Feldsalat, Knoblauch, Kürbis, Wildtomaten oder Ringelblumen. Sie müssen Ihre Auswahl an ihrem bestimmten Standort beobachten, um herauszufinden, ob die Pflanzen sich dort wohlfühlen. Ein Hochbeet erfordert generell nur wenig Pflege. Wie beim Hügelbeet muss gelegentlich Unkraut gezogen und als Mulchschicht angelegt werden. Damit Sie eine gute Durchwurzelung erzielen, sollte das Hochbeet gerade in den warmen Jahreszeiten regelmäßig gut bewässert werden.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Gartenbau.org erläutert, <a title="Hier geht's zum Artikel." href="https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeet-anlegen-20157785">was beim Anlegen eines Hochbeetes beachtet werden muss</a>.</div>
</div><h3 class="wp-block-heading">Das Gewächshaus</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip der Permakultur ist auch für die <a title="Einen Überblick über verschiedene Gewächshäuser erhalten Sie in diesem Beitrag." href="https://www.gartenbau.org/magazin/gewaechshaus-bauen-20124120">verschiedenen Typen von Gewächshäusern</a> anwendbar. Das Erdgewächshaus, welches teilweise unterirdisch gebaut wird, ermöglicht Ihnen die Wärme und den Schutz der Erde zu nutzen. Auch im Winter bleiben die Temperaturen hier über 0°C, so dass Sie dieses frostfreie Gewächshaus nachhaltig für die Pflanzenvorzucht, Saisonverlängerung oder die Winterernte nutzen können. Auch ein Folientunnel kann als Naturgarten gestaltet werden, um ganzjährlich Salat und Kräuter anzubauen. Zwischen den Hauptkulturen wie Paprika und Tomate sollten immer Nebenkulturen für die Vielfalt gepflanzt werden wie Möhren oder Ackerbohnen.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Sie können den Naturgarten auch in abgewandelter Form auf Ihren Balkon bringen. Bestücken Sie verschieden große Blumenkästen mit verschiedenen Gemüsen und Kräutern. Nutzen Sie hochrankende Sorten, um den begrenzten Platz effizient zu nutzen oder machen Sie Gebrauch von Insektenhotels und fördern Sie die natürliche Bestäubung.</div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Die Entscheidung für eine Permakultur bringt neben höheren Ernteerträgen viele weitere Vorteile. Durch das Prinzip der Ressourcennachhaltigkeit sparen Sie Energie und unterstützen unsere Umwelt. Der Anbau von Mischkulturen bietet Ihnen nicht nur eine größere Auswahl an Obst und Gemüse, sondern ermöglicht der Flora und Fauna auch die Bildung eines eigenen Stoffkreislaufes. Außerdem ermöglicht der Naturgarten eine Vielzahl an Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung.</div>
</div>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/permakultur-garten-201816217">Die Permakultur für den eigenen Garten: So geht’s!</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeet-anlegen-20157785</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 09:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nutzgarten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/gartenbau/?p=7785</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hochbeete erobern zunehmend Gärten und Balkone. Ihre Popularität ist kein Zufall: Neben einer ergonomischen Arbeitshöhe und einer verbesserten Bodenkontrolle bieten sie eine effektive Methode, um Gemüse und Kräuter in städtischen oder beengten Räumen anzubauen. Es besteht aus mehreren Schichten – mit Steinen, Ästen und Erde. Eine solche Befüllung garantiert eine gute Versorgung mit wertvollen Nährstoffen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Hochbeete erobern zunehmend Gärten und Balkone. Ihre Popularität ist kein Zufall: Neben einer ergonomischen Arbeitshöhe und einer verbesserten Bodenkontrolle bieten sie eine effektive Methode, um Gemüse und Kräuter in städtischen oder beengten Räumen anzubauen. Es besteht aus mehreren Schichten – mit Steinen, Ästen und Erde. Eine solche Befüllung garantiert eine gute Versorgung mit wertvollen Nährstoffen und sorgt dafür, dass die für gutes Wachstum genauso notwendigen Mikroorganismen sich wohl fühlen. Die komfortable Arbeitshöhe, der kontrollierte Bodenaufbau und die gute Drainage sind nur einige der Vorteile, die ein solches Beet liefert. Von der Vorbereitung des Standorts über Aufbau und Bepflanzung bis hin zu Dünger und Pflege gibt es allerdings einiges zu beachten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Sie ein Hochbeet anlegen, sollten Sie den Standort mit Bedacht wählen. Zum einen müssen Sie es gut erreichen können, zum anderen ist die Nord-Süd-Richtung optimal. </li>



<li>Ein Hochbeet wird in Schichten befüllt. Die unteren Schichten bestehen aus schwerer zersetzbarem Material wie Ästen und gröberem Holz, die nächsten Schichten aus Laub, Grasschnitt und Kompost und die oberste Schicht ist erst Pflanzerde. </li>



<li>Beim Düngen sollten Sie auf einen biologischen Dünger zurückgreifen wie zum Beispiel frische Schafwolle, mit der Sie die  vorletzte Schicht füllen können. So düngen Sie organisch und halten gleichzeitig Wühlmäuse von unten fern. </li>



<li>Was Sie pflanzen, bleibt Ihnen überlassen. Selbst Blumen können angesät werden. In der Regel aber werden es Gemüse und Kräuter sein.</li>



<li>Die Hochbeet-Kosten sind in ihrer Spanne sehr unterschiedlich – je nachdem, wie viel Eigenleistung Sie erbringen und ob Ihr Hochbeet aus Metall, edlem Holz oder aus Paletten gebaut sein soll. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Hochbeet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um eine erhöhte Pflanzen-Anbaustruktur, die aus einem Rahmen besteht, den Sie mit Holz, Kompost, Erde und anderen Materialien füllen. Der Rahmen kann aus Holz, Stein, oder Kunststoff gefertigt sein und ist in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Die meisten Hochbeet-Arten sind aus Holz oder Steinen, aber auch Recycling-Material kann zum Einsatz kommen. Typischerweise handelt es sich um einen rechteckigen Rahmen, aber auch quadratische oder sogar runde Varianten gibt es. Ob Sie sich Ihre individuelle Hochbeetvariante zum Bepflanzen selbst bauen, einen fertigen Bausatz im Fachhandel kaufen oder das Ganze gleich von einem Fachmann professionell aufbauen lassen, das bleibt natürlich Ihnen und Ihren finanziellen Möglichkeiten überlassen. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein Hochbeet bietet eine ganze Reihe an Vorteilen, die es zu einer attraktiven und praktischen Option für alle Hobbygärtner macht. Denn, wenn Sie es richtig anlegen und aufbauen, dann ist es auf einfache Art und Weise möglich, zum Beispiel gesunde Gemüsepflanzen hochzuziehen und eine reiche Ernte zu erzielen, während Sie gleichzeitig die Gartenarbeit komfortabler und effizienter gestalten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Hochbeet-Arten gibt es? </h3><p class="wp-block-paragraph">Vor dem Anlegen sollten Sie sich überlegen, welche Hochbeet-Art Sie sich für Ihren Garten wünschen, denn es gibt neben dem selbstgebauten Hochbeet viele verschiedene Varianten zu kaufen: </p><ul class="wp-block-list">
<li>ohne Untergrundboden</li>



<li>mit Untergrundboden für Terrasse oder Balkon </li>



<li>spezielle Kinderhochbeete (Mini-Hochbeet)</li>



<li>mit erhöhter Rückwand</li>



<li>Stufenhochbeet</li>



<li>besonders niedrige Varianten für hochwachsende Pflanzen</li>



<li>Großanlagen, zum Beispiel um eine Sitzplatz einzugrenzen</li>



<li>Hochbeet mit Trennwand</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Jahreszeit eignet sich am besten zum Anlegen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der beste Zeitpunkt, um ein hohes Beet anzulegen, ist im Allgemeinen der <strong>Frühling</strong>. Jetzt steigen die Temperaturen, die Wurzeln wachsen schnell fest und die Pflänzchen haben vor dem Sommer genügend Möglichkeit, sich zu akklimatisieren. Sie können natürlich das Beet auch im Herbst bereits vorbereiten und die Schichten aufbauen – da sich diese aber immer wieder ein bisschen absenken, sollten Sie dann im Frühjahr mindestens die oberste Schicht Erde nachfüllen, bevor Sie mit dem Bepflanzen anfangen. Nochmal eine Schicht frischer Düngung schadet auch nicht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Mitte Mai gibt es oft noch einen kurzen Kälteeinbruch, die sogenannten „Eisheiligen“, in denen es auch noch zu Nachfrost kommen kann. Sie können Ihr Hochbeet zwar vorher vorbereiten, bepflanzen sollten Sie es aber besser erst nach dieser Zeit, wenn Sie nicht riskieren wollen, dass Ihre frischen Pflänzchen eingehen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-1024x576.webp" alt="Frau bepflanzt im Frühjahr ihr Hochbeet" class="wp-image-23819" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-1024x576.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-300x169.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-768x432.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-1536x864.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-2048x1152.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bepflanzung-100x56.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© IRINA NAZAROVA / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welchen Standort sollte ich wählen? </h3><p class="wp-block-paragraph">Der optimale Standort für ein Hochbeet im Garten ist entscheidend für das gesunde Pflanzenwachstum und die Effizienz der Gartenarbeit. Natürlich kommt es darauf an, was Sie anpflanzen möchten, aber in der Regel werden es Salat, Tomaten und Gemüse sein und die brauchen Sonne. Idealerweise wählen Sie also einen Standort, an dem <strong>mindestens sechs Stunden Sonneneinstrahlung pro Tag</strong> vorherrscht. Hier wird von Fachleuten eine Nord-Süd-Ausrichtung empfohlen. Wenn Sie Ihr Hochbeet auf einem freien Rasenstück aufbauen, dann kann die Nässe abfließen, stellen Sie es allerdings auf die Terrasse oder auf Beton, dann müssen Sie dafür sorgen, dass sich keine Staunässe bildet. Wichtig ist auch, das Beet so zu platzieren, dass Sie gut drankommen. So erleichtern Sie sich Bepflanzung und Pflege. Als Letztes sollten Sie noch bedenken: Ein Hochbeet an der richtigen Stelle kann Ihren Garten ästhetisch prima ergänzen, überlegen Sie also gut, wo es am besten hinpasst und ob Sie es zum Beispiel von Ihrer Terrasse aus sehen möchten. </p><p class="wp-block-paragraph">Alternativ gibt es auch sogenannte mobile Hochbeete, die mit Rollen versehen sind und deren Standort Sie entsprechend anpassen können. </p><h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die Bodenvorbereitung? </h3><p class="wp-block-paragraph">Die Bodenvorbereitung ist ein entscheidender Schritt, der oft übersehen wird. Nach der Standortbestimmung sollten Sie vor dem Bau oder auch Aufbau noch folgende Punkte beachten:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Bodenuntersuchung, um den pH-Wert und die Nährstoffverfügbarkeit zu bestimmen</li>



<li>Entfernen von Unkraut und Schutt</li>



<li>Bodenlockerung im Aushub, um die Drainage zu verbessern</li>



<li>Bodenaufbau, vor allem dann, wenn der Boden lehmig ist, fügen Sie am besten etwas Sand hinzu</li>



<li>Bodenverbesserung, indem Sie Dünger-Schichten einbauen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die richtige Vorbereitung wird Ihnen über viele Jahre hinweg eine reiche Ernte liefern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wo liegen die Vorteile eines Hochbeets?</h2><h3 class="wp-block-heading">1. kontrollierte Bodenqualität</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Bodenqualität kann bei einem Hochbeet vollständig kontrolliert und wenn notwendig auch relativ einfach verändert werden. Eine besondere Mischung aus Erde und anderen organischen Materialien lässt einen fruchtbaren Boden entstehen, der das Wachstum und die Pflanzengesundheit fördert.</p><h3 class="wp-block-heading">2. bequeme Arbeitshöhe</h3><p class="wp-block-paragraph">Gerade, wenn jemand Rücken- oder Knieprobleme hat, ist das Arbeiten am fertigen Hochbeet deutlich angenehmer als bei einem klassischen Beet, da die Arbeitshöhe in der Regel bei 80 Zentimeter liegt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-1024x683.webp" alt="Frau gießt mit einer grünen Gießkanne die Pflanzen in einem Hochbeet, das auf ihre Größe angepasst wurde" class="wp-image-23817" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/arbeitshoehe-hochbeet-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Arbeitshöhe bei einem Hochbeet ist rückenschonend © Patrick Daxenbichler / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">3. verlängerte Anbausaison</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie den richtigen Standort beachten, dann erwärmen sich Hochbeete schneller als der weiter unten liegende Boden. Das bedeutet, dass Sie schon früher mit dem Anbau beginnen und ihn weiter in den Herbst ziehen können. Um die Erntezeit noch weiter in die kältere Jahreszeit auszuweiten, können zusätzliche Abdeckhauben verwendet werden. Wenn Sie jetzt noch Pflanzen wählen, die kälteresistenter sind, wie zum Beispiel Feldsalat, dann können Sie selbst im Winter noch ernten. </p><h3 class="wp-block-heading">4. besserer Wasserablauf</h3><p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu klassischen Beeten kann in einem Hochbeet das Wasser besser ablaufen. Das vermeidet Staunässe und Wurzelfäule. Besonders vorteilhaft ist das in Gegenden, in denen der Boden sehr schwer und lehmig ist. </p><h3 class="wp-block-heading">5. weniger Unkraut</h3><p class="wp-block-paragraph">Unkraut setzt sich seltener in erhöhten Beeten ab als in solchen in Bodennähe. Das liegt daran, dass die verschiedenen Schichten den Boden zur Erde oben abgrenzen. Am besten denken Sie daran, vor dem Befüllen ein Unkrautvlies zu setzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gibt es auch Nachteile?</h2><h3 class="wp-block-heading">1. Kosten</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Rahmen für ein Hochbeet kostet natürlich etwas, mit mindestens 200 Euro müssen Sie rechnen, wobei nach oben hin kaum Grenzen gesetzt sind. Es gibt auch Hochbeete, die 1.500 Euro kosten. Ein selbstgebautes Hochbeet kommt Sie deutlich günstiger. Achten Sie hier aber darauf, dass Sie es vor dem Füllen gut mit Folie auskleiden, um mehrere Jahre Freude an dem höhergelegenen Beet aus Holz oder Stein zu haben. </p><h3 class="wp-block-heading">2. Konstruktion</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt nur selten die Möglichkeit, sich ein solches Beet fertig aufgebaut liefern zu lassen. Meistens müssen Sie es selbst zusammenbauen und befüllen beziehungsweise von einem Fachmann aufbauen lassen. Zudem müssen Sie es pflegen und eventuell im Lauf der Zeit auch mal reparieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-1024x684.webp" alt="Ein Mann baut ein Hochbeet aus Holz und befestigt mit einer Nagelpistole Holzbretter" class="wp-image-23815" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-1024x684.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-768x513.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-1536x1026.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-2048x1368.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-bauen-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Hochbeet aufzubauen ist relativ einfach © Kristen Prahl / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">3. begrenzte Nährstoffmenge</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Volumen zum Befüllen ist in einem Hochbeet begrenzt, die Pflanzen können die wertvollen Nährstoffe verbrauchen. Daher ist es zum einen wichtig, immer wieder mit Erde aufzufüllen und zum anderen mit einer Düngung zu arbeiten, die langfristig unterstützt. Frisch geschorene Schafwolle ist hier eine besonders gute und wirkungsvolle Variante.</p><h3 class="wp-block-heading">4. Wärmeentwicklung</h3><p class="wp-block-paragraph">Hochbeete können sich schneller erwärmen und brauchen entsprechend Feuchtigkeit. Sie müssen es mehr wässern, aber zwingend ein Nachteil ist es nicht. Denn so ist diese Beetart besonders gut geeignet für Pflanzensorten, die es gern schön sonnig und warm haben wie zum Beispiel viele Sorten von Gemüse oder Tomaten. Am besten lassen Sie sich von einem Fachbetrieb gut beraten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">DIY – wie baut man ein Hochbeet selbst? </h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich Ihr eigenes Gemüse erhöht anbauen möchten, dann haben Sie entweder die Möglichkeit, einen Fertigbausatz zu kaufen (einen Hochbeet-Bausatz erhalten Sie in jedem Baumarkt) oder sich Ihr Hochbeet selbst zu gestalten beziehungsweise es von einem Profi anlegen zu lassen. Das ist vor allem dann zu empfehlen, wenn Sie eine außergewöhnliche Form oder Größe möchten. Ein Experte aus dem Bereich Gartenbau wird Sie in diesem Zuge dann auch gleich beraten zu den Themen Dünger und Pflege. </p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie ein Holz-Hochbeet nicht alle paar Jahre neu machen möchten, dann kleiden Sie es am besten mit einer <strong>Folie</strong> aus und zwar mit einer, die wasserdicht und verrottungsfest ist. Sie sollten zudem darauf achten, dass in der Folie keine Weichmacher sind, die sich herauslösen können, wie das bei PVC-Folien der Fall ist. Sehr gut geeignet ist Noppenfolie, aber auch Folien aus Polyethylen und andere Varianten wie Teichfolie sind möglich. Diese können Sie allerdings nicht für unten verwenden, weil Sie sie nicht „löchern“ können. Dafür eignet sich dann besser ein sogenanntes <strong>Unkrautvlies</strong>. </p><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich das Hochbeet in Ihrem Garten selbst bauen, befüllen und anlegen möchten, dann sollten Sie zuerst gut planen und dann das Material besorgen. Bei der Planung bestimmen Sie den Standort und die Größe und passen dabei die Abmessungen an das Grundstück an.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie bauen dann in einem ersten Schritt den gewünschten Rahmen und befüllen diesen entsprechend den gängigen Hochbeet-Schichten, wobei die Drainage-Schichte eine entscheidende Rolle einnimmt. </p><h3 class="wp-block-heading">Was ist die Drainage-Schicht?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Drainageschicht ist eine Schicht aus grobem Material, die unterhalb der eigentlichen Pflanzschicht angelegt wird. Ihre Hauptfunktion besteht darin, <strong>überschüssiges Wasser abzuleiten</strong> und Staunässe im Hochbeet zu verhindern. Typischerweise besteht die Drainageschicht aus Materialien wie grobem Kies oder Wurzelwerk und Ästen. Wenn Wasser durch die Erdschichten sickert, wird es von der Drainageschicht aufgefangen und abgeleitet. Das verhindert, dass die Wurzeln der Pflanzen im Wasser stehen und faulen. Dadurch wird eine <strong>bessere Bodenbelüftung </strong>ermöglicht und das Wurzelwachstum gefördert. </p><h3 class="wp-block-heading">Warum verwendet man in den unteren Schichten Äste und kleinere Holzabschnitte?</h3><p class="wp-block-paragraph">Auf den Hochbeet-Boden kommen Äste, Strauchschnitt und gröberes Holz wie Wurzelstöcke. Das soll neben den oben beschriebenen Vorteilen möglichst viele Organismen in das Beet einbringen, zudem sorgt diese Schicht für eine gute Drainage und eine angemessene Belüftung. Doch welches Holz ist das richtige? Nehmen Sie für die unterste Füllung am besten das Holz von Laubbäumen, denn Nadelhölzer verrotten schlechter. </p><h3 class="wp-block-heading">Material und Werkzeug</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie können das Hochbeet entweder aus Steinen beziehungsweise Ziegeln bauen oder aus Holz. Das sind die gängigsten Varianten. Wenn Sie sich für Holz entscheiden, dann nehmen Sie ein robustes, witterungsbeständiges wie Lärche oder Douglasie. Auf behandeltes Holz sollten Sie verzichten, schließlich wollen Sie hier Nahrung anbauen. Übrigens: Steine wie große Lochklinker sind witterungsresistent, faulen nicht und haben zudem temperaturisolierende Eigenschaften – sie sind also gut für den Rahmen geeignet und einfach zu verarbeiten. Auch Metall kommt immer mehr in Mode – als fertige Kübel zum Befüllen und Bepflanzen.  </p><p class="wp-block-paragraph">Als Werkzeug benötigen Sie:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Säge</li>



<li>Bohrmaschine</li>



<li>Akkuschrauber</li>



<li>Hammer</li>



<li>rostfreie Nägel</li>



<li>Wasserwaage</li>



<li>Zollstock</li>



<li>Winkel</li>



<li>Schubkarre zum Befüllen</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">In diesen drei Schritten bauen Sie ein Hochbeet auf</h3><p class="wp-block-paragraph">Zunächst sollten Sie sich über die Größe im Klaren sein. Ein Hochbeet, in das Sie bequem hineinsteigen können, zum Beispiel alle paar Jahre, um es auszuschaufeln, muss mindestens zwei Meter lang sein. Aber Vorsicht: je länger die Seitenwände sind, desto eher können Sie sich im Lauf der Zeit durchbiegen. </p><h4 class="wp-block-heading">Schritt 1</h4><p class="wp-block-paragraph">Schneiden Sie das Holz zu und montieren Sie es gemäß Ihrer Planung, um den Rahmen zu gestalten. Tragen Sie dazu etwa auf dem abgesteckten Areal etwa 20 bis 30 Zentimeter ab und graben Sie Eckpfosten ein. Achten Sie vor allem darauf, dass die Ecken nach dem Einschlagen der Pfosten wirklich rechtwinklig sind und das Beet stabil steht.</p><h4 class="wp-block-heading">Schritt 2</h4><p class="wp-block-paragraph">Befestigen Sie, wenn gewünscht, ein Unkrautvlies und/oder ein engmaschiges Drahtgitter am Hochbeet-Boden sowie Folie an den Innenseiten.</p><h4 class="wp-block-heading">Schritt 3</h4><p class="wp-block-paragraph">Befüllen Sie dann die Konstruktion mit den entsprechenden Schichten – jede Hauptschicht sollte etwa 25 Zentimeter hoch sein – und setzen Sie die Pflänzchen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie legt man ein Hochbeet an? [Schritt-für-Schritt-Anleitung]</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie können entweder einen geschichteten Aufbau machen, der gerade in Kombination mit der richtigen Bepflanzung viele Vorteile in Bezug auf die Nährstoffversorgung hat. Sie können aber auch einen einfachen Aufbau wählen, wie man das zum Beispiel bei den kleineren Balkon-Hochbeeten häufig macht. Dann müssen Sie aber beachten, dass die wichtigen Nährstoffe schneller aufgebraucht sein werden. Zudem müssen Sie unbedingt darauf Acht geben, dass die oberste Pflanzschicht dick genug für die Wurzeln ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein Hochbeet wird meist in Schichten befüllt. Die Befüllung dieser Hochbeet-Schichten ahmt die natürlichen Prozesse der Humusentstehung nach. Das ist wichtig, um den Bodenorganismen genügend Nahrung zur Verfügung zu stellen. Und somit zu garantieren, dass der Aufbau eine reiche Nährstoffquelle für Gemüse und Co. gewährleistet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="795" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau-1024x795.webp" alt="Aufbau eines Hochbeets im Querschnitt mit den unterschiedlichen Schichten und Befüllungen im Überblick" class="wp-image-23833" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau-1024x795.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau-300x233.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau-768x596.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau-100x78.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/05/hochbeet-aufbau.webp 1197w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie den Schichtaufbau gut durchdenken, fördern Sie also das Pflanzenwachstum. </p><h3 class="wp-block-heading">Schicht 1 (optional)</h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie sich vor Unkraut schützen möchten, beginnen Sie ganz unten mit einem Unkrautvlies, vor Wühlmäusen schützt ein entsprechendes Gitter sowie eine Schicht ungewaschene Schafwolle. Das organische Material hält die kleinen Nager gut ab.  </p><h3 class="wp-block-heading">Schicht 2</h3><p class="wp-block-paragraph">Die eigentlich unterste Schicht, Schicht 2, besteht aus Ästen, Wurzelholz und Steinen. Sie dienen nicht nur als Grundlage, sondern sorgen auch dafür, dass das Wasser gut ablaufen kann. </p><h3 class="wp-block-heading">Schicht 3</h3><p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt Schicht 3 aus zerkleinertem Holz, Rasenschnitt und Pflanzenresten sowie Blättern. Hier haben die Mikroorganismen richtig was zu tun.</p><h3 class="wp-block-heading">Schicht 4</h3><p class="wp-block-paragraph">Als nächstes ist die Schicht 4 aus Kompost dran. Sie liefert Nährstoffe und füttert ebenfalls die Bodenorganismen. Kompost ist das humusreiche Verrottungsendprodukt aus organischen Abfällen. Sie können ihn entweder mithilfe eines Komposthaufens im Garten selbst herstellen oder den Kompost zum Beispiel bei einem Kompostwerk günstig erwerben. Wenn Sie Komposterde kaufen, dann achten Sie aber darauf, dass die Erde, die Sie nutzen, um das eigene Gemüse zu pflanzen, torffrei ist.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Warum sollte Erde torffrei sein?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie torfhaltige Erde kaufen, dann schaden Sie nicht nur der Natur, sondern auch dem Klima. Denn bei der Gewinnung werden die wichtigen Moore ausgetrocknet und riesige Mengen an Treibhausgasen, die dort gespeichert sind, freigesetzt. Allein mit der Umstellung auf torffreie Blumenerde könnten in Deutschland rund 400.000 Tonnen CO2 eingespart werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Schicht 5 (optional) </h3><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie einen guten natürlichen Dünger haben möchten, dann verwenden Sie auch in der vorletzten Schicht frische Schafwolle. Sie enthält zahlreiche Nährstoffe wie zum Beispiel Kalium oder Stickstoff, von denen die Pflanzen profitieren und kann zudem Wasser speichern. Eine Alternative und ebenfalls ein idealer Dünger sind Schafwoll-Pellets. </p><h3 class="wp-block-heading">Schicht 6</h3><p class="wp-block-paragraph">Ganz oben kommt eine gut bemessene Schicht Pflanzenerde, die so dick sein sollte, dass sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Nehmen Sie auf jeden Fall hochwertige Erde</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Im ersten Jahr kann das Hochbeet deutlich absacken, aber auch in den weiteren Jahren wird das der Fall sein. Der entstandene Höhenunterschied lässt sich gut mit neuer Erde, am besten Kompost- oder Anzuchterde oder sogar Bio-Erde, wieder ausgleichen. Nach etwa fünf, spätestens sieben Jahren sollten Sie allerdings das Ganze ausräumen und komplett neu befüllen. Das, was Sie aus dem Beet genommen haben, können Sie dann getrost im Garten verteilen. Die pflanzlichen Stoffe dienen wiederum als Nahrung für Mikroorganismen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hochbeet bepflanzen – so geht’s</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie es geschickt anstellen, dann haben Sie das ganze Jahr etwas von Ihrem Hochbeet und nicht nur im Sommer. Wenn es Ihr erstes Beet dieser Art ist, dann sollten Sie es nicht zu kompliziert gestalten und einfach ein paar Gemüsesorten zeitversetzt pflanzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was muss ich bei der Vorbereitung beachten?</h3><ol class="wp-block-list">
<li>Planung der Bepflanzung: Überlegen Sie sich genau, was Sie in Ihrem Hochbeet anbauen möchten. Berücksichtigen Sie dabei die Pflanzengröße, ihre Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit sowie ihre Verträglichkeit untereinander.</li>



<li>Aussaatkalender nutzen: Orientieren Sie sich an einem Aussaatkalender, um den optimalen Zeitpunkt für die Aussaat und das Einpflanzen der verschiedenen Gemüse- und Kräutersorten zu bestimmen. Dadurch maximieren Sie die Ernteausbeute und vermeiden Engpässe oder Überproduktion.</li>



<li>Fruchtfolge beachten: Achten Sie darauf, die Pflanzen gemäß einer Fruchtfolge anzuordnen, um den Boden nicht einseitig zu belasten und das Risiko von Krankheiten und Schädlingen zu minimieren. Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer sollten dabei in aufeinanderfolgenden Jahren angebaut werden.</li>



<li>Pflanzabstand einhalten: Halten Sie den empfohlenen Pflanzabstand ein, um sicherzustellen, dass ausreichend Platz zum Wachsen zur Verfügung steht. Ein zu dichter Pflanzabstand kann zu Wettbewerb um Nährstoffe, Licht und Wasser führen.</li>



<li>Kombination von Pflanzenarten: Kombinieren Sie unterschiedliche Pflanzenarten im Hochbeet, um von Synergie-Effekten zu profitieren. Zum Beispiel können sich bestimmte Kräuter gegenseitig vor Schädlingen schützen oder das Wachstum von Gemüsepflanzen fördern.</li>



<li>Pflege und Ernte: Achten Sie darauf, regelmäßig zu gießen, Unkraut zu entfernen und zu düngen, um optimale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten. Ernten Sie rechtzeitig, um Platz für neue Setzlinge zu schaffen und die Ernte kontinuierlich zu steigern.</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Anbaureihenfolge sollte ich beachten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Profis setzen im ersten Jahr Starkzehrer, also Pflanzen, mit hohem Nährstoffgehalt, die schnell wachsen und viele Früchte bilden wie zum Beispiel Tomaten, Gurken, Kartoffeln oder auch Melonen, im zweiten Mittelzehrer wie Fenchel, Kohlrabi oder Rote Beete und im dritten Schwachzehrer wie Salat, Kräuter oder Bohnen, um den Nährstoffgehalt optimal auszunutzen. Manche Schwachzehrer sind sogar besonders gut für den Boden und bereiten ihn auf die nächste Saison vor. </p><p class="wp-block-paragraph">Planen Sie, die Pflanzen hinsichtlich ihrer Verträglichkeit untereinander sowie unter Berücksichtigung des Erntezeitpunkts. Am besten orientieren Sie sich an einem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/aussaatkalender-202119567">Aussaatkalender</a> – hier erfahren Sie den besten Zeitpunkt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="702" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg" alt="Grafik zum Aussaatkalender für verschiedene Gemüsesorten von Januar bis Dezember inklusive Aussaattiefe." class="wp-image-22017" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese.jpg 575w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2022/03/Aussaatkalender_Gemuese-246x300.jpg 246w" sizes="auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein Wechsel der Sorten verhindert auch, dass sich Krankheiten bilden und Schädlinge niederlassen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Beispiel für eine optimale Hochbeet-Bepflanzung</h3><figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>      1. </strong><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Beispiel</strong></td></tr><tr><td>Vorkultur</td><td>Rettich, Rüben, Kerbel und Kresse</td></tr><tr><td>Hauptkultur</td><td>Gurken, Tomaten, Zucchini, Minze und Basilikum</td></tr><tr><td>Nachkultur</td><td>Sellerie und Kohlarten wie Rosenkohl</td></tr><tr><td><strong>      2. </strong><strong>Jahr</strong></td><td> </td></tr><tr><td>Vorkultur</td><td>Spinat, Schnittsalat und Petersilie</td></tr><tr><td>Hauptkultur</td><td>Fenchel, Kohlrabi, Erdbeeren und Dill</td></tr><tr><td>Nachkultur</td><td>Schwarzwurzel, Feldsalat und Endiviensalat</td></tr><tr><td><strong>      3. </strong><strong>Jahr</strong></td><td> </td></tr><tr><td>Vorkultur</td><td>Radieschen und Bärlauch</td></tr><tr><td>Hauptkultur</td><td>Erbsen, Bohnen, Majoran, Salbei und Oregano</td></tr><tr><td>Nachkultur</td><td>Wintererbse und Bohnenkraut</td></tr><tr><td>       <strong>4. Jahr</strong></td><td>Kräuter</td></tr><tr><td>       <strong>5. Jahr</strong></td><td>am besten neu befüllen</td></tr></tbody></table></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">5 Tipps gegen Schnecken im Hochbeet</h2><p class="wp-block-paragraph">Eines mal vorweg: Natürlich ist es extrem ärgerlich, wenn man mühevoll kleine Pflänzchen aufzieht, diese dann zum ersten Mal raussetzt und sie innerhalb einer Nacht ratzekahl aufgefressen werden. Doch bevor Sie im eigenen Garten zu so grausamen Mitteln wie Schneckenkorn greifen, das übrigens auch Haustieren und Kindern gefährlich werden kann, machen Sie sich doch einmal bewusst, dass Schnecken ihren Sinn im Ökosystem haben. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben herausgefunden, dass Schnecken die <strong>Artenvielfalt der Umgebung erhöhen</strong>. Die Tiere verhindern nämlich, dass starke Pflanzen schwächere vertreiben. Hinzu kommt: Es gibt Schneckenarten, die gar keine Gefahr für das Gemüse und die Kräuter in Ihrem Hochbeet darstellen, zum Beispiel die geschützte Weinbergschnecke, die viel lieber alte Pflanzenreste frisst als junge Pflänzchen oder der Tigerschnegel – leicht zu erkennen an seiner Musterung -, der sogar andere Schneckenarten vertilgt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/nacktschnecke-salat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/nacktschnecke-salat-1024x683.jpg" alt="Nacktschnecke auf einem Salatblatt" class="wp-image-18397" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/nacktschnecke-salat-1024x683.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/nacktschnecke-salat-300x200.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/nacktschnecke-salat-768x512.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2020/02/nacktschnecke-salat.jpg 1254w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Schnecken tragen – auch, wenn ihr Hunger sehr ärgerlich sein kann – zur Artenvielfalt im Garten bei, auf Schneckenkorn sollten Sie also verzichten © erwo1 / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Es gibt andere Möglichkeiten, auf natürliche Art und Weise gegen die kleinen Schleimer vorzugehen: </p><ol class="wp-block-list">
<li>Überprüfen Sie bei der Hochbeet-Befüllung die Erde auf Schneckeneier. Kaufen Sie fertigen Kompost, dann besteht diese Gefahr beim Füllen in der Regel nicht.</li>



<li>Auch hier kann die Schafwolle wieder zum Einsatz kommen. Alternativ geht auch das Fell eines langhaarigen Hundes, das beim Kämmen anfällt. Legen Sie dazu die Wolle wie einen Kragen um die Pflanze – die Tierchen können das Material nur sehr schwer überwinden, zusätzlich vertreibt sie der Geruch.</li>



<li>Schnecken mögen Kupfer nicht. Kupferringe oder Bänder halten sie ab, genau wie ein Rand aus gewölbtem Blech, an dem viele nicht hochkommen.</li>



<li>Schneckenfeindliche Pflanzen wie Knoblauch, Lavendel, Rosmarin oder Kamille verscheuchen die Tiere mit ihrem Geruch. Auch Kaffeesatz kommt hier oft zum Einsatz – das ist allerdings ziemlich brutal, weil das Koffein die Tiere tötet, genau wie eine Bierfalle. </li>



<li>Möchten Sie Pflanzen anbauen, die Schnecken besonders gerne mögen wie zum Beispiel Basilikum oder Salat und möchten Sie hier auf Nummer sicher gehen, dann eignet sich zum Bepflanzen oft ein kleines Gewächshaus besser. </li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welcher Dünger ist der richtige fürs Hochbeet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihr Hochbeet wie oben beschrieben in den entsprechenden Schichten angelegt haben, brauchen Sie im ersten Jahr keinen zusätzlichen Dünger. Ab dem zweiten Jahr können Sie entweder einzelne Schichten wieder auffüllen oder auch anderweitig düngen. Wir raten aber dazu, keine Chemie zu verwenden und stattdessen auf organische Düngemittel zu setzen. Schließlich wollen Sie Ihr Gemüse und Ihre Kräuter nicht mit den falschen Stoffen belasten. </p><p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, wenn Sie künstliche Stoffe einfüllen, dann tragen Sie zur Zerstörung der Bodenvielfalt bei. </p><p class="wp-block-paragraph">Eine gute Kompostschicht unter der Pflanzerde ist bereits ein wunderbarer Dünger. Wenn Sie weitere organische Unterstützung möchten, dann können Sie zum Beispiel auch Pferdemist, am besten auf kurzem Stroh, verwenden. Sie erhöhen so die Temperatur im Beet, man spricht dann von einem <strong>Mistbeet</strong>. Ein idealer Dünger ist auch frisch geschorene Schafwolle. Ungewaschene Wolle enthält unter anderem Stickstoff, Kalium, Schwefel, Magnesium und Phosphor – also <strong>zahlreiche Nährstoffe, die für das Pflanzenwachstum entscheidend sind</strong>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-1024x683.webp" alt="Schafwolle in einem Korb als Düngemittel für Hochbeete" class="wp-image-23813" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/schafwolle-als-duenger-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Frische Wolle vom Schaf enthält zahlreiche Nährstoffe und ist ein sehr guter Wasserspeicher © LuismiCSS / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das Keratin, aus dem die Schafwolle besteht, wird von Mikroorganismen zersetzt, nach etwa einem Jahr ist von der Wolle kaum noch etwas übrig. Ein weiterer Vorteil von Schafwolle ist, dass sie Wasser speichert und damit gerade sehr wasserliebende Pflanzen wie Tomaten oder Gurken auch versorgen kann, wenn es mal zu etwas mehr <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/trockenheit-im-garten-202222425">Trockenheit im Garten</a> kommt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">VORSICHT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Als Wurzelschicht eignen sich die organischen Dünger dieser Art nicht. Es braucht immer eine entsprechende Schicht Pflanzenerde obenauf. Das macht auch deswegen Sinn, weil sich sonst gerne Vögel die Wolle holen, um sich damit ein besonders gemütliches Nest zu bauen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie gießt man am besten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Durch den Verrottungsprozess im Inneren ist allein deswegen die Erde hier schon etwa 5 Grad wärmer. Hinzu kommt, dass die Hochbeetseiten der Sonne direkt ausgesetzt sind und das die Erde zusätzlich erwärmt. Sie brauchen also auch mehr Gießwasser als normalerweise. Am besten gießen Sie frühmorgens, dann kann das Wasser auf den Blätter langsam verdunsten. Ist es besonders heiß, dann sollten Sie morgens und abends wässern. Haben Sie Schichten aufgebaut, dann fließt überflüssiges Wasser ab, steht das Hochbeet allerdings auf einer Terrasse, ist es unten geschlossen oder haben Sie auf den Schichtaufbau verzichtet, dann müssen Sie unbedingt darauf achten, dass es bei größeren Mengen Wasser nicht zu Staunässe kommt, die die Wurzeln faulen lässt. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Fehler sollten Sie vermeiden</h2><p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick erscheint es einfach, doch auch beim Hochbeet-Anlegen gibt es Fallstricke, die zu minderwertigen Ergebnissen führen können. Dazu gehören:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Ungeeignete Standortwahl</li>



<li>Fehlerhafte Materialauswahl</li>



<li>Schlechte Bodenzusammensetzung</li>



<li>Unzureichende Pflege</li>



<li>Ignorieren der Jahreszeiten<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"><span style="font-size: revert; color: initial;"> </span></div></li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Auch eine Überfüllung des Beetes, also zu viele Pflänzchen auf dem kleinen Raum, kann in der Folge zu Krankheiten führen. Achten Sie darauf, genügend Platz zu lassen, damit die Luft zirkulieren kann und das Grün immer genügend Licht erhält.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-1024x683.webp" alt="Tomaten in einem Hochbeet, die Platzprobleme haben" class="wp-image-23811" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/tomaten-hochbeet-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mangelnder Platz kann zu Pflanzenkrankheiten führen © Alexander Ließ / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Kosten</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie können hier im günstigen Bereich bleiben, es gibt ganz einfache Varianten und fertige Bausätze bereits ab 50 Euro aufwärts und natürlich gibt es nach oben nur wenig Grenzen. Im Durchschnitt kann man sagen, dass Sie für eine qualitativ hochwertige normal große Hochbeetvariante mit rund 200 Euro rechnen müssen, natürlich auch abhängig davon, aus welchem Material es gefertigt ist. Ein kleineres mobiles Hochbeet mit Rollen bekommen Sie bereits ab 100 Euro und ein sehr kleines Hochbeet, wie zum Beispiel ein Kinderhochbeet, erhalten Sie bereits ab 30 Euro.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern.webp"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-1024x681.webp" alt="Kleinkind steht mit Gieskanne und einer orangenen kleinen Gartenschaufel an einem Hochbeet" class="wp-image-23807" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-1024x681.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-300x199.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-768x511.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-1536x1021.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-2048x1361.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2024/04/hochbeet-kleinkinder-gaertnern-100x66.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit einem eigenen kleinen Hochbeet macht es noch mehr Spaß, das Gärtnern zu lernen – inklusive Anlegen und Befüllen © simoningate / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei den Kosten müssen Sie aber berechnen, dass Sie das Ganze auch befüllen müssen. Auch für die Befüllung lässt sich kein Pauschalpreis nennen. Wenn Sie die Beetart in Ihrem Garten bereits langfristig planen, dann können Sie zum Beispiel Wurzelschnitt, Rasenschnitt und Laub früh genug sammeln, gleiches gilt für das Anlegen von Kompost. Dann brauchen Sie am Ende entweder nur noch Erde, oder wenn Sie organisch düngen möchten, auch noch Pferdemist, eine Schicht Schafwolle oder entsprechende Pellets. </p><p class="wp-block-paragraph">Aber bedenken Sie: Auch, wenn ein Hochbeet nicht groß aussieht, es passt doch einiges hinein. Berechnen Sie vorher, wie groß das Volumen ist und wie viel Material Sie brauchen. </p><p class="wp-block-paragraph">Welche Hochbeet-Befüllung Sie für Ihre Variante benötigen, können Sie mit unserem Hochbeet-Rechner ganz einfach überschlagen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="calculator">
        <div class="container mt-4">
            <h2>Hochbeetrechner</h2>
            <form id="raised-bed-calc" class="mb-3">
                <div class="form-row mb-3">
                    <div class="col">
                        <label>Länge des Hochbeets (cm):</label>
                        <input type="number" step="0.01" class="form-control" id="length" placeholder="Länge in Zentimetern">
                    </div>
                </div>
                <div class="form-row mb-3">
                    <div class="col">
                        <label>Breite des Hochbeets (cm):</label>
                        <input type="number" step="0.01" class="form-control" id="width" placeholder="Breite in Zentimetern">
                    </div>
                </div>
                <div class="form-row mb-3">
                    <div class="col">
                        <label>Höhe des Hochbeets (cm):</label>
                        <input type="number" step="0.01" class="form-control" id="height" placeholder="Höhe in Zentimetern">
                    </div>
                </div>
                <button type="submit" class="btn btn-primary mt-4">Berechnen</button>
            </form>
            <div id="error" class="alert alert-danger" style="display:none;"></div>
            <div id="result"></div>
        </div>
    </div><script src="https://code.jquery.com/jquery-3.3.1.slim.min.js"></script><script src="https://cdn.jsdelivr.net/npm/bootstrap@4.5.3/dist/js/bootstrap.min.js" integrity="sha384-w1Q4orYjBQndcko6MimVbzY0tgp4pWB4lZ7lr30WKz0vr/aWKhXdBNmNb5D92v7s" crossorigin="anonymous"></script><script type="text/javascript" defer async>

        let totalVolume, layerVolume, floorLength, floorWidth, length, width, height;
        let calculator = document.getElementById('raised-bed-calc');

        let inputArray = document.getElementsByClassName('form-control');

        for (let i = 0; i < inputArray.length; i++) {
            inputArray[i].addEventListener('blur', resetEvent);
        }

        function resetEvent(event) {
            if (isNaN(event.target.value)) {
                event.target.value = 0;
            }
        }

        $('.popover-dismiss').popover({
                trigger: 'focus'
        });

        function inputValidation() {
            document.querySelectorAll('#raised-bed-calc input').forEach((element) => {
                if (element.value) {
                    element.value = parseFloat(element.value.replace(/,/, "."));
                }
                if (element.value < 0) {
                    element.value = null;
                    element.placeholder = 0;
                }
            });
        }

        calculator.addEventListener('submit', (e) => {
                e.preventDefault();
                loadValues();

                let messages = [];
                let errorElement = document.getElementById('error');

                if (length === '' || length == null || length <= 0) {
                    messages.push('Bitte geben Sie eine gültige Länge ein.');
                }

                if (width === '' || width == null || width <= 0) {
                    messages.push('Bitte geben Sie eine gültige Breite ein.');
                }

                if (height === '' || height == null || height <= 0) {
                    messages.push('Bitte geben Sie eine gültige Höhe ein.');
                }

                if (messages.length > 0) {
                    errorElement.style.display = 'block';
                    errorElement.innerText = messages.join("\n");
                } else {
                    errorElement.style.display = 'none';
                    errorElement.innerText = '';
                    calculateLayers();
                }
            });

        function calculateLayers() {

            inputValidation();
            loadValues();

            totalVolume = length * width * height * 1000; 
            layerVolume = totalVolume / 4; 
            floorLength = length + 0.1;
            floorWidth = width + 0.1;

            document.getElementById('result').innerHTML = `
                <div><p>
                <b>Drainageschicht: ${layerVolume.toFixed(0)} Liter Äste, Holzschnitzel etc.<br>
                <b>Füllschicht: ${layerVolume.toFixed(0)} Liter Laub, Grasschnitt<br>
                <b>Kompostschicht: ${layerVolume.toFixed(0)} Liter Kompost<br>
                <b>Pflanzschicht: ${layerVolume.toFixed(0)} Liter Pflanzenerde<br><br>
                <b>Folie zum auskleiden der Wände<br>
                <b>Länge: ${length * 2 + width * 2} Meter<br>
                <b>Breite: ${height + 0.2} Meter<br><br>
                <b>Ukrautvlies für den Boden:<br>
                <b>Länge: ${floorLength.toFixed(2)} Meter<br>
                <b>Breite: ${floorWidth} Meter
                
            `;
        }

        function loadValues() {
            length = document.getElementById('length').value / 100; 
            width = document.getElementById('width').value / 100; 
            height = document.getElementById('height').value / 100; 
        }
    </script><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Ein Profi kennt sich hier genau aus und befüllt Ihnen Ihr frisch aufgestelltes oder selbstgebautes Hochbeet nicht nur mit den richtigen Schichten, sondern bepflanzt es auch entsprechend. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Gartenbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Diese Beetart bietet nicht nur ergonomische Vorteile und eine verbesserte Kontrolle über die Bodenqualität, sondern auch eine ästhetische Bereicherung für jeden Garten. Es eignet sich für Hobbygärtner jeden Erfahrungsgrades. Durch seine erhöhte Struktur und seinen Aufbau ermöglicht es eine verbesserte Drainage und eine komfortable Arbeitshöhe. Wenn Sie durch den richtigen Standort und den entsprechenden Dünger, zum Beispiel mit einem organischen Dünger, optimale Bedingungen schaffen und das Hochbeet nach einem guten Plan befüllen und bepflanzen, dann fördern Sie ganz leicht gesundes Pflanzenwachstum und eine höhere Ernteausbeute – selbst bei Sorten mit hohem Nährstoffbedarf. Die Beetart, die möglichst in einer Nord-Süd-Ausrichtung aufgestellt sein sollte, ist vielseitig einsetzbar und kann auf Balkonen, Terrassen oder im Garten genutzt werden. Ob selbstgebaut oder gekauft, die Investition wird sich lohnen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hochbeet anlegen: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen eignen sich am besten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Vielzahl von Pflanzen kann im Hochbeet erfolgreich angebaut werden, darunter Gemüse, Kräuter, Blumen und sogar kleine Sträucher. Beliebte Hochbeetpflanzen sind Tomaten, Salat, Karotten, Kräuter wie Basilikum und Petersilie sowie Blumen wie Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Mit einem guten Pflanzplan und dem richtigen Düngen können Sie den Ertrag steigern. Und natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, das Hochbeet anderweitig zu nutzen und zum Beispiel einen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/bienengarten-anlegen-202222405">Bienengarten anzulegen</a>.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Hochbeet-Höhe ist optimal?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die ideale Hochbeet-Höhe hängt genau wie die Breite von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem davon, was Sie anbauen möchten, denn Melonen oder Zucchini brauchen mehr Platz als Radieschen oder Kräuter. In der Regel ist eine Höhe von etwa 60 bis 90 Zentimetern üblich, um bequemes Arbeiten zu ermöglichen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflege ist notwendig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Pflege umfasst regelmäßiges Gießen, Unkrautkontrolle, das Hinzufügen von Kompost, das Düngen, das Beobachten hinsichtlich Schädlingen und Krankheiten sowie das regelmäßige Pflanzen und Ernten, um Platz zu schaffen für die nächste Runde. Ein Holzhochbeet müssen Sie regelmäßig mit Leinöl oder Ähnlichem streichen und sollten es beim Aufbau am besten mit Folie auskleiden.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich ein Hochbeet das ganze Jahr über nutzen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Hochbeet, das Sie auf dem Balkon oder im Garten befüllen und anlegen, können Sie das ganze Jahr über nutzen, selbst im Winter können Sie hier etwas pflanzen. Mit geeigneten Schutzmaßnahmen wie Abdeckungen oder Gewächshäusern können Sie zum Beispiel auch in den kälteren Monaten Gemüse anbauen. Kräuter wie Salbei sind zudem winterhart. Hier genügen oft schon eine einfache Anleitung, hochwertige Erde, die entsprechende Füllung und der richtige Dünger um die Hochbeetkraft ganzjährig zu nutzen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie lange hält es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Lebensdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des verwendeten Materials, der Befüllung, der Pflege und der Umgebung. Hochbeete aus haltbaren Materialien wie Zedernholz können mehrere Jahre halten, während andere Materialien möglicherweise regelmäßiger Wartung bedürfen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich ein Hochbeet auch auf einem Balkon oder einer Terrasse verwenden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ja, Hochbeete eignen sich auch für den Anbau auf kleinem Raum, wenn eine ausreichende Sonneneinstrahlung vorhanden sind. Es gibt sogar spezielle kompakte Hochbeete, die für den Einsatz auf kleinen Flächen entwickelt wurden. Aber auch hier sollten Sie auf die richtige Befüllung und den passenden Dünger achten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/hochbeet-anlegen-20157785">Hochbeet anlegen: Zeitpunkt, Schichten, Bepflanzung und Düngung</a> first appeared on <a href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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