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	<title>Fassadenbegrünung &#8211; Gartenbau.org</title>
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	<description>Hier auf Gartenbau.org finden Sie wichtige Informationen zum Garten- und Landschaftsbau für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 09:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wandgebundene Fassadenbegrünung zählt zu den technisch aufwendigsten, aber auch vielseitigsten Formen des vertikalen Grüns. Im Gegensatz zur bodengebundenen Variante wurzeln die Pflanzen hier nicht im Erdreich, sondern in speziell entwickelten Pflanzsystemen, die direkt an der Gebäudewand befestigt werden. Diese Module oder Matten sind mit Substrat gefüllt, oft mit integrierter Bewässerunganlage ausgestattet und ermöglichen dadurch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die wandgebundene Fassadenbegrünung zählt zu den technisch aufwendigsten, aber auch vielseitigsten Formen des vertikalen Grüns. Im Gegensatz zur bodengebundenen Variante wurzeln die Pflanzen hier nicht im Erdreich, sondern in speziell entwickelten Pflanzsystemen, die direkt an der Gebäudewand befestigt werden. Diese Module oder Matten sind mit Substrat gefüllt, oft mit integrierter Bewässerunganlage ausgestattet und ermöglichen dadurch eine große Vielfalt an Pflanzenarten. Das geht von Stauden über Gräser bis hin zu Blühpflanzen. So entstehen lebendige, farbige Fassadenbilder, die nicht nur gestalterisch beeindrucken, sondern auch zur Kühlung, Luftverbesserung und Biodiversität im urbanen Raum beitragen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Wandgebundene Fassadenbegrünung, bei der Pflanzen direkt an der Gebäudewand in speziellen Systemen wachsen, bietet eine platzsparende Lösung für Städte, weil sie auch dort Grünflächen schafft, wo kaum Boden verfügbar ist.</li>



<li>Obwohl die Anschaffungskosten relativ hoch sind, amortisiert sich die Investition langfristig, da die Begrünung nicht nur das Mikroklima verbessert, sondern auch Heiz- und Kühlkosten durch natürliche Dämmung senkt.</li>



<li>Modulare Systeme für wandgebundene Fassadenbegrünung, die aus vorgefertigten Pflanzmodulen, Bewässerungsleitungen und Drainageschichten bestehen, ermöglichen eine flexible Gestaltung, weil sie sich an verschiedene Fassadenformen anpassen und sogar nachträglich an bestehenden Gebäuden installiert werden können.</li>



<li>Damit die Pflanzen ohne Bodenanschluss gedeihen, müssen Bewässerung und Nährstoffversorgung technisch sichergestellt werden, was durch eine automatische Bewässerungsanlage und Flüssigdünger erfolgt, die über Sensoren gesteuert werden können.</li>



<li>Während weltweit einige Städte solche Begrünungsarten bereits vorschreiben, setzt Deutschland vor allem auf Förderprogramme, die bis zu 50 Prozent der Kosten übernehmen, um Bauherren und Mieter zu motivieren.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist eine wandgebundene Fassadenbegrünung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Wandgebundene <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197">Fassadenbegrünung</a> bezeichnet ein modernes Begrünungssystem, bei dem Pflanzen direkt an der Gebäudeaußenwand in speziellen, technisch durchdachten Konstruktionen wachsen und zwar ohne dass sie im Boden wurzeln oder auf klassische Kletterhilfen angewiesen sind. Stattdessen werden Wasser, Nährstoffe und Stabilität über integrierte Bewässerungs- und Düngesysteme sichergestellt, die oft automatisch gesteuert werden und so eine pflegeleichte, langfristige Lösung für grüne Gebäudefassaden bieten.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Pflanzen wachsen in modularen oder flächigen Systemen, etwa in </p><ul class="wp-block-list">
<li>Pflanzgefäßen,</li>



<li>Taschen aus Geotextilien oder</li>



<li>Substratträgern,</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">die an der Fassade installiert sind. Diese Form der Begrünung ermöglicht eine große Vielfalt an verwendbaren Pflanzenarten, von Stauden und Gräsern über Moose bis hin zu Kleingehölzen, und bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders in dicht bebauten Städten, wo kein Kontakt zum natürlichen Boden möglich ist, lässt sich so eine sofort wirksame, vertikale Grünfläche schaffen, die das Mikroklima verbessert, zur Klimaanpassung beiträgt und die Biodiversität fördert. Die Planung und Pflege wandgebundener Begrünung ist anspruchsvoll, da technische Aspekte wie</p><ul class="wp-block-list">
<li>Statik,</li>



<li>Bewässerung,</li>



<li>Fassadenausrichtung und</li>



<li>Wartung</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">berücksichtigt werden müssen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen.webp" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="648" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-1024x648.webp" alt="Detailaufnahme einer wandgebundenen Fassadenbegrünung mit kleinen schwarzen Pflanztaschen, die in Reihen an einer Holzkonstruktion befestigt sind. Verschiedene Pflanzenarten wachsen aus den Taschen hervor und bilden eine strukturierte, grüne Wand." class="wp-image-25032" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-1024x648.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-300x190.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-768x486.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-1536x972.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-2048x1295.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/lebende-wand-gruen-100x63.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Евгений Харитонов / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wandgebundene Fassadenbegrünung: Worauf muss ich achten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Wandgebundene Begrünungssysteme gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich vor allem in Aufbau, Pflegeaufwand und gestalterischen Möglichkeiten unterscheiden. Während alle Systeme das Ziel verfolgen, Fassaden dauerhaft zu begrünen und so sowohl ökologische als auch ästhetische Vorteile zu schaffen, setzen sie auf verschiedene technische Lösungen, um Pflanzen mit Halt, Wasser und Nährstoffen zu versorgen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="874" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung-1024x874.webp" alt="Illustration von drei Bauarten der fassadengebundenen Begrünung: Pflanzgefäße mit Kletterpflanzen, Modulsystem und Flächenkonstruktion." class="wp-image-25129" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung-1024x874.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung-300x256.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung-768x655.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung-100x85.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadengebundene-begruenung.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Gartenbau.org</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Gewicht und Statik</h3><p class="wp-block-paragraph">Substrat, Pflanzen und Wasser bringen ein beträchtliches Zusatzgewicht mit sich, das die Belastung einer Fassade deutlich erhöht. Schon bei kleineren Systemen summiert sich die Masse schnell, insbesondere dann, wenn die Bewässerung aktiviert ist und das Substrat viel Wasser speichert. Deshalb gehört eine sorgfältige statische Prüfung der Tragfähigkeit von Wand und Unterkonstruktion zu den wichtigsten Voraussetzungen für die Umsetzung. Gerade bei älteren Gebäuden stößt die bestehende Bauweise dabei häufig an ihre Grenzen. Hier ist es oft erforderlich, die <strong>Fassade zu verstärken</strong> oder ein zusätzliches Traggerüst zu installieren, um das Gewicht zuverlässig abzufangen. Auch Aspekte wie Windlast, Schneelast oder die Verankerung der Module müssen in die Berechnung einbezogen werden, damit die Konstruktion langfristig stabil bleibt und keine Schäden am Gebäude entstehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie wird die Bewässerung sichergestellt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Da die Pflanzen in der Regel keine Rankpflanzen sind und nicht direkt im Boden wurzeln, wird bei wandgebundenen Fassadenbegrünungen die Bewässerung normalerweise durch technische Systeme sichergestellt. Hier gibt es drei Möglichkeiten: </p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>automatische Tröpfchenbewässerung: </strong>Diese Methode wird am häufigsten eingesetzt und so das Wasser gezielt und sparsam über Schläuche oder Rohre mit Tropfern zu den Pflanzenwurzeln geleitet. Kombiniert werden hier zum Beispiel Zeitsteuerung oder Feuchtigkeitssensoren, um Über- oder Unterwässerung zu vermeiden. Das System kann entweder mit Regenwasser betrieben werden oder über einen Trinkwasseranschluss. Theoretisch ist auch ein Betrieb über einen Gartenbrunnen möglich, wobei Sie hier im Vorfeld prüfen sollten, ob sich die gewünschte <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/brunnenarten-202524666">Brunnenart</a> auch wirklich eignet. <br></li>



<li><strong>Regenwassernutzung: </strong>Wie oben benannt, kann ein Bewässerungssystem mit Regenwassernutzung kombiniert werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist das das bevorzugte System, <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/trockenheit-im-garten-202222425">bei extremer Trockenheit</a> allerdings kann es möglich sein, dass Sie zusätzlich Trinkwasser anschließen müssen. Bei der Regenwassernutzng wird das Wasser über eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwasserzisterne-bauen-20147576">Regenwasserzisterne</a> gesammelt und gefiltert. Dazu notwendig sind eine Pumpe sowie gegebenenfalls eine Steuerung für die Verteilung. <br></li>



<li><strong>manuelle Bewässerung: </strong>Natürlich können Sie bei kleineren Flächen, an die Sie selbst hinkommen, wie zum Beispiel bei der Begrünung einer Mauer, auch die Bewässerung selbst per Hand übernehmen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-1024x683.webp" alt="Moderne wandgebundene Fassadenbegrünung mit üppigen Pflanzen in modularen Pflanzsystemen vor einer Holzfassade. Verschiedene Stauden und Kräuter wachsen dicht aneinander und bilden eine lebendige grüne Wand." class="wp-image-25033" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/vertikale-fassadenbegruenung-100x67.webp 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Es muss nicht immer gleich die ganze Fassade sein; einzelne vertikal begrünte Elemente haben nicht nur eine enorme Wirkung, sondern sind auch pflegeleichter © Rene Notenbomer / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wie funktioniert die Nährstoffversorgung?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Bei wandgebundenen Fassadenbegrünungen erfolgt die Nährstoffversorgung im Normalfall über ein Bewässerungssystem, dem Flüssigdünger zugesetzt wird. Oft ist das verwendete Substrat zusätzlich mit Depotdünger angereichert, der die Pflanzen über mehrere Monate versorgt. Um eine gleichbleibende Versorgung sicherzustellen und Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollte dennoch alle 4 bis 6 Wochen nachgedüngt werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche technischen Systeme gibt es bei Gebäudegrün?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Mattensysteme</li>



<li>Modulsysteme</li>



<li>Paneelsysteme</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Matten­systeme</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aufbau:</strong> Dünne Schichten aus Kokosfasern, Vlies oder Mineralwolle werden wie „Matten“ direkt an der Fassade oder auf Trägerschienen befestigt.</li>



<li><strong>Funktionsweise:</strong> Die Pflanzen wachsen in die Matten ein, die als Substratträger dienen. Wasser und Nährstoffe werden über eine automatische Bewässerungs- und Düngeanlage (Hydrokultur-Prinzip) zugeführt.</li>



<li><strong>Vorteile: </strong>Durch ihr geringes Gewicht sind sie für viele Fassaden gut geeignet und bieten eine relativ flexible Gestaltung. </li>



<li><strong>Nachteile: </strong>Substratmatten zersetzen sich mit der Zeit, daher muss die Begrünung nach einigen Jahren erneuert werden. Im Normalfall können Sie hier von 10 Jahren Haltbarkeit ausgehen. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Modul­systeme</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aufbau:</strong> Vorgefertigte Kästen oder Pflanzmodule (meist aus Kunststoff oder Metall) werden an der Fassade montiert. Diese enthalten Substrat und sind bepflanzt, bevor sie installiert werden.</li>



<li><strong>Funktionsweise:</strong> Die Pflanzen wurzeln im Substrat der Module. Über integrierte Bewässerungs- und Nährstoffsysteme werden sie automatisch versorgt.</li>



<li><strong>Vorteile: </strong>Das Modulsystem verschafft eine große Gestaltungsfreiheit wie zum Beispiel das Umsetzen eines Logos durch die Wahl der Pflanzen. Zudem können die Module bei Bedarf relativ problemlos einzeln getauscht werden. Diese Lösung ist deutlich langlebiger als die reine Mattenlösung. </li>



<li><strong>Nachteile: </strong>Die Module haben ein ziemliches Gewicht. Daher ist im Vorfeld eine statische Prüfung notwendig. Zudem sind die Module kostenintensiver bei der Anschaffung und der Wartung. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Paneel­systeme (Kassetten- oder Elementfassaden)</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aufbau:</strong> Vorgefertigte größere Platten oder Elemente mit Substratkammern werden an einer Unterkonstruktion montiert, meist aus Aluminium. Die Paneele bestehen häufig aus Kunststoff, Metall oder Keramik mit integrierten Pflanzmulden.</li>



<li><strong>Funktionsweise:</strong> Pflanzen wachsen in Substratkammern oder Töpfen, die in die Paneele eingesetzt werden. Automatische Bewässerung und Düngung sind Standard.</li>



<li><strong>Vorteile: </strong>Diese Variante ist sehr robust und langlebig und bietet die Möglichkeit einer gleichmäßigen, dichten Begrünung. Sie ist besonders geeignet für sehr große Fassadenflächen. </li>



<li><strong>Nachteile: </strong>Da die Elemente allein schon durch ihre Größe ein sehr hohes Gewicht haben, bestehen entsprechende Anforderung an Statik und Befestigung. Die Investitionskosten sind hier in der Regel am höchsten. </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei der Umsetzung von Fassadenbegrünung gibt es eine Vielzahl an Optionen. Da das Thema noch relativ neu ist, gibt es auch in der Umsetzung immer wieder neue Ideen. Lassen Sie sich also am besten von Fachleuten gut beraten, gerade dann, wenn Sie ein großes Objekt wie ein Mehrfamilienhaus oder ein Bürogebäude begrünen möchten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was unterscheidet wandgebundene Systeme von bodengebundenem Fassadengrün?</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Merkmal</strong></th>
<th><strong>wandgebundenes Fassadengrün</strong></th>
<th><strong>bodengebundenes Fassadengrün</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Verankerung</td>
<td>Pflanzen wachsen in Modulen, Taschen oder Substratmatten, die direkt an der Fassade befestigt sind</td>
<td>Pflanzen wurzeln im Erdreich am Boden und ranken an Spalieren, Seilen oder direkt an der Fassade</td>
</tr>
<tr>
<td>Substrat &amp; Nährstoffe</td>
<td>Substratschicht ist dünn und wird künstlich aufgebracht; Bewässerung und Nährstoffzufuhr erfolgen meist über ein technisches System</td>
<td>Pflanzen nutzen den natürlichen Boden oder haben bei der troggebundenen Variante eine größere Menge an Substrat; geringerer technischer Aufwand</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewässerung</td>
<td>benötigt Bewässerungs- und Nährstoffsystem (häufig automatisiert)</td>
<td>Versorgung über natürlichen Boden, aber abhängig von Standortbedingungen</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzenauswahl</td>
<td>auch für nicht kletternde Pflanzen geeignet (da Substrat an der Fassade)</td>
<td>hauptsächlich Kletterpflanzen oder selbstklimmende Arten, die aus dem Boden heraus wachsen</td>
</tr>
<tr>
<td>Wartung</td>
<td>höherer Pflegeaufwand (Bewässerungs- und Düngetechnik, Substrataustausch)</td>
<td>weniger Technik, geringerer Pflegeaufwand, aber regelmäßig Schnitt- und Leitungsarbeiten nötig</td>
</tr>
<tr>
<td>Gestaltungsfreiheit</td>
<td>sehr vielfältige Gestaltung möglich (z. B. Muster, dichte Begrünung, Blühpflanzen)</td>
<td>eher eingeschränkt auf natürliche Wuchsformen der Pflanzen (Rankpflanzen, Spaliere, Kletterpflanzen)</td>
</tr>
<tr>
<td>Kosten</td>
<td>höhere Investitions- und Betriebskosten</td>
<td>geringere Investitionskosten, vergleichsweise günstiger in der Unterhaltung</td>
</tr>
<tr>
<td>Belastung der Fassade</td>
<td>zusätzliche Konstruktionen (Substrat, Bewässerungssystem) mit höheren statischen Anforderungen</td>
<td>kann Fassade direkt belasten (bei Selbstklimmern), bei Rankhilfen jedoch geringere direkte Last</td>
</tr>
<tr>
<td>ökologische Wirkung</td>
<td>sehr hohe Pflanzenvielfalt, auch bei dichter Bebauung (da kein Bodenanschluss nötig ist)</td>
<td>gut für Arten, die klettern können oder Bodennähe bevorzugen, aber weniger Vielfalt möglich</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">7 gute Gründe für Fassadengrün</h2><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-1024x679.webp" alt="Mehrstöckiges Gebäude mit großen Fensterfronten und dichter wandgebundener Fassadenbegrünung. Unterschiedliche Pflanzenarten wie Moose, Gräser und Sträucher bedecken die Fassade lückenlos. Fokus auf die vertikale Begrünung als nachhaltige Bauweise zur Verbesserung des Stadtklimas." class="wp-image-25035" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-1024x679.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-300x199.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-768x509.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-1536x1018.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-2048x1358.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/fassadenbegruenung-wandgebunden-100x66.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Gerade Unternehmen können mit der wandgebundenen Begrünung ihrer Fassaden das Mikroklima einer Stadt nachhaltig verändern © adisa / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Kühlung durch Verdunstung: </strong>Über ihre Blätter verdunsten Pflanzen Wasser und entziehen der Umgebung Wärme. Dieser natürliche Kühlungseffekt schafft frische Stadtluft.<br></li>



<li><strong>Abschwächung des Wärmeinsel-Effekts: </strong>In Städten stauen sich Hitze und Strahlung durch Beton, Asphalt und Versiegelung. Begrünte Fassaden heizen sich weniger auf und geben deutlich weniger Wärme ab. Dadurch sinkt die Temperatur im direkten Umfeld spürbar.<br></li>



<li><strong>reduzierter Heiz- und Kühlbedarf: </strong>Fassadengrün beschattet Wände, senkt den Wärmeeintrag im Sommer und spart Kühlenergie. Im Winter wirken immergrüne Pflanzen isolierend, während laubabwerfende Arten Sonnenlicht durchlassen und so solare Wärmegewinne ermöglichen.<br></li>



<li><strong>Schutz der Bausubstanz</strong>:<strong> </strong>Das Grün wirkt wie eine Pufferzone. Es fängt Schlagregen, Hagel und intensive Sonneneinstrahlung ab, gleicht Temperaturschwankungen aus und verhindert Risse sowie Materialermüdung der Bausubstanz.<br></li>



<li><strong>wirkungsvolle Lärmminderung: </strong>Fassadenbegrünungen können Schall absorbieren und so den Umgebungslärm deutlich reduzieren.<br></li>



<li><strong>mehr Komfort und Wohlbefinden: </strong>Begrünte Fassaden verbessern die Luftqualität und filtern Feinstaub. Gleichzeitig wirkt das zusätzliche Grün beruhigend, reduziert Stress und steigert die Aufenthaltsqualität im Stadtraum.<br></li>



<li><strong>Förderung der Biodiversität: </strong>Neben den klimatischen Vorteilen bieten grüne Fassaden auch Lebensräume für Vögel, Insekten und Kleintiere. Mit gezielter Pflanzenauswahl oder Nisthilfen lassen sich wertvolle Trittsteine für die Artenvielfalt in der Stadt schaffen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Wissenschaft zeigt: Gebäudegrün wirkt positiv auf die Seele</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim, veröffentlicht in Nature Neuroscience, zeigt erstmals, dass städtische Grünflächen nicht nur das Wohlbefinden steigern, sondern auch <strong>direkte Effekte auf neuronaler Ebene</strong> haben. Vor dem Hintergrund zunehmender Urbanisierung – bis 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben – ist das Thema psychische Gesundheit besonders relevant, da Stadtbewohner ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen und Stressbelastung tragen. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] In zwei Studienphasen kombinierten die Forscher Methoden aus Psychologie, Geoinformatik und funktioneller Magnetresonanztomographie. Dabei wurde belegt, dass Menschen in grüneren Umgebungen bessere Stimmung angaben und diese Wirkung auch im Gehirn sichtbar war: Die Aktivität im dorsolateralen präfrontalen Cortex, einer Region zur Kontrolle negativer Emotionen, war reduziert. Besonders profitieren könnten Personen, die Schwierigkeiten haben, Stress und negative Gefühle selbst zu regulieren. Die Ergebnisse verdeutlichen das <strong>Präventionspotenzial von Grünflächen</strong>: Eine gezielte, gleichmäßige Verteilung von Parks, Bäumen und Grünbereichen in Kombination mit <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/urban-gardening-201816443">Urban Gardening</a>, Fassadengrün und zum Beispiel <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/begehbare-dachbegruenung-2011973">begehbaren Dachbegrünung</a> kann einen wichtigen Beitrag zur seelischen Gesundheit leisten und das Risiko psychischer Erkrankungen mindern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Besonders in dicht bebauten Gebieten, wo Hitze und Luftverschmutzung ein Problem darstellen, zeigt sich, dass begrünte Fassaden die Temperatur um bis zu 5°C reduzieren und gleichzeitig Feinstaub aus der Luft filtern.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Vor- und Nachteile wandgebundener Fassadenbegrünung</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Aspekt</strong></th>
<th><strong>Vorteile</strong></th>
<th><strong>mögliche Nachteile</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>ökologisch</td>
<td>
<ul>
<li>Verbesserung des Mikroklimas durch Verdunstungskühle (natürliche Klimaanlage, Reduktion von Hitzespitzen)</li>
<li>Bindung von Feinstaub und Absorption von Schadstoffen (bessere Luftqualität)</li>
<li>Schaffung von Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere (Förderung der Biodiversität)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>erhöhter Wasser- und Pflegebedarf (Bewässerung, Nährstoffversorgung)</li>
<li>Gefahr von Schädlingen oder Krankheiten bei mangelnder Pflege</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>wirtschaftlich</td>
<td>
<ul>
<li>Schutz der Bausubstanz vor Witterung, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen (längere Lebensdauer der Fassade)</li>
<li>Verbesserung der Wärmedämmung (Einsparungen bei Heiz- und Kühlkosten)</li>
<li>Wertsteigerung der Immobilie</li>
<li>Durchlüftung zwischen dem Gemäuer und der Konstruktion möglich</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>hohe Investitionskosten für Installation und Systemtechnik</li>
<li>laufende Kosten für Pflege, Wartung und ggf. Reparaturen</li>
<li>bei Entfernung können Spuren der Befestigung bleiben</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>sozial</td>
<td>
<ul>
<li>Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Verbesserung des Wohlbefindens</li>
<li>ästhetische Aufwertung von Gebäuden und Quartieren</li>
<li>identitätsstiftend und imagefördernd</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>mögliche Konflikte durch Pflegeaufwand oder Feuchtigkeitsschäden</li>
<li>eventuelle Einschränkungen durch baurechtliche Vorgaben oder Denkmalschutz</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Trotz der unbestreitbaren Vorteile erfordert die erfolgreiche Umsetzung eine sorgfältige Planung sowie eine fundierte Fachkenntnis, insbesondere bei der Auswahl geeigneter Pflanzsysteme und Arten, die den klimatischen und standortspezifischen Bedingungen gerecht werden. Gleiches gilt für die Pflege. Wer sich für ein wandgebundenes Fassadensystem entscheidet, muss sich im Klaren darüber sein, dass er professionelle Unterstützung brauchen wird, damit das Projekt auch langfristig eine Bereicherung für das Stadtbild ist. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen eignen sich fürs fassadengebundene Gebäudegrün?</h2><p class="wp-block-paragraph">Greift man bei bodengebundenen Fassadenbegrünungen eher auf Gerüstkletterpflanzen wie Kletterhortensien, Geißblatt oder Kletterrose beziehungsweise Selbstklimmer wie Efeu oder Wilder Wein zurück, so wählt man bei wandgebundenen Systemen andere Pflanzen für die Außenwnd. Grundsätzlich eignen sich viele kompakte und robuste Arten wie </p><ul class="wp-block-list">
<li>Stauden,</li>



<li>Kräuter,</li>



<li>Gräser,</li>



<li>Farne, </li>



<li>immergrüne Pflanzen sowie</li>



<li>kleinere Obst- und Gemüsepflanzen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Oft werden vorgezogene Module eingesetzt, sodass schon nach wenigen Wochen eine geschlossene, grüne Fläche entsteht. Auch die Kombination mit Nistmodulen kann wertvolle Lebensräume für Vögel und Insekten schaffen. Bei der Pflanzenauswahl sind jedoch ökologische Kriterien entscheidend. <strong>Einheimische Arten</strong> sollten bevorzugt werden, da sie perfekt auf die Bedürfnisse heimischer Tiere abgestimmt sind. Eine heterogene Auswahl mit unterschiedlichen Blütenformen, -farben und -strukturen stellt sicher, dass ein breites Spektrum an Bestäubern Nahrung und Nistmaterial findet. Besonders wichtig sind <strong>ungefüllte Blüten</strong>, da sie reichlich Pollen und Nektar liefern, während gefüllte Blüten meist nur dekorativ wirken, aber ökologisch wenig beitragen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSERE EXPERTIN ERKLÄRT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">„<i>Arten mit hoher Verdunstungsleistung und großen Blattflächen tragen durch die Abgabe von Verdunstungskälte aktiv zur Kühlung des Umfelds bei. Generell muss bei Pflanzungen natürlich berücksichtigt werden, wie viel Wasser zur Verfügung steht, vor allem an heißen, trockenen Standorten. Hitzetolerante Pflanzen sind in der Regel sparsamer im Wasserverbrauch, leisten jedoch weniger Beitrag zur Kühlung. Daher richtet sich die Auswahl stark nach den konkreten Standortbedingungen und der Zielsetzung, z.B.: Ist eine Bewässerung – idealerweise mit Regenwasser – vorhanden? Soll die Begrünung vor allem ökologisch wertvoll, klimatisch wirksam oder pflegeleicht und hitzeresilient sein? Solche Fragen sind entscheidend, um die passende Bepflanzung für das jeweilige Projekt zu finden.“</i><p><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner – wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart</a></p></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sollte der Blühzeitraum abgestimmt sein, sodass <strong>von Frühling bis Spätherbst ein kontinuierliches Nahrungsangebot </strong>besteht. Auch Nachtblüher wie die Nachtkerze sind wertvoll, da sie nachtaktive Insekten anziehen, die wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für Fledermäuse darstellen. Strukturvielfalt, durch verschiedene Blattgrößen und -oberflächen, erhöht zusätzlich den ökologischen Wert, weil sie Lebensraum, Nahrung und Baumaterial zugleich bietet. Nicht zuletzt spielen Standort und Ausrichtung eine Rolle: Sonnige Fassaden brauchen hitzetolerante, robuste Arten wie Wiesen-Salbei, Sonnenhut oder Sand-Thymian, während schattige Lagen besser mit Farnen oder Schattenstauden bepflanzt werden. Auch die Toleranz gegenüber städtischen Stressfaktoren wie Hitze, Trockenheit oder Luftschadstoffen sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Spontanvegetation kann die Vielfalt bereichern, invasive Arten müssen jedoch kontrolliert werden. Da die Module immer von Fachfirmen umgesetzt werden, können Sie sich hier auch entsprechend der richtigen Auswahl Ihrer <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-pflanzen-202524996">Pflanzen für die Fassadenbegrünung</a> beraten lassen. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Kosten sind für eine Wandbegrünung zu erwarten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten „Living Walls“ überzeugen durch enorme gestalterische Vielfalt und erlauben dicht begrünte Oberflächen. Dafür ist allerdings ein hoher technischer und finanzieller Aufwand notwendig, was die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-kosten-202524969">Kosten für die Begrünung</a> steigen lässt. Bei modular stapelbaren Systemen beginnen die Investitionskosten bei etwa 400 Euro pro Quadratmeter, können aber bei speziellen Projekten auch auf 2000 Euro pro Quadratmeter steigen. Darin enthalten sind in der Regel die Planung, die benötigten Module, die Pflanzen, das Bewässerungssystem sowie die Installation. Eine Statikprüfung und gegebenenfalls eine notwendige Unterkonstruktion kommen extra hinzu.</p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Kostenpunkt</th>
<th>Preis pro Quadratmeter im Durchschnitt</th>
<th>Hinweise</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Anschaffung &amp; Montage</td>
<td>400 bis 1.000 Euro</td>
<td>inkl. System, Pflanzen, Bewässerung, Drainage, Montage</td>
</tr>
<tr>
<td>komplexe Systeme</td>
<td>500 bis 2.000 Euro</td>
<td>mit spezieller automatischer Bewässerung, Steuerung, sehr hochwertigen, teils außergewöhnlichen Pflanzen</td>
</tr>
<tr>
<td>jährliche Wartung</td>
<td>50 bis 70 Euro</td>
<td>Bewässerung, Düngung, Rückschnitt, Systemkontrolle</td>
</tr>
<tr>
<td>Stromkosten pro Jahr</td>
<td>je nach Strompreis</td>
<td>im Durchschnitt sind es 5 bis 15 Prozent der jährlichen Pflegekosten, abhängig natürlich vom Bewässerungssystem</td>
</tr>
<tr>
<td>Wasserkosten pro Jahr</td>
<td>je nach Wasserpreis</td>
<td>eine begrünte Wand verbraucht im Jahr rund 0,5 bis 1 Kubikmeter Wasser pro Quadratmeter; bei Verwendung von Regenwasser spart man sich das Geld, muss aber zuvor zusätzlich zu den Bewässerungsschläuchen in eine Regenwassersammelstelle investieren</td>
</tr>
<tr>
<td>Lebenserwartung je nach System</td>
<td>20 bis 30 Jahre</td>
<td>bei regelmäßiger Wartung</td>
</tr>
<tr>
<td>Fördermöglichkeiten</td>
<td>bis zu 50 Prozent</td>
<td>je nach Kommune/Stadt, oft an Bedingungen und Höchstförderungssummen geknüpft</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Während bodengebundene Fassadenbegrünungen zum Beispiel mit Blauregen oder Geißblatt bereits ein sehr attraktives Erscheinungsbild schaffen können, entfalten wandgebundene Systeme oft eine noch größere ästhetische Wirkung. Sie zeichnen sich zudem durch bedeutende ökologische Vorteile aus, etwa die Verbesserung des Mikroklimas, die Förderung der Biodiversität durch entsprechende Nistmodule und spürbare energetische Effekte. Diese Vorzüge gehen jedoch mit vergleichsweise hohen Anfangsinvestitionen und laufenden Kosten einher. Bodengebundene Systeme sind in der Regel deutlich günstiger, bieten dafür aber weniger gestalterische und technische Flexibilität. Umso wichtiger ist es, die individuellen Rahmenbedingungen sorgfältig abzuwägen und mögliche Förderprogramme in die Planung einzubeziehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Viele Städte und Gemeinden bieten spezielle Förderungsmöglichkeiten an. Die Umsetzung der Maßnahme kann aber immer erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheids erfolgen. Bitte beachten Sie, dass auch die Vergabe von Bauaufträgen bereits als Maßnahmenbeginn gewertet wird!</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Sind wandgebundene Fassadenbegrünungen eine Gefahr für die Fassade?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine wandgebundene Fassadenbegrünung ist für die Außenwand nicht gefährlich, solange sie professionell geplant und umgesetzt wird. Im Gegensatz zu bodengebundenen Systemen ohne Kletterhilfe wachsen die Pflanzen hier ja nicht direkt am Mauerwerk. Stattdessen werden sie in speziellen Modulen oder Trägerelementen angebracht, die vor der eigentlichen Wand installiert sind. Dadurch bleibt die tragende Fassade geschützt, denn Wurzeln oder Feuchtigkeit können den Untergrund nicht beschädigen. Ein kritischer Punkt sind allerdings die Fugen. Wenn die Konstruktion unsauber montiert ist, könnte <strong>Feuchtigkeit eindringen</strong>. Deshalb werden oft korrosionsbeständige Materialien wie Edelstahl für Halterungen und Rahmen verwendet, um langfristige Stabilität und Dichtheit zu gewährleisten. Auch bei der Bewässerungsanlage sollten Sie auf Qualität setzen. Moderne Systeme versorgen die Pflanzen gleichmäßig mit Wasser und verhindern dabei, dass Staunässe oder überschüssige Feuchtigkeit die Fassade belastet. Interessanterweise kann, richtig umgesetzt, eine wandgebundene Begrünung die Fassade sogarzusätzlich schützen: Sie mildert extreme Temperaturen ab und verringert die UV-Strahlung auf der Oberfläche. All das funktioniert allerdings nur, wenn Konstruktion, Materialwahl und Pflege sorgfältig aufeinander abgestimmt sind. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Wandgebundene Fassadenbegrünung ist eine moderne Möglichkeit, Gebäude nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter zu machen. Sie verwandelt kahle Mauern in grüne Flächen, die im Sommer wie eine natürliche Klimaanlage wirken und gleichzeitig die Luftqualität verbessern. Zwischen den Pflanzen entsteht zudem ein wertvoller Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Tiere und das ist ein Gewinn für die biologische Vielfalt in unseren Städten. Auch wirtschaftlich lohnt sich die grüne Hülle: Sie schützt die Fassade vor Witterungseinflüssen und kann durch ihre dämmende Wirkung den Energieverbrauch senken. Damit eine solche Begrünung langfristig funktioniert, braucht es jedoch eine gute Planung. Entscheidend sind die richtigen Pflanzenarten sowie ein passendes System, das auf die Bedingungen vor Ort abgestimmt ist. Gelingt das, wird die Fassade nicht nur zum Blickfang, sondern auch zu einem aktiven Beitrag für ein angenehmes Stadtklima.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="993" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp" alt="Profilbild der Gartenbau.org Fassadenbegrünungs-Expertin Melina Wochner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart." class="wp-image-24946 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp 993w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-291x300.webp 291w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-768x792.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-1489x1536.webp 1489w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-97x100.webp 97w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk.webp 1754w" sizes="auto, (max-width: 993px) 100vw, 993px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>ÜBER UNSERE EXPERTIN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart. Im Bereich „Umweltgerechtes Bauen für Menschen, Flora und Fauna“ verbindet sie Forschung mit aktivem Wissenstransfer in die Praxis und Lehre. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und gezielten Umsetzung nachhaltiger, biodiversitätsfördernder Bauweisen wie innovativen Systemen zur Gebäudebegrünung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.iabp.uni-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">» Zur Webseite des Instituts für Akustik &amp; Bauphysik</a></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wandgebundene Fassadenbegrünung: Häufig gestellte Fragen </h2><h3 class="wp-block-heading">Kann KI die Bewässerung und Nährstoffversorgung optimieren?</h3><p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz kann die Bewässerung und Nährstoffversorgung von wandgebundenen Fassadenbegrünungen revolutionieren, indem sie Echtzeitdaten nutzt, um Wasser, Dünger und Energie optimal zu steuern. Moderne Systeme kombinieren Feuchtigkeits-, Temperatur- und Lichtsensoren mit Wettervorhersagen und KI-Algorithmen, die den Bedarf der Pflanzen präzise berechnen. So wird nur dann bewässert, wenn es nötig ist und Dünger wird bedarfsgerecht zugeführt. Das spart bis zu 50 Prozent Wasser und vermeidet Überdüngung. KI erkennt zudem frühzeitig Probleme wie Verstopfungen oder Schädlinge und warnt Wartungsteams automatisch.</p><h3 class="wp-block-heading">Gibt es bereits Städte, in denen das Fassadengrün verpflichtend ist?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das wohlhabende Singapur beispielsweise geht systematisch bei der Fassadenbegrünung vor, da die herkömmliche Bauweise und der Klimawandel die Probleme vor Ort verstärken. Um Klimaanlagen zu vermeiden, setzt man hier, wie auch in anderen großen Städten, neben einer Veränderung der Architektur auch verstärkt auf vertikale Bepflanzung. Die Stadt will bis 2030 eine Million neuer Bäume pflanzen und 200 Hektar „vertikales Grün“ schaffen und gibt, neben strengen Richtlinien für Neubauten, auch Bauherren entsprechende Anreize. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>]</p><h3 class="wp-block-heading">Kann ich wandgebundene Fassadenbegrünung auch mit Urban Gardening kombinieren? </h3><p class="wp-block-paragraph">Urban Gardening lässt sich gut integrieren ins Gebäudegrün. Besonders geeignet sind kompakte Pflanzen, die wenig Platz benötigen und sich in Modulen oder Taschen an der Wand kultivieren lassen. Dazu zählen vor allem Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei, die nicht nur robust und pflegeleicht sind, sondern auch direkt in der Küche verwendet werden können. Auch auch Beeren wie Erdbeeren, Kiwi oder Brombeeren sind geeignet. So wird die grüne Wand nicht nur zum Blickfang, sondern auch zur essbaren Ressource mitten in der Stadt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Studie: Grünflächen in Städten fördern psychisches Wohlbefinden“. <em>Zi-mannheim.de</em>, 29. Juli 2019, <a href="http://www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/studie-gruenflaechen-in-staedten-foerdern-psychisches-wohlbefinden.html" title="" target="_blank" rel="noopener">www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/studie-gruenflaechen-in-staedten-foerdern-psychisches-wohlbefinden.html</a>.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] Governing Board, und Corporate Functions. „Cooling Singapore“. <em>Edu.Sg</em>, <a href="http://www.tum-create.edu.sg/research/project/cooling-singapore" title="" target="_blank" rel="noopener">www.tum-create.edu.sg/research/project/cooling-singapore</a>. Zugegriffen 1. September 2025.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/wandgebundene-fassadenbegruenung-202525027">Wandgebundene Fassadenbegrünung: Pflanzen &amp; Kosten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/bodengebundene-fassadenbegruenung-202525015</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 06:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=25015</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bodengebundene Fassadenbegrünung zählt zu den natürlichsten und dauerhaftesten Formen der Begrünung. Dabei wurzeln die Pflanzen entweder direkt im Erdreich oder in großen Pflanztrögen, die ausreichend Substrat und Wasser für ein langfristiges Wachstum bereitstellen. Diese Systeme überzeugen durch ihre Robustheit, vergleichsweise geringe technische Anforderungen und die Möglichkeit, eine große Pflanzenvielfalt einzusetzen. Ob direkt ins Beet gepflanzt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Bodengebundene Fassadenbegrünung zählt zu den natürlichsten und dauerhaftesten Formen der Begrünung. Dabei wurzeln die Pflanzen entweder direkt im Erdreich oder in großen Pflanztrögen, die ausreichend Substrat und Wasser für ein langfristiges Wachstum bereitstellen. Diese Systeme überzeugen durch ihre Robustheit, vergleichsweise geringe technische Anforderungen und die Möglichkeit, eine große Pflanzenvielfalt einzusetzen. Ob direkt ins Beet gepflanzt oder troggebunden entlang der Fassade positioniert sind bodengebundene Begrünungen eine nachhaltige Lösung, um Gebäudehüllen zu verschönern, das Mikroklima positiv zu beeinflussen und Lebensräume für Insekten und Vögel zu schaffen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick: </h2><ul class="wp-block-list">
<li>Bei der bodengebundenen Fassadenbegrünung wurzeln die Pflanzen direkt im Erdreich am Haus oder in großen Pflanztrögen auf verschiedenen Ebenen. </li>



<li>Das Pflanzen direkt in den Boden ist die kostengünstigste Variante von Fassadengrün und kann schon ab 10 Euro pro Quadratmeter umgesetzt werden, während troggebundene Systeme mit Rankhilfen und Bewässerung deutlich teurer sind.</li>



<li>Die laufenden Pflegekosten bleiben überschaubar und liegen bei etwa 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter im Jahr. Hier können Sie allerdings viel sparen, wenn Sie Arbeiten wie den Rückschnitt oder die Bewässerung selbst übernehmen. </li>



<li>Während Pflanzen im Erdreich die meiste Zeit im Jahr mit natürlicher Bodenfeuchtigkeit auskommen, ist bei troggebundenen Begrünungen ein zusätzliches Bewässerungssystem sinnvoll. </li>



<li>So verbindet die bodengebundene Fassadenbegrünung einen geringen technischen Aufwand mit hohem ökologischen Nutzen und ist damit ein besonders praktikabler Weg, Gebäude grün zu gestalten.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter bodengebundener Fassadenbegrünung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die bodengebundene Fassadenbegrünung ist im Vergleich zur wandgebundenen Fassadenbegrünung eine Form der Vertikalbegrünung, bei der die Pflanzen im Bereich der Hauswand wurzeln und sich von dort aus an der Fassade oder einer Rankhilfe emporranken. In der Regel geschieht dies direkt im Erdreich, was diese Methode zur einfachsten und am weitesten verbreiteten Form der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197">Fassadenbegrünung</a> macht. Zur bodengebundenen Begrünung zählen auch die troggebundene Systeme, bei denen die Pflanzen in große, dauerhaft installierte Pflanztröge gesetzt werden, die mit ausreichend Substrat und oft auch mit integrierten Bewässerungssystemen ausgestattet sind. Diese Lösung eignet sich insbesondere dann, wenn kein direkter Erdkontakt möglich ist, zum Beispiel bei dichten innerstädtischen Bebauungen, bei Häusern mit vielen Balkonen, über Tiefgaragen oder an Standorten mit versiegelten Flächen. Diese Varianten bietet flexible Einsatzmöglichkeiten und ist auch bei schwierigen Standorten umsetzbar.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-1024x683.webp" alt="Moderne Fassade mit troggebundener Begrünung: Bäume und Sträucher wachsen in Pflanztrögen auf den weißen Balkonen." class="wp-image-25022" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/troggebundene-fassadenbegruenung-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die troggebundene Variante eignet sich mit der richtigen Planung auch gut für die Begrünung von Hochhäusern mit Kletterpflanzen © Giorgio Pasini / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Unterschiede gibt es zwischen direkter und troggebundener Bepflanzung?</h3><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Aspekt</strong></th>
<th><strong>direkte bodengebundene Bepflanzung</strong></th>
<th><strong>troggebundene Bepflanzung</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Standortvoraussetzungen</td>
<td>benötigt freien Erdkontakt am Fassadenfuß</td>
<td>auch auf versiegelten Flächen, Tiefgaragen oder Innenhöfen möglich</td>
</tr>
<tr>
<td>Wurzelausbreitung</td>
<td>natürliche und tiefreichende Wurzelentwicklung im Boden</td>
<td>begrenztes Wurzelvolumen durch Troggröße und damit planungsintensiver</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzenauswahl</td>
<td>breites Spektrum, auch großwüchsige Arten möglich</td>
<td>eher begrenzt, da Volumen, Substrat und Nährstoffe kontrolliert werden müssen</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewässerung</td>
<td>oft durch Regen und Bodenfeuchtigkeit ausreichend</td>
<td>meist zusätzliche Bewässerungssysteme notwendig (automatisch oder manuell)</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegeaufwand</td>
<td>gering bis mittel, abhängig von Pflanzenart</td>
<td>höher, da Substrat und Bewässerung kontrolliert werden müssen</td>
</tr>
<tr>
<td>Kosten</td>
<td>relativ gering (Boden vorbereiten, Pflanzen setzen)</td>
<td>deutlich höher (Trogkonstruktion, Substrat, Technik, ggf. Statikprüfung)</td>
</tr>
<tr>
<td>Flexibilität</td>
<td>dauerhafte Lösung, Standort ist festgelegt</td>
<td>flexible Platzierung und Gestaltung, ggf. auch rückbaubar</td>
</tr>
<tr>
<td>Einsatzbereiche</td>
<td>vor allem bei Gebäuden mit Grünstreifen, Gärten oder unversiegeltem Boden</td>
<td>städtebaulich verdichtete Räume, Innenstädte, Plätze mit wenig Grünfläche</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Anforderungen an die bodengebundene Fassadenbegrünung</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wurzelraum:</strong> Es ist ein ausreichend großer, durchwurzelbarer Raum im Erdreich erforderlich, idealerweise eine Pflanzgrube von mindestens 50 cm Tiefe und einem Volumen von einem Kubikmeter, je nach Pflanzenart auch mehr. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Substrat:</strong> Die Verwendung eines geeigneten Pflanzsubstrats ist ähnlich wie bei der wandgebundenen Fassadenbegrünung wichtig, insbesondere in städtischen Gebieten, wo gegebenenfalls der Füllboden ausgetauscht werden muss. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wasser- und Nährstoffversorgung:</strong> Die Selbstklimmer und Gerüstkletterer versorgen sich in einem durchlässigen Boden weitgehend selbstständig mit Wasser und Nährstoffen. Bei Neupflanzungen im urbanen Raum oder bei Trockenstress kann jedoch ein Wassermanagement bzw. eine zusätzliche Bewässerung erforderlich sein. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kletterhilfen:</strong> Abhängig von der Pflanzenart können Kletterhilfen wie Netze, Gitter oder Seile notwendig sein, insbesondere bei windigen Standorten. Selbstklimmer wie Efeu oder Wilder Wein können ohne solche Hilfen wachsen, es wird jedoch oft eine Kletterhilfe als zweite Ebene empfohlen, um Risiken und Schäden durch die Haftwurzeln an der Hauswand zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Klimaresilienz: Diese 7 Gründe sprechen für Fassadengrün</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Milderung des urbanen Wärmeinsel-Effekts</strong>: Städte weisen aufgrund wärmespeichernder Baumaterialien wie Beton, hoher Flächenversiegelung und dunkler Oberflächen (z.B. Asphalt) oft deutlich höhere Temperaturen auf als das Umland, man spricht hier vom sogenannten städtischen Wärmeinsel-Effekt. Grüne Fassaden können, genau wie ein <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/dachgarten-2011988">Dachgarten</a> dem entgegenwirken, indem sie sich weniger stark aufheizen als massive Gebäudeoberflächen und die Wärmeabstrahlung in den Stadtraum reduzieren</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>2.</strong> <strong>Verbesserung der Energie- und Strahlungsbilanz</strong>: Begrünte Fassaden haben eine geringere Wärmespeicherkapazität als unbegrünte massive Bauteile. Sie verhindern die direkte Sonneneinstrahlung auf die Fassade, wodurch diese sich weniger aufheizt und weniger langwellige Wärme in die Umgebung abgibt. Dies führt zu kühleren Oberflächen und einer besseren Energiebilanz. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>3.</strong> <strong>Kühlung durch Verdunstung</strong>: Pflanzen verdunsten über ihre Blattoberflächen Wasser. Dieser Prozess entzieht der Umgebung Wärme und kühlt die umgebende Luft ab. An heißen Tagen erhöhen Pflanzen ihre Verdunstungsleistung gezielt, um sich selbst vor Überhitzung zu schützen und eine stärkere Kühlung zu erzielen. Die „Wilde Klimawand“ in Stuttgart konnte beispielsweise an einem heißen Sommertag über 720 Liter Wasser verdunsten, was der Kühlleistung von etwa drei großen Stadtbäumen oder 7 bis 10 Klimaanlagen entspricht. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>4. </strong><strong>Reduzierung des Heiz- und Kühlbedarfs</strong>: Die Beschattung und Kühlung durch Fassadenbegrünungen senkt die Oberflächentemperaturen der Gebäudehülle. Dies führt zu einem reduzierten Wärmeeintrag ins Gebäude im Sommer und kann den Bedarf an Klimaanlagen verringern. Im Winter können vertikale immergrüne Pflanzen an der Wand eine isolierende Wirkung haben und Heizwärme im Gebäude halten, während laubabwerfende Pflanzen im Winter Sonnenlicht durchlassen und solare Wärmegewinne ermöglichen. Effekte, die langfristig nicht zu unterschätzen sind. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>5. </strong><strong>Schutz der Bausubstanz</strong>: Fassadenbegrünungen schützen die Gebäude vor direkten Witterungseinflüssen wie Hagel, Starkregen und extremer Sonneneinstrahlung. Dies puffert Temperaturschwankungen ab und trägt langfristig zum Erhalt der Materialqualität der Bauteile bei, indem es Materialermüdung und Rissbildung vorbeugt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>6. </strong><strong>Erhöhung des Komfortempfindens</strong>: Begrünte Fassaden verbessern das Mikroklima, indem sie die Umgebung kühlen, Feinstaub filtern und so die Luftqualität erhöhen. Das wirkt sich direkt auf das Wohlbefinden der Menschen aus, reduziert Hitzestress und schafft ein angenehmeres Raumklima. Gleichzeitig hat das zusätzliche Grün eine beruhigende Wirkung, senkt Stress und steigert die Lebensqualität im städtischen Raum.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>7. Lärmminderung</strong>: Grüne Fassaden können schallabsorbierende Eigenschaften haben. Die „Wilde Klimawand“ erreichte beispielsweise die Schallabsorberklasse A, was bedeutet, dass fast die gesamte auftreffende Schallenergie absorbiert wird. Dies kann zur Reduzierung von Umgebungsgeräuschen in dicht besiedelten Gebieten beitragen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welchen Anteil hat das Gebäudegrün bei der Biodiversitätsförderung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Fassadenbegrünungen leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Biodiversität, insbesondere in stark verdichteten und versiegelten urbanen Räumen, in denen hochwertige Grünflächen fehlen. Als „vertikale Gärten“ schaffen sie neue Naturflächen und bieten Lebensräume für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Schon das Belassen von abgestorbenem Pflanzenmaterial und trockenen Stängeln über den Winter kann Insektenlarven und -puppen Schutz bieten und Vögeln gleichzeitig als Nahrungsquelle oder Baumaterial dienen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Das Zulassen von Spontanvegetation durch einheimische, sich spontan ansiedelnde Pflanzen stellt einen Mehrwert für die Vielfalt der Lebensräume dar und sollte in angemessenem Maß integriert werden. Invasive, nicht-einheimische Arten müssen jedoch beobachtet und gegebenenfalls entfernt werden.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das ökologische Potenzial lässt sich durch die gezielte <strong>Integration von Habitat-Systemen</strong> noch erheblich erweitern. So können beispielsweise</p><ul class="wp-block-list">
<li>Niströhren aus Schilf,</li>



<li>Totholzelemente,</li>



<li>Lehm-Sand-Gemische für bodennistende Insekten oder</li>



<li>Nistkästen für Vögel und Fledermäuse</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">direkt in die Begrünung eingebunden werden. Entscheidend ist dabei eine fachgerechte Ausführung. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Auf was muss ich bei der Pflege einer bodengebundenen Fassadenbegrünung achten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Pflege einer bodengebundenen Fassadenbegrünung ist entscheidend für ihre langfristige Wirkung und ihre ökologische Qualität. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass Pflanzen gesund wachsen, Rankhilfen stabil bleiben und weder Fenster noch Dachrinnen überwuchert werden. Während direkt im Erdreich gepflanzte Systeme häufig mit natürlicher Bodenfeuchtigkeit auskommen, benötigen sie in Trockenphasen zusätzliche Bewässerung. Troggebundene Begrünungen sind hingegen dauerhaft auf eine <strong>gezielte Wasser- und Nährstoffversorgung</strong> angewiesen, da das Substrat nur begrenzte Vorräte bereithält. Ebenso wichtig ist eine biodiversitätssensible Pflege: Rückschnitte sollten außerhalb der Brutzeiten von Vögeln und der Schlupfzeiten von Insekten erfolgen, abgestorbenes Pflanzenmaterial kann über den Winter als wertvoller Lebensraum belassen werden, und ungeschnittene Teilbereiche schaffen zusätzliche Rückzugsorte. Auch die technische Kontrolle gehört dazu, denn Rankhilfen, Seilsysteme und Befestigungen müssen regelmäßig überprüft werden, um Schäden durch Lasten oder Feuchtigkeit zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSERE EXPERTIN ERKLÄRT</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><i>„Die Pflege ist entscheidend für die langfristige Funktionalität. Ohne regelmäßigen Rückschnitt verschlechtern sich die Pflanzenvitalität und das -wachstum, das Erscheinungsbild leidet und auch die ökologischen Vorteile gehen verloren. In der Planung muss berücksichtigt werden, wie zugänglich die Fassade ist und wie die Pflege organisiert wird. Kleine bodengebundene Flächen lassen sich einfach pflegen, auch Kübelpflanzungen oder Systeme auf Balkonen sind häufig einfacher in der Pflege. Wandgebundene Systeme dagegen benötigen oft Hebebühnen und Fachpersonal. Das ist natürlich auch ein Kostenfaktor.“</i><p><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner – wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart</a></p></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen eignen sich für das bodengebundene Fassadengrün?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl einheimischer Pflanzenarten ist essenziell, da diese evolutionär auf die lokale Tierwelt abgestimmt sind und spezialisierten Arten wie bestimmten Wildbienenarten, die nur Pollen einer spezifischen Pflanzengattung sammeln, Nahrung und Lebensraum bieten. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie darauf achten, Pflanzen zu verwenden, die<strong> ungefüllte Blüten</strong> haben, denn nur so haben Bestäuber wie Bienen die Möglichkeit, an die Pollen zu kommen. Am besten ist ein Nektar-, Pollen- und Beerenangebot vom Frühjahr bis in den Herbst hinein. Beim troggebundenen System ist das möglich, indem zusätzlich zu den Kletterpflanzen noch Stauden oder Pflanzen aus dem <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/urban-gardening-201816443">Urban Gardening</a> gepflanzt werden. Strukturreichtum durch eine Mischung aus verschiedenen Blattgrößen, -strukturen und -oberflächen erzeugt so eine lebendige Heterogenität, die als Lebensraum, Baumaterial und Nahrungsangebot dient. Arbeitet man direkt mit dem Erdreich, wählt man in der Regel einen Selbstklimmer wie den Efeu oder eine Gerüstkletterpflanze wie die Kletterrose oder die Kletterhortensie, aber auch ein Obstbaum kann eine Alternative sein.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-1024x683.webp" alt="Obstbaum als bodengebundene Fassadenbegrünung, wächst mit reifen Birnen an der Fassade eines Wohnhauses entlang." class="wp-image-25023" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-2048x1366.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/obstbaum-an-fassade-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Auch ein an der Wand entlanggezogener Obstbaum kann eine Form der bodengebundenen Fassadenbegrünung sein © Heiko119 / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-pflanzen-202524996">Pflanzen für die Fassadenbegrünung</a> sollte man nicht vergessen, auch an die Tiere zu denken und Arten wählen, die Nahrung und Schutz bieten für Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Nachtfalter. Lässt es sich umsetzen, dann sind nicht nur früchtetragende Varianten gut, sondern auch nektarreiche, intensiv duftende Pflanzen, die ab dem Abend blühen. Solche Arten können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Fledermäuse anzuziehen. Die Tiere sind ausgezeichnete <strong>Insektenjäger</strong> und leisten einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingskontrolle. Eine einzige Fledermaus kann in einer Nacht mehrere Tausend Mücken, Motten und andere Insekten fressen – ein unschätzbarer Vorteil gerade in urbanen Gebieten. Darüber hinaus gelten sie als Indikator für eine intakte Umwelt: Wo Fledermäuse vorkommen, ist meist auch ein vielfältiges Nahrungsangebot und ein gesundes Ökosystem vorhanden. Durch spezielle Nisthilfen in Fassadenbegrünungen können geeignete Quartiere geschaffen werden, die den Tieren Schutz bieten und gleichzeitig das ökologische Potenzial der Grünfassade erweitern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-1024x683.webp" alt="Gelbe Nachtkerzenblüte (Oenothera biennis) in Nahaufnahme mit Staubblättern und Knospen vor unscharfem, grünem Hintergrund." class="wp-image-25024" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/nachtkerze-oenothera-biennis-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Nachtkerze blüht die ganze Nacht durch und zieht so Nachtfalter an, die wiederum als Futter für Fledermäuse dienen © svehlik / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Selbstkletterer wie Efeu oder Wilder Wein haften direkt an der Fassade und können sich ohne zusätzliche Hilfen emporarbeiten. Sie sind besonders unkompliziert, da kein Gerüst oder Rankseil erforderlich ist, stellen jedoch höhere Ansprüche an die Beschaffenheit der Wand, die intakt und widerstandsfähig sein muss. Rankpflanzen mit Kletterhilfe hingegen benötigen Seile, Gitter oder andere Gerüststrukturen, eröffnen dafür aber eine größere Vielfalt an Blütenfarben, Düften und Wuchsformen. Neben der Wuchsform unterscheidet man auch zwischen pflegeleichten Arten, die mit wenig Aufwand gedeihen und oft immergrün sind, und anspruchsvolleren Varianten, die spezielle Boden-, Licht- oder Schnittbedingungen benötigen, dafür aber oft besonders attraktive Blüten oder Früchte hervorbringen. So lässt sich die Fassadenbegrünung ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten, entweder als pflegearmes, dauerhaft grünes Kleid oder als artenreiche, blühende Inszenierung, die über das Jahr hinweg immer neue Eindrücke bietet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-1024x683.webp" alt="Backsteinfassade mit bodengebundener Fassadenbegrünung durch blühenden Blauregen (Wisteria) mit lila und weißen Blütentrauben." class="wp-image-25025" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/09/blauregen-wisteria-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Manche Kletterpflanzen wie der Blauregen, das Geißblatt oder die Clematis verwandeln ihre Fassade zeitweise in eine Blütenmeer © Clive Wells / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die Bewässerung bei bodengebundenem Fassadengrün?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Bewässerung bei bodengebundenem Fassadengrün hängt stark davon ab, ob die Pflanzen direkt im Erdreich wurzeln oder in Trögen gepflanzt sind. Direkt im Boden versorgen sich die meisten Arten weitgehend selbstständig über das natürliche Regenwasser und die Bodenfeuchtigkeit. Lediglich in längeren Trockenphasen, wie sie durch den Klimawandel häufiger auftreten, ist zusätzliches Gießen notwendig, insbesondere bei jungen Pflanzen, deren Wurzeln das tiefere Erdreich noch nicht erreicht haben. Bei <strong>troggebundenen Systemen</strong> ist die Situation anders: Da die Pflanzen hier nur ein begrenztes Substratvolumen zur Verfügung haben, trocknet dieses schneller aus und speichert weniger Wasser. Deshalb sind integrierte Bewässerungssysteme, beispielsweise Tropfleitungen oder automatische Bewässerungsanlagen mit Feuchtigkeitssensoren, fast immer empfehlenswert. Zusätzlich sollte das Substrat regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls mit Nährstoffen ergänzt werden, damit die Pflanzen vital bleiben. Insgesamt gilt: Je natürlicher der Bodenkontakt, desto einfacher gestaltet sich die Bewässerung. Bei troggebundenen Begrünungen ist hingegen eine sorgfältige und technisch unterstützte Wasserversorgung entscheidend, um die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen zu sichern.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo liegen die Grenzen dieser Begrünungsform?</h3><p class="wp-block-paragraph">Nicht jedes Gebäude verfügt über ausreichend freien Boden am Fassadenfuß – in dicht bebauten Quartieren oder auf Flächen mit Tiefgaragen fehlt oft der nötige Platz für Pflanzstreifen. Auch die Nähe zu Fundamenten, Leitungen oder Nachbargrundstücken kann einschränkend wirken und verlangt sorgfältige Planung. Selbstkletternde Arten können zudem problematisch sein, wenn die Fassade Risse oder Schäden aufweist, da die Pflanzenwurzeln in die Bausubstanz eindringen und langfristig Schäden verursachen können. Ein weiterer limitierender Faktor ist der Wasserhaushalt: Direkt im Erdreich wurzelnde Pflanzen sind zwar robuster, können aber in längeren Trockenperioden unter Stress geraten, während troggebundene Systeme dauerhaft eine technische Bewässerung benötigen. Zudem erfordern viele kletternde Arten regelmäßige Pflege- und Rückschnittarbeiten, was den Aufwand im Vergleich zu anderen Begrünungsformen erhöhen kann. Schließlich bleibt die Gestaltungsfreiheit begrenzt: Während modulare Systeme nahezu beliebige Pflanzenkombinationen ermöglichen, ist man bei bodengebundenen Begrünungen auf solche Arten angewiesen, die langfristig in die Höhe wachsen und an den Standort angepasst sind.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die bodengebundene Fassadenbegrünung in der Stadtplanung der Zukunft?</h3><p class="wp-block-paragraph">In der Stadtplanung der Zukunft wird die bodengebundene Fassadenbegrünung eine immer wichtigere Rolle spielen. Sie trägt entscheidend zur <strong>Klimaanpassung</strong> bei, indem sie Hitzeinseln reduziert, Luftqualität verbessert und das Mikroklima positiv beeinflusst. Dank ihrer vergleichsweise einfachen Umsetzung lässt sie sich sowohl im Neubau als auch im Bestand integrieren und stellt damit eine niedrigschwellige Möglichkeit dar, urbanes Grün zu erweitern. Besonders großes Potenzial entfaltet sie in der Kombination mit anderen Begrünungssystemen wie der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/begehbare-dachbegruenung-2011973">begehbaren Dachbegrünung</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Kosten entstehen bei der bodengebundenen vertikalen Begrünung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Für die bodengebundene Fassadenbegrünung fallen im Vergleich zu anderen Systemen relativ geringe Kosten an, besonders wenn Eigenleistung eingebracht wird. Die Investitionskosten hängen von der Pflanzenwahl und dem technischen Aufwand ab: Selbstklimmer ohne Rankhilfe sind ab 10 Euro pro Quadratmeter die günstigste Variante, ein Klettergerüst können Sie auch selbst gestalten, zum Beispiel mit Seilen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSERE EXPERTIN ERKLÄRT</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><i>„Bodengebundene Systeme oder Pflanzkübelanlagen sind deutlich einfacher aufgebaut und nicht so kostenintensiv wie Modulsysteme. Auch sie verfügen meist über ein Bewässerungssystem, sind aber insbesondere dort geeignet, wo das Budget begrenzter ist oder weniger technische Infrastruktur benötigt wird.“</i><p><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner – wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart</a></p></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Werden Gerüstkletterpflanzen mit Rankhilfe in einem troggebundenen professionell umgesetzten System eingesetzt, liegen die Kosten bei rund 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter, mit zusätzlichem Bewässerungssystem bei 250 bis 350 Euro pro Quadratmeter, jeweils inklusive Planung, Pflanzen, Rankhilfen und Installation. Die laufenden Pflegekosten sind überschaubar und betragen meist 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter und Jahr, wobei diese durch Eigenarbeit deutlich reduziert werden können. Zusätzliche Ausgaben für Wasser und Strom entstehen nur bei eingebauten Bewässerungssystemen und bewegen sich in einem geringen Rahmen. Darüber hinaus können weitere Kosten für Fachplanung, spezielle Konstruktionen, Bodenaustausch oder die Integration von Habitat-Elementen anfallen. Insgesamt gilt die bodengebundene Begrünung jedoch als die <strong>kostengünstigste </strong>und am weitesten verbreitete<strong> Form der Fassadenbegrünung</strong>, die bei richtiger Planung sowohl in der Anschaffung als auch in der Pflege ökonomisch attraktiv bleibt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die bodengebundene Fassadenbegrünung vereint ökologische, gestalterische und wirtschaftliche Vorteile und stellt damit eine besonders attraktive Form der Fassadenbegrünung dar. Sie ist technisch vergleichsweise unkompliziert und kostengünstig umzusetzen. Gleichzeitig verbessert sie das Mikroklima, schafft Lebensräume für Tiere und trägt zur Biodiversität in der Stadt bei. Ihre Grenzen liegen vor allem in den baulichen Gegebenheiten und dem vorhandenen Platzangebot, doch gerade in Kombination mit anderen Begrünungssystemen kann sie zu einem entscheidenden Baustein einer klimaangepassten Stadtentwicklung werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="993" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp" alt="Profilbild der Gartenbau.org Fassadenbegrünungs-Expertin Melina Wochner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart." class="wp-image-24946 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp 993w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-291x300.webp 291w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-768x792.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-1489x1536.webp 1489w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-97x100.webp 97w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk.webp 1754w" sizes="auto, (max-width: 993px) 100vw, 993px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>ÜBER UNSERE EXPERTIN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart. Im Bereich „Umweltgerechtes Bauen für Menschen, Flora und Fauna“ verbindet sie Forschung mit aktivem Wissenstransfer in die Praxis und Lehre. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und gezielten Umsetzung nachhaltiger, biodiversitätsfördernder Bauweisen wie innovativen Systemen zur Gebäudebegrünung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.iabp.uni-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">» Zur Webseite des Instituts für Akustik &amp; Bauphysik</a></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bodengebundene Fassadenbegrünung: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Wie verändert eine begrünte Fassade das soziale Miteinander in einer Nachbarschaft?</h3><p class="wp-block-paragraph">Begrünte Fassaden machen Häuser attraktiver und steigern das Zugehörigkeitsgefühl der Anwohner. Sie schaffen Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, fördern Begegnungen und laden zu Gesprächen ein. Wenn Nachbarn gemeinsam bepflanzen oder pflegen, entstehen zusätzliche soziale Bindungen und ein stärkeres Miteinander.</p><h3 class="wp-block-heading">Lässt sich bodengebundenes Fassadengrün mit Kunst und Lichtinstallationen kombinieren? </h3><p class="wp-block-paragraph">Beleuchtung an begrünten Fassaden ist zwar gestalterisch reizvoll, kann aber Pflanzen und Tiere stören. Mit warmem, zurückhaltendem Licht und Zeitsteuerung lässt sich der Effekt nutzen, ohne den ökologischen Wert zu beeinträchtigen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kann eine begrünte Fassade Teil der Gesundheitsvorsorge in Städten sein?</h3><p class="wp-block-paragraph">Begrünte Fassaden können tatsächlich zur Gesundheitsvorsorge in Städten beitragen. Sie kühlen die Umgebung, filtern Schadstoffe aus der Luft und verringern so die Belastung durch Hitze und Feinstaub. Gleichzeitig wirken sie auf die Psyche stressreduzierend und fördern das Wohlbefinden, indem sie natürliche Elemente in den urbanen Alltag zurückbringen. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>]</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Wärmedämmverbundsysteme bei der Fassadenbegrünung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Bei Gebäuden mit WDVS ist besondere Vorsicht geboten, da die gedämmten Fassadenflächen empfindlich auf Durchdringungen und zusätzliche Lasten reagieren. Für Selbstklimmer sind solche Wände ungeeignet, da die Haftwurzeln Schäden an der Oberfläche verursachen können. Geeignet sind vor allem Rankpflanzen mit Kletterhilfen, die über Abstandshalter montiert werden und die Dämmung nicht direkt belasten. Bei vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden können Pflanzen mithilfe unterstützenden Rankhilfen aus Metall sicher klettern, ohne die Bausubstanz zu gefährden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Die wilde Klimawand“. <em>Universität Stuttgart – TIK</em>, <a href="http://www.iabp.uni-stuttgart.de/forschung/Umweltgerechtes-Bauen-fuer-Menschen-Flora-und-Fauna/die-wilde-klimawand/" target="_blank" rel="noopener">www.iabp.uni-stuttgart.de/forschung/Umweltgerechtes-Bauen-fuer-Menschen-Flora-und-Fauna/die-wilde-klimawand/</a>. Zugegriffen 25. August 2025.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] Studie: Grünflächen in Städten fördern psychisches Wohlbefinden“. <em>Zi-mannheim.de</em>, 29. Juli 2019, <a href="http://www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/studie-gruenflaechen-in-staedten-foerdern-psychisches-wohlbefinden.html" title="" target="_blank" rel="noopener">www.zi-mannheim.de/institut/news-detail/studie-gruenflaechen-in-staedten-foerdern-psychisches-wohlbefinden.html</a>.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/bodengebundene-fassadenbegruenung-202525015">Bodengebundene Fassadenbegrünung: Pflanzen &amp; Kosten</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-pflanzen-202524996</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 11:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=24996</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die richtige Pflanzenauswahl für das Fassadengrün an der Hauswand ist entscheidend für den Erfolg des gesamten Projekts. Es eignet sich nämlich nicht jede Rankpflanze für jede Fassade. Standortfaktoren wie Licht, Wind, Bodenbeschaffenheit und die verfügbare Rankhilfe bestimmen, ob sich eine Art dauerhaft wohlfühlt. Während robuste Selbstklimmer wie Efeu oder Wilder Wein schnell und pflegeleicht Flächen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die richtige Pflanzenauswahl für das Fassadengrün an der Hauswand ist entscheidend für den Erfolg des gesamten Projekts. Es eignet sich nämlich nicht jede Rankpflanze für jede Fassade. Standortfaktoren wie Licht, Wind, Bodenbeschaffenheit und die verfügbare Rankhilfe bestimmen, ob sich eine Art dauerhaft wohlfühlt. Während robuste Selbstklimmer wie Efeu oder Wilder Wein schnell und pflegeleicht Flächen begrünen, setzen blühende Arten wie Kletterrose oder Geißblatt vor allem gestalterische Akzente. Auch die gewünschte Wirkung, ob dichter Schatten, bunte Blüten oder saisonale Veränderungen, sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><style>
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</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Für die Fassadenbepflanzung stehen vier Möglichkeiten zur Verfügung: Selbstkletterer, Spreizklimmer, Gerüstkleterer und vorkultivierte Module. </li>



<li>Möchten Sie die günstige Variante wählen und sowohl auf Kletterhilfe als auch auf Module verzichten, dann sollten Sie sicher sein, dass Ihre Fassade inktakt ist und Pflanzen wie den Efeu aushält. </li>



<li>Je nachdem, welches System Sie wählen, kommt eine andere Bepflanzung infrage. Mobile Begrünungselemente wie bepflanzte Rankgitter, Kübel oder modulare Pflanzkästen erlauben es, Fassaden zeitweise zu begrünen, ohne die Gebäudestruktur dauerhaft zu verändern. </li>



<li>Beim wandgebundenen System, den sogenannten Living Walls sollten Sie auf vorkultivierte Module setzen. So profitieren Sie ab dem ersten Tag vom Fassadengrün.</li>



<li>Die Expertise eines Fachmanns gewährleistet, dass Pflanzenmodule technisch sicher eingebaut und optimal gepflegt werden, was die Investition schützt und das Mikroklima nachhaltig verbessert.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Überblick über die typischen Pflanzen für Fassadenbegrünung</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Pflanze</th>
<th>Wuchsgeschwindigkeit</th>
<th>Pflegeaufwand</th>
<th>Besonderheiten</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Efeu</td>
<td>langsam</td>
<td>sehr gering</td>
<td>
<ul>
<li>selbstklimmend</li>
<li>sehr robust</li>
<li>ganzjährig grün</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kletterhortensie</td>
<td>langsam</td>
<td>gering bis mittel</td>
<td>
<ul>
<li>dekoratives Laub</li>
<li>Blüten im Sommer</li>
<li>haftet selbst</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Geißblatt</td>
<td>mittel</td>
<td>mittel</td>
<td>
<ul>
<li>stark duftende Blüten</li>
<li>insektenfreundlich</li>
<li>benötigt Rankhilfe</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Clematis</td>
<td>mittel</td>
<td>mittel bis hoch</td>
<td>
<ul>
<li>große Blütenvielfalt</li>
<li>Rankhilfe nötig</li>
<li>empfindlich gegenüber Trockenheit</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Kletterrose</td>
<td>langsam bis mittel</td>
<td>hoch</td>
<td>
<ul>
<li>viele Blüten</li>
<li>dornig</li>
<li>benötigt intensive Pflege (Schnitt, Düngung)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Wilder Wein</td>
<td>schnell bis sehr schnell</td>
<td>gering</td>
<td>
<ul>
<li>schnellwachsend</li>
<li>spektakuläre Herbstfärbung</li>
<li>haftet selbst</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Blauregen</td>
<td>schnell (bei guter Etablierung)</td>
<td>mittel bis hoch</td>
<td>
<ul>
<li>üppige Blütentrauben</li>
<li>starkwüchsig</li>
<li>braucht stabile Rankhilfe und regelmäßigen Schnitt</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren müssen bei der Auswahl der Pflanzen berücksichtigt werden? </h2><p class="wp-block-paragraph">Die Planung der Pflanzenauswahl für eine <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197">Fassadenbegrünung</a> erfordert Fachkenntnisse und sollte die individuellen Gegebenheiten des Standortes sowie die gewünschten Zielarten berücksichtigen, um die bestmögliche Förderung der Biodiversität und Klimaresilienz zu erreichen. Auf folgende Faktoren sollten Sie achten: </p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Faktor</th>
<th>Eigenschaften</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Standortbedingung</td>
<td>
<ul>
<li>Himmelsrichtung (Sonne, Halbschatten, Schatten)</li>
<li>Wind- und Wetterbelastung</li>
<li>Mikroklima (städtisch, ländlich, feucht, trocken)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Fassadeneigenschaften</td>
<td>
<ul>
<li>Material und Zustand der Fassade (z. B. Putz, Klinker, Holz)</li>
<li>Tragfähigkeit für Rankhilfen oder Module</li>
<li>Dämmung und Feuchtigkeitsschutz</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzeneigenschaften</td>
<td>
<ul>
<li>Wuchsgeschwindigkeit und Gesamthöhe</li>
<li>Wuchsform (Selbstklimmer, Spreizklimmer, Gerüstkletterpflanzen, Module)</li>
<li>Blatt- und Blütenaspekte (immergrün, saisonale Blüte, Laubfärbung)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>ökologische Faktoren</td>
<td>
<ul>
<li>Beitrag zu Kühlung und Isolation (durch Verdunstungsprozesse)</li>
<li>Lebensraum für Insekten und Vögel</li>
<li>Verbesserung der Luftqualität</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>wirtschaftliche Aspekte</td>
<td>
<ul>
<li>Initialkosten für Pflanzen und Rankhilfen</li>
<li>laufende Pflegekosten</li>
<li>mögliche Förderungen</li>
<li>langfristige Energieeinsparungen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Pflanzen für Fassadenbegrünung: Welche Arten gibt es?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Selbstklimmer (müssen kontrolliert werden, um unerwünschten Bewuchs an Fenstern oder Dächern zu vermeiden)</li>



<li>Spreizklimmer (brauchen Rankhilfe wie Netze, Gitter oder Seile)</li>



<li>Gerüstkletterer </li>



<li>vorbepflanzte Pflanzenmodule</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Für die Gebäudebegrünung eignen sich verschiedene Pflanzenarten, die je nach System und Standort unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Besonders bewährt haben sich <strong>Selbstkletterer</strong> wie Efeu oder Wilder Wein, die ohne Rankhilfe direkt an der Fassade haften. Diese Rankpflanzen sind robust, pflegeleicht und bieten schnellen Sichtschutz, brauchen aber einen intakten Untergrund, da ihre Haftwurzeln Schäden an der Hauswand verursachen können. Bei porösen oder beschädigten Oberflächen kann ihr Wachstum zu Abplatzungen und Verschlechterungen der Fassade führen. <strong>Spreizklimmer</strong> wie Kletterrosen oder Brombeeren brauchen eine Rankhilfe, sind dekorativ und bieten vielfältige Blütenfarben. Sie verursachen in der Regel keine direkte Beschädigung der Fassade, benötigen jedoch mehr Pflege und eine stabile Rankstruktur. <strong>Gerüstkletterpflanzen</strong>, etwa Wein, Blauregen oder Geißblatt, sind für umfangreichere Projekte geeignet, brauchen robuste Rankhilfen und bieten durch ihre dichtere Belaubung eine tolle optische Wirkung. Pflegeaufwand und Kosten sind hier höher, dafür sind Bauschäden selten, da sie nicht direkt an der Fassade haften. Im Gegensatz zu herkömmlichen Grünfassaden, bei denen ästhetische Aspekte und die Verfügbarkeit im Handel oft im Vordergrund stehen, liegt der Fokus bei biodiversitätsfördernden Systemen mit entsprechenden <strong>Modulen</strong> auf der Schaffung wertvoller Lebensräume für die lokale, einheimische Tierwelt. Die Pflanzenauswahl ist hier ein ganz entscheidender Faktor. Besonders geeignet sind Stauden, Farne und Gräser. Diese Pflanzen sind aufgrund ihrer kompakten Wuchsform, des oberflächlichen Wurzelsystems und ihrer Anpassung an begrenzten Substratraum ideal für vertikale Grünsysteme mit Pflanzmodulen. Die Module verfügen meist über eine automatisches Bewässerungssystem, sodass diese Pflanzenarten gut versorgt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Pflanzen eignen sich für die jeweiligen Systeme?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl der passenden Pflanzen hängt stark vom gewählten Begrünungssystem ab. Je nachdem, für welches System und welches Vorgehen Sie sich entscheiden, kommen andere Pflanzen infrage. Bodengebundene Varianten erlauben kräftige und tiefwurzelnde Kletterpflanzen, während troggebundene Systeme auf kompaktere Arten angewiesen sind. Für wandgebundene Lösungen wie Pflanzenmodule oder Living Walls wiederum eignen sich meist kleinbleibende, vielfältige Arten, die mit der technischen Versorgung durch Bewässerung und Düngung harmonieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Bodengebundene Begrünung</h3><p class="wp-block-paragraph">Diese Systeme sind die einfachste und am weitesten verbreitete Form der Fassadenbegrünung, bei der Pflanzen direkt im Erdreich wurzeln. Geeignete Pflanzenarten sind alle Formen von Kletterpflanzen, die entweder als Gerüstkletterpflanzen eine Kletterhilfe am Haus benötigen oder als Selbstklimmer eigenständig wachsen können. Dazu gehören: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Efeu</li>



<li>Wilder Wein</li>



<li>Wildrosen</li>



<li>Waldrebe</li>



<li>Geißblatt</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Zur Erhöhung des ökologischen Nutzens kann die bodengebundene Begrünung im Bodenbereich durch kleine Gehölze oder eine divers blühende Stauden-Unterpflanzung ergänzt werden. Es braucht drei bis zehn Jahre, um einen vollflächigen Bewuchs zu erreichen, wodurch das mikroklimatisches Potenzial erst spät voll ausgeschöpft wird. Natürlich ist es auch hier möglich, mit einem Klettergerüst zu arbeiten, zum Beispiel um den Efeu von der Fassade fernzuhalten und trotzdem von seinen Vorteilen zu profitieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme von blühendem Efeu (Hedera helix) mit einer Wespe auf den gelbgrünen Blüten, umgeben von dichten, grünen Efeublättern." class="wp-image-25001" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/efeu-fuer-fassadenbegruenung-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Efeu ist nicht nur eine immergrüne Kletterpflanze, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und Vögel © Annimei / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Troggebundene Begrünung</h3><p class="wp-block-paragraph">Für Tröge und Pflanzkübel geeignet sind </p><ul class="wp-block-list">
<li>alle Kletterpflanzen an Gerüsten,</li>



<li>Stauden, Sträucher und</li>



<li>die klassischen Urban Gardening-Pflanzen als Ergänzung.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier deutlich größer und vielfältiger als bei den bodengebundenen Systemen. Sie haben zudem die Möglichkeit, konventionelle Nistkästen einfach an den Rankhilfen zu befestigen. In zwei Jahren kann sich hier schon viel tun, bis zu vier Jahre müssen Sie aber rechnen, um einen vollflächigen Bewuchs pro Trogreihe zu erhalten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was ist Urban Gardening?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/urban-gardening-201816443">Urban Gardening</a> bezeichnet das kultivierte Anlegen und Pflegen von Nutz- und Zierpflanzen auch auf kleinstem städtischen Raum. Zum Einsatz kommen dabei kompakte Gemüsearten wie Tomaten oder Paprika, Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Schnittlauch sowie Beerenpflanzen wie Erdbeeren und Himbeeren. Ergänzt werden diese häufig durch essbare Blüten wie Kapuzinerkresse oder Ringelblumen und durch Zierpflanzen, die zur ökologischen Vielfalt beitragen. Charakteristisch ist die Anpassung der ausgewählten Arten an begrenzten Raum.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wandgebundene Begrünung </h3><p class="wp-block-paragraph">Diese Systeme ermöglichen es Pflanzen, an Wänden oder bestehenden Strukturen zu wachsen, oft ohne direkten Bodenanschluss, was sie für stark verdichtete Stadtbereiche geeignet macht. Sie bieten die größten Gestaltungsmöglichkeiten und ein hohes Potenzial für die Biodiversitätsförderung. Allerdings sind die <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-kosten-202524969">Kosten für diese Fassadenbegrünung</a> auch relativ hoch. Geeignete Pflanzenarten sind: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Stauden</li>



<li>Kräuter</li>



<li>kleinere Obst- oder Gemüsepflanzen</li>



<li>Kräuter</li>



<li>immergrüne Pflanzen</li>



<li>Gräser</li>



<li>Farne</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die Systeme können mit <strong>vorgezogenen Pflanzen</strong> befüllt werden, sodass bereits nach vier bis acht Wochen ein dichter Bewuchs entsteht. Die Module können zudem mit Nistmodulen kombiniert werden. Farbspektren, Muster und Strukturen können individuell gewählt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vorkultivierte Pflanzmodule: Nach diesen Kriterien sollten Sie die Pflanzen wählen</h2><p class="wp-block-paragraph"><strong>einheimische Pflanzenarten:</strong> Das ist essenziell, da einheimische Tiere und Pflanzen evolutionär aufeinander abgestimmt sind, spezielle Wildbienenarten zum Besipiel die auf die Pollen bestimmter Pflanzengattungen angewiesen sind.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>heterogene Pflanzenauswahl:</strong> Eine Vielfalt an Arten ist notwendig, um ein breites Spektrum an Wildbienen und anderen Bestäubern anzusprechen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>vielfältige Blütenformen:</strong> So wird eine breite Palette von Bestäubern unterstützt, da unterschiedliche Blütenformen Pollen, Nektar, Schlafplätze und Nistmaterial bieten können. Dazu gehören Doldengewächse, Korbblütler, Kreuzblütler, Lippenblütler, Raublattgewächse und Glockenblumengewächse</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Farbspektrum der Blüten:</strong> Wildbienen und andere Bestäuber können UV-Licht wahrnehmen, aber kein Rot. Stark UV-absorbierende Blüten vor reflektierendem Blattgrün (z. B. weiße und gelbe Blüten) sind besonders attraktiv. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>ungefüllte Blüten:</strong> Bei biodiversitätsfördernder Bepflanzung werden ausschließlich Pflanzenarten mit ungefüllten Blüten verwendet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Schon gewusst?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ungefüllte Blüten erkennt man an einer einfachen Reihe von Blütenblättern und den deutlich sichtbaren Staub- und Fruchtblättern in ihrer Mitte. Sie sind ökologisch besonders wertvoll, da sie Insekten reichlich Pollen und Nektar bieten und so die Biodiversität fördern. Gefüllte Blüten hingegen wirken durch ihre Vielzahl an Blütenblättern zwar dekorativ, enthalten jedoch kaum verwertbare Blütenorgane und sind daher für Bestäuber weitgehend nutzlos.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"><strong>abgestimmter Blühzeitraum:</strong> Das Pollen- und Nektarangebot sollte über den gesamten Flugzeitraum der Wildbienen (Anfang März bis Spätherbst) andauern.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Strukturreichtum:</strong> Eine Mischung aus verschiedenen Blattgrößen, -strukturen und -oberflächen erzeugt eine Vielfalt, die als Lebensraum, Baumaterial und Nahrungsangebot dient.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachtblüher: </strong>Spezielle Pflanzensorten blühen in den Abendstunden oder sogar nachts und ziehen damit auch die entsprechenden Insekten an. Diese wiederum sind wichtige Nahrungsquellen für Fledermäuse (z. B. Nachtkerze).  </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Spontanvegetation:</strong> Einheimische, sich spontan ansiedelnde Pflanzen stellen einen Mehrwert für die Lebensraumvielfalt dar und sollten in angemessenem Maß integriert werden. Invasive, nicht einheimische Arten sind jedoch zu beobachten und gegebenenfalls zu entfernen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Standort und Ausrichtung:</strong> Die Pflanzenauswahl muss an die jeweiligen Bedingungen (schattenliebend vs. sonnenliebend) und das regionale Artenvorkommen angepasst werden. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Hitzeresistenz:</strong> Die gewählten Pflanzen sollten widerstandsfähig gegenüber Hitze und anderen Einflüssen wie Schadstoffen sein, um zur Klimaresilienz beizutragen. Beispiele hierfür sind Gewöhnliche Küchenschelle, Wiesen-Schafgarbe, Woll-Ziest, Echtes Seifenkraut, Wiesen-Salbei, Sand-Thymian und Sonnenhut.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-1024x683.webp" alt="Nahaufnahme von rosa Purpur‑Sonnenhut (Echinacea) mit orange‑braunen, kegelförmigen Blütenköpfen und zarten rosa Blütenblättern vor unscharfem grünem Gartenhintergrund." class="wp-image-25000" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/sonnenhut-echinacea-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Sonnenhut (Echinacea) ist widerstandsfähig gegen <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/trockenheit-im-garten-202222425">Trockenheit im Garten</a> und eignet sich daher auch für Pflanzmodule an der Wand © jokuephotography / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Darum ist die Hilfe eines Fachbetriebs wichtig</h2><p class="wp-block-paragraph">Es müssen verschiedene technische, ökologische und bauliche Aspekte berücksichtigt werden, um ein dauerhaft gesundes Wachstum und eine schadensfreie Begrünung sicherzustellen. Ein Fachmann prüft die Beschaffenheit und Tragfähigkeit der Fassade, wählt passende Pflanzenarten aus, die zu den Standortbedingungen wie Licht, Wind und Wasserverfügbarkeit passen, und stellt sicher, dass das Substrat und die Bewässerung optimal auf die Pflanzen abgestimmt sind. Zudem berücksichtigt er die maximale Wandlast, mögliche Zuglasten bei Rankhilfen und die richtige Entwässerung, um Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden. Durch diese professionelle Planung werden nicht nur optisch attraktive, sondern auch langlebige und ökologische nachhaltige Begrünungen möglich. Ohne fachmännische Beratung besteht das Risiko von Fehlbepflanzungen, unterversorgten Pflanzen oder baulichen Schäden, die zu hohen Kosten führen können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie viel Pflegeaufwand ist zu erwarten?</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>System</th>
<th>Pflegeaufwand</th>
<th>Begründung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>bodengebunden</td>
<td>gering bis mittel</td>
<td>
<ul>
<li>Pflanzen beziehen Wasser und Nährstoffe direkt aus dem Boden</li>
<li>meist genügt ein jährlicher Rückschnitt und gelegentliche Kontrolle (z. B. bei Haftwurzeln, die Schäden verursachen könnten)</li>
<li>zusätzliche Bewässerung ist nur in Trockenzeiten notwendig</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>troggebunden</td>
<td>mittel</td>
<td>
<ul>
<li>Pflanzen wachsen in Pflanztrögen oder Kübeln, die begrenztes Substrat bieten</li>
<li>benötigten Wurzelraum im Blick behalten</li>
<li>regelmäßige Bewässerung und Düngung erforderlich, da Nährstoffe schneller verbraucht sind</li>
<li>Kontrollschnitte und Substratpflege alle paar Jahre nötig</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>wandgebunden</td>
<td>hoch</td>
<td>
<ul>
<li>Pflanzen sitzen in speziellen Modulen direkt an der Fassade</li>
<li>konstante Bewässerung über ein Bewässerungssystem sowie regelmäßige Düngung erforderlich</li>
<li>höherer Kontroll- und Wartungsaufwand, da Ausfälle einzelner Pflanzen sofort sichtbar sind</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Erfolgsbeispiel „Klimawände Stuttgart“: Diese Pflanzen wurden für die „Wilde Klimawand“ verwendet</h2><p class="wp-block-paragraph">Die „wilde Klimawand“, ein Projekt der Universität Stuttgart, beherbergt über 70 unterschiedliche Pflanzenarten auf circa 120 Quadratmetern und bietet ein Blühspektrum von März bis in den Spätherbst. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Die Auswahl der Pflanzen erfolgte nach den Tierarten, die in erster Linie angezogen werden sollten: </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Wildbienen:</strong> Echter Beinwell, Echter Hornklee, Gefleckte Taubnessel</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vögel:</strong> Altersform des Efeus und Disteln wie die Raue Gänsedistel</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Fledermäuse: </strong>nektarreiche, intensiv duftende Wildpflanzen für die Abendstunden wie Gewöhnlicher Dost und Duftende Nachtkerze</p><p class="wp-block-paragraph">Punktuell wurden zusätzlich Sträucher wie Stachelbeeren, Bachweiden, Alpen-Johannisbeere und Purpur-Weide eingesetzt. Arten wie die Raue Gänsedistel, der Löwenzahn und die Große Brennnessel haben sich im ersten Jahr spontan angesiedelt und waren sehr willkommen, da sie ökologisch wertvoll sind.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Unsere Expertin erklärt:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><i>Ein einzelnes Modul misst 60 x 40 Zentimeter und ist mit 16 Pflanzen bestückt. Dadurch entsteht auf kleinem Raum eine bemerkenswerte Pflanzendichte. Entscheidend für das Gelingen ist jedoch ein durchdachtes Pflanzkonzept, das Arten gezielt gruppiert und gestalterisch sinnvoll strukturiert. Verwendet werden ausschließlich mehrjährige Pflanzen, die sich für den vertikalen Einsatz eignen. Tiefwurzelnde Arten sind hier weniger geeignet, da der begrenzte Substratraum ihre Entwicklung einschränkt.</i><p><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner – wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart</a></p></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung einer solchen Living Wall ist technisch sehr aufwendig. Sie brauchen eine stabile Unterkonstruktion, eine verlässliche Wasser- und Stromzufuhr sowie ein durchdachtes Bewässerungs- und Düngesystem, damit die Pflanzen dauerhaft gesund bleiben. Da schon kleine Fehler in der Planung oder der Pflege zu Schäden an der Fassade oder zum Absterben der Pflanzen führen können, lässt sich ein solches Projekt <strong>nicht in Eigenregie umsetzen</strong>. Hier ist zwingend ein Fachbetrieb erforderlich, das Planen, die Installation und die laufende Wartung übernimmt. Gerade in Städten wird die Vertikalbegrünung aber immer beliebter, da sie selbst auf kleinen Flächen eine hohe ökologische Wirkung erzielt, Luft und Mikroklima verbessert und optisch sehr repräsentativ wirkt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche baurechtlichen Besonderheiten muss ich beachten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Fassadenbegrünung trägt wesentlich zur ökologischen und ästhetischen Aufwertung urbaner Lebensräume bei. Vor einer Umsetzung müssen jedoch rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden: In vielen Fällen ist eine Baugenehmigung erforderlich, insbesondere wenn das Gebäude baulich verändert oder das äußere Erscheinungsbild geprägt wird. Auch bautechnische Aspekte wie Tragfähigkeit und Brandschutz sind zwingend zu prüfen. Von besonderer Relevanz ist der <strong>Denkmalschutz</strong>, da er den optischen Charakter eines Gebäudes oder Ensembles bewahren soll; eine Begrünung ist hier nur nach vorheriger Abstimmung mit der zuständigen Behörde möglich. Daneben gilt auch für Privatpersonen das Naturschutzrecht, etwa im Hinblick auf den Schutz von Brutstätten geschützter Tierarten oder bei der Auswahl geeigneter, <strong>nicht-invasiver Pflanzenarten</strong>. Ebenso spielen <strong>nachbarrechtliche Vorgaben</strong> eine Rolle, da eine Begrünung nicht über die Grundstücksgrenze hinausgehen darf und Schäden Ersatzansprüche auslösen können. Schließlich sind bei Miet- oder Eigentumsverhältnissen vertragliche Regelungen und Zustimmungen, etwa vom Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft, zu beachten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="993" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp" alt="Profilbild der Gartenbau.org Fassadenbegrünungs-Expertin Melina Wochner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart." class="wp-image-24946 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp 993w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-291x300.webp 291w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-768x792.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-1489x1536.webp 1489w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-97x100.webp 97w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk.webp 1754w" sizes="auto, (max-width: 993px) 100vw, 993px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>ÜBER UNSERE EXPERTIN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart. Im Bereich „Umweltgerechtes Bauen für Menschen, Flora und Fauna“ verbindet sie Forschung mit aktivem Wissenstransfer in die Praxis und Lehre. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und gezielten Umsetzung nachhaltiger, biodiversitätsfördernder Bauweisen wie innovativen Systemen zur Gebäudebegrünung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.iabp.uni-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">» Zur Webseite des Instituts für Akustik &amp; Bauphysik</a></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine begrünte Fassade entfaltet ihr volles Potenzial nur mit der richtigen Pflanzenauswahl. Selbstklimmer wie Efeu oder Wilder Wein sind pflegeleicht und kostengünstig, während blühende Arten wie Geißblatt, Clematis oder Kletterrosen gestalterische Akzente setzen. Wer Wert auf ganzjährige Wirkung legt, greift zu immergrünen Pflanzen, während saisonale Blüher farbliche Highlights bieten. Wichtig ist, die Pflanzen an Standortbedingungen wie Licht, Wind und Fassadenhöhe anzupassen und ihren Pflegebedarf realistisch einzuschätzen. So entsteht ein Fassadengrün, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch dauerhaft gesund bleibt und einen echten Mehrwert für Gebäude und Umwelt bietet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fassadenbegrünung Pflanzen: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Eigentümer oder Mieter: Wer ist für die Pflege zuständig?</h3><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich ist der Eigentümer für die Pflege der Fassadenbegrünung verantwortlich, da die Fassade Teil des Gebäudes ist. Mieter dürfen nur mit Zustimmung des Vermieters eine Begrünung anlegen und pflegen; in diesem Fall können sie auch für den laufenden Aufwand zuständig sein.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie schütze ich die Fassade meines Nachbarn vor „wanderndem“ Fassadengrün?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein klar abgegrenzter Pflanzbereich mit Rankhilfen, regelmäßiger Rückschnitt und die Wahl weniger wuchsfreudiger Arten verhindern, dass Pflanzen unkontrolliert zum Nachbargebäude übergreifen. Besonders bei starkwüchsigen Arten wie Efeu oder Blauregen ist es wichtig, die Triebe konsequent zu lenken und frühzeitig zu begrenzen. Und denken Sie daran: <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/entsorgung-gruenschnitt-preis-202323513">Grünschnitt gleich zu entsorgen</a>, damit es auch hier keinen Grund zur Beanstandung gibt. </p><h3 class="wp-block-heading">Zieht Fassadengrün Schädlinge an?</h3><p class="wp-block-paragraph">Gut gepflegtes Fassadengrün zieht in der Regel keine Schädlinge an, sondern vor allem nützliche Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Marienkäfer. Bei der richtigen Pflanzenauswahl und guter Pflege bleibt die Begrünung gesund und unproblematisch.</p><h3 class="wp-block-heading">Muss ich bei einer begrünten Fassade mit mehr Vogelkot rechnen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Begrünte Fassaden können Vögeln durchaus als Sitz- oder Nistplatz dienen, weshalb es in einzelnen Fällen zu mehr Vogelkot kommen kann. Wenn Sie das nicht wollen, dann setzen Sie auf Arten wie die Kletterhortensie oder die Clematis und achten Sie darauf, dass die Pflanzen regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit sie keine Nistplätze bieten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten unverbindlich anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „Die wilde Klimawand“. <em>Universität Stuttgart – TIK</em>, <a href="http://www.iabp.uni-stuttgart.de/forschung/Umweltgerechtes-Bauen-fuer-Menschen-Flora-und-Fauna/die-wilde-klimawand/" title="" target="_blank" rel="noopener">www.iabp.uni-stuttgart.de/forschung/Umweltgerechtes-Bauen-fuer-Menschen-Flora-und-Fauna/die-wilde-klimawand/</a>. Zugegriffen 25. August 2025.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-pflanzen-202524996">Fassadenbegrünung Pflanzen: So finden Sie das richtige Gebäudegrün</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-kosten-202524969</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 07:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Garten- und Landschaftsbau Preisliste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gartenbau.org/magazin/?p=24969</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Fassadenbegrünung gewinnt als nachhaltige und ästhetisch ansprechende Maßnahme in der Stadtgestaltung zunehmend an Bedeutung. Sie trägt nicht nur zur Verbesserung des Klimas bei und bietet Lebensraum für Tiere, sondern kann auch die Energieeffizienz eines Gebäudes steigern. Bevor man sich jedoch für eine Begrünung entscheidet, ist eine genaue Auseinandersetzung mit den anfallenden Kosten unerlässlich. Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die Fassadenbegrünung gewinnt als nachhaltige und ästhetisch ansprechende Maßnahme in der Stadtgestaltung zunehmend an Bedeutung. Sie trägt nicht nur zur Verbesserung des Klimas bei und bietet Lebensraum für Tiere, sondern kann auch die Energieeffizienz eines Gebäudes steigern. Bevor man sich jedoch für eine Begrünung entscheidet, ist eine genaue Auseinandersetzung mit den anfallenden Kosten unerlässlich. Diese variieren erheblich, da sie von Faktoren wie dem gewählten System (boden- oder wandgebunden), der Pflanzenart und dem Umfang der Installation abhängen. Eine sorgfältige Planung hilft, die anfänglichen Investitionskosten sowie die langfristigen Ausgaben für Wartung und Pflege realistisch einzuschätzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Maßnahmen wie eine Fassadenbegrünung sind zukunftsorientiert und werden schon bald fester Bestandteil von Stadtbildern sein. </li>



<li>Wie eine Dachbegrünung auch sieht eine Fassadenbegrünung nicht nur schön aus, sondern ist auch gut fürs Klima. </li>



<li>Es macht bei den Kosten einen entscheidenden Unterschied, ob Sie eine bodengebundene Variante ohne Kletterhilfen oder ein vorkultiviertes ausgeklügeltes Modulsystem nutzen möchten. </li>



<li>Manchmal sind die Kosten für die Fassadenbegrünung förderfähig. Es lohnt sich auf jeden Fall auch, sich zu informieren, ob regional gefördert wird.  </li>



<li>Wenn Sie Planung und Ausführung einem Fachbetrieb überlassen, können Sie sicher sein, dass das Endergebnis toll aussieht und die Substanz Ihres Gebäudes nicht angreift. Die Kosten steigen dann aber auch entsprechend. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die Kosten für Fassadenbegrünung in der Übersicht</h2><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Systemart</strong></th>
<th><strong>Investitionskosten</strong></th>
<th><strong>Pflegekosten pro Jahr </strong><em>(je nach Aufwand &amp; Eigenleistung)</em></th>
<th><strong>typischer Einsatzbereich</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>bodengebunden</td>
<td>ab 10 Euro/m² (bei Selbstklimmern)</td>
<td>10 bis 20 Euro/m²</td>
<td>Garten, Erdanschluss direkt an der Hauswand</td>
</tr>
<tr>
<td>troggebunden</td>
<td>100 bis 700 Euro/m²</td>
<td>15 bis 45 Euro/m² </td>
<td>Balkone, Innenhöfe, Vorplätze</td>
</tr>
<tr>
<td>wandgebunden</td>
<td>400 bis 1.200 Euro/m²(mit vorkultivierten Modulen, Basistechnik, Bewässerung und fachgerechter Montage)</td>
<td>10 bis 100 Euro/m²</td>
<td>repräsentative Fassaden, z. B. Hauseingänge, Höfe</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die genannten Investitionskosten beziehen sich jeweils auf den Quadratmeter der begrünten Fassadenfläche und enthalten üblicherweise alle erforderlichen Komponenten wie</p><ul class="wp-block-list">
<li>Substrat,</li>



<li>Rankhilfen,</li>



<li>Bewässerung und</li>



<li>Montage.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bodengebundene Systeme sind besonders kostengünstig, da sie im Regelfall keinen teuren Unterbau oder komplexe Technik benötigen; bei Eigenleistung sind die Kosten noch niedriger. Troggebundene Systeme sind durch Pflanztröge und integrierte Bewässerung etwas teurer, die Kosten richten sich aber ebenfalls nach der Fläche der Begrünung, nicht nach der Anzahl oder Größe einzelner Tröge. Wandgebundene Begrünungen („Living Walls“) sind die teuersten Varianten, weil sie vorkultivierte Module und weiterführende Gebäudetechnik sowie umfangreichere Pflege erfordern. Die Pflege- und Betriebskosten sind bei allen Systemen stark vom Automatisierungsgrad der Bewässerung und dem Anteil an Eigenleistung abhängig. Größere oder komplexere Anlagen können höhere Betriebskosten verursachen. Auch die Auswahl der Pflanzen spielt eine Rolle. Bei den bodengebundenen Systemen haben Sie die Wahl zwischen Spreizklimmer, Gerüstkletterer oder Selbstklimmer. </p><h3 class="wp-block-heading">Was kostet die Bewässerung des Fassadengrüns? </h3><p class="wp-block-paragraph">Für die Ausgaben für Strom und Wasser können Sie in etwa 5 bis 15 Prozent der jährlichen Pflegekosten rechnen. Im Durchschnitt können Sie davon ausgehen, dass eine begrünte Wand im Jahr rund 0,5 bis 1 Kubikmeter Wasser pro Quadratemeter verbraucht. Bei einem Wasserpreis von 3 Euro pro Kubikmeter ist das bei einer 10 Quadratmeter großen Hauswand ein überschaubarer Preis von 15 bis 30 Euro pro Jahr. Wer mit Regenwasser arbeitet, spart dieses Geld natürlich, muss aber zuvor zusätzlich zu den Bewässerungsschläuchen in eine Regenwassersammelstelle investieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren bestimmen die Kosten für eine grüne Wand?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für Fassadenbegrünungen variieren stark je nach System, individuellen Rahmenbedingungen und den gewünschten Gestaltungs- und Funktionsmerkmalen. Generell kann man aber sagen, dass komplexe Gebäudegeometrien und technische Sonderlösungen die Kosten eines Grünfassadensystems deutlich erhöhen. Begrünungslösungen, die eigenständig geplant, umgesetzt und gepflegt werden, sind dagegen oft kostengünstiger realisierbar – vor alllem, wenn es sich um bodengebundene Systeme handelt. </p><p class="wp-block-paragraph">Diese Faktoren spielen in die Preisgestaltung mit hinein: </p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th>Kostenfaktor</th>
<th>Beschreibung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Art der begrünten Fassade</td>
<td>
<ul>
<li>Bodengebundene Systeme (z. B. Kletterpflanzen mit Rankhilfe) sind deutlich kostengünstiger als wandgebundene, modular aufgebaute Systeme mit integrierter Technik.</li>
<li>Einfache Begrünungen mit wenigen Pflanzen sind günstiger als dichte, flächige oder gestalterisch aufwendige Varianten.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Größe und Zugänglichkeit der Fläche am Haus</td>
<td>
<ul>
<li>Je größer die zu begrünende Fläche am Gebäude ist, desto höher sind die Gesamtkosten, wobei es bei größeren Projekten auch Skaleneffekte geben kann.</li>
<li>Schwer zugängliche Fassaden (z. B. große Höhen, enge Innenhöfe) erhöhen die Montage- und Wartungskosten.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzenauswahl</td>
<td>
<ul>
<li>Einfache, robuste Pflanzen sind günstiger als spezielle, empfindlichere Arten oder vorkultivierte Module mit hoher Dichte.</li>
<li>Blüh-, Frucht- oder Wildpflanzenmischungen mit hoher Biodiversität sind in der Regel teurer als reine Grünpflanzen, aber auch wirkungsvoller.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Technik und System</td>
<td>
<ul>
<li>Wandgebundene Systeme benötigen meist ein Trägersystem, Substratmodule und oft auch automatische Bewässerungsanlagen.</li>
<li>Die Wahl des Systems (Fertigelemente, Maßanfertigung, technischer Aufbau) beeinflusst die Material- und Installationskosten stark.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Planung und Ausführung</td>
<td>
<ul>
<li>Ein professioneller Pflanzplan, statische Prüfungen, Genehmigungen oder spezielle Brandschutzvorgaben verursachen zusätzliche Planungskosten.</li>
<li>Fachgerechte Ausführung durch spezialisierte Unternehmen ist meist teurer als einfache Eigenleistungen.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflege und Wartung</td>
<td>
<ul>
<li>Regelmäßige Pflege (z. B. Schnitt, Düngung, Schädlingskontrolle) sowie Wartung der Bewässerungssysteme verursachen laufende Kosten.</li>
<li>Systeme mit niedrigerem Pflegeaufwand sind in der Anschaffung oft teurer, langfristig aber wirtschaftlicher.</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Systeme gibt es und welche Kosten verursachen Sie?</h2><ul class="wp-block-list">
<li>bodengebundene Systeme</li>



<li>troggebundene Systeme</li>



<li>wandgebundene Systeme</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Kosten für bodengebundene Systeme</h3><p class="wp-block-paragraph">Bodengebundene Begrünungssysteme sind in der Regel die kostengünstigste Variante der <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197">Fassadenbegrünung</a>, da die Pflanzen hierbei direkt im Erdreich wurzeln. Wenn Sie direkt an Ihre Hauswand angrenzend die Möglichkeit haben, etwas zu pflanzen, dann liegen Sie bei Selbstklimmern bei 15 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Kommen eine umfassendere Planung, Sachkosten für die Rankhilfe sowie die Kosten für die Umsetzung durch einen Gartenbauer hinzu, dann erhöhen sich die Investitionskosten für bodengebundene Begrünungen mit Gerüstkletterpflanzen pro Quadratmeterauf 200 bis 300 Euro. Wird zusätzlich ein Bewässerungssystem installiert, erhöhen sich die Investitionskosten auf 250 bis 350 Euro pro Quadratmeter. Zudem müssen, wenn Sie entsprechende System einsetzen wollen, laufende Strom- und Wasserkosten berücksichtigt werden, die notwendige Pflege muss durchgeführt werden und der eventuelle <a href="https://www.gartenbau.org/magazin/regenwasserzisterne-bauen-20147576">Bau einer Regenwasserzisterne</a> ist auch noch nicht in die Gesamtkosten eingerechnet. Die reinen Pflegekosten sind für bodengebundene Systeme eher gering und betragen im Jahr pro Quadratmeter 10 bis 20 Euro. Wenn Sie sich selbst darum kümmern, können Sie diese Kosten auch weitgehend einsparen. Da der Wasserbedarf bei bodengebundenen Systemen weitestegehend über das Erdreich abgedeckt werden kann und Sie nur an heißen Tagen unterstützen müssen, können Sie hier auch auf ein Wassersystem verzichten und sich auch dieses Geld sparen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-1024x683.webp" alt="Bodengebundene Fassadenbegrünung an einem roten Backsteinhaus mit Kletterpflanzen, die bis zum Dach wachsen, im Vordergrund ein weißer Holzzaun." class="wp-image-24976" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/bodengebundene-fassadenbegruenung-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Bodengebundene Kletterpflanzen sind die günstigste Variante der Fassadenbegrünung © Sebastian Grote / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Kostenbeispiel für bodengebundenes System mit Selbstklimmer an einer Wand mit 10 Quadratmetern</h4><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Kostenfaktor</strong></th>
<th><strong>Angaben</strong></th>
<th><strong>Kosten</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Pflanzen (z. B. Efeu, Kletterhortensie)</td>
<td>2 Pflanzen/m² × 5 Euro/Pflanze</td>
<td>100 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Rankhilfe</td>
<td>nicht erforderlich, da Selbstklimmer</td>
<td>0 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzung</td>
<td>Eigenleistung</td>
<td>0  Euro</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>gesamte Investition</strong></td>
<td> </td>
<td><strong>100 Euro</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegekosten jährlich</td>
<td>10 bis 20 Euro/m² (kann bei Eigenpflege entfallen)</td>
<td>100 bis 200 Euro (optional)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewässerungskosten jährlich</td>
<td>meist nicht notwendig</td>
<td>0 bis 15 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Kosten für troggebundene Fassadenbegrünung</h3><p class="wp-block-paragraph">Troggebunene Systeme sind im Prinzip bodengebundene, die zum Beispiel auch auf Parkhäusern auf den verschiedenen Ebenen oder auf einem Balkon zum Einsatz kommen können. Sie erfordern die entsprechenden Pflanzgefäße und eine entsprechende Konstruktion zum Hochwachsen. Troggebundene Systeme bieten sehr flexible Gestaltungsmöglichkeiten – zum Beispiel Kletterpflanzen mit Stauden – und eignen sich auch gut fürs Urban-Gardening. Natürlich können Sie die troggebundenen Systeme auch alleine aufstellen und bepflanzen, zum Beispiel mit sich windenden Pflanzen, die kein extra Rankgerüst benötigen. Dann haben Sie nur die Kosten für die Tröge (von 50 Euro bis 2.500 Euro ist hier die Spannweite besonders groß) sowie die für die von Ihnen gewählten Pflanzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">VORSICHT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Behalten Sie die Statik im Blick. Ein Pflanztrog mit Erde kann sehr schwer werden. Vor allem, wenn Sie ein oder sogar mehrere große Tröge planen, ist es besser, die Umsetzung einem Profi zu überlassen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Übernimmt ein Fachmann die Umsetzung des troggebundenen Systems, dann spielen folgende Faktoren in die Preisgestaltung mit hinein: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Planung der Begrünung</li>



<li>Sachkosten für die Pflanzen</li>



<li>Pflanzbehälter aus Holz, Kunststoff oder Metall</li>



<li>Substrat</li>



<li>Rankhilfe</li>



<li>Bewässerungssystem inklusive Düngung</li>



<li>Ausführung</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Im Durchschnitt können Sie davon ausgehen, dass Sie hier bei 600 bis 900 Euro pro Quadratmeter liegen. Hinzu kommen die laufenden Strom- und Wasserkosten sowie optional die Kosten für eine professionelle Pflege. Hier müssen Sie jährlich mit 15 bis 45 Euro pro Quadratmeter für Ihr grünes Gebäude rechnen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung-1024x766.webp" alt="Troggebundene Fassadenbegrünung an einem Haus mit hellen Mauern und blauen Fensterläden, grüne Kletterpflanzen wachsen aus Pflanztrögen und bedecken die Fassade." class="wp-image-24975" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung-1024x766.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung-300x224.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung-768x575.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung-1536x1149.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung-100x75.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/troggebundene-fassadenbegruenung.webp 2001w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Troggebundene Systeme können eine gute Lösung sein, wenn kein direkter Zugang zum Erdreich vorhanden ist © FABIENNE LEFEBVRE / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Kostenbeispiel für ein professionell installiertes troggebundenes System an einer Wand mit 10 Quadratmeter</h4><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Kostenfaktor</strong></th>
<th><strong>Angaben</strong></th>
<th><strong>Kosten</strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Pflanztröge + Substrat</td>
<td>z. B. Metalltröge, 5 bis 6 Stück + Substrat</td>
<td>2.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzen (z. B. Clematis, Wildwein)</td>
<td>2 bis 3 Pflanzen/m²</td>
<td>300 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Rankhilfe</td>
<td>z. B. Edelstahlgitter oder Spanndrahtsystem</td>
<td>500 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewässerungssystem</td>
<td>inkl. Düngung, Pumpe, Steuerung</td>
<td>1.200 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Planung und Ausführung</td>
<td>durch Fachbetrieb</td>
<td>2.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>gesamte Investition</strong></td>
<td> </td>
<td><strong>6.000 Euro</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegekosten jährlich</td>
<td>15 bis 45 Euro/m²</td>
<td>150 bis 450 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Strom- und Wasserkosten jährlich</td>
<td>ca. 5 bis 10 Prozent der Pflegekosten</td>
<td>10 bis 45 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Kosten für wandgebundene Systeme</h3><p class="wp-block-paragraph">Wandgebundene Systeme zeichnen sich durch ihre direkte Anbringung an der Wand der Fassade aus. Das erfolgt in der Regel durch vorbepflanzte Module in Verbindung mit einem durch Regenwasser gespeistes Bewässerungssystem. Das ist technisch zwar aufwendiger, bietet aber bei den begrünten Fassadenmöglichkeiten die größten Gestaltungsmöglichkeiten. Bei modular stapelbaren Systemen beginnen die Investitionskosten pro Quadratmeter bei 400 Euro. Darin enthalten sind dann bereits die Planung der Begrünung, die Preise für die Pflanzen, das Kunststoff-Modulsystem inklusive Bewässerung und die Ausführung. Hinzu kommen dann Kosten für den Statiker sowie eine Unterkonstruktion, laufende Pflegekosten sowie Strom- und Wasserkosten bzw. die für ein Bewässerungssystem. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-1024x683.webp" alt="Wandgebundene Fassadenbegrünung mit dicht bepflanzten Pflanzkästen und blühenden Pflanzen an einem mehrstöckigen Gebäude." class="wp-image-24978" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/wandgebundene-fassadenbegruenung-100x67.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Wandgebundene Systeme sind vielfältiger, aber auch deutlich teurer © MysteryShot / istockphoto.com</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei echten Living-Wall-Systemen, die besonders aufwendig sind, können die Kosten auch mal bis 700 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter liegen. Solche Grünsysteme werden zum Beispiel an Büroglasfassaden angebracht. Auch hier kommen aber weitere Preispunkte dazu wie die laufenden Kostensowie die für die dahinterstehende Technik. Für die jährliche Unterhaltung können Sie hier mit Kosten von 10 bis 100 Euro pro Quadratmeter rechnen, abhängig auch davon, wie hoch das Gebäude ist und welche Pflanzen verbaut wurden. </p><h4 class="wp-block-heading">Kostenbeispiel für ein professionell angelegtes wandgebundes System an einer 10-Quadratmeter-Wand</h4><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<th><strong>Kostenfaktor</strong></th>
<th><strong>Angaben</strong></th>
<th><strong>Kosten </strong></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Modulsystem</td>
<td>vorbepflanzte, stapelbare Kunststoffmodule</td>
<td>5.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzen</td>
<td>bereits im System enthalten</td>
<td>–</td>
</tr>
<tr>
<td>Unterkonstruktion + Statikprüfung</td>
<td>inkl. Befestigung an Wand</td>
<td>2.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewässerungssystem</td>
<td>automatisch, mit Steuerung und Düngungseinheit</td>
<td>2.500 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Planung und Ausführung</td>
<td>durch spezialisiertes Unternehmen</td>
<td>2.500 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>gesamte Investition</strong></td>
<td> </td>
<td><strong>12.000 Euro</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegekosten jährlich</td>
<td>10 bis 100 €/m² je nach Aufwand und Bepflanzung (meist mit Hebebühne)</td>
<td>100 bis 1.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Strom- und Wasserkosten jährlich</td>
<td>ca. 5 bis 15 Prozent der Pflegekosten</td>
<td>5 bis 150 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gebäudebegrünung: Auch die Kosten für die Pflanzen spielen eine Rolle</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine große Rolle spielen bei den Kosten für die Fassadenbegrünung die Pflanzen [LINK]. Ein wandgebundenes System mit einem ausgeklügelten Pflanzplan kostet deutlich mehr als eine Begrünung mit ein oder zwei Pflanzenarten. Wenn Sie ein bodengebundes System verwenden, guten Zugang zum Erdreich haben und mit einem Selbstklimmer mit Haftorganenen arbeiten  – ein gutes Beispiel ist hier der Efeu – , dann ist das die preisgünstigste Variante der Fassadenbegrünung. Auch die sogenannten Spreizklimmer wie die Kletterrosen eignen sich hierfür, sind aber nicht das ganze Jahr über grün.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSERE EXPERTIN ERKLÄRT:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;"><i>„Efeu ist eine wertvolle einheimische Pflanze, die sowohl Blüten als auch Beeren hervorbringt und damit einen hohen ökologischen Nutzen bietet. Und solange die Fassade intakt ist und keine Risse aufweist, gibt es auch kein Problem mit eindringender Feuchtigkeit, im Gegenteil, die Pflanzen wirken immer wie eine Pufferschicht. Problematisch ist beim Efeu und manchen Arten jedoch die Klettertechnik: Sie haften direkt am Putz, können dadurch Schäden verursachen und mit der Zeit so schwer werden, dass sie mitsamt dem Putz herabfallen. Eine Entfernung hinterlässt vor allem beim Efeu oft unschöne Spuren. Empfehlenswert ist daher der Einsatz eines Rankgerüsts mit Abstand zur Fassade. Das schützt die Bausubstanz, erleichtert die Pflege und ermöglicht einen gezielten Rückschnitt.“</i><p><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Melina Wochner – wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart</a></p></div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten für Fassadenbegrünung hängen stark von der gewählten Pflanzenart, der Technik und der Gesamthöhe der Fassade ab. Während rankende Arten wie Blauregen, Geißblatt oder Waldrebe vergleichsweise geringe Initialkosten verursachen, können Systeme mit speziellen Modulen oder aufwändigen Rankhilfen deutlich teurer werden. Besonders Gerüstkletterpflanzen benötigen stabile Konstruktionen, die bei hohen Gebäuden zusätzliche Ausgaben nach sich ziehen. Auch die Pflege spielt eine Rolle: Pflanzen wie die Kletterhortensie oder das klassische Fassadengrün aus Efeu erfordern weniger Wartung als filigrane Arten. Kletterrosen, Blauregen und Clematis beispielsweise benötigen regelmäßig Rückschnitt, Kontrolle und mehr Pflege, damit sie gesund bleiben und keinen Schaden an der Fassade verursachen.</p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Pflanzentyp</strong></td>
<td><strong>durchschnittlicher Preis/Pflanze</strong></td>
<td><strong>geschätzte Flächenabdeckung/Pflanze</strong></td>
<td><strong>Hinweise</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Selbstklimmer</td>
<td>10 bis 30 Euro</td>
<td>2 bis 5 m²</td>
<td>Pflanzen wie Efeu haften selbstständig an der Fassade, keine Rankhilfe nötig, robust und pflegeleicht</td>
</tr>
<tr>
<td>Spreizklimmer</td>
<td>15 bis 40 Euro</td>
<td>2 bis 4 m²</td>
<td>Kletterpflanzen, die Rankhilfen benötigen, z. B. Kletterrose, mit etwas höherem Pflegeaufwand</td>
</tr>
<tr>
<td>Gerüstkletterpflanze</td>
<td>20 bis 50 Euro </td>
<td>2 bis 3 m²</td>
<td>benötigen stabile Rankhilfen, z. B. Geißblatt oder Wein, größere optische Wirkung, höherer Pflegeaufwand</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflanzenmodul</td>
<td>150 bis 400 Euro pro Modul</td>
<td>je nach Modul</td>
<td>vorgezogene Module mit Substrat und oft integrierter Bewässerung, technisch anspruchsvoll und kostenintensiv</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Neben den unmittelbaren Investitionen sollte man jedoch die langfristigen Vorteile im Blick behalten. Gebäudebegrünung verbessert durch Verdunstungsprozesse das Mikroklima und kann die Energiekosten für Kühlung und Heizung senken. So entsteht ein Gebäudegrün, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch wirtschaftlich langfristig Sinn macht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gibt es die Möglichkeit einer Förderung?</h2><p class="wp-block-paragraph">In Deutschland gibt einige Fördermöglichkeiten für Fassadenbegrünungen, die vor allem auf kommunaler Ebene stark variieren, aber oft attraktive finanzielle Unterstützung bieten. Auf Bundesebene ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ein wichtiger Anlaufpunkt. Sie unterstützt energetische Sanierungen, wobei unter bestimmten Umständen auch Fassadenbegrünungen als Maßnahme zur Verbesserung der Gebäudehülle beziehungsweise zur Klimaanpassung gefördert werden können. Hierbei werden Investitionskosten teilweise bezuschusst, insbesondere wenn sie zur Energieeinsparung und Klimaschutz beitragen.</p><p class="wp-block-paragraph">Viele Städte und Kommunen haben eigene Programme aufgelegt, um die Begrünung von Fassaden zu fördern und damit das Stadtklima zu verbessern sowie ökologische Mehrwerte zu schaffen. Berlin ist hier ein klassisches Beispiel, denn neben der Begrünung auf dem Dach wird hier auch das Grün an der Fassade gefördert, vor allem dann, wenn es qualitativ hochwertig ist und sozusagen einen „Vorbildcharakter“ hat. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Während die Förderhöhen und spezifischen Anforderungen bei den unterschiedlichen Städten und Gemeinden variieren, umfassen die meisten Programme Kosten für Pflanzen, Rankhilfen, Bewässerungssysteme sowie gelegentlich die Planungs- und Beratungskosten. Für Antragsteller ist es wichtig zu wissen, dass Förderprogramme oft an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, beispielsweise Mindestbegrünungsflächen oder die Verwendung einheimischer Pflanzenarten. Zudem sind Fördermittel häufig zeitlich befristet und mit Nachweispflichten verbunden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">ACHTUNG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wie bei jeder Förderung gilt auch hier: Erst das Förderprogramm beantragen und den Bescheid abwarten, dann mit den Arbeiten loslegen. Sonst kann es sein, dass Sie den Anspruch verlieren.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was kostet die Entfernung von Gebäudegrün?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Entfernung von Rankpflanzen auf Fassaden ist ein aufwändiger Prozess, insbesondere bei selbstkletternden Arten wie Efeu oder Wildem Wein, die über Haftwurzeln verfügen. Diese Wurzeln verankern sich fest in Putz und Fugen, was die Entfernung erschwert und zu Bauschäden führen kann. Die Haftwurzeln können Farbe und Putz ablösen oder Risse in der Fassade verschlimmern. Daher ist ein vorsichtiges, fachgerechtes Vorgehen wichtig, oftmals unter Einsatz mechanischer Methoden oder spezieller Techniken. Im Gegensatz dazu sind Rankpflanzen, die an Rankhilfen wachsen, einfacher zu beseitigen, da sie <strong>keine direkte Verbindung zur Mauerwerksoberfläche</strong> haben und keine Haftwurzeln bilden. Sie verursachen kaum oder keine Bauschäden und können mit geringem Aufwand und Kosten entfernt werden. Die Entfernung von selbstklimmenden Pflanzen mit Haftwurzeln kostet in der Regel zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter, je nach Befall und Wandzustand. Da hierbei immer ein Risiko für die Fassade besteht, sollte die Maßnahme fachgerecht geplant und durchgeführt werden. Rankpflanzen an Rankhilfen sind hingegen leichter und kostengünstiger zu entfernen. Wer eine Fassadenbegrünung plant, sollte daher die Wahl der Pflanzenart sorgfältig abwägen und bei der Verwendung von Selbstklimmern die mögliche Folge von Bauschäden und die höheren Entfernungskosten berücksichtigen</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die grüne Fassade sieht nicht nur schön aus, sie hat auch zahlreiche Vorteile für den Umwelt- und Tierschutz und wirkt sich zudem positiv auf die Energieeffizienz und deren Kosten aus. Man unterscheidet zwischen boden- und wandgebundenen Systemen. Die Kosten für die beiden Arten der bodengebundene Variante liegen deutlich unter den Preisen, die für eine hochwertige wandgebundene Variante anfallen. Letztere ist zudem mit deutlich höheren Pflegekosten verbunden. Sie kann sich aber trotzdem lohnen, da diese Systeme oft besonders gefördert werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="993" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp" alt="Profilbild der Gartenbau.org Fassadenbegrünungs-Expertin Melina Wochner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart." class="wp-image-24946 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp 993w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-291x300.webp 291w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-768x792.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-1489x1536.webp 1489w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-97x100.webp 97w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk.webp 1754w" sizes="auto, (max-width: 993px) 100vw, 993px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>ÜBER UNSERE EXPERTIN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart. Im Bereich „Umweltgerechtes Bauen für Menschen, Flora und Fauna“ verbindet sie Forschung mit aktivem Wissenstransfer in die Praxis und Lehre. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und gezielten Umsetzung nachhaltiger, biodiversitätsfördernder Bauweisen wie innovativen Systemen zur Gebäudebegrünung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.iabp.uni-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">» Zur Webseite des Instituts für Akustik &amp; Bauphysik</a></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fassadenbegrünung Kosten: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Kann ich die Kosten senken, wenn ich die Begrünung mit Nachbarn teilen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ja, durch gemeinsame Planung und Umsetzung lassen sich Kosten für Gerüst, Bewässerungssysteme und Pflege auf mehrere Parteien verteilen. Oft lohnt es sich sogar, gemeinschaftlich Förderungen zu beantragen, die die Ausgaben zusätzlich reduzieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Pflegekategorie hat Fassadengrün und wie wirkt sich das auf die laufenden Kosten aus?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Pflegekategorie von Fassadengrün hängt stark von der Pflanzenart und dem System ab. Selbstklimmer liegen meist in einer niedrigen Pflegekategorie, da sie kaum Aufwand erfordern, während Pflanzenmodule mit Bewässerung und Rückschnitt eine hohe Kategorie und damit höhere laufende Kosten haben. Wer die richtige Begrünungsart wählt, kann langfristig viel Zeit und Geld sparen.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie teuer wird es, wenn ich mich umentscheide und die Begrünung wieder entferne?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Entfernung kann je nach Art der Begrünung (Rankpflanzen, Kletterhilfen oder modulare Systeme) mehrere hundert bis tausend Euro kosten. Hinzu kommen mögliche Ausgaben für die Reparatur oder Auffrischung der Fassade.</p><h3 class="wp-block-heading">Zahlen sich die Kosten auch aus, wenn ich mein Haus irgendwann verkaufen möchte?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine begrünte Fassade steigert in vielen Fällen den Immobilienwert, da sie optisch aufwertet und energetische Vorteile mitbringt. Käufer schätzen die ökologische Wirkung und die geringeren Nebenkosten, was sich positiv auf den Verkaufspreis auswirken kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] „GründachPLUS“. <em>BMWK</em>, <a href="http://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Berlin/gruendachplus.html" title="" target="_blank" rel="noopener">www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Berlin/gruendachplus.html</a>. Zugegriffen 25. August 2025.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-kosten-202524969">Fassadenbegrünung Kosten: Was kostet eine Fassadenbegrünung?</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 06:45:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine begrünte Fassade ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern ein zukünftig nicht zu unterschätzender Baustein im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels. Ein interdisziplinäres Team der Universität Stuttgart aus den Bereichen Bauphysik und Ökologie hat untersucht, wie vertikale Begrünung Städte widerstandsfähiger, kühler und artenreicher machen kann. In Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Helix Pflanzensysteme GmbH, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Eine begrünte Fassade ist nicht nur ein optischer Blickfang, sondern ein zukünftig nicht zu unterschätzender Baustein im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels. Ein interdisziplinäres Team der Universität Stuttgart aus den Bereichen Bauphysik und Ökologie hat untersucht, wie vertikale Begrünung Städte widerstandsfähiger, kühler und artenreicher machen kann. In Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Helix Pflanzensysteme GmbH, unterstützt vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik und gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie den Klimainnovationsfonds der Stadt Stuttgart, erforschen die Wissenschaftler die Vision einer Stadt, die auf Artenreichtum und Biodiversität setzt. Melina Wochner vom Institut für Akustik und Bauphysik der Universität Stuttgart hat sich mit Gartenbau.org über ihre Erfahrungen bei dem Projekt unterhalten. Und darüber, wie sich die Ergebnisse auch im privaten Bereich umsetzen lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="993" height="1024" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp" alt="Profilbild der Gartenbau.org Fassadenbegrünungs-Expertin Melina Wochner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart." class="wp-image-24946 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-993x1024.webp 993w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-291x300.webp 291w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-768x792.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-1489x1536.webp 1489w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk-97x100.webp 97w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/melina-wochner-institut-akustik-baupyhisk.webp 1754w" sizes="auto, (max-width: 993px) 100vw, 993px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong>ÜBER UNSERE EXPERTIN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Melina Wochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Akustik und Bauphysik (IABP) der Universität Stuttgart. Im Bereich „Umweltgerechtes Bauen für Menschen, Flora und Fauna“ verbindet sie Forschung mit aktivem Wissenstransfer in die Praxis und Lehre. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und gezielten Umsetzung nachhaltiger, biodiversitätsfördernder Bauweisen wie innovativen Systemen zur Gebäudebegrünung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.iabp.uni-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">» Zur Webseite des Instituts für Akustik &amp; Bauphysik</a></p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Sie haben in Ihrem Projekt sowohl mit bodengebundenen als auch mit wandgebundenen Begrünungssystemen gearbeitet. Wo liegen denn die wichtigsten Unterschiede dieser beiden Ansätze?</h2><p class="wp-block-paragraph">Beide Systeme haben ihre Berechtigung und eignen sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Wandgebundene Systeme erlauben es, auf sehr kleiner Fläche eine große Pflanzenvielfalt zu realisieren, zum Beispiel blühende Stauden, Kräuter oder Gräser. Sie bieten ein hohes Pflanzenvolumen und lassen sich gestalterisch sehr vielseitig nutzen. Gleichzeitig sind sie technisch anspruchsvoller: Sie benötigen eine stabile Unterkonstruktion, integrierte Module, automatische Bewässerung sowie entsprechende Leitungsführungen und Steuerungstechnik. Ein Vorteil wandgebundener Systeme ist, dass sie auch im Winter nicht vollständig kahl sind. Immergrüne Arten, die ins System eingebaut werden, sorgen für eine gewisse Grundstruktur, wobei viele andere Pflanzen, wie in der Natur auch, in dieser Zeit zurückgehen oder vertrocknet wirken.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="652" data-id="24961" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung-1024x652.webp" alt="Jahresverlauf des Projekts Klimawand des Instituts für Akustik und Bauphysik der Universität Stuttgart. Zu sehen ist eine wandgebundene Fassadenbegrünung im Frühling, Sommer, Herbst und Winter." class="wp-image-24961" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung-1024x652.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung-300x191.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung-768x489.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung-100x64.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-wandgebundene-fassadenbegruenung.webp 1130w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Jahresverlauf Klimawand © IABP Universität Stuttgart</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="630" data-id="24962" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung-1024x630.webp" alt="Jahresverlauf des Projekts Elata des Instituts für Akustik und Bauphysik der Universität Stuttgart. Vier Aufnahme einer bodengebundenen Fassadenbegrünung im Frühling, Sommer, Herbst und Winter." class="wp-image-24962" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung-1024x630.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung-300x185.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung-768x473.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung-100x62.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/jahresverlauf-bodengebundene-fassadenbegruenung.webp 1170w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Jahresverlauf Elata © IABP Universität Stuttgart</figcaption></figure>
</figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bodengebundene Systeme oder Pflanzkübelanlagen sind deutlich einfacher aufgebaut und nicht so kostenintensiv. Auch sie verfügen meist über ein Bewässerungssystem, sind aber insbesondere dort geeignet, wo das Budget begrenzter ist oder weniger technische Infrastruktur benötigt wird. Ein Nachteil der bodengebundenen Systeme ist die eingeschränkte Pflanzenauswahl, da hier eigentlich nur kletternde Pflanzen infrage kommen. Trotzdem kann auch hier eine hohe Artenvielfalt integriert werden, vor allem durch das gezielte Einsetzen von Stauden als Unterpflanzung. In unserem Projekt beispielsweise wurden Tröge über zwei Geschossebenen hinweg installiert. Das ist ein Ansatz, der sich in der Praxis bewährt hat, zum Beispiel bei Parkhausbegrünungen. Die Lasten sind hier unkritisch, die Systeme gut belüftet und das Ergebnis ist optisch sehr ansprechend. Allgemein kann man sagen: Vertikale Flächen lassen sich sowohl ganzjährig grün gestalten, als auch sehr vielfältig und abwechslungsreich, sodass sie sich im Lauf der Jahreszeiten eindrucksvoll ändern.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie ist das wandgebundene System in Ihrem Projekt technisch aufgebaut?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das wandgebundene System besteht aus mehreren Schichten. Die Grundlage ist eine Stahl-Unterkonstruktion, auf die Holzfaserzementplatten aufgeschraubt werden. Auf die Trägerplatte kommt dann ein Drainagevlies, das dafür sorgt, dass ein Zuviel an Wasser abgeleitet wird. Dann werden Schienen montiert, auf denen zum einen die Module befestigt werden und zum anderen das Bewässerungssystem angebracht wird. Die Pflanzmodule sind zum Beispiel mit Steinwolle versehen, weil diese das Wasser gut speichern kann. Im Optimalfall werden die Pflanzen mit Regenwasser bewässert, das in einem Tank gesammelt und bei Bedarf mit Düngemittel angereichert wird. Der Aufbau variiert aber natürlich je nach baulichen Gegebenheiten, also zum Beispiel nach Tragfähigkeit, Feuchteschutz oder Dämmung. Es gibt verschiedene Systemtypen, die individuell angepasst werden können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche positiven Effekte von Fassadenbegrünungen sind wissenschaftlich belegt? Und wirkt sich das auch auf das Gebäudeinnere aus?</h2><p class="wp-block-paragraph">Begrünte Fassaden bringen nachweislich eine Vielzahl an Vorteilen. Neben der Förderung der Biodiversität tragen sie zur Verbesserung des Mikroklimas bei, wirken schalldämmend, können Vandalismus vorbeugen und steigern das gesundheitliche Wohlbefinden im städtischen Raum, in dem es gerade im Sommer häufig zum sogenannten “städtischen Wärmeinseleffekt“ kommt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Was ist der städtische Wärmeinseleffekt?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Der städtische Wärmeinseleffekt bezeichnet den Temperaturanstieg in Städten im Vergleich zu ihrem ländlichen Umland. Ursache sind vor allem wärmespeichernde Baumaterialien wie Beton, hohe Flächenversiegelung und dunkle Oberflächen wie Asphalt, die sich stark aufheizen. Zusätzlich tragen Abwärme aus Verkehr, Energieerzeugung und Gebäudebetrieb zur Erwärmung bei. Dadurch sind die Lufttemperaturen in Städten oft mehrere Grad höher als außerhalb bebauter Gebiete.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Auch im Gebäudeinneren kann sich das bemerkbar machen: Die Verschattung durch das Grün senkt die Oberflächentemperaturen der Fassade, gleichzeitig sorgen die Verdunstungsprozesse der Pflanzen für zusätzliche Kühlung, was auch den Kühlbedarf des Gebäudes reduzieren kann. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt jedoch vom jeweiligen System, vom Abstand zur Fassade und von der Gebäudeart ab. Bei modernen, gut gedämmten Neubauten ist der Einfluss womöglich geringer als bei ungedämmten Altbauten. Aber auch an Glasfassaden ist der positive Effekt der Begrünung gut sichtbar. Im Sommer spenden die Pflanzen natürlichen Schatten und reduzieren so die Wärmebelastung, während sie im Winter – nach dem Laubfall – Sonnenlicht durchlassen. Das sorgt für eine effektive, jahreszeitlich angepasste Klimasteuerung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die Vorkultivierung der Pflanzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine sehr große. Wir haben in unserem Projekt mit einer Firma zusammengearbeitet, die seit vielen Jahren mit wandgebundener Fassadenbegrünung arbeitet. Dort hat sich gezeigt, dass die Qualität der Begrünung deutlich steigt, wenn die Module im Gewächshaus vorkultiviert werden. Die Pflanzen haben so die Möglichkeit, sich bereits vor dem Einbau gut zu verwurzeln. Dadurch sitzen sie stabil in den Modulen, selbst wenn diese bei der Montage von der Horizontalen in die Vertikale gekippt werden. Ein weiterer Vorteil: Sobald die Fassade installiert ist, ist sie auch schon grün. Nach nur wenigen Wochen sind die dahinterliegenden Strukturen kaum noch sichtbar. Die positiven Effekte – wie Kühlung, gesteigerte Aufenthaltsqualität oder Förderung der Biodiversität – setzen also sehr schnell ein. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber bodengebundenen Begrünungen, bei denen es natürlich länger dauert, bis die Wand wirklich grün ist.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie viele Pflanzen braucht man denn für einen Quadratmeter Fassade?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein einzelnes Modul misst 60 x 40 Zentimeter und ist mit 16 Pflanzen bestückt. Dadurch entsteht auf kleinem Raum eine bemerkenswerte Pflanzendichte. Entscheidend für das Gelingen ist jedoch ein durchdachtes Pflanzkonzept, das Arten gezielt gruppiert und gestalterisch sinnvoll strukturiert. Verwendet werden ausschließlich mehrjährige Pflanzen, die sich für den vertikalen Einsatz eignen. Tiefwurzelnde Arten sind hier weniger geeignet, da der begrenzte Substratraum ihre Entwicklung einschränkt. Bei Kübelsystemen ist es zudem wichtig, den erforderlichen Wurzelraum sorgfältig zu bemessen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-1024x683.webp" alt="Mit Pflanzen überzogene Hausfassade." class="wp-image-23145 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-scaled.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197" title="">Fassadenbegrünung Ratgeber</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Pflanzenwahl bis zum Systemaufbau: So gelingt die fachgerechte Begrünung von Fassaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">©Sebastian Grote / stock.adobe.com</p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bei den “Wilden Klimawänden” stand das Thema Biodiversität im Vordergrund. Mit welchen Pflanzen haben Sie hier konkret gearbeitet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Unser Ziel war es, Grünfassaden nicht nur als gestalterisches Element zu begreifen, sondern als funktionale Lebensräume für Tiere. Dabei haben wir uns gezielt an den Bedürfnissen von Wildbienen, Vögeln und Fledermäusen orientiert. Unsere Kolleginnen vom Institut für Landschaftsplanung und Ökologie haben zusammen mit unserem Praxispartner Helix Pflanzensysteme für die 120 Quadratmeter große Fassadenfläche rund 70 unterschiedliche Pflanzenarten ausgewählt, darunter viele einheimische Arten, die einen hohen Nektar- und Pollengehalt haben und eine lange Blühperiode abdecken, beerentragende Sträucher sowie Arten mit markanten Samenständen, um Nahrung und Strukturvielfalt über das ganze Jahr hinweg zu bieten. Als Ergänzung haben wir gezielt solche Pflanzen ausgewählt, die in den Abend- oder Nachtstunden blühen, weil sie nachtaktive Insekten anlocken und die wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für Fledermäuse darstellen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-1024x683.webp" alt="Rote Weinranken um einen Hauseingang herum" class="wp-image-23141 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-1024x683.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-300x200.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-768x512.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-1536x1024.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-2048x1365.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-100x67.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-weinranken-scaled.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197#artikel-3">Fassadenbegrünung Pflanzen</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Standortgerecht, pflegeleicht und dauerhaft: Worauf es bei der Pflanzenauswahl für grüne Fassaden ankommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">©Harlekin-Graphics – stock.adobe.com</p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Spielt Hitzetoleranz auch eine Rolle bei der Auswahl der Pflanzen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Pflanzenauswahl erfolgte mit Blick auf zwei zentrale Ziele: ökologische Wirksamkeit und mikroklimatische Effekte. Arten mit hoher Verdunstungsleistung und großen Blattflächen tragen durch die Abgabe von Verdunstungskälte aktiv zur Kühlung des Umfelds bei. Generell muss bei Pflanzungen natürlich berücksichtigt werden, wie viel Wasser zur Verfügung steht, vor allem an heißen, trockenen Standorten. Hitzetolerante Pflanzen sind in der Regel sparsamer im Wasserverbrauch, leisten jedoch weniger Beitrag zur Kühlung. Daher richtet sich die Auswahl stark nach den konkreten Standortbedingungen und der Zielsetzung, z.B.: Ist eine Bewässerung – idealerweise mit Regenwasser – vorhanden? Soll die Begrünung vor allem ökologisch wertvoll, klimatisch wirksam oder pflegeleicht und hitzeresilient sein? Solche Fragen sind entscheidend, um die passende Bepflanzung für das jeweilige Projekt zu finden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche konkreten Maßnahmen wurden bei der Planung und Umsetzung der Fassadenbegrünung getroffen, um tierische Arten gezielt zu integrieren und zu unterstützen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Noch während der Bauphase konnten bereits erste Wildbienen an der Begrünung beobachtet werden, was ein schönes Zeichen dafür ist, wie schnell solche Strukturen angenommen werden. Um die Tierwelt zu unterstützen, wurden spezielle Habitatmodule in die Fassadenbegrünung integriert. Sie entsprechen in Form und Größe den Pflanzmodulen und lassen sich optisch nahtlos einfügen. Es gibt Module mit Niströhren aus Schilf für Wildbienen, Totholzelemente für Hornissen, Lehm-Sand-Gemische für bodennistende Insekten sowie Nistkästen. Im oberen Bereich der Ostfassade haben wir auch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse integriert. Besonders bemerkenswert war, dass bereits im ersten Jahr ein Amselpaar in der Grünfassade gebrütet hat und sich auch schon ein Hornissenvolk in einem der Nistkästen angesiedelt hat.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Insekten sind äußerst wichtig fürs Ökosystem. Aber trotzdem ist für viele der Gedanke, dass es an der Hauswand krabbelt oder eine Hornisse sich ins Zimmer verirren könnte, nicht besonders angenehm …</h2><p class="wp-block-paragraph">Wir konnten gerade bei diesem Hornissenvolk sehr schön beobachten, dass es keine Probleme mit den Leuten gab, die im Gebäude gearbeitet haben. Die Tiere sind sehr friedlich, solange sie nicht gestört werden, stören sie uns auch nicht. Zudem können Insektengitter an den Fenstern ja dafür sorgen, dass die Tiere nicht aus Versehen ins Innere gelangen, zum Beispiel, weil sie sich vom Licht angezogen fühlen. Wir konnten außerdem durch Befragungen feststellen, dass Menschen, die unsere Fassade besucht haben und über die Hintergründe informiert wurden, eine größere Akzeptanz gegenüber vermeintlich “unliebsamen” Tierarten hatten, als Personen, die unabhängig davon befragt wurden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna.webp" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="547" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna-1024x547.webp" alt="Collage mit Wildbienen Nisthilfe Blüten und verschiedenen Insekten bei einer Fassadenbegrünung." class="wp-image-24951" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna-1024x547.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna-300x160.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna-768x410.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna-100x53.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2025/08/fassadenbegruenung-fauna.webp 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© IABP Universität Stuttgart</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Es gibt auch immer wieder Bedenken, dass eine Fassadenbegrünung der Gebäudesubstanz schadet. Wie bewerten Sie das?</h2><p class="wp-block-paragraph">Fachexpertise und eine gute Planung sind unerlässlich und eine sorgfältige Ausführung ist entscheidend. Wenn eine Wandbegrünung aber professionell geplant und umgesetzt wird, besteht für die Gebäudesubstanz keine Gefahr. Die wandgebundenen Systeme enthalten wasserundurchlässige Schichten und sind hinterlüftet, vergleichbar mit vorgehängten Fassaden. Langfristig ist natürlich auch eine regelmäßige Pflege erforderlich, um Schäden zu vermeiden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wenn ich mit einem Kübel- oder Bodensystem arbeite, dann ist ein immergrüner Selbstklimmer wie der Efeu eine Möglichkeit, die Fassade dauerhaft zu begrünen. Worauf muss ich hier achten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Efeu ist eine wertvolle einheimische Pflanze, die sowohl Blüten als auch Beeren hervorbringt und damit einen hohen ökologischen Nutzen bietet. Und solange die Fassade intakt ist und keine Risse aufweist, gibt es auch kein Problem mit eindringender Feuchtigkeit, im Gegenteil, die Pflanzen wirken immer wie eine Pufferschicht. Problematisch ist beim Efeu und manchen Arten jedoch die Klettertechnik: Sie haften direkt am Putz, können dadurch Schäden verursachen und mit der Zeit so schwer werden, dass sie mitsamt dem Putz herabfallen. Eine Entfernung hinterlässt vor allem beim Efeu oft unschöne Spuren. Empfehlenswert ist daher der Einsatz eines Rankgerüsts mit Abstand zur Fassade. Das schützt die Bausubstanz, erleichtert die Pflege und ermöglicht einen gezielten Rückschnitt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Bei einer Grünfassade ist es ja nicht damit getan, sie anzubringen. Sie muss doch auch gepflegt werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ja, und dieser Aufwand wird oft unterschätzt. Die Pflege ist entscheidend für die langfristige Funktionalität. Ohne regelmäßigen Rückschnitt verschlechtern sich die Pflanzenvitalität und das -wachstum, das Erscheinungsbild leidet und auch die ökologischen Vorteile gehen verloren. In der Planung muss berücksichtigt werden, wie zugänglich die Fassade ist und wie die Pflege organisiert wird. Kleine bodengebundene Flächen lassen sich einfach pflegen, auch Kübelpflanzungen oder Systeme auf Balkonen sind häufig einfacher in der Pflege. Wandgebundene Systeme dagegen benötigen oft Hebebühnen und Fachpersonal. Das ist natürlich auch ein Kostenfaktor.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="703" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-1024x703.webp" alt="Efeu als Fassadenbegrünung um einen Hauseingang" class="wp-image-23137 size-full" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-1024x703.webp 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-300x206.webp 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-768x527.webp 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-1536x1055.webp 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-2048x1406.webp 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-100x69.webp 100w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2011/03/fassadenbegruenung-efeu-scaled.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:20px"><strong><a href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-20111197#artikel-4">Fassadenbegrünung Kosten</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosten effektiv planen, Förderprogramme gezielt nutzen: So gelingt die wirtschaftliche Umsetzung von Fassadenbegrünungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© Spiroview Inc. / stock.adobe.com</p>
</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie sehen Sie die Zukunft der Fassadenbegrünung – sagen wir in 20 bis 30 Jahren?</h2><p class="wp-block-paragraph">Ich bin überzeugt, dass Fassadenbegrünungen bis dahin ein zentraler Bestandteil unserer Städte sein werden, eingebettet in eine weiterentwickelte blau-grüne Infrastruktur, also die gezielte Verbindung von Wasser- und Grünflächen. Auch bei den verwendeten Systemen wird es große Fortschritte geben. Wichtig ist, dass bei der Pflanzenauswahl stets auch die Biodiversität berücksichtigt wird. Ich bin zuversichtlich, dass bis dahin der Wert von Ökosystemleistungen gesellschaftlich und politisch verankert ist, sodass dies ein großer Treiber für die Umsetzung von Grün in unseren Städten sein wird.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">SCHON GEWUSST?</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">An der Uni Stuttgart hat man im Rahmen eines Experiments mit Lampen, die die Kraft der Sonne an einem heißen Sommermittag nachahmen, zeigen können, dass eine Fassadenbegrünung gerade mal zehn Prozent des Lichts in den Innenraum lassen. Man spricht hier vom Energiedurchlassgrad. Das bedeutet: 90 Prozent des Lichts und damit auch der Wärme können nicht durch. So bleiben die Räume auch innen kühler.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Glauben Sie, dass auch Innenwandbegrünungen bis dahin eine größere Rolle spielen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise, ja. Auch im Innenraum kann Begrünung das mentale und physische Wohlbefinden steigern. Im Winter kann die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch Pflanzen förderlich sein. Und nicht nur das: Pflanzen reduzieren auch den Lärm, indem sie den Schall “schlucken”. Das funktioniert übrigens auch außen. Fassadenbegrünungen können eine Stadt also auch leiser machen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wandgebundene Systeme, ob für innen oder für außen, sind bisher zumindest noch sehr teuer. Gibt es auch günstigere Lösungen für private Hausbesitzer?</h2><p class="wp-block-paragraph">Auf jeden Fall. In unserem Leitfaden geben wir Entscheidungshilfen für verschiedene Systeme, auch für kleine Flächen oder Balkone. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>] Wenn ein direkter Erdanschluss möglich ist, ist die bodengebundene Begrünung am einfachsten umzusetzen. Auch Kübel, zum Beispiel auf dem Balkon, sind eine Variante. Und wenn es rein um die Biodiversität geht: Hier hilft jede kleine Fläche mit einheimischen blühenden Pflanzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was denken Sie: Sollte Fassadenbegrünung zur Pflicht bei Neubauten werden, so wie Solaranlagen?</h2><p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich wäre das begrüßenswert, vor allem bei Neubauten, da diese viele Ressourcen und zum Teil auch Naturflächen beanspruchen. Da ist ein Ausgleich sehr wichtig. Und auch im Zuge der Anpassung an die Klimawandelfolgen sollte Grün bei baulichen Neuplanungen von Anfang an mitgedacht werden.Aber es kommt darauf an, wie die Vorgaben gestaltet sind. Es reicht nicht, nur die Installation vorzuschreiben, denn Pflege, Bewässerung, ökologische Qualität und Langfristigkeit müssen mitgedacht werden. Ganz wichtig ist es dabei, auf einheimische Pflanzenarten zu setzen, statt exotische oder sehr künstlich gezüchtete Arten, mit denen unsere Tiere hier nichts anfangen können.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was hat Sie persönlich an diesem Thema besonders gereizt?</h2><p class="wp-block-paragraph">Das Zusammenspiel aus Wissenschaft und Praxis in so einem zukunftsrelevanten Themenfeld. In einem bewährten System neue Ansätze zu entwickeln und Themen wie Klimaanpassung und Biodiversität sinnvoll zu verknüpfen, finde ich besonders spannend und vor allem auch sehr sinnvoll. Das wird bisher noch viel zu wenig gemacht, hier ist noch sehr viel Potenzial.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten anfragen &amp; Fassade begrünen lassen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] <em>Uni-stuttgart.de</em>, <a href="https://www.iabp.uni-stuttgart.de/new_downloadgallery/Gruene_Strukturen/241211_komprimiert_Leitfaden-fuer-biodiversitaetsfoerdernde-Fassadenbegruenung_DIGITAL.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.iabp.uni-stuttgart.de/new_downloadgallery/Gruene_Strukturen/241211_komprimiert_Leitfaden-fuer-biodiversitaetsfoerdernde-Fassadenbegruenung_DIGITAL.pdf</a>. Zugegriffen 14. August 2025.</p><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/fassadenbegruenung-experten-interview-202524944">Fassadenbegrünung: Das Gartenbau.org Experteninterview</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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		<link>https://www.gartenbau.org/magazin/kletterpflanzen-winterhart-201615064</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gartenbau.org Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 13:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kletterpflanzen, die winterhart sind, überzeugen durch ihren robusten Charakter, der häufig in Verbindung mit einer schönen Optik steht. Dennoch gibt es nur wenige Kletterpflanzen, die winterhart sind. Darüber hinaus benötigt auch diese Bepflanzung intensive Pflege. Erfahren Sie mehr bei Gartenbau.org! Inhaltsverzeichnis Vorteile winterharter Kletterpflanzen Auswahl winterharter Kletterpflanzen Pflege Fazit Winterharte Kletterpflanzen begeistern ebenso wie frostempfindliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Kletterpflanzen, die winterhart sind, überzeugen durch ihren robusten Charakter, der häufig in Verbindung mit einer schönen Optik steht. Dennoch gibt es nur wenige Kletterpflanzen, die winterhart sind. Darüber hinaus benötigt auch diese Bepflanzung intensive Pflege. Erfahren Sie mehr bei Gartenbau.org!</p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Vorteile">Vorteile winterharter Kletterpflanzen</a></li>
<li><a href="#Auswahl">Auswahl winterharter Kletterpflanzen</a></li>
<li><a href="#Pflege">Pflege</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p class="wp-block-paragraph">Winterharte Kletterpflanzen begeistern ebenso wie frostempfindliche Kletterpflanzen durch ihre Optik und die einzigartige Atmosphäre, die sie verbreiten. Dicht bewucherte Wände, Pergolen und Säulen wirken natürlich und sehen schön aus, allerdings erfüllen Kletterpflanzen auch einen praktischen Zweck: Sie können sowohl als Sicht- als auch als Lärmschutz dienen. Winterharte Kletterpflanzen besitzen zudem den großen Vorteil, in vielen Fällen immergrün zu wachsen und damit auch im Winter einen schönen Anblick zu bieten – dadurch können besondere Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden, die den Garten und sogar die Wohnräume im Innenbereich verschönern können.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Vorteile">Welche Vorteile gehen mit winterharten Kletterpflanzen einher?</h2><p class="wp-block-paragraph">Der große Vorteil einer winterharten Kletterpflanze ist natürlich, dass diese Pflanze besonders robust ist. Dadurch sind sie für den dauerhaften Einsatz im Garten geeignet – auch bei winterlichen Temperaturen sterben diese Pflanzen nicht ab. Damit können winterharte Kletterpflanzen ein echtes Highlight im Garten darstellen, denn dieser ist im Winter für gewöhnlich eher trist und trostlos, sodass eine Begrünung hier sehr belebend wirken kann.</p><p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus können Sie als Gärtner darauf verzichten, im Frühjahr neue Kletterpflanzen anzuschaffen: Da die Kletterpflanzen winterhart sind, sterben sie über die kalten Monate nicht ab und blühen im nächsten Jahr erneut. Dadurch entsteht sowohl eine Kosten- als auch eine Aufwandsersparnis, denn eine Jungpflanze müsste entsprechend wieder aufgezogen werden. Die meisten Pflanzen benötigen über den Winter hinweg außerdem nur sehr wenig bis gar keine Pflege.</p><h2 class="wp-block-heading" id="Auswahl">Beliebte winterharte Kletterpflanzen: Efeu, Clematis und Schlingknöterich</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl an Kletterpflanzen ist groß – doch nicht alle Begrünungen sind auch frostsicher. Nichtsdestotrotz gibt es eine Auswahl an verschiedenen Kletterpflanzen, die sich als winterhart erweisen.</p><h3 class="wp-block-heading">Immergrüner Efeu als bunte Wandbegrünung</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Einsatzbereiche von winterharten Kletterpflanzen richten sich natürlich in erster Linie nach ihrer Optik und ihrem Wuchs. Immergrüne Pflanzen wie der Efeu werden in der Regel direkt an den Außenwänden des Hauses gepflanzt, sodass eine üppige Wandbegrünung entsteht.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Damit das Wachstum des Efeus nicht überhandnimmt, sollten Sie einen Fachmann mit der Pflanzung und Pflege beauftragen. <a title="Nur mit dem Fachmann erreichen Sie eine schöne Wandbegrünung!" href="https://www.gartenbau.org/angebote?url_referrer_type=article">Der versierte Gartenbauer verhindert so Schäden am Putz</a>, die andernfalls durch die Haftorgane der Pflanze entstehen würden.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Bei Efeu haben Sie zudem die Wahl zwischen dem herkömmlichen, grünen Efeu und dem Efeu, dessen Blätter sich rot färben. Die Rotfärbung beginnt bei dieser Pflanze in den kälteren Monaten und kann auch zu einer kupferfarbenen oder bräunlichen Richtung variieren.</p><h3 class="wp-block-heading">Die Clematis als farbenfrohe Kletterpflanze</h3><p class="wp-block-paragraph">Auch einige Arten der Clematis sind winterhart. Diese Pflanze kann dann ebenfalls im Freien überwintern. Häufig wird die Clematis als winterharte Kletterpflanze auf den Balkon gestellt, denn hier schützt sie vor unliebsamen Blicken und sorgt dadurch für mehr Privatsphäre. Wenn Sie Ihre Clematis <a title="Hier finden Sie die passende Kletterpflanze für Ihren Balkon!" href="https://www.gartenbau.org/magazin/kletterpflanze-balkon-201614944">auf dem Balkon</a> oder direkt im Garten überwintern möchten, sollten Sie sich an einen Gartenbaubetrieb wenden – dieser kann Ihnen sagen, welche Vorkehrungen Sie treffen müssen und ob die vorliegende Art bei Minusgraden überhaupt bestehen kann. In der Regel sind tiefe Temperaturen kein Problem, bestehen allerdings zweistellige Minusgrade, sollten Sie die Pflanze entsprechend schützen.</p><h3 class="wp-block-heading">Schlingknöterich: die robuste Schlingpflanze</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Möglichkeit, winterharte Kletterpflanzen zu halten, ist der Schlingknöterich. Diese Pflanze zeichnet sich, ähnlich wie Efeu, durch ihren schnellen und dichten Wuchs aus – mit dem Schlingknöterich können Sie also auch große Flächen in kurzer Zeit bepflanzen. Dabei benötigt diese Kletterpflanze allerdings eine Rankhilfe. Diese winterharte Kletterpflanze ist ausgesprochen frostfest und benötigt nur bei extremen Temperaturen einen Schutz vor der Kälte.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Wie bei Efeu besteht mit der Anpflanzung von Schlingknöterich die Gefahr, dass das Wachstum zu große Ausmaße annimmt. Treffen Sie hier die richtigen Vorkehrungen und nehmen Sie bereits beim Kauf <a title="Über unser Kontaktformular finden Sie einen Gartenbauer in Ihrer Nähe." href="https://www.gartenbau.org/angebote?url_referrer_type=article">Kontakt zu einem Gartenbauer auf</a>, der Sie beraten kann.</div>
</div><p class="wp-block-paragraph">In der Regel übersteht ein gesunder Schlingknöterich die Wintermonate also problemlos. Dies zeigt sich spätestens dann, wenn die Pflanze bei steigenden Temperaturen wieder an ihrer Rankhilfe emporwächst.</p><h3 class="wp-block-heading">Weitere winterharte Kletterpflanzen</h3><p class="wp-block-paragraph">Zu den weiteren sehr beliebten winterharten Kletterpflanzen gehören Weinreben. Dieses Spalierobst überzeugt dabei nicht nur durch ein schönes Aussehen, sondern bietet Ihnen auch die Gelegenheit, frisches Obst aus dem eigenen Garten zu ernten. Die verholzte Kletterpflanze muss lediglich etwas zurückgeschnitten werden – ansonsten kann diese Pflanze problemlos draußen überwintern.</p><p class="wp-block-paragraph">Weiterhin können Sie auch Obst wie die Sauerkirsche anpflanzen und im Freien überwintern, denn diese Pflanzen gelten ebenfalls als sehr winterhart und sterben auch bei niedrigen Temperaturen nicht ab.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch <a title="Wie werden Kletterrosen gepflanzt?" href="https://www.gartenbau.org/magazin/kletterrosen-pflanzen-201614394">gepflanzte Kletterrosen</a> sind winterhart, allerdings ist hier etwas mehr Aufwand involviert – die Veredelungsstelle muss zum Beispiel sorgfältig mit Kompost oder Zweigen abgedeckt werden. Insbesondere mehrjährige Rosen haben dann keine Probleme, auch sehr kalte Winter zu überstehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Bei besonderen Wünschen hinsichtlich der Auswahl der Kletterpflanze steht Ihnen ein Gartenbauer gern zur Verfügung, der Ihnen bei der Wahl einer winterharten Pflanze gerne behilflich ist. <a title="Der Gartenbauer ist Ihr Ansprechpartner für Kletterpflanzen!" href="https://www.gartenbau.org/angebote?url_referrer_type=article">Ein Fachmann</a> kann Ihnen zudem bei der Überwinterung der Pflanze behilflich sein und kann Ihre Frage hinsichtlich der Pflege mit Fachkenntnis und Erfahrung beantworten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Gartenprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="Pflege">Pflege</h2><p class="wp-block-paragraph">Zu der Pflege einer winterharten Kletterpflanze gehört, ähnlich wie bei frostempfindlichen Kletterpflanzen, in erster Linie <a title="Hier erfahren Sie, wie und wann Kletterrosen geschnitten werden." href="https://www.gartenbau.org/magazin/kletterrosen-schneiden-201614232">der richtige Schnitt</a>. Dieser ist von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich und sollte daher immer von einem Fachmann vorgenommen werden – der Schlingknöterich wird zum Beispiel häufig stark gekürzt, bevor die kalten Wintermonate beginnen, während an anderen Pflanzen gar kein Rückschnitt vorgenommen wird. Bei einer falschen Vorgehensweise durch unerfahrene Hobbygärtner kann die Kletterpflanze im schlimmsten Fall so stark beschädigt und geschwächt werden, dass sie aufgrund der Kälte doch abstirbt.</p><p class="wp-block-paragraph">Weiterhin werden die Kletterpflanzen in der Regel nach dem Sommer beziehungsweise Spätsommer nicht mehr gedüngt, um das Wachstum einzuschränken. Allerdings wird auch die Düngung individuell nach der Pflanze gewählt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote"> Jetzt Experten finden &amp; unverbindlich anfragen! </button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Winterharte Kletterpflanzen sind eine praktische Alternative zu frostempfindlichen Pflanzen, denn sie erwachen nach den kalten Monaten wieder zum Leben und können so mehrere Jahre problemlos in der Gartengestaltung eingesetzt werden. Allerdings muss die Bepflanzung dazu klug gewählt werden, denn nicht alle Kletterpflanzen sind winterhart. Zu den beliebtesten Formen gehören der Efeu, der Schlingknöterich, die Kletterrosen sowie die Clematis, wobei einige dieser Pflanze trotz ihres robusten Charakters etwas Schutz vor der winterlichen Kälte benötigen. Sowohl bei der Wahl der passenden Pflanze als auch bei der Pflege <a title="Der kompetente Gartenbauer berät Sie und übernimmt die Pflege Ihrer Pflanzen." href="https://www.gartenbau.org/angebote?url_referrer_type=article">ist Ihnen daher ein Fachmann behilflich</a>, der Sie hier beraten kann.</div>
</div><p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin/kletterpflanzen-winterhart-201615064">Winterharte Kletterpflanzen für die besondere Bepflanzung</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.gartenbau.org/magazin">Gartenbau.org</a>.</p>
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