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Pflanzung und Pflege wurzelnackter Rosen

Die Pflanzung wurzelnackter Rosen wirft bei Hobbygärtnern nicht selten Fragen auf. Da diese Pflanzen anders eingebaut werden als herkömmliche Container- oder Topfrosen, unterlaufen vielen Laien Fehler, die schließlich zur Verkümmerung der edlen Rose führen können. Erfahren Sie bei Gartenbau.org, wie wurzelnackte Rosen richtig eingepflanzt werden!

Wer die wurzelnackten Rosen richtig einpflanzt, erhält eine wunderschöne Gartengestaltung. © Horst Schröder / pixelio.de

Wer wurzelnackte Rosen pflanzen lässt, profitiert vor allem von dem günstigen Preis: Im Vergleich zu herkömmlichen Containerrosen werden die edlen Pflanzen ohne Erde sehr preiswert angeboten. Dies mindert die Qualität und die Schönheit der Rosen jedoch nicht: Wenn die wurzelnackten Rosen fachgerecht und korrekt eingebaut werden und die richtige Pflege erhalten, gedeihen sie ebenso wie Containerrosen. Allerdings muss bei der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen einiges beachtet werden, damit die Pflanzen üppig blühen.

Rosen- und Standortwahl

Wahl der Rose

Bevor die wurzelnackten Rosen eingepflanzt werden, müssen Sie sich zwischen den zahlreichen verschiedenen Rosensorten entscheiden, die mittlerweile erhältlich sind. Der versierte Gartenbauer unterscheidet dabei zwischen modernen und historischen Rosen, wobei letztere vor allem durch ihre üppigen Blüten und ihren intensiven Duft überzeugen. Diese Rosen sind in der Regel einmalblühend, besitzen dafür aber einen ausgesprochen robusten Charakter: Sie sind sehr widerstandsfähig gegenüber gängigen Krankheiten wie Pilzbefallen und gedeihen nicht selten sogar im Halbschatten, was für Rosenpflanzen grundsätzlich eher unüblich ist.

Moderne Rosen begeistern Gärtner dagegen durch ihre enorme Vielfalt – die zahlreichen verschiedenen Blütenformen und -farben bieten eine besonders große Auswahl. Zudem blühen diese Wurzeln auch öfter im Jahr, sodass der Garten durch mehrere Blütephasen geschmückt wird! Beide Sorten können als wurzelnackte Rosen gepflanzt werden.

Wahl des passenden Standorts

Neben der regelmäßigen Pflege entscheidet vorrangig der Standort über die Gesundheit und das Wachstum der Rose. Bei der Pflanzung von wurzelnackten Rosen gelten ähnliche Vorgaben wie bei Containerrosen: Der Standort sollte möglichst so gewählt werden, dass die Rose zwar viel Sonnenlicht erhält, jedoch keine Hitzestaus entstehen können. Eine gute Durchlüftung ist daher ebenfalls von Bedeutung. Die Südost- oder Südwestseite des Hauses eignet sich in der Regel am besten, für die genaue Standortwahl können Sie einen Gartenbauer hinzuziehen – unter Umständen kann sich ein spezieller Platz in ihrem Garten für die gewählte Rosensorte besonders gut eignen.

Weiterhin sollten Standorte vermieden werden, an denen bereits zuvor Rosen standen, denn wenn hier wurzelnackte Rosen gepflanzt werden, könnten sie verkümmern – der Boden verfügt nicht über ausreichend viele Nährstoffe, um die Pflanze zu versorgen. Fühlen sich die Rosen am gewählten Standort nicht wohl, sollten sie möglichst schnell umgepflanzt werden!

So werden die wurzelnackten Rosen eingepflanzt

Die Einpflanzung der wurzelnackten Rose erfolgt am besten zwischen Mitte Oktober und Ende November. In dieser Zeitphase werden die Rosen gerodet und frisch im Fachhandel angeboten. Die Pflanze sollte so schnell wie möglich eingebaut werden, da sie durch die fehlende Erde nicht mit Nährstoffen oder mit Flüssigkeit versorgt wird.

Sollte zwischen dem Kauf und der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen noch etwas Zeit vergehen, achten versierte Gartenbauer darauf, die Wurzeln der Pflanze feucht zu halten. Feuchte Jute ist hierfür sehr gut geeignet. Alternativ kann die Pflanze auch eingeschlagen werden: Hier wird ein flaches Loch für die Wurzeln ausgehoben, in die die Wurzeln gesetzt werden. Die Wurzeln werden dann mit Erde bedeckt, sodass sie vor dem Austrocknen geschützt sind.

Im Anschluss können die Triebe der Pflanze gekürzt werden. Etwa 20 cm (Zentimeter) gelten hier als optimal. Auch abgestorbene Wurzeln sollten hier entfernt werden, die verbliebenen Wurzeln werden ebenfalls um einige Zentimeter gekürzt. So erhält die Rose optimale Bedingungen, um sich mit dem Boden fest zu verwurzeln und kräftig zu wachsen. Vor dem Einbau müssen die Rosen in einen Eimer mit Wasser gestellt werden. Das Wasser sollte dabei mindestens bis zur Veredelungsstelle reichen, denn so können sich die Wurzeln der Rose mit Wasser vollsaugen.

Die Einpflanzung der wurzelnackten Rosen erfolgt in ein Pflanzloch, das etwa 40 cm (Zentimeter) tief ausgehoben wurde. Die Wurzeln der Rose sollten dabei nicht abgeknickt werden – bei Bedarf hebt der Gartenbauer das Loch daher etwas tiefer aus. Die Erde am Boden des Lochs wird etwas aufgelockert, sodass sich die Rose einfacher mit dem Untergrund verwurzeln kann.

Nach der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen werden diese noch einmal gegossen. Zuletzt kann etwas Erde um die Pflanze herum angehäuft werden, die die Veredelungsstelle und die empfindlichen Wurzeln vor Frost und Austrocknung schützt.

Pflege

Nachdem die wurzelnackten Rosen eingepflanzt wurden, benötigen Sie ebenso wie Container- oder Topfrosen natürlich regelmäßige Pflege. Dazu gehört in erster Linie der regelmäßige Rückschnitt, der einmal jährlich entweder im Frühjahr oder im Spätherbst erfolgt. Um das Wachstum zu fördern, werden die Rosen im Frühjahr geschnitten und von abgestorbenen Trieben befreit, die den Winter nicht überstanden haben. Im Frühjahr würde der Rückschnitt zu einem verminderten Wachstum führen – dies wird in der Regel nur bei übermäßig stark wachsenden Kletterrosen vorgenommen.

Weiterhin müssen die Rosen gedüngt und bewässert werden, wobei diese beiden Maßnahmen in den meisten Fällen nur sparsam umgesetzt werden. Direkt nach der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen ist eine Düngung untersagt – erst, wenn die Triebe etwas gewachsen sind, ist eine Düngung sinnvoll. Die Wurzeln von korrekt gepflanzten wurzelnackten Rosen reichen tief in die Erde, wodurch eine regelmäßige Bewässerung nicht notwendig ist – nur in Phasen mit sehr hohen Temperaturen sollten diese Pflanzen daher gegossen werden.

Insbesondere die hartnäckigen, robusten alten Rosen benötigen nur wenig Pflege, da sie auch unter ungünstigen Witterungen einige Zeit bestehen können. Nichtsdestotrotz sollten Hobbygärtner im Zweifel einen Fachmann aus dem Gartenbaubetrieb hinzuziehen, der nicht nur bei der Einpflanzung behilflich sein kann – auch der richtige Rückschnitt sowie die weitere Pflege wird vom Profi mit Fachwissen und Kompetenz vorgenommen.

Fazit

Die Pflanzung wurzelnackter Rosen bringt den großen Vorteil des günstigeren Preises mit sich. In der Einpflanzung müssen jedoch einige Faktoren beachtet werden, die bei Containerrosen keine Rolle spielen würden: So müssen die freigelegten Wurzeln der Pflanze zum Beispiel bis zur Einpflanzung feucht gehalten werden, um Schäden am Rosengewächs zu vermeiden. Weiterhin muss beim Einbau der wurzelnackten Pflanzen jedoch auch auf ähnliche Faktoren wie bei herkömmlichen Rosenpflanzen geachtet werden: Der Standort ist ebenso wichtig wie die richtige Bewässerung. Unsichere Hobbygärtner sollten die Einpflanzung der wurzelnackten Rosen von einem Gartenbauer vornehmen lassen, der über die nötige Erfahrung und die Kompetenz verfügt – so können die Rosen schon bald nach der Einpflanzung üppig blühen und den Garten verschönern!

Die Pflanzung wurzelnackter Rosen wirft bei Hobbygärtnern nicht selten Fragen auf. Da diese Pflanzen anders eingebaut werden als herkömmliche Container- oder Topfrosen, unterlaufen vielen Laien Fehler, die schließlich zur Verkümmerung der edlen Rose führen können. Erfahren Sie bei Gartenbau.org, wie wurzelnackte Rosen richtig eingepflanzt werden!

Wer die wurzelnackten Rosen richtig einpflanzt, erhält eine wunderschöne Gartengestaltung. © Horst Schröder / pixelio.de

Wer wurzelnackte Rosen pflanzen lässt, profitiert vor allem von dem günstigen Preis: Im Vergleich zu herkömmlichen Containerrosen werden die edlen Pflanzen ohne Erde sehr preiswert angeboten. Dies mindert die Qualität und die Schönheit der Rosen jedoch nicht: Wenn die wurzelnackten Rosen fachgerecht und korrekt eingebaut werden und die richtige Pflege erhalten, gedeihen sie ebenso wie Containerrosen. Allerdings muss bei der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen einiges beachtet werden, damit die Pflanzen üppig blühen.

Rosen- und Standortwahl

Wahl der Rose

Bevor die wurzelnackten Rosen eingepflanzt werden, müssen Sie sich zwischen den zahlreichen verschiedenen Rosensorten entscheiden, die mittlerweile erhältlich sind. Der versierte Gartenbauer unterscheidet dabei zwischen modernen und historischen Rosen, wobei letztere vor allem durch ihre üppigen Blüten und ihren intensiven Duft überzeugen. Diese Rosen sind in der Regel einmalblühend, besitzen dafür aber einen ausgesprochen robusten Charakter: Sie sind sehr widerstandsfähig gegenüber gängigen Krankheiten wie Pilzbefallen und gedeihen nicht selten sogar im Halbschatten, was für Rosenpflanzen grundsätzlich eher unüblich ist.

Moderne Rosen begeistern Gärtner dagegen durch ihre enorme Vielfalt – die zahlreichen verschiedenen Blütenformen und -farben bieten eine besonders große Auswahl. Zudem blühen diese Wurzeln auch öfter im Jahr, sodass der Garten durch mehrere Blütephasen geschmückt wird! Beide Sorten können als wurzelnackte Rosen gepflanzt werden.

Wahl des passenden Standorts

Neben der regelmäßigen Pflege entscheidet vorrangig der Standort über die Gesundheit und das Wachstum der Rose. Bei der Pflanzung von wurzelnackten Rosen gelten ähnliche Vorgaben wie bei Containerrosen: Der Standort sollte möglichst so gewählt werden, dass die Rose zwar viel Sonnenlicht erhält, jedoch keine Hitzestaus entstehen können. Eine gute Durchlüftung ist daher ebenfalls von Bedeutung. Die Südost- oder Südwestseite des Hauses eignet sich in der Regel am besten, für die genaue Standortwahl können Sie einen Gartenbauer hinzuziehen – unter Umständen kann sich ein spezieller Platz in ihrem Garten für die gewählte Rosensorte besonders gut eignen.

Weiterhin sollten Standorte vermieden werden, an denen bereits zuvor Rosen standen, denn wenn hier wurzelnackte Rosen gepflanzt werden, könnten sie verkümmern – der Boden verfügt nicht über ausreichend viele Nährstoffe, um die Pflanze zu versorgen. Fühlen sich die Rosen am gewählten Standort nicht wohl, sollten sie möglichst schnell umgepflanzt werden!

So werden die wurzelnackten Rosen eingepflanzt

Die Einpflanzung der wurzelnackten Rose erfolgt am besten zwischen Mitte Oktober und Ende November. In dieser Zeitphase werden die Rosen gerodet und frisch im Fachhandel angeboten. Die Pflanze sollte so schnell wie möglich eingebaut werden, da sie durch die fehlende Erde nicht mit Nährstoffen oder mit Flüssigkeit versorgt wird.

Sollte zwischen dem Kauf und der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen noch etwas Zeit vergehen, achten versierte Gartenbauer darauf, die Wurzeln der Pflanze feucht zu halten. Feuchte Jute ist hierfür sehr gut geeignet. Alternativ kann die Pflanze auch eingeschlagen werden: Hier wird ein flaches Loch für die Wurzeln ausgehoben, in die die Wurzeln gesetzt werden. Die Wurzeln werden dann mit Erde bedeckt, sodass sie vor dem Austrocknen geschützt sind.

Im Anschluss können die Triebe der Pflanze gekürzt werden. Etwa 20 cm (Zentimeter) gelten hier als optimal. Auch abgestorbene Wurzeln sollten hier entfernt werden, die verbliebenen Wurzeln werden ebenfalls um einige Zentimeter gekürzt. So erhält die Rose optimale Bedingungen, um sich mit dem Boden fest zu verwurzeln und kräftig zu wachsen. Vor dem Einbau müssen die Rosen in einen Eimer mit Wasser gestellt werden. Das Wasser sollte dabei mindestens bis zur Veredelungsstelle reichen, denn so können sich die Wurzeln der Rose mit Wasser vollsaugen.

Die Einpflanzung der wurzelnackten Rosen erfolgt in ein Pflanzloch, das etwa 40 cm (Zentimeter) tief ausgehoben wurde. Die Wurzeln der Rose sollten dabei nicht abgeknickt werden – bei Bedarf hebt der Gartenbauer das Loch daher etwas tiefer aus. Die Erde am Boden des Lochs wird etwas aufgelockert, sodass sich die Rose einfacher mit dem Untergrund verwurzeln kann.

Nach der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen werden diese noch einmal gegossen. Zuletzt kann etwas Erde um die Pflanze herum angehäuft werden, die die Veredelungsstelle und die empfindlichen Wurzeln vor Frost und Austrocknung schützt.

Pflege

Nachdem die wurzelnackten Rosen eingepflanzt wurden, benötigen Sie ebenso wie Container- oder Topfrosen natürlich regelmäßige Pflege. Dazu gehört in erster Linie der regelmäßige Rückschnitt, der einmal jährlich entweder im Frühjahr oder im Spätherbst erfolgt. Um das Wachstum zu fördern, werden die Rosen im Frühjahr geschnitten und von abgestorbenen Trieben befreit, die den Winter nicht überstanden haben. Im Frühjahr würde der Rückschnitt zu einem verminderten Wachstum führen – dies wird in der Regel nur bei übermäßig stark wachsenden Kletterrosen vorgenommen.

Weiterhin müssen die Rosen gedüngt und bewässert werden, wobei diese beiden Maßnahmen in den meisten Fällen nur sparsam umgesetzt werden. Direkt nach der Einpflanzung der wurzelnackten Rosen ist eine Düngung untersagt – erst, wenn die Triebe etwas gewachsen sind, ist eine Düngung sinnvoll. Die Wurzeln von korrekt gepflanzten wurzelnackten Rosen reichen tief in die Erde, wodurch eine regelmäßige Bewässerung nicht notwendig ist – nur in Phasen mit sehr hohen Temperaturen sollten diese Pflanzen daher gegossen werden.

Insbesondere die hartnäckigen, robusten alten Rosen benötigen nur wenig Pflege, da sie auch unter ungünstigen Witterungen einige Zeit bestehen können. Nichtsdestotrotz sollten Hobbygärtner im Zweifel einen Fachmann aus dem Gartenbaubetrieb hinzuziehen, der nicht nur bei der Einpflanzung behilflich sein kann – auch der richtige Rückschnitt sowie die weitere Pflege wird vom Profi mit Fachwissen und Kompetenz vorgenommen.

Fazit

Die Pflanzung wurzelnackter Rosen bringt den großen Vorteil des günstigeren Preises mit sich. In der Einpflanzung müssen jedoch einige Faktoren beachtet werden, die bei Containerrosen keine Rolle spielen würden: So müssen die freigelegten Wurzeln der Pflanze zum Beispiel bis zur Einpflanzung feucht gehalten werden, um Schäden am Rosengewächs zu vermeiden. Weiterhin muss beim Einbau der wurzelnackten Pflanzen jedoch auch auf ähnliche Faktoren wie bei herkömmlichen Rosenpflanzen geachtet werden: Der Standort ist ebenso wichtig wie die richtige Bewässerung. Unsichere Hobbygärtner sollten die Einpflanzung der wurzelnackten Rosen von einem Gartenbauer vornehmen lassen, der über die nötige Erfahrung und die Kompetenz verfügt – so können die Rosen schon bald nach der Einpflanzung üppig blühen und den Garten verschönern!

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