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Sturmschäden an Bäumen – was tun, wenn es gekracht hat?

Herbstzeit – Sturmzeit. Jedes Jahr fallen tausende Bäume in Deutschland dem Wind zum Opfer. Wenn das im eigenen Garten geschieht, dann muss schnell gehandelt werden. Erfahren Sie mehr auf Gartenbau.org.

Der Alptraum vieler Gartenbesitzer: Nach einer stürmischen Dezembernacht liegen an der traumhaft gewachsenen Kiefer hinter dem gerade angelegten Teich eine ganze Anzahl dicker Äste, vom Wind abgerissen, auf dem Boden – der klassische Sturmschaden am Baum. Zum Glück hielt der Stamm selbst und verursachte nicht noch weitere Sturmschäden im Garten. Damit nicht noch weitere Probleme entstehen, sollten auch erfahrene Gärtner jetzt generell nicht selbst zur Motorsäge greifen, sondern einen Fachmann ins Spiel bringen, der sich mit dem Thema auskennt – bei falscher Vorgehensweise herrscht akute Lebensgefahr!

Erster Schritt: Schaden aufnehmen und melden

Schäden, die durch Stürme entstehen, werden durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Allerdings zahlt diese die Kosten für die Baumfällung und die Beseitigung anderer Schäden meist erst ab Windstärke acht. Daher sollte als erstes mit der Kamera der Schaden ausführlich dokumentiert werden – besonders, wenn durch den Sturmschaden am Baum weitere Bereiche von Haus oder Garten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dann gleich den zuständigen Versicherungsmann anrufen und ihm bereits vorab den Schaden melden. Der nächste Schritt sollte der Anruf bei einem Gartenbaubetrieb sein, damit dieser zeitnah ein Baumgutachten erstellen kann – nicht nur, um der Versicherung die Kosten mitteilen zu können, sondern auch, um einzuschätzen, ob sich der Baum noch retten lässt oder eine Baumfällung notwendig wird. Schnelligkeit ist hier vor allem dann gefragt, wenn der Baum schräg steht, teilweise entwurzelt ist und droht, auf Gebäude zu kippen.

Zweiter Schritt: Schadensbegrenzung

Wichtig: Zum Versicherungsschutz gehören neben der Übernahme der Kosten für die Baumfällung auch die für den das Abschneiden angerissener Äste sowie für den Abtransport anfallenden Kosten. Vor allem Letzteres versuchen die Versicherungen oft, auf den Versicherungsnehmer abzuwälzen. Hier heißt es: Am besten schon Ende des Sommers die bestehenden Verträge kontrollieren und checken, ob das komplette Sturmschäden beseitigen abgedeckt ist. Der Sturmschaden am Baum soll sich ja nicht noch zu einem finanziellen Desaster auswachsen.

Dritter Schritt: Schadensbeseitigung

Sind die versicherungsrechtlichen Fragen geklärt, können die Fachleute anrücken. Hat man Glück, steht der Baum selbst noch stabil und die Baumschäden durch Sturm beschränken sich auf das Astwerk. Dann reicht es oft, die Bruchstellen der Äste nur sauber abzuschneiden und zu versiegeln – der Baum heilt an den Stellen selbst und sieht so nach kurzer Zeit nicht mehr „gerupft“ aus. Ist der Sturmschaden am Baum aber so gravierend, dass der ganze Baum weg muss, so bleibt nur noch Fällen. Dies geschieht je nach Lage und Größe des Baums in einem Stück oder auch abschnittsweise. Anschließend werden auch die Wurzeln entfernt. Meist geschieht das mit einer speziellen Fräse, die das harte Holz binnen kurzer Zeit zerkleinert – auch die Übernahme dieser Kosten sollte vorher mit der Versicherung abgesprochen werden. Zuletzt steht das Verfüllen des Wurzellochs mit Erde an – in die natürlich anschließend wieder ein neuer Setzling gepflanzt werden kann, der dann wieder Pflege bedarf.

Fazit

Ein Sturmschaden am Baum ist bestenfalls eine optische Angelegenheit, wenn nur Äste an- oder abgerissen wurden. Schlimmstenfalls muss ein dominierendes Element aus dem Garten entfernt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte dies immer vom Profi ausgeführt werden, damit Sach- sich nicht zu Personenschäden auswachsen. Der Baumschnitt nach dem Sturm kann bei teuren oder alten Bäumen zwar für eine hässliche Lücke in der Optik des Garten sorgen, sollte aber immer auch als Chance für etwas Neues gesehen werden – Mutter Natur lässt sich eben nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen.

Wichtig ist, dass Sie vor allem bei größeren Bäumen, den Baumschnitt von einem Fachbetrieb durchführen lassen. So kann der Baum gegebenenfalls noch gerettet werden und ihm wird kein zusätzlicher Schaden zugefügt.

 

Herbstzeit – Sturmzeit. Jedes Jahr fallen tausende Bäume in Deutschland dem Wind zum Opfer. Wenn das im eigenen Garten geschieht, dann muss schnell gehandelt werden. Erfahren Sie mehr auf Gartenbau.org.

Der Alptraum vieler Gartenbesitzer: Nach einer stürmischen Dezembernacht liegen an der traumhaft gewachsenen Kiefer hinter dem gerade angelegten Teich eine ganze Anzahl dicker Äste, vom Wind abgerissen, auf dem Boden – der klassische Sturmschaden am Baum. Zum Glück hielt der Stamm selbst und verursachte nicht noch weitere Sturmschäden im Garten. Damit nicht noch weitere Probleme entstehen, sollten auch erfahrene Gärtner jetzt generell nicht selbst zur Motorsäge greifen, sondern einen Fachmann ins Spiel bringen, der sich mit dem Thema auskennt – bei falscher Vorgehensweise herrscht akute Lebensgefahr!

Erster Schritt: Schaden aufnehmen und melden

Schäden, die durch Stürme entstehen, werden durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Allerdings zahlt diese die Kosten für die Baumfällung und die Beseitigung anderer Schäden meist erst ab Windstärke acht. Daher sollte als erstes mit der Kamera der Schaden ausführlich dokumentiert werden – besonders, wenn durch den Sturmschaden am Baum weitere Bereiche von Haus oder Garten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dann gleich den zuständigen Versicherungsmann anrufen und ihm bereits vorab den Schaden melden. Der nächste Schritt sollte der Anruf bei einem Gartenbaubetrieb sein, damit dieser zeitnah ein Baumgutachten erstellen kann – nicht nur, um der Versicherung die Kosten mitteilen zu können, sondern auch, um einzuschätzen, ob sich der Baum noch retten lässt oder eine Baumfällung notwendig wird. Schnelligkeit ist hier vor allem dann gefragt, wenn der Baum schräg steht, teilweise entwurzelt ist und droht, auf Gebäude zu kippen.

Zweiter Schritt: Schadensbegrenzung

Wichtig: Zum Versicherungsschutz gehören neben der Übernahme der Kosten für die Baumfällung auch die für den das Abschneiden angerissener Äste sowie für den Abtransport anfallenden Kosten. Vor allem Letzteres versuchen die Versicherungen oft, auf den Versicherungsnehmer abzuwälzen. Hier heißt es: Am besten schon Ende des Sommers die bestehenden Verträge kontrollieren und checken, ob das komplette Sturmschäden beseitigen abgedeckt ist. Der Sturmschaden am Baum soll sich ja nicht noch zu einem finanziellen Desaster auswachsen.

Dritter Schritt: Schadensbeseitigung

Sind die versicherungsrechtlichen Fragen geklärt, können die Fachleute anrücken. Hat man Glück, steht der Baum selbst noch stabil und die Baumschäden durch Sturm beschränken sich auf das Astwerk. Dann reicht es oft, die Bruchstellen der Äste nur sauber abzuschneiden und zu versiegeln – der Baum heilt an den Stellen selbst und sieht so nach kurzer Zeit nicht mehr „gerupft“ aus. Ist der Sturmschaden am Baum aber so gravierend, dass der ganze Baum weg muss, so bleibt nur noch Fällen. Dies geschieht je nach Lage und Größe des Baums in einem Stück oder auch abschnittsweise. Anschließend werden auch die Wurzeln entfernt. Meist geschieht das mit einer speziellen Fräse, die das harte Holz binnen kurzer Zeit zerkleinert – auch die Übernahme dieser Kosten sollte vorher mit der Versicherung abgesprochen werden. Zuletzt steht das Verfüllen des Wurzellochs mit Erde an – in die natürlich anschließend wieder ein neuer Setzling gepflanzt werden kann, der dann wieder Pflege bedarf.

Fazit

Ein Sturmschaden am Baum ist bestenfalls eine optische Angelegenheit, wenn nur Äste an- oder abgerissen wurden. Schlimmstenfalls muss ein dominierendes Element aus dem Garten entfernt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte dies immer vom Profi ausgeführt werden, damit Sach- sich nicht zu Personenschäden auswachsen. Der Baumschnitt nach dem Sturm kann bei teuren oder alten Bäumen zwar für eine hässliche Lücke in der Optik des Garten sorgen, sollte aber immer auch als Chance für etwas Neues gesehen werden – Mutter Natur lässt sich eben nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen.

Wichtig ist, dass Sie vor allem bei größeren Bäumen, den Baumschnitt von einem Fachbetrieb durchführen lassen. So kann der Baum gegebenenfalls noch gerettet werden und ihm wird kein zusätzlicher Schaden zugefügt.

 

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