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Der Saunaofen: Mit Holz, Gas, Strom und Co.

Der Luxus einer eigenen Sauna lässt sich vor allem durch eine finnische Gartensauna mittlerweile einfach erfüllen. Bei der Wahl der Sauna ist vor allem die Wahl des richtigen Saunaofens ausschlaggebend. Worauf Sie achten müssen und welcher Saunaofen zu Ihren Wünschen passt, erfahren Sie bei Gartenbau.org.

Für jeden Geschmack gibt es den geeigneten Saunaofen.

Mit dem richtigen Saunaofen schaffen Sie das perfekte Ambiente. © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Zu einer perfekten Sauna gehört der richtige Saunaofen. Bei einer Gartensauna haben Sie hierbei eine größere Auswahl als bei einer im Haus integrierten Sauna. Die Entscheidung ist dabei abhängig von der Größe der Saunakabine sowie der bevorzugten Heizart. Im Folgenden erfahren Sie mehr über den Saunaofen und die unterschiedlichen Varianten.

Saunaofen – diese Varianten gibt es

Als mögliche Heizquellen können Sie für Ihre eigene Gartensauna einen zwischen einem Gassaunaofen, Biosaunaofen, Elektrosaunaofen sowie einem Holzsaunaofen wählen. Neben der möglichen Temperatur unterscheiden diese Heizquellen sich auch von ihrem Energieverbrauch her.

UNSER TIPP:
Unabhängig davon, für welche Heizquelle Sie sich entscheiden: Achten Sie stets darauf, dass diese entsprechend und ausreichend gewartet wird. Vor allem bei einer gebrauchten Sauna sollten Sie vor der ersten Inbetriebnahme die Heizquelle sowie die gesamte Saunakabine umfangreich kontrollieren lassen, um mögliche Gefahrenquellen auszuschließen.

Gassaunaofen

Der mit Gas betriebene Saunaofen ist von den Anschaffungskosten am teuersten. Auch die Installation ist teuer, falls Sie direkt eine Leitung verlegen und nicht auf die austauschbare Gasflasche zurückgreifen wollen. Der Vorteil des Gassaunaofens ist, dass er umweltfreundlich und sauber heizt. Auch die Betriebskosten sind auf Grund des geringeren Gaspreises günstiger als beispielsweise bei einem Elektrosaunaofen. So gleichen sich die hohen Anschaffungskosten relativ schnell wieder aus.

Als Brennstoff können Sie zwischen Flüssig- und Erdgas wählen. Beide verbrennen rauch- und rußfrei, was wiederum eine lange Lebensdauer des Ofens verspricht. Darüber hinaus heizen Gasöfen schnell auf, wodurch Sie Ihre Sauna nach einer kurzen Aufheizphase bereits benutzen können.

Der Standort des gasbetriebenen Saunaofens kann flexibel gewählt werden. Beliebt ist die platzsparende Variante direkt in die Wand eingelassen. Hierfür müssen jedoch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Steht der Ofen in der Ecke der Sauna, so sollte der Mindestabstand zur Wand etwa 30 Zentimetern betragen.
Auch ein feuerfester Untergrund ist zwingend erforderlich.

Ein weiterer Vorteil des Gassaunaofens ist es, dass er je nach Belieben verkleidet werden kann. So sorgen Sie durch verschiedene Materialien zusätzlich für ein Highlight in Ihrer Saunakabine.

Die Wahl des Gassaunaofens ist vor allem von der Größe der Kabine abhängig. Je größer die Sauna, desto mehr Leistung muss der Ofen bieten. Bei einer Saunagröße von etwa ein bis drei Kubikmetern wird eine Leistung von fünf Kilowatt benötigt. Ab fünf Kubikmetern benötigen Sie einen 8-kW-Ofen.

Bei einem Gassaunaofen werden Saunasteine als Energieträger eingesetzt. Sie strahlen eine angenehme Wärme aus und sorgen dafür, dass das aromatisierte Aufgusswasser optimal verdampft. Am Boden des Gasofens befinden sich Öffnungen durch die frische Luft eingesogen wird. Über Heizrohre wird die Luft erwärmt, steigt auf und gibt anschließend die Wärme an die Saunasteine und somit an die Umgebungsluft des Raumes weiter. Somit ist der Gassaunaofen eine sehr umweltschonende und saubere Heizquelle.

Elektrosaunaofen

Der elektronische Saunaofen ist vor allem für große Saunakabinen geeignet. Aber auch für den Einsatz in kleinen Ein- bis Zweimannsaunen ist diese Heizquelle ideal einsatzbar. Der Anschluss des Elektrosaunaofens sollte ausschließlich durch die Hände eines Fachmanns erfolgen. Schließlich wird die Sauna an Starkstrom angeschlossen. Der korrekte Aufbau ist daher zwingend erforderlich, da sonst eine große Gefahrenquelle vorhanden ist.

Die Aufheizung der Saunakabine durch einen Elektrosaunaofen ist schnell. Nach bereits wenigen Minuten kann die Sauna genutzt werden. Auch die genaue Temperaturregelung mit Hilfe einer Digitalanzeige ist ein großer Vorteil des Elektroofens gegenüber anderer Modelle. Die Anschaffungskosten fallen ebenfalls geringer als bei Gassaunaöfen aus.

Als Standort können Sie den elektronischen Saunaofen entweder an der Wand oder in der Mitte der Saunakabine aufstellen. Platzsparend ist auch die Variante als Unter- oder Hinterbank-Ofen. Die Installation eines Heizrohres ist nicht nötig.

Besonders bei Haushalten mit Kindern ist diese Variante zu empfehlen. Da bei einem Elektrosaunaofen die Heizspiralen versteckt sind, wird das Risiko einer Verbrennung verringert.

Biosaunaofen

An immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Biosauna. Sie überzeugt vor allem durch die hohe Luftfeuchtigkeit und angenehmen Temperaturen. Diese Saunavariante ist vor allem für Erkrankungen an den Bronchen geeignet.

Der Biosaunaofen ist ein Kombinationsofen, der unterschiedliche Saunavarianten kombiniert. Zum einen ist sie eine Dampfsauna, zum anderen eine finnische Sauna mit geringeren Temperaturen. Die hohe Luftfeuchtigkeit wird mit Hilfe von verdampftem Wasser erzeugt. Der Ofen muss also eine entsprechend hohe Temperatur erreichen, damit genügend Dampf entsteht. Der Biosaunaofen muss also eine entsprechende Leistung haben, damit er richtig eingesetzt werden kann. Als Richtwert können Sie davon ausgehen, dass pro Kubikmeter eine Leistung von einem Kilowatt benötigt wird.

Holzsaunaofen

Wer unabhängig von Strom- und Gaspreisen seine Sauna genießen möchte, sollte auf den Holzsaunaofen setzen. Diese Heizquelle unterscheidet sich vor allem in seiner Bauart, seiner Wärmeleistung sowie im Volumen der Steine. Hergestellt werden alle Varianten jedoch aus Edelstahl. Hierdurch werden eine bestmögliche Luftregulierung sowie der optimale Halt der schweren Steine garantiert.

Das Erlebnis in einer Sauna mit Holzofen hängt vor allem von der Qualität des Holzes ab. Je besser das Holz ist, desto schöner das Saunaerlebnis. Darüber hinaus müssen bei dieser Heizquelle auch die EU-Normen sowie die Emissionsvorgaben eingehalten werden. Der Ofen muss darüber hinaus an einen Schornstein angeschlossen werden. Auch nach Brandschutzbestimmungen müssen Sie sich richten, damit die Risiken minimiert werden. Ein Fachmann kümmert sich um die professionelle Montage.

Im Gegensatz zu anderen Saunaöfen können Sie den Holzsaunaofen direkt auf den Holz.- oder Betonboden stellen. Der Untergrund sollte dennoch feuerfest sein – was bei dem optimalen Saunaholz auch der Fall ist. Wer außergewöhnliche Saunaöfen liebt, der kann auch auf runde Ausführungen setzen.

Einzigartig macht einen Holzsaunaofen jedoch die unnachahmliche Atmosphäre, die er schafft. Durch das verbrennende und knisternde Holz wird eine ganz besondere und ursprüngliche Stimmung im Raum geschaffen.

Fazit

Für Ihre eigene Sauna können Sie unterschiedliche Heizquellen nutzen. Als Saunaofen eignen sich via Strom, Gas oder Holz betriebene Varianten. Bei der Wahl sollten Sie auf die Größe der Kabine, die Anschlussmöglichkeiten vor Ort sowie Ihre Saunagewohnheiten achten. Sauber, jedoch teuer in der Anschaffung ist der Gassaunaofen. Kindersicher ist die elektrische Variante. Für das urige Saunagefühl entscheiden Sie sich für den Holzsaunaofen.Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann über den für Sie am besten geeigneten Saunaofen beraten. 

Der Luxus einer eigenen Sauna lässt sich vor allem durch eine finnische Gartensauna mittlerweile einfach erfüllen. Bei der Wahl der Sauna ist vor allem die Wahl des richtigen Saunaofens ausschlaggebend. Worauf Sie achten müssen und welcher Saunaofen zu Ihren Wünschen passt, erfahren Sie bei Gartenbau.org.

Für jeden Geschmack gibt es den geeigneten Saunaofen.

Mit dem richtigen Saunaofen schaffen Sie das perfekte Ambiente. © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Zu einer perfekten Sauna gehört der richtige Saunaofen. Bei einer Gartensauna haben Sie hierbei eine größere Auswahl als bei einer im Haus integrierten Sauna. Die Entscheidung ist dabei abhängig von der Größe der Saunakabine sowie der bevorzugten Heizart. Im Folgenden erfahren Sie mehr über den Saunaofen und die unterschiedlichen Varianten.

Saunaofen – diese Varianten gibt es

Als mögliche Heizquellen können Sie für Ihre eigene Gartensauna einen zwischen einem Gassaunaofen, Biosaunaofen, Elektrosaunaofen sowie einem Holzsaunaofen wählen. Neben der möglichen Temperatur unterscheiden diese Heizquellen sich auch von ihrem Energieverbrauch her.

UNSER TIPP:
Unabhängig davon, für welche Heizquelle Sie sich entscheiden: Achten Sie stets darauf, dass diese entsprechend und ausreichend gewartet wird. Vor allem bei einer gebrauchten Sauna sollten Sie vor der ersten Inbetriebnahme die Heizquelle sowie die gesamte Saunakabine umfangreich kontrollieren lassen, um mögliche Gefahrenquellen auszuschließen.

Gassaunaofen

Der mit Gas betriebene Saunaofen ist von den Anschaffungskosten am teuersten. Auch die Installation ist teuer, falls Sie direkt eine Leitung verlegen und nicht auf die austauschbare Gasflasche zurückgreifen wollen. Der Vorteil des Gassaunaofens ist, dass er umweltfreundlich und sauber heizt. Auch die Betriebskosten sind auf Grund des geringeren Gaspreises günstiger als beispielsweise bei einem Elektrosaunaofen. So gleichen sich die hohen Anschaffungskosten relativ schnell wieder aus.

Als Brennstoff können Sie zwischen Flüssig- und Erdgas wählen. Beide verbrennen rauch- und rußfrei, was wiederum eine lange Lebensdauer des Ofens verspricht. Darüber hinaus heizen Gasöfen schnell auf, wodurch Sie Ihre Sauna nach einer kurzen Aufheizphase bereits benutzen können.

Der Standort des gasbetriebenen Saunaofens kann flexibel gewählt werden. Beliebt ist die platzsparende Variante direkt in die Wand eingelassen. Hierfür müssen jedoch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Steht der Ofen in der Ecke der Sauna, so sollte der Mindestabstand zur Wand etwa 30 Zentimetern betragen.
Auch ein feuerfester Untergrund ist zwingend erforderlich.

Ein weiterer Vorteil des Gassaunaofens ist es, dass er je nach Belieben verkleidet werden kann. So sorgen Sie durch verschiedene Materialien zusätzlich für ein Highlight in Ihrer Saunakabine.

Die Wahl des Gassaunaofens ist vor allem von der Größe der Kabine abhängig. Je größer die Sauna, desto mehr Leistung muss der Ofen bieten. Bei einer Saunagröße von etwa ein bis drei Kubikmetern wird eine Leistung von fünf Kilowatt benötigt. Ab fünf Kubikmetern benötigen Sie einen 8-kW-Ofen.

Bei einem Gassaunaofen werden Saunasteine als Energieträger eingesetzt. Sie strahlen eine angenehme Wärme aus und sorgen dafür, dass das aromatisierte Aufgusswasser optimal verdampft. Am Boden des Gasofens befinden sich Öffnungen durch die frische Luft eingesogen wird. Über Heizrohre wird die Luft erwärmt, steigt auf und gibt anschließend die Wärme an die Saunasteine und somit an die Umgebungsluft des Raumes weiter. Somit ist der Gassaunaofen eine sehr umweltschonende und saubere Heizquelle.

Elektrosaunaofen

Der elektronische Saunaofen ist vor allem für große Saunakabinen geeignet. Aber auch für den Einsatz in kleinen Ein- bis Zweimannsaunen ist diese Heizquelle ideal einsatzbar. Der Anschluss des Elektrosaunaofens sollte ausschließlich durch die Hände eines Fachmanns erfolgen. Schließlich wird die Sauna an Starkstrom angeschlossen. Der korrekte Aufbau ist daher zwingend erforderlich, da sonst eine große Gefahrenquelle vorhanden ist.

Die Aufheizung der Saunakabine durch einen Elektrosaunaofen ist schnell. Nach bereits wenigen Minuten kann die Sauna genutzt werden. Auch die genaue Temperaturregelung mit Hilfe einer Digitalanzeige ist ein großer Vorteil des Elektroofens gegenüber anderer Modelle. Die Anschaffungskosten fallen ebenfalls geringer als bei Gassaunaöfen aus.

Als Standort können Sie den elektronischen Saunaofen entweder an der Wand oder in der Mitte der Saunakabine aufstellen. Platzsparend ist auch die Variante als Unter- oder Hinterbank-Ofen. Die Installation eines Heizrohres ist nicht nötig.

Besonders bei Haushalten mit Kindern ist diese Variante zu empfehlen. Da bei einem Elektrosaunaofen die Heizspiralen versteckt sind, wird das Risiko einer Verbrennung verringert.

Biosaunaofen

An immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Biosauna. Sie überzeugt vor allem durch die hohe Luftfeuchtigkeit und angenehmen Temperaturen. Diese Saunavariante ist vor allem für Erkrankungen an den Bronchen geeignet.

Der Biosaunaofen ist ein Kombinationsofen, der unterschiedliche Saunavarianten kombiniert. Zum einen ist sie eine Dampfsauna, zum anderen eine finnische Sauna mit geringeren Temperaturen. Die hohe Luftfeuchtigkeit wird mit Hilfe von verdampftem Wasser erzeugt. Der Ofen muss also eine entsprechend hohe Temperatur erreichen, damit genügend Dampf entsteht. Der Biosaunaofen muss also eine entsprechende Leistung haben, damit er richtig eingesetzt werden kann. Als Richtwert können Sie davon ausgehen, dass pro Kubikmeter eine Leistung von einem Kilowatt benötigt wird.

Holzsaunaofen

Wer unabhängig von Strom- und Gaspreisen seine Sauna genießen möchte, sollte auf den Holzsaunaofen setzen. Diese Heizquelle unterscheidet sich vor allem in seiner Bauart, seiner Wärmeleistung sowie im Volumen der Steine. Hergestellt werden alle Varianten jedoch aus Edelstahl. Hierdurch werden eine bestmögliche Luftregulierung sowie der optimale Halt der schweren Steine garantiert.

Das Erlebnis in einer Sauna mit Holzofen hängt vor allem von der Qualität des Holzes ab. Je besser das Holz ist, desto schöner das Saunaerlebnis. Darüber hinaus müssen bei dieser Heizquelle auch die EU-Normen sowie die Emissionsvorgaben eingehalten werden. Der Ofen muss darüber hinaus an einen Schornstein angeschlossen werden. Auch nach Brandschutzbestimmungen müssen Sie sich richten, damit die Risiken minimiert werden. Ein Fachmann kümmert sich um die professionelle Montage.

Im Gegensatz zu anderen Saunaöfen können Sie den Holzsaunaofen direkt auf den Holz.- oder Betonboden stellen. Der Untergrund sollte dennoch feuerfest sein – was bei dem optimalen Saunaholz auch der Fall ist. Wer außergewöhnliche Saunaöfen liebt, der kann auch auf runde Ausführungen setzen.

Einzigartig macht einen Holzsaunaofen jedoch die unnachahmliche Atmosphäre, die er schafft. Durch das verbrennende und knisternde Holz wird eine ganz besondere und ursprüngliche Stimmung im Raum geschaffen.

Fazit

Für Ihre eigene Sauna können Sie unterschiedliche Heizquellen nutzen. Als Saunaofen eignen sich via Strom, Gas oder Holz betriebene Varianten. Bei der Wahl sollten Sie auf die Größe der Kabine, die Anschlussmöglichkeiten vor Ort sowie Ihre Saunagewohnheiten achten. Sauber, jedoch teuer in der Anschaffung ist der Gassaunaofen. Kindersicher ist die elektrische Variante. Für das urige Saunagefühl entscheiden Sie sich für den Holzsaunaofen.Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann über den für Sie am besten geeigneten Saunaofen beraten. 

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