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Welcher Standort eignet sich für Rosen am besten?

Der Standort der Rosen im Garten muss sorgfältig gewählt werden, denn die sogenannte Königin der Blumen reagiert hier besonders sensibel auf Fehler des Gartenbesitzers. Erfahren Sie daher bei Gartenbau.org, wie Sie den passenden Standort für Ihre Rosen finden!

Der Standort der Rose sollte auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sein, denn nur so können sich die Blüten voll entfalten. © Grace Winter / pixelio.de

Die Rose gilt als Königin der Blumen – und ist hinsichtlich des Standortes und der Pflege entsprechend anspruchsvoll: Viele Gartenbesitzer mussten bereits feststellen, dass die Rose längst nicht an jedem Platz im Garten wie gewünscht wächst. Die Bedürfnisse dieser edlen Pflanzen sind damit entsprechend hoch und müssen optimale erfüllt werden, damit Sie Freude an üppig blühenden Pflanzen in Ihrem Garten haben können!

So finden Sie den richtigen Standort für die Rosen

Die Rose am sonnigen Standort

Grundsätzlich findet sich in fast jedem Garten ein passender Standort, an dem Rosen gepflanzt werden können. Am besten geeignet sind sonnige Plätze, an denen die Pflanze mindestens vier bis fünf Stunden Sonnenlicht am Tag erhält – allerdings sollte übermäßige Hitze vermieden werden!
Neben dem Sonnenlicht benötigen die meisten Rosen einen luftigen Standort, der dennoch nicht zu zugig sein darf. Der Boden sollte gut durchlüftet und locker sein. Am besten eignet sich lehm- oder humushaltiger Boden, der besonders nährstoffreich ist – erfahrene Gartenbauer achten beim Einbau der Rosen darauf, dass der Boden mindestens 50 cm (Zentimeter) tief reich an Nährstoffen ist, da die Rose in der Regel tief wurzelt.

UNSER TIPP:
Meistens ist die Südost- oder Südwestseite des Hauses am besten geeignet, da hier der Einfall des Sonnenlichts ideal ist.

Rosen im Halbschatten

Manche Rosenarten können auch im Halbschatten gedeihen. Dazu gehören zum Beispiel Ramblerrosen wie die „Venusta Pendula“, aber auch manche historische Rosensorten sind robust genug. Möchten Sie Rosen im Schatten oder Halbschatten anpflanzen, sollten Sie sich zuvor allerdings von einem Gartenbauer beraten lassen, denn um an einem solchen Standort gedeihen zu können, muss die Pflanze besonders widerstandsfähig und robust sein.

Allerdings hat die Einpflanzung im Halbschatten auch Vorteile, denn Probleme wie Mehltau treten hier aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit in der Regel nur sehr selten auf. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass die Luft an diesem Standort gut zirkulieren kann, denn andernfalls kann es durch sich stauende Feuchtigkeit wiederum zu einem Befall durch Pile kommen. Ein Fachmann kann mit Ihnen vor Ort einen geeigneten Standort für die Rosen in Ihrem Garten wählen und Sie bei der Auswahl der Rosensorte beraten.

Die richtigen Begleitpflanzen

Nur in manchen Fällen wird ein Garten ausschließlich mit Rosen bepflanzt – in der Regel nimmt diese edle Blume zwar einen besonderen Platz im Garten ein, wird aber dennoch mit Begleitpflanzen versehen. Diese bewirken vor allem einen reizvollen optischen Kontrast zur Rose – sehr beliebt ist dabei der Rittersporn, der durch seine blaue Färbung überzeugt. Um den eher unattraktiven Wurzel- und Triebbereich der Rose zu überdecken, werden häufig auch Ziergräser zu dem Standort der Rosen gepflanzt.
Achten Sie daher darauf, dass der gewählte Standort auch den Begleitpflanzen zuträglich ist. Der Rittersporn gedeiht zum Beispiel ebenfalls bei viel Sonnenlicht sehr gut, was ihn für die Rolle als Begleitpflanze für die Rose sehr geeignet macht.

Welche Folgen kann der falsche Standort für die Rose haben?

Wer die Rosen am falschen Standort anpflanzt, wird schon bald feststellen, dass die Pflanzen hier nicht wachsen können. Direkt unter einem Baum gedeihen zum Beispiel nur wenige Rosen, die diesen zusätzlichen Schatten vertragen – Arten, die viel Sonne benötigen, werden hier verkümmern. Zudem ist die Rose neben einem durch dessen starke Wurzeln sehr eingeschränkt und kann sich nicht völlig entfalten, was das gesunde Wachstum zusätzlich mindert. Wenn Sie feststellen, dass die Rose nicht wie vorgesehen wächst oder sich die Blüten nicht entfalten, sollte die Pflanze nach Absprache mit dem Fachmann umgepflanzt werden.

Manche Gartenbesitzer machen außerdem den Fehler, die Rose an einem zu sonnigen und zu warmen Standort anzubauen. Vor allem Südwände und überdachte Terrassen sind für die Rose gefährlich, denn hier staut sich die Hitze und führt zu verblassenden Blüten sowie verwelkenden Blättern. Darüber hinaus bildet sich nicht selten Mehltau an den Rosenblättern, wenn der Standort sehr trocken und warm ist. Dieser Pilz macht sich durch einen flechtenartigen, weißen Belag auf den Blättern bemerkbar und hindert vor allem junge Pflanzen in ihrem Wachstum.

Auch Standorte, an denen in der Vergangenheit bereits Rosen standen, sollten vor der Einpflanzung neuer Rosen durch einen Gartenbauer überprüft werden. Häufig treten hier nämlich Wachstumsschwierigkeiten durch einen Mangel an Nährstoffen auf: Dann muss der Boden komplett erneuert und mit nährstoffreicher Erde befüllt werden.

Der Pflanzkübel als Standort

Neben dem klassischen Beet im Garten eignet sich auch ein Pflanzkübel für den Anbau von Rosen. Hier haben Sie die besondere Möglichkeit, den Standort der Rosen nach Belieben zu ändern! Der gewählte Kübel sollte einen Durchmesser von mindestens 40 cm (Zentimeter) besitzen, um den Tiefwurzlern die Möglichkeit zu geben, sich ganz zu entfalten. Zudem sollte beachtet werden, dass das Wasser nach der Bewässerung gut ablaufen kann, denn Staunässe kann Rosen enorm schaden.
Grundsätzlich ist auch bei Rosen im Kübel darauf zu achten, dass sie an einen sonnigen Standort gesetzt werden.

Fazit

Der Standort ist ein ausschlaggebender Faktor für das gesunde Wachstum von Rosen. Diese empfindlichen Pflanzen sollten an einem sonnigen Standort gepflanzt werden, der luftig und dennoch vor zu starkem Wind geschützt ist. Auch Hitzestaus sollten vermieden werden, um Schädlingen wie dem Mehltau keine Chance zu geben. Unerfahrene Gartenbesitzer sollten sich aufgrund der sensiblen Rosen mit einem versierten Gartenbauer in Verbindung setzen, der Sie hinsichtlich des Standorts berät und wichtige Tipps für die Einpflanzung und Pflege geben kann.

Der Standort der Rosen im Garten muss sorgfältig gewählt werden, denn die sogenannte Königin der Blumen reagiert hier besonders sensibel auf Fehler des Gartenbesitzers. Erfahren Sie daher bei Gartenbau.org, wie Sie den passenden Standort für Ihre Rosen finden!

Der Standort der Rose sollte auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sein, denn nur so können sich die Blüten voll entfalten. © Grace Winter / pixelio.de

Die Rose gilt als Königin der Blumen – und ist hinsichtlich des Standortes und der Pflege entsprechend anspruchsvoll: Viele Gartenbesitzer mussten bereits feststellen, dass die Rose längst nicht an jedem Platz im Garten wie gewünscht wächst. Die Bedürfnisse dieser edlen Pflanzen sind damit entsprechend hoch und müssen optimale erfüllt werden, damit Sie Freude an üppig blühenden Pflanzen in Ihrem Garten haben können!

So finden Sie den richtigen Standort für die Rosen

Die Rose am sonnigen Standort

Grundsätzlich findet sich in fast jedem Garten ein passender Standort, an dem Rosen gepflanzt werden können. Am besten geeignet sind sonnige Plätze, an denen die Pflanze mindestens vier bis fünf Stunden Sonnenlicht am Tag erhält – allerdings sollte übermäßige Hitze vermieden werden!
Neben dem Sonnenlicht benötigen die meisten Rosen einen luftigen Standort, der dennoch nicht zu zugig sein darf. Der Boden sollte gut durchlüftet und locker sein. Am besten eignet sich lehm- oder humushaltiger Boden, der besonders nährstoffreich ist – erfahrene Gartenbauer achten beim Einbau der Rosen darauf, dass der Boden mindestens 50 cm (Zentimeter) tief reich an Nährstoffen ist, da die Rose in der Regel tief wurzelt.

UNSER TIPP:
Meistens ist die Südost- oder Südwestseite des Hauses am besten geeignet, da hier der Einfall des Sonnenlichts ideal ist.

Rosen im Halbschatten

Manche Rosenarten können auch im Halbschatten gedeihen. Dazu gehören zum Beispiel Ramblerrosen wie die „Venusta Pendula“, aber auch manche historische Rosensorten sind robust genug. Möchten Sie Rosen im Schatten oder Halbschatten anpflanzen, sollten Sie sich zuvor allerdings von einem Gartenbauer beraten lassen, denn um an einem solchen Standort gedeihen zu können, muss die Pflanze besonders widerstandsfähig und robust sein.

Allerdings hat die Einpflanzung im Halbschatten auch Vorteile, denn Probleme wie Mehltau treten hier aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit in der Regel nur sehr selten auf. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass die Luft an diesem Standort gut zirkulieren kann, denn andernfalls kann es durch sich stauende Feuchtigkeit wiederum zu einem Befall durch Pile kommen. Ein Fachmann kann mit Ihnen vor Ort einen geeigneten Standort für die Rosen in Ihrem Garten wählen und Sie bei der Auswahl der Rosensorte beraten.

Die richtigen Begleitpflanzen

Nur in manchen Fällen wird ein Garten ausschließlich mit Rosen bepflanzt – in der Regel nimmt diese edle Blume zwar einen besonderen Platz im Garten ein, wird aber dennoch mit Begleitpflanzen versehen. Diese bewirken vor allem einen reizvollen optischen Kontrast zur Rose – sehr beliebt ist dabei der Rittersporn, der durch seine blaue Färbung überzeugt. Um den eher unattraktiven Wurzel- und Triebbereich der Rose zu überdecken, werden häufig auch Ziergräser zu dem Standort der Rosen gepflanzt.
Achten Sie daher darauf, dass der gewählte Standort auch den Begleitpflanzen zuträglich ist. Der Rittersporn gedeiht zum Beispiel ebenfalls bei viel Sonnenlicht sehr gut, was ihn für die Rolle als Begleitpflanze für die Rose sehr geeignet macht.

Welche Folgen kann der falsche Standort für die Rose haben?

Wer die Rosen am falschen Standort anpflanzt, wird schon bald feststellen, dass die Pflanzen hier nicht wachsen können. Direkt unter einem Baum gedeihen zum Beispiel nur wenige Rosen, die diesen zusätzlichen Schatten vertragen – Arten, die viel Sonne benötigen, werden hier verkümmern. Zudem ist die Rose neben einem durch dessen starke Wurzeln sehr eingeschränkt und kann sich nicht völlig entfalten, was das gesunde Wachstum zusätzlich mindert. Wenn Sie feststellen, dass die Rose nicht wie vorgesehen wächst oder sich die Blüten nicht entfalten, sollte die Pflanze nach Absprache mit dem Fachmann umgepflanzt werden.

Manche Gartenbesitzer machen außerdem den Fehler, die Rose an einem zu sonnigen und zu warmen Standort anzubauen. Vor allem Südwände und überdachte Terrassen sind für die Rose gefährlich, denn hier staut sich die Hitze und führt zu verblassenden Blüten sowie verwelkenden Blättern. Darüber hinaus bildet sich nicht selten Mehltau an den Rosenblättern, wenn der Standort sehr trocken und warm ist. Dieser Pilz macht sich durch einen flechtenartigen, weißen Belag auf den Blättern bemerkbar und hindert vor allem junge Pflanzen in ihrem Wachstum.

Auch Standorte, an denen in der Vergangenheit bereits Rosen standen, sollten vor der Einpflanzung neuer Rosen durch einen Gartenbauer überprüft werden. Häufig treten hier nämlich Wachstumsschwierigkeiten durch einen Mangel an Nährstoffen auf: Dann muss der Boden komplett erneuert und mit nährstoffreicher Erde befüllt werden.

Der Pflanzkübel als Standort

Neben dem klassischen Beet im Garten eignet sich auch ein Pflanzkübel für den Anbau von Rosen. Hier haben Sie die besondere Möglichkeit, den Standort der Rosen nach Belieben zu ändern! Der gewählte Kübel sollte einen Durchmesser von mindestens 40 cm (Zentimeter) besitzen, um den Tiefwurzlern die Möglichkeit zu geben, sich ganz zu entfalten. Zudem sollte beachtet werden, dass das Wasser nach der Bewässerung gut ablaufen kann, denn Staunässe kann Rosen enorm schaden.
Grundsätzlich ist auch bei Rosen im Kübel darauf zu achten, dass sie an einen sonnigen Standort gesetzt werden.

Fazit

Der Standort ist ein ausschlaggebender Faktor für das gesunde Wachstum von Rosen. Diese empfindlichen Pflanzen sollten an einem sonnigen Standort gepflanzt werden, der luftig und dennoch vor zu starkem Wind geschützt ist. Auch Hitzestaus sollten vermieden werden, um Schädlingen wie dem Mehltau keine Chance zu geben. Unerfahrene Gartenbesitzer sollten sich aufgrund der sensiblen Rosen mit einem versierten Gartenbauer in Verbindung setzen, der Sie hinsichtlich des Standorts berät und wichtige Tipps für die Einpflanzung und Pflege geben kann.