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Gartenbauer aus Potsdam beteiligten sich an der Entstehung des Welterbes

Potsdam ist zugleich die bevölkerungsreichste Stadt Brandenburgs und dessen Hauptstadt. Unmittelbar südwestlich an Berlin angeschlossen gehört Potsdam zur europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg. Die Stadt ist vor allem bekannt für ihr umfangreiches historisches Vermächtnis. In der ehemaligen Residenzstadt Preußens hat man über Jahrhunderte zahlreiche und einzigartige Schloss- und Parkanlagen gestalten lassen. 1990 wurden die Kulturlandschaften von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Zugleich ist Potsdam seit der Mitte des 19.Jahrhunderts ein Wissenschaftszentrum. Drei öffentliche Hochschulen und über 30 Forschungsinstitute befinden sich in der Stadt, sodass etwa 15 Prozent der Bevölkerung Studenten ausmachen.

Die Weinbergterrassen von Sanssouci

Im Verlauf von mehr als vier Jahrhunderten hat das brandenburgisch-preußische Herrscherhaus die besten Architekten und Künstler ein weltweit einzigartiges Ensemble von Schloss- und Gartenanlagen anlegen lassen. Um die fünf Millionen Besucher genießen jährlich die weitläufigen Parkanlagen, die Landschaftsbauer mit beeindruckender Gartenarchitektur versahen. Bekannt von zahlreichen Postkarten genießen die berühmten Weinbergterrassen von Sanssouci, entstanden auf Geheiß Friedrich II, den größten Ruhm. Die Gestaltung der aufwendigen Terrassen übernahm damals der Architekt Friedrich Wilhelm Diterichs. Unter seiner Leitung wurde der Südhang in sechs breite Terrassen gegliedert. Gartenbauer aus Potsdam pflegen bis heute an den Stützmauern abwechselnd Spaliere mit heimischen Obst- und Weinsorten und verglaste Nischen für ausländische Sorten. Einst waren einzelne Terrassenpartien oberhalb der senkrechten Mauern mit Spalierobst bepflanzt. Im Sommerhalbjahr standen dort zwischen 96 Taxuspyramiden 84 Orangenbäume in Kübeln. Für die andere Jahreshälfte wurde ein Gartenbaubetrieb aus Potsdam bestellt, um die Kübelpflanzen winterhart zu machen. Friedrich legte großen Wert darauf, dass die Parkanlage auch bei ihrer späteren Erweiterung zugleich Zier- und Nutzgarten sei sowie Kunst und Natur verbinde.

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