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So pflanzen Sie Ihre Kletterrosen richtig ein

Das Pflanzen von Kletterrosen kann einen wahren Blickfang im Garten schaffen – durch üppige Blüten und gesunde Blätter entsteht eine besondere Form der Gartengestaltung. Für diesen Effekt ist allerdings eine fachgerechte und versierte Pflanzung der Kletterrose notwendig. Was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie bei Gartenbau.org!

Der eigene Garten kann verschönert werden, indem Kletterrosen gepflanzt werden. © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Optimal gepflanzte Kletterrosen können den Garten wie kaum eine andere Pflanze schmücken: Sie wirken elegant und romantisch. Dabei verbreiten viele Rosenarten noch einen besonderen Duft, der von Gartenbesitzern besonders geschätzt wird. Allerdings erfordert die Pflege und insbesondere die Einpflanzung der Kletterrose besonders viel Hingabe, da diese Pflanze als sehr anspruchsvoll gilt. Gartenbesitzer müssen daher einen geeigneten Standort finden, um den Anforderungen einer solchen Blume gerecht zu werden.

Welche Kletterrosen können gepflanzt werden?

Bevor die Kletterrose gepflanzt werden kann, müssen sich Gartenbesitzer zwischen einer riesigen Auswahl an verschiedenen Gattungen und Arten für eine Rose entscheiden, die ihnen zusagt.

Der fachkundige Gartenbauer unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen. In der Regel finden sich in modernen Gärten Kulturrosen, die durch verschiedene Züchtungen und Kreuzungen entstanden. Diese Arten zeichnen sich durch ihre üppigen und gefüllten Blüten aus, während die Wildrose in der Regel nur über fünf Blütenblätter verfügt.

Weiterhin kann ein Unterschied zwischen alten und neuen Rosen festgestellt werden. Sogenannte historische Rosen erweisen sich als robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, Kälte und Schatten, während moderne Rosen deutlich üppiger blühen, aber erheblich empfindlicher sind. Alte Rosen sind damit häufig winterhart. Sie sind Rosengruppen, die vor 1867 entstanden, moderne Rosen wurden demnach erst nach 1867 gezüchtet. In beiden Gattungen gibt es Blumen, die sich als Kletterpflanzen sehr gut eignen und in Ihrem Garten gepflanzt werden können.

Eine weitere Einteilung kann durch die Unterschiede von Ramblerrosen und den sogenannten Climbern vorgenommen werden. Ramblerrosen zeichnen sich durch ihren ausgesprochen üppigen Wuchs und ihre zahlreichen Blüten aus – allerdings besteht diese Blütezeit nur einmal im Jahr. Dabei besitzen diese Blumen weiche, lange Triebe, die sehr biegsam sind – optimal also, um an Rankhilfen emporzuklettern. Diese Blumen stellen eine relativ junge Züchtung dar und begeistern auch hierzulande immer mehr Gartenbesitzer.

Wer Kletterrosen pflanzen möchte, kann auch zu einem Climber greifen. Diese Rosen besitzen eher dicke und steife Triebe, weshalb sie eher für die Begrünung von Wänden geeignet sind. Im Gegensatz zu Ramblern können Climber mehrmals im Jahr blühen.

Für welche Rose Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab – manche Gartenbesitzer bevorzugen zum Beispiel eine üppige Blüte und bevorzugen daher Ramblerrosen, andere wiederum schätzen den robusten Charakter der historischen Rosen. Farblich gibt es in allen Bereichen unzählige Möglichkeiten, wobei moderne Rosen aufgrund der vielen Züchtungen in deutlich mehr Farbkombinationen als historische Rosen erhältlich sind.

Standorte und Gestaltungsmöglichkeiten

Bei der Pflanzung von Kletterrosen spielen insbesondere der Standort sowie die Gestaltung der Rankhilfe eine große Rolle.

Rankhilfen als Mittel zur Gartengestaltung

Die Rankhilfe ist ein Mittel, das die Kletterrose in Szene setzt. Zudem sorgt sie dafür, dass die Kletterrose in die gewünschte Richtung wächst. Eines der beliebtesten Mittel ist der Rosenbogen. Dieser besteht in der Regel aus Edelstahl und sorgt so für eine romantische Atmosphäre, aber auch Holzmodelle sind hier erhältlich – diese besitzen jedoch den Nachteil, nur eine sehr begrenzte Lebensdauer zu haben, da sie sehr anfällig für Witterungen sind.

Weiterhin gibt es Rankgitter, die bei einigen Modellen an einem eigenständigen Blumenkasten angebracht sind. Damit werden die Kletterrosen nicht direkt in die Erde des Gartens gepflanzt – hier muss darauf geachtet werden, dass die Wurzeln ausreichend Platz erhalten und die Erde ausreichend mit Nährstoffen angereichert ist. Allerdings gibt es auch Gitter, die direkt an der Wand oder in der Erde des Gartens befestigt werden. Diese können so ausgerichtet werden, dass die Kletterrosen direkt an der Hausfassade gepflanzt werden können und so eine schöne Fassadenbegrünung ergeben.

Darüber hinaus können manche Kletterrosen auch an Bäumen gepflanzt werden. Dazu müssen jedoch Pflanzen gewählt werden, die auch im Schatten oder Halbschatten gut gedeihen können, denn durch die Baumkrone wird der Lichteinfall hier stark minimiert.
Darüber hinaus eignen sich Carports, Pavillons, Gartenhäuschen oder Pergolen ebenfalls sehr gut für die Bepflanzung mit Kletterrosen.

UNSER TIPP:
Steht Ihr Balkon nicht unter übermäßiger Sonneneinstrahlung, kann die Kletterpflanze auch hier angebracht werden!

Einpflanzung und Pflege der Kletterrose

Wenn die Kletterrose eingepflanzt werden soll, ist – wie bei anderen Rosen auch – der Standort besonders wichtig. Der Platz sollte sonnig und warm sein, jedoch ist es wichtig, dass der Standort auch luftig ist, denn ein Hitzestau ist der Rosenpflanze wenig zuträglich. Die Kletterrose sollte außerdem nicht dort gepflanzt werden, wo bereits Rosen wuchsen. Dadurch könnte nämlich der Fall eintreten, dass die Kletterpflanze aus einem Mangel an Nährstoffen verkümmert – besteht keine andere Möglichkeit als dieser Standort, kann ein Gartenbauer helfen. Dieser entfernt die bestehende Erde großräumig und füllt neue, nährstoffreiche Erde ein.

Das Pflanzloch sollte mindestens 30 cm (Zentimeter) bis 40 cm (Zentimeter) breit und ungefähr 50 cm (Zentimeter) tief ausgehoben werden. Werden mehrere Kletterrosen nebeneinander gepflanzt, sollte der Abstand mindestens 80 cm (Zentimeter) zwischen den Pflanzen betragen.

Bevor die Kletterrosen zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember gepflanzt werden, sollten sie etwa 24 Stunden in einem Eimer Wasser befeuchtet werden. Danach werden die Triebe sowie die Wurzeln auf etwa 20 cm (Zentimeter) gekürzt und die Pflanze eingesetzt. Der Boden wird dann kräftig gegossen. Im Anschluss häufelt der Fachmann die Veredelungsstelle noch einige Zentimeter mit Erde an, um diese vor Frost zu schützen. So kann die Rose kräftig austreiben.

Doch auch, nachdem die Kletterrose gepflanzt ist, ist etwas Aufwand nötig, um eine üppige Blütenpracht zu gewährleisten: So müssen die Triebe zum Beispiel regelmäßig zurückgeschnitten werden, um das Wachstum zu fördern. Darüber hinaus ist es in den meisten Fällen nötig, die Rosen hochzubinden. So können sie in die gewünschte Richtung wachsen und an der gewählten Rankhilfe emporklettern! Weiterhin muss die Pflanze regelmäßig auf Krankheiten wie den Mehltau untersucht werden, um rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Bei diesen Aufgaben kann Ihnen ein Gartenbauer behilflich sein – da jede Kletterrose besondere und individuelle Ansprüche besitzt, unterlaufen vielen privaten Gartenbesitzern bei der Einpflanzung Probleme. Für die Aufzucht einer üppigen Kletterrose ist die Anstellung eines Fachmanns daher empfehlenswert!

Fazit

Die Pflanzung einer Kletterrose kann aufwendiger sein, als viele Gartenbesitzer denken. Die Rose kann nämlich nicht einfach in ein Pflanzloch gesetzt werden – als Erstes muss eine passende Rankhilfe beschafft werden, die dann an einen geeigneten Standort im Garten gestellt wird. Erst dann kann auch die Kletterrose selbst gepflanzt werden, wobei im Anschluss eine intensive Pflege der sensiblen Pflanzen notwendig ist, um ein schönes Blütenbild und eine umfangreiche Blätterbildung zu erreichen. Wer im Umgang mit Rosen unerfahren ist, sollte daher kein Risiko eingehen und die Hilfe eines Gartenbauers in Anspruch nehmen – dieser hilft bei der Auswahl der Rosensorte ebenso wie bei der Einpflanzung und der Pflege.

Das Pflanzen von Kletterrosen kann einen wahren Blickfang im Garten schaffen – durch üppige Blüten und gesunde Blätter entsteht eine besondere Form der Gartengestaltung. Für diesen Effekt ist allerdings eine fachgerechte und versierte Pflanzung der Kletterrose notwendig. Was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie bei Gartenbau.org!

Der eigene Garten kann verschönert werden, indem Kletterrosen gepflanzt werden. © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Optimal gepflanzte Kletterrosen können den Garten wie kaum eine andere Pflanze schmücken: Sie wirken elegant und romantisch. Dabei verbreiten viele Rosenarten noch einen besonderen Duft, der von Gartenbesitzern besonders geschätzt wird. Allerdings erfordert die Pflege und insbesondere die Einpflanzung der Kletterrose besonders viel Hingabe, da diese Pflanze als sehr anspruchsvoll gilt. Gartenbesitzer müssen daher einen geeigneten Standort finden, um den Anforderungen einer solchen Blume gerecht zu werden.

Welche Kletterrosen können gepflanzt werden?

Bevor die Kletterrose gepflanzt werden kann, müssen sich Gartenbesitzer zwischen einer riesigen Auswahl an verschiedenen Gattungen und Arten für eine Rose entscheiden, die ihnen zusagt.

Der fachkundige Gartenbauer unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen. In der Regel finden sich in modernen Gärten Kulturrosen, die durch verschiedene Züchtungen und Kreuzungen entstanden. Diese Arten zeichnen sich durch ihre üppigen und gefüllten Blüten aus, während die Wildrose in der Regel nur über fünf Blütenblätter verfügt.

Weiterhin kann ein Unterschied zwischen alten und neuen Rosen festgestellt werden. Sogenannte historische Rosen erweisen sich als robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, Kälte und Schatten, während moderne Rosen deutlich üppiger blühen, aber erheblich empfindlicher sind. Alte Rosen sind damit häufig winterhart. Sie sind Rosengruppen, die vor 1867 entstanden, moderne Rosen wurden demnach erst nach 1867 gezüchtet. In beiden Gattungen gibt es Blumen, die sich als Kletterpflanzen sehr gut eignen und in Ihrem Garten gepflanzt werden können.

Eine weitere Einteilung kann durch die Unterschiede von Ramblerrosen und den sogenannten Climbern vorgenommen werden. Ramblerrosen zeichnen sich durch ihren ausgesprochen üppigen Wuchs und ihre zahlreichen Blüten aus – allerdings besteht diese Blütezeit nur einmal im Jahr. Dabei besitzen diese Blumen weiche, lange Triebe, die sehr biegsam sind – optimal also, um an Rankhilfen emporzuklettern. Diese Blumen stellen eine relativ junge Züchtung dar und begeistern auch hierzulande immer mehr Gartenbesitzer.

Wer Kletterrosen pflanzen möchte, kann auch zu einem Climber greifen. Diese Rosen besitzen eher dicke und steife Triebe, weshalb sie eher für die Begrünung von Wänden geeignet sind. Im Gegensatz zu Ramblern können Climber mehrmals im Jahr blühen.

Für welche Rose Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab – manche Gartenbesitzer bevorzugen zum Beispiel eine üppige Blüte und bevorzugen daher Ramblerrosen, andere wiederum schätzen den robusten Charakter der historischen Rosen. Farblich gibt es in allen Bereichen unzählige Möglichkeiten, wobei moderne Rosen aufgrund der vielen Züchtungen in deutlich mehr Farbkombinationen als historische Rosen erhältlich sind.

Standorte und Gestaltungsmöglichkeiten

Bei der Pflanzung von Kletterrosen spielen insbesondere der Standort sowie die Gestaltung der Rankhilfe eine große Rolle.

Rankhilfen als Mittel zur Gartengestaltung

Die Rankhilfe ist ein Mittel, das die Kletterrose in Szene setzt. Zudem sorgt sie dafür, dass die Kletterrose in die gewünschte Richtung wächst. Eines der beliebtesten Mittel ist der Rosenbogen. Dieser besteht in der Regel aus Edelstahl und sorgt so für eine romantische Atmosphäre, aber auch Holzmodelle sind hier erhältlich – diese besitzen jedoch den Nachteil, nur eine sehr begrenzte Lebensdauer zu haben, da sie sehr anfällig für Witterungen sind.

Weiterhin gibt es Rankgitter, die bei einigen Modellen an einem eigenständigen Blumenkasten angebracht sind. Damit werden die Kletterrosen nicht direkt in die Erde des Gartens gepflanzt – hier muss darauf geachtet werden, dass die Wurzeln ausreichend Platz erhalten und die Erde ausreichend mit Nährstoffen angereichert ist. Allerdings gibt es auch Gitter, die direkt an der Wand oder in der Erde des Gartens befestigt werden. Diese können so ausgerichtet werden, dass die Kletterrosen direkt an der Hausfassade gepflanzt werden können und so eine schöne Fassadenbegrünung ergeben.

Darüber hinaus können manche Kletterrosen auch an Bäumen gepflanzt werden. Dazu müssen jedoch Pflanzen gewählt werden, die auch im Schatten oder Halbschatten gut gedeihen können, denn durch die Baumkrone wird der Lichteinfall hier stark minimiert.
Darüber hinaus eignen sich Carports, Pavillons, Gartenhäuschen oder Pergolen ebenfalls sehr gut für die Bepflanzung mit Kletterrosen.

UNSER TIPP:
Steht Ihr Balkon nicht unter übermäßiger Sonneneinstrahlung, kann die Kletterpflanze auch hier angebracht werden!

Einpflanzung und Pflege der Kletterrose

Wenn die Kletterrose eingepflanzt werden soll, ist – wie bei anderen Rosen auch – der Standort besonders wichtig. Der Platz sollte sonnig und warm sein, jedoch ist es wichtig, dass der Standort auch luftig ist, denn ein Hitzestau ist der Rosenpflanze wenig zuträglich. Die Kletterrose sollte außerdem nicht dort gepflanzt werden, wo bereits Rosen wuchsen. Dadurch könnte nämlich der Fall eintreten, dass die Kletterpflanze aus einem Mangel an Nährstoffen verkümmert – besteht keine andere Möglichkeit als dieser Standort, kann ein Gartenbauer helfen. Dieser entfernt die bestehende Erde großräumig und füllt neue, nährstoffreiche Erde ein.

Das Pflanzloch sollte mindestens 30 cm (Zentimeter) bis 40 cm (Zentimeter) breit und ungefähr 50 cm (Zentimeter) tief ausgehoben werden. Werden mehrere Kletterrosen nebeneinander gepflanzt, sollte der Abstand mindestens 80 cm (Zentimeter) zwischen den Pflanzen betragen.

Bevor die Kletterrosen zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember gepflanzt werden, sollten sie etwa 24 Stunden in einem Eimer Wasser befeuchtet werden. Danach werden die Triebe sowie die Wurzeln auf etwa 20 cm (Zentimeter) gekürzt und die Pflanze eingesetzt. Der Boden wird dann kräftig gegossen. Im Anschluss häufelt der Fachmann die Veredelungsstelle noch einige Zentimeter mit Erde an, um diese vor Frost zu schützen. So kann die Rose kräftig austreiben.

Doch auch, nachdem die Kletterrose gepflanzt ist, ist etwas Aufwand nötig, um eine üppige Blütenpracht zu gewährleisten: So müssen die Triebe zum Beispiel regelmäßig zurückgeschnitten werden, um das Wachstum zu fördern. Darüber hinaus ist es in den meisten Fällen nötig, die Rosen hochzubinden. So können sie in die gewünschte Richtung wachsen und an der gewählten Rankhilfe emporklettern! Weiterhin muss die Pflanze regelmäßig auf Krankheiten wie den Mehltau untersucht werden, um rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Bei diesen Aufgaben kann Ihnen ein Gartenbauer behilflich sein – da jede Kletterrose besondere und individuelle Ansprüche besitzt, unterlaufen vielen privaten Gartenbesitzern bei der Einpflanzung Probleme. Für die Aufzucht einer üppigen Kletterrose ist die Anstellung eines Fachmanns daher empfehlenswert!

Fazit

Die Pflanzung einer Kletterrose kann aufwendiger sein, als viele Gartenbesitzer denken. Die Rose kann nämlich nicht einfach in ein Pflanzloch gesetzt werden – als Erstes muss eine passende Rankhilfe beschafft werden, die dann an einen geeigneten Standort im Garten gestellt wird. Erst dann kann auch die Kletterrose selbst gepflanzt werden, wobei im Anschluss eine intensive Pflege der sensiblen Pflanzen notwendig ist, um ein schönes Blütenbild und eine umfangreiche Blätterbildung zu erreichen. Wer im Umgang mit Rosen unerfahren ist, sollte daher kein Risiko eingehen und die Hilfe eines Gartenbauers in Anspruch nehmen – dieser hilft bei der Auswahl der Rosensorte ebenso wie bei der Einpflanzung und der Pflege.