Qualität verpflichtet – eine Initiative von Gartenbau.org
 

Wie wird ein Heidegarten angelegt?

Heidegärten werden mittlerweile in ganz Deutschland angelegt, denn die besondere Optik dieser Gartengestaltung begeistert immer mehr Gartenbesitzer. Allerdings muss bei der Umsetzung einiges beachtet werden, um den Charme dieser Gärten im eigenen Grün wirken zu lassen. Erfahren Sie bei Gartenbau.org, wie ein Heidegarten angelegt wird!

Wenn Sie einen Heidegarten anlegen wollen, sollten Sie sich an der natürlichen Heide orientieren. © Didgeman / pixabay.com

Heidegärten werden heute in den unterschiedlichsten Regionen angelegt – ursprünglich stammt diese Form der Gartengestaltung jedoch aus Norddeutschland. Hier sind die typischen Blumen und Pflanzen dieser Gartenform beheimatet. Heidegebiete finden sich in Deutschland vor allem in Brandenburg, aber auch die Lüneburger Heide in Niedersachsen sowie die Senne in Nordrhein-Westfalen sind bekannte Beispiele für diesen Landschaftstyp. Wer sich die gestalterischen Merkmale der Heide in den eigenen Garten holen möchte, sollte sich daher an diesen natürlichen Gestaltungen orientieren, bevor der eigene Heidegarten angelegt wird.

Wodurch zeichnet sich ein Heidegarten aus?

Wer die Landschaft in Norddeutschland betrachtet, wird schnell feststellen, dass sich der Landschaftstyp Heide über große Flächen erstreckt – in Brandenburg nimmt die Heide eine Fläche von etwa 12.000 Hektar ein. Diese weitläufigen Landschaften wirken in Kombination mit der typischen Bepflanzung karg und robust. Wer einen Heidegarten anlegen möchte, sollte sich also an diesen typischen Merkmalen orientieren: Wird der Heidegarten naturnah umgesetzt, profitiert neben der rauen Ästhetik auch von dem geringen Pflegebedarf und der Vielfältigkeit, die trotz der schlicht anmutenden Gartengestaltung vorliegt. Durch den immergrünen Charakter der meisten pflanzen ist der Garten zudem ganzjährig geschmückt.

In der Regel handelt es sich bei Heiden grundsätzlich also um ebenes, unbebautes Land, das von einer vielfältigen und robusten Bepflanzung bewachsen ist.

Mit welchen Pflanzen wird der Heidegarten angelegt?

Typisch für die Heide sind robuste Pflanzen, die häufig immergrün sind oder über hartes Laub verfügen. Aus der Heide stammt sogar eine ganz eigene Ordnung in der Pflanzenwelt: Die Ordnung der Heidekrautartigen, zu denen unter anderem die Heidekrautgewächse gehören. Häufig handelt es sich dabei um kleine Bäume oder Sträucher, die weltweit vorkommen.

Ein beliebtes Beispiel, das häufig in deutschen Heidegärten angelegt wird, ist die Rosmarinheide. Sie begeistert vor allem durch ihre schönen Blüten, die klein und glockenförmig sind. Die Rosmarinheide blüht in einem Farbspektrum von Weiß bis Rosa. Weitere passende Pflanzen können die Heidenelke, das Zittergras sowie der bekannte Rhododendron.

Die Anlegung eines Heidegartens erfolgt im Idealfall auch mit den sogenannten Knospenblühern, denn diese Pflanzen prägen das Gesamtbild der Heide besonders stark. Diese können, falls Sie im Garten wenig Platz zur Verfügung haben, auch in Töpfen in die Gestaltung integriert werden. Weitere typische Heidegewächse sind die Grauheide, die Sommerheide, die Besenheide oder die Glockenheide, die mit einer großen Vielfalt an Farben überzeugen und den Garten so enorm verschönern.

Die genannten Pflanzen sorgen für die Optik, die so typisch für die Heide ist. Allerdings können Sie Ihren Heidegarten natürlich auch völlig individuell anlegen und die klassische Bepflanzung mit passenden Gewächsen kombinieren: Weil sich Heidegärten vor allem durch ihre niedrigen Pflanzen auszeichnen, können höher wachsende Bepflanzungen wie der Gewöhnliche Wacholder die Optik etwas auflockern.

Letzte Planungsschritte, Umsetzung und Bau

Wenn der Garten als kleine Heide angelegt werden soll, sollten Sie möglichst frühzeitig einen versierten Gartenbaubetrieb hinzuziehen. Die Fachmänner Ihres Betriebs sind Ihnen nämlich von der Planung bis zum fertig angelegten Heidegarten eine große Unterstützung: Die Profis beraten Sie im Vorfeld anhand Ihres vorhandenen Gartens, welche Arbeiten zu erledigen sind. Der Arbeitsaufwand variiert nämlich von Garten zu Harten enorm: Während bei einem Neubau häufig der Boden bearbeitet werden muss, um den Pflanzen ausreichend Nährstoffe zu bieten, müssen die Pflanzen in einem bereits gestalteten Garten beseitigt und der Boden ebenfalls auf die Heidepflanzen vorbereitet werden. Der Zustand des Gartens hat auch Einfluss auf die spätere Anlegung des Heidegartens, denn je größer die Fläche ist, desto mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben Sie natürlich – bei kleinen Gärten kann Ihnen der Fachbetrieb zu einer geschickten Umsetzung raten, die den verfügbaren Platz voll ausnutzt. Weiterhin müssen Sie sich natürlich entscheiden, ob Sie Ihren Heidegarten als Vorgarten anlegen möchten oder die Heidepflanzen den hinteren Bereich des Gartens schmücken sollen. Der Heidegarten kommt dabei in der Regel ganz ohne schmückende Accessoires aus – um den Garten stilecht anzulegen, kann der Gartenbauer allerdings kleine Baumstämme in die Gestaltung einbringen.

Wenn die Planungsphase abgeschlossen ist und alle Details Ihres zukünftigen Heidegartens geklärt sind, kann Ihr Fachbetrieb mit der Umsetzung der Pläne beginnen. Dazu wird zunächst der Boden vorbereitet, denn die Pflanzen der Heide bevorzugen in der Regel einen eher sauren Untergrund. Im Idealfall wird dazu eine Bodenprobe genommen und ausgewertet – so wird geprüft, welche pH-Werte vorliegen. Grundsätzlich gilt dabei: Je niedriger der Wert auf der pH-Skala von 0 bis 14 ist, desto saurer ist der Boden. Je nach Bodentyp versetzt der versierte Gartenbaubetrieb den Boden dann mit organischem Material oder Schwefel, um die Erde saurer zu machen. Er Boden sollte außerdem wasserdurchlässig und leicht humushaltig sein. Erst dann kann damit begonnen werden, den Heidegarten anzulegen und die gewünschten Pflanzen einzubauen.

Bei der Anordnung der Pflanzen sind Sie ziemlich frei, allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Garten durch zu viele verschiedene Farben nicht zu unruhig wirkt. Trotz der Natürlichkeit des Heidegartens sollte die Gestaltung gezielt erfolgen. Die perfekten Pflanzzeiten befinden sich zwischen Mitte September und Mitte Oktober sowie zwischen Mitte März und Mitte April. Hier werden den Pflanzen beste Wachstumsbedingungen gegeben. Als Standort eignet sich für die meisten Heidepflanzen ein heller, sonniger Platz – kleine Hügel lassen den angelegten Heidegarten besonders natürlich wirken.

Nach der Pflanzung benötigen die Heidepflanzen kaum Pflege – hin und wieder können sie mit organischem Kompost gedüngt werden, frostempfindliche Pflanzen sollten im Winter mit Nadelzweigen oder Laub vor der Kälte geschützt werden.

Fazit

Wer einen Heidegarten anlegt, profitiert von zahlreichen Vorzügen: Die gepflanzten Blumen und Sträucher sind nicht nur robust und widerstandsfähig, sondern auch schön anzusehen. Durch die große Auswahl an passenden Pflanzen können Sie Ihren Heidegarten nach Ihren Wünschen gestalten – allerdings sollten Sie dazu auch einen Fachmann hinzuziehen, denn dieser übernimmt die Planung und den Umbau für Sie. So wird Ihr Garten professionell gestaltet und Sie erhalten einen Heidengarten, der naturnah angelegt ist!

Heidegärten werden mittlerweile in ganz Deutschland angelegt, denn die besondere Optik dieser Gartengestaltung begeistert immer mehr Gartenbesitzer. Allerdings muss bei der Umsetzung einiges beachtet werden, um den Charme dieser Gärten im eigenen Grün wirken zu lassen. Erfahren Sie bei Gartenbau.org, wie ein Heidegarten angelegt wird!

Wenn Sie einen Heidegarten anlegen wollen, sollten Sie sich an der natürlichen Heide orientieren. © Didgeman / pixabay.com

Heidegärten werden heute in den unterschiedlichsten Regionen angelegt – ursprünglich stammt diese Form der Gartengestaltung jedoch aus Norddeutschland. Hier sind die typischen Blumen und Pflanzen dieser Gartenform beheimatet. Heidegebiete finden sich in Deutschland vor allem in Brandenburg, aber auch die Lüneburger Heide in Niedersachsen sowie die Senne in Nordrhein-Westfalen sind bekannte Beispiele für diesen Landschaftstyp. Wer sich die gestalterischen Merkmale der Heide in den eigenen Garten holen möchte, sollte sich daher an diesen natürlichen Gestaltungen orientieren, bevor der eigene Heidegarten angelegt wird.

Wodurch zeichnet sich ein Heidegarten aus?

Wer die Landschaft in Norddeutschland betrachtet, wird schnell feststellen, dass sich der Landschaftstyp Heide über große Flächen erstreckt – in Brandenburg nimmt die Heide eine Fläche von etwa 12.000 Hektar ein. Diese weitläufigen Landschaften wirken in Kombination mit der typischen Bepflanzung karg und robust. Wer einen Heidegarten anlegen möchte, sollte sich also an diesen typischen Merkmalen orientieren: Wird der Heidegarten naturnah umgesetzt, profitiert neben der rauen Ästhetik auch von dem geringen Pflegebedarf und der Vielfältigkeit, die trotz der schlicht anmutenden Gartengestaltung vorliegt. Durch den immergrünen Charakter der meisten pflanzen ist der Garten zudem ganzjährig geschmückt.

In der Regel handelt es sich bei Heiden grundsätzlich also um ebenes, unbebautes Land, das von einer vielfältigen und robusten Bepflanzung bewachsen ist.

Mit welchen Pflanzen wird der Heidegarten angelegt?

Typisch für die Heide sind robuste Pflanzen, die häufig immergrün sind oder über hartes Laub verfügen. Aus der Heide stammt sogar eine ganz eigene Ordnung in der Pflanzenwelt: Die Ordnung der Heidekrautartigen, zu denen unter anderem die Heidekrautgewächse gehören. Häufig handelt es sich dabei um kleine Bäume oder Sträucher, die weltweit vorkommen.

Ein beliebtes Beispiel, das häufig in deutschen Heidegärten angelegt wird, ist die Rosmarinheide. Sie begeistert vor allem durch ihre schönen Blüten, die klein und glockenförmig sind. Die Rosmarinheide blüht in einem Farbspektrum von Weiß bis Rosa. Weitere passende Pflanzen können die Heidenelke, das Zittergras sowie der bekannte Rhododendron.

Die Anlegung eines Heidegartens erfolgt im Idealfall auch mit den sogenannten Knospenblühern, denn diese Pflanzen prägen das Gesamtbild der Heide besonders stark. Diese können, falls Sie im Garten wenig Platz zur Verfügung haben, auch in Töpfen in die Gestaltung integriert werden. Weitere typische Heidegewächse sind die Grauheide, die Sommerheide, die Besenheide oder die Glockenheide, die mit einer großen Vielfalt an Farben überzeugen und den Garten so enorm verschönern.

Die genannten Pflanzen sorgen für die Optik, die so typisch für die Heide ist. Allerdings können Sie Ihren Heidegarten natürlich auch völlig individuell anlegen und die klassische Bepflanzung mit passenden Gewächsen kombinieren: Weil sich Heidegärten vor allem durch ihre niedrigen Pflanzen auszeichnen, können höher wachsende Bepflanzungen wie der Gewöhnliche Wacholder die Optik etwas auflockern.

Letzte Planungsschritte, Umsetzung und Bau

Wenn der Garten als kleine Heide angelegt werden soll, sollten Sie möglichst frühzeitig einen versierten Gartenbaubetrieb hinzuziehen. Die Fachmänner Ihres Betriebs sind Ihnen nämlich von der Planung bis zum fertig angelegten Heidegarten eine große Unterstützung: Die Profis beraten Sie im Vorfeld anhand Ihres vorhandenen Gartens, welche Arbeiten zu erledigen sind. Der Arbeitsaufwand variiert nämlich von Garten zu Harten enorm: Während bei einem Neubau häufig der Boden bearbeitet werden muss, um den Pflanzen ausreichend Nährstoffe zu bieten, müssen die Pflanzen in einem bereits gestalteten Garten beseitigt und der Boden ebenfalls auf die Heidepflanzen vorbereitet werden. Der Zustand des Gartens hat auch Einfluss auf die spätere Anlegung des Heidegartens, denn je größer die Fläche ist, desto mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben Sie natürlich – bei kleinen Gärten kann Ihnen der Fachbetrieb zu einer geschickten Umsetzung raten, die den verfügbaren Platz voll ausnutzt. Weiterhin müssen Sie sich natürlich entscheiden, ob Sie Ihren Heidegarten als Vorgarten anlegen möchten oder die Heidepflanzen den hinteren Bereich des Gartens schmücken sollen. Der Heidegarten kommt dabei in der Regel ganz ohne schmückende Accessoires aus – um den Garten stilecht anzulegen, kann der Gartenbauer allerdings kleine Baumstämme in die Gestaltung einbringen.

Wenn die Planungsphase abgeschlossen ist und alle Details Ihres zukünftigen Heidegartens geklärt sind, kann Ihr Fachbetrieb mit der Umsetzung der Pläne beginnen. Dazu wird zunächst der Boden vorbereitet, denn die Pflanzen der Heide bevorzugen in der Regel einen eher sauren Untergrund. Im Idealfall wird dazu eine Bodenprobe genommen und ausgewertet – so wird geprüft, welche pH-Werte vorliegen. Grundsätzlich gilt dabei: Je niedriger der Wert auf der pH-Skala von 0 bis 14 ist, desto saurer ist der Boden. Je nach Bodentyp versetzt der versierte Gartenbaubetrieb den Boden dann mit organischem Material oder Schwefel, um die Erde saurer zu machen. Er Boden sollte außerdem wasserdurchlässig und leicht humushaltig sein. Erst dann kann damit begonnen werden, den Heidegarten anzulegen und die gewünschten Pflanzen einzubauen.

Bei der Anordnung der Pflanzen sind Sie ziemlich frei, allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Garten durch zu viele verschiedene Farben nicht zu unruhig wirkt. Trotz der Natürlichkeit des Heidegartens sollte die Gestaltung gezielt erfolgen. Die perfekten Pflanzzeiten befinden sich zwischen Mitte September und Mitte Oktober sowie zwischen Mitte März und Mitte April. Hier werden den Pflanzen beste Wachstumsbedingungen gegeben. Als Standort eignet sich für die meisten Heidepflanzen ein heller, sonniger Platz – kleine Hügel lassen den angelegten Heidegarten besonders natürlich wirken.

Nach der Pflanzung benötigen die Heidepflanzen kaum Pflege – hin und wieder können sie mit organischem Kompost gedüngt werden, frostempfindliche Pflanzen sollten im Winter mit Nadelzweigen oder Laub vor der Kälte geschützt werden.

Fazit

Wer einen Heidegarten anlegt, profitiert von zahlreichen Vorzügen: Die gepflanzten Blumen und Sträucher sind nicht nur robust und widerstandsfähig, sondern auch schön anzusehen. Durch die große Auswahl an passenden Pflanzen können Sie Ihren Heidegarten nach Ihren Wünschen gestalten – allerdings sollten Sie dazu auch einen Fachmann hinzuziehen, denn dieser übernimmt die Planung und den Umbau für Sie. So wird Ihr Garten professionell gestaltet und Sie erhalten einen Heidengarten, der naturnah angelegt ist!

Themen

Themen