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Gartenbau in Halle: „Grüne Inseln“ als Erholungsräume

Die Stadt Halle mit ihren 232.000 Einwohnern liegt im Süden Sachsen-Anhalts und ist ein wichtiges Verkehrs- und Wirtschaftszentrum in den neuen Bundesländern. In der über 1.200-jährigen Geschichte der Stadt kam stets auch dem Handwerk eine wichtige Rolle zu. Einen besonderen Anteil daran haben auch die Gartenbauer aus der Universitätsstadt. Im Rahmen ihrer Arbeit haben sie zahlreichen Parks und Gärten in der Stadt geschaffen. Diese wissen die Einwohner und Besucher Halles schon seit mehreren Jahrhunderten als Erholungsräume zu schätzen und bezeichnen sie gerne auch als „Grüne Inseln“.

Der Botanische Garten als Lehr- und Forschungssammlung

Eine der ältesten Gartenanlagen der Stadt ist der Botanische Garten. Dieser gehört zur Martin-Luther-Universität und fungiert schon seit mehr als 300 Jahren als Lehr- und Forschungssammlung des Instituts für Biologie / Geobotanik. Als einer der wenigen Gärten seiner Art in Mitteleuropa wurde er seit seiner Gründung nicht verlegt. Die Gartenanlage erstreckt sich auf eine Fläche von rund 4,5 ha Freiland, davon 3.000 m² unter Glas, und beheimatet derzeit ca. 12.000 unterschiedliche Pflanzenarten, darunter beispielsweise Spezialsammlungen an Seerosen, Kakteen tropischen Orchideen und fleischfressenden Pflanzen. Durch die Gestaltung des Botanischen Gartens mit pflanzengeografischen Anlagen und verschiedenen Schaugewächshäusern ermöglichen die Gartenbauer den Besuchern gewissermaßen eine Reise durch die unterschiedlichen Vegetationszonen der Erde.

Gartenbau in Halle: Herberge der Romantik

Eine weitere bekannte Grünanlage, an der die Gartenbauer der Stadt ihr Können unter Beweis stellen können, ist der im Jahr 1794 durch den deutschen Komponisten Johann Friedrich Reichardt angelegte Garten. Dieser galt in der damaligen Zeit als „Herberge der Romantik“, da sich hier viele bekannte Dichter, wie Novalis, Goethe und Brentano trafen. Heute ist der 3 ha große Park ebenso wie der Botanische Garten Teil des Netzwerks „Gartenträume – Historische Gärten in Sachsen-Anhalt“. Für alle Liebhaber der Rosen ist der Rosengarten der Stadt Halle die richtige Adresse. Angelegt wurde diese Gartenfläche Ende der 1960er Jahre. Nach einer Umgestaltung Anfang der 1990er sind heute mehr als 2.300 Rosen in ca. 40 unterschiedlichen Sorten sowie zahlreiche Birken, Trompetenbäume, Zierkirschen und sonstige Sträucher und Stauden zu begutachten.

Zahlreiche Anregungen und Informationen rund um das Thema Garten bekommen Gartenbau-Experten und Hobbygärtner auch auf der in Halle stattfindenden Messe „Garten-Blumen-Frühling“.