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Wie viel kostet die dauerhafte Grabpflege?

Wie bemessen sich die Kosten für die Grabpflege und wer muss überhaupt dafür aufkommen? Im Fall des Verlustes eines geliebten Menschen möchte sich kaum ein Angehöriger mit diesen unangenehmen Fragen auseinandersetzen. Auf Gartenbau.org finden Sie die rechtlichen Bestimmungen und eine Preisübersicht für die Dauergrabpflege!

Grabpflege Kosten

Die Grabpflege-Kosten für eine schönes Grab variieren je nach Vertrag und Angebot. © Gaby Bessen / pixelio.de

Viele Menschen stehen heute vor dem Problem, dass sie sich nicht mehr selbst um das Grab ihrer Angehörigen kümmern können. Oft liegen zwischen den Familien mehrere 100 Kilometer – kaum jemand kann für das Studium, die Ausbildung oder den Job in der Heimat bleiben. Die älteren Generationen jedoch haben oftmals noch ihr ganzes Leben an einem Ort verbracht und möchten natürlich auch dort beerdigt werden. Um diesen Wunsch zu erfüllen, muss das Grab dennoch kein Grab mit Stein-Platte oder ein mit Rasen begrüntes Grab sein, das nicht pflegeintensiv ist. Denn um diese Lücke zu füllen, bieten Friedhofsgärtner eine Dauergrabpflege an, in deren Rahmen sie sich um die Gräber kümmern. Doch wie viel wird diese Grabpflege kosten?

Kosten je nach Vertrag und Angebot

Der Preis der Grabpflege unterscheidet sich je nach Vertrag und Friedhof. Im Rahmen der Dauergrabpflege werden individuelle Wünsche berücksichtigt, die sich natürlich entsprechend auf den Preis auswirken. Sie können die Bepflanzung frei nach Ihrem Geschmack wählen. Der Gärtner kümmert sich um die Pflege der Blumen, um das Gießen und den Beschnitt. Außerdem sorgt er im Herbst und im Frühjahr für die entsprechende Wechselbepflanzung. Das heißt er entfernt die sommerliche Grabbepflanzung im Herbst und setzt Winterpflanzen. Diese wiederum tauscht er bei der Grabbepflanzung im Frühjahr gegen die Sommerpflanzen aus.
Im Rahmen der Dauergrabpflege wird auch Rücksicht auf Feiertage wie Allerheiligen oder den Geburts- und Todestag des Verstorbenen genommen. Für diese Tage können Sie speziellen Grabschmuck bestellen, der entsprechend vom Gärtner aufgetragen wird. Die Grabpflege-Kosten richten sich also in erster Linie nach Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen. Pauschale Aussagen können deshalb nur in einem begrenzten Maßstab getroffen werden.

Kosten der Grabpflege berechnet auf 25 Jahre Laufzeit

Eine Grabpflege im normalen Umfang – also inklusive Gießen, Beschnitt und Wechselbepflanzung, aber exklusive der Ausbesserung von Einsenkschäden und individuellen Wünschen – kostet für ein Reihengrab in etwa zwischen 4.500 und 7.500 Euro. Der Preis bezieht sich auf eine Vertragslaufzeit von 25 Jahren. Die Grabpflege-Kosten pro Jahr betragen hier zwischen 180 und 300 Euro.
Dauergrabpflege für Doppelgräber ist geringfügig teurer. Die Preise liegen hier bei 5.700 bis 8.700 Euro. Da Urnengräber wesentlich kleiner sind, sind sie in der Regel auch nicht so pflegeintensiv. Sie kosten zwischen 3.500 und 5.000 Euro für 25 Jahre. Das ist ein Grabpflege-Preis von 150-200 Euro jährlich.

Kosten berechnen lassen

Wie viel in Ihrem Fall die Grabpflege kosten wird, lässt sich nur in einem persönlichen Gespräch mit einem Friedhofsgärtner herausfinden. Dieser hat einen Überblick über unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und weiß, wie pflegeintensiv welche Grabgestaltung ist. Mit ihm können Sie außerdem alle individuellen Details besprechen und er wird sie entsprechend über die Vorschriften der Friedhofsordnung aufklären. Diese schreibt oftmals einen gepflegten Grundzustand des Grabes vor.
Oft stellt sich die Frage, inwieweit die Erben die Kosten für die Grabgestaltung und die Grabpflege zu tragen haben. Schließt der Verstorbene einen Vertrag zur Dauergrabpflege ab, so muss dieser von den Hinterbliebenen nicht zwangsläufig übernommen werden. Nur im Falle einter testamentischen Verfügung werden die Angehörigen die Grabpflege erben und müssen dementsprechend finanziell dafür aufkommen. Ohne testamentarische Grundlage ist die Grabpflege eine moralische und keine gesetzliche Pflicht. Die Kosten der Bestattung und der Erstanlage des Grabes haben – soweit vom Verstorbenen nicht anders festgelegt – alle Erben zu gleichen Teilen zu tragen.

Fazit

Kosten für die Pflege eines Grabes sind oft ein sensibles Thema. Grundsätzlich bieten die meisten Unternehmen längere Verträge an, durch die die Kosten sehr gering gehalten werden können. Da eine pauschale Angabe eines präzisen Preises nicht möglich ist, sollten Sie mit einem Gartenbauer einen individuellen Vertrag festsetzen, der auf Ihre Situation angepasst ist.

Wie bemessen sich die Kosten für die Grabpflege und wer muss überhaupt dafür aufkommen? Im Fall des Verlustes eines geliebten Menschen möchte sich kaum ein Angehöriger mit diesen unangenehmen Fragen auseinandersetzen. Auf Gartenbau.org finden Sie die rechtlichen Bestimmungen und eine Preisübersicht für die Dauergrabpflege!

Grabpflege Kosten

Die Grabpflege-Kosten für eine schönes Grab variieren je nach Vertrag und Angebot. © Gaby Bessen / pixelio.de

Viele Menschen stehen heute vor dem Problem, dass sie sich nicht mehr selbst um das Grab ihrer Angehörigen kümmern können. Oft liegen zwischen den Familien mehrere 100 Kilometer – kaum jemand kann für das Studium, die Ausbildung oder den Job in der Heimat bleiben. Die älteren Generationen jedoch haben oftmals noch ihr ganzes Leben an einem Ort verbracht und möchten natürlich auch dort beerdigt werden. Um diesen Wunsch zu erfüllen, muss das Grab dennoch kein Grab mit Stein-Platte oder ein mit Rasen begrüntes Grab sein, das nicht pflegeintensiv ist. Denn um diese Lücke zu füllen, bieten Friedhofsgärtner eine Dauergrabpflege an, in deren Rahmen sie sich um die Gräber kümmern. Doch wie viel wird diese Grabpflege kosten?

Kosten je nach Vertrag und Angebot

Der Preis der Grabpflege unterscheidet sich je nach Vertrag und Friedhof. Im Rahmen der Dauergrabpflege werden individuelle Wünsche berücksichtigt, die sich natürlich entsprechend auf den Preis auswirken. Sie können die Bepflanzung frei nach Ihrem Geschmack wählen. Der Gärtner kümmert sich um die Pflege der Blumen, um das Gießen und den Beschnitt. Außerdem sorgt er im Herbst und im Frühjahr für die entsprechende Wechselbepflanzung. Das heißt er entfernt die sommerliche Grabbepflanzung im Herbst und setzt Winterpflanzen. Diese wiederum tauscht er bei der Grabbepflanzung im Frühjahr gegen die Sommerpflanzen aus.
Im Rahmen der Dauergrabpflege wird auch Rücksicht auf Feiertage wie Allerheiligen oder den Geburts- und Todestag des Verstorbenen genommen. Für diese Tage können Sie speziellen Grabschmuck bestellen, der entsprechend vom Gärtner aufgetragen wird. Die Grabpflege-Kosten richten sich also in erster Linie nach Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen. Pauschale Aussagen können deshalb nur in einem begrenzten Maßstab getroffen werden.

Kosten der Grabpflege berechnet auf 25 Jahre Laufzeit

Eine Grabpflege im normalen Umfang – also inklusive Gießen, Beschnitt und Wechselbepflanzung, aber exklusive der Ausbesserung von Einsenkschäden und individuellen Wünschen – kostet für ein Reihengrab in etwa zwischen 4.500 und 7.500 Euro. Der Preis bezieht sich auf eine Vertragslaufzeit von 25 Jahren. Die Grabpflege-Kosten pro Jahr betragen hier zwischen 180 und 300 Euro.
Dauergrabpflege für Doppelgräber ist geringfügig teurer. Die Preise liegen hier bei 5.700 bis 8.700 Euro. Da Urnengräber wesentlich kleiner sind, sind sie in der Regel auch nicht so pflegeintensiv. Sie kosten zwischen 3.500 und 5.000 Euro für 25 Jahre. Das ist ein Grabpflege-Preis von 150-200 Euro jährlich.

Kosten berechnen lassen

Wie viel in Ihrem Fall die Grabpflege kosten wird, lässt sich nur in einem persönlichen Gespräch mit einem Friedhofsgärtner herausfinden. Dieser hat einen Überblick über unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und weiß, wie pflegeintensiv welche Grabgestaltung ist. Mit ihm können Sie außerdem alle individuellen Details besprechen und er wird sie entsprechend über die Vorschriften der Friedhofsordnung aufklären. Diese schreibt oftmals einen gepflegten Grundzustand des Grabes vor.
Oft stellt sich die Frage, inwieweit die Erben die Kosten für die Grabgestaltung und die Grabpflege zu tragen haben. Schließt der Verstorbene einen Vertrag zur Dauergrabpflege ab, so muss dieser von den Hinterbliebenen nicht zwangsläufig übernommen werden. Nur im Falle einter testamentischen Verfügung werden die Angehörigen die Grabpflege erben und müssen dementsprechend finanziell dafür aufkommen. Ohne testamentarische Grundlage ist die Grabpflege eine moralische und keine gesetzliche Pflicht. Die Kosten der Bestattung und der Erstanlage des Grabes haben – soweit vom Verstorbenen nicht anders festgelegt – alle Erben zu gleichen Teilen zu tragen.

Fazit

Kosten für die Pflege eines Grabes sind oft ein sensibles Thema. Grundsätzlich bieten die meisten Unternehmen längere Verträge an, durch die die Kosten sehr gering gehalten werden können. Da eine pauschale Angabe eines präzisen Preises nicht möglich ist, sollten Sie mit einem Gartenbauer einen individuellen Vertrag festsetzen, der auf Ihre Situation angepasst ist.