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Gartensauna einfach selber bauen – Tipps & Tricks

Für Saunaliebhaber ist es das Größte: Die eigene Außensauna im eigenen Garten. Diese ist jedoch oftmals recht teuer. Wenn Sie sich dennoch den Traum erfüllen möchten, können Sie Ihre Gartensauna selber bauen. Gartenbau.org erklärt Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Die Gartensauna selber zu bauen, spart Geld.

Sie können Ihre Gartensauna selber bauen. Allerdings ist es wichtig und sicherer einen Profi um Rat zu fragen. © Rainer Sturm / pixelio.de

Ein Saunagang belebt den Kreislauf, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und wirkt entzündungshemmend. Doch der Trend bringt eines mit sich: Überfüllte Saunahäuser. Wer dennoch nicht auf einen entspannten Saunagang verzichten möchte, greift gerne auf die Anschaffung einer eigenen Gartensauna zurück. Hier können Sie nicht die Heizquelle – Elektroofen, Holzofen oder Gasofen – bestimmen, auch die Variante ist Ihrem Geschmack überlassen. Diese ist zwar in der Anschaffung recht teuer, sparen können Sie jedoch durch den Selbstbau.
Die bekanntesten Außensaunen für den eigenen Garten ist die Gartensauna und die Fasssauna. Sie unterscheiden sich vor allem äußerlich. Ähnlich dem Gartenhäuschen sieht die Gartensauna aus. Ihre eckige Bauweise nimmt jedoch relativ viel Platz in Anspruch und ist auch bei der Wärmezirkulation hinter der Fasssauna. Diese Variante überzeugt viele vor allem durch ihre platzsparende Bauweise.

Bausatz aus dem Fachhandel

Haben Sie sich für eine Saunavariante entscheiden, können Sie den entsprechenden Bausatz im Fachhandel käuflich erwerben. Auch gebrauchte Saunahäuser werden von einigen Verbrauchern oder Fachhändlern angeboten. Hier sollten Sie jedoch auf die exakte Demontage und Montage sowie intakte Bauteile achten. Sind einige defekt oder schließen diese nicht bündig, so ist die ideale Isolation der Sauna nicht mehr gegeben. Zu viel Wärme geht verloren. Teilweise kann es sogar unangenehmen ziehen oder das Holz sich stark verformen, sodass die Sauna nicht mehr genutzt werden kann.
Auch bei dem Selbstbau sollten Sie daher sehr genau arbeiten. Für ein qualitatives und zufriedenstellendes Ergebnis können Sie auch einen Fachbetrieb aus Ihrer Umgebung zur Hilfe holen.

Die richtige Gartensauna

Ideal für den Selbstbau der Gartensauna ist ein entsprechender Bausatz. Diese sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Teilweise ist auch der Saunaofen bereits inkludiert. Bei der Wahl müssen Sie verschiedene Faktoren mit einbeziehen: Wo soll die Sauna stehen? Wie viel Platz haben Sie? Welche Heizart bevorzugen Sie? Wünschen Sie eine Sauna mit Vorraum? Kann die Sauna in Kombination mit einem Gartenhaus aufgebaut werden?
Sind diese Fragen geklärt, können Sie sich nun den entsprechenden Bausatz aussuchen.

Als Material eigenen sich vor allem finnische Polarfiche oder kanadische Hemlock Tanne. Für die Innenausstattung, wie beispielsweise die Saunabänke, können Sie auf Abachi-Holz zurückgreifen. Dies speichert die Hitze nicht und ist daher ideal für den Bau von Liegebänken und anderen Saunaeinrichtungen. Das Holz sollte eine Mindestdicke von 4 Zentimetern aufweisen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Profillatten des Saunahauses die gleiche Dicke haben und bündig schließen. Dies verringert den Wärmeverlust und vermeidet Zugluft.

Achtung
Allgemein ist von dem Selbstbau einer Sauna durch einen Laien abzuraten. Auf Grund der hohen Sicherheitsrisiken und vielen Gefahrenquellen beauftragen Sie hierfür am besten einen Fachmann aus Ihrer Region. Diesen finden Sie über unser Formular.

Eine weitere Saunavariante ist die Infrarotsauna. Ihr Vorteil gegenüber der Gartensauna mit Ofen ist, dass sie auch von einem erfahrenen Heimwerker aufgebaut werden kann. Auf Grund ihrer geringeren Innenraumtemperatur ist hier das Gefahrenpotenzial geringer. Allerdings sollten Sie für den Anschluss der Infrarotstrahler an das Starkstromnetz einen Fachmann um Unterstützung bitten. Arbeiten mit Starkstrom sind lebensgefährlich.

Selbstbau der Gartensauna

Als Fundament dient eine etwa 15 Zentimeter dicke Bodenplatte aus Beton. Hierfür können sie eine Schalung entsprechend mit flüssigem Beton ausgießen.
Anschließend wird der Rahmen des Saunahauses auf diese Bodenplatte montiert. Achten Sie auf eine exakte Bauweise. Zwischenräume dürfen nicht vorhanden sein. Sie mindern die Wärmedämmung und machen die Sauna instabil sowie anfällig. Nun wird der Rest aufgebaut werden.

Durch die richtige Verkleidung wird Ihre Gartensauna zusätzlich isoliert und gedämmt. Dies spart zusätzlich Energiekosten und hilft dabei, dass sich der Raum schneller aufwärmt und die Wärme nicht verloren geht.
Im Allgemeinen ähnelt der Bau einer Sauna stark dem eines Gartenhäuschens. Allerdings müssen Sie hier besonders auf bündige und abschlüssige Bauweise achten.

Achtung
Teilweise müssen Sie sich für den Bau Ihrer eigenen Sauna eine Baugenehmigung einholen. Dies variiert von Bundesland zu Bundesland. Am besten erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt über die regionalen Bestimmungen.

Stabilität und Festigkeit erlangen die Bauteile dadurch, dass sie mit Nut und Feder miteinander verbunden sind. Gefestigt wird diese Verbindung mit Schrauben und Metallverbindungen. Da diese durch die Hitze in der Sauna sehr heiß werden, sollte das Saunaholz entsprechend Wärmeresistent sein, sonst kann es zu Bränden kommen.

Bei dem Selbstbau Ihrer Gartensauna sollten Sie vor allem an die Integration von Fenstern und einer Tür denken. Diese Öffnungen müssen allerdings entsprechend isoliert sein, damit nicht zu Wärme nach außen dringt. Sie sollten daher nur auf wenige Fenster zurückgreifen. Praktisch ist ebenfalls, wenn Ihre Sauna einen Vorraum besitzt. So besteht zwischen dem Außenbereich und der Tür noch einen Zwischenraum, der die Kälte draußen etwas zurückhält. Hier können Sie auch einen Ruheraum oder einen Umkleideraum einrichten.

Die Gartenfläche um Ihre Außensauna sollte entsprechend bepflanzt werden. Vermeiden Sie brennbare Pflanzen und trockenes Gras. Im Sommer kann es hier sonst schnell zu Bränden kommen. Am besten verlegen Sie rund um die Sauna Naturstein. Dieser ist hitzeresistend.
Um etwas mehr Privatsphäre zu haben, sollten Sie Ihre Sauna so ausrichten, dass die Nachbarn hier nicht hineinschauen können. Abhilfe kann hier auch ein entsprechender Sichtschutz wie beispielsweise eine Hecke oder eine Hauswand schaffen.

Fazit

Der Selbstbau einer Gartensauna spart zwar Kosten, allerdings ist vor allem Laien hiervon abzuraten. Auf Grund der Sicherheitsrisiken und Gefahrenquellen sollte die Gartensauna oder Fasssauna von einem Profi installiert werden. Eine Infrarotsauna kann auch von einem erfahrenen Hobbyhandwerker montiert werden.
Rat und Hilfe können Sie sich von einem Profi aus Ihrer Region holen.

 

Für Saunaliebhaber ist es das Größte: Die eigene Außensauna im eigenen Garten. Diese ist jedoch oftmals recht teuer. Wenn Sie sich dennoch den Traum erfüllen möchten, können Sie Ihre Gartensauna selber bauen. Gartenbau.org erklärt Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Die Gartensauna selber zu bauen, spart Geld.

Sie können Ihre Gartensauna selber bauen. Allerdings ist es wichtig und sicherer einen Profi um Rat zu fragen. © Rainer Sturm / pixelio.de

Ein Saunagang belebt den Kreislauf, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und wirkt entzündungshemmend. Doch der Trend bringt eines mit sich: Überfüllte Saunahäuser. Wer dennoch nicht auf einen entspannten Saunagang verzichten möchte, greift gerne auf die Anschaffung einer eigenen Gartensauna zurück. Hier können Sie nicht die Heizquelle – Elektroofen, Holzofen oder Gasofen – bestimmen, auch die Variante ist Ihrem Geschmack überlassen. Diese ist zwar in der Anschaffung recht teuer, sparen können Sie jedoch durch den Selbstbau.
Die bekanntesten Außensaunen für den eigenen Garten ist die Gartensauna und die Fasssauna. Sie unterscheiden sich vor allem äußerlich. Ähnlich dem Gartenhäuschen sieht die Gartensauna aus. Ihre eckige Bauweise nimmt jedoch relativ viel Platz in Anspruch und ist auch bei der Wärmezirkulation hinter der Fasssauna. Diese Variante überzeugt viele vor allem durch ihre platzsparende Bauweise.

Bausatz aus dem Fachhandel

Haben Sie sich für eine Saunavariante entscheiden, können Sie den entsprechenden Bausatz im Fachhandel käuflich erwerben. Auch gebrauchte Saunahäuser werden von einigen Verbrauchern oder Fachhändlern angeboten. Hier sollten Sie jedoch auf die exakte Demontage und Montage sowie intakte Bauteile achten. Sind einige defekt oder schließen diese nicht bündig, so ist die ideale Isolation der Sauna nicht mehr gegeben. Zu viel Wärme geht verloren. Teilweise kann es sogar unangenehmen ziehen oder das Holz sich stark verformen, sodass die Sauna nicht mehr genutzt werden kann.
Auch bei dem Selbstbau sollten Sie daher sehr genau arbeiten. Für ein qualitatives und zufriedenstellendes Ergebnis können Sie auch einen Fachbetrieb aus Ihrer Umgebung zur Hilfe holen.

Die richtige Gartensauna

Ideal für den Selbstbau der Gartensauna ist ein entsprechender Bausatz. Diese sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Teilweise ist auch der Saunaofen bereits inkludiert. Bei der Wahl müssen Sie verschiedene Faktoren mit einbeziehen: Wo soll die Sauna stehen? Wie viel Platz haben Sie? Welche Heizart bevorzugen Sie? Wünschen Sie eine Sauna mit Vorraum? Kann die Sauna in Kombination mit einem Gartenhaus aufgebaut werden?
Sind diese Fragen geklärt, können Sie sich nun den entsprechenden Bausatz aussuchen.

Als Material eigenen sich vor allem finnische Polarfiche oder kanadische Hemlock Tanne. Für die Innenausstattung, wie beispielsweise die Saunabänke, können Sie auf Abachi-Holz zurückgreifen. Dies speichert die Hitze nicht und ist daher ideal für den Bau von Liegebänken und anderen Saunaeinrichtungen. Das Holz sollte eine Mindestdicke von 4 Zentimetern aufweisen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Profillatten des Saunahauses die gleiche Dicke haben und bündig schließen. Dies verringert den Wärmeverlust und vermeidet Zugluft.

Achtung
Allgemein ist von dem Selbstbau einer Sauna durch einen Laien abzuraten. Auf Grund der hohen Sicherheitsrisiken und vielen Gefahrenquellen beauftragen Sie hierfür am besten einen Fachmann aus Ihrer Region. Diesen finden Sie über unser Formular.

Eine weitere Saunavariante ist die Infrarotsauna. Ihr Vorteil gegenüber der Gartensauna mit Ofen ist, dass sie auch von einem erfahrenen Heimwerker aufgebaut werden kann. Auf Grund ihrer geringeren Innenraumtemperatur ist hier das Gefahrenpotenzial geringer. Allerdings sollten Sie für den Anschluss der Infrarotstrahler an das Starkstromnetz einen Fachmann um Unterstützung bitten. Arbeiten mit Starkstrom sind lebensgefährlich.

Selbstbau der Gartensauna

Als Fundament dient eine etwa 15 Zentimeter dicke Bodenplatte aus Beton. Hierfür können sie eine Schalung entsprechend mit flüssigem Beton ausgießen.
Anschließend wird der Rahmen des Saunahauses auf diese Bodenplatte montiert. Achten Sie auf eine exakte Bauweise. Zwischenräume dürfen nicht vorhanden sein. Sie mindern die Wärmedämmung und machen die Sauna instabil sowie anfällig. Nun wird der Rest aufgebaut werden.

Durch die richtige Verkleidung wird Ihre Gartensauna zusätzlich isoliert und gedämmt. Dies spart zusätzlich Energiekosten und hilft dabei, dass sich der Raum schneller aufwärmt und die Wärme nicht verloren geht.
Im Allgemeinen ähnelt der Bau einer Sauna stark dem eines Gartenhäuschens. Allerdings müssen Sie hier besonders auf bündige und abschlüssige Bauweise achten.

Achtung
Teilweise müssen Sie sich für den Bau Ihrer eigenen Sauna eine Baugenehmigung einholen. Dies variiert von Bundesland zu Bundesland. Am besten erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt über die regionalen Bestimmungen.

Stabilität und Festigkeit erlangen die Bauteile dadurch, dass sie mit Nut und Feder miteinander verbunden sind. Gefestigt wird diese Verbindung mit Schrauben und Metallverbindungen. Da diese durch die Hitze in der Sauna sehr heiß werden, sollte das Saunaholz entsprechend Wärmeresistent sein, sonst kann es zu Bränden kommen.

Bei dem Selbstbau Ihrer Gartensauna sollten Sie vor allem an die Integration von Fenstern und einer Tür denken. Diese Öffnungen müssen allerdings entsprechend isoliert sein, damit nicht zu Wärme nach außen dringt. Sie sollten daher nur auf wenige Fenster zurückgreifen. Praktisch ist ebenfalls, wenn Ihre Sauna einen Vorraum besitzt. So besteht zwischen dem Außenbereich und der Tür noch einen Zwischenraum, der die Kälte draußen etwas zurückhält. Hier können Sie auch einen Ruheraum oder einen Umkleideraum einrichten.

Die Gartenfläche um Ihre Außensauna sollte entsprechend bepflanzt werden. Vermeiden Sie brennbare Pflanzen und trockenes Gras. Im Sommer kann es hier sonst schnell zu Bränden kommen. Am besten verlegen Sie rund um die Sauna Naturstein. Dieser ist hitzeresistend.
Um etwas mehr Privatsphäre zu haben, sollten Sie Ihre Sauna so ausrichten, dass die Nachbarn hier nicht hineinschauen können. Abhilfe kann hier auch ein entsprechender Sichtschutz wie beispielsweise eine Hecke oder eine Hauswand schaffen.

Fazit

Der Selbstbau einer Gartensauna spart zwar Kosten, allerdings ist vor allem Laien hiervon abzuraten. Auf Grund der Sicherheitsrisiken und Gefahrenquellen sollte die Gartensauna oder Fasssauna von einem Profi installiert werden. Eine Infrarotsauna kann auch von einem erfahrenen Hobbyhandwerker montiert werden.
Rat und Hilfe können Sie sich von einem Profi aus Ihrer Region holen.