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Wie kann Efeu vermehrt werden?

Efeu ist eine beliebte Pflanze für den Innen- und Außenbereich und wird häufig vermehrt, um die zahlreichen Triebe der Pflanze effektiv zu nutzen und neue Efeupflanzen heranzuzüchten. Die Vermehrung des Efeus muss allerdings gezielt und mit ausreichend Vorkenntnissen vorgenommen werden, um Ergebnisse zu erzielen. Erfahren Sie mehr bei Gartenbau.org!

Wenn Efeu vermehrt werden soll, werden Ableger gebildet oder einzelne Triebe abgeschnitten. © Pezibear / pixabay.com

Efeu kann sowohl innen als auch außen vermehrt werden, denn die Pflanze gilt im Vergleich zu anderen Pflanzen als relativ anspruchslos. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen dem Efeu als Bodendecker und der Efeupflanze als Kletterpflanze, wobei sich diese beiden Formen hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Eigenschaften kaum unterscheiden. In privaten Gärten und an Hausfassaden werden besonders gerne Efeupflanzen angebaut, die sich bei kühleren Temperaturen rot färben und damit ein besonders schönes Farbspiel ermöglichen. Die Vermehrung des Efeus macht eine kostengünstige Erweiterung der bepflanzten Fläche möglich und wird immer häufiger auch in privaten Gärten vorgenommen.

Die Pflanzung des Efeus

Bevor der Efeu vermehrt werden kann, muss er natürlich erst angepflanzt und sorgsam gepflegt werden, bis er eine ausreichende Größe erreicht hat.

Standort

Da Efeu meistens gepflanzt wird, um ihn an vertikalen Flächen als Kletterpflanze zu nutzen, sollte der Standort entsprechend gewählt werden. Bevor Sie die Fassade des Hauses mit der immergrünen Pflanze bewachsen, sollten Sie allerdings bedenken, dass mit dieser Kletterpflanze auch einige Nachteile einhergehen können. Diese betreffen vor allem die Bausubstanz, denn Efeu wächst die Wand durch Haftwurzeln hoch – diese Haftorgane sind sehr nützlich, um an der Fläche emporzuranken, allerdings entstehen dadurch nicht selten Schäden am Haus. So entstehen häufig Risse und Löcher im Putz, die sich bis in die Wand selbst fortsetzen können. Auch das Dach kann vom Wachstum des Efeus betroffen sein: Da diese Kletterpflanze bis zu 20 m (Meter) hoch werden kann, bedeckt sie oft auch das Dach und die Dachrinnen. Während die Dachrinne dadurch verstopfen kann, leidet das Dach natürlich unter dem teilweise sehr enormen Gewicht der Pflanze.

Hinsichtlich der Gegebenheiten am gewählten Standort ist der Efeu ziemlich anspruchslos: Die Pflanze wächst fast überall und gedeiht lediglich bei zu großer Kälte und zu hohen Temperaturen beziehungsweise zu extremer Sonneneinstrahlung nicht.

Um den Efeu später gezielt vermehren zu können, sollte also bereits zu Beginn auf einen geeigneten Standort geachtet werden. Um dem teilweise enormen Wachstum der Pflanze entgegenzuwirken, können Sie sich vor der Anpflanzung an einen Gartenbaubetrieb wenden. Dieser kann den Efeu bei Bedarf für Sie zurückschneiden und übermäßig lange Triebe auch entfernen. So bleibt die Kletterpflanze immer auf einer optimalen Höhe und bildet einen schönen Bestandteil der Gartengestaltung.

Pflege

Die Pflege des Efeus ist denkbar einfach: Eine regelmäßige Bewässerung an extrem heißen Tagen reicht in der Regel absolut aus, um die robuste Pflanze zu versorgen. Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, denn bei dieser Kletterpflanze ist weniger das zu geringe als vielmehr das übermäßige Wachstum ein Problem.

Auch im Winter benötigen nur mache Efeusorten einen Schutz vor der Kälte. Befindet sich der Efeu an einem geschützten Standort, übersteht er den Winter normalerweise problemlos.

Damit steht der Vermehrung des Efeus grundsätzlich nichts mehr entgegen – schon nach einem Jahr ist dies bei ausreichendem Wachstum der Pflanze möglich.

Die Vermehrung des Efeus

Für die Vermehrung des Efeus sollten Triebe verwendet werden, die mindestens ein Jahr alt sind. Die verwendeten Triebe sollten nämlich noch nicht allzu verholzt sein, allerdings dürfen sie auch nicht zu weich sein. Am besten werden die Ranken einer Efeupflanze verwendet, die sich gerade im Wachstum befindet – diese haben die perfekte Beschaffenheit, um kräftige Ableger zu bilden. Außerdem wird durch den fachkundigen Gartenbauer darauf geachtet, dass die gewählten Triebe noch keine Haftwurzeln ausgebildet haben.

Damit die Vermehrung des Efeus ein Erfolg wird, sollten Sie einen Gartenbauer hinzuziehen. Dieser weiß, wie mit den Trieben umgegangen werden muss, und kann die Pflanze dadurch effektiv vermehren.

Der Fachmann für den Garten- und Landschaftsbau entfernt die geeigneten Triebe des Efeus mit einer Gartenschere. Dabei achtet der Gartenbauer darauf, dass er eine scharfe Schere verwendet – bei stumpfen oder gar verrosteten Werkzeugen kann es vorkommen, dass die Triebe des Efeus verletzt werden. Daraus können wiederum Verletzungen entstehen, die den Ableger der Pflanze und auch die Mutterpflanze im Wachstum mindern würden. Der Schnitt erfolgt also möglichst sauber und sorgfältig, um dem Efeu nicht zu schaden.

Im Anschluss werden die Triebe in ein Gefäß mit Wasser gestellt. Auch bei diesem Schritt, der Hobbygärtnern auf den ersten Blick einfach erscheinen mag, gibt es einiges zu beachten: So müssen die Blätter an dem Trieb so weit entfernt werden, dass sie nicht ins Wasser ragen. Damit der Efeu sich vermehren kann, sollten jedoch einige Blätter an der Spitze bestehen bleiben. Nach bis zu 14 Tagen können Sie dann bereits erste Wurzeln erkennen, die sich gebildet haben.

Wenn sich erste Wurzeln gebildet haben, ist die Vermehrung des Efeus fast abgeschlossen! Der Ableger, der sich hier gebildet hat, muss nur noch eingepflanzt werden. Dieser Schritt kann ab einer Wurzellänge von etwa 2 cm (Zentimeter) vorgenommen werden. Herkömmliche Gartenerde ist hierfür absolut ausreichend, denn der Ableger ist ebenso robust wie die ursprüngliche Efeupflanze.

Alternativ zu dieser Methode kann der Gartenbauer auch einen sogenannten Absenker bilden, um den Efeu zu vermehren. Diese Absenker sind noch mit der ursprünglichen Efeupflanze verbunden, werden allerdings in Erde versenkt und dauerhaft feucht gehalten. Durch eine Klammer wird der abgesenkte Trieb im Boden gehalten. Dadurch bilden sich nach einiger Zeit ebenfalls Wurzeln, wodurch wiederum eine eigenständige Pflanze entsteht.

Mit diesen Vorgehensweisen können Sie schnell und kostengünstig einen Ableger Ihres Efeus bilden.

Fazit

Wer seinen eingepflanzten Efeu vermehren will, sollte sich grundsätzlich an einen Gartenbauer wenden. Dieser wählt dann zwischen zwei Methoden die beste Vorgehensweise: Entweder wird ein Ableger des Efeus gebildet oder einige junge Triebe abgeschnitten, die dann in einem Behälter mit Wasser Wurzeln ausbilden können. Diese Triebe können dann einfach am gewünschten Standort im Garten oder auch in einem Topf in den Wohnräumen eingepflanzt werden, um kräftig zu wachsen und ihre Umgebung zu verschönern.

Efeu ist eine beliebte Pflanze für den Innen- und Außenbereich und wird häufig vermehrt, um die zahlreichen Triebe der Pflanze effektiv zu nutzen und neue Efeupflanzen heranzuzüchten. Die Vermehrung des Efeus muss allerdings gezielt und mit ausreichend Vorkenntnissen vorgenommen werden, um Ergebnisse zu erzielen. Erfahren Sie mehr bei Gartenbau.org!

Wenn Efeu vermehrt werden soll, werden Ableger gebildet oder einzelne Triebe abgeschnitten. © Pezibear / pixabay.com

Efeu kann sowohl innen als auch außen vermehrt werden, denn die Pflanze gilt im Vergleich zu anderen Pflanzen als relativ anspruchslos. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen dem Efeu als Bodendecker und der Efeupflanze als Kletterpflanze, wobei sich diese beiden Formen hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Eigenschaften kaum unterscheiden. In privaten Gärten und an Hausfassaden werden besonders gerne Efeupflanzen angebaut, die sich bei kühleren Temperaturen rot färben und damit ein besonders schönes Farbspiel ermöglichen. Die Vermehrung des Efeus macht eine kostengünstige Erweiterung der bepflanzten Fläche möglich und wird immer häufiger auch in privaten Gärten vorgenommen.

Die Pflanzung des Efeus

Bevor der Efeu vermehrt werden kann, muss er natürlich erst angepflanzt und sorgsam gepflegt werden, bis er eine ausreichende Größe erreicht hat.

Standort

Da Efeu meistens gepflanzt wird, um ihn an vertikalen Flächen als Kletterpflanze zu nutzen, sollte der Standort entsprechend gewählt werden. Bevor Sie die Fassade des Hauses mit der immergrünen Pflanze bewachsen, sollten Sie allerdings bedenken, dass mit dieser Kletterpflanze auch einige Nachteile einhergehen können. Diese betreffen vor allem die Bausubstanz, denn Efeu wächst die Wand durch Haftwurzeln hoch – diese Haftorgane sind sehr nützlich, um an der Fläche emporzuranken, allerdings entstehen dadurch nicht selten Schäden am Haus. So entstehen häufig Risse und Löcher im Putz, die sich bis in die Wand selbst fortsetzen können. Auch das Dach kann vom Wachstum des Efeus betroffen sein: Da diese Kletterpflanze bis zu 20 m (Meter) hoch werden kann, bedeckt sie oft auch das Dach und die Dachrinnen. Während die Dachrinne dadurch verstopfen kann, leidet das Dach natürlich unter dem teilweise sehr enormen Gewicht der Pflanze.

Hinsichtlich der Gegebenheiten am gewählten Standort ist der Efeu ziemlich anspruchslos: Die Pflanze wächst fast überall und gedeiht lediglich bei zu großer Kälte und zu hohen Temperaturen beziehungsweise zu extremer Sonneneinstrahlung nicht.

Um den Efeu später gezielt vermehren zu können, sollte also bereits zu Beginn auf einen geeigneten Standort geachtet werden. Um dem teilweise enormen Wachstum der Pflanze entgegenzuwirken, können Sie sich vor der Anpflanzung an einen Gartenbaubetrieb wenden. Dieser kann den Efeu bei Bedarf für Sie zurückschneiden und übermäßig lange Triebe auch entfernen. So bleibt die Kletterpflanze immer auf einer optimalen Höhe und bildet einen schönen Bestandteil der Gartengestaltung.

Pflege

Die Pflege des Efeus ist denkbar einfach: Eine regelmäßige Bewässerung an extrem heißen Tagen reicht in der Regel absolut aus, um die robuste Pflanze zu versorgen. Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig, denn bei dieser Kletterpflanze ist weniger das zu geringe als vielmehr das übermäßige Wachstum ein Problem.

Auch im Winter benötigen nur mache Efeusorten einen Schutz vor der Kälte. Befindet sich der Efeu an einem geschützten Standort, übersteht er den Winter normalerweise problemlos.

Damit steht der Vermehrung des Efeus grundsätzlich nichts mehr entgegen – schon nach einem Jahr ist dies bei ausreichendem Wachstum der Pflanze möglich.

Die Vermehrung des Efeus

Für die Vermehrung des Efeus sollten Triebe verwendet werden, die mindestens ein Jahr alt sind. Die verwendeten Triebe sollten nämlich noch nicht allzu verholzt sein, allerdings dürfen sie auch nicht zu weich sein. Am besten werden die Ranken einer Efeupflanze verwendet, die sich gerade im Wachstum befindet – diese haben die perfekte Beschaffenheit, um kräftige Ableger zu bilden. Außerdem wird durch den fachkundigen Gartenbauer darauf geachtet, dass die gewählten Triebe noch keine Haftwurzeln ausgebildet haben.

Damit die Vermehrung des Efeus ein Erfolg wird, sollten Sie einen Gartenbauer hinzuziehen. Dieser weiß, wie mit den Trieben umgegangen werden muss, und kann die Pflanze dadurch effektiv vermehren.

Der Fachmann für den Garten- und Landschaftsbau entfernt die geeigneten Triebe des Efeus mit einer Gartenschere. Dabei achtet der Gartenbauer darauf, dass er eine scharfe Schere verwendet – bei stumpfen oder gar verrosteten Werkzeugen kann es vorkommen, dass die Triebe des Efeus verletzt werden. Daraus können wiederum Verletzungen entstehen, die den Ableger der Pflanze und auch die Mutterpflanze im Wachstum mindern würden. Der Schnitt erfolgt also möglichst sauber und sorgfältig, um dem Efeu nicht zu schaden.

Im Anschluss werden die Triebe in ein Gefäß mit Wasser gestellt. Auch bei diesem Schritt, der Hobbygärtnern auf den ersten Blick einfach erscheinen mag, gibt es einiges zu beachten: So müssen die Blätter an dem Trieb so weit entfernt werden, dass sie nicht ins Wasser ragen. Damit der Efeu sich vermehren kann, sollten jedoch einige Blätter an der Spitze bestehen bleiben. Nach bis zu 14 Tagen können Sie dann bereits erste Wurzeln erkennen, die sich gebildet haben.

Wenn sich erste Wurzeln gebildet haben, ist die Vermehrung des Efeus fast abgeschlossen! Der Ableger, der sich hier gebildet hat, muss nur noch eingepflanzt werden. Dieser Schritt kann ab einer Wurzellänge von etwa 2 cm (Zentimeter) vorgenommen werden. Herkömmliche Gartenerde ist hierfür absolut ausreichend, denn der Ableger ist ebenso robust wie die ursprüngliche Efeupflanze.

Alternativ zu dieser Methode kann der Gartenbauer auch einen sogenannten Absenker bilden, um den Efeu zu vermehren. Diese Absenker sind noch mit der ursprünglichen Efeupflanze verbunden, werden allerdings in Erde versenkt und dauerhaft feucht gehalten. Durch eine Klammer wird der abgesenkte Trieb im Boden gehalten. Dadurch bilden sich nach einiger Zeit ebenfalls Wurzeln, wodurch wiederum eine eigenständige Pflanze entsteht.

Mit diesen Vorgehensweisen können Sie schnell und kostengünstig einen Ableger Ihres Efeus bilden.

Fazit

Wer seinen eingepflanzten Efeu vermehren will, sollte sich grundsätzlich an einen Gartenbauer wenden. Dieser wählt dann zwischen zwei Methoden die beste Vorgehensweise: Entweder wird ein Ableger des Efeus gebildet oder einige junge Triebe abgeschnitten, die dann in einem Behälter mit Wasser Wurzeln ausbilden können. Diese Triebe können dann einfach am gewünschten Standort im Garten oder auch in einem Topf in den Wohnräumen eingepflanzt werden, um kräftig zu wachsen und ihre Umgebung zu verschönern.

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