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Gartenbau in Bonn: Landschaftsbau in der ehemaligen Hauptstadt

Bonn kann mit ihren etwa 320 000 Einwohnern auf eine lange Gartenbau-Tradition zurückblicken. Schon im neunzehnten Jahrhundert wurde in der Stadt am Rhein aus einem Park ein wissenschaftlicher Garten, der dann später zum Botanischen Garten wurde. Und die für die Bundesgartenschau angelegten Grünanlagen in der Rheinaue gehören heute zum Naherholungsziel Freizeitpark Rheinaue, der für Menschen aus Bonn und der Umgebung ein großer Anziehungspunkt ist. Daneben gibt es in der ehemaligen Bundeshauptstadt viele weitere Parks, wie den Kurpark in Bad Godesberg, der seltene Pflanzen beherbergt.

Das Arboretum Park Härle, die Rheinaue, der Botanische Garten und der Alte Friedhof wurden als besonders beispielhaft in die „Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas“ aufgenommen. Dies ist auch ein Lohn für die Arbeit der vielen Garten- und Landschaftsbauer, die dafür sorgen, dass die Parks immer sehr gepflegt sind.

Die Bonner Rheinauen

1979 fand die Bundesgartenschau in Bonn statt. Die Landschaftsarchitekten Gottfried Hansjakob und Heinrich Raderschall gestalteten die 160 Quadratmeter große Fläche, die aus Rheinwiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen bestand zu einem hügeligen Landschaftspark um. Weite Grünflächen wechseln ab mit baumbestandenen Ecken, sorgsam angelegten Blumenbeeten, einem großen See und Themengärten. So gibt es neben einem Rosengarten mit verschiedensten Rosen auch einen Blindengarten mit stark duftenden Blumen und Kräutern. Die Beschriftung ist in Blindenschrift gehalten, sodass sehbehinderte Parkbesucher sich gut zurechtfinden können. Besonderes Highlight des Parks ist der japanische Garten, den die japanische Regierung der Stadt Bonn anlässlich der Bundesgartenschau geschenkt hat. Dort kann man seitdem japanische Gartenbaukunst bewundern, die von Natürlichkeit und Harmonie geprägt ist. Fast 45 km Wege führen durch den Freizeitpark und laden den Besucher zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Der Botanische Garten in Bonn

Wo einst im Mittelalter eine Wasserburg stand, befindet sich heute der Botanische Garten der Stadt Bonn. Schon um 1650 war an dieser Stelle ein prachtvoller Renaissance-Garten mit Orangerien angelegt worden. Die etwa 1720 entstandene barocke Gartenanlage ist in ihrer Grundstruktur noch heute erhalten und Teil des Botanischen Gartens. Mit Gründung der Universität wurde der Garten in einen wissenschaftlichen Garten umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, dauerte der Wiederaufbau bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Bekannt ist der Botanische Garten in Bonn vor allem durch den Titanenwurz, der dort regelmäßig blüht. Diese Pflanze besitzt mit einer Höhe von fast drei und einem Durchmesser von bis zu anderthalb Metern die größte Blüte der Welt. In Bonn entstanden im Jahr 2006 zum ersten Mal drei Blüten aus nur einer Knolle, was als kleine botanische Sensation gefeiert wurde.